Das neue Accessoire ist die Wasserflasche. Beim Joggen, im Büro, in der Handtasche – überall schleppen wir Wasser mit. Aber müssen wir wirklich so viel trinken?
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Zwei Liter pro Tag – müssen wir wirklich so viel trinken?
Würzburg eilt von Sieg zu Sieg – ALBA dominiert
s.Oliver Würzburg hat in der Basketball-Bundesliga am fünften Spieltag die Tabellenführung übernommen.
Die Würzburger besiegten am Sonntagabend die Walter Tigers Tübingen 84:69 (45:30) und schoben sich mit dem fünften Sieg im fünften Spiel vorbei am früheren Serienchampion ALBA Berlin und medi Bayreuth. Das Team von Trainer Dirk Bauermann ist als einziges Team noch ungeschlagen. Würzburgs Nationalspieler Robin Benzing gelangen 19 Punkte (DATENCENTER: Die Tabelle).
Erste Niederlage für Bonn
ALBA fügte in seinem bereits sechsten Spiel den Telekom Baskets Bonn beim 90:69 (43:34) ihre erste Niederlage zu und kletterte vorbei an dem nun viertplatzierten medi Bayreuth, der seine erste Niederlage hinnehmen musste, auf Platz zwei. Bayreuth unterlag überraschend deutlich zu Hause gegen Science City Jena 75:87 (29:45). Ratiopharm Ulm fuhr beim 89:65 (46:38) gegen die noch sieglose BG Göttingen die ersten beiden Punkte ein.
Ex-Meister Bayern München setzte sich gegen Vizemeister EWE Baskets Oldenburg souverän mit 95:74 (49:28) durch und ist nun Dritter. Der beste Schütze der Partie war mit Bryon Allen (20 Punkte) aber ein Oldenburger.
Die MHP Riesen Ludwigsburg gewannen bei den Basketball Löwen Braunschweig 74:67 (39:36). Aufsteiger Mitteldeutscher BC verlor nach Verlängerung gegen die Frankfurt Skyliners 93:96 (39:42). Die Giessen 46ers besiegten die Eisbären Bremerhaven 89:73 (43:37).
Vier ALBA-Spieler mit 14 Punkten
Bei ALBA glänzten Luke Sikma, Center Dennis Clifford und Spencer Butterfield mit allesamt 14 Punkten. Die starken 24 Zähler von Bonns Ron Curry waren für die Gäste zu wenig.
In Ulm gelangen Trey Lewis vor 6200 Zuschauern 19 Zähler. Für die Mannschaft von Trainer Thorsten Leibenath war es nach dem Sieg im Eurocup am Dienstag gegen den türkischen Vertreter Tofas Bursa erst der insgesamt zweite Sieg der Saison. Letztes Jahr hatte Ulm mit 27 Siegen in Serie noch für einen Startrekord gesorgt.
Jenas Shooting Guard Martynas Mazeika war mit 20 Punkten maßgeblich für den ersten Auswärtssieg Jenas verantwortlich. Aufseiten Bayreuths, das nur das letzte Viertel für sich entscheiden konnte, war Gabe York der beste Schütze (13).
Die Spiele im Stenogramm:
ratiopharm Ulm – BG Göttingen 89:65 (46:38)
Beste Werfer: Lewis (19), Günther (12), Akpinar (11) für Ulm – Carter (16), Williams (10) für Göttingen
Zuschauer: 6200
medi Bayreuth – Science City Jena 75:88 (29:45)
Beste Werfer: York (13), Brooks (12), Doreth (11), Marei (11), Robinson (10) für Bayreuth – Mazeika (20), McElroy (16), Spearman (11) für Jena
Zuschauer: 3018
ALBA Berlin – Telekom Baskets Bonn 90:69 (43:34)
Beste Werfer: Butterfield (14), Clifford (14), Sikma (14), Saibou (13), Schneider (10) für Berlin – Curry (24), Dileo (10) für Bonn
Zuschauer: 8111
Basketball Löwen Braunschweig – MHP Riesen Ludwigsburg 67:74 (36:39)
Beste Werfer: Lansdowne (22), Bradley (13), Klepeisz (11) für Braunschweig – Sears (16), Evans (14), Johnson (14), Trice (10) für Ludwigsburg
Zuschauer: 1699
Mitteldeutscher BC – Fraport Skyliners 93:96 n.V. (39:42)
Beste Werfer: Jones (23), Sibert (23), Drenovac (15), Pantelic (12), Pinkins (12) für Mitteldeutscher – Scrubb (25), Wohlfahrt-Bottermann (22), Huff (15), Webster (11) für Frankfurt
Zuschauer: 1950
s.Oliver Würzburg – Walter Tigers Tübingen 84:69 (45:30)
Beste Werfer: Benzing (19), Richadsdon (10), Stuckey (10) für Würzburg – Brooks (16), Upshaw (16), Jordan (13) für Tübingen
Zuschauer: 3012
Die volle Ladung Fußball auf SPORT1
Damit der Start in die neue Arbeitswoche leichter fällt, hat SPORT1 den Abend wieder mit reichlich Fußball vollgepackt: In der Regionalliga West steht dabei das Duell zwischen dem Bonner SC und Ex-Bundesligist Alemannia Aachen (ab 19.45 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) auf dem Programm.
Auf Bonner Seite wird dabei der Schütze des Tor des Monats August, Nico Perrey, auflaufen. Dieser traf bei der Pokal-Niederlage gegen Hannover 96 mit der Hacke – ob Perrey gegen Aachen erneut ein Traumtor gelingt?
Bonn will Negativtrend stoppen
Bonn könnte definitiv ein Erfolgserlebnis gebrauchen, nach starkem Saisonstart mit sieben Spielen ohne Niederlage setzte es zuletzt vier Niederlagen in Serie. Dabei schwächelte vor allem die Defensive, der BSC kassierte satte 13 Gegentore. Mit Tabellenrang 15 stehen die Rheinländer aktuell auf einem Abstiegsplatz.
Für die Aachener lief es dagegen zuletzt rund. Die Alemannia konnte sich nach durchwachsenen ersten Spieltagen stabilisieren. Seit vier Spielen hat Aachen nicht verloren und dürfte entsprechend selbstbewusst nach Bonn reisen.
Darmstadt empfängt Nürnberg
Den Anfang macht Bundesliga Aktuell (18.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1), dort gibt es alles zum torreichen Spitzenspiel BVB-Leipzig und zum erfolgreichen Heynckes-Debüt bei den Bayern.
Im Montagsspiel der 2. Bundesliga empfängt Darmstadt 98 den 1. FC Nürnberg (ab 20.30 Uhr im LIVETICKER). Beide Mannschaften wollen unbedingt siegen, um den Anschluss an die Aufstiegsränge nicht zu verlieren.
Internationale Highlights zum Abschluss
Danach gibt es die Highlights des internationalen Fußballs vom Wochenende. In den Premier League Highlights (ab 22.15 Uhr im TV auf SPORT1) geht es unter anderem um das 7:2-Schützenfest von Pep Guardiolas Manchester City gegen Stoke sowie das Duell der Super-Trainer Jürgen Klopp (Liverpool) und Jose Mourinho (Manchester United).
Abgerundet wird der Tag mit „Goooal! Das internationale Fußballmagazin“ (ab 23.30 Uhr im TV auf SPORT1). Im Mittelpunkt steht dabei Lyons Last-Minute-Sieg im Top-Spiel gegen den AS Monaco. Außerdem gibt es die Highlights aus der Serie A und der Primera Division.
Margaret Atwood: „Ich kann nichts anderes als Schreiben“
Düster und witzig sind Margaret Atwoods Romane, nah an der Gegenwart und doch in einer dystopischen Zukunft angesiedelt. Am Sonntag (15.10.2017) erhält die Kanadierin für ihr Werk den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
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Sensationserfolg auf dem Schwebebalken: Pauline Schäfer bei Stern TV: So strahlt eine Weltmeisterin im Kunstturnen
Es ist das erste WM-Gold einer unserer Kunstturnerinnen seit 30 Jahren: Mit einem triumphalen Erfolg auf dem Schwebebalken hat die Saarländerin Pauline Schäfer am vergangenen Sonntag Turngeschichte geschrieben. „Das wird wohl noch ein paar Tage dauern, bis ich das realisiere“, sagte die 20-Jährige der Presse, nachdem sie sich mehrfach mit ihrer Goldmedaille ablichten lassen hatte. Trotz eingeschränkten Trainings wegen einer Rückenverletzung überraschte Pauline Schäfer bei der Weltmeisterschaft in Montreal mit einer routinierten und nahezu perfekten Performance. Unter anderem überzeugte sie die Jury mit ihrem selbst erschaffenen Element, dem „Schäfer“-Salto – und erturnte so Deutschlands WM-Gold im Turnen.
stern TV hat die Weltmeisterin direkt nach ihrer Ankunft am Flughafen Dresden getroffen. „So ganz realisiert hab ich es noch nicht. Ich hab zwar das die Medaille um meinen Hals hängen, aber es ist immer noch ziemlich unwirklich“, sagt Pauline.
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Es gab immer nur eins: Turnen!
Aufgewachsen ist Pauline im Saarland. Seit ihrem fünften Lebensjahr gibt es für sie eigentlich nur eins: Turnen! „Es ist eine wahnsinnig kreative Sportart, es wird nie langweilig“, so die 20-Jährige. Mit gerade mal 15 Jahren geht sie schon ihren eigenen Weg – nach Chemnitz auf das Sportinternat, wo sich fortan Gabriele Frehse um ihre turnerische Ausbildung kümmerte: „Sie ist eine der elegantesten Turnerinnnen auf der Welt, eine absolute Perfektionistin“, lobt die Trainerin. Für ihren Erfolg trainierte Pauline Schäfer bis zu acht Stunden täglich. 2015 holte sie die Bronze-Medaille, nun endlich: WM-Gold. „Das haben wir nicht zu träumen gewagt“, sagt auch Gabriele Frehse.
Live bei stern TV sprach Pauline Schäfer selbst noch einmal über ihr frisches Siegesgefühl zeigte für alle, die den großartigen Weltmeisterschafts-Moment verpasst haben, noch einmal eine eindrucksvolle Kür auf dem Schwebebalken.
Und hier noch einmal die Kür der Weltmeisterschaften in Montreal (Kanada):
Federer macht Traumfinale perfekt
Das Traumfinale beim Masters in Schanghai ist perfekt: Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer (Schweiz) zog mit einem hart erkämpften 3:6, 6:3, 6:3 über seinen „Angstgegner“ Juan Martin del Potro (Argentinien) ins Endspiel ein und bekommt es dort am Sonntag im modernen Tennis-Klassiker schlechthin mit Rafael Nadal zu tun.
Der spanische Weltranglistenerste siegte 7:5, 7:6 (7:3) gegen den Kroaten Marin Cilic.
Der 31 Jahre alte Nadal und der fünf Jahre ältere Federer treffen zum 38. Mal aufeinander. 24-mal siegte bislang Nadal, 13-mal Federer, der allerdings zuletzt viermal in Serie erfolgreich war. Darunter war auch der Sieg beim denkwürdigen Finale der Australian Open Anfang des Jahres.
Federer, der vier der letzten sieben Duelle mit del Potro verloren und zuletzt im Viertelfinale der US Open den Kürzeren gezogen hatte, fand gegen das druckvolle Spiel des langen Argentiniers zunächst kein Mittel. Erst als del Potro ab Mitte des zweiten Satzes körperlich ein wenig abbaute, zog der Maestro davon und greift nun nach seinem zweiten Shanghai-Titel nach 2014.
Nadal, der bereits in der Vorwoche in Peking triumphiert hatte, erreichte durch den Sieg in einem engen Match gegen Cilic sein zehntes Finale im überaus erfolgreichen Jahr 2017 – die letzten sechs Endspiele hat der Mallorquiner gewonnen. In Shanghai stand Nadal zuvor nur 2009 im Endspiel, damals verlor er gegen den Russen Nikolaj Dawydenko. Neben dem Hallen-Turnier in Paris ist es damit das einzige der aktuellen ATP-Masters, das Nadal noch nicht gewonnen hat.
Startrekord für Füchse – Sieg für Kiel
Die Füchse Berlin haben in der Bundesliga auch ihr achtes Saisonspiel gewonnen und mit einem neuen Startrekord die Tabellenführung erfolgreich verteidigt.
Die Berliner setzten sich in einer Nachholpartie vom ersten Spieltag 31:25 (14:13) gegen den HC Erlangen durch und bleiben nach dem besten Saisonauftakt der Klub-Historie mit 16:0 Punkten auf Platz eins.
Rekordmeister THW Kiel gewann in einer Begegnung des neunten Spieltags 28:23 (13:9) gegen FA Göppingen und arbeitete sich nach missglücktem Saisonstart weiter nach oben vor.
Flensburg siegt deutlich
Mit 10:8 Punkten liegen die Kieler auf Platz acht, EHF-Pokalsieger Göppingen (6:10) ist Elfter. Kiels Nordrivale SG Flensburg-Handewitt besiegte den TBV Stuttgart letztlich souverän 28:17 (12:10) und liegt auf Platz drei (13:5).
Aufsteiger TuS N-Lübbecke bleibt nach einer 19:22 (11:12)-Heimniederlage gegen MT Melsungen als einzige Mannschaft sieglos und mit 1:17 Punkten Tabellenletzter. Vorletzter ist der VfL Gummersbach (4:14), der im Duell der Ex-Meister mit dem TBV Lemgo 30:37 (13:16) unterlag.
Hüttenberg gewinnt Duell der Aufsteiger
Im Vergleich zweier Neulinge gewann der TV Hüttenberg durch einen Treffer in letzter Sekunde gegen die Eulen Ludwigshafen 28:27 (15:15) und feierte seinen ersten Saisonsieg.
In der Berliner Max-Schmeling-Halle waren der Däne Hans Lindberg mit acht und Nationalspieler Steffen Fäth mit sieben Toren die besten Werfer der Hausherren. Beim Kieler Heimsieg war Marko Vujin fünfmal erfolgreich, bei den unterlegenen Göppingern traf Marcel Schiller sechsmal.
Die Spiele im Stenogramm
Füchse Berlin – HC Erlangen 31:25 (14:13)
Tore: Lindberg (8/4), Fäth (7), Nenadic (6), Zachrisson (2), Schmidt (2), Drux (2), Plaza Jimenez (2), Wiede (1), Elisson (1) für Berlin
Steinert (5/2), Schröder (5), Nikolai Link (4), Thümmler (2), Theilinger (2), Bundalo (2), Jonas Link (2), Büdel (2), Bissel (1) für Erlangen
Zuschauer: 6416
SG Flensburg-Handewitt – TVB Stuttgart 28:17 (12:10)
Tore: Lauge Schmidt (7), Wanne (5), Mahe (4/2), Svan (4), Glandorf (3), Jeppsson (2), Mogensen (1), Zachariassen (1), Toft Hansen (1) für Flensburg
Kretschmer (4), Schimmelbauer (4), Orlowski (2), Späth (2), Schweikhardt (2), Schagen (2), Weiss (1) für Stuttgart
Zuschauer: 5789
THW Kiel – FA Göppingen 28:23 (13:9)
Tore: Nilsson (6), Wiencek (4), Zarabec (3), Vujin (3), Bilyk (3), Ekberg (2/1), Dahmke (2), Toft Hansen (2), Weinhold (2), Dissinger (1) für Kiel
Schiller (7/5), Kozina (6), Urban (4), Kneule (3), Bagersted (2), Pfahl (1) für Göppingen
Zuschauer: 10.285
TuS N-Lübbecke – MT Melsungen 19:22 (11:12)
Tore: Remer (5/1), Bagaric (5), Zettermann (3), Gruszka (2/1), Gierak (2), Rakovic (1), Genz (1) für Lübbecke
Jaanimaa (9), Reichmann (4/3), Kühn (3), Allendorf (2/1), Maric (2), Schneider (1), Lemke (1) für Melsungen
Zuschauer: 1348
VfL Gummersbach – TBV Lemgo 30:37 (13:16)
Tore: Sommer (11/1), Baumgärtner (5), Feuchtmann Perez (3/1), Von Gruchalla (3), Kopp (3), Preuss (2), Pujol (1), Timm (1), Zhukov (1) für Gummersbach
Guardiola (8), Zieker (7), Hornke (6/3), Kogut (3), Van Olphen (3), Suton (3), Theuerkauf (3), Johannesson (2), Bartok (1), Klimek (1) für Lemgo
Zuschauer: 2904
TV Hüttenberg – Die Eulen Ludwigshafen 28:27 (15:15)
Tore: Mappes (7/1), Wernig (6/1), Johannsson (5), Sklenak (2), Lipovina (2), Lambrecht (1), Rompf (1), Fernandes (1), Roth (1), Hofmann (1), Hahn (1) für Hüttenberg
Durak (9/7), Schmidt (3), Remmlinger (3), Feld (3), Weber (2), Scholz (2), Egelhof (2), Dippe (1), Falk (1), Haider (1) für Ludwigshafen
Zuschauer: 2089
Altersforscherin Ursula Staudinger – „Das längere Leben wird nicht im Bett verbracht“
Die Altersforscherin Ursula Staudinger plädiert im Gespräch mit unserer Redaktion für eine Neubewertung der späten Lebensphasen. Selbst ein Leben im Rollstuhl kann ihrer meinung nach erfüllend sein.
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Hier sehen Sie den Netzkongress im Livestream
Unter dem Motto „What the F…!“ treten Netz-Aktivisten, Künstler, Blogger und Politiker im Münchner Volkstheater auf – von Jan Philipp Albrecht bis Shahak Shapira.
Brizi: Die intelligente Luftreinigung für Kinder und Babys
Die Luftverschmutzung nimmt auf der ganzen Welt stetig zu. Negative Umwelteinflüsse wie Autoabgase, Schmutz oder Fabrikausstöße steigen ebenfalls und sind Hauptauslöser für unsere schlechte Luft. Die Lungen Erwachsener sind voll ausgereift und kommen mit dieser Belastung mehr oder weniger zurecht. Dieselben von Kindern befinden sich jedoch noch im Wachstum und können nachhaltig geschädigt werden. Die Firma Brizi will dem entgegenwirken.

Vom Boden bis 60 Zentimeter über demselben befindet sich die Zone mit der schmutzigsten Luft. Babys im Wagen oder Kleinkinder sind diesem Zustand schutzlos ausgesetzt. Bis jetzt – denn die Entwickler von Brizi wollen die Lungen der Kleinen schützen und haben dafür das gleichnamige Produkt entwickelt. Die Ideengeber sind selbst Eltern und wollten ihrem Nachwuchs die schlechte Luft der Großstädte vorenthalten, Brizi war geboren.
Luftreinigung für Kinder aus dem Kissen – Brizi
Brizi ist ein U-förmiges Kissen mit der notwendigen Technik die nahe Luft der Umgebung von Kindern zu säubern. Im mittleren Teil befindet sich der Kopf des Kindes, aus den umschließenden Enden wird gereinigte Luft ausgestoßen, welche die Kleinen dann einatmen. Dies schaltet sich automatisch ein, sobald der mitgelieferte Sensor eine hohe Belastung der Luft an Schadstoffen feststellt. Die Daten der verschmutzten Umgebung werden gesammelt und auf einer Karte in der dazugehörigen App gespeichert.
Nutzer von Brizi können so die stark belasteten Regionen der Stadt vermeiden und andere Gebiete in der Umgebung aufsuchen. Das Kissen ist vom neugeborenen Alter bis hin zu vier Jahren verwendbar. Durch die einfache Befestigung mittels im Lieferumfang enthaltener Clips, kann Brizi schnell und unkompliziert am Kinderwagen oder dem MaxiCosi befestigt und auch wieder abmontiert werden. Anderthalb Liter gefilterte und gereinigte Luft wird alle zehn Sekunden vor dem Gesicht des Babys abgegeben.

Brizi Sensor und App für Erwachsene
Der separate Sensor ist auch ohne das Kissen verfügbar und kann beispielsweise von Joggern oder Radfahrern genutzt werden, welche der hohen Umweltbelastung entfliehen möchten. Dafür wird der eigene Sensor am Rad oder dem Hosenbund befestigt, um so Daten der Umgebung für die Brizi-Gemeinschaft zu sammeln und die Belastung der Stadt auf einer Karte zu erfassen. Brizi ist aktuell Inhalt einer Kickstarterkampagne und dort für rund 112 Euro erhältlich. Die Variante für Erwachsene, bestehend nur aus dem Sensor, bekommt man für rund 55 Euro. Die Auslieferung der Produkte erfolgt im August 2018.

