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Federer profitiert von Kyrgios‘ Aufgabe

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Australian-Open-Sieger Roger Federer steht kampflos im Halbfinale des ATP-Masters-Turniers von Indian Wells.

Der Schweizer profitierte von der Aufgabe des Australiers Nick Kyrgios (Nr. 19) vor dem Match. „Leider bin ich nicht in der Lage, heute zu spielen, weil ich krank bin. Im Moment hoffen wir, dass es eine Lebensmittelvergiftung und nicht mehr ist“, schrieb der Weltranglisten-16. in einem Statement auf Twitter.

„Um gegen ein Champion wie Roger eine Chance zu haben, muss ich fit sein“, hieß es weiter. Bei den Männern komplettiert der US-Amerikaner Jack Sock das Halbfinale. Die Nummer 17 der Setzliste bezwang etwas überraschend den Japaner Kei Nishikori (Nr. 4) 6:3, 2:6, 6:2 und fordert nun Australian-Open-Champion Roger Federer.

Nick Kyrgios hatte im Achtelfinale den Weltranglistenzweiten Novak Djokovic ausgeschaltet, in der Runde zuvor war er auch für den deutschen Topspieler Alexander Zverev eine Nummer zu groß.

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DHB-Frauen patzen in Schweden

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Die deutschen Handballerinnen sind mit einer Niederlage ins WM-Jahr gestartet. Die Mannschaft von Bundestrainer Michael Biegler unterlag Schweden in Göteborg mit 28:33 (11:15). Bereits am Sonntag treffen die beiden Teams beim Tag des Handballs in Hamburg (14.30 Uhr) erneut aufeinander.

„Wir haben viele Chancen ausgelassen und in der Abwehr nicht gestanden, wie wir uns das vorgenommen haben“, monierte Kapitänin Anna Loerper. Torfrau Katja Kramarczyk sah das an ihrem 33. Geburtstag ähnlich: „Wir haben nicht unser bestes Spiel gespielt. Es ist gut, dass wir gleich morgen die nächste Partie haben, um an unseren Zielen arbeiten zu können.“ 

„Der nächste Schritt“

Für den EM-Sechsten hat mit dem Lehrgang im Ostseebad Damp und den beiden Vergleichen mit den Skandinavierinnen die Vorbereitung auf die Heim-Weltmeisterschaft Ende des Jahres (1. bis 17. Dezember) begonnen.

„Die Ladies haben in Damp gut trainiert. Im Projekt WM 2017 sind die beiden Spiele gegen Schweden für uns die nächsten Schritte“, sagte Biegler. Kreisläuferin Anne Müller bestritt gegen Schweden ihr 170. Länderspiel. Beste Werferin der Gäste war Anne Hubinger mit sechs Toren.

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Studie – Schmerzmittel erhöhen Risiko für Herzstillstand

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Arzneistoffe wie Ibuprofen und Diclofenac sind als Schmerzmittel beliebt. Dass die Einnahme unter bestimmten Bedingungen das Herz-Kreislauf-System beeinträchtigen kann, sei vielen Menschen nicht ausreichend klar, warnen Forscher.
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Darum explodieren elektronische Geräte

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Kopfhörer, Smartphones oder Hoverboards: Immer wieder fangen Geräte Feuer und werden zur Gefahr für den Nutzer.

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Calimeros-Fan Josef Rappo (75) soll 49.95 Franken Porto zahlen: «Das ist eine unverschämte Abzockerei!»

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HEITENRIED FR – Er hat sich so auf die Spezialedition mit den 100 grössten Hits der Calimeros gefreut. Happige Versandkosten vermiesen Rentner Josef Rappo aber den Spass an den Liedern des Schlager-Trios.

Josef Rappo (75) aus Heitenried FR ist ein grosser Fan der Calimeros. Darum war es Ehrensache für den pensionierten Chauffeur, dass er sich die Spezialedition mit den 100 grössten Hits des Schlager-Trios kaufte. Er bestellte im Internet auf Shop24direct.ch, einem auf Schlager und Volksmusik spezialisierten Händler. Zu den CDs bekommt er noch einen Fan-Schal und einen handsignierten Kalender.

Schal und Kalender eingeschrieben zurück

Doch so richtig Stimmung kommt keine auf beim Hören der fünf CDs. Der Grund: die astronomisch hohen Versandkosten. «Als ich das Päckli öffnete, traf mich fast der Schlag!», sagt er zu BLICK. Stolze 49.95 Franken will der Versandhändler von Rappo – unter dem dubiosen Rechnungsposten «Rundum-Versanddienst».

Das lässt sich der Rentner nicht bieten. Er schickt Schal und Kalender eingeschrieben an den Absender zurück. Kostenpunkt: 6.30 Franken. «Ich will nur die CDs, der Rest interessiert mich nicht», sagt Rappo. Er beschwert sich bei Shop24direct und denkt nicht im Traum daran, die hohen Versandkosten zu berappen.

Das Porto gilt für ein Jahr

Die Antwort kommt prompt. Und vermiest dem Schlagerfan die Laune noch mehr. Die 49.95 Franken seien für ein Jahr. «Sie dürfen 1 Jahr lang portofrei bestellen!», schreibt eine Kundenberaterin mit Kugelschreiber auf die Rechnung. Rappo versteht die Welt nicht mehr. «Ich bestelle nie mehr etwas bei denen, muss aber das Porto für ein Jahr im Voraus bezahlen? Eine unverschämte Abzockerei!»

Auch für Patrick Kessler (48), Präsident des Verbandes des Schweizerischen Versandhandels, ist klar: «Da versucht jemand, mit allen Mitteln ein Geschäft zu machen. Solche Firmen schaden dem Image unserer Branche», sagt er zu BLICK. Shop24direct.ch gebe sich als Schweizer Firma aus. «Im Impressum steht dann aber nur eine Postfachadresse in St. Gallen. In Wahrheit hat die Firma ihren Sitz in Berlin.»

«Einfach nur frech»

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen seien «einfach nur frech». Man müsste prüfen, ob sie nicht sogar rechtsmissbräuchlich seien. Denn: Laut Homepage betragen die Versandkosten in die Schweiz 7.95 Franken, die 49.95 Franken werden nirgends erwähnt. «Zudem steht explizit, dass es sich nicht um einen Klub oder ein Abo handle und man keinerlei weitere Abnahmeverpflichtungen eingehe», so Kessler.

Den Begriff «Rundum-Versanddienst» hat der Branchenkenner noch nie gehört. Für Kessler ist klar: «Die Firma agiert in der Schweiz nicht seriös.»

Calimeros-Sänger will Kontakt zu Rappo suchen

Calimeros-Sänger Roli Eberhart (60) erfährt von BLICK von den hohen Versandkosten. Er wird direkt mit Fan Josef Rappo Kontakt aufnehmen und ihn wieder glücklich machen. Bei Shop24direct wollte niemand zu den Vorwürfen Stellung nehmen.

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„Harry Potter“: Diese Magier sind eine Beleidigung für die Zauberwelt

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Diese Magier sind eine Beleidigung für die Zauberwelt von Harry Potter

Peter Pettigrew

Peter Pettigrew Harry Potter und der Gefangene von Askaban
© Warner

Obwohl Wurmschwanz ein Mitglied der Rumtreiber war und sich in einen Animagus verwandeln konnte, war sein Niveau stets unter dem seiner Freunde. Professor Lupin meinte in Harry Potter und der Gefangene von Askaban nicht ohne Grund, dass Peter Pettigrew jede Hilfe, die er bekam, gebrauchen konnte, auch Professor McGonagall erinnerte sich im selben Roman, dass er nie das gleiche Talent wie seine Kumpels hatte.

6 bizarre Vorfälle, die sich am Set der Harry Potter-Filme ereigneten

In den Dunklen Künsten scheint Pettigrew zwar durchaus etwas bewerkstelligen zu können, immerhin tötete er zwölf Muggel mit einem Zauber, ermordete Cedric Diggory und verhalf Lord Voldemort zu seiner Rückkehr. Allerdings wirkte er dabei nie eigenständig und schien immer auf die Unterstützung anderer angewiesen zu sein. Seine größten Stärken sind bezeichnenderweise Verstecken und Manipulation.

Cornelius Fudge

Cornelius Fudge Harry Potter
© Warner

Aufgrund seiner Position als Zaubereiminister, die er die meiste Zeit der Harry Potter-Reihe über innehat, verfügt Cornelius Fudge sicherlich über ein adäquates Magieniveau. Seine charakterlichen Makel sind jedoch derart gravierend, dass sie das locker kompensieren. Während seiner Amtszeit fürchtete Fudge stets Dumbledore, der seine Stelle mehrmals angeboten bekam und fragte ihn dennoch ironischerweise konstant um Rat.

Schädlich wurde seine schwache Persönlichkeit spätestens, als er die Rückkehr von Lord Voldemort nicht wahrhaben wollte und damit dem Dunklen Lord mit seinem Zögern direkt in die Karten spielte. Übrigens verlieh sich Fudge selbst den Merlinorden erster Klasse, der eigentlich für herausragenden Mut vergeben wird, aber was anderes hätten wir von ihm eh nicht erwartet.

Rita Kimmkorn

Rita Kimmkorn Harry Potter Hermine Granger
© Warner

Auch die berühmte Klatschkolumnistin kann sich in einen Animagus verwandeln, was immerhin eine schwierige Herausforderung ist. Vielleicht hätte aus ihr eine anständige Magierin werden können, doch sie benutzt ihre Fähigkeiten lieber, um das Privatleben anderer Leute auszuschlachten und daraus Profit zu schlagen. Als Käfer fungiert sie selbst buchstäblich als Wanze, um Gespräche unerkannt zu belauschen und für eine gute Story wirft sie moralischen Anstand ohne zu zögern über Bord. Wenn jemand einem Zauberer aus der Welt von Harry Potter nacheifern will, dann hoffentlich nicht diesem Beispiel.

Sybill Trelawney

Sibyll Trelawney Harry Potter
© Warner

Verabschieden wir uns für den Moment vom verkommenen Gesocks der Harry Potter-Welt und wenden uns der Hogwarts-Lehrerin für Wahrsagen zu. Bis zu Harry Potter und der Orden des Phönix fragte sich wohl jeder Leser und jeder Zuschauer, warum ausgerechnet die scheinbar unfähige Trelawney von Dumbledore an seine Schule geholt wurde, immerhin übertraf sie sich regelmäßig selbst mit ihrer Inkompetenz.

Im fünften Teil der Reihe wurde letztlich enthüllt, dass von ihr die Prophezeiung stammte, die Harry als denjenigen ankündigte, der Voldemort bezwingen wird. Auch einige andere Vorhersagen erwiesen sich letztlich als wahr, ihre Fähigkeiten als Lehrerin gleicht das aber wohl kaum aus, zumal sie als Zauberin nie wirklich groß in Erscheinung trat.

Rubeus Hagrid

Rubeus Hagrid Robbie Coltrane Harry Potter
© Warner

Die gute Seele der Reihe ist charakterlich makellos okay, ab und an verplappert er sich ein wenig , aber vom magischen Niveau her ist Hagrid leider gegen die meisten Zauberer chancenlos. Seine Herkunft als Halb-Riese verleiht ihm zwar eine Immunität gegen so manchen Zauber und seine natürliche Stärke spricht für sich, doch die viel zu früh abgebrochene Ausbildung in Hogwarts macht sich doch leider bemerkbar.

So verrückt sieht Harry Potter in anderen Ländern aus

Seine magischen Erprobungen beschränken sich auf ein überschaubares Maß, wobei man auch erwähnen sollte, dass Hagrid mit widrigen Umständen zu kämpfen hat. Als er seine Schülerlaufbahn beenden musste, wurde sein Zauberstab zerbrochen, allerdings bewahrt Hagrid die Fragmente in seinem Regenschirm auf und vollführt damit noch einfachere Sprüche. Der sympathische Wildhüter ist also ein Opfer äußerer Umstände, wobei fraglich bleibt, wie gut er als Zauberer unter normalen Gegebenheiten hätte werden können.

Gilderoy Lockhart

Gilderoy Lockhart Harry Potter Die Kammer des Schreckens
© Warner

Das Beste kommt natürlich zum Schluss, womit wir uns erneut in die charakterlichen Untiefen der Harry Potter-Welt begeben. Der Bestseller-Autor und selbsternannte Abenteurer missfiel bereits zu Beginn durch seine Arroganz, doch das ganze Ausmaß seiner Verkommenheit erschloss sich uns erst kurz darauf. Ein wenig Lesen zwischen den Zeilen genügte, um Gilderoy Lockhart als Schaumschläger und Hochstapler früh entlarven zu können.

Wie er die Beschäftigung als Lehrer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste ergattern konnte, ist bis heute ein Rätsel, die gängigste Erklärung lautet schlicht mangelnder (im Sinne von nicht existenter) Wettbewerb. Seine ganze niederträchtige Persönlichkeit offenbare Lockhart allerdings am Ende von Die Kammer des Schreckens, als er Harry und Ron im Angesicht der Gefahr das Gedächtnis löschen und sich einmal mehr als Held ausgeben wollte, wie es eben seine Art ist.

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BrilliantPad: Selbstreinigendes Hundeklo für Zuhause

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Für alle Hundebesitzer haben wir bereits des Öfteren praktische Gadgets unter die Lupe genommen, die nicht nur den Alltag des Tieres, sondern auch den des Besitzers deutlich vereinfachen. Heute geht es mit BrilliantPad um das große und kleine Geschäft, das der beste Freund des Menschen täglich verrichtet. Dies geschieht zur Zufriedenheit des Herrchens meist draußen, doch jetzt hat ein Startup aus Chicago eine selbstreinigende Indoor-Toilette entwickelt.

BrilliantPad ist eine selbstreinigende Hundetoilette, die sich von herkömmlichen Indoor-Klos unterschiedet. Der Hersteller beschreibt sein Produkt als wahre Innovation, die jetzt erstmals seit 40 Jahren das Hundeklo revolutionieren soll. Wie genau das BrilliantPad das schaffen möchte, werden wir euch mit den folgenden Zeilen erläutern. Doch zunächst sieht das Produkt als wie ein Miniatur-Laufband für das Haustier.

Wie genau funktioniert BrilliantPad?

Die Funktionsweise eines Laufbandes beschreibt das BrilliantPad schon recht gut, mit dem einzigen Unterschied, dass das Laufband irgendwann ein Ende findet, sobald das überdimensionierte Toilettenpapier leer ist und vom einen Ende der Rolle zum anderen Ende aufgerollt wurde. So findet der Hund lediglich eine große weiße Fläche vor auf die er sein Geschäft verrichten kann. Ist er fertig dreht sich die Rolle um einen Meter weiter – so ist die Toilette automatisch wieder gereinigt.

Der eingebaute Motor rollt das Toilettenpapier fast geräuschlos weiter und versorgt das schmutzige Papier in einem geruchsneutralen Behälter, der keine unangenehmen Gerüche nach außen dringen lässt. Für insgesamt 27 Klo-Sitzungen ist eine BrilliantPad-Rolle gedacht und hält somit gleich für mehrere Wochen. Ist die Rolle leer bzw. der Aufbewahrungsbehälter voll, kann dieser ganz einfach im Ganzen entsorgt und durch eine neue Rolle ausgetauscht werden. Dem Hersteller war eine schnelle, einfache und saubere Entsorgung wichtig.

Idealerweise stellen sich nur Hunde bis 16 Kilogramm auf BrilliantPad, da sonst die eingebaute Technik nicht mehr richtig funktionieren könnte. BrilliantPad erkennt durch einen Gewichtsmessgerät, sobald sich kein Hund mehr auf der Standfläche befindet und schaltet sich dann automatisch ein, um Kot und Urin zu entsorgen. Ja, richtig gehört, auch mit dem großen Geschäft kommt das Hunde-Gadget zurecht, was auf der Crowdfunding-Seite zu BrilliantPad deutlich gezeigt wird. Perfekt geeignet ist das Produkt für die folgenden Situationen:

  • Haustier-Besitzer mit wenig Zeit oder Krankheiten
  • Extreme Wetterverhältnisse
  • Haustraining
  • Ältere Hunde mit Laufschwierigkeiten
  • Appartements und Eigentumswohnungen
  • mitternächtliche Toilettengänge

Im Lieferumfang enthalten ist das BrilliantPad System selbst, sowie eine Rolle. Ein Trainings-Guide ist ebenso mit an Bord und zeigt den Besitzern wie sie dem Hund die ersten Schritte auf BrilliantPad erklären sollen. Die Auslieferung soll im August 2017 erfolgen. Ab rund 100 Euro sind die Indoor-Hundeklos auf Indiegogo zu haben. Nachfolgend möchten wir euch wie immer mit dem Werbevideo des Herstellers ein genaueres Bild zum Produkt ermöglichen.

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Lauda will mehr Show in der Formel 1

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Niki Lauda (68) will wie die neuen Eigentümer der Formel 1 künftig mehr Show-Elemente in der Königsklasse sehen.

„Unbestritten ist, dass es für die Zuschauer unattraktiv ist, wenn wir nur zwei Stunden im Kreis fahren“, sagte der Aufsichtsratschef des Weltmeisterteams Mercedes dem Handelsblatt: „Hier setzt Liberty Media an. Sie wollen zu Recht aus der Formel 1 ein Event machen.“

Mehr Spaß für die Zuschauer

Der Sport müsse insgesamt attraktiver werden, „damit mehr Leute zu den Rennen kommen oder im Fernsehen zuschauen. Eines ist schon gelungen, das hat sich bereits bei den Tests in Barcelona bemerkbar gemacht: Wir haben die Autos aggressiver gemacht, was gut ankommt.“

Durch das stark veränderte Aerodynamik-Reglement zur neuen Saison, die am 26. März in Melbourne startet, könnten auch die Kräfteverhältnisse fortlaufend verändert werden, so Lauda:

„Jeder Ingenieur überlegt sich gerade, wie man mit dem neuen Reglement am besten umgeht und Grauzonen zum eigenen Vorteil nutzen kann. Jeder versucht seinen eigenen Weg zu gehen, was für mehr Spannung sorgt als in den Vorjahren.“

Beteiligung an Formel 1 zu prüfen

Ob sich Mercedes oder andere Teams direkt an der Formel 1 unter dem Dach des US-Medienkonzerns Liberty Media beteiligen werden, werde weiterhin geprüft. „Soweit ich weiß, ist derzeit ein Angebot auf dem Tisch, das den Teams eine Beteiligung an der Formel 1 ermöglicht“, sagte Lauda: „Jedes Team muss nun für sich prüfen, ob es für sie Sinn macht oder nicht.“

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Sorge um Amerika: Roland Emmerich über Trump: Reality Show im Weißen Haus

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Wegen Präsident Donald Trump macht sich Starregisseur Roland Emmerich (61) große Sorgen um seine Wahlheimat USA.

Im Interview der Deutschen Presse-Agentur sagt der gebürtige Stuttgarter auch, wie es um den deutschen Nachwuchs in der Traumfabrik Hollywood bestellt ist, und woran er gerade arbeitet.

Frage: Sie sind Amerika-Fan. Aber haben Sie nach der Wahl von Donald Trump nicht den Glauben in ihre Wahlheimat verloren?

Antwort: So im Alltag spürt man es kaum. Aber es wird viel demonstriert, was ich vielleicht auch ganz gut finde. Das Land hat sich so ein bisschen politisiert. Den Leuten ist klar geworden, dass Wahlen Dinge von einem Tag auf den anderen verändern können.

Frage: Wie sehen Sie Trump?

Antwort: Immer noch sehr negativ. Wir haben jetzt eine Reality Show im Weißen Haus. Schon seine Wahlversprechen waren furchtbar. Ich glaube nicht, dass es eine gute Sache ist, wenn man Mauern baut.

Frage: Viele politische Beobachter waren überrascht. Sie auch?

Antwort: Alle waren total überrascht. Vielen war nicht klar, wie stark die Stimmung auf dem Land gegen die Demokraten war. Trump hat dort einen ganz gezielten, einen Superwahlkampf gemacht. Soziale Gerechtigkeit wird aber nicht durch Trump passieren. Für seine Wähler wird es ein ganz böses Erwachen geben. Speziell für die Leute auf dem Land. Die werden plötzlich etwa merken, dass etwa ihre Krankenversicherung nicht mehr so ist, wie sie mal war.

Frage: Wie beurteilen Sie die Entwicklung in Deutschland mit dem Aufkommen der AfD?

Antwort: Um Deutschland mache ich mir keine Sorgen. Ich mache mir ein bisschen um die EU Sorgen. Ansonsten muss man sich eher um Amerika Sorgen machen.

Frage: Welche Filmpläne haben Sie?

Antwort: Am weitesten ist ein Projekt mit Mark Gordon (Produzent). Da geht es um die Luft- und Seeschlacht 1942 um die Insel Midway im Pazifik im Zweiten Weltkrieg. Ausgehend von Pearl Harbor werden die nächsten Monate erzählt.

Frage: Welche Trends sehen Sie in Hollywood?

Antwort: Ungefähr die Hälfte der Filme basiert auf Comics. Ich weiß nicht, wie das passiert ist. Der Vorteil ist: Die Titel sind schon bekannt. Disney hat sich Star Wars, Pixar und Marvel geschnappt. Und dann verfilmen sie jetzt alle ihre Animationshits als Realfilme. Disney wird wahrscheinlich für 30 Jahre die Nummer eins sein.

Frage: Ihr Film «Independence Day: Wiederkehr» war für den Schundpreis Goldene Himbeere nominiert. Wie sehen sie den Film heute?

Antwort: Alles musste sehr schnell gehen. Als Will (Smith) nein gesagt hat, hätte ich auch nein sagen sollen. Dann haben mich die anderen Leute überredet, es doch zu machen. Bei Filmen weiß man nie, ob sie erfolgreich werden. Sonst könnte ich ja sagen: Ich drehe gerade einen Hit.

Frage: Welche Rolle spielen deutsche Filmemacher in Hollywood?

Antwort: Hollywood hat immer schon Ausländer engagiert. Schon in den 20er-Jahren. Durch den Faschismus in Europa sind viele Europäer nach Amerika gezogen. Man hat mit amerikanischen Filmen schon immer mehr Leute erreicht als mit deutschen Filmen.

Frage: Wer kommt nach?

Antwort: Da gibt es viele. Den Robert Schwentke etwa. Und auch eine neue Generation. Tim Fehlbaum könnte einer sein. Es wird weitergehen. Das kommt immer so in Wellen.

Frage: Sie erhalten den nach Hollywood-Gründer Carl Laemmle benannten Produzentenpreis. Er war Schwabe, Sie auch. Wie viel Schwabe steckt noch in Ihnen?

Antwort: Total viel. Ich habe auch das Gefühl, dass mir das zu Gute gekommen ist in Hollywood. Wir Schwaben sind uns sehr bewusst, wie unsere Budgets sind. Ich habe immer versucht, Filme zehn, zwanzig Prozent günstiger zu machen als meine Kollegen. Das hat sich rumgesprochen.

Frage: Was vermissen Sie in Amerika?

Antwort: Ich freue mich immer auf die Küche von meiner Mutter. Neulich gab es Spargel, den bekommt man ganz selten in Amerika. Im Hotel habe ich zum Frühstück Weißwürste gegessen. Ich habe ja in München studiert.

ZUR PERSON: Roland Emmerich (61) wurde in Stuttgart geboren. Er studierte an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film. Er gilt als erfolgreichster deutscher Regisseure in Hollywood. 1995 brach Emmerichs Film «Independance Day» mit Will Smith dort alle Rekorde.

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Sprengmeister: Sprengen kann wie Bäumefällen sein

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Das Bonn-Center ist ab Sonntag Geschichte. Durch eine Sprengung soll das Hochhaus vertikal in sich zusammenfallen. Wir klären im Interview, worauf Sprengmeister achten müssen.
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