Der deutsche Handball-Meister SG Flensburg-Handewitt muss in den kommenden Wochen auf Ex-Weltmeister Holger Glandorf (36) verzichten.
Dem Rückraumspieler wurde am Mittwoch in einem minimalinvasiven Eingriff an der linken Schulter ein entzündeter Schleimbeutel entfernt.
Wie der Verein am Donnerstag mitteilte, soll der Linkshänder zum Saisonstart wieder zur Verfügung stehen.
Glandorf hatte schon zum Ende der vergangenen Saison über Schmerzen im Wurfarm geklagt. Trotz eines individuellen Rehaprogramms in der Sommerpause verschwanden die Beschwerden nicht.
Titelanwärter Rene Rast hat sich die Pole Position für das zehnte Saisonrennen der DTM im niederländischen Assen gesichert. Der Audi-Pilot setzte im Qualifying am Sonntagvormittag in 1:24,849 Minuten die Bestzeit und verwies seine Markenkollegen Jonathan Aberdein (Südafrika) und Mike Rockenfeller (Neuwied) auf die Plätze.
Rast sammelte für seine Pole drei weitere Zähler ein und baute die Führung in der Gesamtwertung auf Nico Müller (Schweiz/Audi) auf vorerst 27 Punkte aus. Müller wird das Rennen am Sonntagmittag von Startplatz vier in Angriff nehmen, der in der Meisterschaft drittplatzierte Philipp Eng (Österreich/BMW) startet nur von Platz acht.
Wittmann wird Letzter
Für Marco Wittmann, der das erste Rennen am Samstag gewonnen hatte, verlief das Qualifying am Sonntag enttäuschend. Wegen technischer Probleme an seinem BMW musste sich Wittmann mit dem letzten Startplatz begnügen.
In einem engen Rennen zwischen Krimi und Kniffelei lag am Ende das ZDF mit seiner Reihe «München Mord» knapp vorn: 3,84 Millionen Zuschauer schalteten zur Hauptsendezeit am Abend den sechsten Fall des Münchner Ermittlerteams ein. Das entspricht einem Marktanteil von 17,2 Prozent.
Nur etwas weniger Zuschauer entschieden sich für Ratespannung in der ARD: Die längere Sendung «Gefragt – Gejagt» mit dem Moderator Alexander Bommes und Gästen wie der Designerin Barbara Becker, der Schauspielerin Barbara Wussow oder dem Comedian Kaya Yanar kam auf 3,77 Millionen Zuschauer (17,8 Prozent).
Das große Finale der Spieleshow «Team Ninja Warrior Germany» verfolgten auf RTL 1,42 Millionen Zuschauer (6,4 Prozent). Sat.1 zeigte den Fantasyfilm «Sieben Minuten nach Mitternacht» mit Sigourney Weaver in einer der Hauptrollen. Das interessierte 1,40 Millionen Menschen (6,3 Prozent). Auf Vox stand Action im Vordergrund: «Transporter – The Mission» sahen 1,04 Millionen Menschen (4,6 Prozent).
Wie gewohnt strahlte Kabel eins eine Folge «Hawaii Five-O» aus, die 0,69 Millionen einschalteten (3,2 Prozent). 0,57 Millionen sahen das Wissensmagazin «Galileo Big Pictures» auf ProSieben (2,5 Prozent). Schlusslicht bildet die mehr als 40 Jahre alte Komödie «Eis am Stiel», die auf RTL II 0,49 Millionen verfolgten (2,2 Prozent).
Noch immer ziert der Schriftzug „Städtisches Stadion an der Grünwalderstr.“ das alte steinerne Kassenhaus am Stadion des TSV 1860 München. Seit dem desaströsen Zwangsabstieg vor zwei Jahren in die Regionalliga spielen die Löwen wieder in ihrem altehrwürdigen Zuhause, welches, rein faktisch betrachtet, aber nur das drittgrößte Stadion der Stadt München ist.
18.060 Zuschauer und neue Überdachung
Die Gesamtkapazität von 15.000 Zuschauern bringt nicht nur das Problem mit, dass bei Derbys und Spielen gegen größere Vereine viele Fans auf das Erlebnis vor Ort verzichten müssen. Das Stadion an der Grünwalder ist in erster Linie nicht zweitligatauglich. Wenn es nach dem Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter geht, soll sich das aber ganz schnell ändern.
Der will das 1860-Stadion jetzt nämlich ausbauen. Ins Grünwalder würden dann wieder mehr Zuschauer passen als in den 15.053-Menschen-fassenden Sportpark der SpVgg Unterhaching.
„Im letzten Sommer wurde das Grünwalder Stadion auf meine Initiative hin bereits um 2.500 Plätze erweitert. Und ich unterstütze auch den Ausbau auf 18.060 Zuschauer ausdrücklich“, ließ Reiter auf Facebook verlauten. Neben einer höheren Kapazität steht aber auch eine durchgängige Überdachung auf dem Plan. Diese ist unbedingt notwendig, um die Rahmenbedingungen für einen Aufstieg in die 2. Bundesliga zu erfüllen.
Stadt muss 30 Millionen locker machen
Zwar würde der Fanandrang auch eine deutlich höhere Zahl als jene 18.060 Zuschauer zulassen, allerdings ist ein weiterer Ausbau laut Reiter nicht möglich: „Eine Erweiterung darüber hinaus könnte dazu führen, dass das Grünwalder Stadion seinen Bestandsschutz verliert und dann dort überhaupt nicht mehr Fußball gespielt werden kann! Dieses Risiko werde ich nicht eingehen.“
Der Oberbürgermeister wolle nun dem Stadtrat vorschlagen, „dass die Stadt die notwendigen knapp 30 Millionen Euro in die Erweiterung und die die Zweitligatauglichkeit investiert.“ Ein Ausbau könnte nun also relativ zügig vorangebracht werden.
Für einen Aufstieg ins deutsche Unterhaus braucht es allerdings auch sportliche Erfolge. Beim Drittligastart am Freitag wackelten sich die Löwen zu einem 1:1-Unentschieden gegen Preußen Münster – vor 15.000 Zuschauern im prall gefüllten Stadion an der Grünwalder Straße.
Avengers: Endgame ist der größte Film des Jahres 2019. Nicht nur das: Inzwischen ist der MCU-Blockbuster sogar der erfolgreichste Film aller Zeiten. Welche wichtigen Rekorde der Film noch gebrochen hat, verraten wir euch hier.
Rekord gebrochen: Der erfolgreichste Film aller Zeiten
Der Krösus schlechthin war seit zehn Jahren Avatar Aufbruch nach Pandora mit gut 2,788 Milliarden Dollar an weltweiten Einnahmen. Jetzt gibt es aber einen neuen Spitzenreiter: Avengers: Endgame ist tatsächlich der erfolgreichste Film aller Zeiten. Bei der San Diego Comic Con verkündete Marvel-Studios-Chef Kevin Feige die große Neuigkeit (via The Hollywood Reporter). Am Freitag, den 19. Juli 2019, lag der MCU-Blockbuster noch gut 500.000 Dollar hinter dem bisherigen Spitzenreiter. Mit den Einnahmen vom Wochenende ist Avengers: Endgame der Rekord nicht mehr zu nehmen.
Nach dem Rekord-Start (mehr dazu gleich) gingen Analysten noch davon aus, dass der Superhelden-Film am Ende seiner Kinoauswertung 3 bis 3,5 Milliarden Dollar eingespielt haben wird. Das Rennen mit Avatar war allerdings deutlich enger und Avengers: Endgame hatte zwischenzeitlich ordentlich zu kämpfen. Erst ein Re-Release im Kino mit neuen Szenen machte den Rekord letztlich wohl möglich, da er einige Fans erneut mobilisierte.
Ob Avengers: Endgame den Rekord als erfolgreichster Film aller Zeiten ebenfalls zehn Jahre oder gar länger halten kann, muss natürlich die Zukunft zeigen. Im kommenden Jahr startet die von vielen sehnsüchtig erwartete Fortsetzung Avatar 2. Vielleicht geht das Rennen der beiden Franchise dann von vorne los.
Rekord gebrochen: Der erfolgreichste Film des MCU der erfolgreichste Superhelden-Film
Nach nicht einmal zwei Wochen Laufzeit seines Nachfolgers musste Avengers: Infinity War den Thron räumen. Gut 2,05 Milliarden Dollar nahm der Vorgänger ein, Endgame steht allerdings schon am 06. Mai 2019 bei 2,188 Milliarden Dollar. Auch in Deutschland beanspruchte Avengers: Endgame diesen Rekord nach kurzer Zeit für sich. Nach dem zweiten Wochenende spielte der Blockbuster 41 Millionen Euro hierzulande ein und lockte 3,7 Millionen Zuschauer an. Im MCU ist Endgame damit einsame Spitze, bei den Marvel-Filmen lockte lediglich der erste Spider-Man-Film von 2002 mehr an. Der Hype um das Ende der bisherigen 22 MCU-Filme ist seinem Ruf also mehr als gerecht geworden.
Rekord gebrochen: Bester Start einer Comicverfilmung in Deutschland
Überragende 1,67 Millionen Zuschauer lockte Avengers: Endgame am ersten Wochenende in die deutschen Kinos und spielte damit satte 19,2 Millionen Euro ein, wie Blickpunkt: Film berichtete. Der Marktanteil des MCU-Films lag bei 72 Prozent, doch den wichtigsten Rekord konnte er dennoch nicht brechen. Weiterhin legte Star Wars 7: Das Erwachen der Macht das beste Startwochenende an den deutschen Kinokassen mit gut 24 Millionen hin. Dennoch brach Endgame zwei Rekorde. Es war das beste Startwochenende einer Comicverfilmung und der beste 5-Tage-Start der deutschen Kinogeschichte. Schließlich lief der Blockbuster hierzulande schon am Mittwoch an und spielte seitdem 24,32 Millionen Euro ein.
Avengers: Endgame brach schon nach 24 Stunden deutsche Rekorde
Er wurde als der größte Film 2019 angekündigt und Avengers: Endgame wurde diesem Ruf direkt am ersten Tag gerecht. In Deutschland lief der MCU-Blockbuster am Mittwoch, dem 24. April 2019 an und das zahlte sich buchstäblich aus: 458.000 Zuschauer strömten in die Kinos, 5,06 Millionen Euro spulte Endgame damit in die Kassen, wie Disney in einer Pressemitteillung berichtet. Dadurch brach der Film gleich drei Rekorde: Avengers: Endgame gelang der nach Umsatz beste Mittwochstart aller Zeiten, der erfolgreichste Start eines Superheldenfilms und der erfolgreichste April-Start nach den ersten 24 Stunden. Lediglich zwei Filme waren am ersten Kinotag erfolgreicher, aber das wird Disney verschmerzen können. Immerhin handelt es sich dabei um Star Wars: Das Erwachen der Macht und Star Wars 8: Die letzten Jedi, die ebenfalls zum Haus mit der Maus gehören.
Rekord gebrochen: Das beste Start-Wochenende in den USA
Optimistische Schätzungen sahen Avengers: Endgame vor seinem US-Kinostart auf ein Rekordwochenende mit Einnahmen von 300 Millionen Dollar zuschießen. Doch selbst diese hohen Zahlen wurden dem Hype nicht gerecht. Genaue Angaben zum Release in den USA gibt es noch nicht, aber erste Hochrechnungen gehen von einem Box Office im Bereich der 350 Millionen aus. Der vorherige Rekord von Avengers: Infinity War, der vor einem Jahr auf schlanke 257 Millionen Dollar kam, wurde damit mehr als deutlich gebrochen. Zur Einordnung: Avengers: Endgame hat in den USA jetzt schon mehr Geld eingespielt als 13 Filme des MCU in ihrer gesamten Kinoauswertung dort.
Rekord gebrochen: Das beste Start-Wochenende weltweit
Wenig verwunderlich, auch diese Bestmarke überschritt Endgame. Die endgültige Zahl ist dennoch kaum zu glauben: An seinen ersten fünf Tagen spielte der Film 1,2 Milliarden US-Dollar ein. Damit hat er seine nicht gerade geringen Kosten schon am ersten Sonntag, dem 28. April 2019 wieder eingespielt. Allein international kommt Avengers: Endgame auf 859 Millionen Dollar am ersten Wochenende und brach damit erneut einen Rekord von Infinity War, der seinerzeit mit 640 Millionen Dollar außerhalb der USA startete.
Weitere Rekorde, die am ersten Wochenende gebrochen wurden:
Avengers: Endgame hat noch weitere Rekorde zum Start gebrochen, die wir euch hier nicht vorenthalten wollen.
Höchster Marktanteil in den USA mit 90 Prozent (Avengers 2: Age of Ultron kam zuvor auf 84,5 Prozent)
Am schnellsten weltweit eine Milliarde Dollar eingespielt (Infinity War hat elf Tage gebraucht, Endgame nur fünf)
Bester Kinostart in China mit 330 Millionen Dollar nach fünf Tagen
Avengers: Endgame lief am Wochenende in 44 Ländern an, was zuvor noch kein Film schaffte
In 29 dieser Länder stellte der MCU-Film einen neuen Rekord für die meisten Einnahmen an einem Tag auf (unter anderem in Brasilien, Spanien, Australien und Südkorea)
Bester Freitag (156,7 Millionen Dollar inklusive Previews), bester Samstag (109 Millionen Dollar) und bester Sonntag (84,3 Millionen Dollar) in den USA
Das Marvel Cinematic Universe (MCU) ist wahrlich nicht für überschaubare Laufzeiten bekannt, Avengers: Endgame setzt dem Ganzen aber die Krone auf. 181 Minuten oder eben drei Stunden und eine Minute lang wird das finale Kapitel von Phase 3 des MCU. Die bisherige Bestmarke hielt Avengers: Infinity War mit 149 Minuten.
Rekord gebrochen: Die meisten Trailer-Views in 24 Stunden
Dass die Fans es kaum erwarten können, Avengers: Endgame zu sehen, bewies der erste Trailer. Der erschien am 07. Dezember 2018 und brach gleich mal einen Rekord. Innerhalb von 24 Stunden konnte er über sämtliche Plattformen 289 Millionen Sichtungen einheimsen, was einsame Spitze ist. Der zweite Platz in dieser Kategorie geht übrigens an… genau, Avengers: Endgame. Die zweite Vorschau kam nämlich auf ebenfalls überragende 268 Millionen Views. Erst danach folgt Avengers: Infinity War, dessen erster Trailer 230 Millionen Sichtungen in den ersten 24 Stunden einstrich.
Rekord gebrochen: Die meisten vorverkauften Tickets in 24 Stunden
Den Hype um Avengers: Endgame untermauert auch der dritte Rekord. Kein Film konnte jemals am ersten Tag des Vorverkaufes so viele Tickets an den Mann und die Frau bringen wie der vierte Avengers-Film. Noch beeindruckender: Laut Fandango, der größten Ticket-Verkaufsseite der USA, übertraf Avengers: Endgame den alten Tagesrekord von Star Wars 7: Das Erwachen der Macht nach gerade einmal 6 Stunden! Durch den gewaltigen Ansturm brachen die Websiten zahlreicher Kinoketten zusammen, Karten für die Eröffnungsnacht werden für horrende Summen bei ebay angeboten und Endgame zeigt keine Ermüdungserscheinungen. Der Film hat fast doppelt so viele Karten verkauft wie Aquaman, Star Wars 8: Die letzten Jedi, Captain Marvel und Avengers: Infinity War zusammen. In der ersten Woche verkaufte Fandango sogar fünfmal so viele Karten für Endgame wie zum gleichen Zeitpunkt für Infinity War. Was uns direkt zu den Rekorden bringt, die der MCU-Blockbuster brechen könnte.
Zwei Tage nach der Trennung von Angelique Kerber hat sich auch Rainer Schüttler erstmals zu dem Thema geäußert. „Wir haben während unserer gemeinsamen Arbeit ein freundschaftliches Verhältnis zueinander entwickelt, und das wollen wir auch beibehalten“, sagte der frühere Weltklassespieler: „Es wurde niemand gefeuert.“
Klärendes Gespräch beendet Zusammenarbeit
Nach Wimbledon habe man sich zusammengesetzt „und in einem offenen und sachlichen Gespräch beschlossen, dass jeder von uns beiden einen anderen Weg gehen möchte“. Auch Kerber hatte in ihrer Mitteilung am Freitagabend betont, dass Schüttler für sie ein Freund geworden sei.
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Rainer Schüttler war seit November 2018 in der Nachfolge des Belgiers Wim Fissette Trainer der früheren Weltranglistenersten. Gemeinsam erreichten die beiden die Finals von Indian Wells und Eastbourne, bei den Grand-Slam-Turnieren blieb Kerber allerdings weit hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. Sie selbst hatte in der Vergangenheit stets betont, dass „unabhängig von den Menschen in meinem Umfeld immer alles bei mir selbst anfängt“.
Schüttler kritisiert Medien
Schüttler bedauert, dass „einige bekannte Medien in Deutschland Schlagzeilen produziert haben, die es gar nicht gab. Aber da war die Wahrheit wahrscheinlich nicht spektakulär genug.“
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