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Tropical Breeze: XXL-Badeinsel zum Relaxen auf dem Wasser

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Das Wasser lockt uns bei den steigenden Temperaturen quasi magisch an. Eine Erfrischung am Pool oder See im Urlaub oder auch nach Feierabend ist im Sommer eine Wohltat. Nicht jeder ist dabei schwimmbegeistert sondern planscht und relaxt lieber im oder auf dem Wasser. Für diese Leser haben wir heut ein perfektes Gadget im Spotlight und stellen euch die Bestway Badeinsel mit dem exotischen Namen „Tropical Breeze“ vor.

Diese schicke Badeinsel kann viel mehr als eine herkömmliche Luftmatratze bieten, das sieht man nicht nur auf den ersten Blick. So hat die Tropical Breeze im Lounge Design Platz für bis zu sechs Erwachsene Personen bzw. eine Maximallast von bis zu 540 Kilogramm bei stolzen Maßen von 389 x 274cm. Dafür ist ein Transportgewicht von 23kg leider unerlässlich, dies lässt sich aber bei einem geplanten Ausflug etwa zum See trotzdem einrichten.

Luxus-Badeinsel gesucht? Tropical Breeze!

Zum ersten Aufblasen der Badeinsel empfiehlt sich bei dem vorhandenen Volumen wohl eher eine elektrische Pumpe, am Besten gleich mit Akku, um mobil zu sein. Dann sollte aber dank der Sicherheitsventile keine Luft mehr entweichen und der Spaß kann beginnen. Die Tropical Breeze bringt einiges an Ausstattung mit – so nämlich eine Kühltasche zum Verstauen und Kühlen von Getränken für den Ausflug auf dem Wasser. Weiterhin ist auch an den Sonnenschutz gedacht, denn ein Sonnensegel auf der einen Hälfte ist inklusive und lässt sich leicht anbringen oder bei Bedarf auch entfernen.

Praktische Tragetasche für die XXL-Badeinsel „Tropical Breeze“ (Bild: Hersteller)

Der „Boden“ der Badeinsel besteht aus dem üblichen Material, wie auch bei Luftmatratzen. Auf der Seite unter dem Sonnensegel jedoch befindet sich eine netzartige Struktur, die es erlaubt sich am duchdringenden Wasser zu erfrischen. Gegenüber sind zwei Lehnen zum bequemen Sitzen angebracht. An den langen Seiten der Tropical Breeze befinden sich jeweils zwei Haltegriffe, die es erleichtern, vom Wasser auf die Badeinsel zurück zu gelangen. Die kurzen Seiten umrahmen Halteseile.

Top Ausstattung und Komfort auf dem Wasser

Auf der aufblasbaren Insel verteilt sind auch sechs Getränkehalter eingelassen, welche den sicheren Stand der kühlen Limonade auch bei Wellengang sichern sollen. Das Material der Tropical Breeze ist robustes Vinyl mit gut verschweißten und reißfesten Nähten. Sollte dennoch ein Malheur passieren, so kann mit dem beiliegenden Reparaturset schnell geflickt werden. Die Bewertungen der Badeinsel sprechen zusammenfassend für sich, denn durchweg positiv wurde von gelungenen Tagen auf dem Wasser berichtet. Soll es etwas kleiner sein? Dann schau dir doch mal diese praktische Wasserhängematte an.


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Rossi darf bei Heimrennen starten

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Der italienische MotoGP-Superstar Valentino Rossi hat von den Rennärzten grünes Licht bekommen und darf am Sonntag (14.00 Uhr) bei seinem Heimrennen in Mugello an den Start gehen.

Der 38-Jährige bestand am Donnerstagmittag den notwendigen Check-up. Dies gab das Yamaha-Werksteam bekannt.

Rossi war in der vergangenen Woche beim Motocross in Mondavio nahe Pesaro gestürzt und hatte sich Verletzungen im Brustbereich sowie an Leber und Niere zugezogen. Die Ärzte stuften den neunmaligen Weltmeister aber als fit genug ein, um am Großen Preis von Italien teilnehmen zu können. Rossi ist nach sechs von 18 Läufen WM-Dritter.

„Leider habe ich noch starke Schmerzen im Bauch und in der Brust, aber es wird Tag für Tag besser“, hatte „Doctor“ Rossi am Mitwoch erklärt. 

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Neues Album: Kraftklub: Zwischen Rockstars und Priesterfiguren

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Lange war es ruhig um Kraftklub. Nach Jahren voller Konzerte und zwei Nummer-Eins-Alben drückte die Band den Stoppknopf.

Nicht einen Auftritt spielten die Jungs aus Chemnitz im vergangenen Jahr. Dafür verbrachten sie nach einigen Monaten Nichtstun viel Zeit im Proberaum und Studio.

Vor der Veröffentlichung ihres dritten Albums «Keine Nacht für Niemand» sprachen Sänger Felix Brummer, Gitarrist Steffen Israel und Schlagzeuger Max Marschk mit der Deutschen Presse-Agentur. Vor allem Brummer hat viel zu erzählen – mit gewohnter Selbstironie.

Frage: In «Band mit K», dem ersten Song des neuen Albums, singen Sie: «Das ist kein Scheinwerferlicht, das ist ein Heiligenschein.» Heißt das: Die Heilsbringer der deutschen Indie-Musik sind zurück?

Felix Brummer: Wir haben gedacht, wir fangen direkt mal sympathisch an. Wir sehen uns als Mischwesen zwischen Rockstar-Klischee und fast schon sakraler Priesterfigur.

Frage: Wie sind Sie an die neue Platte herangegangen?

Steffen Israel: Bevor wir angefangen haben, haben wir uns gesagt: «Wir machen jetzt erstmal Pause.» Und zwar solange, bis wir wieder Bock haben. Wir hatten keinen Zeitstress. Die Pause hielt aber nicht so lange. Bald hatten wir wieder Bock, in den Proberaum zu gehen und neue Sachen zu machen. Wir haben so lange an Songs gefeilt, bis sie wirklich fertig waren.

Frage: War es vorher anders?

Steffen Israel: Da war es schon so, dass wir gesagt haben: «Wir müssen ein neues Album machen.» Der Prozess war auch anders: Vieles ist erst im Studio entstanden, was bei dem neuen Album nicht so war.

Frage: Hardrock, Orchester, Synthiepop-Klänge – die Platte klingt vielseitiger als Ihre bisherigen Werke. Warum?

Felix Brummer: Die ersten beiden Platten waren musikalisch sehr von dem Live-Gedanken geprägt. Da ging es um: schneller, lauter, mehr. Es sollte immer knallen und ballern. Das war auch geil. Wir haben uns musikalisch davon frei gemacht, dass die Leute in jeder Sekunde abgehen müssen. Das ist entspannter und viel experimenteller.

Max Marschk: Wir haben uns in dem Album komplett von vielen Sachen gelöst, die wir abgefeiert haben, als wir jung waren. Wir haben uns weiterentwickelt. Es ist viel analoger und musikalischer. Auch Felix hat sich mit den Texten weiterentwickelt.

Frage: Das Album ist voller Referenzen. Auf Ol‘ Dirty Bastard oder Depeche Mode zum Beispiel. Farin Urlaub und Sven Regener von Element of Crime singen auf der Platte. Eine Hommage an Ihre Vorbilder?

Felix Brummer: Wir fanden es immer etwas albern, wenn Leute sagen: «Wir haben keine Vorbilder.» Man konnte unseren Songs bereits immer deutlich anhören, wovon sie inspiriert sind. Vielleicht wird auf dem Album besonders klar, woher wir musikalisch kommen.

Frage: Die ersten beiden Alben gingen jeweils direkt auf Platz eins. Was bedeutet Ihnen Erfolg?

Felix Brummer: Die Wikipedia-Einträge über die Nummer-Eins-Alben haben für uns weniger mit Erfolg zu tun.

Steffen Israel: Das sieht schon schön aus. (lacht) Wir freuen uns eher, wenn die Leute zu unseren Konzerten kommen. Wenn wir sehen, es besteht Interesse, die Leute wollen uns live sehen. Ticketvorverkäufe sind uns wichtiger als Plattenvorverkäufe.

Felix Brummer: Wir haben uns immer als Live-Band begriffen. Status und Erfolg haben wir nie in Goldenen Schallplatten gemessen. Sondern eher daran, wie viele Leute zu Konzerten kommen oder wo wir auf den Festivalplakaten stehen.

Frage: Die Single «Fenster» enthält scharfe Gesellschaftskritik. Dabei nehmen Sie besorgte Wutbürger in den Fokus. Wie blicken Sie auf den aktuellen Zeitgeist und das politische Geschehen?

Felix Brummer: Wir sind eine Band aus fünf Menschen, die sehr politisch denken. In Zeiten wie diesen ist es schwer, sich diesem Wandel zu entziehen, der sich gerade vollzieht und den nicht kritisch zu betrachten. Wir haben viel darüber geredet, ob man nun politische Songs machen muss und die eigene Meinung – die eigene vermeintliche Wahrheit – präsentieren muss. Das finden wir immer schon ein bisschen anmaßend. Dass man sagt: «Weil unsere Band so viele Leute hören, muss das jetzt gesagt werden, damit die Leute auf den richtigen Trichter kommen.» Das ist arrogant.

Frage: Ihre Haltung wird aber sehr deutlich in manchen Songs.

Felix Brummer: Das ist ja noch mal was anderes. Dass eine Haltung durchkommt, davon gehe ich aus. Wir sind schließlich fünf politisch denkende Jungs. Wer sich in diesen Zeiten als unpolitisch hinstellt, den kann ich nicht ernstnehmen.

Frage: Jan Böhmermann hat die deutsche Pop-Industrie und den Musikpreis Echo als unpolitisch und austauschbar kritisiert. Wie wichtig ist, dass Musik auch Haltung transportiert?

Felix Brummer: Ich verstehe das. Ich höre mir auch lieber Musik an, wo ich das Gefühl habe: Da wird eine Haltung transportiert, die ich irgendwie teile. Sie ist streitbar, interessant, polarisierend – und spannend. Ich habe nicht das Bedürfnis, deutsche Befindlichkeitsmusik zu hören, die so im Radio rauf und runter läuft. Das fühle ich nicht. Ich bin da wahrscheinlich nicht die Zielgruppe.

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Lichtverschmutzung irritiert Fledermäuse

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Einige Fledermausarten legen große Strecken zwischen Winter- und Sommerquartier zurück. Laut einer aktuellen Untersuchung kann künstliche Beleuchtung die „wandernden“ Tiere dabei stören.
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Breunig von Riesen zu Basekts Bonn

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Bundesligist Telekom Baskets Bonn hat Martin Breunig von den MHP Riesen Ludwigsburg verpflichtet.

Der Flügelspieler erhält im Rheinland einen Einjahresvertrag. „Martin ist ein starker Athlet, der am College über Jahre hinweg sehr produktiv war. Er ist bereit, uns auf den Innenpositionen zu helfen und möchte mit uns gemeinsam den nächsten Schritt machen“, sagt Baskets-Trainer Predrag Krunic.

Johannes Richter hingegen verlässt die Bonner auf eigenen Wunsch. Der Power Forward bat um eine Vertragsauflösung.

„Als ich im vergangenen Sommer her kam, hatte ich eine andere Vorstellung meiner Rolle im Team. Nun suche ich eine andere Herausforderung, wo ich vor allem mehr Spielzeit erhalte“, sagte Richter, der sich innerhalb der Basketball Bundesliga (BBL) einem anderen Verein anschließen will. 

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Jena zittert sich in die 3. Liga

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Der dreimalige DDR-Meister Carl Zeiss Jena kehrt nach fünf Jahren zurück in den Profi-Fußball.

Der Meister der Regionalliga Nordost machte trotz einer 0:1 (0:0)-Niederlage im Rückspiel der Aufstiegs-Playoffs gegen West-Meister Viktoria Köln den Sprung in die 3. Liga perfekt. Das Hinspiel in Köln hatte Jena am Sonntag 3:2 für sich entschieden.

Kölns Fatih Candan sorgte mit seinem späten Tor (81.) zwar noch einmal für Spannung, letztendlich rettete Jena aber das Ergebnis über die Zeit. 

„Letzen Minuten unerträglich“

Jena-Stürmer Timmy Thiele, im Hinspiel mit einem Doppelpack erfolgreich, sagte nach dem Spiel im MDR: „Absoluter Wahnsinn. Wir sind überaus glücklich. Jetzt sind wir da, wo wir hin wollten – in der 3. Liga.“ Auch Jenas Geschäftsführer Chris Förster fand nach dem Schlusspfiff emotionale Worte: „Ich kann das noch nicht glauben. Das ist ein komischer Modus, aber wir haben es geschafft. Ich kann einfach nicht mehr. Die letzten Minuten waren unerträglich.“

In einer intensiven Partie hatte die Viktoria durch einen Schuss von Felix Backszat (14.) die erste Chance. Wenig später traf Kölns Marcel Gottschling die Latte (23.). Jena ließ einige Unsicherheiten der Gästeabwehr ungenutzt und setzte vor allem auf Konter. Unter den 14.000 Zuschauern im Ernst-Abbe-Sportfeld war auch der Vizeweltmeister von 2002 Bernd Schneider, der mit seinem Jugendverein in den letzten Minuten nochmal zittern musste.

Kölns Bus verunstaltet

Damit folgt Jena dem SV Meppen (gegen Waldhof Mannheim) und der SpVgg Unterhaching (gegen SV Elversberg) in die 3. Liga, die sich in ihren Aufstiegsduellen bereits am Mittwoch durchgesetzt hatten.

Vor der Partie war der Mannschaftsbus der Viktoria vor dem Teamhotel im thüringischen Weimar beschmiert worden. „In Weimar nur Zeiss“ und „FCC“ prangte auf der Außenseite des Busses.

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Parteikollege hofft, dass «Gott das Problem lösen wird»: So schadet Trumps Klima-Exit den USA

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Will sich vom Pariser Klimavertrag verabschieden: US-Präsident Donald Trump.

WASHINGTON – Heute verkündet Donald Trump, ob er aus dem Pariser Klimavertrag aussteigen will. Kritiker warnen, dass der US-Präsident sein Land damit ins Hintertreffen bringen könnte.

Für Donald Trump (70) ist der Klimawandel eine blosse Erfindung. Wie amerikanische Medien berichten, will der US-Präsident daher aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen. Sein republikanischer Parteikollege Tim Walberg (66) sagte: «Ich bin überzeugt, dass Gott das Problem lösen wird, wenn es wirklich eines gibt.»

So rasch kommen die USA nicht aus den Verträgen

Schon bevor Trump heute 21 Uhr (Schweizer Zeit) zum Abkommen Stellung nehmen wird, hagelt es massive Kritik. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker (62) sagte, es sei die Pflicht Europas, die USA zu warnen, dass sie das Abkommen nicht ohne weiteres aufkündigen könnten. Es werde mehrere Jahre dauern, bis die Vereinigten Staaten tatsächlich aus ihren Verpflichtungen herauskämen.

Der frühere parteilose US-Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders (75) sagte, eine solche Entscheidung wäre ein schrecklicher Fehler. Der Klimawandel bereite schon jetzt massive Probleme in der Welt. Ohne internationale Kooperation könne er nicht gestoppt werden.

Die deutsche Grünen-Politikerin Rebecca Harms (60) wirft den USA ein «gefährliches Spiel» vor. Die deutsche SPD-Umweltministerin Barbara Hendricks (65) glaubt, dass sich die USA sogar ins eigene Fleisch schneiden werden: Aktive Klimaschutzpolitik sei Innovationspolitik, sagte sie. Wenn sich ein Land daran nicht beteilige, gerate es ins Hintertreffen. (gf)

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Aufwärtstrend: Wieder mehr Besucher im Bremer Universum

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213.000 Besucher kamen im vergangenen Jahr in das Bremer Naturwissenschaftsmuseum an der Uni. Das sind mehr als 2015, aber trotzdem weniger als erhofft.
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Badeunfall: Querschnittslähmung: Wenn ein Kopfsprung ins Wasser im Rollstuhl endet

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Dass er mit einem unbedachten Köpper in den Pool sein Leben riskiert hat, kann Adel Tawil noch immer nicht fassen. Der Sänger verletzte sich in seinem Ägypten-Urlaub im vergangenen Jahr derart schwer, dass es böse hätte enden können. Er stieß mit dem Kopf heftig an den Poolrand und brach sich vier Mal den ersten Halswirbel. „Ich habe schon gemerkt: Wow, das hat ganz schön geknallt!“, erzählt der 39-Jährige. Als er kurz danach ein starkes Ziehen im Nacken spürte und seinen Kopf nur noch in einer Position halten konnte, ließ er sich ins nahe gelegene Krankenhaus fahren. Er hatte verdammt Glück: Die Ärzte vor Ort stabilisierten seinen Nacken und rieten ihm zur sofortigen Rückreise nach Deutschland – liegend. Adel Tawil selbst habe die Lage zu diesem Zeitpunkt noch nicht besonders ernst genommen, sagt er. Doch: „Der deutsche Notarzt in der Maschine zurück hat mir dann gesagt, dass ich mich nicht mehr bewegen darf. Dass ich in akuter Lebensgefahr schwebe und es eine ernste Situation ist.“ Erst dann habe er realisiert, dass er wirklich schwer verletzt war. Sein Glück: Das Rückenmark war wie durch ein Wunder nicht verletzt worden, erklärt Chefarzt Dr. Roland Thietje vom Querschnittgelähmten-Zentrum in Hamburg: „Der Halswirbel ist quasi aufgesprengt worden und hat dadurch Platz gemacht für das Rückenmark. Wären Knochenteile in das Rückenmark gesprengt worden, wäre er vermutlich querschnittgelähmt.“ Eine Operation, die seine Stimmbänder gefährdet und Adel Tawil wohl seine Karriere als Sänger gekostet hätte, ließ sich noch abwenden. Dafür trug er monatelang eine Halskrause – ein langwieriger Heilungsprozess.

INFO Unfälle vermeiden

In der Klink traf Adel Tawil auch den Finn Gerken, der ihm noch einmal vor Augen führte, wie sein Badeunfall hätte ausgehen können. Der Teenager hatte sich den vierten Halswirbel gebrochen und konnte sich zu Beginn der Reha kaum noch bewegen. Aber er hat tapfer gekämpft: „Ich habe mir gesagt: Ich will zu zwei Dritteln daran arbeiten, im Rollstuhl gut klar zu kommen. Und zu einem Drittel, dass ja noch etwas wiederkommen kann von den Fähigkeiten“, sagt der 16-Jährige.

Finn Gerken ist mittlerweile wieder zu Hause bei seinen Eltern in Achim bei Bremen. Er kann seine Arme wieder bewegen und hat dadurch einiges an Selbständigkeit zurückerlangt. Der Tag, der sein Leben für immer veränderte, liegt noch nicht einmal ein Jahr zurück: In seinem Badeurlaub in Bulgarien wollte er eines Abends nur noch einmal schnell ins Meer. Er lief hinein, stolperte und stürzte. „Dann trieb ich kopfüber im Wasser und konnte meine Arme und Beine nicht mehr bewegen“, erzählt der 16-Jährige. Dabei sei der Kopf überstreckt worden und es zu einer Zerreißung der Bandstrukturen zwischen einzelnen Halswirbelkörpern gekommen, so dass sie verrutschen und in den Rückenmarkskanal eindringen konnten, erklärt Roland Thietje vom Querschnittgelähmten-Zentrum.

Der aktive junge Mann, der immer in Bewegung war und sich bei der Freiwilligen Feuerwehr engagierte, war plötzlich für immer gelähmt.

Je nach Höhe der Verletzung, stirbt man noch am Unfallort

Von einer durch Kopfsprung verursachten Querschnittlähmung sind vor allem junge Männer betroffen. Dabei ist der Sprung in unbekannte Gewässer der häufigste Grund unter den sportbedingten Unfällen, die zu einer Querschnittlähmung führen. Besonders tragische Verletzungen betreffen dabei die Halswirbelsäule, die dann zu einer sogenannten Tetraplegie führen. Dabei können die betroffenen Patienten beide Arme und Beine gar nicht oder nur teilweise bewegen. In den meisten Fällen ergibt sich eine lebenslange Rollstuhl- und erhebliche Pflegeabhängigkeit. Besonders häufig sind junge Männer betroffen. So auch Sasa Blagojevic. Wasser war sein Leben: Er liebte Wasserski fahren und wollte professioneller Turmspringer werden. Bei einem Sprachurlaub auf Malta sprang er regelmäßig von einer Klippe ins Meer. Nur ein einziges Mal sprang er von einer anderen Stelle ab: „Ich bin einfach zwei-drei Meter weiter nach links gegangen und habe vorher nicht geguckt“, so Sasa Blagojevic. „Ich bin wie immer mit dem Kopf ins Wasser gesprungen und habe in der Luft schon gesehen, dass das Wasser doch nicht so tief ist. Ich bin mit dem Kopf komplett auf den Felsen geknallt. Als ich dann schwimmen wollte, habe ich gemerkt, dass ich Arme und Beine überhaupt nicht mehr bewegen konnte.“

Das müssen Sie beim Baden in F… Die wichtigsten Fragen und Ant… (2115341)Seine Mutter Enesa Zöller bekam daraufhin einen unvergessenen Anruf: Ihr Sohn habe einen schweren Unfall gehabt und sei querschnittgelähmt. Er werde nie wieder laufen können. „Der schlimmste Moment meines Lebens. Sowas ist unbeschreiblich“, sagt die Mutter. Sasa Blagojevic erinnert sich: „Man hatte mir gesagt, es gäbe keinerlei Hoffnung, dass ich noch etwas an Funktionen zurückerlangen werde.“ Er werde wahrscheinlich ein Leben lang mit einer Sauerstoffmaschine beatmet bleiben, nicht mehr sprechen können, vielleicht nur noch die Augen bewegen können. Dr. Roland Thietje erlebt solche Tragödien beinahe täglich in seiner Klinik: „Bei den Badeunfällen passiert im Grunde immer das Gleiche: Ein Mensch läuft oder springt in ein Gewässer, das ihm nicht wirklich bekannt ist und wo die Tiefe nicht ausreichend ist, so dass er mit dem Kopf irgendwo aufprallt, ihn überstreckt oder überbeugt. So kommt es zu einer Kompression eines Halswirbelkörpers und im Anschluss daran zu einer Verletzung des Rückenmarks.“ In kritischen Fällen, bei Verletzungen weit oben der Wirbelsäule, könne das auch tödlich enden, da die Atmung ausfällt. Manchmal noch am Unfallort.

Für Sasa Blagojevic kam es nicht so verheerend, wie vorausgesagt. Der Unfall ist neun Jahre her und Sasa Blagojevic kann mit ein paar Hilfsmitteln einem normalen Job nachgehen. Der 25-Jährige arbeitet beim Schulamt in Rüsselsheim. Er sehr trotz aller Einschränkungen froh, „dass ich mein Abitur machen konnte, einen ganz normalen Job aufnehmen konnte und generell ganz aktiv am Leben teilnehmen kann.“

KASTEN Prävention

Finn Gerken mobilisiert seine Kräfte ebenfalls jeden Tag aufs Neue. Mittlerweile kann er am Rollator sogar ein paar Schritte gehen. Im Querschnittgelähmten-Zentrum in Hamburg traf er Adel Tawil nach einer emotionalen gemeinsamen Zeit wieder. Die Klinik-Mitarbeiter und seine Mitpatienten haben den Sänger so sehr beeindruckt, dass er dort schon zum zweiten Mal einen Benefizauftritt gab. „Wenn man die Stärke sieht, mit der manche Menschen damit umgehen – das ist für mich beeindruckend“, sagt der Sänger. „Finn ist für mich wirklich ein leuchtendes Beispiel dafür, was für Kräfte in uns Menschen stecken.“

Live bei stern TV sprachen Adel Tawil und Finn Gerken noch einmal über ihren Unfall

Wer ist? Adel Tawil

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Murray gibt sich keine Blöße

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Der topgesetzte Andy Murray hat sich zum Auftakt seiner Titelmission bei den French Open keine Blöße gegeben. Trotz zwischenzeitlicher Probleme besiegte der zweimalige Wimbledonsieger aus Schottland den Russen Andrej Kuznezov mit 6:4, 4:6, 6:2, 6:0.

Im vergangenen Jahr hatte Murray erstmals im Finale von Roland Garros gestanden, dort aber gegen Novak Djokovic verloren. Der Titel von Paris fehlt dem 30-Jährigen ebenso noch in seinem Grand-Slam-Portfolio wie der Coup bei den Australian Open.

Bei den wichtigsten Vorbereitungsturnieren in den vergangenen Wochen hatte Murray enttäuscht. Fest steht trotzdem bereits, dass der Olympiasieger die Spitze des Rankings in Frankreich nicht verlieren kann.

Ohne Satzverlust zog US-Open-Champion Stan Wawrinka in die zweite Runde des bedeutendsten Sandplatzturniers ein. Der an Position drei gesetzte Schweizer gewann mit 6:2, 7:6 (8:6), 6:3 gegen den slowakischen Qualifikanten Jozef Kovalik.

Am vergangenen Samstag hatte Wawrinka das Turnier in Genf durch einen Finalsieg über Mischa Zverev (Hamburg) gewonnen.

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