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Ogier: Vertragsgespräche liegen auf Eis

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Eigentlich wollte Sebastien Ogier bis zum Start der Rallye Spanien Klarheit darüber haben, für welches Team er 2018 in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) fahren wird. Doch aktuell ist diese Frage noch unbeantwortet – und daran wird sich so schnell auch nichts ändern, denn die Gespräche mit M-Sport liegen derzeit auf Eis.

„Seb wollte vor dieser Rallye alles erledigt haben, aber vor einer Woche haben wir die Gespräche abgebrochen, weil er sich auf diese Rallye konzentrieren will“, sagt M-Sport-Boss Malcolm Wilson zur ‚wrc.com‘. „Beim Stand der Verhandlungen hat sich in den sechs Wochen Pause nichts getan.“

Ogier betont ebenfalls, dass für ihn in dieser Woche nur der Kampf um den WRC-Titel im Mittelpunkt steht und er sich nicht durch Nebenkriegsschauplätze ablenken lassen will. „In dieser Woche muss ich mich um wichtigeres kümmern. Ich muss bei dieser Rallye ein gutes Ergebnis einfahren und will einen weiteren Schritt in Richtung nächster Titel machen“, sagt er.

Zugleich macht Ogier aber keinen Hehl daraus, dass ihn die Hängepartie über seine Zukunft nervt. „Ich hatte gehofft, dass ich bis jetzt eine Entscheidung getroffen habe, aber es ist für alle nicht einfach. Wir sind abhängig von großen Unternehmen oder Herstellern, die sich mit ihren Entscheidungen Zeit lassen“, so Ogier. „Daher ziehen sich die Gespräche in die Länge.“

Neben einem Verbleib bei M-Sport, den Ogier aber von einer größeren Unterstützung durch Ford abhängig gemacht hatte, steht nach wie vor auch ein Wechsel zu Citroen im Raum. Dort hatte Sportchef Yves Matton unlängst sein Interesse an Ogier verkündet, und auch Kris Meeke hatte erklärt, dass er sich über einen Teamkollegen Ogier freuen würde.

Für den Franzose steht lediglich fest: „Ich will weiter konkurrenzfähig sein. Deshalb schaue ich mir an, wo ich am stärksten sein kann“, so Ogier. „Dafür braucht es ein gutes Auto, gute Leute und eine große Motivation, das Ziel zu erreichen.“

Seit gestern sind die Chancen gestiegen, dass M-Sport Ogier diese Voraussetzungen bieten kann, denn Ford hatte seinen werksseitigen Rückzug aus der Rallycross-WM verkündet. Allerdings kann Malcolm Wilson noch nicht sagen, ob das dadurch freiwerdende Budget in die Rallye-WM gesteckt wird. „Wir stehen immer noch in regelmäßigem Austausch mit Ford, die offensichtlich einen Kurswechsel anstreben. Aber noch weiß ich nicht, was sie mit ihrem Geld aus der WRX machen“, sagt er.

© Motorsport-Total.com

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Film mit Ryan Gosling: So ist „Blade Runner 2049“: Tolle Bilder, gut gespielt, aber …

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 Für „Blade Runner 2049“ hängt die Messlatte unvorstellbar hoch. Immerhin hat der erste „Blade Runner“ um einen Androidenkiller (Harrison Ford) in der Schaffenskrise stilistisch und erzählerisch Filmgeschichte geschrieben. So optisch und moralisch „noir“ waren Science-Fiction-Filme vor 1982 nicht.

Und wenn mit Denis Villeneuve („Arrival“) auch noch die Speerspitze der philosophisch interessierten Science Fiction Regie führt, schießt die Fallhöhe ins Unermessliche. Kann der neue Film überhaupt gewinnen?

Los Angeles im Jahr 2049, 30 Jahre nachdem Blade Runner Deckard mit der Androidin Rachael (Sean Young) durchgebrannt ist: Die Welt ächzt noch mehr. Bevölkerungsdruck, Sprachverwirrung und Unterhaltungselektronik haben sich konsequent fortentwickelt.

Replikanten mit  verbessertem Gehorsam 

Die Tücken einer digitalisierten Welt liegen offen zutage. Immer wieder fallen Sätze wie: Das war vor dem Blackout, aus der Zeit haben wir nur lückenhafte Daten – eigentlich hat nur das überlebt, was auf Papier stand.

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Replikanten werden jetzt als „biotechnisch hergestellte Menschen“
vorgestellt. Nach den Erfahrungen aus Teil eins sind sie durch künstliche Erinnerungen und verbesserten Gehorsam wirksamer gegen das Meutern gesichert. Replikanten-Hersteller Tyrell ist pleite.

Seine riesige Firmenzentrale dient nur mehr als Vorbbau zum Pharaonengrab-artigen Hauptsitz des blinden Visionärs Wallace (Jared Leto). Der will in kapitalistischem Größenwahn Replikanten schaffen, die sich fortpflanzen.

Blade Runner K wird losgeschickt

Ein erster natürlich gezeugter Replikant ist bereits 2021 geboren und verschwunden. Wallace schickt seine Allzweck-Replikantin Luv (Sylvia Hoeks) auf die Suche. Die Polizistin Joshi (Robin Wright) schickt dagegen den Blade Runner K, um den Mischling zu töten.

Ryan Gosling spielt K auf der Spur des Kinds und auf einem erwartbaren, aber überzeugenden Selbstfindungstrip. Gosling ist ja seit „Drive“ bekannt für die Rolle des anständigen, verlässlichen, aber still leidenden Anbieters fragwürdiger Dienstleistungen.

Der Film versucht zunächst erfolgreich, optisch und thematisch nicht im Schatten des ikonischen Vorgängers zu bleiben: K fliegt über riesige Solarzellen-Felder (Energiewende) zu einer Eiweißfarm für nahrhafte Maden (Welternährung).

Denkwürdig ist die Nebenhandlung

Replikanten machen die Drecksjobs und werden von Menschen als „Hautjobs“ geschnitten (Rassismus). Und um die Erschaffung künstlicher Erinnerungen ist ein ganzes Berufsfeld entstanden (Kreativwirtschaft).

Blade Runner Heftstück 8.45Denkwürdig ist die Nebenhandlung um Ks holografische Freundin Joi (Ana de Armas). Im DNA-Archiv philosophiert sie über den Unterschied, aus vier Gen-Bausteinen zu bestehen oder aus zwei digitalen Zuständen. Und sie lässt sich ganz schön was einfallen, um ohne Körper trotzdem Sex mit K zu haben.

Als all diese konsequenten Weiterführungen beeindruckend in Stellung gebracht sind, vergisst der Film sie aber einfach. Stattdessen reiht er im letzten Drittel in viel zu schneller Folge beliebige Twists und pseudo-tiefgründige Dialoge aneinander.

Es scheint, als sei die Geschichte längst auserzählt

Der gealterte Deckard besäuft sich als Einsiedler mit Hund in einer postapokalyptischen Casinostadt. Und eine aufrührerische Replikantin (Hiam Abbass) mit Privatarmee lässt Ks Selbstfindung wie ein angestochenes Soufflé in sich zusammenfallen. Ein so wort- wie bedeutungsloser Endkampf und eine wirklich belanglose Familienzusammenführung runden einen eigentlich aufregend begonnenen Film ab.

Der Gedanke eines neuen „Blade Runner“ erschien vielversprechend. Doch hier scheint es, als sei die Geschichte längst auserzählt – nur mehr Posthistorie.

Blade-Runner- und Harrison-Ford-Fans seien also gewarnt: Dieser zweite „Blade Runner“ sieht zwar toll aus, er ist angemessen aufwendig produziert und gut gespielt. Aber er hätte ein Drehbuch gebraucht, das auch einlöst, was es selber verspricht.

Zumal Macher und Crew ja bei jeder Gelegenheit betonen, dass sie alle Blade-Runner-Fans sind. Vielleicht fehlte ihnen am Ende der ausreichend kritische Blick fürs wirklich Großartige.

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Schmerzvoller Klang

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Die US-Regierung wirft Kuba vor, Diplomaten durch Schallwellen verletzt zu haben. Wissenschaftler halten dies für unwahrscheinlich. Trotzdem: Schallwellen können schmerzhaft sein.
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Fehlstart: Ulm verliert auch in Bonn

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Basketball-Bundesligist ratiopharm Ulm kommt in der neuen Saison nicht aus den Startlöchern.

Das Team von Trainer Thorsten Leibenath verlor bei den Telekom Baskets Bonn 74:86 (47:35) und kassierte nach dem 68:72 gegen Alba Berlin die zweite Niederlage im zweiten Spiel. In der vergangenen Saison hatte Ulm auf dem kompletten Weg zum Hauptrundensieg zwei Spiele verloren (SERVICE: Die Tabelle).

23 Punkte von Isaac Fotu reichten den Gästen vor 4670 Zuschauern nicht aus, um Bonn ernsthaft zu gefährden. Bester Werfer der Telekom Baskets, die ihr erstes Saisonspiel bestritten, war Josh Mayo mit 21 Zählern.

Das Spiel im Stenogramm: 

Telekom Baskets Bonn – ratiopharm Ulm 86:74 (47:35)
Beste Werfer: Mayo (21), Gamble (16), Parks (15), Hill (12) für Bonn – Fotu (23), Lewis (15), Akpinar (11) für Ulm
Zuschauer: 4670

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Rekordmann Lewandowski schießt Polen Richtung WM

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Angeführt vom überragenden Bayern-Star Robert Lewandowski hat Polen einen ganz großen Schritt Richtung WM-Endrunde 2018 in Russland gemacht.

Der EM-Gastgeber von 2012 gewann sein vorletztes Qualifikationsspiel in Armenien 6:1 (3:1) und geht mit 22 Punkten als Tabellenführer in die letzte Runde am kommenden Sonntag, in der zum Abschluss der Gruppe E Montenegro der Gegner ist (SERVICE: Die Tabelle).

Die Montenegriner empfingen am Donnerstag im Verfolgerduell das punktgleiche Dänemark (ab 20.30 Uhr im LIVETICKER).

Der dreifache Torschütze Lewandowski (18., 25., 64.), Kamil Grosicki (2.), der Wolfsburger Profi Jakub Blaszczykowski (58.) und Rafal Wolski (90.) sorgten für den klaren Erfolg des Favoriten. Der Dortmunder Lukasz Piszczek konnte sich beim 1:0 als Vorbereiter auszeichnen. Hovhannes Hambardzumyan (39.) traf nach Vorarbeit des früheren Dortmunders Henrich Mchitarjan für die Gastgeber.

Lewandowski, der in der laufenden WM-Qualifikaton seine Treffer 13 bis 15 erzielte, ist nun mit 50 Treffern auch alleiniger Rekordtorschütze der polnischen Nationalmannschaft. Bisher führte in dieser Statistik Wlodzimierz Lubanski mit 48 Toren in 75 Länderspielen

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Chancenlos seit Generationen: Familie Ritter aus Köthen: Ein Kreislauf aus Verwahrlosung, Kriminalität und Rechtsextremismus

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Aus ihrer rechtsradikalen Gesinnung machten sie nie ein Geheimnis, Gewalt und schwierige Familienverhältnisse wiederholen sich seit Generationen in der Großfamilie: stern TV dokumentiert das Leben der Ritters aus Sachsen-Anhalt seit über 23 Jahren. 1994 berichteten wir erstmals über Mutter Karin Ritter und ihre sechs Kinder. Es waren Bilder von Kindern im Dreck, die die Hand zum Hitlergruß heben und in ärmlichsten Verhältnissen in einer Obdachlosenunterkunft aufwachsen.

Trotz steter Bemühungen von Jugendamt und anderen Behörden hat sich in all den Jahren bei den Ritters wenig geändert. Vor allem die vier Söhne von Karin Ritter sorgten immer wieder für Negativ-Schlagzeilen; die Liste ihrer Straftaten ist lang. Allesamt mussten sie mehrere Haftstrafen verbüßen. Selbst von den 11 Kindern der Ritter-Töchter wurden einige auffällig, viele von ihnen musste das Jugendamt in Heimen unterbringen. Und auch die Wohnsituation der Ritters hat sich nicht geändert. Der Zwangsumzug aus der Angerstraße in die Augustenstraße in Köthen ging in die nächste Schlichtwohnung der Stadt – in die Fortsetzung eines Lebens in Dreck, Gerümpel und Verwahrlosung. 

Keine Wohnung mit dem Namen „Ritter“

stern TV hat Karin Ritter und ihre drei derzeit bei ihr wohnenden Söhne Andy (32), Christopher (31) und Norman (33) erneut besucht und sich von ihrer Lage ein Bild gemacht: In der Obdachlosenunterkunft gibt es weder Duschen noch Heizungen, einige Räume sind von Schimmel befallen, warmes Wasser steht nur einzelnen Bewohnern zur Verfügung. Es gibt nur Waschbecken, an denen sich die Bewohner waschen können. Dazu das immer gleiche Bild von den Ritters: Alkohol, Zigaretten und jede Menge Wut. „Ich fordere eine neue Wohnung!“, so Karin Ritter. Die 63-Jährige wartet seit anderthalb Jahren darauf, dass in dem heruntergekommenen Haus in der Augustenstraße die versprochenen Sanitäranlagen eingebaut werden. Sie erklärt: „Ich bin hier mit hingezogen, weil Norman alkoholkrank ist und Andy ist drogenabhängig. Und jetzt legt mir die Wohnungsgesellschaft Steine in den Weg. Durch den Namen Ritter kriege ich keine Wohnung. Ich habe keine Mietschulden. Warum kriege ich keine Wohnung?“

Karin Ritter war im Grunde ihr ganzes Leben arbeitslos, lebte stets von Sozialhilfe und sie wurde vorbestraft wegen Volksverhetzung. Zur aktuellen Flüchtlingspolitik sagt sie: „Raus mit die Viecher! Die sind hier nicht erwünscht“, so das Familienoberhaupt. „Die kriegen alles in den Arsch gesteckt, die kriegen Wohnungen.“ Und sie soll nur wegen ihres Namens keine bekommen, fragt sich Karin Ritter? Doch das sei nicht ihr einziges Problem. Ihr Sohn Norman ist krank. Der 33-Jährige leidet wie sei älterer Bruder René bereits an Leberzirrhose – eine Folge seines jahrelangen Alkoholkonsums.

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Ein Kreislauf aus Gewalt, Fremdenhass und verpasster Chancen

Das Leben der drei Ritter-Söhne Norman, Christopher und Andy ist eine lange Geschichte voller Gewalt, Fremdenhass und verpasster  Chancen. Als stern TV sie 1994 das erste Mal traf, waren sie bereits mehrfach durch ihre extreme Gewaltbereitschaft aufgefallen. Die Schule hatte die Ritter-Kinder vom Unterricht ausgeschlossen, weil sie ihre Mitschüler mit Schlagstöcken traktierten. Es kam zu einem ersten von zahllosen Polizeieinsätzen wegen der Ritter-Kinder: Damals hatten sie die Tür einer Nachbarin mit einer Axt eingeschlagen, ihre Wohnung mit einem Baseballschläger verwüstet und die Frau verprügelt. Es mache ihnen Spaß, Menschen grundlos zusammenzuschlagen, erzählten die Jungs dem stern TV-Team. Und auch die rechtsradikale Gesinnung ihrer Eltern hatten sie bereits übernommen: Norman Ritter hob mit seinen neun Jahren die Hand zum Hitlergruß – und beteuerte: Wen er groß ist, wolle er Skinhead werden und „einen mit dem Baseballschläger verhauen“.

Norman hatte seine zweite Chance, als er für mehrere Jahre in einem Kinderheimuntergebracht war. Er blühte regelrecht auf und zeigte weniger Aggressionen. Doch Karin Ritter holte sich das Sorgerecht für ihre Kinder zurück. Als stern TV Norman 2007 wiedertraf, war sein Wunsch von 1994 inzwischen Realität geworden: Auf seinem glatt rasierten Schädel prangte die Tätowierung „Skin“. In seinem Zimmer die dazugehörigen Nazi-Devotionalien. Damals 23, war Norman kurz vor seinem nächsten Haftantritt, da er wegen schwerer Körperverletzung zu dreieinhalb Jahren verurteilt worden war. Das erste Mal hatte Norman bereits mit 18 Jahren viereinhalb Jahre im Gefängnis gesessen. 2007 saßen auch die Brüder René und Christopher gerade wieder ein. Andy Ritter, zu der Zeit 22, war der einzige der Brüder, der gerade keine Haftstrafe absitzen musste. „Ich habe alles verpasst: Schule, Arbeit, mein Leben“, räumte er bereits damals ein, war jedoch stark heroinsüchtig. Heute ist er von seinem jahrelangen Drogenkonsum schwer gezeichnet. 

„Wo ist die Gerechtigkeit in Deutschland?“

Christopher, der jüngste der vier Ritter-Brüder, ist heute 31. Er hat die meiste Zeit seines Lebens im Gefängnis verbracht. Zuletzt wurde er vor wenigen Monaten in der Obdachlosenunterkunft in der Augustenstraße verhaftet. Die Polizei ist bei den Ritters auch nach 23 Jahren weiterhin regelmäßig im Einsatz. Nach Angaben der Köthener Polizei gab es allein in den letzten anderthalb Jahren insgesamt 99 Einsätze in der Augustenstraße. In jedem dieser Einsätze waren einer oder mehrere Familienmitglieder der Familie Ritter involviert, schreibt uns die Polizei.

Die Ritter-Brüder sind wie ihre Mutter unzufrieden, fühlen sich von allen im Stich gelassen. Für die Ritters hat sich nie etwas geändert – ob durch gesellschaftliches Versagen oder eigenes Zutun. „Wo ist die Gerechtigkeit in Deutschland?“, fragte Christopher das stern TV-Team letzte Woche.

Die Ritters aus Köthen und das Flüchtlingsheim 19.00

Familie Ritter 12-2012

Familie Ritter 10-2012

Familie Ritter 9-2011

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Zverev kämpft sich ins Viertelfinale

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Der Weltranglistenvierte Alexander Zverev hat beim ATP-Turnier in Peking das Achtelfinale erreicht.

Der 20-Jährige aus Hamburg gewann sein Auftaktmatch gegen den Briten Kyle Edmund mit 6:3, 7:6 (7:3) und trifft nun auf den Italiener Fabio Fognini. Zverev ist in Peking hinter dem Weltranglistenersten Rafael Nadal (Spanien) die Nummer zwei der Setzliste.

Schon vor seinem ersten Match hatte die Spielervereinigung ATP Zverev in Peking zum Mediengespräch gebeten. In dem referierte Deutschlands Spitzenspieler über die hohen Erwartungen an seine Person und seinen Durchbruch in diesem Jahr. „Ich habe schon in frühester Jugend gelernt, mit Druck und Erwartungen umzugehen“, sagte Zverev: „Je mehr Matches man gewinnt, desto höher werden dann natürlich diese Erwartungen.“

Sein Motto sei, nichts von außen an sich heranzulassen. „Es ist schön, wenn große Spieler mir eine Zukunft als Nummer eins prophezeien, aber der Weg dorthin bedeutet nichts anderes als harte Arbeit, und das jeden Tag“, sagte Zverev. Er habe sich angewöhnt, nur noch auf die Ratschläge seines „inner circle“ zu hören: „Meine Familie, mein Trainerteam, was die sagen, ist für mich relevant.“

Man dürfe niemals aufhören, sich zu verbessern, das sei auch das Credo von Größen wie Rafael Nadal und Roger Federer: „Für mich die beiden besten Spieler aller Zeiten. Ich hoffe, ich kann dem, was sie erreicht haben, eines Tages ein wenig näher kommen.“

Das Jahr 2017 sei für ihn ein ganz spezielles gewesen, sagte Zverev. „Mein Spiel war in den letzten Monaten beständiger, das ist sicher etwas, was ich enorm verbessert habe.“ Außerdem habe er nur wenige schlechte Matches verloren: „Natürlich passiert das immer wieder, dass man schlechte Matches dann auch verliert. Aber ich habe in diesem Jahr viele gewonnen, das ist der Punkt.“ 

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Löwen fegen Hannover von Tabellenspitze

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Der deutsche Meister Rhein-Neckar Löwen hat die Kräfteverhältnisse zurechtgerückt und die Überraschungsmannschaft der TSV Hannover-Burgdorf förmlich von der Tabellenspitze der Handball-Bundesliga gefegt.

Die Löwen gewannen das vorgezogene Topspiel der zehnten Runde vor knapp 8000 Zuschauern in Mannheim mit 35:23 (17:9) und übernahmen damit die Tabellenführung vor den Niedersachsen.

Rückraumspieler Mads Larsen mit acht sowie Kreisläufer Rafael Gonzalez und Linksaußen Gudjon Sigurdsson mit jeweils sechs Treffern waren die erfolgreichsten Werfer der Gastgeber, die gegen geradezu konsternierte Hannoveraner zu keiner Zeit in Gefahr gerieten.

Sogar Appelgren trifft doppelt

Selbst der überragende Löwen-Torhüter Mikael Appelgren trug sich zweimal in die Torschützenliste ein. Bester Werfer der Gäste war Rückraumspieler Fabian Böhm mit vier Treffern.

Das nächste Ligaspiel steht für die Löwen am Donnerstag gegen Aufsteiger TV Hüttenberg auf dem Programm, ehe am Samstag die nächste Aufgabe in der Champions League wartet. In Schweden geht es gegen den dortigen Meister IFK Kristianstad. Bislang stehen für die Mannheimer ein Sieg gegen den polnischen Vertreter Wisla Plock und ein Unentschieden gegen den Titelanwärter FC Barcelona zu Buche. 

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Studie – E-Zigarette könnte Millionen Rauchern Leben retten

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Nach Ansicht von Wissenschaftlern könnten elektrische Zigaretten helfen, Millionen Menschenleben zu retten. Diese These stellen Forscher in einer Studie auf, die sie am Dienstag im britischen Fachblatt „Tobacco Control“ veröffentlichten.
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US-Wahlkampf: Millionen Nutzer sahen russische Propaganda

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Wie groß war die Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf? Auf Facebook wurden Anzeigen mit politischen Botschaften aus dem Land lanciert, die Millionen User erreichten.
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