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Ghost in the Shell: 9 interessante Fakten zu Scarlett Johansson

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Vom Indie-Liebling zum Action-Star

Die hübsche Darstellerin mit dänischen Wurzeln ist durch ihr Sexbomben-Image weltberühmt geworden. Was viele nicht wissen, Scarlett Johanssons Karriere nahm in hochkarätig besetzten Dramen ihren Anfang. Dabei glänzte sie schon als Jungdarstellerin in Ghost World, Lost in Translation und Das Mädchen mit dem Perlenohrring. Mit ihrem ersten Auftritt als Black Widow konnte sie sich schließlich als Action-Star etablieren. Das anstrengende Marvel-Martials-Arts-Training kam ihr besonders für ihre Rolle in Ghost in the Shell zu Gute, die ein ergänzendes Waffentraining erforderte.

Ghost in the Shell Hinter den Kulissen

Das FBI hat ihren Hacker dingfest gemacht

Als 2011 private Nacktfotos von Scarlett Johanssons Handy geleakt wurden, war der Aufschrei groß. Der Hacker wurde schließlich mithilfe des FBI geschnappt und sitzt seitdem eine 10-jährige Gefängnisstrafe ab.

Scarletts Zwillingsbruder meidet das Rampenlicht

Lost in Translation verhalf ihr zum endgültigen Durchbruch. © Constantin
“Lost in Translation” verhalf ihr zum endgültigen Durchbruch. © Constantin

Scarlett Johansson hat einen drei Minuten jüngeren Zwillingsbruder. Hunther Johansson war wie seine Schwester ein Anhänger des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama und hat 2008 bei dessen Wahlkampf mitgeholfen. Ansonsten gibt er sich eher unauffällig und überlässt seiner Schwester das Rampenlicht, die er häufig auf dem roten Teppich begleitet.

Johansson ist trotz vieler Kinder-Rollen nicht abgestürzt

Zu Beginn ihrer Filmkarriere hat sich Scarlett Johanson erfolglos für die Hauptrolle in The Parent Trap (1998) beworben, die schließlich an Lindsay Lohan ging. Vielleicht wäre ihr Leben ganz anders verlaufen, wenn sie die Zusage erhalten hätte. Dafür hatte Johansson einen kleinen Auftritt in Kevin Allein Zuhaus 3.

Sie zweifelt an der Beständigkeit von Monogamie

Scarlett Johansson datet mit Vorliebe ältere Männer. So soll sie mit Sean Penn (24 Jahre), Benicio Del Toro (17 Jahre) und Patrick Wilson (11 Jahre) angebandelt haben. Geheiratet hat sie vergleichweise gleichaltrig. Ihr erster Mann Ryan Reynolds war 8 Jahre und ihr zweiter Mann Romain Dauriac 2 Jahre älter. Von letzterem hat sie sich bereits 2016 getrennt. In einem kürzlichen Interview hat Johansson das monogame Beziehungsmodell angezweifelt.

Die Ninja Turtles sind ihre Kindheitshelden

In ihrer Kindheit hatte sie nicht wie viele Mädchen Pferde bewundert, sondern Schildkröten. Besonders die Ninja Turtles haben es der kleinen Scarlett Johansson angetan und gehörten zu ihren Lieblings-Superhelden.

Apfelessig für schöne Babyhaut

Black Widow ist ihre aktuell bekannteste Rolle. © Disney
Black Widow ist ihre aktuell bekannteste Rolle. © Disney

In ihrer Freizeit ist Scarlett Johansson eine eifrige Hobby-Dermatologin. Sie beschäftigt sich viel mit Kosmetik und Hautpflege und gibt in ihrem Freundes- und Bekanntenkreise gerne Tipps. Dabei hat sie eine Vorliebe für natürliche Hausmittel, wie verdünnten Apfelessig.

Sie hasst ihren Spitznamen

Scarlet Johansson kann ihren Spitznamen Scarjo nicht ausstehen und würde ihn am liebsten aus dem Vokabular der Öffentlichkeit streichen.

Scarlett Johansson ist ein großer Tom Waits-Fan

Als begeisterte Musikerin hat sie zwei Alben veröffentlicht: “Anywhere I Lay My Head” (2008) und “Break up” (2009). Das erste besteht nur aus Cover-Songs von Musiker Tom Waits, den Johansson als erklärtes Fan-Girl vergöttert.

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Pebby: Der Spielzeugball mit Tracker für Hund und Katz

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Haustier-Freunde aufgepasst: Wir haben wieder ein neues Gadget auf dem Crowdfunding-Markt ausfindig gemacht, das sich perfekt in unserer Haustier-Kategorie einfindet. Diesmal geht es um einen fernsteuerbaren Spielzeugball für Hunde und Katzen, die rund um die Uhr unterhalten und beachtet werden möchten. Mit Pebby ist es dem Besitzer nun möglich aus der Ferne mit dem Haustier zu kommunizieren, zu spielen und zu schauen, ob alles noch beim Rechten ist.

Pebby: Der Spielzeugball mit Tracker für Hund und Katz

Ladestation, Pebby-Ladestation, Tracker, Smartphone-App (Bild: Hersteller)

Mit PlayDate hatten wir euch bereits einen Spielzeugball vorgestellt, der ähnliche Funktionen bietet wie auch der heute präsentierte Pebby – doch Pebby geht ein paar Schritte weiter und bringt die Fernunterhaltung des Haustieres auf ein neues Level. Der Hersteller hinter Pebby spricht von einem fortgeschrittenen Babysitter-Roboter für Haustiere. So befindet sich im Gadget nicht nur eine Kamera, die via Smartphone aktiviert und gesteuert werden kann, sondern auch zahlreiche andere Funktionen sind mit an Bord, wie etwa die Folgenden:

  • Aktivitätstracker für Hunde und Katzen ist im Lieferumfang enthalten und kann am Halsband des Haustiers angebracht werden (Bewegungen, Schritte, Sprünge)
  • Auto-Play-Funktion und automatisches Folgen des Haustieres
  • Zwei-Wege-Kommunikation zwischen Herrchen/Frauchen und dem Tier (eingebauter Lautsprecher und Mikrofon)
  • integrierter Laser als Spielzeug
  • Nachtmodus – auch nachts nach dem Rechten schauen
  • Wechselbare Hüllen für mehr Individualität
  • Wifi, um mit dem Smartphone angesteuert zu werden

Pebby als praktischer Haustier-Babysitter

Mit dem Smartphone lässt sich jederzeit und von überall aus auf Pebby zugreifen – mobiles Internet ist die einzige Voraussetzung. So kann der Besitzer Zuhause stets schauen, ob noch alle Vasen auf den Schränken stehen oder dem Hund etwas zugestoßen ist. Gerade bei kranken Haustieren ist regelmäßige Beobachtung nicht zu vernachlässigen. Über die App kann man Pebby nun fernsteuern und in der Wohnung herumfahren. Möchte man das Haustier herbeirufen kann man auch den integrierten Lautsprecher nutzen – jedoch sollte man beachten, dass das Tier den Roboterball erstmal nur schwer mit der Stimme des Herrchen oder Frauchen in Verbindung bringen kann.

pebby haustier gadget

Durch den eingebauten Laser kann man einen roten Punkt auf den Boden werfen, um mit dem Spieltrieb von Katzen vorlieb zu nehmen. Beschäftigung für mehrere Minuten ist somit problemlos möglich. Greift man kurzfristig von der Arbeit auf Pebby zu und muss schnell wieder weiter, dann genügt ein Tip auf den Auto-Play-Button und das Tier wird automatisch für eine Weile unterhalten. Der Ball ist aus stabilem und hochwertigen Polycarbonat gefertigt und hält somit auch Stöße, Stürze oder Beißattacken aus.

Kamera-Spielzeugball auf Kickstarter kaufen

Die vom Hersteller PebbyKennel genannte Ladestation wird an einem geeigneten Platz in der Wohnung platziert und bietet dort einen Rückzugsort für Pebby. Ist die Unterhaltung nämlich beendet, fährt das Haustier-Spielzeug selbstständig zurück in die Station und dreht den Anschluss in die richtige Richtung, um nun wieder mit frischer Energie versorgt zu werden – geladen wird kabellos. Preislich liegt Pebby auf Kickstarter bei rund 120 Euro für Frühbesteller. Wer mehr über das Gadget erfahren möchte, kann sich das folgende Video des Herstellers anschauen.

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Ekström bei DTM-Test: Wie von Rom nach Schweden

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Am Donnerstag gingen im italienischen Vallelunga die dreitägigen DTM-Testfahrten zu Ende. Alle drei Hersteller waren mit jeweils einem Auto vertreten, Rundenzeiten wurden aber wie gewohnt nicht veröffentlicht.

Nachdem bei Audi zunächst Mattias Ekström im RS 5 DTM saß und am zweiten Tag sein Kollege Jamie Green das Steuer übernahm, ließ der Schwede bei seine zweiten Einsatz am Donnerstag nichts anbrennen.

„Neue Reifen, alte Reifen, Longruns, Shortruns, Setup und alles was es sonst noch gibt“, stellt er das Tagesprogramm humorvoll vor. Insgesamt drehte Ekström 166 Runden und eine weniger als Green am Vortag. „Wir haben viele Runden geschafft und viele Kilometer abspulen können“, so der zweimalige DTM-Champion weiter. „Es waren ziemlich genau 1.350 Kilometer. Also fast so viel wie von Rom bis nach Schweden.“

Bei Mercedes griff nach Robert Wickens und Gary Paffett Neuling Edo Mortara ins Lenkrad. Er kam auf 177 Umläufe. Für BMW waren Maxime Martin und Tom Blomqvist in Vallelunga vor Ort. Vom 3. bis 6. April finden die letzten Testfahren vor dem großen DTM-Saisonauftakt statt – beides in Hockenheim.

© Motorsport-Total.com

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TV-Tipp: Let’s Dance

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Wen hat Joachim Llambi nicht schon alles vor sich tanzen sehen? Den Schlagersänger Bernhard Brink etwa, der einen Paso Doble an den Rand der Unkenntlichkeit interpretierte. Oder den tapferen Diskus-Werfer Lars Riedel beim eher glücklosen Versuch, einen langsamen Walzer auf das Parkett zu bringen. Zitat Llambi: «Die Straßenlaternen in Wien haben mehr Gefühl als Sie».

Es waren viele, viele Kandidaten, denen der Juror solche Urteile vor das Tanzbein knallen konnte. Seit Beginn sitzt Llambi in der Jury der RTL-Tanz-Show «Let’s Dance» – und die geht an diesem Freitag (20.15 Uhr) auf RTL tatsächlich schon in die zehnte Staffel. Manch einer mag sich dabei die Augen reiben, aber «Let’s Dance» gehört damit längst zu den großen Dauerbrennern im Programm von Deutschlands größtem Privatsender, vergleichbar mit dem Dschungelcamp, «Das Supertalent» und «Deutschland sucht den Superstar».

Für die Jubiläumsstaffel hat der Sender wieder eine ganze Reihe Prominenter anwerben können, die sich dem Urteil des Dauer-Jurors Llambi und dem seiner Jury-Kollegen Motsi Mabuse (35) und Jorge Gonzalez (49) stellen werden. 14 Kandidaten wollen über die Tanzfläche schwofen, ein Mix aus Sternchen, Show-Altvorderen, Sportlern und Menschen, bei denen sich manch einer vielleicht schon gefragt hat, was sie eigentlich machen. In jedem Fall will sich wohl jeder der Kandidaten gut präsentieren. Während das Dschungelcamp bekanntermaßen nicht gerade zimperlich mit seinen Insassen umgeht, wird man bei «Let’s Dance» oft in ein gutes Licht gerückt.

Antreten will etwa Model Ann-Kathrin Brömmel (27), die man als Partnerin von Nationalspieler Mario Götze kennt. Ebenfalls an den Start geht die Ex-Eisschnellläuferin Anni Friesinger-Postma (40), die nach ihren olympischen Goldmedaillen offenkundig auch den Show-Titel «Dancing Star» anstrebt. Aus der Musiker-Fraktion schnüren etwa Gil Ofarim (34) und Schlagersängerin Vanessa Mai (24) die Tanzschuhe. Wer mit dem Fernsehen der 90er Jahre aufgewachsen ist, dürfte zudem Moderator Jörg Draeger (71) wiedererkennen. In der Show «Geh aufs Ganze» wedelte er damals mit Geldscheinen vor Kandidaten und quasselte auf sie ein, bis sie Tor drei, den roten Umschlag oder irgendetwas anderes nahmen. Am Ende bekamen sie dann oft den «Zonk».

Eher etwas für C-Promi-Feinschmecker sind dagegen Namen wie Angelina Kirsch (28), ein sogenanntes Curvy-Model, Cheyenne Pahde (22), Schauspielerin bei «Alles was zählt», und Chiara Ohoven (31), Tochter von UNESCO-Sonderbotschafterin Ute-Henriette Ohoven und Society-Girl. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass bei «Let’s Dance» nicht unbedingt die bekanntesten Namen am meisten auf sich aufmerksam machen können. Im vergangenen Jahr etwa gewann Victoria Swarovski, Popsängerin aus der Kristallglas-Dynastie. Alle Kandidaten treten wie immer im Paar mit Profi-Tänzern an.

Ein nach den vergangenen Monaten sehr bekannter Name musste gleichwohl bereits vor der Show absagen. Pietro Lombardi, dessen Trennung von Frau Sarah Lombardi das Klatsch-begeisterte Publikum über Wochen in Atem hielt, musste nach RTL-Angaben wegen einer Fußball-Verletzung absagen. «Doofes Foul, blöd aufgekommen, umgeknickt», resümierte er in der großen «Kennenlernshow», die bereits zu sehen war. Man konnte sich an das Aus von Michael Ballack (40) vor der WM 2010 erinnert fühlen.

Ein Kandidat hat sich übrigens vor Showbeginn bereits zur anstehenden Konfrontation mit Allzeit-Juror Llambi geäußert: Comedian Faisal Kawusi (25). Er freue sich auf die Wortgefechte mit dem Juror, sagte er RTL. Seine Mission: «Ich werde zeigen, dass auch dicke Männer sexy sein können». Llambi wird sicherlich auch das genau beurteilen.

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Gutachten von EU-Behörde: EU-Behörde hält Glyphosat für nicht krebserregend

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Ein neues Gutachten stuft den umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat als nicht krebserregend ein. Diese Bewertung der Europäischen Chemikalienagentur ECHA ist von großer Bedeutung, weil die EU die weitere Zulassung der Chemikalie davon abhängig machen wollte.
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Bambergs Aufholjagd scheitert

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Der deutsche Meister Brose Bamberg hat in der Euroleague die vierte Niederlage aus den vergangenen fünf Spielen kassiert. Die Franken, deren Aus nach der Gruppenphase bereits besiegelt ist, verloren gegen den Vorjahresfinalisten Fenerbahce Istanbul 78:83 (38:42).

Bereits im Hinspiel war es eng zugegangen, in Istanbul unterlag das Team von Trainer Andrea Trinchieri im Oktober mit 66:67.

Am Donnerstag waren vor allem die schlechte Wurfquote und ein schwaches drittes Viertel ausschlaggebend für die 17. Niederlage im 26. Euroleague-Spiel. Nur 25 der 63 Würfe der Baskets fanden ihren Weg in den Korb, während die effizienten Gäste über 50 Prozent ihrer Versuche verwandelten.

Mit 15 Punkten waren Nikos Zisis und Fabien Causeur die erfolgreichsten Werfer der Gastgeber, deren Aufholjagd im Schlussviertel zu spät kam. Zwischenzeitlich hatten die Baskets mit 18 Punkten hinten gelegen, diesem Rückstand lief Trinchieris Team bis zum Ende nach.

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Gladbach bangt um Johnson und Kramer

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Bundesligist Borussia Mönchengladbach bangt vor dem Spiel gegen den deutschen Rekordmeister Bayern München am Sonntag (ab 17.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) um den Einsatz von Fabian Johnson und Christoph Kramer.

Beim Achtelfinal-Aus in der Europa League gegen Schalke 04 (2:2) mussten US-Nationalspieler Johnson (Oberschenkel) und Weltmeister Kramer (Knie) verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

„Wir haben derzeit Pech mit Verletzungen“, sagte Trainer Dieter Hecking. Gegen Schalke musste der Coach schon auf Kapitän Lars Stindl (muskuläre Probleme im Hüftbereich) und Thorgan Hazard (Probleme mit dem Wadenbein- und Schienbeinköpfchen) verzichten.

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Raumfahrt: Japan bringt Spionagesatelliten ins All

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Start einer japanischen H-2A-Trägerrakete im vergangenen Januar (Archivbild)

Tokio – Japan hat einen Spionagesatelliten ins All befördert. Eine Trägerrakete vom Typ H-2A hob am Freitag mit dem künstlichen Erdtrabanten vom japanischen Weltraumbahnhof Tanegashima in der Südprovinz Kagoshima ab, wie japanische Medien berichteten.

Der Satellit «IGS (Information Gathering Satellite) Radar 5» ersetzt den nach fünf Jahren ausgedienten Satelliten «Radar 3». Japan hatte den Bau von Spionagesatelliten beschlossen, nachdem Nordkorea 1998 eine ballistische Rakete abgefeuert hatte, von der Teile über Japan hinweg geflogen und im Pazifik niedergegangen waren. Derzeit hat Japan sechs Spionagesatelliten im Einsatz. Angestrebt sind zehn.

Nordkorea hatte erst vor wenigen Tagen erneut vier Raketen getestet und damit die Spannungen in der Region weiter erhöht. Bei einem Besuch von US-Aussenminister Rex Tillerson in Tokio verständigten sich Japan und die USA am Donnerstag darauf, ihre Sicherheitsallianz zu verstärken. Nötig sei ein anderer Umgang mit Nordkorea, hiess es.

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Westart live – Litcologne extra

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Zu Gast sind u.a. Bestsellerautor Frank Schätzing, Schauspielerin und Regisseurin Maria Schrader und die Musiker Scott Matthew & Rodrigo Leão.
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Türkei-Streit: Wie Erdogan-Gegner die aktuelle Krise beurteilen

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Die Türkei-Debatte brodelt weiter – und auch nach der stern TV-Berichterstattung über den umstrittenen türkischen Wahlkampf in Deutschland, bei der vergangene Woche vor allem die Erdogan-Anhänger zu Wort kamen, kochten die Gemüter. In der Redaktion meldeten sich mehrere tausend Zuschauer. Viele von ihnen äußern sich in ihren Mails allerdings kritisch über Erdogan und seine Politik. stern TV hat nachgefragt: Wie stehen sie zu den Auftritten türkischer Minister in Deutschland? Was sagen sie zu den aktuellen Entwicklungen in der Türkei? Und wie beurteilen sie den Streit zwischen den Niederlanden und der Türkei?

Wie ticken Deutschlands Türken?_14.45Simon Özkeles hat einen türkischen Migrationshintergrund, der Vater des 23-Jährigen ist gebürtiger Türke. Dennoch übt Simon Özkeles scharfe Kritik an der türkischen Regierung: „Wenn man Journalisten inhaftiert, wenn man die Presse- und Versammlungsfreiheit negativ beeinflusst, und wenn man eigentlich nur droht und nicht auf Verständigung und Dialog setzt, dann ist das für mich nicht mehr demokratisch. Dann ist das diktatorisch.“ Simon Özkeles ist Küchenleiter in einer Krankenhaus-Großküche. In seiner Freizeit engagiert er sich politisch als Ortsvorsitzender der SPD in Biberach. Sein Vater ist vor 46 Jahren nach Deutschland eingewandert, heiratete eine deutsche Frau und bekam mit ihr zwei Kinder – Simon und Yasmin. Wegen seiner Familie hat er die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen, da er „klare Verhältnisse schaffen“ wollte, sagt Cetin Özkeles. Ihm sei klar gewesen, dass sich der Rest seines Lebens in Deutschland abspielen würde: „Dann muss ich auch meinen Kindern nicht die Doppelstaatsangehörigkeit anbieten: Sie sind hier, sie wachsen hier auf und sie werden hier in die Gesellschaft integriert“

Cetin Özkeles ist inzwischen schwäbischer, als die meisten Schwaben. Abends sitzt die Familie bei einer typischen schwäbischen Vesper zusammen. Dauerthema: das bevorstehende Referendum in der Türkei. Tochter Yasmin empfindet, dass sie schon beinahe Angst hat, offen zu sagen, dass sie gegen Erdogan ist. Die gelernte Bankkauffrau war es auch, die stern TV nach dem Bericht vergangener Woche über Facebook schrieb: Ich verstehe die Türken hier in Deutschland nicht, die Erdogan toll finden. Wieso sind sie dann in Deutschland, in einem demokratischen Land?

Sie mache sich vor allem Sorgen, wie sich das Verhältnis zwischen Türken und Deutschen hier im Land entwickeln wird: „Ich denke, die Deutschen merken schon, dass viele Türken, die hier leben, für Erdogan sind. Und dann scheren sie leider auch alle Türken hier über einen Kamm. Und darum vermute ich, dass sich das Verhältnis verschlechtern wird.“

Ergebnisse Umfrage 15.03.2017 Türkei-Beziehungen

„Sehr viele Landsleute fallen auf Erdogans Spiel herein“

Zwischen den Regierungen beider Länder herrscht zumindest diplomatische Eiszeit. Bewusste Provokationen auf der einen Seite, Solidaritäten auf der anderen. Das Gros der Deutschen ist inzwischen dafür, dass die deutsche Regierung klarer Position beziehen und Wahlkampfauftritte türkischer Politiker rigoros verbieten sollte. Doch solche Stimmen gibt es auch von türkischstämmigen Deutschen, wie Kemal Akçocuk, der sagt: „Ich bin deutscher Staatsbürger. Ich bin gegen Erdoğans Wahlkampfauftritte in Deutschland.“ Kemal Akçocuk ist in der Türkei aufgewachsen und kam erst mit 24 Jahren hierher, heiratete und lebt nun mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Coesfeld. Kemal Akçocuk besitzt nur noch den deutschen Pass – und darüber sei er gar nicht unglücklich: „Ich bin gegen die doppelte Staatsbürgerschaft. Ein Land, das 3000, 4000 Kilometer weit weg ist – da habe ich nichts zu zu sagen. Ich bin davon nicht betroffen, wenn irgendeine falsche Entscheidung getroffen wird.“

STV_KW11_ReferendumÄhnlich sieht es Yücel Özkapi, der seit 41 Jahren in Deutschland lebt und seit 27 Jahren mit einer deutschen Frau zusammenlebt. Özkapi fühlt sich als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft und ärgert sich darüber, dass Erdogan versucht, seine Landsleute gegen die Deutschen aufzuhetzen: „Er sucht Gegner im Ausland, so wie jetzt mit Holland und Deutschland, dass er sie als Nazis beschimpft. So dass die eigenen Landsleute denken ‚Oh, die sind hier alle gegen die Türkei. Also müssen wir für die Türkei sein.‘ Und somit sind sie automatisch für Erdogan. Das ist einfach nur ein Spiel. Er spielt nur damit und sehr viele Leute fallen leider auf dieses Spiel herein!“ Yücel Özkapi äußert seine Meinung über die türkische Politik ganz offen, die geplante Verfassungsänderung dessen mögliche Zustimmung durch hier lebende Türken ist für ihn ein brisantes Thema: „Wenn die der Meinung sind, es sollte in der Türkei Diktatur herrschen, dann sollen sie doch gefälligst mit zurück. Warum leben sie denn überhaupt noch im Ausland, wenn es doch so wunderbar ist, die Diktatur.“

Und die türkische Regierung bleibt in Angriffslaune, allen voran Präsident Erdogan, der in den vergangenen Tagen mit abschätzigen Äußerungen über Angela Merkel hervortrat. Die Kanzlerin äußerte sich zu den neuen Provokationen nicht mehr. Aber was meint die deutsche Bevölkerung, was sagen die stern TV-Zuschauer dazu? In unserer Umfrage meinte der Großteil der deutschen und auch der türkischstämmigen Befragten dafür, dass Deutschland wie die Niederlande klar Position beziehen sollte und ein Verbot türkischer Wahlkampf-Veranstaltungen ausspricht. Der deutsche Vizepräsident des Europaparlaments Alexander Graf Lambsdorff geht sogar noch weiter und fordert: Die Europäische Union sollte sich auf die einheitliche Linie verständigen, dass türkischen Ministern Wahlkampfauftritte in der EU nicht erlaubt werden. Die Holländer machen vor, wie es geht, die Bundesregierung dagegen eiert herum.

„Ihr seid hier als Gäste herzlich willkommen, aber nicht als Wahlkämpfer“

Live bei stern TV traf Graf Lambsdorff auf den AKP-Politiker Mustafa Yeneroglu, der für den Wahlkampf seiner Partei im Ausland zuständig ist. Zu den Nazi-Vergleichen Erdogans räumte er als persönliche Sicht ein: „Ich bin nicht der Meinung, dass wir in Deutschland eine Situation haben, die den Nazi-Verhältnissen entspricht.“ Im Gegenzug warf Yeneroglu den deutschen Medien allerdings vor, für den Streit zwischen der Türkei und Deutschland mitverantwortlich zu sein, „weil sie die Situation in der Türkei falsch darstellen.“ Anders als oft geschrieben, „gibt es einen Meinungspluralismus in der Türkei. Davon kann sich jeder, der in die Türkei kommt, persönlich überzeugen“, so Yeneroglu.
Genau das sah Alexander Graf Lambsdorff, der das gemeinsame Durchgreifen der EU fordert, ganz anders. Europa solle der Türkei gemeinsam signalisieren: Ihr seid hier als Gäste herzlich willkommen, aber nicht als Wahlkämpfer.“ Auch genau weil es in der Türkei keine pluralistische Medienlandschaft mehr gebe. „Meinungsfreiheit lebt vom Wettbewerb der Meinungen. Und wenn der Wettbewerb nicht da ist, müssen wir sagen, dass hier keine Veranstaltungen stattfinden sollen, bei denen es keinen Widerstand gibt.“

STV_KW11_TuerkenInDeutschland

Umfrage Eingangsseite

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