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Fettleber, Hochdruck, Herzprobleme – Das sind die neuen Kinderkrankheiten

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Früher kamen Kinder mit aufgeschlagenen Knien oder Scharlach zum Kinderarzt. Heute hingegen diagnostizieren Mediziner schon bei Grundschulkindern zunehmend Erkrankungen, die man eigentlich von Erwachsenen kennt.
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Experten vermuten Nordkorea hinter „WannaCry“-Angriff

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Die verwendeten Codes sollen jenen ähneln, die bereits bei der Attacke auf Sony im Jahr 2014 zum Einsatz kamen. Die Wissenschaftler warnen allerdings, die Indizien seien nicht beweiskräftig.

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Cyber-Kriminalität: Zahlreiche Firmen melden Hackerangriffe

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Bei zahlreichen Firmen, wie etwa bei Walt Disney, versuchen Hacker, Geld zu erpressen. (Archivbild)

Bangalore – Kanadas grösster Telekomkonzern BCE hat einen Hackerangriff öffentlich gemacht. Die Eindringlinge hätten sich Zugang zu rund 1,9 Millionen aktiven Email-Adressen sowie zu 1700 Namen und aktiven Telefonnummern verschafft, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Hinweise auf einen Diebstahl von Finanzinformationen, Passwörtern und anderen persönlichen Daten gebe es aber nicht. Die Attacke soll zudem nicht im Zusammenhang mit der weltweiten Ausbreitung der WannaCry-Schadsoftware stehen, mit der Computerbesitzer erpresst werden sollen.

Wie der kanadische Konzern melden werden immmer mehr Firmen Opfer von Cyberkriminalität. So ist der US-Medienkonzern Walt Disney dem Branchenblatt «Hollywood Reporter» zufolge Ziel eines Erpressungsversuchs von Hackern geworden.

Die Täter hätten Zugriff auf einen nicht genannten neuen Film von Disney und verlangten Lösegeld, hiess es in dem Bericht vom Montag unter Berufung auf mehrere Quellen. Dies habe Unternehmenschef Bob Iger in New York bei einem Auftritt vor Beschäftigten des konzerneigenen Senders ABC gesagt.

Die Erpresser verlangten eine hohe Summe in der Cyberwährung Bitcoin. Disney weigere sich aber, den Betrag zu zahlen. Vom Unternehmen war keine weitere Stellungnahme zu erhalten.

Die Opfer des WannaCry-Cyberangriffs zahlten nach neuesten US-Angaben bisher weniger als 70'000 Dollar an Lösegeld. Es sei dabei ausserdem kein Fall bekannt, in dem eine Zahlung auch tatsächlich zu einer Freigabe der Daten geführt habe, sagte am Montag Tom Bossert, Heimatschutz-Berater von Präsident Donald Trump.

Er sprach von mehr als 300'000 betroffenen Computern in 150 Staaten. Das Sicherheitsunternehmen Avast hatte zuvor erklärt, es seien 213'000 Geräte in 115 Ländern infiziert. Die Anzahl der Neuinfektionen habe am Montag aber deutlich abgenommen.

Die Schadsoftware WannaCry treibt seit Freitag auf Windows-Computern ihr Unwesen. Dabei wird der Rechner blockiert und ein Lösegeld gefordert.

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Diese 7 Stars hassten es, ihre Film-Partner zu küssen

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7 Hollywood-Stars, die es hassten, ihren Film-Partner zu küssen

Mit Blick auf die Filmgeschichte gibt es noch zahlreiche andere Beispiele, in denen Filmküsse nicht nur ein Genuss waren. So fand etwa auch Patrick Swayze den Speichelaustausch mit Jennifer Grey in “Dirty Dancing” nicht sehr angenehm. Das lag aber auch vor allem daran, dass sich die beiden Filmstars hinter den Kulissen überhaupt nicht leiden konnten.

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Ploota: Selbst aufblasendes Halsband bringt Sicherheit im Wasser

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Wenn die Temperaturen wieder nach oben klettern und uns tagsüber zum Schwitzen bringen, ist der Gedanke ans kühle Nass nicht mehr weit entfernt. Doch nicht immer ist ein Besuch am Badesee oder im Meer so sicher wie es vielleicht scheint. Befindet man sich im Wasser, so kann auch erfahrenen Schwimmern plötzlich die Puste ausgehen oder ein plötzlicher Krampf die Beinmuskulatur blockieren. Bei starkem Wellengang wird ein solcher Vorfall zur lebensgefährlichen Situation. Ploota soll als selbst aufblasendes Halsband künftig Leben retten. Wir sagen euch wie!

Gadgets für Sport und Spaß im Wasser haben wir euch bereits des Öfteren vorgestellt. So berichteten wir schon über die „Junior“-Ohrstöpsel, die Wasser aus dem Ohr halten, Geräusche jedoch problemlos hindurch lassen. Außerdem haben wir euch Swimbot näher gebracht, um eure Schwimmtechnik zu verbessern. Zum Thema Sicherheit im Wasser wurde 2015 das Produkt Kingii als Crowdfunding-Projekt gestartet und soll mit Hilfe eines selbst aufblasenden Luftsacks in einem Armband – am Handgelenk des Trägers – Leben retten. Mit Ploota wird zwar der gleiche Gedanke einer selbst aufblasenden Luftkammer verfolgt, jedoch verbessert umgesetzt.

Lebensretter: Ploota wird als Halsband getragen

Als Halsband findet Ploota seinen Weg zum Träger und wird dort sicher befestigt. Einen gewissen Freiheitsgrad hat man dennoch gelassen, um beim Baden oder Wassersport nicht zu sehr einzuschränken. Wie ein Bügel oder ein Fahrradschloss schaut die ganze Apparatur aus. An der Front befindet sich die Luftkapsel mit komprimierter Pressluft. Diese kann entweder manuell über einen Druck auf den vorne angebrachten Knopf oder automatisch ausgelöst werden, beispielsweise wenn man sich mit dem Kopf im Falle eines Blackouts zu lange unter Wasser befindet – dafür sind entsprechende Sensoren verbaut. Zwei seitlich angebrachte Luftsäcke werden dann mit Luft befüllt und befördern den Ploota-Nutzer an die Wasseroberfläche.

Das Gadget will mehr Sicherheit im Wasser bieten und richtet sich neben Extremsportlern wie Kitern, Surfern oder Schwimmern auch an Otto-Normal-Nutzer, die sich lediglich im Urlaub oder an heißen Tagen ein bisschen im Wasser entspannen möchten oder einfach ihre Bahnen drehen. Während das oben angesprochene Kingii als Armband am Handgelenk des Nutzers getragen wird, wird Ploota als Halsband umgeschnallt, wie eben bereits erwähnt. Das hat den Vorteil, dass in der Ernstsituation und einer Ohnmacht des Trägers, der ganze Kopf an die Wasseroberfläche befördert wird und nicht nur der Arm. So muss der Nutzer nur wenig Kraft aufwenden, um wieder zu ruhiger Atmung zu kommen.

Beim Radfahren trägt man einen Fahrradhelm; und beim Schwimmen? Ploota!

Wir sehen Ploota als tolle Innovation, um im Wasser für die nötige Sicherheit zu sorgen. Der Panikknopf auf der Front, der die Luftsäcke auffüllt, könnte bei Kindern jedoch schnell missbraucht werden, wenn man sich mal wieder gegenseitig ärgert. Durch Austauschen der CO2-Kapsel und Zusammenfalten der aufgeblasenen Luftsäcke ist Ploota aber schnell wieder einsatzbereit. Bei Wassersportlern oder erwachsenen Schwimmern im höheren Alter macht der Einsatz von Ploota mehr Sinn und kann im Ernstfall wirklich Leben retten. Hier sehen wir eher die Zielgruppe.

Ploota wird derzeit auf Kickstarter finanziert. Das Team erhofft sich 50.000 Euro zusammenzubekommen, um den Lebensretter noch dieses Jahr auf den Markt bringen zu können. Noch bis zum 22. Juni 2017 kann das Projekt unterstützt werden. Wir haben euch zur Veranschaulichung der Idee und des Ploota-Produkts im Folgenden noch das Video zur aktuell laufenden Kampagne eingebunden. Dort wird Poota näher erklärt und die Zielgruppen bzw. Alltagssituationen erläutert. Ab 80 Euro starten die Preise auf der Kickstarter-Seite.

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Motorsport-Festival am Lausitzring LIVE auf SPORT1

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Vorhang auf für Runde zwei: Am kommenden Wochenende trägt das ADAC GT Masters auf dem Lausitzring eines der Saisonhighlights aus.

Beim Motorsport-Festival Lausitzring startet die „Liga der Supersportwagen“ gemeinsam mit der DTM. Nach dem Saisonstart in Oschersleben mit Siegen von Porsche und BMW werden die Karten in der Lausitz neu gemischt. Beide Rennen des ADAC GT Masters werden am Samstag (ab 12.45 Uhr) und am Sonntag (ab 13.00 Uhr) LIVE im TV auf SPORT1 in voller Länge übertragen.

Beim bevorstehenden Motorsport-Festival können die Rennsport-Fans das einzige Mal in der Saison die bulligen Supersportwagen des ADAC GT Masters und die Hightech-Tourenwagen der DTM gleichzeitig an einem Rennwochenende sehen.

Hohe Leistungsdichte

Der Saisonstart in Oschersleben verspricht eine spannende Saison. Supersportwagen von vier der sieben im Feld vertretenen Marken und sechs Teams schafften bei den beiden ersten Saisonläufen den Sprung aufs Podium.

Erstmals auf das Treppchen will an diesem Wochenende auch das Team BWT Mücke Motorsport. Die Berliner debütieren 2017 in der „Liga der Supersportwagen“ und bestreiten in der Lausitz mit zwei Audi R8 LMS und einem Mercedes-AMG GT3 ihre Heimrennen. „Ich freue mich sehr auf das Heimspiel“, sagt Mercedes-AMG-Pilot Stefan Mücke.

„Ich starte erstmals seit der DTM 2006 wieder auf dem Lausitzring. Die Strecke ist nur 45 Minuten von meinem Zuhause entfernt. Das ist sehr angenehm, da ich durch meine WEC-Einsätze viele Überseerennen gewohnt bin. Die hohe Leistungsdichte im ADAC GT Masters macht eine Prognose schwierig, es wäre aber toll, wenn wir es auf das Podium schaffen.“

Mückes junger Teamkollege Mike David Ortmann, der sich einen der beiden Audi mit Frank Stippler teilt, freut sich ebenfalls auf das Rennwochenende: „Es werden viele Freunde und Sponsoren an die Rennstrecke kommen. Das Motorsport-Festival war schon im vergangenen Jahr eine wirklich tolle Veranstaltung und in diesem Jahr wird es sicher auch wieder super.“

Der Lokalmatador aus Brandenburg ist zuversichtlich: „Wir haben auf dem Lausitzring schon getestet und sind gut vorbereitet. Wir wollen in die Punkte fahren.“

Vorjahressieger Porsche wieder Favorit

Erfolgreichste Marke im ADAC GT Masters auf dem Lausitzring ist Porsche. Die Stuttgarter zählen auch dieses Jahr zu den Favoriten, haben sie doch von den 20 bisher ausgetragenen Rennen acht mit verschiedenen Varianten des 911 gewonnen. So auch am Samstag im vergangenen Jahr, als Precote Herberth Motorsport nicht zu schlagen war.

Das Team aus Jedenhofen holte bereits beim diesjährigen Saisonauftakt in Oschersleben dank Robert Renauer und Sven Müller mit Rang drei im zweiten Rennen einen Podestplatz.

Ihren Markenkollegen Klaus Bachler und Alex Macdowall gelang vor knapp zwei Wochen ebenfalls ein starker Start in die Saison, als sie am Samstag Zweite wurden. Noch besser lief es für ein weiteres Porsche-Duo: Mathieu Jaminet und Michael Ammermüller gewannen das erste Rennen in Oschersleben.
 
Auf Topplatzierungen hofft am kommenden Wochenende auch das Corvette-Duo Jules Gounon und Daniel Keilwitz. 2016 waren sie in der Lausitz mit einem dritten Platz und einem Sieg das erfolgreichste Team. „Wir würden gerne die Ergebnisse aus dem Vorjahr wiederholen, denn wir wollen auch in dieser Saison um den Titel kämpfen“, so Keilwitz. „Die Strecke kommt unserem Auto mit der langen Geraden und den vielen mittelschnellen Kurven entgegen. Es wäre toll, wenn uns der erste Saisonsieg gelingt.“

Collard und Eng führen Wertung an

Als Tabellenführer kommen Ricky Collard und Philipp Eng in die Lausitz. Sie holten mit ihrem BMW M6 GT3 am Sonntag in Oschersleben ihren Debütsieg im ADAC GT Masters. Collard führt zudem zusammen mit Audi-Pilot Jeffrey Schmidt die Junior-Wertung für Fahrer unter 25 Jahre an.
 
Im anderen Audi R8 LMS des Teams von Wolfgang Land starten die Vorjahreschampions Connor De Phillippi und Christopher Mies. Auch ihnen gelang in Oschersleben der Sprung auf das Podest.

Eine vielversprechende Frühform zeigte beim Saisonauftakt auch Lamborghini. Marco Mapelli und Norbert Siedler verpassten als Vierte am Sonntag mit ihrem Huracán nur knapp das Podium. Markenkollege Rolf Ineichen führt zudem nach zwei Siegen die Trophy-Wertung für nicht professionelle Piloten an.
 
Die Besucher des Lausitzrings erwartet mit dem ADAC GT Masters, der DTM, der ADAC Formel und dem Porsche Carrera Cup ein volles Programm mit neun Rennen. Abseits der Strecke können die Fans sowohl am Samstag (18.20-19.10 Uhr) als auch am Sonntag (10.35-11.20 Uhr) beim Pitwalk Boxengassenluft schnuppern. Am Samstag gibt es zudem von 10.40 bis 11.05 Uhr an der Showbühne in der Markenwelt ein „Meet the Drivers“, bei dem die Fahrer für Autogramme und Fotos zur Verfügung stehen.
 
Tickets für die Rennwochenenden sind online erhältlich.

Keyfacts (Lausitzring/Klettwitz, Saisonläufe 3 und 4 von 14)

Streckenlänge: 3.478 Meter

Layout: 12 Kurven (fünf Rechts-, sieben Linkskurven), gegen den Uhrzeigersinn befahren

Sieger 2016, Rennen 1: Robert Renauer/Martin Ragginger (Precote Herberth Motorsport, Porsche 911 GT3-R)

Sieger 2016, Rennen 2: Jules Gounon/Daniel Keilwitz (Callaway Competition, Corvette C7 GT3-R)

TV-Sendezeiten: Beide Rennen werden live bei SPORT1 am Samstag (ab 12.45 Uhr) und am Sonntag (ab 13 Uhr) übertragen.

ADAC GT Masters-Kalender 2017

09.06.-11.06.2017: Red Bull Ring/Österreich

21.07.-23.07.2017: Circuit Park Zandvoort/Niederlande

04.08.-06.08.2017: Nürburgring

15.09.-17.09.2017: Sachsenring

22.09.-24.09.2017: Hockenheimring Baden-Württemberg

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TV-Tipp: «Hindafing»: Ein zarter Hauch von Anarchie

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Manchmal geht es halt nicht so glatt im Leben – weil man sich zuviel vorgenommen oder aber mit den falschen Leuten eingelassen hat. Oder gar beides.

Bei Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, kann man das des Öfteren beobachten. Und ein solcher steht denn auch im Mittelpunkt der neuen sechsteiligen Serie «Hindafing», die von diesem Dienstag (20.15/21.00 Uhr) an im Bayerischen Fernsehen zu sehen ist. Auch an den beiden folgenden Dienstagen (23. und 30.5.) werden dann jeweils zwei Folgen im Doppelpack gezeigt.

Hindafing ist ein fiktives Dorf irgendwo in der tiefsten bayerischen Provinz, kurz vor der tschechischen Grenze. Die Berge sind weit weg, der Himmel ist meistens grau, und die Geranien an den Balkonen fehlen auch. Vermutlich deshalb verirren sich kaum Touristen hierher, eine Schule oder Turnhalle gibt’s auch nicht, dafür aber eine völlig verrottete Konservenfabrik. Immerhin hat das trostlose Kaff ordnungsgemäß einen Bürgermeister, und der heißt Alfons Zischl (Maximilian Brückner).

Mit der Ordnung hat er es allerdings nicht so recht, denn er nimmt Drogen, ist notorisch pleite und meistens schlecht drauf, was man ihm auch ansieht. Allein in seiner Ehe mit Marie (Katrin Röver) läuft alles relativ normal. Sein Vater war zwar Millionär, hat ihm jedoch keinen Cent hinterlassen, und so wird dem armen Alfons noch während der Beerdigung des Papas der Wagen gepfändet.

Nunmehr setzt der Herr Bürgermeister (der in einem wahrlich scheußlichen Rathaus sitzt) all seine Hoffnung in das geplante Öko-Shoppingcenter namens «Donau Village», mit dem er auch gleich seine Wiederwahl sichern will. Dabei soll ihm der joviale Landrat Pfaffinger (Jockel Tschiersch) helfen, der nämlich dringend eine Unterkunft für 50 Flüchtlinge sucht. Also quartiert Zischl kurzerhand Asylbewerber im Rohbau ein, was jedoch dem gerissenen Dorfschlachter Goldhammer (Andreas Giebel) gar nicht passt, denn der will im «Donau Village» seine Gammelfleisch-Produkte aus der Ukraine als Ökowurst verkaufen. Und das ist erst der Anfang von weiterem drohenden Ungemach: Zischl entdeckt ein Schwarzgeldkonto seines Vaters in Panama, auf dem das ganze Familienerbe geparkt ist. Das verkokste Schlitzohr verstrickt sich immer mehr in ein Netz aus Intrigen und falschen Versprechungen.

«Hauptsächlich das Geld treibt ihn um», umreißt Maximilian Brückner (38, «Tatort», ARD; «Tannbach», ZDF) im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur den Charakter seines Dorf-Bürgermeisters. «Alfons Zischl hat Schulden, hat ein Drogenproblem, hat eine Frau, die er unterstützen will. Das ist eigentlich das einzig Positive an dem, dass er Geld braucht. Er versucht es mit allen Mitteln zu beschaffen, scheitert aber ständig dran.»

Er spielt diesen Mann ebenso großartig wie seine Rollen als Ermittler in der Reihe «Schwarzach 23» (ZDF) oder als Polizist in «Pregau – Kein Weg zurück» (ARD) – auch durch sie weht ja ein zarter Hauch von Anarchie. Und der wächst sich fast schon zu einem Sturm aus in dieser neuen Serie, die von den Autoren Rafael Parente und Nikolas Hoffmann sowie von Regisseur Boris Kunz ziemlich düster, aber stellenweise auch schön satirisch inszeniert und mit passender Jazzmusik unterlegt worden ist. Dem Zuschauer wird allerhand geboten, politisch wird’s auch, denn es geht um weitere geplante Dinge wie einen Windpark, einen Autobahnzubringer, einen Beautysalon und sogar um Fracking – und die Kühe im Stall werden mit «Klassik in Moll» beschallt.

Da wundert es nicht, wenn noch mehr Figuren am Rande des Wahnsinns auftauchen: Ein ziemlich unerfahrener katholischer Pfarrer, der sagt: «Was ist denn Sterben anderes, als mit dem Wind zu tanzen?», ganz gut französisch spricht und sich später in einen jungen Afrikaner verliebt. Und ein alleinerziehender und türkischstämmiger, aber ziemlich fremdenfeindlicher Polizist, der alsbald gegen den Bürgermeister zu ermitteln beginnt, ehe der einen Zeigefinger verliert, sodann erpresst und entführt wird. Für den Zischl Alois läuft es also wirklich gar nicht gut.

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Vogelzählung: Befürchtungen haben sich bestätigt

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Die Vogelbestände befinden sich weiter im Sinkflug. Vor allem Meisen und der Star gehören zu den Verlierern. Schuld daran ist nicht nur ein zu kalter Frühling.
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Stuckey verlängert in Würzburg

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Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg setzt weiter auf den deutschen Nationalspieler Maurice Stuckey. Die Unterfranken haben den auslaufenden Vertrag mit dem 26 Jahre alten Shooting Guard um zwei weitere Jahre bis 2019 verlängert. Stuckey spielt seit 2015 in Würzburg.

„Er ist ein wichtiger Baustein für unsere Zukunft. Es war uns wichtig, seinen Vertrag so schnell wie möglich zu verlängern und diesen ersten Anker zu setzen“, sagte Trainer Dirk Bauermann. Er wolle „in den nächsten Jahren auf der positiven Persönlichkeit, auf dem großen Erfolgshunger und auf der mannschaftsdienlichen Spielweise von Moe aufbauen“.

Stuckey stand in der Hauptrunde im Schnitt pro Spiel knapp 25 Minuten auf dem Feld und damit länger als jeder andere Würzburger.

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U17-Team will ins EM-Finale

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DFB-Trainer Christian Wück muss im Halbfinale der U17-Europameisterschaft in Kroatien auf seinen Innenverteidiger Jan Boller verzichten. Der 17-Jährige von Bayer Leverkusen fehlt gelbgesperrt, ihn wird wahrscheinlich Alexander Nitzl (Bayern München) oder Dominik Becker (1. FC Köln) ersetzen.

„Das ist sehr ärgerlich, Jan war bei uns gesetzt“, sagte Wück vor der Neuauflage des 2016er Halbfinals gegen Spanien am Dienstag (20.30 Uhr im LIVETICKER). Nach dem 2:1-Sieg im Viertelfinale gegen die Niederlande erhofft sich Wück, dass sich sein Team wieder mehr auf die eigenen Stärken besinnt.

Wück optimistisch

„Die Anspannung war den Jungs anzumerken, wir haben lange nur reagiert. Aber wenn wir gegen Spanien das ausnutzen, was wir uns vorgenommen haben, dann ist es zweitrangig, wie der Gegner agiert“, sagte der 43-Jährige auf einer digitalen Pressekonferenz des DFB.

Gegen Spanien hat der 2000er Jahrgang des DFB bislang noch nicht gespielt. Wück schätzt den Halbfinalgegner ähnlich offensivstark wie das eigene Team ein, „sie sind individuell sehr gut besetzt“. Der Ex-Profi hat aber auch Schwächen in der Defensive der Iberer ausgemacht.

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