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Einschaltquoten: «Der Alte» hat die Nase vorn

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«Der Alte» geht immer. Die Wiederholung einer Folge der Serie von 2017 brachte dem ZDF am Freitagabend den Quotensieg. 3,72 Millionen Zuschauer verfolgten «Das 3. Auge», was einem Marktanteil von 16,7 Prozent entsprach.

Danach blieben dem Zweiten noch 3,22 Millionen treu und sahen eine Folge von «Letzte Spur Berlin» (14,3 Prozent). Für die TV-Komödie «Zimmer mit Stall – Ab in die Berge» mit Altmeister Friedrich von Thun interessierten sich zur besten Sendezeit in der ARD 3,22 Millionen Menschen. Das brachte dem Ersten eine Quote von 14,4 Prozent. Im Schnitt 3,66 Millionen sahen allein in der ARD «Die Tagesschau» (13,9 Prozent).

Die Show «Mario Barth Live» aus der Waldbühne von 2017 sahen auf RTL 1,58 Millionen (7,1 Prozent). Sat.1 zeigte die Show «Was für ein Jahr» mit Moderator Hugo Egon Balder und hatte 1,16 Millionen Zuschauer (5,2 Prozent).

Für den US-Animationsfilm «Drachenzähmen leicht gemacht 2» auf ProSieben entschieden sich 1,10 Millionen Menschen (4,9 Prozent). Kabel eins zeigte eine Folge der US-Serie «Elementary» (380 000 Zuschauer/1,7 Prozent). Auf Vox lief eine Folge der US-Serie «Bones – Die Knochenjägerin» mit 570 000 Zuschauern (2,6 Prozent) und auf RTL II der US-Thriller «Knowing – Die Zukunft endet jetzt» mit 930 000 Zuschauern (4,3 Prozent).

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Bleibt Boateng wegen Ihnen bei Bayern, Herr Flick?

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Es ist für Hansi Flick eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. Dennoch betritt der 54-Jährige Neuland.

„Ich muss alles erstmal aufsaugen, sehen wie alles hier läuft“, sagte Flick im Gespräch mit SPORT1 über seine ersten Wochen beim FC Bayern.

„Es ist natürlich schon ein Unterschied zu dem, was ich vorher gemacht habe – es ist jetzt Tagesgeschäft“, ergänzte er.

Trainingsplatz statt Schreibtisch – darin liegt der offensichtlichste Unterschied zu seinem vorherigen Berufsleben als Sportdirektor der TSG Hoffenheim, respektive beim DFB. Als früherer Assistent von Bundestrainer Joachim Löw ist ihm die Arbeit auf dem Rasen aber durchaus vertraut.

Flick: Hatte immer Kontakt mit Kovac

Und sie hat ihm gefehlt. Entsprechend kurz fiel die Bedenkzeit nach einem ersten Treffen mit Bayern-Trainer Niko Kovac aus. „Wir hatten immer Kontakt, seitdem wir uns vor der WM 2014 auf einem Workshop von der Fifa getroffen haben“, sagt Flick über sein Verhältnis zu seinem neuen Chef.

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„Für mich war es überraschend, wie schnell alles gegangen ist. Ich musste mir das schon überlegen, aber bin froh, dass ich hier bin. Und die Position passt zu mir. Mit jungen Spielern zusammenzuarbeiten habe ich vermisst“, erklärt Flick.

Als Spieler absolvierte er zwischen 1985 und 1990 über 100 Bundesligaspielen für den Rekordmeister – die meisten davon unter Trainer Jupp Heynckes Ende der 80er. Als Nachfolger von dessen langjährigem Assistenten Peter Hermann, der sich in den Ruhestand verabschiedete, soll Flick nun mit seiner Erfahrung Kovac unterstützen.

Lob von Flicks Vorgänger Hermann

„Der Hansi ist eine sehr gute Wahl“, sagte Hermann unlängst im SPORT1-Interview. „Er kennt auch viele Spieler aus der Nationalmannschaft. Mit dieser Vorgeschichte ist es doch ideal, denn die Spieler haben Respekt vor ihm.“

Einer dieser „alten Bekannten“ ist Jérôme Boateng. Beide feierten mit dem Gewinn des Weltmeistertitels 2014 mit der Nationalmannschaft einen Meilenstein ihrer Karrieren.

Sah es zu Beginn der Transferperiode so aus, als würden sich die Wege der Bayern und von Boateng trennen, hat sich das Bild im Laufe der Saisonvorbereitung verändert.

Flick schwärmt von Boateng

Bleibt Boateng nun wegen Flick beim FC Bayern?

„Jérôme ist für mich ein absolut toller Spieler, einer der besten Innenverteidiger“, antwortet Flick ausweichend. „Er hatte kein leichtes Jahr, aber so ist das manchmal.“

Mit Boatengs Trainings- und Testspielleistungen war Flick jedenfalls sehr zufrieden. Er hat sich hier bisher sehr gut verkauft, so kenne ich ihn. Und so habe ich ihn immer zu schätzen gewusst. Das ist seine Aufgabe als Spieler hier Leistung zu bringen, das macht er bisher sehr gut.“

Eine durchweg positive Zwischenbilanz zieht Flick auch von seinen ersten Wochen bei den Bayern. „Die Atmosphäre ist schonmal sehr gut, auch innerhalb des Trainerteams. Das war mir wichtig. Wir finden immer mehr zueinander.“

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Netflix-Tipps fürs Wochenende: Unsere Empfehlungen (26. – 28. Juli 2019)

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© Netflix

Die Filmauswahl bei Netflix ist riesig. Wenn man nicht gezielt nach etwas sucht, verliert man schnell den Überblick oder kann sich nur schwer für etwas entscheiden. Jede Woche kommen mehr Filme und Serien dazu. Wir haben für euch ein paar Empfehlungen für das Wochenende zusammengetragen, um euch die Qual der Wahl zu erleichtern. Viel Spaß beim Entdecken!

Orange is the New Black Staffel 7 (Dramedy-Serie, 13 Episoden, FSK 16, ab 26. Juli verfügbar)

© Netflix

Orange is the New Black ist Pflicht für alle, die:

  • sehnsüchtig auf die neue und finale Staffel gewartet haben
  • (Frauen-) Gefängnis-Stories mögen
  • wissen wollen, wie die Serie die Geschichten der Lichtfield-Frauen zum Abschluss bringt

Helena empfielt: Die siebte und letzte Staffel von Orange is the New Black ist der emotionale Abschied zu einer großartigen Serie. Sieben Jahre lang hat uns Netflix durch alle Höhen und Tiefen mit dieser tollen Dramedy begleitet: Unvergessliche Charaktere, lustige Momente, berührende Tragödien und bissige Sozialkritik – Orange is the New Black war wie eine Wundertüte voller bunter Überraschungen. Wir werden Orange is the New Black als revolutionäre TV-Serie in Erinnerung behalten, die die Begrenzungen des Knasts nicht als Behinderung, sondern als Mittel zur narrativen Innovation verstand.

Darum geht es: Managerin Piper (Taylor Schilling) wird zu einer 15-monatigen Haftstrafe verurteilt und trifft im Gefängnis auf ihre Ex-Freundin Alex (Laura Prepon), wegen welcher sie überhaupt erst eine Straftat begangen hat. Seither begleitet die Serie die Schicksale der Litchfield-Insassinnen um Red, Vee, Crazy Eyes und Co.

Ihr wollt lieber wissen, wie es mit den frischgebackenen Eltern Kate, Frankie, Anne und Ian weitergeht ?

Workin‘ Moms Staffel 2 (Sitcom, 12 Episoden, FSK 12, ab 25. Juli verfügbar)

© Netflix

Lasst euch Workin‘ Moms nicht entgehen, wenn ihr:

  • Fans internationaler (Netflix-) Produktionen seid
  • ihr Lust auf den unterhaltsamen als auch herausfordernden Alltag von arbeitenden Müttern habt
  • Komödien mit einem Schuss Rotwein mögt

Darum geht es: Der Mutterschutz ist vorbei und Frankie, Kate, Anne und Jenny kehren zurück in den Arbeitsalltag. Doch Kinder, Liebe und Leben unter einen Hut zu bekommen, ist gar nicht so einfach…

 Ihr seid auf der Suche nach einem lustigen Slasher-Film?

Girls with Balls (Horror-Komödie, FSK 16, 77min, ab 26. Juli verfügbar)

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Girls with Balls solltet ihr nicht verpassen, wenn ihr:

  • trashige französische Filme mögt
  • Lust auf einen spaßigen Slasher habt
  • schon immer mal wissen wolltet, wer den Kampf zwischen Volleyballerinnnen und Kannibalen gewinnt

Darum geht es: Nach einem Auswärtsspiel bleibt der Teambus eines französischen Damen-Volleyball-Teams irgendwo im Nirgendwo liegen. Verzweifelt suchen sie nach einer Unterkunft und werden bald fündig. Allerdings stellen sich ihre Gastgeber als blutrünstige Kannibalen raus und jagen die Mädchen durch den Wald. So leicht geben sich die Falcons allerdings nicht geschlagen.

Euch steht eher der Sinn nach einer interessanten Dokumentation?

Cambridge Analyticas großer Hack (Doku, FSK 12, 114min, ab 24. Juli verfügbar)

© Netflix

Ihr solltet euch Cambridge Analyticas großer Hackansehen, wenn ihr:

  • euch für die Verbindung zwischen sozialen Medien und Politik interessiert
  • Interesse am Zeitgeschehen habt und versuchen wollt, auch komplizierte Zusammenhänge zu verstehen
  • euer eigenes Verhalten auf Facebook, Instagram und Co. manchmal kritisch hinterfragt

Darum geht es: Die Firma Cambridge Analytica machte Schlagzeilen, als herauskam, dass sie für den Wahlkampf von Donald Trump eine enorme Summe an Daten via Social Media gesammelt hat, um potenzielle Wähler mit entsprechenden Beiträgen so zu beeinflussen, dass sie für Trump stimmen würden. Die Doku versucht den Machenschaften der Firma und ihren Einfluss auf die US-amerikanische Präsidentschaftswahl und den Brexit nachzuspüren.

Ihr sucht nach einer neuen Sci-Fi-Serie?

Another Life (Sci-Fi-Serie, 10 Episoden, FSK 16, ab 25. Juli verfügbar)

© Netflix

Another Life solltet ihr nicht verpassen, wenn ihr:

  • Filme wie Arrival oder Auslöschung mochtet
  • Geschichten über den Erstkontakt mit außerirdischen Lebensformen mögt
  • mit der 2. Staffel Star Trek: Discovery durch seid und noch nicht zur Erde zurückfliegen wollt

Darum geht es: Auf der Erde landet ein außerirdisches Artefakt daraufhin begibt sich die Astronautin Niko (Katee Sackhoff) mit ihre Crew auf eine riskante Mission und versucht, den Ursprung des Objekts ausfindig zu machen.

Ihr habt Lust auf einen spannenden Thriller?

Boi (Thriller, 110min, FSK 12, ab 26. Juli verfügbar)

© Netflix

Boi ist für jeden das Richtige, der:

  • einen Hang zu rasanten Verfolgungsjagden hat
  • sich für spanische Filme interessiert

Darum geht es: Im Leben des jungen Katalanen Boi läuft gerade wenig nach Plan. Doch erst sein Job als Chauffeur stellt alles richtig auf den Kopf, denn bereits seine ersten Kunden verlangen ihm sehr viel mehr ab, als Orts- und Fahrkenntnisse…

Ein süßes Vergnügen ist die nächste Show:

Sugar Rush Staffel 2 (Back-Show, FSK 0, ab 26. Juli verfügbar)

© Netflix

 Sugar Rush könnte euch gefallen wenn ihr:

  • keine Angst vor einem (visuellen) Zucker-Schock habt
  • von Tortenschlachten jeglicher Art nicht genug bekommen könnt
  • selbst Hobby-Bäcker seid und auf der Suche nach neuer Inspiration

Darum geht es: Vier Back-Teams treten in verschiedenen Kategorien gegeneinander an dem Gewinner winken 10.000 Dollar. Doch nicht nur die Kreationen der Konkurrenz bringen so manches Backprojekt ins Wanken, auch die herunterlaufende Zeit macht den Kandidaten zu schaffen.

Ihr habt Lust euch mit einem Psycho-Thriller zu beschäftigen?

The Son (Psycho-Thriller, 92min, FSK 16, ab 26. Juli verfügbar)

© Netflix

 The Son könnte euch gefallen, wenn ihr:

  • euch für Buchverfilmungen interessiert
  • gern Filme anschaut, die unvorhersehbar sind und aufwühlen
  • Interesse an südamerikanischen Filmproduktionen habt

Darum geht es: Der Maler Lorenzo steckt in einer kreativen Krise, freut sich aber privat darauf, bald Vater zu werden. Doch kurz nach der Geburt schottet sich seine Frau ab und er befürchtet, dass sie versucht, ihm den Sohn vorzuenthalten. Bildet er sich das perfide Spiel nur ein oder finden die Ereignisse tatsächlich statt?

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Bayerns Masterplan für den Angriff auf Europa

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Derrick Williams weg. Stefan Jovic weg. Devin Booker weg.

Am 17. Juli vermeldete der FC Bayern München die Abgänge dreier Leistungsträger, die gemeinsam für 27,9 Punkte, 9.4 Rebounds und 7,6 Assists im Schnitt verantwortlich waren.  

„Alle drei haben extrem gute finanzielle Angebote von außen erhalten“, erklärte Geschäftsführer Marko Pesic bei SPORT1: „Wir kämpfen eben auf einem Markt, auf dem wir finanziell nicht mithalten können.“

Durchaus ein schwerer Schlag für den Deutschen Meister von 2018 und 2019. Doch im Hintergrund arbeiteten die Verantwortlichen um Geschäftsführer Marko Pesic und Sportdirektor Daniele Baesi bereits an zwei Transfer-Coups.

Huestis und Monroe bringen FC Bayern NBA-Erfahrung

Nach Flügelspieler Josh Huestis, der 76 Spiele für die Oklahoma City Thunder absolviert hat, kam mit Greg Monroe ein echtes NBA-Schwergewicht.

632 Mal lief „Moose“ für die Detroit Pistons, Milwaukee Bucks, Phoenix Suns, Boston Celtics, Toronto Raptors und zuletzt Philadelphia 76ers auf.

Viele Gespräche mit dem Center und dessen Berater sorgten dafür, dass aus einer „unrealistischen Idee“ tatsächlich ein Transfer wurde, der Bookers Abgang (Pesic: „Das hat mich schon überrascht“) mehr als auffangen sollte.

„Er passt wie die Faust aufs Auge, weil er eine Dominanz unter den Brettern und eine Qualität unter dem Korb hat, etwa mit seinem Rebounding, die kaum jemand in Europa besitzt“, sagte Pesic.

Dank der Neuverpflichtungen, zu denen auch Guard T.J. Bray von Rasta Vechta – der beste Passgeber der vergangenen BBL-Saison – gehört, und der Vertragsverlängerungen von Star-Forward Vladimir Lucic und Finals-MVP Nihad Djedovic, macht Bayerns Kader durchaus wieder Mut für einen Angriff in Europa.

Und noch sind die Planungen nicht abgeschlossen.

Pesic kündigt weitere Transfers an

„Das, was wir geplant haben, setzen wir konsequent um. Wir werden sicherlich noch zwei Spieler holen“, kündigte Pesic an. Spieler, „die uns auf und abseits des Feldes weiterbringen“, wie Pesic sagt.

Bei diesem Prozess werde man sich aber, wie auch bei Huestis und Monroe, Zeit lassen. „Wir sind voll im Soll“, sagte Pesic, der mit Baiesi noch einen Guard und einen Big Man sucht. 

Von genauen Zielsetzungen sieht man in München bislang zwar ab, doch „wir versuchen, besser zu sein als in der vergangenen Saison“.

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Das umfasst mehr als den sportlichen Bereich. Man wolle sich im Verein „sehr gut aufstellen“, auch „in der Logistik, in den Strukturen, die von Nöten sind, um die Wettbewerbe wie Bundesliga und EuroLeague zu stemmen.“

Während man in der BBL ohne Playoff-Niederlage den Titel holte, scheiterte man in der EuroLeague knapp an den Playoffs. Am 3. Oktober steigt der Auftakt gegen Armani Mailand.

Hoeneß weg? „Wir werden vorbereitet sein“

Doch auch Pesic weiß: „Es war nicht alles gut. Ab Mitte Februar sind wir in unseren Leistungen sehr inkonstant gewesen. Wir haben in der Bundesliga zwar fast alles gewonnen, waren aber nicht durchgehend auf unserem Topniveau. Das analysieren wir.“

In der EuroLeague gilt es, die Auswärtsschwäche abzulegen. „Dann haben wir gute Chancen“, sagte Pesic.

Gleichzeitig werde man „die Bundesliga genauso ernst nehmen, wie es in den vergangenen Jahren der Fall war.“ Eine Vormachtstellung droht mehr denn je.

In der Vorbereitung geht man neue Schritte. Erstmals reisen die Münchner in die USA und anschließend nach Uruguay, Pesic spricht von einem „Meilenstein der Internationalisierung und Markenbildung unseres Vereins“ und einer „sportlich aufregenden Herausforderung“.

Die Bayern machen sich auch im Basketball international einen Namen, ein möglicher Rückzug Uli Hoeneß‘ als Präsident soll daran nichts ändern.

„Wir werden vorbereitet sein, was auch immer anstehen wird, weil wir eigenständig arbeiten und uns trotzdem eng mit ihm austauschen“, meinte Pesic: „Er wird im Blick haben, dass es uns gut geht und wir auf dem richtigen Weg bleiben. Da bin ich mir sicher.“

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Zverev zu Lendl: Dass es endet, „wussten beide“

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Ivan Lendl ist nicht mehr Coach des deutschen Tennis-Topspielers Alexander Zverev (22).

Der Manager des achtmaligen Grand-Slam-Siegers Lendl bestätigte am Freitag entsprechende US-Medienberichte. Zuletzt hatte Zverev die Arbeitseinstellung des 59-Jährigen, der den deutschen Hoffnungsträger seit den US Open vergangenen Jahres betreute, deutlich kritisiert.

„Ich war überrascht, dass ich es über die Presse mitbekommen habe. Das war komisch. Das fand ich schade“, sagte Zverev nach seinem Viertelfinal-Erfolg am Hamburger Rothenbaum gegen den Serben Filip Krajinovic. Dass es zu einem Ende der Zusammenarbeit kommen würde, „wussten beide“. Er habe „nichts als Respekt“ für Lendl, sagte Zverev: „Wir hatten über zehn Monate eine gute Zeit und haben in London einen großen Titel gewonnen.“

Lendl: Zverev „hat einige Probleme“

„Ich glaube sehr an Sascha, der immer noch sehr jung ist. Ich denke, dass er eines Tages ein großartiger Spieler wird. Aber derzeit hat er einige Probleme außerhalb des Platzes, die es schwierig machen, auf eine Weise zu arbeiten, die meiner Philosophie entspricht“, wird Lendl zitiert. 

Zuletzt hatte Zverevs schwelender Rechtsstreit mit Ex-Manager Patricio Apey für Schlagzeilen gesorgt. Zverev betonte nun, er wolle „zum Alten“ zurückkehren, zu seinem Vater, „um wieder zu sehen, wie es ist, zu gewinnen“. Zwischen ihm und Lendl habe es einfach nicht gepasst.

Zverev kritisiert Lendl öffentlich 

Auch Deutschlands Tennis-Idol Boris Becker hatte sich am Donnerstag kritisch zur Zusammenarbeit zwischen seinem einstigen Rivalen Lendl und Zverev geäußert. „Man hat die Entscheidung getroffen, Ivan Lendl zu engagieren. Dann muss man das richtig machen, oder man soll aufhören. Diese Situation heute ist für keinen befriedigend“, sagte Becker am Rande des Turniers in Hamburg.

Nach Zverevs Sieg bei den ATP-Finals in London im November sei „irgendwas kaputtgegangen“, sagte Becker. Den britischen Tennis-Star Andy Murray hatte Lendl zu drei Grand-Slam-Siegen und zwei Olympiasiegen geführt.

Zverev hatte vor dem Start seines Heimturniers am Rothenbaum mit überraschend deutlichen Aussagen über seinen Coach für Aufstehen gesorgt. „Manchmal gehen wir auf den Tennisplatz, du trainierst zwei Stunden lang, und eine halbe Stunde davon steht er mit dem Rücken zu mir und erzählt, wie er am Morgen davor Golf gespielt hat“, sagte er. Zudem habe Lendl einen neuen Hund, dem er viel Zeit widme.

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Nach seinem Erstrunden-Aus in Wimbledon habe Zverev deshalb ein klärendes Gespräch mit Lendl geführt: „Wir haben darüber gesprochen, und ich habe ihm gesagt, dass er seinen Fokus mehr auf Tennis konzentrieren soll.“

Lendl reagierte nun auch auf Zverevs Kritik und sagte: „Was meinen Arbeitsethos betrifft, spricht meine Bilanz für sich selbst, denke ich.“

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Computerspielsucht: Fällt es Ihnen schwer, den Controller aus der Hand zu legen?

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Da wollte man nur dieses eine Level im Videospiel zu Ende zocken – und dann sind drei Stunden rum. Sie als Gamer kennen das? Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen.
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Phishing: „Menschen sind neugierig, ängstlich oder gestresst“

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Bundesliga erstmals mit einer Relegation

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In der Anfang September beginnenden Saison wird in der Frauenhandball-Bundesliga HBF erstmals eine Relegation durchgeführt. Dies teilte die HBF am Dienstag im Rahmen der Veröffentlichung des neuen Spielplans mit. Dabei treffen der 13. der Bundesliga und der Zweitplatzierte der 2. Bundesliga aufeinander.

In Hin- und Rückspiel geht es dabei um den Verbleib bzw. den Aufstieg in das Oberhaus. Durch die Neuerung gibt es künftig nur noch einen festen Absteiger aus der 1. Liga und entsprechend einen festen Aufsteiger aus der 2. Liga.

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Die Saison in beiden Ligen beginnt am ersten September-Wochenende (7./8.). Zum Auftakt trifft der Deutsche Meister SG BBM Bietigheim im Baden-Württemberg-Derby auswärts auf Frisch Auf Göppingen, Pokalsieger Thüringer HC tritt beim Aufsteiger 1. FSV Mainz 05 an.

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