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SWIFT Rucksack ermöglicht Ein- und Auspacken in Sekunden
Reiserucksäcke gibt es in allen Farben, Formen und Ausführungen. Um in diesem Sektor hervorzustechen muss es mehr sein als nur eine auffällige Farbe oder Dementsprechendes. Ein Bedürfnis sollte erfüllt werden an dem sich die Konkurrenz bisweilen die Zähne ausgebissen hat. Doch vernachlässigt werden darf das Design natürlich nicht. Auch an dieser Front müssen gelegentlich neue Wege gewagt werden, um aus den Reihen hervorzustechen. Der SWIFT stellt sich diesen Herausforderungen indem er ein altbekanntes Problem aufgreift und eine im Design verankerte Lösung dafür präsentiert.

Was genau es mit dem Rucksack und seinem außergewöhnlichen Äußeren auf sich hat, werden wir uns nun etwas näher ansehen. Der SWIFT Outdoor-Rucksack verspricht jedenfalls ein kompaktes, leichtes und neuartiges Produkt zu sein. Besonders der Reisverschluss sticht aus der Masse hervor.
Was unterscheidet den SWIFT von herkömmlichen Reiserucksäcken?
Das ist erstmal eine berechtigte Frage. Wirklich ungewöhnlich sieht der SWIFT auf den ersten Blick nicht aus, nur der Reisverschluss wirkt etwas seltsam. Anstelle eines seitlichen Reisverschlusses, wie ihn wohl die meisten gewohnt sind, findet man ihn beim SWIFT um den ganzen Stauraum gewickelt. Das haben sich die Entwickler vorher gründlich überlegt. Es handelt sich dabei um deren Prompt Access from All Directions!-Innovation.
Wer häufig mit vollem Rucksack unterwegs ist, der kennt das Problem. Es ist maßlos ärgerlich und mehr als umständlich, wenn man plötzlich etwas vom Boden des Rucksacks benötigt. Nicht selten hat dies zur Folge, dass der halbe oder ganze Inhalt zunächst entleert werden muss. Nicht so bei dem SWIFT. Der über zwei Zipper verfügende, sinusförmige Reisverschluss schlingelt sich um den Boden, geht dann einmal quer über die Mitte und dreht auf der Oberseite erneut eine halbe Runde.


Praktische Anwendung und technische Details
Wie sich die Meisten sicher denken können, erspart diese unkonventionelle Reisverschlussform viel Zeit und schont die Nerven. Auch kann so in letzter Minute noch schnell umgepackt werden oder Gegenstände in noch vorhandene Stauräume gesteckt werden. Der Swift Rucksack ist ein großes Zeitersparnis.
Darüber hinaus verfügt der SWIFT Rucksack über 23 Liter Füllvolumen, sieben Taschen, Flaschenhalter an der Seite und lässt sich im leeren Zustand leicht un kompakt zusammenfalten. Es ist geschützter Stauraum für Tablet, Laptop sowie Ausweisdokumente vorgesehen. Sogar einen Extrabeutel für Schuhe gibt es im Inneren. Selbstverständlich ist der Rucksack wasserabweisend und somit gut für Draußen. Interessenten sollten sich in jedem Fall die Indiegogo-Seite des SWIFTs genauer ansehen. Dort kann der Rucksack ab knapp 50 Euro vorbestellt werden. Das Finanzierungsziel wurde bereits erreicht und die Auslieferung auf Juli 2018 datiert.
Demonstrationen in Cottbus: Wie der Streit um Zuwanderung eine Stadt spaltet
Seit rund einem Jahr veranstaltet der Verein „Zukunft Heimat“ in Cottbus Demonstrationen gegen Zuwanderung und offene Grenzen. Ähnlich wie bei den einstigen Pegida-Demonstrationen in Dresden finden sich dort jedes Mal mehr Teilnehmer ein. Besonderen Zulauf haben die Demos, seit dort in zwei Fällen junge Syrer Messerangriffe verübt haben sollen. So auch vergangenen Samstag. Es geht den Teilnehmern um ihre Stadt – Cottbus hat im Vergleich zu anderen Städten verhältnismäßig viele Flüchtlinge aufgenommen. Laut Oberbürgermeister Holger Kelch seien es bis Dezember 2017 rund 4300 Asylsuchende gewesen. Die Plakate der Rechtspopulisten auf der Demo machen die Wut deutlich: „Schnauze voll“ und „Faxen dicke“. In zahlreichen Reden wurde Stimmung gegen Flüchtlinge macht.
Einer der Demonstranten bei den „Zukunft Heimat“-Demos ist Ullrich Böhm (76), der sich selbst als „besorgten Bürger“ bezeichnet und als früherer CDU-Wähler mittlerweile der AfD seine Stimme gibt: „Ich gehe zu den Demonstrationen, um zu zeigen, dass ich mit der Asylpolitik nicht einverstanden bin. Nicht weil ich rechtsradikal oder ein Nazi bin“, so Böhm, der selbst als Redner bei den Veranstaltungen auftritt. Seiner Meinung nach würde ein Drittel der Cottbusser Bürger genauso denken: 33.000 Menschen.
Die Bereitschaft der aufgewiegelten Bürger zu Gewalt steigt. In der Neujahrsnacht drangen mehrere Personen in ein Asylbewerberheim im Stadtteil Sachsendorf ein und verletzten drei afghanische Flüchtlinge schwer. Während die Polizei öffentlich nach den Tätern fahndet, hat die Stadt auf die aufgeheizte Stimmung reagiert und einen Zuzugsstop für neue Asylbewerber nach Cottbus beschlossen. Auch laut Innenminister Karl-Heinz Schröter sollen im ersten Halbjahr 2018 keine weiteren Zuweisungen für Cottbus erfolgen. Zudem wurden die Polizeikräfte aufgestockt: Seit ein paar Wochen patrouillieren fast rund um die Uhr Streifen in der Cottbuser Innenstadt – und kontrollieren potentielle Aggressoren aus beiden Lagern.
Engagement für den Bürgerfrieden
Mohammed Scharr ist einer der Zugezogenen, die sich durch die aufgeheizte Stimmung in Cottbus nicht mehr sicher fühlen. Der 21-Jährige ist seit zwei Jahren anerkannter Flüchtling aus Damaskus. Dort sollte er zur Armee eingezogen werden und im Bürgerkrieg auf seine eigenen Landsleute schießen. Also floh er vor den Soldaten, die ihn holen sollten und das Haus seiner Familie zerstörten.
In Cottbus sei er in letzter Zeit mehrfach angepöbelt worden, einmal habe ihn ein Autofahrer sogar absichtlich angefahren, erzählt Mohammed: „Ich habe mein Fahrrad geschoben und jemand ist abgebogen und hat mich mit meinem Fahrrad getroffen. Und er hat sein Fenster aufgemacht und sagte ‚Scheiß Ausländer, verschwindet hier!‘.“
Jetzt will Mohammed Scharr ein Zeichen für mehr gegenseitiges Verständnis setzen. Vergangenen Samstag organisierte er die Gegendemonstration zu den „Zukunft-Heimat“-Aufmärschen. Rund 1500 Asylbewerber, Ausländer und Deutsche zogen mit ihm gemeinsam durch die Stadt. Mohammed sagt: „Ich möchte den Menschen in Cottbus zeigen, dass wir keine Messerstecher, sondern nette Menschen sind, die sich integrieren möchten.“
Über die Lage in Cottbus und die Herausforderungen, vor denen Großstädte in der Flüchtlingsfrage generell stehen, sprach Steffen Hallaschka live mit Dr. Gerd Landsberg, dem Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, und Martin Patzelt, CDU-Bundestagsabgeordneter aus Frankfurt (Oder):
Studiodebatte über Zuwanderungsstreit in Cottbus
Gelassenheit und Ausdruck von Freiheit – Das Geheimnis des Humors
Karneval ist die Hochzeit des Humors. Er sollte uns aber das ganze Jahr über nicht abhanden kommen. Denn er befähigt nicht nur zur Gelassenheit, sondern ist auch Ausdruck von Freiheit.
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Roberto Ciulli inszeniert Heiner Müllers „Quartett“ am Theater a.d. Ruhr
Es ist ein kurzes, aber gewaltiges Stück: das „Quartett“ von Heiner Müller, einem der einflussreichsten Dramatiker der DDR. Es geht um den Krieg der Geschlechter, um Sex und Begierde, um Ausbeutung und Dominanz.
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Marmorkrebse – Tierart ohne Männchen
Marmorkrebse brauchen für den Nachwuchs keine Männchen. Die Weibchen pflanzen sich allein durch Klonen fort. In der Natur sind die Tiere eine Plage – für Forscher total spannend.
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Filmfestivals: Die Berlinale im Konkurrenzvergleich
Im Filmgeschäft gelten Berlin, Cannes und Venedig vielen als die wichtigsten Festivals der Welt, auch wenn inzwischen zum Beispiel auch Toronto sehr gut im Rennen ist. Für viele Cineasten spielen jedoch die drei traditionsreichen Festivals Europas und ihre Auszeichnungen eine größere Rolle als viele andere Filmpreise.
Ein Vergleich von Berlin, Cannes und Venedig mit Blick auf die bald anstehenden Oscars (4.3.), die immer noch als die wichtigsten Filmpreise der Welt gelten:
BERLIN
Die Berlinale (dieses Jahr vom 15. bis 25. Februar; Jury-Chef ist der deutsche Filmemacher Tom Tykwer) kann mehrfach die Daumen bei den Oscars 2018 drücken. So ist der Siegerfilm der Internationalen Filmfestspiele Berlin 2017, «Körper und Seele» (Testről és lélekről/On Body and Soul) von der ungarischen Regisseurin Ildikó Enyedi, als einer von fünf Filmen für den sogenannten Auslands-Oscar nominiert.
Ebenfalls in der Kategorie für den besten fremdsprachigen Film nominiert ist das chilenische Transgender-Drama «Eine fantastische Frau» (Una mujer fantástica) von Sebastián Lelio. Bei der Berlinale 2017 gewann das Werk den Silbernen Bären fürs beste Drehbuch sowie den LGBT-Filmpreis Teddy Award als bester Film. Der immerhin viermal bei den Oscars nominierte schwule Coming-of-Age-Film «Call Me by Your Name» von Luca Guadagnino hatte zwar seine Premiere beim Sundance Film Festival, wurde aber auch bei der Berlinale 2017 in der Sektion Panorama vorgestellt.
Auf die vergangenen zehn Jahre bezogen waren Berlinale-Gewinner öfter im Oscar-Rennen: So war «Seefeuer», der Goldene-Bär-Gewinner 2016, im vergangenen Jahr als bester Dokumentarfilm nominiert, 2012 holte der Berlinale-Sieger von 2011, «Nader und Simin – Eine Trennung», als erster iranischer Kandidat den Oscar in der Kategorie fremdsprachiger Film, und 2010 war der peruanische Sieger des Vorjahres, «Eine Perle Ewigkeit», oscarnominiert.
CANNES
Das Festival de Cannes (dieses Jahr zum 71. Mal und vom 8. bis 19. Mai; Jury-Chefin ist die australische Schauspielerin Cate Blanchett) kann ebenfalls seinem Siegerfilm des vergangenen Jahres – «The Square» von Ruben Östlund (Schweden) – in der Kategorie «Bester fremdsprachiger Film» die Daumen drücken.
Dagegen fiel die als beste Schauspielerin in Cannes ausgezeichnete Diane Kruger mit Fatih Akins «Aus dem Nichts» bekanntlich bei den Nominierungen in dieser Kategorie heraus. Das NSU-Drama war als deutscher Beitrag ins Rennen gegangen bei den Oscars, schaffte es aber nicht unter die letzten Fünf. Der Film gewann aber immerhin einen Golden Globe.
Historisch und auch auf die vergangenen zehn Jahre bezogen haben Cannes-Gewinner bei den Oscars im Vergleich wohl den besten Lauf gehabt. Erst vergangenes Jahr gewann der iranische Film «The Salesman» den Auslands-Oscar – das Werk von Asghar Farhadi hatte zuvor in Cannes den Preis für das beste Drehbuch und den besten Hauptdarsteller geholt. 2016 gewann mit dem ungarischen Film «Son of Saul» immerhin ein Film aus dem Cannes-Wettbewerb den Oscar. Auch 2014 holte mit Italiens «La Grande Bellezza – Die große Schönheit» von Paolo Sorrentino ein Film aus dem Cannes-Wettbewerb den Auslands-Oscar.
Im Jahr 2013 gewann mit «Liebe» (Originaltitel: Amour) von Michael Haneke der Goldene-Palme-Gewinner des Vorjahres den Oscar als bester fremdsprachiger Film. Das Kammerspiel über Ehe, Altern und Sterbehilfe, das zwar in Paris spielt, aber wegen der Nationalität von Michael Haneke von Österreich eingereicht worden war, war darüber hinaus in vier weiteren Kategorien oscarnominiert (Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin – Emmanuelle Riva, Bestes Originaldrehbuch).
Apropos Haneke: Auch 2009 hatte er in Cannes gewonnen mit dem Film «Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte» und holte im Jahr darauf zwei Oscar-Nominierungen (Bester fremdsprachiger Film und Beste Kamera). Oscar-Nominierungen gab es auch für die Goldene-Palme-Gewinner von 2008 und 2011, den französischen Film «Die Klasse» von Laurent Cantet und die epische amerikanische Familientragödie «The Tree of Life» von Terrence Malick.
VENEDIG
Die nächste, dann 75. Mostra internazionale d’arte cinematografica in Venedig (ein Jury-Chef oder eine -Chefin wird erst im Frühling benannt) ist erst wieder vom 29. August bis 8. September. Mit Blick auf die Oscars hat das traditionsreiche Festival in diesem Jahr das wohl Bestmögliche erreicht. Der Sieger des Hauptpreises Goldener Löwe im vergangenen Spätsommer, der Fantasyfilm «Shape of Water – Das Flüstern des Wassers» von Guillermo del Toro, ist bei der Oscar-Verleihung mit 13 Nominierungen der Top-Favorit.
Die Komödie «Three Billboards Outside Ebbing, Missouri», die in Venedig ihre Premiere feierte und dort den Preis fürs beste Drehbuch gewann (Martin McDonagh), ist immerhin siebenmal bei den Oscars nominiert.
Auf die vergangenen zehn Jahre bezogen waren Venedig-Gewinner dagegen nicht ganz so oft erfolgreich. Vor acht Jahren aber brachte der Venedig-Siegerfilm des Jahres 2008, «The Wrestler», immerhin Mickey Rourke seine erste Oscar-Nominierung ein.
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