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Zorc: Fehlender Watzke „leidet mit“

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Hans-Joachim Watzke hat in seiner Amtszeit als BVB-Geschäftsführer schon viel erlebt, aber das gab es noch nie: Zum ersten Mal in 13 Jahren verpasst er ein Champions-League-Spiel der Borussia.

„Ich weiß wie er zuhause leidet, ich hoffe, das Spiel trägt nicht zu weiteren Schmerzen bei“, sagte Dortmunds Sportlicher Leiter Michael Zorc vor dem Auswärtsspiel bei APOEL Nikosia (Dienstag, 20.45 Uhr im LIVETICKER) bei Sky.

Aufgrund einer Daumen-Operation konnte Watzke am Dienstag nicht mit nach Zypern reisen.

„Eine Tragödie für mich, aber nicht zu verhindern: Die Ärzte haben mir dringend vom 4-Stunden-Flug nach Zypern abgeraten“, sagte Watzke der Bild. Nun muss er das dritte Gruppenspiel des BVB wohl oder übel zuhause vor dem TV verfolgen.

(SPORT1-Tippspiel: Jetzt die Champions League tippen und eine von zehn Playstation 4 Pro gewinnen)

Die Handverletzung hatte sich der Geschäftsführer der Borussia noch während seiner Zeit als aktiver Profi zugezogen: „Nach einem Luftkampf ist mir damals ein Gegenspieler auf die Hand getreten. In den letzten Jahren habe ich mich regelmäßig spritzen lassen, jetzt waren die Schmerzen einfach nicht mehr zu ertragen.“

In der vergangenen Woche war Watzke an der Hand operiert worden, dabei wurde ihm das Daumengelenk entfernt.

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Aktion „40.000 Theatermacher treffen ihre Abgeordneten“ startet

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Am 17. Oktober startet die Aktion „40.000 Theatermitarbeiter treffen ihre Abgeordneten“. Sie soll Politikern zeigen, warum der Kulturbetrieb für die Demokratie unverzichtbar ist. Interview mit Lisa Jopt, Schauspielerin und eine der Initiatorinnen.
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Betroffene erklären Dysmelie: „Nein, meine Fehlbildung stört mich nicht“

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Sie sehen etwas anders aus. Aber sie sind stinknormal, sagen sie selbst.

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Gala! Federer bezwingt Nadal im Traumfinale

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Roger Federer hat seinen Dauerrivalen Rafael Nadal zum fünften Mal nacheinander bezwungen und damit das Masters in Schanghai gewonnen.

Der 36 Jahre alte Schweizer setzte sich im 38. Duell mit dem Spanier Nadal 6:4, 6:3 durch. Nach nur 62 Minuten verwandelte Federer seinen zweiten Matchball zum insgesamt 94. Turniersieg seiner Karriere und schloss in der Bestenliste zu Ivan Lendl auf. Mehr Erfolge auf der ATP-Tour waren nur Jimmy Connors (109) gelungen.

Federer verkürzte im „ewigen“ Vergleich mit Nadal auf 15:23 Siege. In dieser Saison hatte er zuvor im denkwürdigen Finale der Australian Open sowie bei den Masters in Miami und Indian Wells Nadal geschlagen.

Zweiter Triumph in Schanghai für Federer

In Schanghai triumphierte Federer zum zweiten Mal nach 2014 und wahrte seine Chance, noch in diesem Jahr an die Spitze der Rangliste zurückzukehren. Dort steht mit deutlichem Vorsprung noch immer Nadal (31) – trotz seiner ersten Niederlage nach 16 Siegen in Serie.

„Wir haben wahrscheinlich beide nicht daran geglaubt, solch ein Jahr spielen zu können. Ich definitiv nicht“, sagte Federer, der erst zu Beginn der Saison nach langer Pause auf die Tour zurückgekehrt war.

Nach den Erfolgen in Melbourne, Miami, Indian Wells, Halle/Westfalen und Wimbledon feierte Federer seinen sechsten Turniersieg im Jahr 2017. Mehr Turniere hatte er nur in den Jahren 2003 bis 2007 in einer Saison gewonnen.

Auch Nadal hat bislang sechsmal triumphiert, unter anderem bei den Grand-Slam-Turnieren in Paris und New York. Gewohnt fair gratulierte der 31-Jährige seinem Bezwinger. „Heute hast du fantastisch gespielt“, sagte Nadal zu Federer.

Die erfolgreichsten Titelsammler in der Geschichte des Profitennis im Überblick:

1. Jimmy Connors (USA) 109 Titel
2. Ivan Lendl (Tschechoslowakei/USA) 94
2. Roger Federer (Schweiz)* 94
4. John McEnroe (USA) 77
5. Rafael Nadal (Spanien)* 75
6. Novak Djokovic (Serbien)* 68
7. Pete Sampras (USA) 64
7. Björn Borg (Schweden) 64
9. Guillermo Vilas (Argentinien) 62
10. Andre Agassi (USA) 60
11. Ilie Nastase (Rumänien) 58
12. Boris Becker (Deutschland) 49
   * noch aktiv

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Flensburg stiehlt Punkt in dramatischem Nord-Derby

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Der 94. Handball-Klassiker zwischen den Nordrivalen THW Kiel und SG Flensburg-Handewitt ist ohne Sieger geblieben, Rekordmeister Kiel hat damit den Befreiungsschlag in der Champions League verpasst.

Die Kieler mussten sich am fünften Spieltag in einer Abwehrschlacht mit einem 20:20 (9:7) begnügen und verpassten einen durchaus möglichen Sieg.

Gislason hadert mit Schiedsrichter

„Wir hätten zwei Punkte verdient gehabt, deshalb ärgere ich mich sehr“, sagte Kiels Coach Alfred Gislason bei Sky. Beim letzten Angriff 17 Sekunden vor Schluss vergab Kiels Niclas Ekberg die Chance auf den Sieg, Gislason hatte dabei ein Foul von Kentin Mahe gesehen: „Das ist ein so klarer Siebenmeter gewesen.“   

Der äußerst schwach in die Saison gestartete THW, in der Bundesliga zuletzt mit zwei Siegen im Aufwärtstrend, ist mit drei Punkten nur Vorletzter der Achtergruppe, Flensburg (sechs Punkte) liegt auf Platz drei.

Der Tabellenerste der Gruppe qualifiziert sich direkt für das Viertelfinale. Die nächsten fünf Teams der Achtergruppe ziehen in das Achtelfinale ein (Die Tabelle der Champions League).

In einer von Beginn an immens umkämpften Begegnung gingen die Kieler immer wieder in Führung, lagen in der zweiten Halbzeit mit 14:11 und später mit 19:17 vorne, Flensburg ließ sich aber nicht abschütteln (Der Spielplan der Champions League).

Bester Werfer bei Kiel war Marko Vujin mit fünf Toren, bei Flensburg trafen Lasse Svan und Mahe jeweils viermal.

Das Spiel im Stenogramm:

THW Kiel – SG Flensburg-Handewitt 20:20 (9:7)
Tore: Vujin (5), Dissinger (3), Ekberg (3), Dahmke (3), Nilsson (3), Weinhold (2), Zeitz (1) für Kiel – Svan (4), Mahe (4), Glandorf (3), Wanne (3), Morgensen (2), Jeppsson (1), Toft Hansen (1), Lauge Schmidt (1), Röd (1) für Flensburg
Zuschauer: 10049

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Hautkrankheit wieder da – Bonner Klinik muss Station wegen Krätze schließen

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Lange schien die Krätze ausgerottet zu sein. Im vergangenen Jahr wurden jedoch immer wieder neue Fälle gemeldet. Nun muss ein Krankenhaus in Bonn sogar eine ganze Station schließen. Der Grund: Eine zu hohe Ansteckungsgefahr. 
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Pornhub identifiziert Darstellerinnen mit Gesichtserkennung

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Künstliche Intelligenz soll die Videos dann automatisch verschlagworten. Experten warnen, dass die Technologie missbraucht werden könnte.

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EOZ Air: Mini-Wireless-Kopfhörer mit Geräuschunterdrückung

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Der Trend unter den tragbaren Kopfhörern geht klar in Richtung kabellos. Es ist bequemer, es sieht besser aus, das Risiko eines Wackelkontaktes wird drastisch verringert und Kabelsalat gehört der Vergangenheit an. Immer mehr Modelle bemühen sich nun, möglichst klein und handlich zu sein und somit In-Ear Kopfhörer mit Kabel vom Markt zu verdrängen. Der EOZ Air sticht dabei besonders hervor, denn dieses Modell kommt mit der einen oder anderen Überraschung um die Ecke.

EOZ Air 5

Der EOZ Air vereint das Beste aus zwei Welten. Klein und handlich, fast schon wie In-Ear Kopfhörer und dabei stark im Sound wie die größeren Headphone-Geschwister. Doch nicht nur das Design ist vorteilhaft, der EOZ Air kann noch um einiges mehr. Was den Kopfhörer so besonders macht, sagen wir euch im folgenden Beitrag!

Bequemer und sicherer Tragekomfort ohne lästige Kabel

Auf eines haben die Entwickler des EOZ Air besonders großen Wert gelegt: Es ist ein hochwertiges Modell und als solches auch erkennbar. Der erste Eindruck wird auch sogleich vom zweiten gestützt, wenn die Kopfhörer aufgesetzt werden. Die Hörer an sich harmonieren mit allen Ohrformen und passen sich bestens an. Dies ist nicht nur sehr angenehm, sondern wirkt auch einem Herausfallen entgegen. Endgültig verhindert wird dieses Urproblem aller Kopfhörer durch die dynamischen Bügel, die über die Ohren gelegt werden.

Die perfekt aufliegenden Wireless Kopfhörer versprechen, die Verbindung stets zu halten und auf kurzzeitige Aussetzer vollkommen zu verzichten. Das flotte Bluetooth 5.0 sorgt für eine störungsfreie Übertragung in Echtzeit. Dieses hohe Maß an Funktionalität, der sichere Halt und das handliche Design machen den EOZ Air zu dem perfekten Kopfhörer für den Sport sowie für unterwegs.

EOZ Air 3

EOZ Air 4

EOZ Air 1

Technische Eckdaten des kleinen Alleskönners

Der EOZ Air ist mehr als nur ein kleiner, kabelloser Kopfhörer, der perfekt sitzt. Dieses kleine Gadget verfügt ebenfalls über ein Mikrofon und kann dank seiner noise-cancelling Technologie Hintergrundgeräusche für den Träger ausblenden. So kann man dem Alltag und seiner Geräuschkulisse entfliehen und sich so richtig auf die Musik konzentrieren. Diese klingt dank dem ungewöhnlich großen 8 mm Treiber besonders satt.

Wer etwas länger unterwegs ist, wird von dem EOZ Air bestimmt nicht enttäuscht. Der Akku hält mühelos vier Stunden Spielzeit stand und kann dann über das mitgelieferte Case, welches als Powerbank fungiert, wieder aufgeladen werden. In Verbindung mit dem Case werden 48 Stunden zusätzliche Laufzeit versprochen. Auf diese Weise sollte es wirklich nicht am Akku scheitern. Wer sich angesprochen fühlt und den EOZ Air in sein Hightech-Sortiment mit aufnehmen möchte, der kann diesen auf Kickstarter ab 85 Euro erwerben. Ausgeliefert wird das gute Stück voraussichtlich ab Februar 2018.

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Kurios! Misano-Sieger wegen falschen Öls disqualifiziert

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Dominique Aegerter (Schweiz) ist fünf Wochen nach seinem Moto2-Sieg beim Großen Preis von San Marino in Misano disqualifiziert worden.

Der 27-Jährigen und sein Kiefer-Racing-Team sollen mit dem falschen Öl gefahren sein. In A- und B-Probe habe der Weltverband FIM festgestellt, dass Aegerter nicht mit dem vorgeschriebenen Einheits-Schmierstoff unterwegs gewesen sei.

„Für uns ist es nicht nachvollziehbar, wie es zu dieser Unregelmäßigkeit im Öl gekommen sein soll, da wir nachweislich das vorgeschriebene Öl verwendet haben“, teilte Kiefer-Racing am Sonntag am Rande des Japan-Grand-Prix mit: „Wir versichern ausdrücklich, keinerlei Additive beigemischt zu haben. Die Entscheidung der FIM ist niederschmetternd für uns alle. Wir müssen sie akzeptieren, weisen aber jegliche Schuld von uns.“

Durch die Disqualifikation Aegerters geht der Sieg an dessen Landsmann Thomas Lüthi. Sandro Cortese rückt vom sechsten auf den fünften Platz vor. 

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„Anne Will“: Beim Thema Familiennachzug endet die Flirterei

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Einen kleinen Einblick in die Verhandlungen um eine mögliche Jamaika-Koalition von Union, FDP und den Grünen gab es bei „Anne Will“. Die fragte ihre Gäste Volker Bouffier (CDU), Olaf Scholz (SPD), Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen), Wolfgang Kubicki (FDP) und den Publizisten Albrecht von Lucke, wann denn nun endlich mal Politik gemacht wird. Denn auch über drei Wochen nach der Wahl gibt es noch keine neuen Erkenntnisse zum Thema Regierungsbildung.

Die Union muss sich selbst erstmal einig werden

Obwohl, so ganz stimmt das ja nicht. Die Wähler wissen inzwischen: Nicht die Koalitionspartner verbaselten ein erstes Treffen und auch die Landtagswahl in Niedersachen war nicht der Grund für die Aussetzung der Gespräche. Vielmehr waren es die Gespräche zwischen CDU und CSU. Das bestätigten Katrin Göring-Eckhard und Volker Bouffier bei Will erneut.

Die Schwesternparteien mussten sich zunächst auf einen Konsens einigen, bevor sie nun gemeinsam in den Ring steigen und Gespräche führen können. Nur, diese Uneinigkeit in den eigenen Reihen dürfte vielen Wählern nicht schmecken. „Eigentlich denkt man ja, CDU/CSU haben sich vorher schon verständigt“, gab Göring- Eckhard zu bedenken. Sie empfand die Aussetzung der Gespräche als „misslich“, denn nun soll ein erstes Treffen erst am 18. Oktober stattfinden.

„Koalitionspartner sind immer gleich stark“ – sind sie wirklich?

Wie lange sich die Verhandlungen mit FDP, der Union und den Grünen dann hinziehen, ist zurzeit nicht absehbar. Richten wir uns aber lieber auf eine längere Sondierungsphase ein, denn wenn die möglichen Jamaika-Bündnispartner schon in einer Talkshow darüber debattieren, wer nun was wann wie zu wem gesagt hat, dann kann es eine Weile dauern, bis man zum Kern der Sache vorstößt.

15: FDP und Grüne ziehen vor JamaikaGesprächen Handbremse an – 5a9261ddb6bf8640Da warf der FDP-Politiker dem CDU-Mann vor, dieser würde sich zu wichtig nehmen. „Koalitionspartner sind immer gleich stark“, so Kubicki. Nur so können sie etwas erreichen. Fand Bouffier ja irgendwie auch, aber dennoch betonte er mehrfach, dass die Union die meisten Stimmen bei der Bundestagswahl bekam. Also Konsens ja, aber die Koalitionspartner sollen doch bitte schön nicht vergessen, wer das Sagen hat. Das funktioniert im Jamaika-Bündnis dann nur leider nicht ganz so.

„Die werden das hinkriegen – Früher oder später“

Olaf Scholz lehnte sich den Abend über sehr weit zurück. Die SPD will in die Opposition gehen und wird deswegen nicht müde zu betonen. „Die werden das hinkriegen, früher oder später.“ Wenn sie es nicht hinbekämen, dann hätten sie, laut Scholz „geloost“, und das würde ja niemand wollen. Natürlich will niemand verlieren, aber sich so selbstgefällig wie die SPD aus allem rauszuhalten, ist auch keine echte Leistung.

Sah auch der Publizist von Lucke so, der die SPD mehrfach ermahnte, sie würden sich aus der Verantwortung stehlen, weil sie Angst hätten in einer großen Koalition noch mehr Wähler zu verlieren. Scholz aber wurde nicht müde den Finger immer in Richtung FDP, Union und Grüne zu zeigen. „Die Verantwortung liegt bei den Verhandlern“ betonte er und blieb den Rest des Abends still.

Einigkeit bei „Anne Will“: Der Weg nach Berlin wird steinig

Niedersachsen Bund Auswirkungen_23.00Dagegen zeigten Katrin Göring-Eckhard, Wolfgang Kubicki und Volker Bouffier bei „Anne Will“, wie diese Verhandlungen aussehen könnten. Will brachte das Thema Familiennachzug für Geflüchtete in die Runde, weil die Grünen und die Union hier sehr unterschiedliche Positionen haben. Während die CDU/CSU den Nachzug auch über März 2018 hinaus aussetzen will, fordert Göring-Eckhard dies abzuschaffen. Auf Wills Nachfrage, ob Verhandlungen bereits daran scheitern könnten, schwieg sich die Grünen-Politikerin aus. Sie gab zu bedenken, dass es ja verschiedene Möglichkeiten gäbe, wie mit ihrer Forderung umgegangen werden kann.

Wolfgang Kubicki mischte sich ein und wies darauf hin, dass die FDP ein bisschen bei der Union und ein bisschen bei den Grünen sei. Jede Partei sei an verschiedenen Stellen überzeugend. Klar, die Flüchtlingspolitik ist auch nicht Kernthema für die FDP, da lässt es sich leichter einen Kompromiss finden. Nur, wie sieht es aus wenn die Grünen ihre Energie- und Geflüchtetenpolitik durchsetzen wollen, die FDP ihr Wagniskapital fördern und ihr „Bürgergeld“ fordern wird. Wenn die Schwesternparteien CDU und CSU an ihrer Rentenreform festhalten und die Sicherheitspolitik weiter verschärfen wollen, wie soll regieren dann funktionieren?

Für all diese Themen immer nur Kompromisslösungen zu finden, könnte die neue Koalition schnell überfordern. Es sollte keine „Notregierung“, wie Volker Bouffier es nannte, entstehen, bei der die Parteien nicht mehr voneinander unterscheidbar seien. Kubicki warb dafür, „keine Buhmänner- und Frauen“ mehr aufzubauen, sondern sich eben auf die Sachen, das Regieren, zu konzentrieren. Genau dafür müssten die Parteien nur endlich mal anfangen mit den Verhandlungen. 09-Erste Jamaika-Sondierungen Mitte kommender Woche-5602720654001

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