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McCoy bleibt Coach der Tigers

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Bundesligist Walter Tigers Tübingen setzt weiter auf Trainer Tyron McCoy. Der Tabellen-14. hat den im Sommer auslaufenden Vertrag mit dem 44-jährigen US-Amerikaner vorzeitig um zwei Jahre bis 2019 verlängert.

„Wir sind davon überzeugt, dass es der richtige und logische Schritt ist, gemeinsam mit ihm die kommenden zwei Jahre zu bestreiten“, sagte Geschäftsführer Robert Wintermantel. McCoy sei ein „sehr akribischer Arbeiter, der stets hoch professionell das Tagesgeschäft im Training und im Spielbetrieb angeht.“

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„Skandalös!“: Lienens Plädoyer für Stendel

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Daniel Stendel muss mehr denn je um seinen Job als Trainer bei Zweitligist Hannover 96 fürchten.

Nach dem mageren 0:0 bei Abstiegskandidat FC St. Pauli, durch das die Niedersachsen den vorübergehenden Sprung auf Platz zwei verpassten, droht ihm der Rauswurf. Der neue Manager Horst Heldt sagte bei SPORT1: „Es ist klar, dass wir uns nach jedem Spiel austauschen. Jeder hat seine Eindrücke von diesem Spiel, die nehmen wir mit und dann sehen wir weiter.“

Lienen wettert über Trainerdiskussion

Für St.-Pauli-Trainer Ewald Lienen ist die Diskussion um Stendel vollkommen unverständlich. Er sprang dem 96-Coach nach der Partie zur Seite und hielt seinem Trainerkollegen ein Plädoyer vom Allerfeinsten.

„Wie kann man in einer Situation, in der der Punktestand 49-47-47-46 ist und in der man kurz davor ist, wieder in die Bundesliga zurückzukehren, den Trainer in Frage stellen? Das ist für mich skandalös. Da kann ich nichts mit anfangen. Ich weiß, dass diese Diskussion bei euch da ist, aber für mich ist das lächerlich. Anders kann ich das nicht bezeichnen“, wetterte Lienen.

Wiederaufstieg in Gefahr

Der erfolglose Coach selbst war nach dem neuerlichen Rückschlag sichtlich gezeichnet. „Mit mir hat noch keiner gesprochen. Die Situation geht nicht spurlos an mir vorbei“, bekannte Stendel bei NDR2. Als Vierter hat 96 einen Zähler Rückstand auf den Tabellendritten Eintracht Braunschweig. Der direkte Wiederaufstieg ist akut gefährdet. (Die Tabelle der 2. Bundesliga)

96-Schlussmann Philipp Tschauner wollte die Punktverluste jedoch nicht als Dämpfer und Signal gegen Stendel werten. „Die Trainer-Diskussion wird bei uns immer wieder reingetragen, um uns zu verunsichern. Aber das geht nicht, denn wir sind eine geile Truppe“, meinte der Torhüter nach Abpfiff am Sky-Mikrofon.

Pauli dreht nach der Pause auf

29.546 Zuschauer am Millerntor sahen zunächst eine ausgeglichene Begegnung mit gleichmäßig verteilten, aber nur vereinzelten Torgelegenheiten.

Nach der Pause jedoch agierten die Gastgeber nach der 1:2-Heimniederlage in der Vorwoche gegen Hannovers Aufstiegsrivalen Berlin zunehmend überlegen (Der Ticker zum Nachlesen).

Ausdruck der größeren Spielanteile für St. Pauli waren ein Pfostenschuss durch Aziz Bouhaddouz (57.) und zwei weitere Großchancen.

Hannover kam zwar in der Schlussphase noch einmal stärker auf und ebenfalls zu einem Pfostentreffer durch Martin Harnik, musste sich aber letztlich mit dem unzureichenden Remis begnügen.

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US-Mauerpläne nehmen Form an: Über neun Meter hoch soll sie sein

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Die Pläne für die Mauer an der US-Südgrenze nehmen Form an: Für 4,3 Milliarden Dollar soll eine bis zu neun Meter hohe Mauer gebaut werden.

Die US-Regierung hat ihre Ausschreibung für den Bau einer Grenzmauer zu Mexiko konkretisiert. Sie soll zwischen 18 und 30 Fuss (5,40 bis 9,10 Meter) hoch und für Menschen unüberwindbar sein, heisst es in den Anforderungen des Ministeriums für Innere Sicherheit.

Ein Teil der Mauer soll aus Zement gebaut werden, ein zweiter Teil mit anderen Materialien. Die Grenzbefestigung soll bis in mindestens 1,80 Meter Tiefe Tunnelbauten unter der Mauer hindurch unmöglich machen. Kritiker befürchten, dass wie bisher schon Tunnel das Geschäft von Drogen- und Menschenschmugglern fortsetzen könnten.

Die rund 700 interessierten Firmen haben bis zum 29. März Zeit, um Vorschläge einzureichen. Schätzungen gehen von bis zu 21 Milliarden Dollar an Kosten aus.

4,3 Milliarden Dollar geplant

Im Haushaltsentwurf der US-Regierung für 2017 und 2018 sind bisher insgesamt 4,3 Milliarden Dollar für die Mauer vorgesehen – eigentlich will US-Präsident Donald Trumps aber, dass Mexiko für die Kosten aufkommt, womöglich auch indirekt, zum Beispiel über neue Strafzölle oder eine Besteuerung von Überweisungen von in den USA lebenden Mexikanern in die Heimat.

Auf mehreren Abschnitten der rund 3200 Kilometer langen Grenze gibt es bereits heute hermetische Sicherungsanlagen, Trump will mit der durchgängigen Mauer die illegale Einwanderung und den Drogenschmuggel stoppen.

Allerdings drohen an einzelnen Abschnitten Rechtsstreits um notwendige Landenteignungen. Ein 120 Kilometer langer Teilabschnitt geht etwa durch das Gebiet des Indianerstamms Tohono O’odham, der die Mauer klar ablehnt. (SDA)

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GAK in Bremen: Sibylle Springer: Gift

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Die Bremer Gesellschaft für aktuelle Kunst zeigt für gewöhnlich junge Künstler aus den Bereichen Installation, Projekt und Avantgarde. Jetzt hat sie sich die gute alte Malerei in ihre lichtdurchflutete Galerie auf dem Teerhof geholt. Die Bremer Künstlerin Sibylle Springer zeigt neue Arbeiten.
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Wildcards: WTA denkt an Regeländerungen

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Nach der wachsenden Kritik an den Wildcards für Dopingsünderin Maria Scharapowa (29) steht offenbar eine Änderung der Vergabe-Richtlinien im Raum. „Jede Regel wird überprüft, und ich bin sicher, auch diese. Wenn die Spielerinnen das wollen, werden wir es auch tun. Das ist die Art und Weise, wie unser System funktioniert“, sagte WTA-Präsident Steve Simon der BBC.

Zuletzt hatte es vonseiten der Profis Kritik daran gegeben, dass Scharapowa nach dem Ablauf ihrer Dopingsperre wegen Meldonium-Missbrauchs im April Wildcards für die Turniere in Stuttgart, Madrid und Rom erhalten hatte.

Kritik von Wozniacki und Kerber

Die Dänin Caroline Wozniacki nannte die Vorgehensweise im Fall Scharapowa „respektlos“ gegenüber den anderen Spielerinnen. Auch Angelique Kerber hatte leise Kritik an der Stuttgart-Wildcard für die Russin geübt. Die Situation sei „ein wenig seltsam“, meinte die zweimalige Grand-Slam-Siegerin.

Ohne die „Freifahrtscheine“ müsste sich Scharapowa durch die Qualifikation quälen und stünde nicht direkt im Hauptfeld der Turniere. Nach ihrer 15-monatigen Sperre besitzt die ehemalige Nummer eins keine Weltranglistenplatzierung mehr.

Simon machte allerdings keinen Hehl daraus, dass er die Vergabe der Wildcards an Scharapowa nicht prinzipiell für falsch hält. „Es wäre unfair, die Arbeit einer ganzen Karriere auszulöschen“, sagte der 61-jährige US-Amerikaner.

„Scharapowa hat für Fehler bezahlt“

Der Boss der Spielerinnen-Vereinigung WTA betonte: „Maria hat ihre Sperre abgesessen und alle Weltranglistenpunkte verloren. Und sie hatte kein Einkommen in dieser Zeit. Sie hat für ihren Fehler bezahlt.“

Besonders pikant ist allerdings die Tatsache, dass Scharapowas Sperre erst abläuft (25. April), wenn das Stuttgarter Turnier schon längst begonnen hat. Ihr Erstrundenmatch bestreitet sie dann am 26. April (Mittwoch), nachdem sie in den Tagen zuvor die Anlage wegen ihrer noch laufenden Dopingsperre gar nicht betreten darf.

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Karabatic besiegt Wolff bei Welthandballer-Wahl

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Nationaltorhüter Andreas Wolff hat die Wahl zum Welthandballer 2016 gegen Nikola Karabatic verloren. Der Franzose gewann den vom Internationalen Handballverband (IHF) verliehenen Titel zum dritten Mal – das gelang noch keinem Spieler zuvor. Schon 2007 und 2014 war  der 32-Jährige zum Besten der Welt ernannt worden.

In der Abstimmung zählten die Stimmen von Fans, Journalisten und Experten der IHF. In allen drei Kategorien wurde Karabatic auf Platz eins gewählt. Wolff wurde Zweiter, dicht gefolgt vom Dänen Mikkel Hansen. Der Torhüter vom THW Kiel setzte sich dank der Fan-Stimmen knapp gegen Hansen durch.

Auf Platz vier folgten Kroatiens Domagoj Duvnjak, der beim THW Kiel spielt, und abgeschlagen Norwegens Talent Sander Sagosen. 

Bei den Frauen siegte die Rumänin Cristina Neagu ebenfalls zum dritten Mal.

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Mundhygiene – Muss Zahnseide wirklich sein?

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Zweimal täglich Zähne zu putzen reicht für gesundes Zahnfleisch und schöne Zähne nicht aus. Denn 40 Prozent der Oberfläche werden so nicht sauber. Wie Sie die Zähne rundherum richtig frisch machen und warum das wichtig ist.
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Träumen Faschisten von Algorithmen?

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Demokratie ist kein selbstfahrendes Auto: Das Tech-Festival „South by Southwest“ in Texas widmet sich großen Fragen. Die schwierigste betrifft den Umgang mit Donald Trump.

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Neuer Migros-Chef: Sein Handwerk lernte er bei Coop

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Mitfavorit für die Konzernleitung: Fab­rice Zumbrunnen.

ZÜRICH – Fabrice Zumbrunnen wird Nachfolger von Herbert Bolliger an der Migros-Spitze. Er wechselte einst von Erzrivale Coop zur Migros.

Alle hatten Jörg Blunschi (55) zuoberst auf der Rechnung. Der umtriebige Chef der Migros Zürich galt als Top-Favorit für den Migros-Chefposten. Doch das Rennen machte Fabrice Zumbrunnen. Der Neuenburger ist mit 47 Jahren der jüngste Migros-Chef aller Zeiten. Und er ist der erste Welsche seit Pierre Arnold (†86).

Seine ersten Schritte im Detailhandel machte Zumbrunnen ausgerechnet bei Coop. Anfang der 90er-Jahre leitete er eine Filiale des Migros-Erzrivalen. Dort hielt er es aber nur ein gutes Jahr aus. Nach einem Abstecher als Verkäufer von medizinischen Geräten stieg er bei der Migros-Genossenschaft Neuenburg-Freiburg ein.

Bilderbuchkarriere bei der Migros

Dort legt er eine Bilderbuchkarriere hin. Zumbrunnen leitet erst den Verkauf, dann das Marketing, bald schmeisst er den ganzen Laden. Und trimmt die verschlafene Genossenschaft auf Vordermann. Die Taten des jungen Romands bleiben in der Migros-Zentrale nicht unbemerkt. Als Chef Personal, Kultur und Freizeit wird er nach Zürich beordert.

Für Zumbrunnen das perfekte Sprungbrett für weitere Karriereschritte: Er wird «Monsieur Santé» der Migros. Er kauft Arztpraxen und baut ein Gesundheitsportal auf. Strategisch ein schlauer Schachzug – die Migros wird zum Rundumversorger im Gesundheitsmarkt. Dieser ist lukrativer und wachstumsstärker als der von Preiskämpfen zerrüttete Detailhandel.

 

Unbekannt trotz Grosstaten 

Trotz dieser Grosstaten ist Zumbrunnen in der Öffentlichkeit ein Unbekannter. Dabei hat er privat durchaus Glamour: Ehefrau Paule (50) ist Konzertgeigerin mit Spezialgebiet Barockmusik. Das Paar hat zwei Kinder – Rose (19) und Rodolphe (16) – und wohnt in der Uhrenmetropole La Chaux-de-Fonds NE.

Als Migros-Chef tritt Zumbrunnen in grosse Fussstapfen. Sein Vorgänger Herbert Bolliger (64) wehrte den Angriff von Aldi und Lidl souverän ab und machte die Migros zum führenden Online-Händler der Schweiz. Und vor allem: Bolliger konnte politisch auf die Pauke hauen, wenn es sein musste. 

Das muss Zumbrunnen erst noch lernen: Migros-Insider schildern ihn als charmant, modern und offen, ein Polterer sei er aber nicht.

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