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Barmer-Report 2017 – Ein Drittel der Paradontitis-Patienten verliert seine Zähne

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Die Behandlung von Parodontitis, einer durch Bakterien verursachten Entzündung des Zahnbetts, erfolgt einer Studie zufolge oftmals zu spät. Viele Patienten verlieren deshalb unnötig Zähne. 
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„Prey“ ist das heimliche „Half-Life 3“

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Geschichten von Alien-Invasionen sind schon oft erzählt worden. Aber „Prey“ könnte das Spiel sein, auf das viele seit einem Jahrzehnt warten.

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Gates noh?! IT-Gigant walzt Schweizer Start-up nieder

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Bisher förderte Microsoft die Jungfirma iGroove. Nun droht der Gigant mit rechtlichen Schritten.

Der Traum jedes IT-Start-ups: von einem Branchenriesen entdeckt und gefördert zu werden. Dem Musikdienstleister iGroove aus Lachen SZ widerfuhr dieses Glück. Der von Bill Gates (61) gegründete IT-Gigant Microsoft wählte vor einem Jahr aus 500 Firmen iGroove aus. Er förderte die Jungfirma von Dennis Hausammann (33), Moris Marchionna (37) und Géraldine Allemann (41), stellte ihr Coaches und Büros in Berlin zur Verfügung.

Dann aber erhielt iGroove vor zwei Wochen Post aus den USA. Absender: die Rechtsabteilung von Microsoft. Sie verlangte, dass iGroove den Namen ändert. Er ähnele dem – weitgehend unbekannten – Online-Radio Microsoft Groove zu sehr. «Wir konnten es kaum glauben», sagt iGroove-Chef Hausammann. «Vielleicht hat Microsoft bemerkt, dass wir nun ebenfalls über 20 Millionen Songs im Angebot haben und ihrem Service gefährlich werden könnten.»

Songs per SMS bezahlen

Über iGroove kann man Songs herunterladen und dafür per SMS zahlen – Kreditkartendaten oder eine Registrierung werden nicht verlangt. Ziel von iGroove ist, den Musikern möglichst viel Geld zukommen zu lassen. Bis zu 92 Prozent der Einnahmen überlassen sie ihnen.

Ursprünglich profitierte vor allem die Schweizer Szene. Doch Hausammann, Marchionna und Allemann hatten grosse Pläne. Weil sie international expandieren wollten, liessen sie die Marke iGroove auch in Europa eintragen. «Das muss jemand von Microsoft in Amerika gemerkt haben», glaubt iGroove-Mitgründer Marchionna.

Zwar habe man sofort mit Microsoft Schweiz Kontakt aufgenommen, ebenso mit der Abteilung in Berlin, welche Start-ups fördert. «Es war ihnen nicht recht, aber sie konnten nichts für uns tun», so Marchionna. Sein Kollege Hausammann ergänzt: «Unsere Kollegen bei Microsoft in Berlin haben leider keinen Einfluss auf die Rechtsabteilung in Amerika.»

Einen Rechtsstreit können sie sich nicht leisten

Das Start-up sieht keine andere Möglichkeit, als klein beizugeben. «Wir können uns keinen Rechtsstreit mit Microsoft leisten», so CEO Hausammann. Denn Microsoft hat unmissverständlich klargemacht: Verliert iGroove den Prozess, werden die Kosten dafür vollständig der jungen Firma aufgehalst. Ein Rückschlag für das zehnköpfige Team, das heute nach iTunes die zweitgrösste Musik-Download-Plattform der Schweiz anbietet – täglich werden rund 2000 Lieder heruntergeladen. Doch die Solidarität ist gross. Befreundete Schweizer Künstler wie Luca Hänni oder die Band Gotthard spenden Trost.

iGroove macht sich derweil Gedanken, wie man in Zukunft heissen könnte. Das Rebranding soll im Sommer vollzogen werden. Zur Debatte steht der Name «SMS Tracks». Entschieden habe man sich noch nicht, lässt das Gründertrio wissen.

Sicher ist: Aufgeben kommt für die drei Macher nicht in Frage. «Wenn man mit so einer Nachricht konfrontiert ist, kann man entweder jammern oder die Herausforderung annehmen und versuchen, das Beste daraus zu machen», sagt Dennis Hausammann.Obwohl Microsoft eine Stellungnahme zum Umgang mit iGroove in Aussicht stellte, liess das US-Unternehmen bis Redaktionsschluss nicht von sich hören.

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Diese 5 Horrorfilme sind neu im Programm von Netflix

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Diese 5 Horrorfilme sind neu im Programm von Netflix

Wir sind die Nacht

© Highlight Film

Wir beginnen mit einem Horrorfilm aus Deutschland, der beweist, dass dieses Genre auch hierzulande lebendig ist. Im Zentrum stehen drei weibliche Vampire, die das Berliner Nachtleben unsicher machen und nach einer Verbündeten suchen.

Hostel: Part III

© Sony

Im dritten Teil der blutigen Reihe gerät ein Junggesellenabschied in Las Vegas zum Blutbad, denn statt eine Party zu feiern, landen alle Beteiligten in einer abgelegenen Folterkammer und es stellt sich heraus, dass nicht jeder mit offenen Karten spielt. Lasst euch von dem Bild nicht abschrecken, hier geht es extrem blutig zu.

Fear Dot Com

© Sony

Mit der Webseite feardotcom.com stimmt etwas nicht, was auch die New Yorker Polizei schnell bemerkt. Dennoch kann sie nicht verhindern, dass ihre Besucher mit blutenden Augen 48 Stunden nach deren Besuch das Zeitliche segnen. Steckt etwa ein Dämon dahinter?

Stepfather

© Sony

Ist der eigene Stiefvater etwa ein Serien-Killer? Mit dieser perfiden Frage spielt dieser sehenswerte Horror-Thriller aus dem Jahr 2009, der nun auf Netflix abrufbar ist.

The Secrets of Emily Blair

© Netflix

Kommen wir zum Schluss zu einem brandaktuellen Film, der sich mit Teufelsaustreibungen beschäftigt. Alle Fans von übernatürlichem Horror und Dämonen bekommen ab Mai 2017 endlich Nachschub in Form eines frischen Films.

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Keruo L7: Stylischer Mini-Projektor mit hellen 450 Lumen

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Mit dem folgenden Produkt erweitern wir den Beamer-Bereich auf unserem Blog, denn diesmal gibt es wieder was auf’s Auge. Der portable Projektor Keruo L7 bietet euch die Möglichkeit nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs und auf der Arbeit einfach alles an die Wände zu projizieren, was euch eben einfällt. Das funktioniert dank unterschiedlichster Anschlussmöglichkeiten mit allen Geräten von Smartphone bis PC. Wir sagen euch jetzt was der Keruo L7 noch so zu bieten hat.

Der Keruo L7 (im Folgenden der Einfachheit halber Keruo) glänzt durch sein kompaktes und auch zweckdienliches Design. Natürlich ginge es noch ein Stückchen kleiner, doch lieber etwas größer, aber dafür mehr Leistung. Zu jedem Perk gibt es zusätzlich einen ganzen Satz an Zubehör; sowohl eine Fernbedienung und ein Ladekabel sind inbegriffen, als auch eine Schutzhülle und ein Adapter, von Mini-HDMI zu HDMI. Dadurch entstehen keine weiteren Kosten für den uneingeschränkten Einsatz bis auf das HDMI-Kabel selbst.

Keruo L7 und seine Spezifikationen

Bei der Farbauswahl hat man es nicht schwer, denn es gibt nur eine Farbe. In glänzendem Schwarz kommt dieses Gadget daher, was noch ein bisschen zu seinem kompakten und schlanken Eindruck beiträgt. Nun zu dem was uns am meisten interessiert, was hat der Keruo unter der Haube? Er besticht durch seine HD-Auflösung und starke Helligkeit (450 Lumen), doch auch durch seine lange Haltbarkeit bzw. der Lebensdauer der Lampe: 30.000 Stunden soll der Keruo ohne Reparatur oder Austausch der Lichtquelle funktionieren, das ist verglichen mit Beamern ähnlicher Größe ein sicherlich spürbarer Vorteil.

Der Kopf des Beamers lässt sich in einem beweglichen Winkel von 15 Grad ausrichten und die Linse schaltet sich automatisch scharf, so kann man in unterschiedlichen Höhen und Weiten ein klares Bild erzeugen. Des Weiteren ist noch zu erwähnen, dass der Keruo mit den unterschiedlichsten Anschlüssen, von WiFi und Bluetooth bis hin zu Mini-HDMI und Mini-USB-Port ausgestattet ist. Der Ton wird, dank eingebauter Surround Stereo Lautsprecher, direkt und ohne zusätzliche Hardware wiedergegeben.

Mini-Beamer jetzt auf Indiegogo vorbestellen

Auf Indiegogo könnt ihr euch einen Keruo der ersten Generation sichern, sodass er euch etwa im Juni 2017 direkt nach Hause geliefert wird. Kosten wird euch dieser Spaß, da derzeit noch Earlybirdangebote vorrätig sind, umgerechnet circa 330 Euro inklusive Versand nach Deutschland. Zum Schluss haben wir noch, wie gewohnt, das Produktvideo für euch, in dem euch die Erfinder den Keruo noch einmal in bewegtem Bild vorstellen.

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Der Motorsport-Zirkus gastiert in Hockenheim

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Auf SPORT1 steht das nächste PS-Wochenende an: Die DTM startet zusammen mit ihren beiden Rahmenserien, dem Porsche Carrera Cup und dem Audi Sport TT Cup, traditionell auf dem Hockenheimring in die neue Saison.

Nach einigen technischen Änderungen darf man auf die Performance des amtierenden DTM-Champions Marco Wittmann im BMW sowie auf die der Konkurrenz bei Mercedes und Audi gespannt sein.

SPORT1 berichtet von allen drei Serien (DTM, Porsche Carrera Cup, Audi Sport TT Cup) am Samstag und Sonntag live oder in Highlights im Free-TV, auf SPORT1+ und Livestream auf SPORT1.de. Die beiden DTM-Läufe werden am Samstag ab 22.45 Uhr und am Sonntag ab 23.30 Uhr ausführlich zusammengefasst.

Kann Auer den Premierentriumph bestätigen?

Auch in dieser Saison garantiert die DTM Motorsport der Extraklasse: Bei der populärsten internationalen Tourenwagenserie liefern sich die drei deutschen Premium-Hersteller Audi, BMW und Mercedes wieder einen spannenden Dreikampf auf insgesamt neun Saisonstationen mit je zwei Rennen.

Neben dem amtierenden Champion Marco Wittmann im BMW gehen 17 weitere Piloten an den Start. Das Können der Fahrer steht nach einigen Änderungen im technischen Reglement ab sofort noch mehr im Fokus. Weiterhin gehören die High-Tech-Tourenwagen mit ihrem eindrucksvollen Sound und der bulligen Optik zu den faszinierendsten Fahrzeugen der internationalen Motorsportszene.

Das Auftaktrennen entschied Mercedes-Pilot Lucas Auer für sich, Wittmann landete auf Platz zehn.

Timo Glock setzte Auer im BMW lange unter Druck und landete nur haarscharf hinter dem Ersten, raste von Platz vier auf das Podest. Im zweiten Rennen will Mercedes seinen Auftaktsieg bestätigen, muss sich aber erneut auf heftige Gegenwehr einstellen.

SPORT1 zeigt die ausführlichen Highlights des 2. Rennens der neuen Saison am Sonntag ab 23.30 Uhr.

Tradition und Speed beim Porsche Carrera Cup

Der Porsche Carrera Cup gilt als einer der traditionsreichsten Markenpokale der Welt. In diesem Jahr stehen von Mai bis Oktober acht Saisonstationen auf dem Programm, Auftakt und Finale finden erneut auf dem Hockenheimring statt.

Neben den DTM-Wochenenden ist der Porsche Carrera Cup diesmal auch im Rahmen des ADAC GT Masters und der FIA WEC vertreten. Pro Wochenende werden in der Regel zwei Rennen absolviert. Am Start sind 25 Fahrzeuge vom Typ des 460 PS starken Porsche 911 GT3 Cup, die rasante und spannende Motorsport-Action garantieren.

Den Auftakt am Samstag entschied der Norweger Dennis Olsen für sich. Allerdings überquerte er die Ziellinie nur knapp vor Michael Ammermüller, der am Sonntag auf seinen ersten Saisonsieg im Porsche Carrera Cup drängen wird.

Die Highlights des zweiten Rennens gibt es in der Nacht von Sonntag auf Montag ab 1 Uhr bei SPORT1 zu sehen.

Zweiter Versuch für Vettels Bruder

Der Audi Sport TT Cup startete ebenfalls am Samstag in Hockenheim mit dem ersten Rennen. Die Rahmenserie der DTM gibt jungen Talenten die Chance, in den professionellen Tourenwagensport einzusteigen. Insgesamt stehen bei der dritten Auflage des attraktiven Markenpokals sieben Rennwochenenden auf dem Programm, sechs davon im Rahmen der DTM.

Mit dem „TT Cup“ gehen die Nachwuchspiloten mit einem einheitliche Rennwagen auf die Strecke: Dabei handelt es sich um die Rennversion des Audi TT, der bei lediglich 1.125 Kilogramm Gewicht satte 310 PS auf die Straße bringt.

Prominentester Name im Fahrerfeld ist Fabian Vettel, Bruder des Formel-1-Stars Sebastian Vettel. Der Rookie erlebte allerdings ein verkorkstes Debüt und wurde disqualifiziert.

Am Sonntag (ab 12:55 Uhr im LIVESTREAM bei SPORT1) bekommt der elf Jahre jüngere Vettel-Bruder eine nächste Chance. Sieger des Auftakt-Rennens war Philipp Ellis.

SPORT1 und SPORT1+ berichten über die komplette Saison des Audi Sport TT Cup LIVE oder in tagesaktuellen Highlights im TV. Dazu sind auch hier alle Läufe im kostenlosen Livesteam auf SPORT1.de abrufbar.

Die Motorsport-Sendezeiten vom Wochenende auf den SPORT1-Plattformen im Überblick:

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«4 Blocks» auf TNT Serie: Neukölln statt New York: Serie über arabischen Mafia-Clan

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Es ist das Leben, von dem mancher Jugendliche in Berlin-Neukölln träumt: riesige Fernseher in schicken Wohnungen, Cabriofahren durch die Sonnenallee und nachts nah dran an den fast nackten Mädchen beim Tabledance in den Clubs.

Es ist das Leben, das Ali «Toni» Hamady führt, Chef eines arabischen Clans in Neukölln. Seine Leute kontrollieren die «4 Blocks», die der Serie des Bezahlsenders TNT den Namen gab und die von diesem Montag (21 Uhr) an auf TNT Serie zu sehen ist. «Mädchen, Casinos, Koks, Schutzgeld», so beschreibt eines der Bandenmitglieder das lukrative Geschäft.

Dass dabei viel Blut fließt, Menschen gefoltert und umgebracht werden und mancher Schläger, Dealer oder Mörder im Gefängnis landet, ist unvermeidlich. Das alles will Toni (Kida Ramadan) hinter sich lassen. Weniger aus moralischen Gründen. Er will einfach seine Ruhe haben, sich um seine schöne Frau und seine kleine Tochter kümmern und ein Leben als Immobilienbesitzer mit deutschem Pass führen, statt irgendwann im Knast zu sitzen.

«Ich will ein sauberes Leben, keinen Stress, ich hab‘ Familie», sagt Toni und verspricht seiner Frau: «Ich werd‘ der deutscheste Deutsche.» Doch die Drogenfahnder und die kriminellen Konkurrenten («Meine Familie hat den Bürgermeister von Beirut gestellt, da wart ihr noch Ziegenhirten») gefährden Tonis Pläne. Sein Bruder Abbas, hochaggressiv gespielt von Rapper Veysel (bürgerlich: Veysel Gelin), macht ihm Stress. Und dann taucht auch noch sein Jugendfreund Vince (Frederick Lau) auf, der vor 15 Jahren verschwand und nun Geld braucht.

Es geht um harte Kerle und weinende Frauen, um Familie und Verrat und nebenbei auch um den Rechtsstaat. Hauptdarsteller der sechs Folgen, die ab Mai gesendet werden, ist neben Toni und seinem kriminellen Clan auch der Neuköllner Kiez. Der Nordteil des Bezirks an der Grenze zu Kreuzberg gilt in der Realität schon lange als schwieriger Ort mit einem hohen Anteil an Migranten, viel Kriminalität und arabischen Clans, die hinter Überfällen und Morden in der ganzen Stadt stehen.

Auf dem Bildschirm kommt alles romantischer und glorifizierter rüber als in der Wirklichkeit. So war es schon in früheren Mafia-Filmen, die in New York statt Neukölln spielten. Dort sprachen die treu sorgenden Familienväter allerdings italienisch und aßen Pasta. Toni, dessen Spitzname sich nicht zufällig an Tony Montana aus Brian de Palmas «Scarface» anlehnt, und seine Leute essen Falafel und wechseln zwischen Deutsch (dem Zuschauer zuliebe) und Arabisch (in Gegenwart der Drogenfahnder).

Natürlich gehe es vor allem um eine gute Geschichte und um Überhöhung, nicht um die realistische Abbildung der Wirklichkeit, sagt Regisseur Marvin Kren. In erster Linie sei «4 Blocks» Unterhaltung und keine Dokumentation. «Es ist eine Mafia-Serie, inspiriert von realen Ereignissen.» Toni-Darsteller Ramadan, der selber kurdisch-libanesischer Abstammung ist, ergänzt, man wolle auch eine Innenansicht vom Leben dieser Clans bringen und nicht nur immer die Sicht der Polizei.

Andererseits zeigt sich die Serie in manchen Details nah dran an den realen Strukturen. Durch das Neukölln von «4 Blocks» dröhnt Gangster-Rap («Wir sind keine Gang, wir sind Familie»). Der Clan-Nachwuchs saust per Roller durch die Sommerkulisse, um das Drogengeld von den schwarzen Dealern im Görlitzer Park einzukassieren. Die mittlere kriminelle Ebene bezieht Hartz IV, fährt teure Limousinen und trägt viel Gold, während die Wortwahl nicht immer elaboriert erscheint: «Wie wäre es, wenn du mich mal wieder fickst?» Die Drogenfahnder stochern dagegen oft im Dunkeln, und der Anwalt der Familie sieht richtig teuer aus.

Neue Kneipen, deren Betreiber nur Englisch sprechen, verärgern die alte arabische Szene. «Ich hasse diese Drecks-Hipster, die haben den ganzen Bezirk durcheinandergewirbelt», meint einer von Tonis Leuten, als er einem jungen Vollbartträger die Schutzgeldregeln erklärt. Überhaupt sind die Dialoge angenehmer und weniger wirklichkeitsfern als in den meisten «Tatort»-Folgen.

Am Ende der ersten der sechs Folgen tönt Vivaldi durch die goldschimmernde Wohnung von Toni und seiner Familie. Vom Balkon aus sieht er auf der Straße eine Spezialeinheit der Polizei anrücken. Er schickt Frau und Kind ins Nebenzimmer und erwartet, die Hände hinterm Kopf gefaltet, seine Verhaftung. «Ihr habt ’nen Polizisten getötet», sagt der Fahnder. «Und dafür werde ich dich und deine Brut ausradieren.»

Schon vor der Ausstrahlung wurde «4 Blocks» bei der Berlinale und einem Serienfestival gelobt. Die Produzenten reagierten und kündigten bereits eine zweite Staffel an.

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Stauforscher: „Schein-Baustellen erhöhen die Aggression der Fahrer“

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Auf der A1 am Kreuz Leverkusen könnte es bald eine künstliche Baustelle geben – für mehr Sicherheit und weniger Unfälle. Doch der Duisburger Stauforscher Michael Schreckenberg ist skeptisch.
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Bayern feiert Kantersieg, Bamberg und Ulm patzen

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Beim Auftakt in die BBL-Playoffs (LIVE im TV auf SPORT1) ist einzig Bayern München seiner Favoritenrolle gerecht geworden.

Das Team von Trainer Sasa Djordjevic ließ ALBA Berlin beim 95:68 (53:25) keine Chance und fegte die Gäste regelrecht vom Court. Schon nach dem einseitigen zweiten Viertel (31:8) war das Spiel praktisch entschieden.

Beim ersten Viertelfinal-Match der Münchener brillierten vor den Augen von NBA-Star Nick Young von den Los Angeles Lakers Reggie Redding und Nihad Djedovic als beste Werfer.

Die anderen Favoriten patzen

Hauptrundensieger ratiopharm Ulm unterlag den MHP Riesen Ludwigsburg mit 93:96 (83:83, 38:39) nach Verlängerung und verspielte in der Best-of-Five-Serie seinen Heimvorteil genauso wie Brose Bamberg. Der Meister kassierte zu Hause ein 92:93 (46:47) gegen die Telekom Baskets Bonn.

Der Hauptrundenbeste Ulm erlitt auf nationaler Ebene erst seine vierte Saisonniederlage, für drei davon sorgte der neue Angstgegner Ludwigsburg. Nach gutem Start (33:19/14. Minute) verlor der Favorit gegen den Achten der Hauptrunde die Kontrolle und lief in der zweiten Hälfte ständig einem Rückstand hinterher.

Ulm erzwingt Overtime

Auch Raymar Morgan, der vor dem Spiel als wertvollster Spieler der Saison (MVP) ausgezeichnet worden war, konnte die Niederlage als Topscorer der Ulmer mit seinen 21 Punkten nicht verhindern. Bei Ludwigsburg war Roderick Trice (25) bester Werfer, der frühere Ulmer sorgte 0,6 Sekunden vor dem Ende der Overtime mit einem Dreier für die Entscheidung.

Bamberg verliert in letzter Sekunde

Die Bamberger hatten mit Bonn über die gesamte Spielzeit große Probleme und konnten sich auf maximal neun Punkte (58:49/24. Minute) absetzen.

Die Heimniederlage der Franken war perfekt, als Nationalspieler Daniel Theis in der letzten Sekunde freistehend unter dem Korb den Ball verlor. Bester Werfer der Gastgeber war Nicolo Melli mit 21 Punkten. Bei den Bonnern zeigte Josh Mayo (25) eine starke Vorstellung.

Chance zum Ausgleich am Mittwoch

Weiter geht es am Mittwoch (20:30 Uhr). Ulm tritt in Ludwigsburg an, Bamberg in Bonn. Drei Siege sind zum Weiterkommen nötig.

Bereits am Dienstag (18:30 Uhr LIVE auf SPORT1) empfangen die EWE Baskets Oldenburg medi Bayreuth. Oldenburg hatte am Freitag auswärts gesiegt (85:83).

Die Partien im Stenogramm

Bayern München – Alba Berlin 95:68 (53:25)
Beste Werfer: Redding (17), Djedovic (14), Zirbes (13), Lucic (12), Taylor (12) für München – Akpinar (11), Kikanovic (11), Miller (10), Robinson (10) für Berlin
Zuschauer: 6309
Play-off-Stand: 1:0

ratiopharm Ulm – MHP Riesen Ludwigsburg 93:96 (38:39, 83:83) n.V.
Beste Werfer: Morgan (21), Hobbs (18), Babb (18), Rubit (12), Prather (10) für Ulm – Trice (25), Kennedy (21), Cooley (13), Toppert (12), Hammonds (10) für Ludwigsburg
Zuschauer: 6200 (ausverkauft)
Play-off-Stand: 0:1

Brose Bamberg – Telekom Baskets Bonn 92:93 (46:47)
Beste Werfer: Melli (21), Strelnieks (17), Theis (14), Causeur (11), McNeal (10) für Bamberg – Mayo (25), Horton (17), Gamble (16), Thompson (12), Silins (10) für Bonn
Zuschauer: 6150
Play-off-Stand: 0:1

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U17 will gegen Serbien nachlegen

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Die deutsche U17-Nationalmannschaft will nach dem Traumstart in die Europameisterschaft in Kroatien einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale machen. 

Im zweiten Gruppenspiel geht es für die DFB-Junioren gegen Serbien (um 12 Uhr im LIVETICKER), das wie Deutschland in seinem Auftaktspiel erfolgreich war. Das DFB-Team hatte gegen Bosnien und Herzegowina einen 5:0- Kantersieg gefeiert und sich an die Spitze der Gruppe C gesetzt. 

Serbien war gegen Irland erfolgreich (1:0), die ersten beiden Teams ziehen in die nächste Runde ein. 

Vor dem zweiten Spiel richten sich die Augen wieder auf Deutschlands Sturm-Talent Jann-Fiete Arp. Der Youngster vom Hamburger SV erzielte im Auftaktspiel einen lupenreinen Hattrick in nur 13 Minuten. Nie war ein Spieler bei einer U17-EM schneller. 

Mit einer ähnlich starken Leistung würde Deutschland der Runde der letzten Acht deutlich näher kommen. 

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