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Keine heiße Luft: Die TOP 5 Ventilatoren für den Sommer

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Die Top 5 Ventilatoren des Jahres – strahlende Sonne und eine angenehm kühle Windbrise, um nicht ins Schwitzen zu geraten: Die Idealbedingung bei sommerlichen Temperaturen. Ein guter Ventilator lässt diesen Sommernachtstraum auch im Zuhause wahr werden. Wir haben die besten Ventilatoren des Jahres für euch herausgesucht. Vom kleinen VW Käfer bis zum Porsche der Ventilation ist für jeden von euch etwas dabei.

Honeywell HT-900E: Der robuste Turboventilator

Honeywell HT-900E an der Wand montiert (Bild: Hersteller)

Wer kennt es nicht: Nichts ist nerviger als ein laut vor sich hin brummender Ventilator. Diesem Problem setzt Honeywell mit seinem HT-900E ein geräuscharmen Betrieb entgegen. So soll das Gerät zum Beispiel beim Schlafen für angenehme Temperaturen sorgen. Dazu bietet der HT-900E einen besonders großen Neigungsspielraum mit drei verschieden Briese-Modi. Für die unkomplizierte Wandmontage ist er ebenso geeignet. Der Turbo-Ventilator ist zur Zeit für 25 Euro erhältlich.


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Quiet-Set Turmventilator – mehr Power für Zuhause

Ebenfalls von Honeywell kommt der Quiet-Set Turmventilator in hochwertigem Design. Er bietet einen starken Luftdurchsatz von 285m³/h ist dabei aber flüsterleise. Ein weiteres Feature ist ein Timer für bis zu 8 Stunden. Die LED-Anzeige besitzt eine Dimm-Funktion, um störungsfrei zu schlafen. Die integrierte Fernbedienung bietet eine komfortable Steuerung aller Funktionen; ideal um den Honeywell Quiet-Set Turmventilator von der Couch oder anderswo zu steuern. Zu Farbauswahl steht der Ventilator in klassischem Schwarz oder dezentem Weiß.


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Dyson AM08: Porsche unter der Ventilation

Ventilator neu gedacht. Eine Fernbedienung mit magnetischem Kontakt zur Aufbewahrung, komplette Kindersicherheit und unkomplizierte Reinigung da ohne Propeller, ein Sleep individueller Sleep Timer und überragende Energieeffizienz zeichnen den Dyson Dyson AM08 aus. Dazu kommt ein maximaler Luftdurchsatz von 600 Liter pro Sekunde. Das Killer Feature sind aber die fehlenden Rotoren, welche sonst oftmals einen unregelmäßigen Luftstrom erzeugen.

Der Dyson AM08 saugt die Luft an und verstärkt diesen Strom: Damit entsteht eine angenehm kühle und gleichmäßige Brise. Diese patentierte Air Multipler Technologie macht den Ausnahme-Ventilator nicht nur 75 Prozent leiser als normale Ventilatoren, sondern spart zudem Energie, erhöht den Lebenszyklus und macht die Reinigung zum Kinderspiel. Diese geniale Erfindung hat natürlich Ihren Preis – rund 370 Euro werden für den Branchen-Primus fällig.


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CSL USB Ventilator: Der kompakte Schreibtischventilator

Wer es lieber kompakter mag, kann mit dem CSL USB Ventilator nichts falsch machen. Die Stromversorgung erfolgt per USB-Anschluss, was einen sehr geringen Verbrauch garantiert. Hinzu kommt ein vergleichsweise hoher Luftdurchsatz für diese Größe. Der Neigungswinkel lässt sich variabel justieren und das Betriebsgeräusch ist äußerst gering. Das Gehäuse ist aus stabilem Kunststoff gefertigt; optimal, um ungestört am heimischen Schreibtisch oder im Büro zu arbeiten und dabei eine kühle Windbrise zu genießen. Der Sommer kommt bestimmt 😉 Der CSL USB Ventilator ist für 8,99 erhältlich. Oder doch einen kleinen Handventilator mit Akku? Hier gibt’s einen von EasyAcc.


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Solarventilator: Bewahrt euch einen kühlen Kopf

Ventilator-Mütze für den Sommer mit Solarpanels (Bild: Hersteller)

Ein nicht ganz ernst gemeinter Ventilator Vorschlag ist der HanLuckyStars Solarventilator. Diese Ventilatorkappe springt immer dann an, wenn ein kühler Kopf am nötigsten ist: Sobald die gleißende Sonne auf das eigene Haupt knallt. Die Ventilatorcap sorgt in jedem Fall für einen gelungenen Auftritt sowie jede Menge Partyspaß. Wer sich traut, kann die die Kappe für rund 9 Euro zuzüglich Porto in Wunschfarbe Lieblingsfarbe aufsetzen.


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Für alle, die noch mehr Gadgets für den Sommer brauchen, können sich die folgenden Sammlungen ansehen. Zu empfehlen sind unsere Gadgets zur Abkühlung im Hochsommer, allgemeine Sommer-Gadgets und diesen kleinen mobilen Kühlventilator, der mit einem Wasserschwamm arbeitet und wie eine Mini-Klimaanlage fungiert. Für die nötige Stimmung sorgen diese TOP 5 Bluetooth-Lautsprecher für den Sommer. Haben wir etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es in die Kommentare!

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Feuer-Unfall bei Debütsieg von Blaney

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Der US-Amerikaner Ryan Blaney hat das Pocono 400 gewonnen und damit erstmals in der höchsten NASCAR-Liga triumphiert.

Blaney ist nach Ricky Stenhouse Jr. und Austin Dillon bereits der dritte Premierensieger in dieser Saison.

Überschattet wurde das Rennen allerdings von einem heftigen Crash von Jimmie Johnson sowie dem fast zeitgleichen Einschlag von Jamie McMurray an dieser Stelle, dessen Auto daraufhin zu brennen anfing.

„Mein Bremspedal fiel bis zum Bodenblech durch. Offenbar hatte Jimmie dasselbe Problem. Bloß gut, dass wir beide wohlauf sind“, sagte McMurray danach.

Sieger Blaney hatte sich im entscheidenden 3. Rennsegment in einem packenden Duell zehn Runden vor Schluss gegen Polesetter und Langzeitspitzenreiter Kyle Busch durchgesetzt.

Nachdem der 23-Jährige anschließend noch erfolgreich den Angriff von Kevin Harvick abwehren konnte, durfte er über seinen ersten Sieg jubeln.

Harvick belegte am Ende Rang zwei vor Rookie Erik Jones, für den dies sein bestes NASCAR-Ergebnis war.

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TV-Tipp: 500 – Die Quiz-Arena

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Wer am Montag aus nackter Gewohnheit heraus RTL  einschaltet, um «Wer wird Millionär?» zu sehen, wird sich umstellen müssen.

Günther Jauch wird auf dem Bildschirm zu sehen sein, jedoch mit der Sommerquizreihe «500 – Die Quiz-Arena», die bereits 2016 mit fünf Folgen lief und nun wegen der recht guten Resonanz mit knapp vier Millionen Zuschauern pro Ausgabe in doppelter Länge mit zehn statt fünf Ausgaben von diesem Montag (20.15 Uhr) an neu aufgelegt wird.

Im Prinzip bleiben die Spielregeln von Durchgang eins erhalten: Ein Kandidat muss 500 Fragen am Stück beantworten, dann erhält er den höchstmöglichen Gewinn von zwei Millionen Euro plus die Gewinne, die er bis zum Erreichen der 500 schon angehäuft hat. Pro korrekter Antwort erhält er 1000 Euro. Allerdings nur, wenn er die Frage beim ersten Versuch richtig löst, nicht beim zweiten oder dritten. Er hat immer fünf Sekunden Zeit – Auswahlmöglichkeiten gibt es nicht.

Auch wenn der Traum vom großen Mammon scheitert, ein kleinerer Gewinn tut es vielleicht auch. Denn wenn ein Kandidat 50 Fragen am Stück richtig beantwortet hat, hat er bereits die bis zu dem Zeitpunkt erzielte Summe sicher. 2016 gelangten die besten beiden Mitspieler bis zur Frage 196 sowie bis zur Frage 186 und strichen damit Prämien von jeweils mehr als 100 000 Euro ein. Von der Frage 500, die zu zwei Millionen Euro berechtigt, waren sie damit allerdings noch ein ganzes Stück entfernt.

Sind die zwei Millionen denn überhaupt realistisch? «Warum sollte jemand, der fast 200 Fragen übersteht, nicht auch 500 schaffen?», sagt Moderator Jauch. «Aussichtslos ist das nicht, und bitte bedenken Sie: Die Million bei «Wer wird Millionär?» wird im Schnitt auch nur alle eineinhalb Jahre gewonnen!». Assistiert wird Jauch im übrigen wieder von Ralf Schnoor (55). Der Hannoveraner gewann 2010 bei «Wer wird Millionär?» den Höchstgewinn und stand schon 2016 Jauch als Experte und Schiedsrichter in «500 – Die Quiz-Arena» zur Seite.

Woran liegt es überhaupt, dass sich nach wie vor Millionen von Menschen Quiz-Sendungen im Fernsehen zu Gemüte führen? «Der Reiz, sich mit anderen zu messen, mehr zu wissen oder auch zu realisieren, wo man Defizite hat, hört nie auf», sagt Jauch.« Und bei «500 – Die Quiz-Arena» können Sie Gehirnakrobaten zusehen, die ohne ABCD-Antwort-Möglichkeiten und ohne jeden Joker innerhalb von fünf Sekunden die richtige Antwort geben müssen. Das ist geistige Hochseilakrobatik und faszinierende Unterhaltung zugleich.»

Jauchs mittelfristige Planung steht ansonsten. Bereits am 21. August kommt er mit «Wer wird Millionär?» aus der Sommerpause zurück. Er habe immer noch genauso viel Spaß wie vor 10 oder 15 Jahren, und deshalb freue er sich jetzt auch auf die nächste und die übernächste Staffel (von jeweils sechs Monaten Laufzeit) bis Mitte 2018. «Danach sehen wir weiter.» Ob es die Sendung eines Tages auch ohne ihn geben werde? «Die Frage könnte ich selbst mit allen Jokern dieser Welt nicht beantworten. Wenn es soweit ist, empfehle ich den Publikumsjoker!»

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Gartenarbeit: Schwere Infektionen verhindern

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Bei der Gartenarbeit können bereits kleinste Verletzungen zu schweren Infektionen und sogar Amputationen führen. Wie können sich Hobbygärtner vor den Gefahren schützen?
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Bamberg bindet Erfolgscoach Trinchieri langfristig

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Meister Brose Bamberg hat den Vertrag von Erfolgscoach Andrea Trinchieri verlängert.

Der neunfache deutsche Meister verlängert den Vertrag mit dem Italiener bis 2019. Dies bestätigte Bambergs Gönner Michael Stoschek nach dem Titelgewinn bei Telekombasketball. Offiziell bekannt gegeben wird die Verlängerung mit dem 48-Jährigen am Abend bei der Meisterfeier in Bamberg.

Unter Trinchieri gewannen die Franken dreimal die Meisterschaft und holten zudem 2017 den Pokal. In der Euroleague verpassten die Bamberger den Einzug in die Playoffs.

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Dank Bradleys Geniestreich! USA mit Punkt in Mexiko

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Die USA hat in der WM-Qualifikation einen richtungweisenden Sieg im Kampf um die Teilnahme an der Fußball-WM 2018 in Russland verpasst.

Ein 1:1 (1:1) in Mexiko bescherte der Mannschaft von Bruce Arena erst den dritten Punkt überhaupt im Aztekenstadion.

Die Führung der US-Boys schoss der EX-Gladbacher Michael Bradley mit einem wunderschönen Tor (6.).

Tor aus 35 Metern

Der 29-Jährige fing kurz hinter der Mittellinie einen missglückten Rückpass von Leverkusen-Stürmer Javier „Chicharito“ Hernandez ab, sprintete ein paar Meter, hob den Kopf und sah, dass Mexikos Torhüter etwas zu weit vor seinem Tor stand.

Der Mittelfeldspieler setzte aus knapp 35 Metern zu einem gefühlvollen Schlenzer an, der hinter Guillermo Ochoa ins Tor fiel. „Wenn man hier einen Punkt holt, dann hat man es gut gemacht“, sagte Bradley: „Der Einsatz jedes Einzelnen war großartig, hoffentlich können wir daran weiter anknüpfen.“

Der Dortmunder Youngster Christian Pulisic, der gegen Trinidad und Tobago noch der entscheidende Spieler war, blieb dagegen eher blass und wurde in der Nachspielzeit ausgewechselt – auch Bobby Wood vom Hamburger SV stand in der Startelf der Gäste.

Chicharito mit Assist

Für Mexikos Ausgleich sorgte Carlos Vela in der 23. Minute, Chicharito bereitete den Treffer vor. Durch das Unentschieden sind die Mexikaner mit nun 14 Punkten aus sechs Spielen souveräner Spitzenreiter der Sechsergruppe des nord- und mittelamerikanischen Verbandes CONCACAF.

Die USA (8) verpassten den Sprung auf Rang zwei und liegen hinter den punktgleichen Costa Ricanern auf dem dritten Platz. Auf Rang vier folgt Panama (6), beide Konkurrenten haben ein Spiel weniger absolviert als die USA.

Nur die besten drei CONCACAF-Teams qualifizieren sich sicher für die WM-Endrunde im kommenden Jahr in Russland (14. Juni bis 15. Juli 2018).

Der Vierte muss in die Playoff-Runde gegen einen asiatischen Vertreter. Erst am 1. September geht es für die USA mit einem Heimspiel gegen Costa Rica weiter.

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documenta-Geschäftsführerin Annette Kulenkampff im Interview

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In Kassel eröffnet an diesem Wochenende die documenta 14. Muss im Hinblick auf Terror und Krisen auch die Kunst politisch werden? Kann sie die Weltpolitik verändern? Geschäftsführerin Annette Kulenkampff über die Aufgabe der Kunst und den doppelten Standort der documenta.
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Angst vor Anschlägen und Panik: Wie sicher sind wir auf Großveranstaltungen?

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Konzerte, Volksfeste, Public Viewing, Sportveranstaltungen, Sommer-Events – viele Menschen fragen sich dieser Zeit: Können wir noch zu solchen Veranstaltungen gehen? Dort, wo viele Menschen sind, droht womöglich ein Anschlag?

„Menschenmassen sind auf mich gefallen“

Am Samstagabend griffen Attentäter Menschen in der Londoner Innenstadt an und töteten sieben von ihnen; in Turin kam es – ebenfalls am Samstag – beim Public Viewing zu einer Massenpanik. Während des Champions-League-Finales zwischen Juventus Turin und Real Madrid, das rund 30.000 Fans des italienischen Clubs auf dem zentralen Platz San Carlo verfolgten, nahmen die Menschen plötzlich Reißaus. „Leider war ich mittendrin“, erzählt Riccardo Zerbo, der mit seinem Freund Fabio das Spiel in Turin ansehen wollte. „Ich habe den Tod vor meinen Augen gesehen. Menschenmassen sind auf mich gefallen, ich war auf dem Boden eingeklemmt.“ Überall lagen Scherben, Gläser, Schuhe und Taschen.

Mehr als 1500 Menschen wurden verletzt, auch Riccardo verbrachte die Nacht im Krankenhaus. Ein siebenjähriger Junge rang tageleng mit dem Tod. Die genaue Ursache für die Massenpanik ist noch ungeklärt, womöglich war es ein falscher Alarm. „Manche haben geschrien ‚Ein Auto kommt‘, andere haben ‚Terror‘ geschrien“, so der 26-Jährige Riccardo. „Von wo die Bewegung kam, habe ich gar nicht gemerkt. Es hat sich ein Loch gebildet. Das Loch hat alle nach hinten gedrückt.“

„Die Leute haben geschrien: Rennt, rennt, rennt“

Riccardo Zerbo und Fabio Chiurazzi waren mit ein paar Freunden extra aus Villingen-Schwenningen angereist. Eigentlich sollte es einer der schönsten Tage für die Clique seit Jahren werden. Doch in dem Chaos verloren sie sich, keiner wusste zu dem Zeitpunkt, ob es wirklich einen Anschlag gab. Die Freunde aus Deutschland fanden sich erst spät in der Nacht wieder. Noch immer sind sie schockiert.

Die Angst der Menschen wächst. Offenbar reicht mittlerweile ein kleiner Impuls, um uns in Panik zu versetzen. Wie kommt es zu derartigen Paniken und wie verhält man sich dann richtig? Live bei stern TV berichteten Riccardo Zerbo und sein Freund Fabio  Chiurazzi am Mittwochabend von ihren Erfahrungen und den Konsequenzen für sie persönlich. „Es ist einfach schlimm, so etwas zu erleben“, sagte Riccardo Zerbo auf die Frage nach emotionalen Verletzungen oder gar Traumata. „Diese panische Angst, weil man nicht genau weiß, was passiert. Man liegt auf dem Boden und hört nur ‚Terror‘ und geht von dem gleich auch aus.“ Aus eigener Kraft habe er sich hochgedrückt, weil er sich gesagt habe: Ich will hier jetzt nicht sterben.
INFO MassenpanikTIPPS Was tun bei einer Massenpanik

Der Gedanke an alle Anschläge, die in den letzten Monaten passiert sind, das sei das größte Problem, meinte auch Fabio Chiurazzi. „Das ist in den Köpfen der Leute“, so der 24-Jährige. Er und ein Freud, den er wieder gefunden hatte, flüchteten in eine Supermarkthalle. „Jeder hat geschrien ‚Rennt, rennt, rennt! Die schießen, Terror!‘ Der Besitzer von der Halle hat uns zum Glück aufgemacht und wir waren da für circa 30 Minuten. Viele andere dort waren verletzt, viele haben geweint, viele hatten noch nicht einmal mehr Schuhe an. Alle hatten panische Angst, denn wir wussten ja die ganze Zeit nicht, was überhaupt draußen los war.“

Keine Terror, aber 1500 Verletzte

Die beiden Villingen-Schwenningener äußerten auch Kritik an dem Veranstalter des Public Viewing auf dem San Carlo-Platz in Turin, bei dem auch Glasflaschen verkauft wurden und kaum Kontrollen stattgefunden hätten: „Das Schreckliche ist: Es gab letztendlich keinen Terror. Aber trotzdem gibt es so viele Verletzte und Schwerverletzte. Das beweist, dass eine solche Massenpanik schnell stattfinden kann“, sagte Fabio Chiurazzi. „Was die Organisation betrifft, ist Deutschland viel weiter.“

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Miss 100 000 Volt verzaubert Paris – Kerber bleibt die Eins

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Der neue Stern am Tennis-Himmel zeigte Durchhaltevermögen: Jelena Ostapenko wurde nicht müde, die Siegertrophäe von Paris immer wieder innig zu küssen und an sich zu drücken. Selbst als die lettische Hymne zu Ehren der Überraschungssiegerin der French Open gespielt wurde, stemmte die ungesetzte Ostapenko den Coupe Suzanne Lenglen eisern in die Höhe.

„Ein Kindheitstraum ist wahr geworden. Ich kann es nicht glauben und bin sprachlos. Es ist einfach phantastisch“, jubelte die 20-jährige Ostapenko nach dem 4:6, 6:4, 6:3 im Finale gegen die favorisierte Simona Halep (Rumänien/Nr. 3) und rief ins Platzmikrofon: „Ich liebe euch alle, und ich liebe es, hier zu spielen.“

Durch ihren völlig unerwarteten Coup von Roland Garros sorgte die Weltranglisten-47. Ostapenko zugleich dafür, dass die Kielerin Angelique Kerber trotz ihrer Erstrundenniederlage in Paris an der Spitze des WTA-Rankings bleibt.

Nach 1:59 Stunden verwandelte Ostapenko auf dem Court Philippe Chatrier ihren ersten Matchball mit ihrem 54. Winner und riss als erste ungesetzte Gewinnerin des Profiturniers am Bois de Boulogne die Fäuste in den blauen Himmel.

„Ich habe mich auf dem Court zeitweise wie ein Zuschauer gefühlt“, klagte Halep und sagte zu ihrer Kontrahentin: „Was du geleistet hast, ist einfach erstaunlich. Genieß‘ es wie ein Kind“.

0:3 im zweiten Satz hinten

Ostapenko hatte nach dem Verlust des ersten Satzes auch im zweiten Durchgang mit 0:3 in Rückstand gelegen. „Ich habe aber einfach immer weitergekämpft“, meinte die Tochter eins ehemaligen Profifußballers – und lachte laut.

„Miss 100.000 Volt“, wie die L’Equipe sie wegen ihrer Haudrauf-Mentalität taufte, ist die im Ranking am schlechtesten platzierteste Spielerin, die jemals den Titel beim bedeutendsten Sandplatzturnier holen konnte. 

Die Wimbledon-Juniorensiegerin von 2014 kassierte für ihren ersten Turniersieg überhaupt ein Preisgeld in Höhe von 2,1 Millionen Euro und wird in der neuen Weltrangliste am Montag auf Platz zwölf vorstoßen. „Mein Ziel ist es natürlich, noch weitere Grand Slams zu gewinnen und im Ranking weiter zu klettern“, sagte Ostapenko. 

Zweite Finalpleite für Halep

Halep indes verpasste durch ihre zweite Finalniederlage in Paris nach 2014 den erstmaligen Sprung an die Spitze der Weltrangliste.

stapenko, der als erster Lettin überhaupt ein Major-Coup glückte, begeisterte die Zuschauer erneut mit ihrem riskanten Spiel. Immer wieder ging ein Raunen durch die 14.911 Besucher fassende Arena, wenn die Aufsteigerin ihre knallharten Grundlinienschläge zelebrierte. 

Den ausgeglichenen ersten Satz gab die frühere Turniertänzerin Ostapenko jedoch nach 36 Minuten ab. Bezeichnenderweise mit ihrem 23. Unforced Error. 

Auch in der Folge blieb Halep ihrer defensiven Taktik treu, erlief viele Bälle und wartete geduldig auf die Fehler der Lettin. Doch auch eine 3:0-Führung konnte die Favoritin nicht nutzen. Ostapenko wurde für ihr mutiges Spiel belohnt und holte sich den zweiten Durchgang. 

Die Vorentscheidung fiel danach, als Ostapenko zwei Tage nach ihrem 20. Geburtstag mit einem Netzroller das Break zum 4:3 holte. Im Anschluss brachen alle Dämme, die Zuschauer feierten den neuen Champion mit „Jelena, Jelena“-Sprechchören“. 

In Kuertens Spur

Und auch Gustavo Kuerten vergaß Ostapenko nicht, in ihrer erstaunlich routiniert vorgetragenen Siegerrede zu erwähnen. Der Pariser Publikumsliebling aus Brasilien hatte ebenfalls bei den French Open seinen ersten Turniercoup überhaupt gefeiert: Am 8. Juni 1997 – an diesem Tag wurde Jelena Ostapenko geboren.

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Hüttenberg und Friesenheim steigen auf

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Der TV Hüttenberg und die TSG Ludwigshafen-Friesenheim sind dem bereits feststehenden Zweitliga-Meister TuS N-Lübbecke in die Bundesliga gefolgt.

Am letzten Spieltag der 2. Bundesliga sicherte sich Hüttenberg mit einem 25:19 (12:10) gegen Lübbecke den zweiten Platz. Auf dem dritten Aufstiegsrang landete Friesenheim, das 32:27 (16:11) gegen Absteiger HC Empor Rostock gewann.

Der mit 13 Punkten Vorsprung souveräne Meister Lübbecke hatte die Rückkehr in die Bundesliga nach einjähriger Abwesenheit schon Ende April perfekt gemacht.

Die SG Leutershausen komplettierte das Feld der Absteiger in die 3. Liga neben den bereits vor dem Spieltag feststehenden Teams TuS Ferndorf, TV 1893 Neuhausen und Empor Rostock.

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