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Von Hauseigentümern abgezockt?: Warum diesen 350 Mietern trotz Nebenkosten-Zahlungen das Wasser abgedreht wurde

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Ihre Nebenkosten haben sie pünktlich gezahlt, trotzdem müssen 350 Bewohner im Delmenhorster Wollepark seit Wochen ohne Wasser, und jetzt auch ohne Gas leben. Bei den Stadtwerken ist das Geld nämlich nie angekommen, das die Mieter entrichtet hatten. Die Verwaltung der Hauseigentümer habe schon seit einem Jahr die Rechnungen nicht mehr gezahlt, so dass die Stadtwerke zu dieser drastischen Maßnahme habe greifen müssen.

stern TV-Reporter Hinrich Lührssen hat sich in den heruntergekommenen Wohnblocks umgesehen, in denen vor allem Flüchtlinge aus Kriegsgebieten und Einwanderer aus Osteuropa unter katastrophalen Zuständen wohnen.
Wer dafür verantwortlich ist und warum sich daran wahrscheinlich so schnell nichts ändern wird, bespricht Steffen Hallaschka live bei in der Sendung mit Franz-Josef Franke vom Diakonischen Werk Delmenhorst / Oldenburg-Land, das die betroffenen Mieter vor Ort unterstützt.

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Osteuropäischer Spiel-Gipfel

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Der osteuropäische Gaming-Gipfel ist eine bulgarische Organisation, die jedes Jahr Glücksspiel-Gipfel mit demselben Namen enthält. Profis aus der ganzen Welt sind eingeladen, nicht nur um Glücksspiel zu diskutieren, sondern um sicherzustellen, dass Online-Gaming sicherer und sicherer für neue Spieler gemacht wird. Abgekürzt als EEGS sind die Mitglieder eingeladen, neue Methoden und Auswirkungen der regionalen Vorschriften über das Glücksspielgeschäft zu diskutieren und zu verbessern. Die EEGS wird seit 2008 jedes Jahr haltbar gehalten. Die Mitglieder von EEGS gelten als Gurus des Glücksspiels mit jeweils mindestens 15 Jahren Erfahrung. Einige Anbieter sind auf respektierten Casino-Top-Ratings auf Svenskkasinon und weithin bekannten Spielportalen vertreten. Die Unternehmen können aber auch über einzelne Delegationen teilnehmen. Balkan Entertainment und Gaming Expo ist ein weiteres Event, das von EEGS organisiert wird. Die Auswirkungen des Online-Glücksspiels auf soziale Verhaltensweisen, neue Methoden und Fortschritte in diesem Bereich werden in diesem Gipfel diskutiert. Die Mitgliedsstaaten und Unternehmen überprüfen die Potenziale, wie man Glücksspiel und Online-Gaming-Führer werden.

French Open: Agassi soll Djokovic retten

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Gerade erst hatte Novak Djokovic im Finale der Masters von Rom gegen Alexander Zverev verloren, da sorgte der Serbe schon für die nächste überraschende Meldung.

Wie Djokovic auf der anschließenden Medienrunde mitteilte, wird er bei den French Open in Paris vom früheren Weltranglistenersten Andre Agassi gecoacht werden.

„Wir haben in den vergangenen beiden Wochen mehrmals telefoniert und uns dann darauf geeinigt, in Paris zusammenzuarbeiten“, sagte Djokovic: „Dann werden wir sehen, wohin uns das führt.“

„Er ist ein ganz Großer“

Der Serbe freut sich auf die Zusammenarbeit.

Agassi sei jemand, der „in seiner Karriere die gleichen Erfahrungen gemacht hat, die ich jetzt mache, deshalb weiß er, was mir wichtig ist und worum es mir geht.“ Er habe immensen Respekt vor dem 47-jährigen US-Amerikaner: „Als Sportler und als Mensch ist er ein ganz Großer. Er versteht das Spiel wie kaum ein anderer.“

Erster Trainerjob für Agassi

Damit wird Djokovic zum zweiten Mal in seiner Karriere mit einem früheren Weltranglistenersten zusammenarbeiten. Von 2013 bis Dezember 2016 wurde er von der deutschen Tennis-Legende Boris Becker trainiert.

Dieser gratulierte seinem Ex-Schützling via Twitter zur dessen neuen Trainerverpflichtung und sprach von einer „exzellenten Wahl“:

Agassi übernimmt zum ersten Mal einen offiziellen Trainerposten. Während seiner aktiven Karriere gewann der US-Amerikaner acht Grand-Slam-Titel und war 101 Wochen lang die Nummer eins der Welt.

Das Tennisjahr verlief für Djokovic bisher eher enttäuschend. Die aktuelle Nummer zwei der Welt konnte lediglich einen Turniersieg erringen. Bei den Australian Open schied er bereits in der zweiten Runde aus.

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Rekord: Göppingen feiert vierten Triumph im EHF-Cup

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Titel verteidigt, Rekord geknackt: Außenseiter Frisch Auf Göppingen hat zum vierten Mal den EHF-Cup gewonnen. Die Schwaben besiegten die favorisierten Füchse Berlin im deutschen Finale mit 30:22 (15:13) und verteidigten ihren Titel erfolgreich. Es war der 13. deutsche Erfolg im EHF-Cup in 14 Jahren.

Göppingen kürte sich mit dem Triumph in eigener Halle zum Rekord-Titelträger, denn schon in den Jahren 2011 und 2012 hatten sie den „kleinen Europacup“ geholt. Zudem rettete das Team von Trainer Magnus Andersson ein Stück weit die Ehre der Bundesliga, die beim Final Four in der Champions League erstmals nur Zuschauer sein wird.

Kaufmann trifft nach Belieben 

Überragender Spieler beim abstiegsgefährdeten Liga-Zwölften war Lars Kaufmann. Der Weltmeister von 2007 traf zeitweise nach Belieben und avancierte mit acht Treffern zum besten Torschützen. Aufseiten der Berliner, die ihren zweiten EHF-Titel nach 2015 verpassten, traf Petar Nenadic am häufigsten (7 Tore).

Den dritten Platz sicherte sich der SC Magdeburg durch ein 32:31 (27:27/13:12) nach Siebenmeterwerfen gegen den französischen Klub St. Raphael Handball. Bester Schütze war Linksaußen Yves Grafenhorst mit zwölf Treffern. Die Entscheidung fiel beim fünften und letzten Siebenmeter der Franzosen, den SCM-Keeper Jannick Green entschärfte.

Göppingen, das sich im Halbfinale am Samstag mit 33:29 gegen Magdeburg durchgesetzt und dem SCM damit wettbewerbsübergreifend die erste Niederlage nach 22 Spielen beigebracht hatte, profitierte im Endspiel von den vielen technischen Fehlern der Füchse. Zudem entschärfte Keeper Primoz Prost vor allem im zweiten Abschnitt wichtige Bälle.

Berlin, das im Halbfinale noch mit 35:24 gegen St. Raphael gewonnen hatte, erwischte zwar den besseren Start in die Partie und führte schnell mit 5:2. Doch Göppingen kämpfte sich angepeitscht von seinen lautstarken Fans regelrecht in die Partie und übernahm nach 20 Minuten das Zepter. Selbst Füchse-Keeper Silvio Heinevetter konnte sein Team mit einigen sehenswerten Paraden nicht im Spiel halten.

Im zweiten Abschnitt verloren die Füchse immer mehr den Faden. Der Bundesliga-Vierte agierte fahrig und kam gegen die aggressive Göppinger Deckung kaum noch zum Abschluss. Spätestens beim 28:20 fünf Minuten vor dem Ende knallten die ersten Sektkorken bei den Frisch-Auf-Fans.

Das Finale im Stenogramm:

FA Göppingen – Füchse Berlin 30:22 (15:13)
Tore: Kaufmann (8), Schiller (6), Fontaine (4), Pfahl (3), Schöne (3), Kneule (2), Sesum (2), Spaäth (2) für Göppingen – Lindberg (7), Nenadic (7), Fäth (3), Elisson (2), Gojun (1), Kozina (1), Wiede (1) für Berlin
Zuschauer: 4500

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Umfrage unter Jugendlichen – Saufen voll uncool

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Junge Deutsche leben offenbar immer gesünder. Nach den Zigaretten lassen mehr Teenager als früher auch die Finger vom Alkohol.  Nach einer neuen Umfrage sinkt auch der Reiz des Rauschtrinkens. 
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WannaCry: Nordkorea will mit Hackerangriff nichts zu tun haben

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Nordkorea hat den Vorwurf, für den Angriff der Schadsoftware WannaCry verantwortlich zu sein, als „lächerlich“ bezeichnet. Das sagte der stellvertretende UN-Botschafter.
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20-Milliarden-Hochzeit: Chemiekonzern Clariant fusioniert mit US-Firma Huntsman

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Die Journalisten des BLICK-Newsrooms halten Sie 24/7 auf dem Laufenden.

MUTTENZ BL – Das Baselbieter Chemieunternehmen Clariant fusioniert mit dem US-Chemiekonzern Huntsman Corporation, wie Clariant heute Morgen bekannt gab. Damit soll ein Chemieriese mit einem Umsatz von rund 13,2 Milliarden Franken entstehen. Der gemeinsame Firmenwert beträgt 20 Milliarden Dollar.

Update folgt…

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SDJ-02: Die selbstrocknende Jacke, die im Winter heizt

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Auch wenn die derzeit vielerorts bestehenden Temperaturen nun wirklich nicht dazu einladen, sich über den nächsten Winter Gedanken zu machen, möchten wir euch dennoch die SDJ-02 vorstellen. Denn diese Jacke ist auf jeden Fall einen Blick wert und ein heißer Tipp, für die auf jeden Fall wieder kommenden kalten Jahreszeiten ab Oktober jedes Jahres.

In der Specialedition erinnert die Optik der SDJ-02 (Self Drying Jacket oder zu deutsch selbsttrocknende Jacke) stark an die Jacke von Marty McFly aus der beliebten SiFi-Komödienreihe „Zurück in die Zukunft“. Dadurch bekommt sie schon einmal ein großes Plus auf Coolness und gleichzeitig unbestreitbaren Nerdcharme. Alternativ gibt es sie auch in Metalic Silver und Charcoal Black. Doch nicht nur durch ihr Aussehen überzeugt die SDJ-02.

Selbsttrocknende Jacke mit innovativer Technik

Die eingebaute Technik wird durch zwei, an der rechten Tasche liegenden Knöpfen, im Retrolook aktiviert und hat drei Funktionen. Für den kalten Winter besitzt die Jacke eine Wärmefunktion; diese erhitzt die Taschen und den Rücken der Jacke, sodass euch mollig warm wird. Als Nächstes die Kühlfunktion, die für Tage gedacht ist, an denen es für eine Jacke eigentlich zu warm wäre, es doch zu kalt dafür ist, sie auszuziehen. Per Knopfdruck schaltet ihr die Belüftung an. Die Jacke wird aufgeblasen und durch das anschließende Entweichen der Luft wird die Wärme abgetragen.

Zu guter Letzt das, was der SDJ-02 ihren Namen gegeben hat, die Trockenfunktion. Durch gleichzeitige Aktivierung der Wärme- und Kühlfunktion wird die Jacke mit warmer Luft gefüllt und trocknet sich so von innen heraus selbst. Sehr praktisch, um beispielsweise nach einem beschwerlichen und ungewollten Spaziergang im Regen schnell wieder trocken zu werden. Oder aber, wenn euch jmd sein Getränk unbeabsichtigt über die Jacke kippt.

Zusätzliche Pluspunkte durch Taschen und Powerbank-Funktion

Zusätzlich zur ausgefeilten Technik glänzt diese Jacke auch noch durch ihre vielseitigen Taschen. Nicht nur das Handy und Stifte finden in den Innentaschen platz, nein sogar ein vollwertiges Tablet könnt ihr bequem darin unterbringen. Hinzu kommt, dass die Batterie der SDJ-02, mit einer USB-Schnittstelle ausgestattet ist, so ist sie zusätzlich als Powerbank nutzbar. Also ist die SDJ-02 vor allem eins: eine echt gut durchdachte Jacke im Nerdylook und ein Punkt auf der Wunschliste für den nächsten Winter.

Ihr bekommt die SDJ-02 noch bis zum 21. Juni 2017 auf Kickstarter. Dort suchen ihre Entwickler Unterstützer, um sie im großen Stil produzieren zu können. Für einen Beitrag in Höhe von umgerechnet ca. 220 Euro könnt ihr euch die SDJ-02 direkt nach Hause bestellen. Die Lieferung erfolgt voraussichtlich im Oktober 2017. Zum Schluss haben wir noch das Produktvideo für euch, in dem die Erfinder euch die SDJ-02 noch einmal selbst vorstellen.


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Günther schnappt sich Sieg – Schumacher enttäuscht

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Vizemeister Maximilian Günther (19) hat nach einer eindrucksvollen Leistung seine ersten beiden Saisonsiege in der Formel-3-EM gefeiert, sein Prema-Teamkollege Mick Schumacher (18) verpasste beim achten und neunten Saisonrennen in Pau/Frankreich dagegen jeweils die Top 10.

Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher belegte im zweiten Lauf des Wochenendes den elften Platz, im dritten Rennen wurde er Zwölfter.

Günther war vom zweiten Startplatz in das Rennen am Sonntagvormittag gestartet und zog gleich auf den ersten Metern an Pole-Setter Lando Norris (Carlin) vorbei. Der erst 17 Jahre alte Rookie aus Großbritannien setzte Günther anschließend über mehrere Runden mit wütenden Angriffen unter Druck, der Oberstdorfer hielt auf dem engen Stadtkurs jedoch stand und konnte sich nach etwa einem Drittel des Rennens absetzen. Im zweiten Rennen verwies Günther den Briten Callum Ilott vom Prema-Powerteam auf Platz zwei.

Von Startplatz 14 hatte Schumacher sich im zweiten Rennen schnell um eine Position verbessert, der spezielle Kurs bot anschließend aber kaum Überholmöglichkeiten. Unter anderem durch den Ausfall von Titelkandidat Joel Eriksson (Schweden/Motopark) rückte Schumacher weiter vor. Im dritten Rennen hatte er keine Chance, sich weiter nach vorne zu arbeiten, der zwölfte Platz war das Maximum für ihn. Im Auftaktrennen am Samstag hatte Eriksson vor Norris und Günther gewonnen, Schumacher wurde Neunter.

In der Gesamtwertung führen Norris und Eriksson gemeinsam mit jeweils 139 Punkten vor Günther (137). Schumacher (47) fiel mit hinter dem Österreicher Ferdinand Habsburg (51) auf Platz sechs zurück. Am 1. und 2. Juli macht die Serie im Rahmen des DTM-Wochenendes auf dem Nürnberger Norisring erstmals in diesem Jahr in Deutschland Station.

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TV-Talk Anne Will: Von Steuern haben wir doch eigentlich alle keine Ahnung

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Diskutiert man über Steuerpolitik, kann ja kaum einer von uns mitreden: Die meisten da draußen sind schon mit ihrer eigenen Steuererklärung überfordert. Und egal, welcher Politiker oder Experte dann mit welchen Zahlen in den Kampf zieht – so recht kann doch kaum einer einschätzen, ob sie stimmen oder nicht. Umso klarer kann man erkennen, warum die FDP unter dem selbstverliebten Parteichef Christian Lindner gerade so populär ist, die CDU irgendwie als Stimme der Vernunft gilt, und die SPD wieder im politischen Niemandsland verschwindet.

Wohin mit all den Steuer-Milliarden?

Zum Beispiel bei Anne Will, die mit gleich drei Politikern darüber reden will, was wir mit den 54 Milliarden Euro machen, die Bund, Länder und Kommunen laut der Steuerschätzung bis 2021 zusätzlich einnehmen werden. Kommt die CDU (in diesem Fall vertreten durch die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer) und sagt: Es gebe einen „Spielraum“, die Bürger „in gewissen Umfang zu entlasten“, beim Solidaritätszuschlag beispielsweise – aber im Übrigen müssen wir in Bildung und Infrastruktur investieren, und das koste eben viel Geld. Damit könnte die Debatte schon mit dem ersten Statement zu Ende sein.

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Dann kommt Herr Lindner und sagt: „Der Staat wird immer maßloser“, und seine „Gier“ habe „kleptokratische Züge“ angenommen. Das „Jawoll!“ und das „Genau!“, das dann folgt, kann man überall hören. Schließlich kommt Thorsten Schäfer-Gümbel, der stellvertretende SPD-Parteivorsitzende und frühere Hoffnungsträger der hessischen SPD – er spricht gerne über den Grenzsteuersatz und die Einkommenssteuersatztarifveränderung. Wenn er konkret werden soll, verweist er auf Parteibeschlüsse, die bald kommen, heute schon, ganz bestimmt!, und dass man die „Handlungsfähigkeit des Staates bei Investitionen erhalten“ müsse. So, so! Immerhin fordert er dann noch, gleich mehrmals, die beitragsfreie Kita. Als Frau Kramp-Karrenbauer ihm dann vorrechnet, dass die schon im Saarland zu teuer sei  – Kosten: 92 Millionen Euro – sagt Herr Schäfer-Gümbel nur noch etwas von einem „gemeinsamen Kraftakt“.

Anne Wills Luxusproblem

Ob es das von Anne Will attestierte „Luxusproblem“ überhaupt geben wird, ist eh unklar. Ja, sagt Christian Lindner, der behauptet, der Staat habe 2021 insgesamt 146 Milliarden Euro mehr als 2016 – weswegen die von ihm geforderte Steuersenkung um 30 bis 40 Milliarden Euro noch „bescheiden“ sei. Nein, sagt Ulrike Herrmann, die Wirtschaftskorrespondentin der „Taz“, die von „erfundenen Spielräumen“ spricht, und davon, dass „gar nicht wirklich“ Geld da sei, wenn man erstmal die Inflation und die Lohnerhöhungen abziehe. Das findet irgendwie auch die SPD, deren Vertreter Schäfer-Gümbel manchmal vage das Stichwort „Reichensteuer“ einwirft, der den Spitzensteuersatz anheben, also niemanden entlasten, dafür aber ganz viel investieren will. Etwa in Wohnungsbau, irgendwie.

 Soli abschaffen_15Uhr

Als Lobbyist hat man es da naturgemäß leichter, weswegen Ex-FDP-Mitglied Eric Schweitzer, der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, in der Runde sehr klar und präzise wirkt. Naheliegenderweise geht auch er davon aus, dass bald viel mehr Geld zu verteilen sein wird – er will es in Berufsschulen, die Infrastruktur und den Ausbau der Glasfaser-Netze investieren, wie auch die FDP die Stromsteuer senken und mehr Geld für Forschung ausgeben will.

Und dass es in Deutschland ein Problem mit der Verteilung der Vermögen gebe, hat in dieser Runde wer gesagt? Dass Hartz IV-Empfängern mehr bleiben müsse von dem, was sie vielleicht doch irgendwo hinzu verdienen? Herr Lindner war’s. Er weiß sich eben zu verkaufen.

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