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Samsung Galaxy S8: Diese Augen lügen
Postschalter-Abbau: Im Kanton Bern stehen 76 Poststellen auf der Kippe

ZÜRICH – Jetzt sind die Schalter-Abbau-Pläne der Post für den Kanton Bern bekannt: 76 Poststellen sind gefährdet.
Vergangenen Herbst kündigte die Post an, das Filialnetz radikal zurechtzustutzen. Bis zu 600 Poststellen sollen bis 2020 verschwinden. Jetzt konkretisieren sich nach und nach die Kahlschlag-Pläne.
Nun ist Bern dran! Wie die Post am heutigen Dienstag bekannt gab, gibt es nur 92 Poststellen im Kanton Bern, die bis mindestens 2020 garantiert werden. Die Eckwerte im Kantonsgebiet stünden nun nach Gesprächen mit Kantonsvertretern, schreibt die Post in einer Medienmitteilung.
Und diese werden hart. Denn 76 Poststellen stehen vor dem Aus!
Einzelfallprüfung von gefährdeten Poststellen
«Den Prozess zur Zukunft der 76 weiteren, nicht garantierten Poststellen wird die Post nun in einer sorgfältigen Einzelfallprüfung angehen oder weiterverfolgen», heisst es trocken.
Immerhin: Dafür will die Post über 40 Zugangsmöglichkeiten aufbauen. So werden etwa neue Zugangspunkte für Geschäftskunden und der Aufbau weiterer My-Post-24-Automaten geprüft.
So viel ist aktuell bekannt:
- Kanton Schwyz: Zehn Poststellen sind gefährdet, 13 garantiert bis 2020.
- Kanton Appenzell Ausserrhoden: Vier Poststellen droht die Schliessung, fünf sind bis 2020 garantiert.
- Kanton Basel-Landschaft: 21 Poststellen bis mindestens 2020 garantiert, sechs droht die Schliessung.
- Kanton Obwalden: Vier Poststellen bis 2020 garantiert, zwei droht die Schliessung.
- Kanton Schaffhausen: Sechs Poststellen sind garantiert bis 2020, vier droht die Schliessung.
- Kanton Uri: Drei Poststellen droht Schliessung, drei sind garantiert bis 2020.
- Kanton Solothurn: 21 Postellen sind nicht mehr garantiert.
mifold: Dieser Kindersitz passt sogar in die Handtasche
Einen Kindersitz fürs Auto auszusuchen ist eine hochkomplizierte Angelegenheit, soviel kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Zum Glück kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem der Nachwuchs auf einen Kindersitz verzichten kann und eine einfache Sitzerhöhung ausreicht. Allerdings gibt es da ein Problem – das inzwischen jedoch mit Hilfe von Crowdfunding gelöst wurde, denn mifold kam auf den Markt.

Sitzerhöhungen sind zwar praktisch, meistens recht günstig und zudem federleicht, aber andererseits extrem sperrig. Nun kommt es aber im Sitzerhöhungsalter durchaus häufiger vor, dass mal ein weiteres Kind im Auto mitgenommen werden muss oder man weiß im Voraus, dass das eigene Kind bei seinen Freunden eine Autofahrt geplant hat. Da wäre es doch praktisch eine Sitzerhöhung zu haben, die etwas kompakter wäre.
mifold: Innovativer Kindersitz oder nicht?!
Auftritt mifold. Die Briten nehmen kein Blatt vor den Mund und preisen die zusammenklappbare Sitzerhöhung als erste „echte“ Innovation in diesem Bereich seit 50 Jahren an. Womit sie vermutlich auch Recht haben. Das Prinzip ist dabei ziemlich einfach, wobei mifold strenggenommen gar keine Sitzerhöhung darstellt. Dazu muss man zunächst das Prinzip von mifold an sich erklären.


Die Erhöhung des Sitzes ist für Kinder deswegen wichtig, weil die Sitzgurte des regulären Autositzes sonst ihre Schutzfunktion nicht erfüllen können. Die Erhöhung sorgt dafür, dass Kinder genau wie Erwachsene durch die klassischen 3-Punkt-Gurte geschützt werden. Der mifold arbeitet genau umgekehrt: Statt die Sitzposition zu erhöhen wird der Gurt heruntergedrückt. Der Effekt – die Schutzfunktion des Gurtes zu erhalten – ist hierbei der Gleiche und die Schutzfunktion gleichermaßen gegeben.
Wer Bedenken bezüglich der Sicherheit hat: Der mifold erfüllt sowohl die EU-Normen für derartige Sitze, als auch die (oft strengeren) US-Regularien. Die Nutzer von Indiegogo, wo mifold ursprünglich Kapital eingesammelt hat, waren jedenfalls begeistert. Das Finanzierungsziel wurde damals um sage und schreibe 1.600% überschritten. Inzwischen gibt es den faltbaren Kindersitz auch auf Amazon. Allerdings offenbart sich hier der große Nachteil des mifold: Auf der deutschen Amazon-Seite werden 80 Euro für den mifold fällig. Auf Amazon.com dagegen nur 40$ . Hinzu kommt: Eine „normale“, sperrige Sitzerhöhung gibt es schon für knapp 15€. Da überlegt man durchaus zweimal, ob die leichte Transportierbarkeit den Preisunterschied rechtfertigt. Dennoch sehen wir mifold als eine clevere und kompakte Lösung für Kinder, die für Sicherheit im Auto sorgt und durchaus die alten sperrigen Sitzerhöhungen ersetzen kann.
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Haydens Organe sollen gespendet werden
Nach dem Tod des früheren MotoGP-Weltmeisters Nicky Hayden hat die Familie ihre Zustimmung zur Organspende gegeben.
Dies sei der Wille des 35-jährigen Amerikaners gewesen. Hayden war am vergangenen Mittwoch bei einem Fahrradunfall in Italien schwer verletzt worden und am Montag gestorben.
Nach der Organentnahme soll die Leiche mit einem Privatflug in die USA gebracht werden. Die Familie Haydens, der 2006 auf einer Honda den Titel in der Motorrad-Königsklasse geholt hatte, dankte den Ärzten der Klinik im norditalienischen Cesena für die Behandlung.
„Wir möchten, dass Nicky allen in seinen glücklichen Lebensphasen auf einem Motorrad in Erinnerung bleibt. Er wird uns schrecklich fehlen“, hieß es in einer Pressmitteilung.
Hayden war mit einer Gruppe von Radfahrern bei Riccione nahe Rimini unterwegs gewesen und von einem Auto erfasst worden. Nun wird geprüft, ob der Autofahrer, ein 30-jähriger Italiener, mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr.
„James Bond“: Schauspieler Roger Moore ist tot
Der britische Schauspieler Roger Moore, der in sieben James-Bond-Filmen den weltbekannten Geheimagenten verkörperte, ist. Seine Kinder teilten auch mit, woran Moore mit 89 Jahren gestorben ist.
Buchsbaumzünsler frisst sich durch NRW
Wenn der Buchsbaum kleine kahle Stellen aufweist, war wahrscheinlich der Buchsbaumzünsler da. Der Schädling breitet sich immer weiter aus in NRW.
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Hamann nimmt Schweinsteiger aufs Korn
In München waren sie gute Freunde, jetzt trennen Ex-Basketballnationalspieler Steffen Hamann und Fußballweltmeister Bastian Schweinsteiger tausende Kilometer.
Doch trotz Schweinsteigers Wechsel nach Chicago haben die beiden ehemaligen FC-Bayern-Stars regelmäßig Kontakt und Hamann weiß um Schweinsteigers neue Situation in den USA.
„Es macht ihm Spaß, dort zu leben. Er wird nicht überall an jeder Ecke erkannt und genießt seine Zeit in Chicago. Er wirkt befreiter“, verrät der ehemalige Kapitän der FC-Bayern-Basketballer bei SPORT1.
Und noch ein Nebeneffekt ist Hamann an seinem alten Münchner Kumpel schon nach seinem Umzug nach Manchester aufgefallen: „Sein Englisch wird immer besser. Das Fußballer-Englisch ist ja immer so lala. Aber er hat sich schon gebessert.“
Offiziell! Darum geht Flick zu Hoffenheim
Champions League statt Confed Cup: Der im Januar als Sportdirektor des DFB zurückgetretene Hansi Flick wird neuer Geschäftsführer bei der TSG 1899 Hoffenheim. Der 52-Jährige war von 2000 bis 2005 Trainer der Kraichgauer und ist seitdem guter Bekannter von TSG-Mehrheitseigner Dietmar Hopp.
„Ich freue mich, dass er unser Angebot angenommen hat und am 1. Juli seine Arbeit gemeinsam mit Dr. Peter Görlich und Frank Briel in unserer Geschäftsführung aufnehmen wird“, sagte Hopp der Sport Bild: „Ich halte ihn für einen der besten Fußball-Fachleute hierzulande. Und er ist ein ausgesprochen angenehmer Mensch.“
Am Dienstagabend bestätigte auch der Verein, dass Flick fortan zur Führungsetage gehören wird. „Ich freue mich sehr nach einem erfolgreichen Jahrzehnt beim DFB nun in verantwortlicher Position in der Fußball-Bundesliga arbeiten zu können“, sagt der 52-Jährige.
Flick freut sich auf das „Gesamtpaket“ bei der TSG
„In Trainer Julian Nagelsmann und Direktor Profisport Alexander Rosen habe ich die besten Partner an meiner Seite, die man sich nur wünschen kann. Die jüngste Entwicklung der TSG ist ganz eng mit Julian und Alex verbunden“, freut sich Flick auf die gemeinsame Arbeit. „Das durch die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb komplettierte Gesamtpaket hat es mir leichtgemacht, mich für die TSG zu entscheiden“, sagt Flick, dem Anfragen mehrerer Bundesligisten vorlagen.
Flick hatte Mitte Januar aus „persönlichen und familiären Überlegungen“ um die Auflösung seines eigentlich noch bis 2019 laufenden Vertrags beim DFB gebeten. Der frühere Assistent von Bundestrainer Joachim Löw hatte sich damals eine „Zeit des Nachdenkens“ und „Zur-Ruhe-kommens“ nehmen wollen, hatte DFB-Präsident Reinhard Grindel gesagt. Dem DFB-Präsidium blieb nicht viel übrig, als dem Wunsch zu entsprechen.
Bierhoff rechnete nicht mit schneller Rückkehr
Zwar hatte Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff „fast“ ausgeschlossen, dass Flick schnell in die Bundesliga zurückkehren würde – nun waren es aber nur knapp vier Monate, ehe er in Hoffenheim unterschrieb. Die mögliche Qualifikation für die Gruppenphase der Champions League scheint verlockend.
Die Kraichgauer stellen sich für den Europapokal breiter auf. Der in Heidelberg geborene Flick, der in der Nähe des Hoffenheimer Trainingszentrums wohnt, kommt aber nicht als Ersatz für Sportdirektor Alexander Rosen. Flicks Verpflichtung habe „nur positive“ Auswirkungen auf Rosens Arbeit, sagte Hopp: „Alex hat bisher sehr gute Arbeit geleistet. Wir sind in Gesprächen über eine Vertragsverlängerung.“
Im kommenden Sommer, in dem die Nationalmannschaft beim Confed Cup (17. Juni bis 2. Juli) in Russland mitspielt, steht Hoffenheim ein Umbruch bevor. Die Leistungsträger Sebastian Rudy und Niklas Süle verlassen den Tabellenvierten der abgelaufenen Spielzeit und wechseln zum Rekordmeister Bayern München.
Wenn Hoffenheim in den Play-offs zur Champions League, wo ein harter Brocken warten könnte, scheitert, wäre das Team von Trainer Julian Nagelsmann für die Gruppenphase der UEFA Europa League gesetzt.
Sie brachte Dutzende Teenies in Sicherheit: Die Heldin von Manchester

Paula Robinson (48) wurde in der Nacht auf heute zur Retterin in der Not. Die Britin kümmerte sich um Dutzende Jugendliche, als diese in Panik aus der Konzerthalle in Manchester flohen.
Zigfach wurde ihre Telefonnummer geteilt, ihr Aufruf hat sich im Eiltempo im Netz verbreitet: Paula Robinson aus England wurde in der Nacht auf heute zum Engel von Manchester.
Die 48-Jährige hatte sich zusammen mit ihrem Mann an einem Bahnhof nahe der Manchester-Arena befunden, als es dort gestern Abend zum Attentat kam. Sie habe die Detonation gespürt, sagt sie zur Nachrichtenagentur Reuters. Dann habe sie Dutzende Teenies gesehen, wie sie schreiend von der Halle wegrannten.
Sie brachte die Jugendlichen in ein Hotel
Robinson reagierte sofort. Sie rannte zu den Jugendlichen und führte sie zu einem Hotel in der Nähe. Dort kümmerte sie sich um die in Panik geratenen Überlebenden und verbreitete via Facebook-Profil die Info, wo sich die Kinder befinden.
«Bombe ging in Manchester hoch, haben eine Menge Kinder bei uns, bitte sagt weiter, dass wir sie zum Premier Inn an der Victoria Station bringen», schrieb sie. «Wir passen auf sie auf und bleiben bei ihnen», ergänzte sie weniger später.
Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer im Netz. Unzählige Menschen meldeten sich bei Paula Robinson, die sich über mehrere Stunden hinweg um die Teenager kümmerte. Später teilte sie mit, inzwischen nicht mehr vor Ort zu sein. Suchende sollen sich bitte an die offizielle Hotline wenden, liess sie ausrichten.
Auf Twitter sowie in britischen Medien wird die Frau inzwischen als Heldin gefeiert. Robinson sei eine «unglaubliche Person», ein Leuchtturm in der Dunkelheit dieses Horrors», schreibt ein User. Ein anderer meint: «Es braucht mehr Leute wie Paula Robinson.» (lha)
Premiere am Bremer Theater: The Fairy Queen
Das Theater Bremen feierte die letzte Musiktheater-Premiere dieser Spielzeit: „The Fairy Queen“ von Henry Purcell, der Shakespeares „Sommernachtstraum“ zur Semi-Opera vertonte, zu einer Mischform aus Musik- und Sprech-Theater. Entsprechend ist die Bremer Inszenierung spartenübergreifend, Sänger, Schauspieler und Tänzer wirken mit, dazu der Opernchor und die Bremer Philharmoniker.
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