Kunst und Kultur im Ruhrgebiet sind keine neue Erfindung. Viele Kumpel sangen gern in ihrer Freizeit, malten oder schrieben. Und mancher von ihnen wurde später zu einem renommierten Künstler.
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Bergleute als Künstler
Europameister verletzt: Janke neu im deutschen EM-Kader
Bundestrainer Christian Prokop hat das vorläufige Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft für die EM in Kroatien (12. bis 28. Januar) kurzfristig ändern müssen.
Zum Start des Lehrgangs in Stuttgart rückte Maximilian Janke für Niclas Pieczkowski in den Kader.
Europameister Pieczkowski musste seine Teilnahme wegen einer Schulterverletzung absagen. „Die Verletzung ist schade für Niclas. Wir wünschen ihm einen guten Heilungsverlauf“, sagte Prokop: „Jetzt freuen wir uns, Max im Kreise der Nationalmannschaft begrüßen zu dürfen.“
Der wie Pieczkowski für den SC DHfK Leipzig spielende Rechtshänder Janke bekam vom Leipziger Teamarzt grünes Licht, nachdem sich in einem Kontroll-MRT die vollständige Ausheilung seiner Adduktorenverletzung bestätigte.
Der beim Kurzlehrgang Ende des vergangenen Jahres in Kamen wegen einer Bronchitis noch fehlende Finn Lemke meldete sich zudem gesund und reiste ebenfalls nach Stuttgart.
Was haben 15 Jahre Einwegpfand gebracht?
Am 01.01.2003 trat das Einwegpfand auf Dosen und Plastikflaschen in Kraft. Mehrweg sollte damit gefördert, Dosenmüll aus der Landschaft verbannt werden. Hat das geklappt?
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GTE-Klasse: BMW wünscht sich einheitliches BoP-System
Wenn es nach BMW-Sportdirektor Jens Marquardt geht, würde auf der ganzen Welt dieselbe Balance of Perfomance (BoP) gelten. Er ist der Meinung, dass die Daten aus den verschiedenen Rennen eine gute Grundlage bieten würden, um weltweit ein einheitliches und faires System zu etablieren.
Marquardt sagt, dass das aktuelle System gut funktionieren würde. Er fügt hinzu: “ Es wäre aber schön, wenn es weltweit ein System gäbe, das von allen verwendet und verfeinert wird. Je mehr Datenpunkten man aus unterschiedlichen Geschichten hat, desto besser werden die Ergebnisse.“
„Wenn man sich anschaut, wie eng Le Mans dieses Jahr war und das mit dem vergangenen Jahr vergleicht, war das sicherlich eine Verbesserung“, so Marquardt. Der Sportdirektor zweifelt aber daran, ob alle Punkte beachtet worden sind. „Allerdings haben wir 2018 den Vorteil, dass es nach allem was ich gelesen habe, nur noch einen Reifenhersteller geben wird.“ Dieser „streckenunabhängige Unsicherheitsfaktor“ sei damit Geschichte, so Marquardt.
BMW wird mit seinem neuen M8 GTE in der Supersaison der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) starten. Wenn das Auto im Mai erstmals in einem WEC-Rennen am Start steht, wird der es bereits drei Rennen auf dem Buckel haben. Sein Debüt gibt der BMW M8 GTE bei den 24h von Daytona im Januar.
© Motorsport-Total.com
TV-Tipp: Zur Hölle mit den anderen
Wie erziehen wir unsere Kinder? Wie stehen wir zum Thema Migration? Sind wir glücklich, wenn wir reich sind? Menschen finden auf solche Fragen unterschiedliche Antworten – und verteidigen sie gerne mit Vehemenz.
Im ARD-Film «Zur Hölle mit den anderen» am Mittwoch (3. Januar) um 20.15 Uhr stecken zwei Paare mitten in einer solchen Auseinandersetzung, die kein gutes Ende nehmen kann.
Die Ausgangssituation ist einfach: Kulturmanagerin Katrin und Vollzeitmutter Sandra waren während des Studiums gut befreundet, treffen sich nun zufällig wieder und verabreden ein gemeinsames Abendessen mit ihren Familien. Die passen aber eigentlich gar nicht zusammen.
Katrin (Britta Hammelstein, 36, «Freier Fall»)) und ihr Mann Erik (Holger Stockhaus, 44, «Ladykracher») gehören zur Kategorie neureiche Spießer, die gerne ihr großes Haus mit Garten und Pool vorzeigen. Sandra (Mira Bartuschek, 39, «Heiter bis tödlich») dagegen hat den freischaffenden, linkspolitischen Journalisten Steffen (Felix Knopp, 42, «Über uns das All») an ihrer Seite, der sich in Elternzeit um Tochter Fatme kümmert. Die Vier haben völlig unterschiedliche Vorstellungen von einem schönen Leben – und lassen deshalb kein Fettnäpfchen aus, als sie aufeinandertreffen.
Steffen ist Vegetarier und Umweltaktivist, Erik Rassist. Sandra sehnt sich vor allem nach Sicherheit, Katrin dagegen nach Erfolg und Anerkennung. Diskutiert wird über die großen Fragen der Gesellschaft und der Lebensführung, die jeder anders beantwortet. Aus einer intensiven Diskussion wird schnell ein verbitterter Wettstreit.
«Zur Hölle mit den anderen» ist ein Film über Toleranz, die gerne beschworen, aber doch nicht gelebt wird. Der Drang zur Selbstverwirklichung und zur Optimierung des eigenen Lebens führt zu Lebenskonzepten, die nicht miteinander kompatibel sind. Das ist nicht schlimm und war vermutlich schon immer so – doch der Film führt vor, wozu die Suche nach dem perfekten Lebensstil führen kann.
Eben noch wurde überschwänglich eine Einladung ausgesprochen, kurz danach kommen die ersten Zweifel, ob das funktioneren kann. Doch statt den Grillabend in Ruhe durchzustehen, lassen sich die vier Protagonisten immer wieder provozieren. Regisseur Stefan Krohmer und Drehbuchautorin Nicole Armbruster gelingt es, die angespannte Situation nachfühlbar zu machen. Jeder Blick, jeder falsche Tonfall bei einem provokanten Spruch hat Folgen, führt zur nächsten Eskalationsstufe auf dem Weg zum großen Krach.
Dass das gelingt, liegt nicht zuletzt an den vier Schauspielern, die bestens zu ihren Rollen passen und den Eindruck vermitteln, als würden sie sich untereinander tatsächlich mit ihren gespielten Charakteren provozieren. Auch die Filmmusik (Stefan Will) hat daran ihren Anteil, nicht zuletzt Gitarrenklänge, die an den letzten Spanienurlaub erinnern. Wenn dann noch Vicky Leandros ihren Ohrwurm «Ich liebe das Leben» trällert, als wäre es das passende Motto für den Film, macht das die Scheinheiligkeit der Szene perfekt.
Bayern-Trainer? Das sagt Klopps Berater
Der FC Bayern muss für die kommende Saison einen neuen Trainer als Nachfolger von Jupp Heynckes finden.
Ein deutschsprachiger Coach soll es werden. Ein Kandidat wird dabei immer wieder genannt: Jürgen Klopp, Teammanager beim Premier League-Klub FC Liverpool.
Zuletzt wurde Klopp auch vom früheren Bayern-Profi Klaus Augenthaler ins Spiel gebracht.
Klopps Berater Marc Kosicke stellt allerdings bei SPORT1 klar: „Da ist nichts dran.“
Klopp hat mit Liverpool einen Lauf
Klopp hatte zuletzt öffentlich über einen Abschied von den Reds gesprochen, die Liverpool-Fans aber gleichzeitig beruhigt: Er habe den Wunsch, noch einige Jahre zu bleiben.
Derzeit hat Klopp in Liverpool einen wahren Lauf, ist wettbewerbsübergreifend seit 16 Partien ungeschlagen.
In der Premier League liegen die Reds auf Rang vier.
Zudem durfte sich Klopp zuletzt über den 84,5 Millionen Euro teueren Neuzugang Virgil van Dijk freuen.
Bayern beschäftigen sich mit Hasenhüttl
Während Klopp offenbar keinen großen Drang verspürt, Richtung München zu ziehen, beschäftigen sich die Bayern nach SPORT1-Informationen mit einem anderen Trainer: Ralph Hasenhüttl von RB Leipzig.
Auch wenn der Österreicher zuletzt geäußert hatte, er fühle sich noch nicht bereit für den Job beim Rekordmeister: Hasenhüttl hätte durchaus das Format für den Posten.
Gleich in der ersten Bundesliga-Saison führte er die Leipziger zur Vizemeisterschaft.
Bamberg kassiert historische Derby-Pleite
Serienmeister Brose Bamberg hat das Verfolgerduell in der Basketball-Bundesliga (LIVE im TV auf SPORT1) verloren und ist damit auf den fünften Platz zurückgefallen.
Der Titelverteidiger unterlag am Dienstag bei medi Bayreuth 75:85 (36:38). Die MHP Riesen Ludwigsburg wahrten dagegen mit einem 87:79 (53:40)-Sieg bei den EWE Baskets Oldenburg den Anschluss an die Tabellenspitze.
Bayreuth rückte durch den ersten Derby-Sieg gegen Bamberg seit Februar 1998 auf Platz vier der Tabelle vor und überholte mit 22:10 Punkten den Meister (20:12).
Nationalspieler Doreth bleibt Bayreuther
Grund zur Freude haben die Bayreuther auch angesichts der Vertragsverlängerung von Kapitän Bastian Doreth. Der 28-Jährige dehnte seinen Kontrakt um drei Jahre bis zur Saison 2020/21 aus. Das gab der Tabellendritte nach Spielende bekannt.
Ludwigsburg (24:6) ist nach dem Sieg bei Vizemeister EWE Baskets Oldenburg neuer Zweiter vor Alba Berlin (24:8). Souveräner Spitzenreiter ist Bayern München (30:2) (DATENCENTER: Die Tabelle)
Aufseiten der Bayreuther überzeugte der US-Amerikaner Gabe York als bester Werfer des Spiels mit 23 Punkten.
In Oldenburg übernahmen die Gäste aus Ludwigsburg kurz vor Ende des ersten Viertels die Führung und gaben diese bis zur Schlusssirene nicht mehr ab. Thomas Walkup (USA) führte Ludwigsburg mit 22 Zählern zum Sieg.
Die Spiele im Stenogramm:
medi Bayreuth – Brose Bamberg 85:75 (38:36)
Beste Werfer: York (23), Cox (14), Brooks (11), Robinson (10), Marei (10) für Bayreuth – Hickman (13), Hackett (12), Wright (11), Musli (10) für Bamberg
Zuschauer: 3300
EWE Baskets Oldenburg – MHP Riesen Ludwigsburg 79:87 (40:53)
Beste Werfer: Massenat (17), Mcconnell (17), Mahalbasic (15), Schwethelm (13) für Oldenburg – Walkup (22), Thiemann (15), Peter-McNeilly (13), Evans (12), Johnson (11) für Ludwigsburg
Zuschauer: 5633
Görges watscht nächste Gegnerin in Auckland ab
Fed-Cup-Spielerin Julia Görges hat auch ihr zweites Match im Tennisjahr 2018 gewonnen und ist ins Viertelfinale des WTA-Turniers in Auckland/Neuseeland eingezogen.
Die deutsche Nummer eins aus Bad Oldesloe ließ der slowakischen Qualifikantin Viktoria Kuzmova beim 6:4, 6:0 vor allem im zweiten Satz keine Chance. Görges trifft im Viertelfinale auf Polona Hercog aus Slowenien.
Zum Auftakt des mit 250.000 Dollar dotierten Vorbereitungsturniers auf die Australian Open in Melbourne (ab 15. Januar) hatte die 29-Jährige Olympiasiegerin Monica Puig in drei Sätzen bezwungen. Die Nummer zwei der Setzliste ist nach dem Aus ihrer Fed-Cup-Kollegin Mona Barthel die letzte verbliebene deutsche Spielerin in Auckland.
Hopman Cup: Kerber und Zverev gewinnen Auftakt
Es war noch ein bisschen Sand im Getriebe, dennoch hat Deutschlands Tennis-Dreamteam mit Angelique Kerber (Kiel) und Alexander Zverev (Hamburg) sein Debüt beim Hopman-Cup in Perth mit 2:1 gegen Belgien gewonnen.
Die Entscheidung fiel im Mixed, das Kerber/Zverev gegen Elise Mertens und Masters-Finalist David Goffin mit 4:2, 4:3 (5:2) für sich entschieden.
Kerber hatte das deutsche Duo durch ein zähes 7:6 (8:6), 7:6 (7:1) gegen Elise Mertens mit 1:0 in Führung gebracht.
Anschließend kassierte der Weltranglistenvierte Zverev nach einer eher mäßigen Vorstellung mit dem 3:6, 3:6 gegen einen spielfreudigen Goffin den 1:1-Ausgleich. Am Mittwoch treffen die beiden Deutschen auf die Kanadier Eugenie Bouchard und Vasek Pospisil.
Zverev und Kerber tun sich im Einzel schwer
„Das erste Match des Jahres zu gewinnen, ist großartig und eine Erleichterung“, sagte Kerber: „Ich bin froh, hier zu sein, Alex und ich sind ein tolles Team.“ Zverev ließ allerdings gegen Goffin fast alles vermissen, was ihn normalerweise auszeichnet. Schon sein erstes Aufschlagspiel gab er ab und fand während der gesamten Partie keinen Rhythmus.
Auch Kerber, in der Weltrangliste auf Platz 21 zurückgefallen, tat sich gegen Mertens lange Zeit sehr schwer. Sie hatte eine große Streuung in ihren Schlägen und leistete sich viele einfache Fehler. Fast eine Stunde brauchte die ehemalige Weltranglistenerste, um den Tiebreak mit 8:6 für sich zu entscheiden.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs zeigte Kerber dann phasenweie ihr Können. Sie war nun schneller, stand besser zum Ball und platzierte ihre Schläge genauer als noch im ersten Satz. Schnell führte die Deutsche mit 4:1, streute aber immer wieder auch Flüchtigkeitsfehler ein, die Mertens lange im Spiel ließen.
Den ersten Matchball zum 7:5 vergab Kerber, weil sie gegen den zweiten Aufschlag von Mertens viel zu wenig Druck machte. Beim zweiten machte sie es nach 1:57 Stunden Spielzeit dann besser und brachte auch den zweiten Tiebreak und damit das Match nach Hause.
Löwen setzen weiter auf isländischen Routinier
Der isländische Nationalspieler Gudjon Valur Sigurdsson wird auch in der kommenden Saison für den deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen auflaufen.
Der Klub und der Linksaußen zogen eine vertraglich vereinbarte Option und verlängerten den ursprünglich am Saisonende auslaufenden Vertrag bis zum 30. Juni 2019.
„Ich fühle mich mit meiner Familie in der Region sehr wohl, deshalb gab es überhaupt keinen Grund etwas zu verändern, zumal ich mit den Löwen bei einem absoluten Spitzenklub spiele, der auch in der kommenden Saison bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitreden will“, sagte der 38-Jährige.
„Gudjon hat sich nach seiner Rückkehr zu uns als einer der absoluten Leistungsträger etabliert“, sagte der Sportliche Leiter Oliver Roggisch, „deshalb war es keine Frage, dass wir ihn auch im kommenden Jahr weiter in unserer Mannschaft haben wollen.“
Sigurdsson war 2016 vom spanischen Klub FC Barcelona zu den Löwen zurückgekehrt. Zuvor hatte er bereits von 2008 bis 2011 für die Mannheimer gespielt.
