Sie brachte Dutzende Teenies in Sicherheit: Die Heldin von Manchester

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Paula Robinson (48) wurde in der Nacht auf heute zur Retterin in der Not. Die Britin kümmerte sich um Dutzende Jugendliche, als diese in Panik aus der Konzerthalle in Manchester flohen.

Zigfach wurde ihre Telefonnummer geteilt, ihr Aufruf hat sich im Eiltempo im Netz verbreitet: Paula Robinson aus England wurde in der Nacht auf heute zum Engel von Manchester.

Die 48-Jährige hatte sich zusammen mit ihrem Mann an einem Bahnhof nahe der Manchester-Arena befunden, als es dort gestern Abend zum Attentat kam. Sie habe die Detonation gespürt, sagt sie zur Nachrichtenagentur Reuters. Dann habe sie Dutzende Teenies gesehen, wie sie schreiend von der Halle wegrannten. 

Sie brachte die Jugendlichen in ein Hotel

Robinson reagierte sofort. Sie rannte zu den Jugendlichen und führte sie zu einem Hotel in der Nähe. Dort kümmerte sie sich um die in Panik geratenen Überlebenden und verbreitete via Facebook-Profil die Info, wo sich die Kinder befinden. 

«Bombe ging in Manchester hoch, haben eine Menge Kinder bei uns, bitte sagt weiter, dass wir sie zum Premier Inn an der Victoria Station bringen», schrieb sie. «Wir passen auf sie auf und bleiben bei ihnen», ergänzte sie weniger später.

Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer im Netz. Unzählige Menschen meldeten sich bei Paula Robinson, die sich über mehrere Stunden hinweg um die Teenager kümmerte. Später teilte sie mit, inzwischen nicht mehr vor Ort zu sein. Suchende sollen sich bitte an die offizielle Hotline wenden, liess sie ausrichten.

Auf Twitter sowie in britischen Medien wird die Frau inzwischen als Heldin gefeiert. Robinson sei eine «unglaubliche Person», ein Leuchtturm in der Dunkelheit dieses Horrors», schreibt ein User. Ein anderer meint: «Es braucht mehr Leute wie Paula Robinson.» (lha)

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