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Berger zieht positives Auftaktfazit

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Gerhard Berger hat nach dem Saisonauftakt der DTM in Hockenheim ein positives Fazit gezogen.

„Alle Maßnahmen haben funktioniert und sind ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte der Chef des DTM-Vermarkters ITR: „Und natürlich bin ich froh darüber. Gerade bei Veränderungen weiß man nie, wie sie wirken. Man kann schwer alle Konsequenzen abschätzen – aber man hat gesehen, dass die Richtung stimmt.“

Das neue Reglement mit neuen Reifen, eingeschränktem Boxenfunk, mehr Motorleistung und veränderter Safety-Car-Phase hatte auf der Strecke im Hardtwald für Spannung gesorgt. In beiden Rennen waren alle drei Hersteller Audi, BMW und Mercedes auf dem Podium. Am Samstag gewann Mercedes-Fahrer Lucas Auer (Österreich), Neffe von Berger, am Sonntag setzte sich Audi-Pilot Jamie Green (Großbritannien) im regnerischen Hockenheim durch.

Berger will mit seiner Serie „echten und einfach zu verstehenden Motorsport“ praktizieren und die Fahrer in den Mittelpunkt stellen. „Sie müssen jetzt mehr denken und mehr fühlen“, sagte der Österreicher: „Genau das wollten wir.“

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US-Serienhit: Netflix bestätigt zweite Staffel „Tote Mädchen lügen nicht“

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„13 Reasons Why“ lautet der Originaltitel des neusten Netflix-Coups „Tote Mädchen lügen nicht“. Den zahlreichen Fans fallen bestimmt noch mehr Gründe ein, warum die Serie nicht nach einer Staffel enden sollte. Der Streamingdienst scheint der gleichen Meinung zu sein und kündigt weitere Folgen der umstrittenen Serie an.

In der auf dem Bestseller von US-Schriftsteller Jay Asher basierendem Reihe geht es um den Suizid der Schülerin Hannah Baker an einer amerikanischen High School. Nachdem sie sich das Leben genommen hat, geraten Kassetten in Umaluf, in denen sie Vorwürfe gegen Familie, Freunde und Mitschüler erhebt. Den Hauptdarstellern Katherine Langford und Dylan Minnette dürfte mit der Serie der Durchbruch gelungen sein.

„Ihre Geschichte ist noch nicht zu Ende“

Das Drama hatte Kritik hervorgerufen, weil es den Suizid einer Jugendlichen detailliert zeigt. Die neuseeländische Medienaufsichtsbehörde hatte etwa angeordnet, dass Teenager unter 18 die Serie nur im Beisein der Eltern oder anderer Erwachsener anschauen dürfen.

Am Sonntag bestätigte Netflix Gerüchte um eine zweite Staffel. US-Schauspielerin Selena Gomez, die die Serie mitproduziert hat, verkündete ebenfalls auf ihrem Instagram-Profil: „Ihre Geschichte ist noch nicht zu Ende. Die zweite Staffel von ’13 Reasons Why‘ kommt.“ 

In den 13 Episoden der zweiten Staffel, die 2018 zu sehen sein sollen, geht es laut „Hollywood Reporter“ um die Folgen der tragischen Ereignisse und darum, wie Freunde und Familie damit umgehen.Trump Things Video

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Kann Cannabis Altersdemenz lindern?

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Der Wirkstoff der Cannabis-Pflanze bremst die nachlassende Gehirnleistung von alternden Mäusen. Das haben Bonner Forscher festgestellt und wollen die Ergebnisse nun auf Menschen übertragen.
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Deutschland trifft auf Vize-Weltmeister

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Die deutschen Basketballer treffen in der ersten Qualifikationsrunde für die WM 2019 in China in der Gruppe G auf Vizeweltmeister Serbien, Georgien und einen noch zu ermittelnden Qualifikanten. Dies ergab die Auslosung am Sonntag im chinesischen Guangzhou. Drei von vier Teams kommen weiter.

„Das ist keine leichte Gruppe. Serbien ist immer ein Kandidat für Medaillen und Georgien werden wir schon in diesem Sommer stark erleben. Unsere tolle, junge und talentierte Mannschaft hat es aber verdient, sich mit den Besten der Welt zu messen“, sagte Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketball Bundes (DBB).

Die erste Gruppenphase der neu eingeführten WM-Qualifikation wird in drei Spielfenstern ausgetragen. Vom 20. bis 28. November 2017, 19. bis 27. Februar 2018 und 25. Juni bis 3. Juli 2018 trägt jede Mannschaft jeweils zwei Begegnungen aus. In der zweiten Qualifikationsrunde (30. August 2018 bis 26. Februar 2019) werden in vier Sechsergruppen die zwölf europäischen WM-Teilnehmer ermittelt.

Zu Beginn der Qualifikation für die Weltmeisterschaft mit 32 Teams werden die deutschen NBA-Profis definitiv fehlen. Erst im dritten Spielfenster wäre eine Teilnahme von Dennis Schröder (Atlanta Hawks) und Paul Zipser (Chicago Bulls) theoretisch möglich.

Wer die deutsche Mannschaft auf dem Weg nach China als Bundestrainer betreut, ist noch offen. Chris Fleming hört nach der diesjährigen EM (31. August bis 17. September 2017) auf. Vermutlich wird Henrik Rödl, aktuell Assistenztrainer des Amerikaners, übernehmen.

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Drei DFB-Frauen Meister mit Lyon

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Die deutschen Nationalspielerinnen Dzsenifer Marozsan, Josephine Henning und Pauline Bremer haben am Montag zwei Spieltage vor Saisonende mit Olympique Lyon die französische Meisterschaft perfekt gemacht. Die Lyonerinnen mit DFB-Kapitänin Marozsan in der Startelf feierten gegen ASJ Soyaux einen 9:0 (5:0)-Kantersieg.

Verfolger HSC Montpellier hat nun acht Punkte Rückstand. Mittelfeldspielerin Bremer fehlte verletzt, sie hatte bereits im vergangenen Jahr den Titel mit Lyon gewonnen. Henning stand ebenfalls nicht im Aufgebot.

Für Olympique Lyon ist es bereits der elfte Titel in Folge, das Team hat damit weiter die Chance, das Triple aus dem Vorjahr zu wiederholen. Am 19. Mai trifft die Mannschaft von Trainer Patrice Lair im Pokalfinale auf Paris St. Germain. Auch das Champions-League-Finale am 1. Juni in Cardiff bestreiten die beiden französischen Top-Teams gegeneinander.

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Mysteriöse Mission mit Knall beendet: US-Geheim-Raumschiff X-37B wieder auf der Erde

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Das X-37B-Raumschiff der US Air Force hat 718 Tage im All geforscht. Niemand – ausser die Air Force selbst – weiss, was genau untersucht wurde. Verschwörungstheoretiker reden sogar von einem Dritten Weltkrieg im All.

Nicht nur das militärische Sperrgebiet «Area 51» im US-Bundesstaat Nevada bleibt für den Normalbürger ein Mysterium: Die Amis forschen auch im Weltall im Geheimen.  

Gestern erst landete ein unbemanntes Raumschiff auf dem John F. Kennedy Space Center (KSC) in der Nähe der Cape Canaveral Air Force Station im Bundesstaat Florida  – nach über zweijähriger, geheimer Mission in der Erdumlaufbahn. Die Boeing X-37B, auch als Orbital-Testfahrzeug bekannt, landete in Florida mit grossem Tamtam: Das Flugobjekt löste einen ohrenbetäubenden Überschallknall auf seinem Sinkflug zurück auf die Erde aus – der laut dem «Orlando Sentinel» vielerorts in Florida zu hören war.

Die Öffentlichkeit und Verschwörungstheoretiker spekulieren nun über den Grund der geheimen Mission. Von offiziellen Stellen gibt es nur vage Statements zum Weltraum-Programm.

Längste Mission eines mehrjährigen Programms 

Die Boeing X-37B, die ohne Besatzung fliegt, war genau 718 Tage im Weltall. Am 20. Mai 2015 wurde das Raumschiff von der Cape Canaveral Air Force Station auf seine zweijährige Mission geschickt. 

Es ist Teil eines Weltraumforschungs-Programms, das im April 2010 gestartet ist. Dies ist bereits die vierte Mission – und bisher auch die längste – des «Air Force Rapid Capabilities»-Offices. 

Die US Air Force hat bis jetzt nicht bekannt geben wollen, was das Raumschiff genau im All gemacht hat, und wieso es jetzt gerade zurückgekehrt ist. Die Rückkehr des Raumschiffs war eher überraschend, wie «Orlando Sentinel» berichtet. So auch sein Landeort. Im Februar wurde zwar spekuliert, dass das Mini-Space-Shuttle in Florida landen würde – nachdem die drei Vorgängerflüge in Kalifornien gelandet waren – doch die Verantwortlichen des Programms wollten den Landeort nicht bekannt geben.

So wird auch immer noch über den Grund der Mission spekuliert: Von offizieller Stelle hiess es lediglich, dass das gesamte Programm der Entwicklung von wiederverwertbaren Weltraumtechnologien diene. Ausserdem sollen mit dem Flugobjekt Experimente in der Erdumlaufbahn durchgeführt werden. Die Ergebnisse sollen auf der Erde näher analysiert werden. Doch es ist aktuell noch unklar, was für Experimente das sein sollen.

Verschwörungstheorien

Wegen der Geheimniskrämerei ist es nicht überraschend, dass Verschwörungstheoretiker nun so ihre ganz eigenen Theorien entwickelt haben. 

Wie die «Independent» schreibt, könnte das Flugzeug im All eine neue Art von Satelliten-Waffen getestet, oder auch die Welt mit Spionage-Programmen überwacht haben. Es wird vermutet, dass die X-37B die chinesische Raumfahrtstation «Tiangong-1» ausspioniert laut «Galileo».

Auch ist die Rede von einem Dritten Weltkrieg, der im Weltall ausgetragen werden würde. Wie die englische «Sun» schreibt, könnte das Flugobjekt das Weltall aufgerüstet haben. Andere Quelle berichte, dass die Boeing gar ein Bomber sein soll, den die USA als Waffe einsetzten möchte.  (maz)

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Kurzfilmtage in Oberhausen starten

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Experimentierfreudige Filmemacher treffen sich wieder in Oberhausen: Von Donnerstag bis Dienstag zeigen die Internationalen Kurzfilmtage in den Kinos der Stadt 499 Filme aus 58 Ländern. Mit dabei: der Animationsfilm „Ayny“, der 2016 den Studenten-Oscar gewann.
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Lebendig entsorgt: So grauenvoll werden Küken in einem Mastbetrieb behandelt

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Lebendig in den Müll geworfen. Unter diesem Titel berichtete stern TV bereits vor dreieinhalb Jahren über unhaltbare Zustände in einem Hähnchenmastbetrieb. Nun bekam die Redaktion erneut Aufnahmen zugespielt, die den gleichen Titel tragen könnten. Aufgenommen in einem zufällig ausgewählten Betrieb in Niedersachsen. Versteckte Kameras der Tierschutzorganisation Animal Equality dokumentierten, wie kranke oder schwache Tiere auf brutale Weise aussortiert werden. Kleine Küken, die über Stunden um ihr Leben ringen müssen. Eins fischten die Tierschützer aus einer Tonne voller Kükenkadaver. „Wir haben dokumentiert, dass dieses Küken zwölf Stunden lang in dieser Tonne gelegen und um sein Leben gekämpft hat“, berichtet Ria Rehberg von Animal Equality. „Er hatte einen gebrochenen Flügel, gebrochene Beine und er war sehr, sehr schwach.“

Kükenmast allein auf Profit ausgerichtet

Per GPS ließ sich der Standort der Mülltonne lokalisieren: Sie steht auf dem Gelände eines Hähnchenmastbetriebs am Ortsrand von Meppen. Ein Betrieb von Hunderten in Deutschland, in dessen Ställen tausende Tiere leben. Die Aufnahmen der Tierschutzorganisation aus den Nächten vom 23./24. März und vom 26./27 März 2017 zeigen aber auch, dass zwischen den Jungtieren kranke, schwache oder tote Küken liegen. Laut Ria Rehberg führt das enorme Mastgewicht, das die Tiere innerhalb weniger Wochen erreichen, dazu, dass sie kaum aufstehen können oder schlicht zusammenbrechen und verenden. Dieser Spezialzüchtung wurde das Sättigungsgefühl weggezüchtet: Die Tiere fressen so lange unentwegt, dass sie in bis zu 35 Tagen ihr Schlachtgewicht erreicht haben. „Es wird natürlich auf Profit gearbeitet“, sagt Ria Rehberg. „Doch eigentlich sind das noch Tierkinder, die aussehen wie riesige, ausgewachsene Hühner, weil sie so überzüchtet sind.“ Die Tierschützerin räumt ein: Dass ein kleiner Prozentsatz der Tiere unter den Mastbedingungen sterbe, sei durchaus erwartbar und normal.
Alles andere als normal ist allerdings der brutale Umgang mit den kranken Küken. Die Bilder der versteckten Kameras dokumentierten mehrmals, wie noch lebende Küken in Schubkarren zur Entsorgung geschmissen wurden. Während sie kämpften und piepsten, wurden andere tote Tiere einfach draufgekippt. Eine Kameraeinstellung zeigt, wie ein Mitarbeiter beim Kontrollgang durch den Stall auf eines der Tiere tritt, bevor er es mit dem Greifarm einsammelt und in seinen Eimer schmeißt.

Nachlässige Tötung von Küken verstößt gegen das Tierschutzgesetz

Animal Equality hat inzwischen Anzeige gegen die Betreiber des Hofs erstattet. „Wir haben feststellen müssen, dass Arbeiter verletzte Tiere nicht ordnungsgemäß versorgen oder nottöten, sondern dass sie auf diese Tiere treten und teilweise mit Schaufeln auf die Tiere einschlagen“, so Ria Rehberg. „Diese äußerste Brutalität an diesen Tieren hat uns alle sehr entsetzt.“Teaser (2055073-teaser144767759)stern TV hat die Bilder außerdem dem Tierarzt Jens Hübel gezeigt, der im Auftrag der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zu tiergerechter Haltung und Aufzucht forscht. Seiner fachlichen Ansicht nach sind derartige Vorgehensweisen rechtlich nicht erlaubt: „Der übliche Weg ist, dass die Tiere mittels eines Kopfschlags betäubt werden und anschließend ein Genickbruch erfolgt.“ Anschließend gehöre es dazu, sich davon zu überzeugen, dass das Tier tot ist und nicht leide. So sieht es das Tierschutzgesetz vor. Die dokumentierte nicht tierschutzgerechte Tötung von Mastküken verstößt gegen den Paragraph 17 des Tierschutzgesetztes – und stellt laut Animal Equality eine Straftat dar.

Der betreffende Hähnchenmastbetrieb bei Meppen betreibt acht Masthallen mit jeweils zwei Ställen. In jedem Stall sind rund 14.000 Tiere untergebracht  – insgesamt also etwa 224.000 Küken und junge Hühner. Bei geschätzten acht Mastdurchgängen werden dort demnach knapp 1,8 Millionen Hähnchen pro Jahr gemästet. Kaum vorstellbar, wie viele Küken davon einer nicht fachgerechten Tötung zum Opfer fallen.

Bei dem Bestreben, auf dem betreffenden Hof mit einem Verantwortlichen zu sprechen, beobachtete das stern TV-Reporterteam, wie fertig gemästete Hähnchen zum Abtransport zum Schlachthof per  Gabelstapler auf einen LKW verladen wurden; Ria Rehberg war dabei: „Anstelle sie zu nehmen und in die Kisten reinzusetzen, werden sie geworfen, die Kisten werden zugeschoben, teilweise sind auch Flügel dazwischen.  Hier sieht man bei helllichtem Tage, auf offener Straße, wie dieser Betrieb mit Tieren umgeht“, so die Tierschützerin. Der Geschäftsführer – obwohl zugegen – wollte sich zu den Bildern bisher nicht äußern. Bilder, die zeigen, wie Küken lebendig im Müll landen. In einem zufällig ausgewählten Betrieb in Niedersachsen.
Auch das Küken, das die Mitarbeiter von Animal Equality aus der Kadavertonne gerettet haben, hat es nicht mehr geschafft. Es ist wenige Tage später an seinen Verletzungen gestorben. 

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Zverev erreicht Finale von München

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Alexander Zverev greift beim ATP-Turnier in München nach dem dritten Titel seiner Karriere.

Der 20 Jahre alte Hamburger setzte sich am Samstagnachmittag in einem hochklassigen Halbfinale gegen Roberto Bautista Agut aus Spanien mit 7:5, 7:5 durch und steht zum fünften Mal in einem Endspiel. Seine beiden ersten hatte er noch verloren, seine beiden letzten gewonnen darunter im Februar das Hallenturnier in Montpellier.

In beiden Sätzen gelang Zverev das entscheidende Break im elften Spiel. Nach 1:33 Stunden verwandelte der Weltranglisten-20., bei den BMW Open an Nummer drei gesetzt, seinen ersten Matchball mit einem Ass. Zverev kämpft am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Guido Pella (Argentinien), den 158. der Weltrangliste, auch um ein Preisgeld von 85.945 Euro und einen rund 140.000 Euro teuren BMW i8. 

Gegen Qualifikant Pella, der Chung Hyeon (Südkorea) in 2:39 Stunden mit 4:6, 7:5, 6:4 besiegte, hatte Zverev 2015 beim Challenger-Turnier in Heilbronn in zwei Sätzen verloren.

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DHB-Team macht EM-Ticket perfekt

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Europameister Deutschland kann seinen Titel bei der EM 2018 in Kroatien verteidigen.

Das Team von Bundestrainer Christian Prokop gewann am Samstag in Halle/Westfalen auch das zweite Qualifikationsspiel gegen Slowenien mit 25:20 (14:10) und ist damit sicher für das Turnier im Januar 2018 qualifiziert.

Den ersten Vergleich mit Slowenien hatte Deutschland am Mittwoch in Ljubljana mit 32:23 für sich entschieden und führt nun die Quali-Gruppe fünf mit acht Punkten uneinholbar an.

„Erfolg für’s Mantra“

„Das war ein Erfolg für’s Mantra“, sagte Abwehrchef Finn Lemke – ließ aber offen, was genau er damit meinte. Der erneut großartig haltende Torhüter Andreas Wolff fand „dieses EM-Ticket total verdient“.

„Es ging uns nicht ganz so locker von der Hand wie in Ljubljana, trotzdem haben wir auch knappe Phasen gemeistert. Ich bin überglücklich, dass wir das EM-Ticket heute gelöst haben“, sagte Prokop in der ARD.

Später lobte er seine Mannschaft, die „in der ganzen Woche einen super Job gemacht und eine angenehme, lockere, sympathische, aber dennoch immer konzentrierte Stimmung erzeugt hat“. Er habe diese positive Atmosphäre „von Anfang an gespürt, aber zu viel Lob im Vorfeld zahlt sich meistens nicht aus“.

Kompromisslose Abwehr als Erfolgsgarant

Bester Werfer in Halle waren Patrick Wiencek, Fabian Wiede und Philipp Weber mit jeweils vier Treffern.

Die deutsche Mannschaft spielte über weite Strecken nicht ganz so dominant wie im ersten Spiel gegen die Slowenen, die sich deutlich besser auf den Gegner eingestellt hatten. Letztlich war die erneut kompromisslose Abwehr der Garant für den Erfolg.

Die beiden letzten Quali-Spiele sind am 14. Juni in Portugal und am 18. Juni in Bremen gegen die Schweiz.

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