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Die Goldene Kamera 2017 in Live-Stream & TV: Gewinner & Favoriten

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© ZDF und Goldene Kamera/Steffen Jänicke
© ZDF und Goldene Kamera/Steffen Jänicke
  • Die Goldene Kamera seht ihr am Samstag um 20:15 Uhr live im ZDF.
  • Ab 19:25 Uhr beginnt bereits die Übertragung der Gala in Hamburg, wo Karen Webb und Horst Lichter die Atmosphäre des Roten Teppichs einfangen.
  • Reinschalten könnt ihr euch auch online per kostenlosen Live-Stream im ZDF mit App im Browser.

Einige Gewinner der Trophäe stehen bereits fest. Insgesamt sind 1000 Gäste zur glamourösen Gala in die Hamburger Messe geladen.

Die Goldene Kamera 2017 im Zweiten: Gewinner Nominierte

© ZDF und Goldene Kamera/Steffen Jänicke
© ZDF und Goldene Kamera/Steffen Jänicke

Ed Sheeran ist in jedem Fall da, denn er erhält die Trophäe als “Bester Music-Act International”. Jane Fonda wird ebenfalls ausgezeichnet und bekommt den Award für das “Lebenswerk International”. Nicole Kidman wird als “Beste Schauspielerin International” geehrt und Colin Farrell darf die Goldene Kamera in der Kategorie “Bester Schauspieler International” nach Hause tragen.

Vom Publikum wurden bereits aus 20 Satire-Shows die drei besten nominiert: “Die Anstalt” mit Claus von Wagner und Max Uthoff, “Neo Magazin Royale” mit Erdogans Lieblings-Satiriker Jan Böhmermann die “Heute-Show” mit Sportmoderator Oliver Welke. Am Abend wird das Publikum entscheiden, wer der Favorit für die Auszeichnung ist. 2017 wurde übrigens erstmals auch der “Digital Award” vergeben. Den Trailer dazu seht ihr hier:

Die Goldene Kamera 2017 im ZDF: Die Jury Kategorien

In der Jury sitzen in diesem Jahr Schauspielerin und Comedian Carolin Kebekus, der Moderator Johannes B. Kerner, Regisseur und Drehbuchautor Friedemann Fromm und ebenso die Schauspieler Heike Makatsch und Wotan Wilke Möhring. Sie haben in geheimer Abstimmung über die Preisträger der Goldenen Kamera 2017 entschieden, erfahren aber selbst erst live am Abend wer sich durchsetzen konnte. Gekürt werden unter anderem “Beste deutsche Schauspielerin”, “Bester deutscher Schauspieler”, “Bester Mehrteiler/ Miniserie” und der “Goldene Kamera Nachwuchspreis”.

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Plen Cube: Der mobile Assistenzroboter aus dem Würfel

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Das Wort Roboter wir heutzutage gern auf zwei Arten visualisiert. Auf der einen Seite haben wir die bekannten Maschinen aus Produktionshallen, die am Fließband Autos zusammenbauen und auf der anderen Seite die humanoide Hollywoodvariante, die vom Menschen nicht mehr zu unterscheiden ist. Dass wir uns dabei mit großen Schritten auf die zweite Variante zubewegen, sieht man seit Jahren auf allen großen Technikmessen, auf denen jedes Jahr aufs Neue Roboter vorgestellt werden, die sich wieder einmal ein wenig natürlicher bewegen oder gestikulieren können.

Plen Cube: Der mobile Assistenzroboter aus dem Würfel

Da wir aber noch nicht ganz am Ende der Entwicklung angekommen sind, liegt der derzeitige Stand etwa in der Mitte und ermöglicht uns somit Geräte, wie den hier vorgestellten Plen Cube. Der kleine Würfel ist derzeit auf Kickstarter zu finden und wird vom japanischen Start-Up PLENGoer Robotics entwickelt. Der kleine Würfel besitzt dabei diverse Features, die uns unterwegs oder daheim behilflich sein sollen.

Plen Cube ist sechsseitige und sympathisch

Aufgebaut ist der etwa Handteller große Würfel aus einer oberen und einer unteren Hälfte. Die Obere ist dabei mit einem kleinen Display und einer Kamera bestückt, während der untere Teil hauptsächlich als Standfuß dient. Getrennt werden beide durch ein Gelenk, das der oberen Hälfte ermöglicht sich zu bewegen und somit einige Gesten, wie Nicken und Kopfschütteln auszuführen. In Verbindung mit der Full-HD-Kamera, lassen sich somit beispielsweise angewinkelte Bilder oder Panoramafotos aufnehmen oder mittels Motion-Tracking bewegte Videoaufnahmen erzeugen.

Die Befehlseingabe findet dabei per Spracherkennung, Face-Tracking, Gestenerkennung oder ganz simpel über das Smartphone statt. Neben den Kamerafeatures kann PLEN jedoch noch einiges mehr. Über das Display lassen sich verschiedene Informationen bezüglich Wetter, Kalender, Zeit oder Neuigkeiten aus Social Media Netzwerken in Erfahrung bringen und über den integrierten Lautsprecher Musik hören. Zuletzt kann der freundliche Würfel noch das eigene Smart Home unterstützen, indem er sich mit Lampen, Fernsehern, Thermostaten etc. verbindet, die dann mittels Spracherkennung oder App zentral gesteuert werden können.

PLEN CUBE auf Kickstarter kaufen

Das Projekt wird derzeit auf Kickstarter finanziert und hat sein Ziel von 50.000 US-Dollar bereits überschritten. Derzeit sind noch reichlich Early-Bird-Versionen vorhanden, wodurch das Gerät noch für 349 Dollar zu haben ist, was etwa 100 Dollar unter dem späteren Verkaufspreis liegen soll. Alles Weitere findet ihr auf der Kampagnenseite vom PLEN COBE. Im Folgenden haben wir euch nun das dazugehörige Kampagnen-Video eingebunden, das euch die Idee hinter Plen Cube etwas näher bringt und erklärt.

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Titelverteidiger Fabian Kreim gewinnt spannenden DRM-Auftakt

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Es war ein Auftakt nach Maß für die Deutsche-Rallye-Meisterschaft (DRM). Erst auf den letzten Metern fielen die Entscheidungen um die Platzierungen bei der Saarland-Pfalz-Rallye. Auf der Zielrampe in St. Wendel freuten sich die amtierenden Meister Fabian Kreim/Frank Christian im Skoda Fabia R5 über den Sieg. Sie absolvierten die zwölf Wertungsprüfungen (125,92 km) in einer Zeit von 1:17:35,8 Stunden. Erst auf den beiden letzten Prüfungen schob sich der amtierende Vize-Meister Christian Riedemann mit Co-Pilot Michael Wenzel im Peugeot 208 T16 R5 auf Rang zwei.

Den dritten Platz erkämpften sich Rene Mandel/Dennis Zenz vom DSK-Junior-Rallye-Team im Ford Fiesta R5. Der Sieg in der 2WD-Wertung für Fahrzeuge mit nur einer angetriebenen Achse ging sensationell an die Finnen Jari Huttunen/Antti Linnaketo vom Opel-Rallye-Junior-Team in ihrem kleinen Adam R2. Die Sieger des Opel-Rallye-Cup 2016 ließen auf den anspruchsvollen WP viele Teams mit wesentlich leistungsstärkeren Fahrzeugen hinter sich und feierten so einen optimalen Test für ihre Einsätze in der Junior-EM.

Neun R5-Boliden mit vielen siegfähigen Fahrern, die Starterliste beim Saisonauftakt versprach viel Spannung – und die Fahrer setzten das auch perfekt um. Packende Sekundenkämpfe, mehrere Führungswechsel, Aufholjagden nach Ausrutschern – für die Top-Piloten an der Spitze blieb kaum Zeit zum Verschnaufen. Letztlich gewannen die amtierenden Meister Kreim/Christian. Was von außen entspannt aussah kommentierte Kreim: „Es war richtig schwierig, die Jungs hinter mir geben viel Gas. Wir müssen alles geben, damit wir vorne mitfahren können. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist das Niveau auf jeden Fall gestiegen.“

Regenschauer sorgt für spannendes Finale

Das spannende Finale schilderte er so: „Es war nochmal eine richtig heiße Angelegenheit, denn wir hatten für den zum Finale einsetzenden Regen nicht die richtigen Reifen dabei und somit keinen Grip. Wir haben alles gegeben, zum Schluss ist noch der Scheibenwischer ausgefallen, mit den fünf Punkten zusätzlich den Sieg auf der Powerstage ist das ein perfektes Ende.“

Ab Platz zwei wurde auf den letzten beiden WP nochmal einiges durcheinandergewirbelt. Vor der elften der zwölf WP hatten sich Dominik Dinkel/Christina Kohl in ihrem neuen Skoda Fabia R5 -mal wieder – vor Riedemann auf Rang zwei geschoben. Pünktlich zum Start der KÜS-Zuschauerprüfung in St. Wendel gab es einen Starkregen, nur Riedemann hatte zwei dafür geeignete Ersatzreifen an Bord und auch montiert.

Dinkel erklärte, „auf dem Rundkurs hab ich mich verbremst und dann auf der letzten WP mit den Slicks im Regen einfach keine Chance mehr. So ist der Rallyesport halt“. Letztlich fiel er auf Platz fünf zurück, die Enttäuschung nach einer ansonsten tollen Vorstellung war groß. Der große Gewinner war Riedemann, der sich mit den optimalen Reifen im Schlussspurt den zweiten Platz sicherte.

Riedemann sichert sich auf der Powerstage Rang zwei

„Auf der ersten WP am Freitag haben wir uns gedreht und gut 20 Sekunden verloren, damit haben wir einen möglichen Sieg verschenkt. Die Aufholjagd mit der richtigen Reifenwahl hat uns jetzt noch den zweiten Platz gebracht. Wir sind super happy“, so Riedemann. Nach dem Rückfall von Dinkel konzentrierte sich der Kampf um den letzten Podestplatz auf den Vergleich zwischen Mandel und Altmeister Sandro Wallenwein, der gemeinsam mit Marcus Poschner sein DRM-Comeback im Skoda Fabia R5 gab.

Mandel, Rallycross-Europameister von 2014 und Wallenwein, DRM-Champ von 2011 tauschten dabei mehrfach die Plätze. „Man sieht das an den Zeiten wie knapp wir alle zusammenliegen, das Niveau in der DRM ist sehr hoch, die Jungs fahren alle sehr zügig und es macht richtig Spaß, auch wenn man sich so anstrengen muss“, formuliert Mandel. „Es hat zum Schluss einfach alles gepasst, der Regen kam genau zur richtigen Zeit. Ich bin überglücklich mit Platz drei.“ Wallenwein setzte auf den beiden Durchgängen auf den Stadtrundkurs in St. Wendel die Bestzeit, letztlich fehlten nur 1,1 Sekunden für einen Podiumsplatz.

„Ich freue mich riesig wieder in der DRM dabei zu sein und es macht richtig viel Spaß hier gegen die Junioren zu kämpfen. Es fehlt noch ein bisschen Tempo nach vorne, aber das sind kleine Nuancen und verstecken müssen wir uns nicht. Zum Schluss dachte ich gar nicht mehr ans Podium, dass es Ende so knapp wurde, ärgert mich jetzt aber doch“, sagt Wallenwein. Wie sehr bis zum Finale gekämpft wurde, zeigt ein Blick auf die letzte WP. Beim Kampf um die Zusatz-Punkte für die Powerstage trennten Kreim, Mandel und Zenz nur der Wimpernschlag von 0,8 Sekunden.

Albert von Thurn und Taxis auf Platz sechs

Fürstlich besetzt war Rang sechs mit Albert von Thurn und Taxis im Skoda Fabia R5. Der Sieger des GT-Masters von 2010 nutzte den Einsatz, um sich auf seine Starts in der Rallye-Europameisterschaft vorzubereiten. „Es ist für mich als Rundstrecken-Pilot sehr schwierig sich an solch schwierige Bedingungen zu gewöhnen, aber es wird immer besser und ich verstehe das Auto so langsam. Abgesehen davon, dass die Rallye top organisiert ist und dass die Prüfungen fantastisch sind, ist diese DRM sehr stark besetzt“, sagt er.

Einen starken Auftritt bot auch Philipp Knof Förderpilot der ADAC-Stiftung Sport, mit dem neunten Gesamtrang. Der amtierende Champion der 2WD-Wertung stieg in die Königsklasse auf, pilotiert gemeinsam mit Co-Pilot Alex Rath einen Peugeot 207 S2000, der den R5-Boliden leistungsmäßig unterlegen ist.

© Motorsport-Total.com

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Großer Akkordeonist: Zurück zu den Wurzeln: Gallianos «New Jazz Musette»

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Mit «Spleen» und «New Musette» fing alles an für den großen Akkordeonisten Richard Galliano. Seit Mitte der 80er Jahre veröffentlichte der Franzose diese beiden Alben, auf denen er den Jazz und die Folklore seines Heimatlandes – speziell der Stadt Paris – innovativ zusammenführte.

«Erschaffe einen ‚Musette Neuve‘-Stil, so wie ich den ‚Tango Nuevo‘ erfunden habe», hatte ihm der stilprägende argentinische Bandoneonist Astor Piazzolla (1921-1992) zuvor empfohlen. Also wandte sich Galliano ein Stück weit ab vom amerikanischen Jazz und begann eine Karriere, die bis heute von vielen Grenzüberschreitungen und stimmigen Crossover-Produktionen geprägt ist.

Nun also gleich ein Doppelalbum mit 18 eigenen Stücken, das schon im Titel «New Jazz Musette» direkt bei den Frühwerken anknüpft. Der 66-jährige Galliano kehrt zurück zu seinen Wurzeln und feiert damit zugleich eine drei Dekaden währende Laufbahn als Plattenkünstler.

Wieder fand er erstklassige Mitstreiter. Mit dem Gitarristen Sylvain Luc (Georges Moustaki, Wynton Marsalis, Jacky Terrasson) arbeitete Galliano bereits in den 90er Jahren, beide brachten 2015 als Duo die Edith-Piaf-Hommage «La vie en rose» heraus. Bassist Philippe Aerts (Chet Baker, Lee Konitz, Charlie Mariano) ist seit langem Mitglied von Galliano-Trios und -Quartetten, auch Drummer André Ceccarelli (John McLaughlin, Stan Getz, Sting) war dort schon aktiv.

Bemerkenswert ist immer wieder, wie federleicht jede noch so unterschiedliche Musik bei Richard Galliano klingt. Ob Bach, Vivaldi oder Mozart, die Piaf, Brasilianisches oder Filmmusik von Nino Rota – der Mann drückt jeder Stilrichtung mit seiner grandios gespielten «Quetschkommode» einen speziellen Stempel auf.

So sind auch die beschwingten Walzer und melancholischen Chansons von «New Jazz Musette» wieder eine adäquate Spielwiese für die Virtuosität dieses Ausnahmemusikers. Was Anfang des 20. Jahrhunderts in den Pariser Banlieues bei den Arbeitsmigranten entstand, wird spätestens in Gallianos Interpretation zu zeitlos großer Kunst.

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Katastrophen – die neue DASA-Ausstellung

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Vulkanausbrüche, Chemieunfälle und Erdbeben sind Themen in „Alarmstufe Rot“. Am Samstag hat die DASA ihre neue Ausstellung in Dortmund eröffnet – mit jeder Menge Katastrophen.
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Ulm stellt nach Sieg gegen Vechta Startrekord ein

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Vizemeister ratiopharm Ulm hat in der Bundesliga auch sein 24. Saisonspiel gewonnen und den Startrekord von ALBA Berlin eingestellt. Gegen Schlusslicht Rasta Vechta gelang dem Tabellenführer am Samstag ein überraschend schwer erkämpfter 75:70 (44:30)-Sieg. Berlin hatte 1996/97 und 2000/01 Rekorde aufgestellt.

Die seit dem vergangenen Wochenende für die Playoffs qualifizierten Ulmer haben 46:0 Punkte auf ihrem Konto (der Sieg gegen Phoenix Hagen wurde nach dem Lizenzentzug für den Gegner aus der Wertung genommen). 

„Für den Tabellenersten ist es gegen keinen Gegner leicht, wenn man nicht gut spielt. Das war definitiv eine unserer schwächeren Leistungen in der Bundesliga“, sagte Ulms Trainer Thorsten Leibenath: „Dennoch sind die 24 Siege beeindruckend, einen schwächeren Auftritt muss man der Mannschaft auch mal zugestehen.“

Vechta mit 21 Ballverlusten

Es folgen Meister Brose Bamberg (42:2) und Bayern München (36:6). Der Vierte medi Bayreuth (32:12) gewann 92:84 (42:49) gegen Aufsteiger Science City Jena. Ulm führte gegen Vechta zwischenzeitlich mit 15 Punkten, ließ im Schlussviertel aber noch einmal Spannung aufkommen. Vechta vergab die Chance auf eine Überraschung vor allem durch seine 21 (!) Ballverluste. Bester Werfer der Gastgeber war Chris Babb (21 Punkte). 

Im Rennen um die Play-off-Plätze gelang dem Tabellenfünften Telekom Baskets Bonn ein 79:67 (43:40)-Erfolg bei den Walter Tigers Tübingen. Die MHP Riesen Ludwigsburg und Fraport Skyliners trennten sich 70:68 (41:37).

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Hrubesch rät Gnabry von Wechsel ab

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Trainer und DFB-Interims-Sportdirektor Horst Hrubesch hat Torjäger Serge Gnabry zu einem weiteren Jahr beim Bundesligisten Werder Bremen geraten und sich gegen einen Wechsel im Sommer ausgesprochen.

Seine Empfehlung teilte Hrubesch dem 21-Jährigen in einem Telefonat auch persönlich mit.

„Serge ist ein junger Spieler. Ich habe zu ihm gesagt: Was ist wichtig? Die Kohle? Oder international zu spielen? Oder nach deiner langen Leidenszeit die Saison zu Ende zu spielen, vernünftig in den Urlaub zu gehen und dann vielleicht noch ein Jahr dranzuhängen? Danach steht ihm weiterhin alles offen“, sagte Hrubesch der Bild am Sonntag. Trainer Hrubesch und Gnabry hatten 2016 mit der Olympia-Auswahl die Silbermedaille in Rio gewonnen.

In den vergangenen Monaten war immer wieder kolportiert worden, dass Rekordmeister Bayern München ein Vorkaufsrecht für Gnabry habe. Der Offensivspieler hatte im August vergangenen Jahres einen Vertrag bei Werder bis 2020 unterschrieben. Der Kontrakt beinhaltet angeblich eine Ausstiegsklausel über acht Millionen Euro.

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Syrien: Israel behandelt 3000 kriegsverletzte Syrer

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Ein Arzt untersucht in einem Spital in Nordisrael ein verletztes syrisches Mädchen. (Archivbild)

Tel Aviv – Seit Beginn des Syrien-Kriegs vor sechs Jahren hat Israel rund 3000 verletzte Syrer behandelt. Dies sagte ein Sprecher der israelischen Armee der Nachrichtenagentur dpa.

Eine internationale Hilfsorganisation bringt die durch Schüsse oder Bomben Verletzten an die israelische Grenze. Von dort verteilt die Armee sie auf mehrere Spitäler im Norden Israels. Manche Opfer werden über Monate behandelt. Alle kehren wieder nach Syrien zurück.

Israel hat bereits mehrere Millionen Franken für die Behandlung der Syrer ausgegeben. Das Gesundheitsministerium droht allerdings wegen Finanzierungsstreitigkeiten mit einem Stopp des Hilfsangebotes. Der Staat würde die Kliniken nicht umfassend entschädigen, lautet der Vorwurf.

Seit März 2011 tobt in Syrien ein auch von aussen befeuerter Bürgerkrieg, bei dem rund 400’000 Menschen gestorben sind. Seit Anfang 2013 hilft das mit Syrien verfeindete Israel den Menschen, unabhängig davon, auf welcher Seite sie kämpfen.

Der Syrien-Krieg begann im März 2011. Am 6. März wurden damals im Süden des Landes Kinder verhaftet, weil sie regierungskritische Grafitti gesprüht hatten. Am 15. März kam es in mehreren Städten in Syrien zu Protesten.

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Ausstellung über Marcel Broodthaers in Düsseldorf

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Muscheln als Wandskulpturen, Mannequin-Augen in Einmachgläsern und Gemälde unter Palmen: Der Belgier Marcel Broodthaers war Kunstclown, Poet und Philosoph in Personalunion. Eine Retrospektive in Düsseldorf entdeckt sein bezauberndes Werk neu.
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