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Nächster Belgier: Bamberg findet neuen Coach

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Brose Bamberg hat den Belgier Roel Moors als neuen Cheftrainer verpflichtet. Das gab der frühere Serienmeister sechs Tage nach der Trennung vom Italiener Federico Perego bekannt.

Moors (40) kommt vom belgischen Pokalsieger Giants Antwerpen und unterschrieb in Bamberg einen Zweijahresvertrag.

Im Mai hatte der Klub bereits den Belgier Leo De Rycke als neuen Sportdirektor geholt, der lockte nun seinen Landsmann nach Franken. „Nachdem wir einige Kandidaten in Bamberg vor Ort hatten, haben sich Aufsichtsrat, Geschäftsführung und ich für Roel Moors entschieden“, sagte De Rycke: „Wir alle sind der Auffassung, dass er der richtige Mann am richtigen Ort ist.“

Moors: „Kaum erwarten“

Moors freut sich auf „eine tolle Gelegenheit“ und die „Atmosphäre“ in der Franken-Hölle. „Ich musste sie als Gästecoach erleben und kann es kaum erwarten, sie nun auf der anderen Seite genießen zu können“, sagte er. In seiner aktiven Karriere hatte Moors mehr als 100 Länderspiele für Belgien absolviert, 2015 bestritt er seine letzte Partie für Antwerpen.

Bamberg war nach dem Pokalsieg und dem Einzug ins Final Four der Champions League in der Bundesliga bereits im Play-off-Viertelfinale gegen Aufsteiger Rasta Vechta ausgeschieden.

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Murray kehrt mit Sieg im Doppel zurück

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Der zweimalige Tennis-Olympiasieger Andy Murray ist mehr als vier Monate nach seiner Hüftoperation mit einem Sieg im Doppel auf die Profitour zurückgekehrt.

Der Wimbledonsieger von 2013 und 2016 gewann an der Seite des Spaniers Feliciano Lopez beim Rasenturnier im Londoner Queens‘ Club gegen die topgesetzten Kolumbianer Juan Sebastian Cabal und Robert Farah 7:6 (7:5), 6:3.

Murray: „Ich bin glücklich“

„Es war großartig, ich habe es sehr genossen“, sagte Murray der BBC: „Ich war am Anfang noch ein bisschen langsam, aber es wurde in der Partie immer besser. Ich bin glücklich, wieder Tennis zu spielen.“ Im Queen’s Club hatte der Brite fünfmal im Einzel triumphiert, zuletzt 2016.

Sein bis dato letztes Match hatte Murray (32) im Januar in der ersten Runde der Australian Open bestritten, nach der Niederlage gegen Roberto Bautista Agut (Spanien) ließ er sich operieren. In Melbourne hatte Murray bereits von seinem Karriereende gesprochen und war von den Kollegen emotional verabschiedet worden.

Mittlerweile träumt der ehemalige Weltranglistenerste sogar wieder von einem Comeback im Einzel – am liebsten noch in diesem Jahr. Ein Start in Wimbledon (ab 1. Juli) kommt für Murray allerdings zu früh. „Ich habe noch eine Menge Arbeit vor mir, bevor ich auf einem Level angekommen bin und das Gefühl habe, wettbewerbsfähig zu sein“, sagte er zuletzt.

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5G-Frequenzen: Tausche schnelleres Netz gegen schlechtere Wettervorhersage

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In den USA wurde für 5G eine Frequenz versteigert, die die Wettervorhersagen und Klimaprognosen erschweren könnte. Das trifft auch Deutschland, sagen Forscher.
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Libra: Facebook verspricht digitale Währung ohne Kursschwankungen

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Der Internetkonzern will ab 2020 eine eigene Blockchain-Währung anbieten: Libra eigne sich vor allem für Überweisungen zwischen verschiedenen Währungen.
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Hoffnung für Gelähmte: In Bochum lernen Patienten, ihren Rollstuhl mit Gedanken zu lenken

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Es klingt nach Science-Fiction und Cyborg-Technik. Aber für Gelähmte kann die innovative Technologie alles ändern. In einer Studie testen Patienten, wie sich Rollstühle mit Gedankenkraft steuern lassen. Aber alltagstauglich ist die Methode noch nicht.
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Sandra Hüller spielt Hamlet in Bochum

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Für ihre Filmrollen wurde sie vielfach ausgezeichnet. Mit „Toni Erdmann“ war sie für den Oscar nominiert. Sandra Hüller ist dennoch dem Theater treu geblieben. Seit 2018 ist sie fest am Schauspielhaus Bochum engagiert. Dort ist sie gerade in der Rolle des Hamlet zu sehen. Westart hat mit Sandra Hüller über „ihren“ Hamlet gesprochen und war bei der Premiere dabei.
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Durchmarsch: DHB-Team beendet EM-Quali siegreich

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Deutlicher Erfolg zum Abschluss: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft mit Rückkehrer Tobias Reichmann hat ihren überzeugenden Durchmarsch durch die EM-Qualifikation perfekt gemacht.

Mit einem ungefährdeten 28:17 (16:5) in Nürnberg gegen den Kosovo schloss das Team von Bundestrainer Christian Prokop auch ohne einige Stars die Gruppe 1 überlegen mit 12:0-Punkten ab und verabschiedete sich mit blütenweißer Weste in den Sommerurlaub.

Prokop: „Sehr schöne Quali“

„40 Minuten lang war ich wie in Israel mächtig beeindruckt, danach war etwas Schlendrian drin. Aber es war trotzdem eine sehr gute Woche und eine sehr schöne Quali“, sagte Prokop.

Ex-Europameister Reichmann meinte nach seinem Comeback: „Dafür, dass wir so bunt zusammengewürfelt waren, war das schon sehr vielversprechend. Es hat viel Spaß gemacht. Es ist ein schönes Gefühl, wieder das Vertrauen des Trainers zu spüren.“

Golla bester Werfer

Beste Werfer der Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB), die sich das Ticket für die EM im kommenden Januar bereits vorzeitig gesichert hatte, waren vor 7187 Zuschauern Zuschauern Johannes Golla mit sechs Treffern sowie Philipp Weber und Marian Michalczik (beide 5).

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Im Mittelpunkt stand aber vor allem das Comeback von Rechtsaußen Reichmann, auf den der Bundestrainer bei der WM überraschend verzichtet hatte. Der Ex-Europameister von der MT Melsungen steuerte drei Treffer bei, vergab aber auch zwei Siebenmeter. „Ich freue mich, wieder dabei zu sein. Wir haben uns ausgesprochen“, sagte der 31-Jährige vor der Partie.

DHB-Team ohne Gensheimer

Prokop verzichtete wie beim 40:25 in Israel am Mittwoch ansonsten auf viele Etablierte um Kapitän Uwe Gensheimer und testete erneut den zweiten Anzug. Die jungen Wilden machten vor allem in der ersten Halbzeit auf dem Weg zur EM und den Olympischen Spielen 2020 in Tokio auf sich aufmerksam.

Die DHB-Auswahl ließ den Gästen kaum eine Chance. Bereits nach acht Minuten stand es 5:0. Auch defensiv ging die DHB-Auswahl konsequent zu Werke. Im Tor ließen Andreas Wolff, der den erkrankten Dario Quenstedt kurzfristig ersetzte, und nach der Pause Till Klimpke wenig zu und begeisterten mit einigen Paraden.

Über 7:2 und 12:3 warf Deutschland schon bis zur Halbzeit einen deutlichen 16:5-Vorsprung heraus. In Abschnitt zwei ging Prokops Rasselbande nicht mehr ganz so konsequent zu Werke, baute den Vorsprung trotzdem kontinuierlich aus.

Die EM-Endrunde findet in Österreich, Schweden und Norwegen 2020 vom 10. bis 26. Januar 2020 statt. Die Vorrunde der Europameisterschaft wird im norwegischen Trondheim ausgetragen. Die deutschen Gruppengegner werden am 28. Juni in Wien ausgelost.

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Erster Sieg seit Ekström: Erstarkter Müller erlöst Audis „A-Team“ Abt

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Was im Trubel um Nico Müllers Sieg und die zahlreichen Zwischenfälle beim Sonntagsrennen in Misano unterging: Das gefühlte Audi-A-Team Abt beendete durch den Triumph des Schweizers eine Durststrecke von 28 sieglosen Rennen, nachdem die internen Rivalen von Rosberg-Audi durch Rene Rast zuletzt von Sieg zu Sieg gefahren waren.

„Wir haben sehr hart dafür gekämpft, und das eigentlich viel zu lange“, sagt Müller, der mit seinem zweiten Sieg nach dem Norisring 2016 die Durststrecke der Truppe beendete, die Audi als Privatteam 2004 zum Werkseinstieg verholfen hatte. „Wir waren schon einige Male nahe dran. Dass es nun hier in Misano geklappt hat, ist einfach toll. Die Jungs haben sich das echt verdient.“

Der bisher letzte Abt-Sieg: Spielberg 2017. Damals kämpfte DTM-Haudegen Mattias Ekström seinen Rosberg-Audi-Kollegen Jamie Green nieder und sah schon wie der sichere Champion aus, ehe ihm Rast beim Finale in Hockenheim doch noch die Krone wegschnappte.

Fahrer haben ihre Schwächen ausgemerzt

Seitdem läuft es für die einstige Erfolgsmannschaft nicht mehr nach Wunsch. Lag es am Fahrerduo Müller und Robin Frijns, der in die großen Fußstapfen Ekström treten musste? „Wir sind happy mit unseren beiden Fahrern“, meinte Abt-Sportdirektor Thomas Biermaier vor der Saison im Gespräch mit ‚Motorsport-Total.com‘.

„Wir wissen aber auch, woran wir arbeiten müssen. Nico war 2018 sehr gut im Qualifying, hatte aber Potenzial im Rennen. Und Robin hatte Potenzial im Qualifying, ist aber sehr gute Rennen gefahren.“

Das scheint man umgesetzt zu haben: Frijns startete in Misano erstmals in seiner DTM-Karriere aus der ersten Reihe, während sich Müller in Misano vor allem im Rennen als bärenstark erwies. „Wir wussten, dass wir im Qualifying wahrscheinlich nicht die richtige Waffe haben, um um die Pole zu kämpfen, wussten aber, dass unser Auto im Rennen stark sein würde“, spielt der Schweizer auf den guten Longrun im Freien Training an.

Abt-Audi-Duo: Beinahe-Kollision beim Start

„Das gab uns Hoffnung, dass wir von Platz vier aus um den Sieg kämpfen können. Und so war es auch.“ Schon beim Start von Platz vier schoss Müller nach vorne und reihte sich als Zweiter hinter seinem Abt-Teamkollegen Frijns ein – mit der richtigen Dosis aus Kontrolle und Risiko.

„Ich wollte in die Lücke innen neben Robin stoßen und versuchen, die Führung zu erobern“, beschreibt er die heikle Situation, die beinahe zu einer Kollision mit seinem Teamkollegen geführt hätte. „Wenn du eine Lücke siehst, dann musst du reinfahren. Die war da und wurde immer kleiner und so musste ich aufs Gras ausweichen, aber wir hatten beide genug Platz zum Überleben. Ich wollte nicht alles riskieren.“

Nachdem Rast in der achten Runde das Abt-Duo überholte und die Führung an sich riss, ging auch Müller an Frijns vorbei, der mit abbauenden Reifen kämpfte und am Ende nach einer Kollision mit Markenkollege Loic Duval nur auf Platz sieben kam. „Ich war schneller und konnte ihn überholen“, beschreibt Müller das kampflose Manöver. Als Leader Rast in Runde 14 mit einem Reifenschaden an die Box humpelte, war der Weg frei für den Schweizer.

Müller bereits Dritter in der Meisterschaft

„Im ersten Stint war Rene superstark, aber im zweiten Stint auf frischen Reifen hat sich mein Auto toll angefühlt“, sagt Müller. „Ich konnte mir die Reifen gut einteilen, trotzdem gute Zeiten fahren und habe es so nach Hause gebracht.“

Nach Platz fünf am Samstag liegt Müller nun in der Meisterschaft 17 Punkte hinter Leader Rast bereits auf dem dritten Platz – acht Zähler vor BMW-Ass Marco Wittmann. Ob sich die gute Ausgangslage nun auf seine Herangehensweise auswirken wird? „Nein, überhaupt nicht“, antwortet er. „Wir versuchen an jedem Wochenende unser Bestes. Man kann schnell Punkte verlieren – oder eine Menge gewinnen.“

Schon in Nürnberg will er wieder zuschlagen: „Ich freue mich auf den Norisring, eine Strecke, die ich liebe. Da wollen wir eneut um den Sieg zu kämpfen. Wenn es aber ein Tag wie gestern wird und wir uns nicht hundertprozentig aussortiert fühlen, dann werden wir Schadensbegrenzung betreiben und Punkte mitnehmen.“

© Motorsport-Total.com

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Munterer Wettstreit: Michelle Obama gewinnt im Völkerball gegen James Corden

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Sportlicher Erfolg für Michelle Obama (55): Die frühere First Lady der USA hat in einem Völkerballspiel gegen eine von Moderator James Corden (40) angeführte Promi-Mannschaft aus Großbritannien gewonnen.

Das US-Team um Obama und die Schauspielerinnen Melissa McCarthy, Mila Kunis und Kate Hudson setzte sich mit 2:1 durch. Die von Corden moderierte «Late Late Show» strahlte den rund 12-minütigen Clip des Spaßspiels am Montagabend aus und veröffentlichte ihn online.

In der britischen Mannschaft spielten unter anderem Sänger Harry Styles, «Game of Thrones»-Darsteller John Bradley und Schauspieler Benedict Cumberbatch mit.

Obama zeigte sich von Anfang an hochmotiviert. «Unser Team verspeist sie zum Frühstück… die wichtigste Mahlzeit des Tages», sagte sie. Die erste Partie entschied die ehemalige First Lady sogar – mit einem Wurf in den Schritt von Styles. Am Ende freuten sich die US-Frauen im Konfettiregen über eine übergroße Goldtrophäe.

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Ex-UEFA-Boss Platini verhaftet

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Englischen Medienberichten zufolge ist Ex-UEFA-Präsident Michel Platini am Dienstagmorgen verhaftet worden. 

Die Verhaftung soll aber in Zusammenhang mit der umstrittenen WM-Vergabe an Katar stehen. Dem Franzosen soll Korruption vorgeworfen werden.

In Verbindung mit der Weltmeisterschaftsvergabe wurde Platini 2015 aufgrund von dubioser Zahlungen von der FIFA-Ethikkommission suspendiert. 2016 legte die französische Fußball-Legende ihr Amt als UEFA-Präsident nieder.

In der Korruptionsaffäre sah sich Platini immer als Opfer einer Verschwörung.

In Kürze mehr.

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