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Djokovic triumphiert in Madrid

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Der Weltranglistenerste Novak Djokovic hat zum dritten Mal das ATP-Masters in Madrid gewonnen. Der 31 Jahre alte Serbe setzte sich im Finale gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas souverän 6:3, 6:4 durch und feierte seinen zweiten Saisonsieg nach dem Triumph bei den Australian Open in Melbourne. 

Djokovic verwandelte nach 1:32 Stunden seinen vierten Matchball zum 74. Turniersieg seiner Karriere. In Madrid hatte er bereits 2011 und 2016 triumphiert. Tsitsipas, der zuvor Titelverteidiger Alexander Zverev und Rekordsieger Rafael Nadal (Spanien) bezwungen hatte, verpasste seinen bislang größten Erfolg auf der ATP-Tour.

„Das ist ein sehr wichtiger Sieg für mich, gerade für mein Selbstvertrauen“, sagte Djokovic: „Ich habe hier zum Teil mein bestes Tennis gespielt.“ Im gesamten Turnierverlauf blieb der 15-malige Grand-Slam-Sieger ohne Satzverlust.

Tsitsipas erkannte die Überlegenheit seines Gegners neidlos an: „Du bist eine Inspiration, einfach unglaublich. Du verdienst es“, sagte der Jungstar.

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Nach einigen schwächeren Auftritten und ungewohnt frühen Niederlagen bei den Masters in Indian Wells, Miami und Monte Carlo fand Djokovic pünktlich zum Beginn der heißen Phase der Sandplatzsaison zurück zu seiner Bestform. Im Halbfinale am Samstag hatte er den bis dato überragenden Österreicher Dominic Thiem in zwei Tiebreaks geschlagen.

Djokovic gleicht Bilanz aus

Im zweiten Duell mit Tsitsipas, das erste hatte Djokovic 2018 in Toronto verloren, war der Favorit von Beginn an überlegen. Nicht einen Breakball gestattete Djokovic seinem 20 Jahre alten Kontrahenten, der nicht an den spektakulären Dreisatzsieg über Sandplatzkönig Nadal anknüpfen konnte. Das Match am Samstag war erst um Mitternacht zu Ende gegangen, Tsitsipas wirkte dementsprechend müde.

Für Djokovic und Tsitsipas geht es in der kommenden Woche beim Masters in Rom weiter. Es ist die Generalprobe für die French Open in Paris (26. Mai bis 9. Juni). Djokovic, der bei den vergangenen drei Grand-Slam-Turnieren triumphiert hat, gewann den Höhepunkt der Sandplatzsaison bislang einmal im Jahr 2016.

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Überwachung: China, Orwell und die Angst des Westens

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Women are reflected in a mirror as they look at flowers being projected onto the wall and the floor of a room at a shopping mall in Shanghai

Chinas Sozialkredit-System ist die liebste Dystopie des Westens. In Berlin versuchten Fachleute nun, Wahrheit und Mythos voneinander zu trennen.

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Chris Hughes: Facebook-Mitgründer fordert Zerschlagung

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Überwachung und Zensur der Unterhaltungen von zwei Milliarden Menschen: Einer seiner früheren Mitstreiter warnt vor der Macht von Facebook-Chef Mark Zuckerberg.
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Impfung offenbar zu spät vorgenommen: An Masern erkrankter Erwachsener in Niedersachsen gestorben

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In Niedersachsen ist ein an Masern erkrankter Erwachsener gestorben. Die Infektion hat maßgeblich zu seinem Tod beigetragen; ob sie tatsächlich die Ursache gewesen sei, wird erst in einigen Wochen feststehen.
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Kiel macht Flensburg vor Nordderby Druck

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Der THW Kiel hat den Rückstand zum deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt drei Tage vor dem womöglich entscheidenden Duell der Nordklubs um den Titel wieder verkürzt.

Nach einem 27:23 (15:12) bei der HSG Wetzlar steht der Pokalsieger jetzt bei 54:6 Punkten, Spitzenreiter Flensburg (56:2) hat weiter ein kleines Polster auf den Verfolger. (SERVICE: Tabelle der DKB HBL)

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Die Kieler konnten sich auf dem Weg zu ihrem 15. Pflichtspielsieg in Folge schnell bis auf fünf Tore absetzen (7:2/13. Minute), ließen den Angstgegner nach der Pause aber wieder herankommen. Der THW, der in den vorherigen vier Spielen dreimal gegen Wetzlar den Kürzeren gezogen hatte, musste Mitte der zweiten Hälfte den Ausgleich hinnehmen (20:20/47.). 

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Erst in der Schlussphase zogen die Kieler mit vier aufeinanderfolgenden Toren wieder davon (27:23/57.), die HSG war geschlagen. Rune Dahmke und Steffen Weinhold kamen beim THW als beste Werfer auf jeweils fünf Tore.

Der Rekordmeister erwartet Flensburg am Sonntag (ab 14.30 Uhr im SPORT1-LIVETICKER) zum Nordderby. Nur mit einem Sieg hat die Mannschaft des scheidenden Trainers Alfred Gislason noch realistische Chancen auf den Titel. (SERVICE: Spielplan der DKB HBL)

Der Tabellenvorletzte SG BBM Bietigheim schlug die TSG Hannover-Burgdorf in eigener Halle nach einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang mit 29:27 (13:16) und darf weiter auf den Klassenerhalt hoffen. Bietigheim (11:49) liegt dicht hinter Altmeister VfL Gummersbach (11:47).

Die Spiele im Überblick:

TVB Stuttgart – TSV GWD Minden 30:31 (14:15)
Tore: Häfner (6), Schmidt (6), Schagen (6/5), Von Deschwanden (3), Späth (3), Weiß (2), Baumgarten (2), Schimmelbauer (1), Maier (1) für Stuttgart – Michalczik (7), Zvizej (5/3), Staar (4), Rambo (4), Gullerud (3), Savvas (2), Padshyvalau (2), Cederholm (2), Pusica (1), Doder (1) für Minden
Zuschauer: 2050

FA Göppingen – HC Erlangen 25:23 (11:8)
Tore: Schiller (9/3), Zelenovic (6), Kneule (5), Kozina (3/1), Peric (2) für Göppingen – von Gruchalla (6/2), Büdel (5), Overby (3), Theilinger (2), Haaß (2), Bissl (2), Thümmler (1), Mappes (1), Kellner (1) für Erlangen
Zuschauer: 4000

SG BBM Bietigheim – TSV Hannover-Burgdorf 29:27 (13:16)
Tore: Rentschler (8), Asmuth (6), Schäfer (5/1), Emanuel (4), Kraus (3), Link (3) für Bietigheim – Kastening (9/2), Ugalde (6), Böhm (3), Häfner (3), Mavers (2), Pewnow (2/1), Brozovic (1), Lesjak (1) für Hannover
Zuschauer: 2509

HSG Wetzlar – THW Kiel 23:27 (12:15)
Tore: Cavor (5), Forsell Schefvert (3), Rubin (3), Frend Öfors (3), Torbrügge (3), Holst (3/3), Björnsen (2), Mirkulovski (1) für Wetzlar – Weinhold (5), Dahmke (5), Ekberg (4/3), Pekeler (3), Reinkind (3), Bilyk (2), Duvnjak (2), Wiencek (2) Rahmel (1) für Kiel
Zuschauer: 4421

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Wolffs nächster Gipfel? Formel 1 buhlt wohl um Mercedes-Sportchef

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Toto Wolff war gerade 41 Jahre alt, da erklomm er den Gipfel: Motorsportchef bei Mercedes, der Österreicher war plötzlich einer der einflussreichsten Männer im Rennsport.

Sechs Jahre später beherrschen seine Silberpfeile die Formel 1 geradezu nach Belieben – und angeblich soll nun die gesamte Königsklasse von Wolffs Führungskraft profitieren.

Vor dem Großen Preis von Spanien (Formel 1: GP von Barcelona am So. ab 15.10 Uhr im LIVETICKER) wabert dieses heiße Gerücht durchs Fahrerlager: Liberty Media, Eigner der Formel 1, hat angeblich seine Fühler nach dem starken Mann bei Mercedes ausgestreckt.

Wolff soll 2021 Carey ersetzen

Wie das Fachportal RaceFans.net unter Berufung auf mehrere hochrangige Quellen berichtet, soll Wolff ab 2021 noch eine Stufe höher klettern und dort den aktuellen Geschäftsführer Chase Carey ersetzen.

Denn 2020 läuft das aktuelle Grundlagenabkommen über die sportlichen und geschäftlichen Rahmenbedingungen aus, danach startet die Rennserie in ihre Zukunft. Die Formel 1 äußerte sich auf SID-Anfrage nicht zu dem Gerücht, plausibel ist es jedoch. Sucht das US-Unternehmen Liberty im Umfeld der Königsklasse nach einem neuen Chef, dann gibt es wohl keinen sinnvolleren Kandidaten.

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Wolff hatte sich als erfolgreicher Investor einen Namen gemacht, lange bevor er bei Mercedes antrat, führte unter anderem das Traditionsteam Williams an die Börse, machte Millionen. Für Mercedes erwies sich Wolff dann als Glücksgriff.

Seit 2013 bei Mercedes

2013 übernahm er das Ruder, und der heute 47-Jährige mag vielleicht nicht alleiniger Vater der silbernen Erfolgsära sein. Der überlegene Hybrid-Antrieb, mit dem Mercedes seit dem Start ins Turbo-Zeitalter 2014 dominiert, wurde schließlich schon vor seiner Amtsübernahme entwickelt. Sicher darf er aber als Vater des anhaltenden Erfolgs gelten.

Denn Wolff etablierte eine Kultur rund um das Werksteam, in der es nicht nur genügt, die Benchmark zu setzen. Anspruch ist dort mittlerweile, diese Benchmark Jahr für Jahr neu zu definieren. Nur so sind fünf Doppelsiege in Fahrer- und Hersteller-WM in Serie zu erklären. Und so ist auch zu erklären, warum selbst ein Team wie Ferrari sich mit riesigem finanziellen Aufwand immer wieder aufs neue die Zähne am Konkurrenten ausbeißt.

Formel 1 kämpft mit Problemen

Die Formel 1, die vielen als Auslaufmodell gilt und seit Jahren um ihren Status kämpft, könnte einen Erneuerer wie Wolff gut vertragen. Dieser hat viel erreicht mit Mercedes, und hier liegt vielleicht die Schwierigkeit für die Formel 1: Er würde einiges aufgeben müssen für diesen neuen Job.

Wolff arbeitet schließlich nicht einfach im Auftrag des Unternehmens, er ist selbst mit 30 Prozent am Weltmeisterteam beteiligt – und hat dort wohl deutlich größere Gestaltungsmöglichkeiten als an der Spitze der Formel 1, wo er zwischen den Interessen der Teams, des Weltverbandes, der Sponsoren und weiterer Interessenvertreter stets um einen Konsens ringen müsste.

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Twitterreaktionen: „Der Landwirtschaftssimulator wird auch immer schlechter“ – GNTM sorgt für Lacher im Netz

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Besonders heiß sollte es diese Woche bei Heidi Klums Topmodel-Suche hergehen. Dafür verfrachtete die Model-Mama ihre Schützlinge prompt in einen – na klar – Kuhstall. Ein gefundenes Fressen für die Zuschauer zu Hause.

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Presse verneigt sich vor Frankfurt: „Ein letztes großes Drama“

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Die Pressestimmen zu Chelsea vs. Frankfurt zum Durchklicken

Aus der Traum: Trotz aufopferungsvollem Kampf und großer Gegenwehr ist die Europa-Tournee von Eintracht Frankfurt kurz dem großen Ziel bitter zu Ende gegangen.

Der Pokalsieger unterlag im hochdramatischen Halbfinal-Rückspiel der Europa League 3:4 im Elfmeterschießen beim FC Chelsea, nachdem es nach Verlängerung 1:1 gestanden hatte. Der Traum vom größten Erfolg seit dem UEFA-Cup-Triumph vor 39 Jahren platzte.

SPORT1 liefert die Pressestimmen zu einem denkwürdigem Abend.

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„Game of Thrones“: Darum hat Jon Geist nicht gestreichelt

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 – Achtung, Spoiler zur achten Staffel –

In der vierten Folge der achten Staffel trennen sich die Wege von langjährigen Freunden. Jon Schnee (Kit Harington) reist wegen Daenerys (Emilia Clarke) nach Königsmund, während Tormund (Kristofer Hivju) und die Wildlinge in den Norden aufbrechen und Samwell (John Bradley) und die schwangere Goldy (Hannah Murray) einen noch unbekannten Weg einschlagen.

Schattenwolf Geist soll sich zu Tormund gesellen, da der Süden nicht der richtige Ort für das wilde Tier ist. Jon verabschiedet sich von seinen menschlichen Freunden mit einer herzlichen Umarmung, nur Geist lässt er scheinbar lieblos links liegen. Der Schattenwolf wird weder gestreichelt, noch kriegt er ein lobendes Wort für seinen heldenhaften Einsatz in der Schlacht. Die Fans reagierten auf die Behandlung des Favoriten mit Empörung.

  • t-online: Review zu Folge 4, Staffel 8 The Last of the Starks
  • watson: Game of Thrones-Fans machen sich über peinlichen Fehler lustig
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„Game of Thrones“: Das sind die Bilder zur 5. Folge der 8. Staffel

So empört und lustig reagierten die Fans auf Jons Abschied von Geist

„Geist hat in der Schlacht ein Ohr verloren und Jon konnte ihn nicht mal zum Abschied streicheln. Was soll das?“

Hier meinen die Fans, dass Geist noch auf Jon zurückkommen wird.

Geist ist nicht der einzige, dem in der Folge das Herz gebrochen wurde.

Hier rächt sich Geist an Daenerys für seine Schmach.

Andere wünschen sich sehnlichst ein Spin-off mit Tormund und Geist.

Laut Regisseur David Nutter war die Geist-Szene gar nicht so gemeint

In einem kürzlichen Interview mit der HuffPost kommentiert Regisseur David Nutter die kontroverse Szene: Da die Schattenwölfe CGI-Geschöpfe sind, dachten wir, dass wir es so einfach halten sollten wie möglich. Ich denke, dass die Szene dadurch noch mehr emotionales Gewicht bekommet. (…) Es war ein sehr starker Moment.“ Der Regisseur sagt hier im Grunde durch die Blume, dass es auch praktische Gründe dafür gab, warum die Szene ohne Streicheleinheiten inszeniert wurde. Eine vollständige Animation hätte vielleicht zu viel Geld verschlungen und am Ende nicht so gut ausgesehen wie erhofft.

Neues Herrchen, neues Glück? © HBO / Warner

Von Samwell-Darsteller Jon Bradley heißt es weiterhin: „Er (Jon) weiß genau, welches Opfer er bringt, indem er diese Figuren zurücklässt hoffentlich weiß Geist, was er Jon bedeutet und umgekehrt.“ Die Fans sollten die Szene also keinesfalls negativ intepretieren. Jon ist sich bewusst, was Geist für ihn getan hat. Deswegen trifft er eine schwere Entscheidung, die für den Schattenwolf das Beste ist. Geist hat im Süden nichts verloren und wird im Norden mit Tormund ein schönes und freies Leben fernab der Thronkriege bestreiten.

Trotz der durchaus verständlichen Erklärung hätten sich die Fans sicher einen wärmeren Abschied von Geist gewünscht. Er war ein guter Junge und hätte ein paar Krauler verdient gehabt.

„Game of Thrones“-Quiz: Wie sind diese 36 Charaktere gestorben? (Spoiler!)

 

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Keine Lizenz! BBL-Klub mit Vorwürfen gegen die Liga

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Aufsteiger Nürnberg Falcons hat vorerst keine Lizenz für die kommende Saison in der Basketball Bundesliga (BBL) erhalten. Das gaben die Mittelfranken am Donnerstag bekannt.

Der Klub habe die Auflagen noch nicht „zu 100 Prozent“ erfüllen können, das Problem seien Nachweise zum Hallenbau. Laut BBL fehlt auch der Nachweis zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. 

Auch dem BBL-Abstiegskandidaten Eisbären Bremerhaven wurde die Lizenz verweigert. Grund ist ein unzureichender Eigenkapitalnachweis wegen Altschulden. Die Norddeutschen wollen Berufung gegen das „überaus harte Urteil“ einlegen. „Ich kann ich diesen Schritt überhaupt nicht nachvollziehen, zumal die Stadt Bremerhaven für den Großteil dieser Altschulden genauso wie bei den Fischtown Pinguins (DEL-Klub, d. Red.) bürgt“, sagte Geschäftsführer Wolfgang Grube.

Er ergänzte: „Diese drastische Vorgehensweise zeigt mir, dass es der BBL zur neuen Saison nicht um eine Professionalisierung, sondern nur um eine Verkleinerung der Liga geht.“

Alle anderen 17 Vereine bekamen von der Liga Grünes Licht, fünf unter Auflagen und drei mit einer auflösenden Bedingung – darunter Zweitligameister Hamburg Towers. Der Aufsteiger muss Nachweise zu bestimmten Stichtagen erbringen.

„Wir waren sehr optimistisch was den heutigen Tag angeht, haben aber schon damit gerechnet, dass wir noch einige Hausaufgaben zu erledigen haben. Dazu haben wir jetzt nochmal gut zwei Wochen Zeit, die wir nutzen werden“, sagte Falcons-Geschäftsführer Ralph Junge. Der Klub wird Einspruch beim Schiedsgericht der Liga einlegen. 

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Dass Nürnberg die Lizenz noch nicht erteilt wurde, ist laut Junge „kein Weltuntergang oder das Ende der Erstliga-Träume. Die Liga braucht schriftliche Garantien von Seiten der Stadt Nürnberg zum Hallenbau. Diese werden in den nächsten Tagen da sein und dem Schiedsgericht vorgelegt werden können“.

Die Falcons, als Vizemeister der 2. Liga (ProA) sportlich aufgestiegen, haben in der vergangenen Saison in einem provisorischen Zeltbau am Flughafen vor 1500 Zuschauern gespielt. Die Halle ist aber laut BBL-Auflagen zu klein, deshalb soll ein neuer Fertigbau errichtet werden. 

Die Prüfung der Lizenzierungsunterlagen erfolgte erstmals vor dem Hintergrund des auf drei Millionen Euro erhöhten Mindestetats. „Die Klubs haben ihre Hausaufgaben gut erledigt, sehr präzise aufbereitete Unterlagen eingereicht und alle Rückfragen zeitnah und vollumfänglich beantwortet“, sagte Thomas Braumann, Vorsitzender des Lizenzligaausschusses.

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