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Berger begeistert: „Verstehe nicht, wieso Formel 1 nicht in Assen fährt“

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Gerhard Berger rollte Assen bereits vor der Premiere den roten Teppich aus, aber nach dem DTM-Rennwochenende mit 38.000 Zuschauern auf den Rängen zeigt sich der Chef der DTM-Dachgesellschaft ITR schwer beeindruckt: „Ich habe am Samstagabend eine Runde um die Strecke gedreht, und ich muss sagen: Ich verstehe nicht, warum die Formel 1 hier nicht fährt.“

Der TT Circuit, der in der MotoGP Kultstatus genießt, hatte sich um einen Vertrag mit der Formel 1 bemüht, doch Zandvoort erhielt von Liberty Media den Vorzug. Der Dünenkurs war bis zum Vorjahr auch traditioneller Austragungsort der DTM, doch Berger outet sich klar als Fan der Strecke in Assen, die durch einen Dreijahresvertrag bis 2021 einen Platz im Kalender hat.

„Das ist eine der besten Strecken, die ich je gesehen habe: Hochgeschwindigkeits-Kurven, hohe Sicherheitsstandards, sehr gut organisiert, ein großes Fahrerlager, große Tribünen mit großen Parkplätzen, eine gute Hotel-Infrastruktur – einfach perfekt. Ich bin wirklich sehr positiv überrascht“, schwärmt Berger gegenüber ‚Motorsport-Total.com‘.

Berger: Eine Frage des richtigen Promoters

Und auch Promoter Lee van Dam, der für das DTM-Rennen ordentlich die Werbetrommel rührte und so viele Zuschauer nach Assen lockte, erhält von Berger großes Lob. „All das ist auch eine Frage des richtigen Promoters. Und die Holländer pushen das wirklich aktiv. Wir brauchen einfach gute Events und gute Leute, die sie promoten. Man kann sehen, dass es aufgeht.“

Da hilft auch, dass die Rennstrecke nur rund 50 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt ist – und so viele Zuschauer aus dem DTM-Kernland in die Niederlande reisten. Sie wurden bereits am Donnerstag mit einer begeistert aufgenommen Demo-Veranstaltung in der Innenstadt belohnt, an der neben DTM-Autos auch Formel-1-Boliden aus der BOSS-GP-Serie teilnahmen.

Berger: Assen nach Zandvoort ein Fortschritt

Die Rennserie, in der unter anderem ehemalige Formel-1-Autos von Privatfahrern gesteuert werden, wertete zudem das Rahmenprogramm auf. Also eine rundum gelungene Premiere? „Ich habe bisher nichts gesehen, von dem ich gesagt hätte: Das müssen wir ändern“, bejaht Berger. „Wir müssen es uns hier nur noch etwas einrichten.“

Hat Assen langfristig eine Zukunft im DTM-Kalender? „Nach diesem Wochenende ja!“, stellt Berger klar und bestätigt daher einmal mehr, dass er nicht an eine Rückkehr nach Zandvoort denkt. „Wir waren zwar auch sehr zufrieden mit Zandvoort, aber es hat sich gezeigt, dass Assen ein Fortschritt für uns war. Diese Strecke ist viel moderner.“

Berger wisse zwar, dass die Zandvoort-Anlage für das Formel-1-Comeback 2020 renoviert wird, dennoch wolle man an Assen festhalten. „Wir haben in diesem Jahr zwei neue Rennen, die sehr gut funktionieren – in Belgien und Holland“, ist Berger auch mit Zolder zufrieden, wo die DTM ebenfalls weiterhin fahren wird.

Track-Limits und Überholmöglichkeiten kein Problem

Auch Assen-Promoter van Dam zeigt sich übrigens von der DTM-Premiere begeistert. „Alles ist gut gelaufen. Das Rennen selbst und auch unsere Zusammenarbeit mit der DTM-Dachgesellschaft ITR“, sagt der Niederländer gegenüber ‚Motorsport-Total.com‘. „Ich habe auch mit vielen Fahrern und Teams gesprochen – und sie waren alle sehr zufrieden. Wir dachten im Vorhinein, dass das Überholen ein Problem sein würde, aber das war laut den Betroffenen nicht der Fall.“

Sonntag-Sieger Mike Rockenfeller meint zwar, dass das Überholen in Assen „nicht super-einfach“ sei, aber nach einigen Adaptionen am Freitag-Abend nach dem Freien Training, in dem die Baguette-Randsteine und die Track-Limits ein großes Thema waren, zeigt sich der Routinier mit dem Kurs sehr zufrieden: „Der Zustand, in dem die Strecke jetzt ist, der ist wirklich gut. Und es ist auch ziemlich klar, wo die Track-Limits sind.“

© Motorsport-Total.com

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Rainer Wendt vs. Andreas Müller: Sollten Zwölfjährige schon strafmündig sein? Schauen Sie schon mal in die neue DISKUTHEK-Folge

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Sollten Zwölfjährige schon strafmündig sein? Rainer Wendt von der Deutschen Polizeigewerkschaft fordert genau das. Gegenwind gibt es von Jugendrichter Andreas Müller. In der stern-DISKUTHEK haben die beiden dazu gestritten.

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Schluss bei Bayern? Erste Reaktion von Hoeneß

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Uli Hoeneß und der FC Bayern – das ist seit über 40 Jahren eine Erfolgsgeschichte. Womöglich ist in dieser Geschichte das letzte Kapitel aber bald zu Ende geschrieben.

Wie die BILD berichtet, will sich Hoeneß im November nicht mehr als Präsident zur Wiederwahl stellen. Auch den eigentlich noch bis 2022 laufenden Posten als Aufsichtsratsvorsitzender der FC Bayern München AG wolle er abgeben.

Der langjährige Spieler, Manager und Präsident des Rekordmeisters habe bereits einen Wunsch-Kandidaten für die Nachfolge ins Auge gefasst. Dabei handelt es sich um den ehemaligen adidas-Boss Herbert Hainer, aktuell Hoeneß‘ Stellvertreter im Aufsichtsrat.

Hoeneß medelt sich zu Wort

Nach SPORT1-Informationen war es der Führungsriege des FC Bayern schon seit längerem bekannt, dass Hoeneß konkret mit Rücktritts-Gedanken spielt.

Der FC Bayern wollte die Personalie bislang nicht bestätigen. Hoeneß selbst meldete sich am Mittwoch im kicker zu Wort. „Am 29. August werde ich dem Aufsichtsrat meine Entscheidung mitteilen, vorher gibt es von mir keine offizielle Erklärung“, sagte der 67-Jährige.

Zuvor bereits Hoeneß‘ Büro in Person seiner Assistentin Elke Keller am Mittwoch auf SPORT1-Anfrage den Bericht weder dementiert noch bestätigt. „Herr Hoeneß wird in der nächsten Aufsichtsratssitzung Ende August dem Aufsichtsrat mitteilen, wie er sich entscheidet. Bis dahin wird er bezüglich seiner Ämter keine Aussage machen.“

Hoeneß kündigte Entscheidung an

Bereits im Winter hatte Hoeneß angekündigt, sich im Sommer Gedanken darüber machen zu wollen, ob er noch mal für das Präsidenten-Amt kandidiere.

„Ende Juni entscheiden wir, ob ich weitermache oder nicht“, sagte er im CHECK24 Doppelpass auf SPORT1. Als wegweisend für seine Entscheidung bezeichnete er damals, ob er den Verein für die Zukunft richtig aufgestellt sehe.

„Es ist sicherlich so, dass ich meine wichtigste Aufgabe darin sehe, dann aufzuhören, wenn ich das Gefühl habe, es ist alles so, wie ich es mir vorstelle. Dann ziehe ich mich zurück und werde das in Ruhe von der Tribüne aus betrachten.“

Ärger bei der letzten Jahreshauptversammlung

Sollte sich die Meldung über seinen Rückzug bestätigen, wäre das also offenbar ein gutes Zeichen für die Bayern. Mit Oliver Kahn steht ein Nachfolger für Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge bereit.

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Auch andere Faktoren sollen bei Hoeneß‘ Entscheidung aber eine Rolle gespielt haben. So habe ihn die teilweise deutliche Kritik auf der vergangenen Jahreshauptversammlung hart getroffen, schreibt die BILD. Bereits direkt nach der Versammlung hatte Hoeneß das eingestanden, zwei Tage darauf mit Blick auf die viel beachtete, kritische Rede des Mitglieds Johannes Bachmayr erklärt.

„So etwas habe ich noch nicht erlebt. Ich hoffe, dass es sich wieder ändert, sonst ist das nicht mehr mein FC Bayern.“ Auch das Negativ-Echo auf den Rundumschlag in seiner Pressekonferenz mit Karl-Heinz Rummenigge und Hasan Salihamidzic im vergangenen Herbst spielte erklärtermaßen eine Rolle in Hoeneß‘ Überlegungen.

Hoeneß macht Bayern zur Weltmarke

Hoeneß hatte bis 1979 für die Bayern gespielt, nach seinem frühen Karriereende wurde er Manager des Klubs. 2009 wechselte der heute 67-Jährige auf den Posten des Präsidenten, den er während seiner Gefängnisstrafe wegen Steuerhinterziehung ab dem 2. Juni 2014 räumte. Nach der Haftentlassung kehrte er im Herbst 2016 zurück. Seit Anfang 2017 ist Hoeneß auch wieder Aufsichtsratsvorsitzender.

„Die Erfolgsgeschichte, die er als Manager und anschließender Präsident geschrieben hat, ist außergewöhnlich und einzigartig im Weltfußball. Diese Leistung wird niemand toppen“, sagte einmal sein Freund Jupp Heynckes, lange erfolgreich auf der Trainerbank der Bayern.

Als der ehemalige Bayern-Profi Hoeneß am 1. Mai 1979 sein Amt antrat, war dieses Märchen nicht abzusehen. Der damalige Präsident Willi O. Hoffmann wollte lieber den 2019 verstorbenen späteren Schalke-Manager Rudi Assauer aus Bremen holen, doch Hoeneß ließ die Zweifler schnell verstummen. Über die 40 Jahre seines Wirkens wuchs das Unternehmen FC Bayern von 20 auf über 1000 Mitarbeiter.

Hoeneß, als Spieler Weltmeister, Europameister, dreimal deutscher Meister und dreimal Europapokalsieger, formte den FC Bayern zum erfolgreichsten Klub Deutschlands. Die Münchner gewannen während seiner Tätigkeit als Manager und Präsident zweimal die Champions League und die große Mehrzahl der insgesamt 29 Meistertitel.

Aus zwölf Millionen Mark Umsatz wurden 657,4 Millionen Euro, die Zahl der Mitglieder stieg von 6616 auf über 290.000, die Allianz Arena und der Klub-Campus entstanden, die Basketballer führte Hoeneß vom Nischendasein an die nationale Spitze.

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8 berühmte Filme, die in Wahrheit nur dreiste Kopien sein sollen

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Gerade in Zeiten der vielen Fortsetzungen, Neuverfilmungen, Prequels und Spin-Offs sehnen sich viele nach originellen Ideen. Ab und an machte eine davon auch beim Massenpublikum auf sich aufmerksam, wobei bei genauerer Betrachtung wieder der Verdacht aufkommt, das alles doch schon mal irgendwo gesehen zu haben. Acht Filme, die in Wahrheit nur dreiste Kopien sein sollen, stellen wir euch hier vor.

© Disney

Der König der Löwen

Für viele ist Der König der Löwen ihr liebster Disney-Film und die Geschichte um Simba, den kleinen Löwen, der ohne seinen Vater erwachsen werden muss, kennen sie in- und auswendig. Dabei gab es bereits 40 Jahre zuvor eine auffallend ähnliche Geschichte.

© Disney

Geklaut von Kimba, der weiße Löwe?

Die Manga-Serie Kimba, der weiße Löwe erschien schon 1950 in Japan und wurde 1965 auch als Anime adaptiert. Neben der namentlichen Ähnlichkeit zu Simba erinnert auch die Handlung an Der König der Löwen. Beide müssen ohne ihre Väter aufwachsen, die Ansammlung der Tiere ist nahezu identisch und es geht um den Kreislauf des Lebens. In einer Szene schaut Kimba sogar zu einer Wolkenansammlung hinauf, die das Gesicht seines Vaters bildet, was selbst Die Simpsons zu einem Witz veranlasste. Matthew Broderick, der im Original den erwachsenen Simba spricht, dachte laut eigener Aussage anfangs sogar, er würde Kimba sprechen und dass der Disney-Film eine Adaption des japanischen Anime sei. Die Regisseure von Der König der Löwen gaben jedoch an, dass sie erst von Kimba, der weiße Löwe erfuhren, als ihr Film schon fast fertig war.

Kimba der weiße Löwe König der Löwen
© Nipponart

Die Tribute von Panem The Hunger Games

Katniss Everdeen muss sich im Kino-Hit von 2012 in einer Arena gegen andere Jugendliche behaupten. Nur einer von ihnen kann diesem grausamen Spiel lebendig entkommen. Klingt bekannt?

Die Tribute von Panem Hunger Games Katniss Everdeen Jennifer Lawrence Battle Royale
© Studiocanal

Geklaut von Battle Royale, Slashers und Running Man?

Die Vorwürfe, Die Tribute von Panem-Reihe habe seine Ideen geklaut, halten sich schon seit der Veröffentlichung des Romans. Im japanischen Film Battle Royale muss eine Schulklasse auf einer Insel gegeneinander kämpfen, bis nur noch einer lebt. In Slashers, ebenfalls einem japanischen Horrorfilm, müssen Teilnehmer einer Game-Show gegen Serienkiller antreten. Die Kritik an Reality-Shows ist hier omnipräsent, zudem muss eine weibliche Protagonistin darin die Gunst des Publikums gewinnen, um zu überleben. In Stephen Kings Running Man, der mit Arnold Schwarzenegger verfilmt wurde, steht ebenfalls die Kritik an Reality-Shows im Vordergrund, da hier die Teilnehmer ebenfalls in einem Kampf auf Leben und Tod überleben müssen.

Battle Royale Die Tribute von Panem Hunger Games
© Capelight Pictures

Inception

2010 landete Christopher Nolan mit Inception einen wahren Blockbuster-Hit. Doch bis heute hält sich von einigen der Vorwurf, Nolan habe seine Idee für den Film lediglich geklaut.

Inception Christopher Nolan Leonardo DiCaprio Paprika
© Warner

Geklaut von Paprika?

Schon vier Jahre vor Inception erschien der Anime Paprika (ja, wie das Gemüse), in dem ein Therapeut mit Hilfe einer Maschine die Träume seiner Patienten besuchen und mit ihnen interagieren kann. Die Parallele zu Inception ist hierbei offensichtlich, zumal sich einige nahezu identische visuelle Ideen in beiden Werken finden lassen. Allerdings gibt es auch zahlreiche Unterschiede zwischen den beiden Filmen und es lassen sich über Paprika hinaus filmische Einflüsse in Inception finden.

Paprika Anime Inception Christopher Nolan
© Sony Pictures

Star Wars Episode 4 Eine neue Hoffnung

Der Einfluss anderer Arbeiten auf George Lucas‘ bahnbrechendes Werk ist unbestritten, man denke nur an Die verborgene Festung von Akira Kurosawa. Doch wir wollen uns hier auf einen ganz besonderen Zwischenfall konzentrieren.

Star Wars Episode 4 Eine neue Hoffnung Lautlos im Weltall R2D2
© 20th Century Fox

Geklaut von Lautlos im Weltraum?

Ein Jahr nach der Veröffentlichung von Krieg der Sterne erschien die Science-Fiction-Serie Battlestar Galactica, die optisch stark an den Blockbuster erinnerte. Fox verklagte letztlich Universal, die wiederum eine Gegenklage einreichten. Laut dieser Version soll sich Fox optisch bei einem Werk von Universal bedient haben, nämlich bei Lautlos im Weltall. Vor allem das Aussehen von R2-D2 sei laut Universal von einem Roboter aus dem Film übernommen worden. Dazu muss man wissen, dass Ralph McQuarrie das Design der beiden Roboter entwarf. John Dykstra war übrigens wiederum Leiter der Spezialeffekte bei Krieg der Sterne und Battlestar Galactica. Letztlich wurde keine Seite schuldig gesprochen.

Lautlos im Weltraum R2D2 Star Wars
© Universal

Aladdin

1992 erschien mit Aladdin der 31. abendfüllende Zeichentrickfilm von Disney, der eine enorme Popularität erlangte. Dabei hat der Film einige auffällige Merkmale mit einem anderen, weitaus unbekannteren Film gemein.

Aladdin Disney
© Disney

Geklaut von Der Dieb und der Schuster?

Ganze 28 Jahre lang arbeitete Richard Williams an der Verwirklichung von Der Dieb und der Schuster. Er nahm zahlreiche Arbeiten an, um dieses Projekt finanzieren zu können, letztlich sicherte Warner Bros. die Finanzierung zu, nachdem Williams mit Falsches Spiel mit Roger Rabbit drei Oscars gewann. Zahlreiche Personen, die an Der Dieb und der Schuster im Laufe der Jahre gearbeitet haben, wanden sich in der langwierigen Produktion anderen Filmen zu, unter anderem eben Disneys Aladdin, der am Ende ein Jahr vor dem Werk von Richard Williams erschien. Die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Zeichentrickfilmen sind zahlreich. Die Kulisse liefert eine Stadt in der Wüste, es geht um arme, junge Männer, die Zugang zu einer adligen Familie erhalten. In beiden Filmen spielt ein korpulenter Sultan mit üppigem Bart und weißer Kluft mit. Darüber hinaus wirkt der Bösewicht Zig-Zag aus Der Dieb und der Schuster optisch wie eine deutliche Vorlage sowohl für den Dschinni als auch den Bösewicht Dschafar aus Aladdin.

Der Dieb und der Schuster Zigzag Aladdin
© Miramax Films

The Purge Die Säuberung

Im Jahr 2013 landete Universal mit seinem Horror-Thriller The Purge Die Säuberung einen finanziellen Hit, der zwei erfolgreiche Fortsetzungen, ein Prequel und eine eigene TV-Serie folgen ließ. Doch seit drei Jahren tobt ein Rechtsstreit über den Film.

The Purge Die Säuberung Settler's Day
© Universal

Geklaut von Settler’s Day?

The Purge Anarchy Settler's Day
© Universal

Douglas Jordan-Benel heißt der gute Mann, der ein Drehbuch mit dem Titel Settler’s Day verfasst hat. Der Inhalt: In einer Nacht, in der töten erlaubt ist, wird eine Familie von einer mordlustigen Gruppe belagert. Klingt vertraut? Das empfand Jordan-Benel ebenfalls und verklagte Universal sowie den The Purge-Schöpfer James DeMonaco. Jordan-Benel hat das Drehbuch zu Settler’s Day laut eigener Aussage mehreren Personen in der Filmbranche gezeigt und sieht The Purge deshalb als Verletzung des Urheberrechts an. Nach vier Jahren Verhandlung kam es im Januar 2019 zu einer Einigung zwischen beiden Seiten und die Klage wurde fallengelassen.

Die Insel

Mit Scarlett Johansson und Ewan McGregor verfilmte Michael Bay 2005 eine Geschichte über ein vermeintliches Paradies, dessen Bewohner allerdings nur gefangene Klone sind, die als wandelnde Organspender dienen sollen. Der Film kostete das zuständige Studio letztlich aufgrund einer Klage eine Millionensumme.

Die Insel Ewan McGregor Scarlett Johnansson 2005 Michael Bay
© Warner

Geklaut von Saat des Wahnsinns Clonus Horror?

In dem Film von 1979 geht es ebenfalls um einen Ort, an dem Klone als menschliches Ersatzteillager festgehalten werden. Genau wie in Die Insel bricht ein Mann aus diesem Gefängnis aus, um den Mann zu finden, dessen Klon und unfreiwilliger Organspender er ist. Ein Richter gab einer Klage wegen Verletzung des Urheberrechtes statt, die das zuständige Filmstudio DreamWorks letztlich außergerichtlich für eine einstellige Millionensumme beigelegt hat.

Saat des Wahnsinns Clonus Horror Parts Die Insel The Island
© Laser Paradise

Blair Witch Project

1999 sorgte der Horrorfilm für Aufsehen, weil er mit dem Versprechen lockte, eine wahre Horrorgeschichte zu erzählen. Eine Gruppe Wanderer verirrte sich dabei in einem unheimlichen Wald, weil sie eine Schauergeschichte aufklären will und die Zuschauer sehen lediglich Videoaufnahmen von dem Trip. Schon ein Jahr zuvor war allerdings eine erstaunlich ähnliche Geschichte veröffentlicht worden.

The Blair Witch Project The Last Broadcast
© StudioCanal

Geklaut von The Last Broadcast?

Für schlappe 900 US-Dollar wurde die Pseudo-Dokumentation The Last Broadcast gedreht. Darin will ein Filmemacher ein Verbrechen aufklären, wobei der Zuschauer lediglich seine Videoaufnahmen von dem Dreh sieht. Wegen der Ähnlichkeit der beiden Geschichten kursierte sogar das Gerücht, die beiden Macher von The Last Broadcast würden das Studio hinter Blair Witch Project verklagen wollen. Das stimmte allerdings nicht, vielmehr gab einer von ihnen zu Protokoll, dass die Fans von Blair Witch Projekt hoffentlich auch ihren Film mögen würden und ihn sich gerne ansehen sollen.

The Last Broadcast The Blair Witch Project
© Kinowelt

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US-Quartett verzichtet auf Basketball-WM in China

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Gregg Popovich muss bei seiner ersten Basketball-WM als US-Nationaltrainer gleich vier weitere Absagen verkraften.

Auch DeMar DeRozan (San Antonio Spurs), Damian Lillard (Portland Trail Blazers), Bradley Beal (Washington Wizards) und Tobias Harris (Philadelphia 76ers) fehlen dem Titelverteidiger in China (31. August bis 16. September).

Dass Beal und Harris nicht dabei sein werden, sagte Verbandsdirektor Jerry Colangelo ESPN. Bei DeRozan und Lillard beruft sich der TV-Sender auf nicht genannte Quellen. DeRozan, Weltmeister von 2014 und Olympiasieger von 2016, spielt in San Antonio unter Popovich.

Auch Harden und James nicht am Start

In den vergangenen Wochen hatten bereits Anthony Davis (Los Angeles Lakers), James Harden, Eric Gordon (beide Houston Rockets) und CJ McCollum (Portland Trail Blazers) den Daumen gesenkt. Dass Superstar LeBron James (Lakers) nicht spielen wird, stand schon länger fest.

Beal sagte ab, da seine Frau ein Kind erwartet. Der 26-Jährige soll allerdings auch bald einen neuen Dreijahresvertrag unterschrieben, der mit 111 Millionen Dollar (99 Millionen Euro) dotiert ist. Harris will sich angeblich auf die kommende Saison bei den Sixers konzentrieren.

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Starke Auftritte! Zverev und Struff in Hamburg im Achtelfinale

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Tennisprofi Alexander Zverev ist beim ATP-Turnier in seiner Heimatstadt Hamburg problemlos ins Achtelfinale eingezogen.

Drei Wochen nach seiner Erstrundenniederlage in Wimbledon setzte sich der 22-Jährige mit 6:4, 6:2 gegen den Chilenen Nicolas Jarry durch und sammelte frisches Selbstvertrauen. Nächster Gegner ist der Argentinier Federico Delbonis.

Struff ebenfalls im Achtelfinale

Zuvor war auch Jan-Lennard Struff eine Runde weitergekommen. Der Warsteiner bezwang in seinem Auftaktspiel am Rothenbaum den Brasilianer Thiago Monteiro 6:1, 6:3. Struff trifft nun auf Pablo Carreno Busta (Spanien), der Yannick Hanfmann mit 7:6 (7:5), 6:4 besiegte. Auch Rudolf Molleker ist weiter im Turnier. Julian Lenz unterlag dem Italiener Fabio Fognini 4:6, 4:6.

Zverev schlägt erstmals seit 2016 wieder in Hamburg auf. Nach seinem Wimbledon-Aus hatte er den schwelenden Streit mit seinem Ex-Manager Patricio Apey beklagt und Trainer Ivan Lendl kritisiert.

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Schlaftracker: Eine voll überwachte Nacht

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Gut geschlafen? Fitnesstracker und Apps sollen darauf eine objektive Antwort haben. Unsere Autorin hat im Schlaflabor getestet, ob sie das hinbekommen.
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Tracking im Netz: Wie Sie beim Pornoschauen beobachtet werden

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Ein Porno läuft auf einem Tablet

US-Wissenschaftler warnen, dass Daten über Besucher von Porno-Seiten unter anderem an Facebook und Google fließen. Gerade Daten über sexuelle Vorlieben gehörten besser geschützt.

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Tipps für Betroffene: Arthrose im Knie: das hilft wirklich bei Schmerzen im Kniegelenk

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Laufen, springen, tanzen. Das möchte wohl jeder von uns, und zwar bis ins hohe Alter hinein. Was aber, wenn die Arthrose im Knie bei jeder körperlichen Bewegung Panik auslöst? Dann hilft nur eines: aufstehen und etwas tun.
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Rafik Schami im Samstagsgespräch

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In seinem neuem Roman taucht in Damaskus die Leiche eines römischen Kardinals auf. Ein mysteriöser Kriminalfall, in dem der Autor Syrien kurz vor der Arabellion porträtiert. Raoul Mörchen im Gespräch mit Rafik Schami.
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