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Witthöft in Nürnberg am Start

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Fed-Cup-Spielerin Carina Witthöft hat nach Julia Görges und Annika Beck als dritte deutsche Topspielerin ihre Teilnahme am Nürnberger Versicherungscup Ende Mai zugesagt.

Die 22-Jährige aus Hamburg, die Anfang Februar auf Hawaii bei der Erstrundenniederlage gegen die USA (0:4) im deutschen National-Team debütiert hatte, ist zum dritten Mal in Folge bei dem mit 250.000 US Dollar dotierten WTA-Turnier in Nürnberg am Start.

2015 gelang Witthöft mit dem Einzug ins Viertelfinale ihr bestes Ergebnis am Valznerweiher.

Halbfinale in Budapest

„Nach und nach nimmt das Feld der deutschen Spielerinnen Konturen an“, sagt Turnierdirektorin Sandra Reichel: „Ich bin gespannt auf den Auftritt Carinas, denn ich traue ihr den Durchbruch in die erweiterte Weltspitze absolut zu.“

Nach ihrer überzeugenden Vorstellung vergangene Woche beim WTA-Turnier in Budapest, wo sie nach Siegen über Sorana Cirstea (Nr. 67), Irina Falconi (Nr. 101) und Annika Beck (Nr. 66) das Halbfinale erreichte, wird Witthöft im aktuellen WTA-Ranking auf Platz 67 geführt.

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Enttäuschende Löwen vergeben Gruppensieg in Celje

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Die Rhein-Neckar Löwen haben im vorletzten Gruppenspiel der Champions League eine empfindliche Niederlage kassiert und könnten am Ende noch auf Platz drei der Tabelle abrutschen.

Der deutsche Meister verlor bei RK Celje/Slowenien mit 31:37 (13:20) und bot dabei vor allem in der Abwehr eine schwache Leistung. Der angestrebte Gruppensieg ist aus eigener Kraft nicht mehr erreichbar.

Nach überzeugendem Auftakt und einer schnellen 4:2-Führung ließen sich die Löwen von den trickreichen slowenischen Angreifern in der ersten Halbzeit phasenweise regelrecht vorführen. Auch den kraftvollen Rückraum der Gastgeber, der breit gefächert attackierte, bekamen die Löwen zu keiner Zeit in den Griff. Der Torhüterwechsel von Andreas Palicka zu Mikael Appelgren blieb weitgehend wirkungslos, die Abwehr agierte konfus und ließ zu viele leichte Gegentore zu.

Löwen drohte Debakel

Der Halbzeitstand von 13:20 deutete fast auf ein Debakel für die Mannheimer hin, die es auch in der zweiten Hälfte nicht schafften, das Ergebnis ein bisschen freundlicher zu gestalten. Immerhin sind die Löwen bereits für das Achtelfinale qualifiziert, das letzte Gruppenspiel am kommenden Mittwoch gegen Pick Szeged/Ungarn dient noch zur Ermittlung des abschließenden Tabellenplatzes.

Beste Löwen-Werfer in Celje waren Rückraumspieler Mads Larsen mit sechs und Linksaußen Gudjon Valur Sigurdsson mit fünf Treffern. Borut Mackovsek traf für die Gastgeber neunmal aus dem Rückraum, acht Tore erzielte Rechtsaußen Blaz Janc.

Die Partie im Stenogramm:

RK Celje – Rhein-Neckar Löwen 37:31 (20:13)

Tore: Mackovsek (9), Janc (8), Zarabec (7), Mlakar (6), Zvizej (4), Beciri (1), Malus (1), Poteko (1) für Celje

Mensah Larsen (6), Sigurdsson (5), Ekdahl Du Rietz (3), Pekeler (3), Petersson (3), Schmid (3), Baena Gonzales (2), Groetzki (2), Reinkind (2), Steinhauser (2) für Rhein-Neckar

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Droge als Medizin – Cannabis-Agentur überwacht Anbau in Deutschland

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Cannabis ist die meistkonsumierte illegale Droge in Deutschland. Etwa jeder vierte Erwachsene hat einschlägige Erfahrungen. Nun wird Cannabis als Medizin etabliert. Über den Anbau wacht in Deutschland einen Cannabis-Agentur.
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Der vermutlich teuerste Tippfehler in der Geschichte des Internets

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Ein unachtsamer Techniker legt die Amazon-Cloud lahm – und damit Tausende große Webseiten. Der Fauxpas kostet wohl mehrere hundert Millionen Euro.

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Streamingdienst: Über 50 Millionen Nutzer zahlen für Spotify

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Über 50 Millionen Nutzer bezahlen für Musik über den Streamingdienst Spotify. (Archivbild)

NEW YORK (USA) – Spotify hat die Marke von 50 Millionen zahlenden Nutzern überschritten.

Der schwedische Musikstreamingdienst Spotify hat nach eigenen Angaben die Marke von 50 Millionen zahlenden Nutzern geknackt. Diese Zahl nannte das Unternehmen am Donnerstag im Internetdienst Twitter und bedankte sich bei seinen Abonnenten.

Der Dienst steigerte die Zahl seiner zahlenden Nutzer damit seit Mitte September um 25 Prozent. Im Juni vergangenen Jahres hatte Spotify von 100 Millionen Nutzern insgesamt gesprochen – das schloss auch diejenigen mit ein, die die kostenlose Variante des Dienstes nutzen.

Grösster Konkurrent ist Apple Music

Spotify ist die unangefochtene Nummer eins auf dem Markt für Streamingdienste. Erst Mitte Februar kündigte das rasant wachsende Unternehmen an, in New York 1000 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Spotifys grösster Konkurrent Apple Music sprach im Dezember von 20 Millionen Nutzern. Weiterhin versuchen Anbieter wie Tidal und Amazon, auf dem Markt mitzureden. (SDA)

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„Raw“: Neues Video zum Kannibalen-Schocker ist zutiefst verstörend

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Raw Horror Grave
An Raw kommt kein Horror-Fan vorbei. © Wild Bunch Distribution / Focus World

Im vergangenen Jahr wurde Raw auf dem Toronto Film Festival gezeigt und hinterließ ein äußerst verstörtes Publikum. Einige Zuschauer fielen gar in Ohnmacht, was für einen Horrorfilm natürlich keine schlechte Werbung darstellt. Dennoch sollten sich alle Menschen, die keine expliziten Fans des Genres sind die Vorfälle zu Herzen nehmen, denn die Geschichte um eine Kannibalin und ihre Essgewohnheiten adressiert ein sehr spezielles Publikum. All diejenigen, die nun nicht abgeschreckt sind und deren Neugierde geweckt wurde dürfen sich auf einen Clip aus dem Film freuen, der mit unangenehmem Body-Horror eine unheilvolle Stimmung verbreitet.

Auch der erste Trailer zum Kannibalen-Schocker Raw ist wahrlich Ekel erregend

Neues Video aus Raw verstört mit unangenehmen Body-Horror

Raw erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die davon träumt, Tierärztin zu werden. Als Vegetarierin fällt ihr das dazugehörige studentische Aufnahmeritual sichtlich schwer, denn es ist mit dem Verspeisen von Fleisch verbunden. Mit den Konsequenzen des Rituals hat die angehende Veterinärin allerdings nicht gerechnet, denn plötzlich verspürt sie einen unstillbaren Hunger auf Menschenfleisch.

Am 15. März 2017 startet der Schocker in Frankreich in den Kinos. Noch ist nicht klar, ob uns der Film auch in Deutschland erreichen wird oder ob wir einmal mehr mit einer Veröffentlichung auf DVD und Blu-ray abgespeist werden.

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Amazon Kickstarter Gadgets: TOP 5 Launchpad Produkte

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Amazon Kickstarter Gadgets sind heute dran! Diese 5 Kickstarter Gadgets haben es erfolgreich in den Amazon Marketplace geschafft. Egal ob explodierende Katzen oder eine Überkopf-Pflanze: Erst kürzlich hat der Online-Gigant mit Launchpad einen Shop eigens für Kickstarter-Projekte gestartet. Wir stellen euch die fünf besten Projekte vor.

MagCable: MagSafe Kabel für iOS und Android

magcable

Nachdem das Znaps kläglich gescheitert ist, hat es ein weiteres magnetisches Ladekabel bis zu Amazon geschafft: Das MagCable. Ähnlich wie beim MacBook bietet es der Stolperfalle Kabel Paroli, da es einfach per Magnet angedockt wird. Der Mehrwert zeigt sich hier deutlich. Der Stecker kann nicht abbrechen und ihr müsst keine Angst mehr haben euer Smartphone oder Tablet im Vorbeigehen vom Schreibtisch herunter zu reissen. Zudem ist es komfortabel anzubringen und zu lösen (endlich keine Fummelei mehr).

Inkludiert sind zwei Clips zum Beispiel für euer Tablet und Smartphone sowie das kompatible Kabel – bei der Micro-USB-Version wird zudem Quickcharge 2.0 unterstützt. Neben dem Amazon Kickstarter Gadget, gibt es hier übrigens noch weitere Nachahmer, die nicht unbedingt schlechter sein müssen. Ihr sucht weitere Ideen für neuartige Ladekabel? Dann schaut mal hier!


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Sugru: Kleben und kitten – nur smarter

Ähnlich wie schon BluFixx aus der Höhle der Löwen, möchte das Amazon Kickstarter Gadget Sugru das Kleben und Kitten neu erfinden. Der Clou: Der Kleber ist formbar und härtet erst an der Luft aus. Einmal angebracht, bleibt er Wasser und Temperaturbeständig. Der Sugru Klebstoff bietet laut Hersteller dauerhaften Sitz an so ziemlich jedem Material: Dabei spielt es keine Rolle ob Keramik, Glas, Metall, Holz, Plastik oder Textilien.

Ist der Kleber ausgepackt, kann der Job innerhalb von einer halben Stunde erledigt werden. Danach bleibt noch ein ganzer Tag für die Feinjustierung. Übrigens: Bei erhöhter Temperatur härtet Sugru schneller aus – bei Bedarf also ran an den Fön. Bei Amazon hat der intelligente Klebstoff mittlerweile durchweg sehr gute Bewertungen erhalten und sich sogar zum Bestseller gemausert.


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TIDY-KEY Keyorganizer: Kein Geklimper, keine Beulen

tidy key

Der Tidy-Key Carbon sorgt für frustfreie Schlüsselorganisation. Er funktioniert nach einem modularen Prinzip, wobei er Schlüssel und weitere nützliche Gadgets on the Go kompakt bündelt. Heißt: Egal was ihr unterwegs benötigt, ihr habt es immer griffbereit, ohne lange in der Hosentasche kramen zu müssen.

Mittels verschiedener Schrauben lässt sich das Amazon Kickstarter Gadget individuell an den eigenen Platz-Bedarf anpassen. Der Tidy-Key ist zudem Made in Germany und aus robuster Kohlefaser gemacht. Nachträglich lassen sich weitere Gimmicks wie ein Flaschenöffner oder ein USB-Stick einbinden. Der Schlüssel-Organizer kommt inklusive Schrauben und Abstandsringe und bietet weitere Möglichkeiten durch das Anbringen verschiedener Hilfsmittel. Passend dazu unser ausführlicher Test zum Schlüsselaufbewahrungssystem KeySmart.

*Bei Erstellung dieses Artikel war das Angebot um 31 Prozent Euro auf 19,96 Euro reduziert.


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Dodow: Nachweislich erfolgreiche Einschlafhilfe

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Mit Dodow schneller einschlafen? Laut Hersteller finden bereits 60.000 Projekt-Unterstützer schneller in den wohlverdienten Schlaf und können sich rezeptpflichtige Schlafhilfen sparen. Mit dem Amazon Kickstarter Gadget Dodow reduziert sich die Einschlaf-Dauer auf rund die Hälfte. Ideal also um vom stressigen Alltag abzuschalten, Schlafmangel auszugleichen, ruhiger zu schlummern und langfristig mehrere Stunden Schlaf dazu zugewinnen.

Das Dodow strahlt ein schwaches Licht (weniger als 1 Lux) aus, nachdem sich der Atem der den Nutzer ausrichtet und wird per integriertem Touchscreen gesteuert. Ist der User eingeschlafen, deaktiviert sich das kleine Helferlein. Das Dodow soll gegen körperliche Unruhe, depressive Verstimmung, Schlafmangel bei Schwangerschaft und Rastlosigkeit helfen sowie gegen weitere Stresssymptome als wirksames Mittel entpuppen. Für Interessierte: Mehr Infos findet ihr in unserem ausführlicherem Dodow-Artikel.


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Bragi „The Dash“ – Der Bluetooth Kopfhörer, der mehr kann.

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The Dash von Bragi (Bild: Hersteller)

Tschüss Kabelsalat, hallo Fitness! Mit dem Amazon Kickstarter Gadget „The Dash“ des Münchner Start-Ups Bragi bringt der Hersteller den ersten kabellosen Kopfhörer, der nicht nur Musik spielt, deine Fitness-Daten inklusive Puls checkt sondern auch das kühle Nass nicht scheut – also komplett wasserdicht ist. Zudem lassen sich Siri und auch bald der Google Assistant per Fingerzeig ansprechen. Stetige Software Updates sorgen dabei ständig für neue Features und nahtlose Smartphone-Synchronisation.

Im Vergleich zum direkten Konkurrenten Gear Icon X für 179 Euro zeigt sich „The Dash“ zwar teurer, kann aber dafür auch problemlos und sorgenfrei beim Schwimmen getragen werden. Ach ja, und die Amazon Warehouse Deals gibt es ja auch noch 😉


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Es erreichen regelmäßig neue Gadgets das Amazon Launchpad. So präsentieren dort meist deutsche Startups neue und innovative Produktideen und bringen erfolgreich umgesetzte Crowdfunding-Projekte auf den Markt. Mehr spannende Produkte findet ihr also mit einem Klick auf das Amazon Launchpad. Viel Spaß beim Stöbern!

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Paddon spricht über Monte-Unfall

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Für Hayden Paddon begann die neue Rallye-Saison mit einer Tragödie. Als er am ersten Abend der Rallye Monte Carlo auf einem Fleck Glatteis die Kontrolle über seinen Hyundai verlor, erwischte er einen Zuschauer, der noch am gleichen Tag an den Verletzungen starb. Hyundai zog Paddons Auto aus dem Wettbewerb zurück. Der Neuseeländer nahm sich danach eine Auszeit, um das Geschehen zu verarbeiten. Bei der Rallye Schweden war er wieder dabei und belegte den siebten Rang.

Nach dem Winterklassiker reiste Paddon in seine Heimat, bevor er sich auf den Weg zum nächsten Lauf nach Mexiko machen wird. Bisher sprach er nicht über den tragischen Unfall, doch nun äußerte er sich gegenüber dem ‚New Zealand Herald‘ dazu: „Es war keine gute Situation. Man will in so etwas nicht verwickelt sein und man will das auch nicht in diesem Sport sehen. Es war ein unglücklicher Unfall und ich denke, es ist wichtig, das man daraus etwas lernt und so etwas nie wieder passiert.“

Im Gegensatz zu einem abgesperrten Rundkurs sind Rallye-Strecken offen und gefährlicher. Vor allem Zuschauer, Fotografen und Streckenposten müssen umsichtig agieren und dürfen sich nicht selbst in Gefahr bringen. „Wir im Auto akzeptieren das Risiko unseres Sports, aber Zuschauer sollten nicht in dieser Position sein“, findet Paddon. „Es hat keinen Sinn, den Finger auf jemanden zu zeigen. Es ändert nichts. Wir müssen mit klaren Gedanken nach vorne blicken und konstruktiv sein, damit solche Situationen verhindert werden können.“

Die FIA und die Rallye-Organisatoren machen viel für die Sicherheit der Zuschauer. Letztendlich ist jeder für sich selbst verantwortlich, wenn er sich aus gesicherten Bereichen entfernt und Hinweise der Streckenposten ignoriert. Es ist schon mehrmals vorgekommen, dass Prüfungen abgesagt wurden, weil sich zu viele Fans in nicht erlaubten Bereichen aufhielten. Da die neuen World-Rally-Cars schneller sind, könnte die Rallye-Leitung in Zukunft öfter zu solchen Maßnahmen gezwungen werden.

Paddon musste auch persönlich diesen Unfall verkraften. Nach Monte Carlo zog er sich mit seiner Freundin Katie zurück. Mut sprachen ihm viele Fans über Social Media und in persönlichen Nachrichten zu. „Wir haben auch den Kontakt mit der Familie des Zuschauers gesucht“, sagt Paddon. „Aber egal was man sagt oder tut, es wird nichts daran ändern. Wir müssen respektvoll sein, denn jemand hat einen Vater und ein Familienmitglied verloren. Nichts kann diese Tatsache ändern.“

Die Rallye Schweden half Paddon dabei, in den Alltag zurückzufinden. Auch wenn er den Unfall nie vergessen wird, soll das seine Ambitionen im Sport nicht negativ beeinflussen. „Wir müssen nach vorne blicken“, so der „Kiwi“. „Wir haben viele Jahre gearbeitet, um zu diesem Punkt zu gelangen. Uns wurden viele Schwierigkeiten vor die Füße geworfen und das ist sicher die schwierigste Sache. Aber wir dürfen nicht aufgeben. Vielleicht ist es auch eine Motivation, um noch härter zu arbeiten und unsere Erfolge zu Ehren des Zuschauers zu erreichen.“

In Schweden merkte Paddon, dass er im Auto keinerlei psychische Probleme durch den Unfall hat. Nun wartet die Rallye Mexiko. „Ich habe mir diese Ziele gesetzt und genieße immer noch das Fahren. Diesbezüglich hat sich nichts verändert. Sicherlich war das eine Sache, die ich nie vergessen werde. Ich werde damit für immer leben müssen, aber ich muss es als Motivation sehen und nicht als Blockade, damit wir unsere Ziele erfüllen können.“

© Motorsport-Total.com

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„Boulez-Saal“: Daniel Barenboims denkendes Ohr

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In Berlin ereignet sich gerade ein kleines Wunder. Im Windschatten von Staatsoper, Schloss und Museumsinsel, von Kostenexplosionen, Bauzeitverzögerungen und Konzeptgerangel eröffnet am 4. März völlig skandalfrei ein Konzertsaal, der in Europa seinesgleichen sucht. Und es kann gar nicht genug betont werden, was der „Boulez-Saal“ und die unterm selben Dach angesiedelte Barenboim-Said-Akademie alles an Vorzüglichem vereinen: beste Lage, feinste Architektur, erstklassiger Klang, einmaliges Konzept und ein Impresario von Weltrang.

Stardirigent und Pianist Daniel Barenboim, der Gründer und Präsident beider Einrichtungen, hat sich und seinem 2003 gestorbenen Freund und Wegbegleiter, dem Kulturwissenschaftler und Schriftsteller Edward Said, mit diesem Haus einen Traum erfüllt: Schon im Herbst 2016 startete die neu gegründete „Barenboim-Said-Akademie“ ihren Lehrbetrieb – eine staatlich anerkannte Musikhochschule, mit der das von beiden ins Leben gerufene West-Eastern Divan Orchester an eine feste Institution angebunden wird.

Vor allem Studenten aus Israel, Palästina und arabischen Ländern werden hier zu Musikern ausgebildet und studieren gleichzeitig „Humanities“ – Philosophie als Bedingung, Musik zu verstehen: Barenboims Ideal des „denkenden Ohrs“. Noch stehen im Foyer die Bars für die verschiedenen Emporen, Handwerker bohren Löcher und ziehen Kabel. Im künftigen arabischen Café, für das gerade ein Pächter gefunden wurde, sitzen die Studierenden mit Rucksäcken, Thermoskannen und Instrumenten. Und aus dem Gang im ersten Stock tönen Klavierübungen. Im Boulez-Saal sitzt nur ein einziger Zuschauer und filmt drei probende Musiker mit einer winzigen Digitalkamera: Der japanische Meister-Akustiker Yasuhisa Toyota genießt sein Werk.

Die Besten aller Welten

Barenboim hat seinem neuen Haus auch gleich ein neues Orchester geschenkt – ein Zusammenschluss aus den Besten aller Welten: Studenten und Professoren der Akademie spielen hier mit Musikern aus der Berliner Staatskapelle und dem Divan Orchester sowie Gästen in einem sich ständig neu formierenden „Boulez-Ensemble“. Und mit dem ersten Konzert des neuen Klangkörpers stimmt Barenboim den Boulez-Saal und sein Publikum auf das künftige Programm ein: Geschult am Vordenker und musikalischen Pionier Pierre Boulez sollen immer wieder neue Horizonte eröffnet werden, wobei stets Werke der Romantik, der Klassischen Moderne und Zeitgenössisches zusammengebracht werden.

Saal und Akademie sind so etwas wie die rechte und die linke Herzkammer von Barenboims Neugründung, eingepflanzt ins ehemalige Kulissenmagazin der Berliner Staatsoper: Unterschiedliche Aufgaben, gleicher Impuls, gemeinsamer Präsident. Intendant des Saals ist der Däne Ole Baekhoj, zuletzt Manager des von Claudia Abbado gegründeten Mahler Chamber Orchestra. Als Rektor der Akademie fungiert der ehemalige Kulturstaatsminister Michael Naumann. Die Architektur des Saals, zwei sich übereinander schiebende Ellipsen, hat Frank Gehry seinem Freund Barenboim geschenkt. Aus einer flüchtigen Skizze enthusiastischer Kringel entwickelte der in Kalifornien lebende Architekt ein flexibles Gehäuse, das den Musikern größtmöglichen Gestaltungsraum bei engstem Kontakt mit dem Publikum erlaubt. Je nach Anlass ist der bis zu 620 Besucher fassende Saal als Arena, Amphitheater, Theater oder 360-Grad-Bühne bespielbar. Und um das Ganze klanglich abheben zu lassen, spendierte der auch für die Elbphilharmonie verantwortliche japanische Akustiker Yasuhisa Toyota seine Expertise.

„Gleichheit, auf Augenhöhe“

„Klassik ist manchmal fad“ David und Daniel Barenboim im … (1624727)Beide taten dies nicht nur, weil sie Daniel Barenboim eng verbunden sind, sondern auch aus Begeisterung für ein Projekt, mit dem Barenboim seit 1999 seine Biografie und sein künstlerisches Schaffen zu einer Utopie verdichtet: Das West-Eastern Diwan Orchestra mit seinen Musikern aus Israel, Palästina und anderen arabischen Ländern bringt Barenboims humanistisches Ideal zum Klingen: „Gleichheit, auf Augenhöhe, und nicht voneinander abgewandt – wenn beide Seiten das akzeptieren, dann kann man diskutieren. Diese menschlichen Konditionen, die können wir uns hier schaffen. Draußen in der Welt sind sie nicht gegeben.“ 14 Millionen Euro hat Barenboim an Spenden zusammengetragen, die restlichen 21,4 Millionen für den Bau gab das Staatsministerium für Kultur. Der Bund finanziert den Betrieb der Hochschule, das Auswärtige Amt die Stipendien für die bis zu 90 Studierenden. Für einen Euro pro Jahr pachtet die Akademie das Gebäude vom Land Berlin.

Daniel Barenboim sitzt im Akademie-Trakt, vor sich eine Kanne mit frisch aufgegossenem Earl Grey. Im November wird er 75 Jahre alt. Gerade hat der wohl einzige Israeli mit einem palästinensischen Pass sein 60-jähriges Bühnenjubiläum an der New Yorker Carnegie Hall gefeiert und dort mit der Berliner Staatskapelle alle Bruckner-Symphonien in einem großen Kraftakt dirigiert. Nun erinnert er sich an Edward Said, seinen Freund, mit dem er 1999 anlässlich des Kunstfestes Weimar das Divan-Orchester gegründet hat.

„Wir werden von diesen jungen Leuten mehr lernen als sie von uns“

„Er war von einer politischen Ehrlichkeit, die beispielhaft war. Deswegen konnten manche Israelis so schwer mit ihm. Er hat sie nicht beleidigt, er hat nur gesagt: Denkt daran, wie ihr Jahrhunderte lang verfolgt wart. Von den römischen Zeiten bis Hitler. Wie kann ein Volk, das so gelitten hat, ein anderes Volk besetzen?“ Barenboim und Said lernten sich 1992 in einer Londoner Hotellobby kennen. „Er hat mich angesprochen und wir haben uns für fünf Uhr verabredet. Dann trafen wir uns und blieben sozusagen ungetrennt bis zu seinem Tod. Egal, ob ich in Tokio und er in New York war, wir haben jeden Tag telefoniert. Ich vermisse das sehr. Mit Edward Said konnte ich alles teilen.“

Dass Barenboim das einst nur für das Weimarer Kulturfest zusammengestellte jüdisch-arabische Orchester in eine so wundervolle Institution verwandelt hat, konnte Said nicht mehr miterleben. Doch etwas, so Barenboim, habe er schon früh geahnt: „Erstens: Du wirst sehen, das ist kein Projekt für nur einen Sommer. Und zweitens: Wir werden von diesen jungen Leuten mehr lernen als sie von uns.“

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Wem gehört die Stadt?

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Zeigt die Dieseldebatte das Scheitern einer autoorientierten Verkehrspolitik? Forscher fordern „Faktor 10“-Mobilität – mit viel weniger Autos und mehr Raum für Menschen und lebenswerte Städte.
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