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Neues „Die Tribute von Panem“-Buch angekündigt: Kommt auch ein neuer Film?

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In vier „Die Tribute von Panem“ -Filmen lehnte sich Katniss Everdeen alias Jennifer Lawrence gegen die Obrigkeit in einer dystopischen Zukunft auf und traf einen Nerv beim Publikum. Seit dem Finale „Die Tribute von Panem: Mockingjay, Teil 2“ aus dem Jahr 2015 fragen sich daher viele Fans, ob eventuell doch noch ein fünfter Film gedreht werden könnte. Eine weitere Fortsetzung wird es zwar nicht geben, gute Nachrichten zum Franchise erreichen uns aber dennoch.

So hat Suzanne Collins, die Autorin der Buchvorlage, ein Prequel zu ihrem berühmten Werk verfasst, welches schon 2020 veröffentlicht werden soll. Das berichtet USA News und nennt mit dem 19. Mai 2019 auch ein konkretes Datum. Inhaltlich wird das Buch 64 Jahre vor den Ereignissen der bislang veröffentlichten Bücher und ihrer Verfilmungen angesiedelt sein. Damit ist klar, dass die Handlung unmittelbar nach den sogenannten dunklen Tagen spielen wird, an denen der Aufstand der Distrikte Panems gewaltsam niedergeschlagen wurde und die Hunger Games ihren Anfang nahmen.

Wie es Amandla Stenberg alias Rue heute geht, erfahrt ihr hier:

„Die Tribute von Panem“: Das wurde aus der Darstellerin von Rue

Studio-Vorsitzender spricht über mögliche Verfilmung

So sehr sich Fans über die Ankündigung eines neuen Die Tribute von Panem-Buchs freuen dürften, so sehr brennt wohl vielen die Frage unter den Fingernägeln, ob die Geschichte auch wieder ihren Weg in die Kinos schafft. Vom Studio Lionsgate gibt es diesbezüglich zwar noch keine Bestätigung, deren Vorsitzender Joe Drake hat sich gegenüber der Associated Press (via USA News) aber bereits geäußert. So könne man als filmisches Zuhause der „Die Tribute von Panem“-Reihe die Veröffentlichung des Buches kaum abwarten. Außerdem freue er sich, mit der Autorin bei der Verfilmung eng zusammenzuarbeiten. Das klingt wiederum sehr konkret, wir warten eine offizielle Bestätigung dennoch ab. Sollte das Buch wirklich verfilmt werden, müssten sich Fans allerdings an einen neuen Cast gewöhnen: Katniss Everdeen war 64 Jahre vor den Ereignissen von „Die Tribute von Panem“ noch nicht geboren.

 

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Krimi! Bayern ringt ALBA zum Auftakt nieder

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Den Auftakt verschlafen, am Ende aber hellwach: Titelverteidiger Bayern München ist trotz Anlaufproblemen mit einem Sieg ins Finale der Basketball Bundesliga (BBL) gestartet.

In der Neuauflage des Vorjahresduells setzte sich der Hauptrundensieger mit 74:70 (36:37) gegen ALBA Berlin durch und führt in der Best-of-Five-Serie mit 1:0. Am Mittwoch kann sich der Meister in Berlin drei Matchbälle holen.

Djedovic: „Bedeutet überhaupt nichts“

„Am Ende ist der Sieg das Wichtigste“, sagte Nihad Djedovic, der es als bester Münchner Werfer auf 18 Punkte brachte, bei Magenta Sport: „Wir haben sehr schwer ins Spiel reingefunden, uns dann aber reingearbeitet.“ Die 1:0-Führung in der Finalserie bedeute allerdings „überhaupt nichts, wir haben es schon wieder vergessen“.

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In der vergangenen Saison hatten die Bayern zum Auftakt des Play-off-Finales eine Niederlage gegen Alba kassiert. „Es war hart, wir haben ein gutes Spiel gemacht“, meinte Peyton Siva, bei den Gästen mit 14 Zählern der Topscorer, „wir müssen aus unseren Fehlern lernen.“

ALBA mit Traumstart

ALBA legte in der verbissen geführten Partie einen Start nach Maß hin und führte nach knapp vier Minuten mit 11:0, ehe den Bayern die ersten Punkte gelangen. Die Münchner hatten zunächst große Probleme – sowohl in der Defensive als auch in der Offensive, in der ihnen viele Ballverluste unterliefen.

„Bei uns sind die ersten Würfe gefallen“, sagte Berlins Nationalspieler Johannes Thiemann bei Magenta Sport: „Aber es war klar, dass eine Reaktion kam, und sie ist gekommen.“ Bis zur Halbzeit kämpften sich die Gastgeber heran, gingen 19 Sekunden vor der Pause erstmals in Führung.

In der zweiten Hälfte erwischten die Bayern den besseren Start, ALBA hielt die hart umkämpfte, durch viele Fouls unterbrochene Partie aber offen. „Wir brauchen viel Energie und einen Fokus über 40 Minuten“, hatte Bayern-Trainer Dejan Radonjic vor dem Spiel gesagt. In den letzten zehn Minuten war sein Team fokussierter und sicherte sich den Auftaktsieg.

Erste Pleite für ALBA

Die Berliner kassierten in den laufenden Playoffs ihre erste Niederlage. Beide Finalisten hatten sich in den ersten Runden jeweils mit 3:0 durchgesetzt. ALBA schaltete ratiopharm Ulm und die EWE Baskets Oldenburg aus, München die Löwen Braunschweig und Rasta Vechta.

ALBA kämpft gegen die Bayern gegen einen Fluch. Zum fünften Mal stehen sich die beiden Klubs innerhalb von nur sechs Jahren in einem Finale gegenüber, für ALBA ging es bis auf eine Ausnahme immer schlecht aus. 2016 gelang der Pokalsieg – in München. In den BBL-Finalserien 2014 und 2018 sowie dem Pokalendspiel im Vorjahr hatte der FC Bayern jeweils das bessere Ende für sich.

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„Maestro“ Federer legt in Halle los

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Seit Montag greifen bei den Noventi Open in Halle auch die Top-Stars ins Geschehen ein. Vor allem Roger Federer ist heiß auf das Rasenturnier der Kategorie World Tour 500. Aber auch die deutschen Farben werden mit Alexander Zverev und Jan-Lennard Struff mehr als prominent vertreten. (Noventi Open, 1. Runde, ab 12 Uhr im SPORT1-Liveticker)

Zverev gewann gleich am Montag sein Auftaktspiel gegen den Niederländer Robin Haase mit reichlich Mühe. In der zweiten Runde trifft die deutsche Nummer eins auf den US-Amerikaner Steve Johnson, der Philipp Kohlschreiber in der ersten Runde klar schlug.

Jan-Lennard Struff will in seinem Erstrundenmatch gegen Laslo Djere die Chance, den Fans in Halle seine gute Form präsentieren und in die nächste Runde einzuziehen. (Noventi Open, 1. Runde, Jan-Lennard Struff – Laslo Djere, ab 12.00 Uhr im SPORT1-Liveticker)

Für Federer könnte das Turnier in Halle sogar ein besonderer Moment in seiner Karriere werden. Mit neun Triumphen ist er bereits Rekordsieger in Halle. Bei einem weiteren Erfolg wären die Noventi Open das erste Turnier auf der ATP-Tour, das der Schweizer zehn Mal gewonnen hätte. „Es wäre einfach wahnsinnig, das zu schaffen“, sagte Federer, der zum 17. Mal in Ostwestfalen aufschlägt. (Noventi Open, 1. Runde, Roger Federer – John Millman, ab 17.30 Uhr im SPORT1-Liveticker)

Federer will den zehnten Titel

Dass sich FedEx für den zehnten Titel bereit fühlt, hat er bereits im Vorfeld des Turniers betont. „Ich bin verletzungsfrei, ich spüre total viel Mumm, ich liebe es einfach, an diesem Ort zu spielen. Und deshalb gehe ich mit einem sehr guten Gefühl in das Turnier.“ Wie gut sein Gefühl ist, davon können sich die Fans in seinem ersten Match am Dienstag gegen John Millman überzeugen. 

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Schul-Cloud: Teilweise bewölkt

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Das Bildungsministerium investiert acht Millionen Euro in eine Cloud, die digitalen Unterricht in ganz Deutschland ermöglichen soll. Klappt das?
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Urteil des EuGH: Gmail gilt nicht als elektronischer Kommunikationsdienst

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Gmail App

Webmail-Anbieter müssen deshalb wohl unter anderem keine Schnittstellen zur Verfügung stellen, über die Ermittler auf die Kommunikation der Nutzer zugreifen können.

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Neue Methoden beim Zahnarzt: Kariesbehandlung ohne Bohren – so geht’s

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Dass der Zahnarzt zum Bohrer greift, das ist eine der größten Ängste von Patienten. Doch es gibt Methoden, mit denen sich Karies inzwischen auch ohne Bohren behandeln lässt.
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Übersichtseite: WDR 3 Beiträge zum Offenbach-Jahr: Das Jacques-Offenbach-Jahr 2019

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Er war ein Meister der musikalischen Satire. 2019 feiert der Komponist Jacques Offenbach seinen 200. Geburtstag und die Stadt Köln, die Kölner Offenbach-Gesellschaft und WDR 3 feiern mit. Wir präsentierten die Highlights und viele musikalische Neuentdeckungen.
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Magdeburg bewirbt sich für CL-Wildcard

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Der SC Magdeburg hat sich für eine Wildcard zur Teilnahme an der Champions League beworben. Wie der Bundesligadritte mitteilte, reichte er die nötigen Unterlagen mit Hilfe der Handball Bundesliga (HBL) und des Deutschen Handball-Bundes (DHB) fristgerecht bei der Europäischen Handball Föderation (EHF) ein.

Magdeburg hatte als erster deutscher Verein 2002 den Titel in der Champions League gewonnen.

„Über viele Jahre starteten regelmäßig drei deutsche Klubs in der Champions League, in der abgelaufenen Saison waren dann mit Flensburg und den Rhein-Neckar-Löwen nur noch zwei Klubs vertreten. Für uns war die Antragstellung folgerichtig, da es fatal wäre, wenn sich die Möglichkeit auf einen dritten Startplatz ergeben und wir diese Chance mangels Meldung verpassen würden“, sagte SCM-Geschäftsführer Marc-Hendrik Schmedt.

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Flensburg und Kiel in der Champions League 

Bislang sind Meister SG Flensburg-Handewitt und der deutschen Rekordchampion THW Kiel zur Teilnahme an der Königsklasse berechtigt, sollten die Magdeburger die Wildcard nicht bekommen, spielen sie als Tabellendritter um den EHF-Pokal.

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Dovizioso zieht DTM-Bilanz: Funkverkehr machte ihm enorm zu schaffen

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Andrea Dovizioso beeindruckte bei seinem DTM-Gaststart in Misano mit starken Zeiten, großem Ehrgeiz und tollen Zweikämpfen innerhalb der Top 10. Nun offenbart der MotoGP-Star aber, was ihm bei seinem Ausflug auf vier Räder am meisten zu schaffen gemacht hat. „Mein Englisch ist nicht das beste“, sagt er. „Wenn man dann fokussiert sein muss und fährt – und ich habe mit dem Auto gekämpft – , dann ist es sehr schwierig, zuzuhören und zu sprechen.“

Er habe „große Schwierigkeiten“ gehabt, am Funk „alles zu verstehen“, was ihm sein Renningenieur mitteilte. „Der Motorenlärm war sehr laut, und alles war komplett neu für mich“, sagt er. „Klar, wenn man so etwas öfter macht, dann gewöhnt man sich und es wird normal, aber selbst auf dem Motorrad wäre das sehr schwierig.“

Doch nicht nur die Kommunikation selbst, sondern auch der Umgang mit den zahlreichen Knöpfen machte Dovizioso ordentlich zu schaffen. „Allein während des Fahrens den Knopf für den Sprechfunk zu drücken, war für mich sehr schwierig“, gibt er zu. „Ich musste aber jede Runde drei Knöpfe drücken.“

Wie Dovizioso beim Topspeed alle hinter sich ließ

Das hat auch damit zu tun, dass die DTM als einige von wenigen Rennserien Wassersprühsysteme zulässt, mit denen die Bremsen bei großer Hitze wie zuletzt in Misano per Knopfdruck gekühlt werden können. „Das musste ich auf jeder Gerade machen“, ächzt Dovizioso. „Am Sonntag habe ich mich etwas leichter getan, aber aller Anfang ist schwer. Das ist eine ganz andere Welt.“

Apropos Gerade: Beim Qualifying am Samstag überraschte Dovizioso plötzlich mit dem besten Topspeed-Wert im gesamten Feld. Der Italiener erreichte 241 km/h und war damit um drei km/h schneller als vier Audi-Kollegen, die über 238 km/h nicht hinauskamen und in der Wertung die nächsten waren.

Wie gelang Dovizioso dieses Kunststück? „Das überrascht mich jetzt“, gibt er zu. „Vielleicht hat es damit zu tun, dass ich mit den Bremsen gekämpft habe und deswegen zu spät gebremst habe“, lacht der Motorradakrobat. „Das war also vielleicht ein Unfall.“

Rückstand von Freitag auf Sonntag um eine Sekunde verkleinert

Auffällig war auch, dass Dovizioso versuchte, in den Kurven mit dem gesamten Körper mitzugehen und den Kopf stets nach innen neigte. „Ja, das hat damit zu tun, dass ich Schwierigkeiten hatte, das Auto um die Kurven zu kriegen“, grinst er gegenüber ‚Sat.1‘. „Ich habe also versucht, das über die Gewichtsverlagerung auszugleichen, es hat aber nicht funktioniert.“

Von wegen nicht funktioniert: Während Dovizioso im ersten Freien Training noch 2,2 Sekunden Rückstand hatte, verkürzte er diesen in den zwei Qualifyings auf 1,7 beziehungsweise 1,3 Sekunden. Während er am Samstag einen Abflug verzeichnete und immerhin auf Startplatz 15 kam, belegte er im Sonntags-Qualifying den starken 14. Rang und war damit schneller als alle vier Aston-Martin-Piloten.

Am Sonntag war Dovizioso, der sich nach drei Runden auf Platz neun vorgekämpft hatte, sogar auf Punktekurs, ehe ihn ein Highspeed-Dreher auf Platz 15 zurückwarf. Damit bleibt Platz zwölf vom Samstag sein Highlight. Der Ärger über das Missgeschick war bei Dovizioso größer als die Freude über die starke Leistung.

WRT-Audi-Teamchef Vosse: Was Dovizioso so besonders macht

Für WRT-Audi-Teamchef Vincent Vosse gibt es dafür einen klaren Grund, wie er im Gespräch mit ‚Motorsport-Total.com‘ klarstellt. „Er ist ein absoluter Spitzensportler. Und bei allem, was diese Leute anpacken, wollen sie absolut konkurrenzfähig sein. Für ihn war das kein Spiel und er war nicht da, um eine Show abzuziehen. Er wollte wirklich gut Arbeit machen.“

Dennoch zeigt der Belgier von Doviziosos Leistung schwer beeindruckt: „Es ist unglaublich, in so einem Feld und mit solchen Fahrern konkurrenzfähig zu sein. Er war sehr fokussiert. Und Mattias Ekström als Coach, der weiß, worauf es in der DTM ankommt, hat mit seiner Erfahrung auch sehr geholfen.“

Womit Dovizioso Vosse am meisten beeindruckte? „Mit seinem Gefühl“, sagt der WRT-Audi-Teamchef. „Das ist unglaublich gut. Dadurch hat er sehr rasch verstanden, wie etwas funktioniert.“ Während Vosse Dovizioso eine derartige Leistung zugetraut hatte, zeigt sich Coach Ekström überrascht.

So überraschte Dovizioso Coach Ekström

„Für die geringe Vorbereitung, die er hatte, war seine Leistung besser als ich erhofft habe“, sagt die DTM-Legende, die Dovizioso vom ersten Test an betreute, gegenüber ‚Sat.1‘. „Das habe ich ihm aber nicht gesagt, denn mein Job ist es, den Druck aufrecht zu erhalten und alles aus ihm herauszuquetschen.“

Wie er das gemacht hat? „Ich habe ihm gesagt: Ich bin den Lehrer, und man kennt mich. Ich will ungern verlieren – und das heißt: Volle Lotte! Ich will nicht Letzter werden“, offenbart er, wie er seinen Schützling motivierte.

Wo sich Doviziosos mangelnde Erfahrung am meisten zeigte

Wo man Doviziosos Erfahrungsdefizit am meisten merkte? „Nach dem Boxenstopp gesehen, als es darum ging, die Reifen auf Temperatur zu bringen“, meint Audi-Sportchef Dieter Gass. „Auf kalten Reifen hatte er ein bisschen mehr Probleme als die anderen Fahrer. Das ist aber eine der schwierigsten Situationen, weil man sie so selten erlebt.“

Grundsätzlich zeigt sich Gass aber ebenfalls schwer beeindruckt: „Bei so einem Einstieg ist man schon richtig gut, wenn man nicht Letzter im Qualifying wird. Aber auch wie er gekämpft und sich verteidigt hat und welchen Kampfgeist er gezeigt hat, war sehr stark.“

Und wie sieht DTM-Gerhard Berger Doviziosos ersten DTM-Gaststart? „Für mich war das keine Überraschung“, sagt der bekennende Motorrad-Fan. „MotoGP-Fahrer bändigen tagtäglich ein Leistungsgewicht, das jenseits von Gut und Böse ist. Sie wissen, was Grip ist. Und sie wissen, wie man mit Reifen umgehen muss.“ Dennoch habe der Italiener einen „starken Eindruck hinterlassen“.

© Motorsport-Total.com

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Vergangenheit und Zukunft: Pop-Experte: Madonna könnte sich nochmals neu erfinden

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Mit Madonna (60) und Bruce Springsteen (69) haben gleich zwei Pop-Superstars am selben Tag – dem 14. Juni – neue Studioalben veröffentlicht. Bei Madonna gab es schon vorher viel Kritik wegen eines als missglückt empfundenen Auftritts beim ESC.

Die Deutsche Presse-Agentur hat mit Professor Udo Dahmen (67), dem Direktor der Popakademie in Mannheim, darüber gesprochen.

Frage: Wie beurteilt ein Pop-Experte den besonders wegen Madonnas stimmlicher Probleme kritisierten ESC-Auftritt?

Antwort: Natürlich hat sie sich damit keinen Gefallen getan, das darf man wohl sagen. Manches ist von der Tagesform abhängig. Wahrscheinlich hätte man an der Stelle vielleicht eher zum Voll-Playback raten sollen, dann wäre das niemandem aufgefallen. Sie hat sich da einer Kritik ausgesetzt, die ich aber nur zum Teil für richtig halte. Weil eben das Inszenatorische immer ein wesentlicher Bestandteil ihrer Gesamterscheinung, ihres gesamten Auftritts war – und weniger ihre Stimme.

Frage: Madonna sagt, sie werde vor allem wegen ihres Alters so niedergemacht, weil sie 60 sei. Sollte sie sich darauf zurückziehen?

Antwort: Die Verdienste der früheren Zeit sind groß. Damit sind der Standard und das Level und der Anspruch eines Publikums aber natürlich auch hoch gesetzt. Das ist das Risiko, dem sich jeder Künstler aussetzen muss – unabhängig vom Alter.

Frage: Wie könnte Madonna nun weitermachen, um für die Popmusik von heute relevant zu bleiben?

Antwort: Ich glaube, dass sie durchaus immer wieder den Mut zu Experimenten gehabt hat. Es wäre sehr interessant zu sehen, wie Madonna sich mit modernen elektronischen Musiken und collagehaften Musiken präsentieren würde. Da gibt es eine Chance, sich mit einem neuen Produzententeam neu zu erfinden. Das ist ja auch immer ein Teil ihrer Strategie gewesen.

Frage: Können Popmusiker in Würde altern, oder geht es dann zwangsläufig bergab?

Antwort: Man kann von keinem Künstler erwarten, dass jedes Album immer noch eine Steigerung zum letzten darstellt. Aber wenn der Mut groß genug ist und dabei gleichzeitig eine Erdung mit den eigenen Wurzeln geschaffen wird, dann sehe ich da immer gute Möglichkeiten. David Bowie ist das beste Beispiel.

Frage: Nun veröffentlicht Bruce Springsteen ein neues Soloalbum und hat schon angekündigt, demnächst wieder mit seiner E Street Band aufzutreten. Passt das noch für einen Mann mit 70 Jahren?

Antwort: Ich glaube, das ist eine gute Entscheidung. Viele Künstler im fortgeschrittenen Alter neigen dazu, sich auf ihre Roots zu besinnen. Die E Street Band ist ja über Jahrzehnte hinweg seine Band gewesen – bei Bruce Springsteen ist das also auch ein Comeback zu seinen Ursprüngen.

ZUR PERSON: Udo Dahmen (67) ist seit 2003 künstlerischer Direktor, Geschäftsführer und Professor der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim, der einzigen staatlichen Hochschuleinrichtung in Deutschland, die ihre Studiengänge speziell auf Populärmusik und Kreativwirtschaft fokussiert. Der frühere Schlagzeuger bei Rockbands wie Kraan und Lake sowie für Gianna Nannini oder Nina Hagen ist außerdem Vizepräsident des Deutschen Musikrates.

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