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Löwen wollen Meisterstück perfekt machen

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Absolute Hochspannung herrscht am Mittwochabend in der DKB Handball-Bundesliga. Die Rhein Neckar-Löwen können sich den Meistertitel vorzeitig sichern, sollte Verfolger SG Flensburg-Handewitt vorher patzen.

Die Flensburger fahren zum Auswärtsspiel vei EHF-Pokalsieger Frisch Auf Göppingen (ab 18.55 Uhr LIVE im TV bei SPORT1), im Anschluss können die Löwen gegen Rekordmeister THW Kiel dem Titel ganz nah kommen (ab 20.40 Uhr LIVE im TV bei SPORT1).

Beide Spiele werden auch im kostenlosen LIVESTREAM auf SPORT1.de gezeigt.

Löwen nach Sieg im Spitzenspiel selbstbewusst

Der Spitzenreiter entschied am vergangenen Sonntag das Gipfeltreffen mit Flensburg für sich und geht entsprechend selbstbewusst in die Partie gegen Kiel.

„Wir haben einen abgezockten Handball gespielt“, meinte Löwen-Spielmacher Andy Schmid nach dem Triumph zu SPORT1, „Es war ein großer Schritt, ich hoffe, dass uns niemand mehr von unserem Weg abbringt.“

SPORT1-Experte Stefan Kretzschmar hofft auf einen spannenden Titelkampf bis zum Schluss und setzt auf den THW: „Ob die Meisterschaft noch einmal spannend wird, hängt vom Spiel gegen Kiel ab. Sollten die Löwen verlieren, wird es noch einmal heiß.“

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WHO-Bericht zum Weltnichtrauchertag – 300 Zigaretten kosten einen Baum das Leben

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An den Folgen des Rauchens sterben jährlich Millionen Menschen. aber auch andere Lebewesen leiden unter den Folgen des Tabakkonsums. Einer neuen Auswertung der Weltgesundheitsorganisation zufolge, ist der Tabakgenuss eine große Belastung für die Umwelt.
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Dürfen Eltern das Facebook-Konto ihres toten Kindes öffnen?

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Am Mittwoch verkündet das Kammergericht Berlin ein Urteil, das für die Antwort auf diese Frage wegweisend sein könnte. Der Fall dahinter: Der Tod einer 15-Jährigen, die von einem Zug erfasst wurde.

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Zahlungsverkehr: Vier weitere grosse Banken mit Twint

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Neu können auch Kundinnen und Kunden der Credit Suisse, der PostFinance, der Raiffeisen und der Waadtländer Kantonalbank die Twint App mit Direktabbuchung vom Bankkonto nutzen. (Archiv)

BERN – BE – Kundinnen und Kunden von vier weiteren grossen Banken können ihre Rechnungen nun mit der neuen Handybezahl-App Twint begleichen. Credit Suisse, PostFinance, Raiffeisen und die Waadtländer Kantonalbank haben die Bezahl-App mit direkter Kontoabbuchung eingeführt.

Die Twint Apps der UBS und der Zürcher Kantonalbank sind bereits seit April erhältlich. Damit stellten nun die sechs grössten Schweizer Banken ihren Kundinnen und Kunden eine eigene Twint App zur Verfügung, teilte Twint am Dienstag mit.

Der Vorteil der Twint Banken-App: Das Konto der Hausbank der Kundinnen und Kunden wird direkt mit der App verbunden. Dadurch entfällt das Aufladen von Guthaben. Alternativ können Kundinnen und Kunden eine Kreditkarte hinterlegen.

Weiterhin verfügbar ist die Twint Prepaid App. Dabei wird das Guthaben via Bankkonto von 32 Regional- und Kantonalbanken oder mittels Guthabencode aufgeladen.

App-Nutzerinnen und -Nutzer können an der Kasse, online und an Automaten bargeldlos bezahlen und auch Geldbeträge von Privatperson zu Privatperson senden. Laut den Angaben hat Twint rund 550'000 Downloads und wird für 250'000 Transaktionen pro Monat genutzt.

Die Twint gehört den sechs Bankinstituten sowie der Finanzinfrastrukturbetreiberin SIX. Sie war im Oktober 2016 mit dem Zusammenschluss der beiden Bezahl-Apps Twint und Paymit gegründet worden. Neben Twint drängen auch Technologienanbieter wie Apple oder Samsung mit einer Bezahl-App auf den Schweizer Markt.

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polaar: Ultraleichte Picknickdecke im Hosentaschenformat

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Mit den steigenden Temperaturen halten wir uns immer öfter draußen auf, Outdoor-Gadgets werden nun unerlässlich. Ob es dabei ein schattiges Plätzchen im eigenen Garten, Freibad oder im Park ist, darf eine Decke nicht fehlen. Hierbei spielt nicht nur die Optik eine Rolle, denn die Decke muss auch transportiert werden und sollte auch einigen Picknicks standhalten. Mit der polaar stellen wir euch im folgenden Artikel eine ultraleichte Outdoor- bzw Picknickdecke vor, welche bequem in die Hand- oder Hosentasche passt.

polaar Picknick-/ Outdoordecke zusammengepackt und auseinandergefaltet (Bild: Hersteller)

Die polaar-Erfinder wollten mit ihrem Produkt viel mehr als nur eine Picknickdecke schaffen, so haben sich die drei Freunde Gedanken um vielerlei Situationen gemacht und die gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse in ihrem Produkt vereint. Polaar besteht aus einem leichten synthetischen Gewebe und hat ein Maß von 150 mal 200 cm. Geliefert wird die Decke in einem Transportbeutel, welcher gerade mal eine Abmessung von 12 mal 17 cm besitztt – somit kann sie ständiger Begleiter sein.

polaar – reißfest und schmutzabweisend zugleich

Das bereits erwähnte Material der polaar bringt viele positive Eigenschaften mit sich, so ist die Decke mit ihren gerade mal 220 Gramm nicht nur ähnlich leicht wie ein Apfel, sondern dabei auch noch durchstoß- und reißfest. Weiterhin ist die Oberfläche wasser- und schmutzabweisend. Sollte beim Picknick dennoch etwas daneben gehen, ist sie auch sehr leicht abwaschbar. Die mitgelieferte Tasche besteht aus atmungsaktivem und ebenso leichtem Stoff.

Ausgebreitet bietet die XXL-Decke bequem Platz für bis zu vier Personen. Dabei verfügt sie an den jeweiligen Ecken farblich abgesetzte Einschubtaschen, diese können zum Verstauen von Handy, Buch oder Sonnencreme genutzt werden; sie schützen auch bei Wind vor Wegwehen von kleinen Gegenständen. Kurz ausgeschüttelt und acht Mal gefaltet findet die polaar am Ende des Ausflugs schnell wieder Platz im Transportbeutel.

Dank Schlaufen auch Regendach und Sonnensegel

An den Ecken der Decke sind zusätzlich Schlaufen angebracht, diese können zum Befestigen der polaar am Boden, zum Beispiel mit Heringen, genutzt werden. Die Erfinder spielten dabei aber auch das Szenario eines Regengusses durch, so ist es denkbar, die polaar auch als Regendach zu nutzen – dank des Materials kein Problem. Die Decke ist schnelltrocknend und saugt sich nicht mit Feuchtigkeit voll. Das Schleppen einer vollgesogenen Wolldecke nach einem spontanen Wolkenbruch ist damit Geschichte.

Sollte das Wetter einmal in die andere Richtung umschlagen und es noch wärmer werden, so kann die polaar auch als Sonnensegel genutzt werden. Das Material ist UV-beständig und die Eck-Schlaufen dienen hierbei wieder als Befestigung, zum Beispiel zwischen Bäumen. Das robuste Material wird auch für Zeltböden verwendet und ist extrem belastbar, sowie langlebig. Mit nicht einmal 20 Euro ist die polaar ein guter und zugleich günstiger Begleiter für jegliche Outdoor-Aktivitäten, ob zum Camping, auf Reisen, Festivals oder auch kleine Ausflüge ins Freibad.


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DTM-Pilot Auer startet bei ADAC GT Masters

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DTM-Pilot Lucas Auer wechselt für ein Wochenende in ein Cockpit eines GT3-Rennwagens.

Der Shootingstar der aktuellen DTM-Saison, mit zwei Siegen in vier Rennen derzeit Spitzenreiter, wird vom 9. bis 11. Juni im ADAC GT Masters im österreichischen Spielberg starten. Dies teilten der ADAC und Auers Mercedes-Team am Dienstag mit.

Der 22-jährige Österreicher wird sich seinen Mercedes-AMG GT3 mit Sebastian Asch teilen.

„Ich bin schon in der Formel 3 für die Mannschaft von Peter Mücke gefahren und dann bei ihnen in die DTM eingestiegen“, sagte Auer, der Neffe des neuen DTM-Chefs Gerhard Berger: „Uns verbinden so viele gemeinsame Erinnerungen. Es ist klasse, sie alle wiederzusehen. Hoffentlich können wir im ADAC GT Masters weitere gemeinsame Erfolge feiern.“

Auers Partner Asch hatte sich das Cockpit an den bisherigen zwei Saisonwochenenden mit Stefan Mücke geteilt. Am 10./11. Juni (jeweils 13.15 Uhr LIVE im TV bei SPORT1) finden die Rennen fünf und sechs statt. Während der Läufe findet ein Fahrerwechsel statt.

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TV-Tipp: Dieses bunte Deutschland

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Flüchtlinge bleiben meistens anonym. Kaum jemand kennt ihre Geschichte. Der Dokumentarfilm «Dieses bunte Deutschland – Über den Mut nach der Flucht» lenkt den Blick auf vier von ihnen. Das Erste zeigt ihn am Mittwoch (22.45 Uhr).

Zainap kommt aus Tschetschenien, ihr Mann wurde ermordet. Sie lebt nun in Groß Schönebeck, einem Dorf in Brandenburg. Said ist in Afghanistan groß geworden, er ist als Teenager geflohen – bis nach Pirna in Sachsen. Hasan hat Syrien verlassen aus Angst, in dem Bürgerkrieg dort kämpfen zu müssen und ist seinen Eltern nach Berlin gefolgt. Dafür hat er seine Frau und seine beiden kleinen Söhne zurückgelassen. Samiha ist ebenfalls aus Syrien geflohen. In Damaskus hat sie ein Ingenieurstudium abgeschlossen, nun ist sie in Leutkirch im Allgäu gelandet.

Sie alle haben Ängste, Hoffnungen und Träume, sie treffen auf Menschen, die ihnen helfen wollen, und auf solche, die sie ablehnen. Samiha will Deutsch lernen und studieren. Weil ihre Sprachkenntnisse noch nicht reichen, verzweifelt sie fast in einem Bewerbungsgespräch in einer Textilfabrik, aber sie gibt nicht auf. Zainap macht ein Praktikum in einem Kindergarten. «Am Anfang hat mich keiner gegrüßt», erzählt die Tschetschenin, «weder die Kinder noch die Eltern.»

Saids Vater ist tot, von seiner Mutter wurde er auf der Flucht getrennt. Nun hat er engen Kontakt zu einer Flüchtlingspatin in Pirna. Hasan hat Fotos seiner Söhne auf dem Smartphone gespeichert. Er unterhält sich mit ihnen per Skype. Seinen jüngsten Sohn hat er noch nie getroffen.

«Deutschland ist bunt» ist ein Film, der sich Zeit nimmt. Und das ist auch gut so. Weil es um Fragen geht, die sich nicht schnell beantworten lassen. Und weil die Schicksale der Flüchtlinge in Deutschland so viele Facetten haben, dass ein kurzer Blick darauf nicht reicht.

Der Nachteil der aktuellen Berichterstattung über Flüchtlinge ist die Konzentration auf den Augenblick. Und es ist die große Stärke dieses Dokumentarfilms unter der Gesamtregie von Jan Tenhaven, bei dem der Südwestrundfunk (SWR) und der Rundfunk Berlin Brandenburg (rbb) kooperiert haben, dass er das Leben der Flüchtlinge ein ganzes Jahr lang verfolgt. Und auch zeigt, wie viele Schwierigkeiten es beim Ankommen in Deutschland gibt, wie mühsam es vorangeht.

«In dieser aufgeregten Zeit im Herbst 2015 entstand die Idee zu dieser Langzeitbeobachtung», sagte Martina Zöllner, beim SWR verantwortlich für die Hauptabteilung Film und Doku. «Wir wollten Flüchtlinge in Deutschland begleiten, nun da sie hier angekommen waren. Wir wollten ihre Gesichter sehen, ihre Stimmen hören», erläuterte Zöllner bei der Vorstellung des Films in Berlin, bei der auch die Protagonisten anwesend waren.

Said erzählt, er habe einen Ausbildungsplatz als Tischler. Im August geht es los. Hasan hofft immer noch darauf, seine Söhne bald wiederzusehen. Seine Frau hat sich inzwischen von ihm getrennt. Von seinem Asylverfahren gibt es nichts Neues, sagt er. Das ist auch bei Zainap so. Die Entscheidung über ihren Antraq steht noch aus. Mitte Mai ist sie Großmutter geworden.

Samihas Motto heißt «Mut ist Widerstand gegen die Angst». Der Film endet mit einer Szene, die zeigt, wie sie an einem See auf ein Geländer klettert. Sie steht auf dem obersten Balken, hält erst die Balance, springt dann doch und schwimmt. Sie hat die Angst überwunden. Und sie hat einen Studienplatz. Fast unvermeidlich wirft der Film eine Frage auf, die er nicht beantworten kann: Wie sieht die Zukunft für die vier Flüchtlinge aus? Vielleicht lohnt sich dazu ein nächstes Filmprojekt.

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Bonn verlängert mit Di Leo

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Die Telekom Baskets Bonn treiben ihre Personalplanungen für die kommende Saison weiter voran.

Wie der Klub am Dienstag mitteilte, verlängerte Spielmacher TJ DiLeo seinen Vertrag um zwei weitere Spielzeiten bis 2019. DiLeo war im vergangenen Sommer von den Giessen 46ers nach Bonn gewechselt.

In der abgelaufenen Saison kam der Deutsch-Amerikaner auf solide 3,8 Punkte sowie 2,4 Assists pro Partie. Neben DiLeo bleibt auch Cheftrainer Predrag Krunic den Baskets erhalten. Sein Vertrag hatte sich durch das Erreichen der Play-offs automatisch um ein Jahr verlängert.

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Bayern auch im Netz die Nummer eins

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Auf dem Rasen beherrscht Bayern München die Konkurrenz nach Belieben, und auch in der digitalen Welt ist der Rekordmeister den anderen Bundesligisten weit voraus.

Zu diesem Ergebnis kommt zumindest die Analyse von Prof. Dr. Julian Kawohl und Marcus Kalkbrenner von der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin.

„Bei der digitalen Ansprache nationaler und internationaler Fans liegen die Bayern in der Liga deutlich vorn, mindestens so weit wie bei der Überlegenheit auf dem Fußballplatz“, sagte Kawohl, der die digitalen Kanäle, Inhalte und Geschäftsmodelle der 18 Bundesligavereine umfassend analysierte.

Über 100 Millionen Follower in China

Vor allem in Bezug auf die Breite bei digital verfügbaren Inhalten sowie der internationalen Ausrichtung bei digitalen Angeboten haben sich die Münchner einen Vorsprung vor der Konkurrenz erarbeitet. „Da zahlt sich die kontinuierlich vorangetriebene Internationalisierung der vergangenen Jahre aus“, berichtete Kawohl, der von „weit über 100 Millionen Followern und einer breiten Präsenz in den wichtigsten sozialen Netzwerken Chinas“ spricht.

In der Dreiteilung der Liga gehören neben den Bayern unter anderem noch Borussia Dortmund und der VfL Wolfsburg den „Vorreitern“ an. Der 1. FC Köln oder der Hamburger SV sind Teil der „Nachfolger“, während 1899 Hoffenheim oder RB Leipzig nur „Beobachter“ sind.

„Während die Mannschaften auf dem Platz mit schnellen Kombinationen und vielen Toren überzeugten, war da im Netz vielfach digitale Defensive angesagt“, meinte Kawohl, der den Vereinen zur Offensive vor allem in China, Japan und Russland riet: „Gerade vor dem Hintergrund der immer weiter voranschreitenden internationalen Expansion muss man hier präsent sein.“

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Anschlag in Manchester: Attentäter könnte allein gehandelt haben

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Bewaffnete Polizisten bewachen das Great Manchester Rennen nach dem Anschlag auf ein Konzert am 28. Mai. Seitdem sucht die Polizei nach möglichen Komplizen des Selbstmordattentäters. Doch nun schliesst sie auch einen Alleingang des Attentäters nicht mehr aus.

Manchester – Nach dem Anschlag von Manchester hegen die Ermittler Zweifel, ob der Selbstmordattentäter wirklich von einem grösseren Terror-Netzwerk unterstützt wurde. In einer Polizeimitteilung von Dienstagabend heisst es, Abedi habe «viele Handlungen alleine» vorgenommen.

Russ Jackson von der Anti-Terror-Polizei sagte die Unterstützung Salman Abedis durch ein grösseres Terror-Netzwerk sei nach wie vor nicht auszuschliessen, jedoch habe der 22-jährige Attentäter die meisten Bauteile für seinen Sprengsatz nachweislich selbst besorgt.

In der Polizei-Mitteilung heisst es weiterhin, seit seiner Einreise vier Tage vor der Tat bis zum Anschlag habe Abedi «viele Bewegungen und Handlungen alleine vorgenommen».

Der Selbstmordattentäter hatte am Montag vergangener Woche 22 Menschen nach einem Konzert des US-Popstars Ariana Grande mit in den Tod gerissen. Die Polizei äusserte anschliessend die Vermutung, ein Terror-Netzwerk stecke hinter der Attacke in Manchester. Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat für sich.

Drei zwischenzeitlich festgenommene Verdächtige wurden indessen am Dienstag wieder freigelassen. Gegen die Männer im Alter von 20, 24 und 37 Jahren wird nach Polizeiangaben nicht weiter ermittelt. Elf Verdächtige befinden sich noch immer in Polizeigewahrsam.

Unterdessen suchen die Ermittler weiter nach einem mysteriösen blauen Koffer, mit dem der Attentäter auf Überwachungsbildern wenige Stunden vor der Tat zu sehen sein soll.

Das Gepäckstück sei zwar nicht bei der Attacke benutzt worden, für die Ermittler aber dennoch von Interesse, hatte Jackson zuvor erklärt. Nach dem Sprengstoffanschlag waren Reste eines Rucksacks am Tatort gefunden worden.

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