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Filmeffekte-Spezialist Gerd Nefzer : Deutscher Oscar-Gewinner zeigt, wie er in Hollywood das Wetter macht

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Gerd Nefzer ist der Herr über das Wetter, sagt man. In zahlreichen Hollywood-Filmen hat er es schon regnen, hageln, stürmen oder schneien lassen. Dafür wurde der 52-jährige Schwabe in Los Angeles gerade mit dem Oscar ausgezeichnet: für seine beeindruckenden Effekte im Film „Blade Runner 2049“. „Das konnte ich mir vor vier Monaten auch noch nicht vorstellen, dass ich den mal in den Händen halte“, so Nefzer zu stern TV. „Das ist ein Traum, der in Erfüllung gegangen ist.“ Mit der begehrten Auszeichnung würden 32 Jahre und viele Stunden harter Arbeit von ihm abfallen. „Und man denkt nur: All das hat sich gelohnt!“

Dabei ist Oscargewinner Gerd Nefzer strenggenommen nur ein Quereinsteiger: Eigentlich hat er Landwirt gelernt und ist Agrartechniker. Er besitzt auch immer noch einen eigenen Traktor und hilft hin und wieder daheim bei der Ernte. Mittlerweile aber spielt sich sein Arbeitsalltag in den Filmstudios in Babelsberg bei Berlin ab, wo Nefzer hollywoodreife Spezial-Effekte entwickelt. Allerdings nicht am Computer, wie die meisten glauben. „Das sind physikalische Effekte, die unmittelbar und in echt entstehen. Von ganz kleinen Dingen, bis zu riesen Explosionen oder großen Feuern. Wir sind niemand, der am Computer sitzt und irgendein Bild bearbeitet“, so der 52-Jährige.

Spektakuläre Effekte mit Alltagsgegenständen

Im Film „Blade Runner 2049“, für den Gerd Nefzer und sein Team den Oscar erhielten, spielen unter anderem Ryan Gosling und Harrison Ford in einer düsteren Zukunft. Die modernen Blockbuster müssen immer spektakulärer aussehen – dennoch darf sich keiner am Set verletzen können. Auch dafür ist Nefzer zuständig, wenn er „Betonwände“ konstruiert, durch die Schauspieler unbeschadet hindurchknallen können. Jeden dieser Effekte muss das Nefzer-Team in der Werkstatt vorher sorgfältig präparieren. Bekannt ist der „Wettermann“ dafür, dass er für verschiedenste Stimmungen in den Filmen das entsprechende Klima schafft. Schneeflocken beispielsweise, wie es sie auch in Blade Runner gibt, würden durch Schau erzeugt, sagt Gerd Nefzer: „Das ist ein spezieller Schaum, der, wenn er auf die Kleidung auftrifft, anfängt zu schmelzen. Man kann die Flockengröße verändern. Man kann grobe Flocken machen, man kann ganz kleine Flocken machen.“

Für viele Effekte müssen der Tüftler und sein Team kreativ werden und extra Maschinen bauen – oder Alltagsgegenstände umrüsten. Für „Blade Runner“ sollten sie echten Wassernebel erzeugen, die die düstere Atmosphäre schaffen sollte. Und so hat Nefzer das gemacht: „Das ist im Prinzip ein Hochdruckreiniger, den man zum Autowaschen nimmt. Mit mehreren speziellen, feinen Düsen wird das Wasser ganz ganz fein zernebelt und es entstehen ganz feine Wassertropfen.“ Für die nackte Frau, die im Film ohne irgendwelche Seile von der Wand gleitet, „haben wir uns gedacht, wir vakuumieren die Arme einfach in einer unsichtbaren Plastiktüte ein. Wie ein Würstchen beim Metzger. Und dann haben wir das Vakuum ausgeschaltet und sie ist aus der Tüte geglitten und langsam auf dem Boden gelandet.“

Von der kleinen Firma in Schwäbisch Hall zum Filmvater in Hollywood

Die Oscar-Auszeichnung für diese und andere Spezial-Effekte in „Blade Runner“ machte Gerd Nefzer bekannt. Allerdings hat er schon vorher für große Hollywood-Produktionen gearbeitet, wie „Inglourious Basterds“ von Quentin Tarantino, „Stirb langsam“ mit Bruce Willis, „Bridge of Spies“ von Steven Spielberg oder zuletzt „Red Sparrow“ mit Jennifer Lawrence. Dabei hat alles ganz klein angefangen: Mit einer kleinen Firma von Nefzers Schwiegervater in Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg, der vor fast 50 Jahren damit anfing, große Filmproduktionen und Serien mit Fahrzeugen oder Waffen auszustatten. Gerd Nefzer war als Fahrer von Filmautos auch schon vor der Kamera zu sehen. Der Tüftler fühlt sich hinter den Kulissen heute aber deutlich wohler sagt er. In den Filmstudios Babelsberg können er und sein Team kreativ werden und es ordentlich knallen lassen.

Auch für seinen Auftritt bei stern TV hat sich der Film-Effekte-Spezialist ein paar Überraschungen für den Moderator überlegt. Aber sehen Sie selbst!

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Mikme: Drahtloses Studio-Mikrofon für Profis unterwegs

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Viele Menschen lieben es einfach sich musikalisch zu entfalten. Der modernen Technik für zuhause sei Dank, braucht es für eine Aufnahme nich mehr zwangsläufig ein Tonstudio. Viele Sänger, Rapper oder Videokünstler kommen gut mit ihren eigenen Mikrophonen aus. Dennoch geht es immer noch eine Nummer besser. Eine klarere Audioqualität, ein kompakteres Design, ein benutzerfreundlicheres System. Kreative, die ihre Kreativität einfach rauslassen wollen, haben nur selten Lust sich lange mit der Betriebsanleitung oder komplizierter Handhabung herumzuschlagen.

Wer sich an dieser Stelle angesprochen fühlt sollte weiterlesen, denn heute stellen wir euch ein intelligentes Mikrofon vor, das dem Benutzer die allermeisten lästigen Problemchen abnimmt. Das heutige Gadget ist ein Qualitätsprodukt welches auch seinen Preis hat. Dafür ist es allerdings als einmalige Investition zu betrachten, die sich auf lange Zeit lohnt.

Mikme und seine Vorzüge – viel Qualität in einer kleinen Box

Mikme wurde für Musiker, Journalisten, Blogger, Videoproduzenten und andere Kreative entwickelt. Es vereint ein portables High Performance Mikrofon und einen Audiorekorder. Dabei ist das Gerät so klein, dass es in die Hosentasche passt. Gerade einmal 7 x 3,5 x 7,3 cm umfasst das kleine Teil und wiegt dabei lediglich 381 Gramm.

Ein großer Pluspunkt des Mikme ist die zugehörige App und die damit einhergehenden Möglichkeiten. Besitzer eines iPhones können damit beispielsweise Videos aufnehmen und zeitgleich das Mikme als Audiorecorder nutzen. Audio- und Videodatei werden automatisch miteinander synchronisiert. Beide Spuren werden drahtlos über das patentierte “Lost&Found Quality of Service” Bluetooth-Protokoll synchronisiert.

Technische Details und Wissenswertes über das Mikme

Es handelt sich hierbei um ein batteriebetriebenes Mikrofon das Aufnahmen bis zu 3,5 Stunden ermöglicht. Mikme verfügt über einen internen Flashspeicher von 16 GB. Stolze 360 Stunden Audiomaterial lassen sich so auf dem Gerät abspeichern. Gespeichert werden die Dateien als .WAV oder .M4A und können kinderleicht auf die Festplatte oder einen USB-Stick gezogen werden.

Das mobile Mikme Mikrofon kombiniert in einem kleinen Paket eine 48V phantom-gespeiste Kondensatorkapsel, einen Audiorekorder mit bis zu 24 Bit/96kHz kristallklarer Soundqualität und ein kabelloses Audio Streaming Device. Egal ob Musik, Stimmen oder nur Geräusche, dieses Mikrofon ermöglicht Aufnahmen bis ins kleinste Detail. Auch die Bedienung ist sehr benutzerfreundlich, denn die oberste Taste dirigiert alle der wichtigen Funktionen. Interessenten, die bereit sind etwas Geld in Qualität zu stecken, können dies mit dem nachfolgenden Link tun. Dort wird Mikme für 399 Euro angeboten.


Mikme kaufen


Mikme Mikrofon für Fortgeschrittene und Profis (Bild: Hersteller)

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Handys im Härtetest: Sind alte Smartphone-Displays bruchsicherer als neue?

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Unser Smartphone begleitet uns nahezu rund um die Uhr. Kein Wunder, dass wir diesen Gegenstand so wertschätzen und dabei immer tiefer in die Tasche greifen, wenn es um Funktionalität und Design geht. Und die Hersteller übertreffen sich fast gegenseitig. Jeder will das beste Handy auf den Markt bringen. Dabei werden die Geräte immer edler und auch teurer. Aber auch besser? Im Hinblick auf die Bruchsicherheit vermeintlich nicht – ein großes Ärgernis, findet IT-Sicherheitsexperte Tobias Schrödel: „Ein hoher Preis und ein schickes Gerät heißt nicht zwangsläufig auch, dass diese Geräte besonders robust sind. Oft ist das Gegenteil der Fall.“

Neue Erkenntnisse der Stiftung Warentest zeigen, dass viele Handys der neuesten Generation ziemlich zerbrechlich sind. Die Stiftung Warentest testet stets die neuesten Smartphones auf ihre Tauglichkeit. Ein Teil des sehr umfassenden Tests ist der sogenannte Falltrommel-Test: Die Tester lassen die Handys in der Trommel immer wieder aus unterschiedlichen Winkeln aufprallen, das soll Stürze aus etwa 80 Zentimetern Höhe simulieren. Dieser Härtetest soll darüber Aufschluss geben, was die Geräte im Alltagsgebrauch verkraften. Die meisten der seit 2012 getesteten Smartphones überstanden den Falltest auffallend gut. Doch gerade einige der neueren Modelle haben nun sichtliche Probleme. „Uns ist aufgefallen, dass seit 2016 gerade die Flaggschiffe von Samsung und Apple in den Falltests unerwartet empfindlich waren. Seit dem Galaxy S7 von Samsung haben eine zeitlang eigentlich alle Premiumhandys von Samsung Probleme gehabt. Das S7 Edge, das Note 7, die ganze 8er-Familie. Und Ende des Jahres dann auch das iPhone X“, so Michael Wolf von der Stiftung Warentest.Smartphonetest StiftungDie Geräte mit Verglasung vorne und hinten hätten auffallend viel Glasbruch gehabt. Laut Stiftung Warentest ist das iPhone X das zerbrechlichste aller Zeiten. Eine Überraschung für die Tester: Obwohl das Samsung Galaxy S8 und S8+ in puncto Zerbrechlichkeit schlecht abgeschnitten hatten, zeigten sich das Samsung Galaxy S9 und S9+ äußerst Robust. „Die sehen den Vorgängermodellen S8 und S8+ äußerlich sehr ähnlich. Und doch haben sie den Falltest anstandslos bestanden“, resümiert der Experte. „Samsung scheint an der Konstruktion etwas geändert haben, was die Geräte stabiler macht, als die Vorgänger.“ So sei vermutlich das Aluminium im Rahmen getauscht worden, der Rand und auch die Displays selbst seien dicker gemacht worden.

Edles Design, hohe Reparaturkosten

Die neuen Smartphone-Modelle auf dem Markt sind – die 9er Galaxy einmal ausgenommen – aber nicht nur empfindlicher geworden; auch die Reparaturkosten sind gestiegen. Das Problem: Inzwischen sind fast ausnahmslos alle neuen Geräte verklebt. Zwar gibt es dadurch weniger Wasserschäden, eine eigenhändige Reparatur ist damit aber so gut wie unmöglich. Nach Angaben einer Preisvergleichs-Website

kostet der Tausch eines Original-Displays beim Samsung Galaxy S8 beispielsweise stolze 227 Euro. Beim älteren Galaxy S3 muss man für den Bildschirmtausch nur 75 Euro zahlen. Für die Displayreparatur beim älteren iPhone 5 werden 29 Euro fällig, für das iPhone 10 kostet der Glaswechsel laut Preisvergleichs-Website ab 299 Euro.    

Sind die älteren Smartphones besser?

Immer mehr ältere völlig intakte Smartphones landen in unseren Schubladen, weil sich die meisten eines der luxuriösen und großen Modelle wünschen. Aber sind die Smartphones der vorherigen Generation vielleicht sogar bruchsicherer und überhaupt unempfindlicher? Das hat sich auch IT-Experte Tobias Schrödel gefragt und ein paar alte Handys für eine Stichprobe gesammelt. Live in der Sendung wird er einige ältere Modelle auf ihre Robustheit überprüfen: Was dabei herauskommt, werden Sie anschließend an dieser Stelle erfahren.

Displayschutz-Test 6.05

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Überlastete Kreißsäle – Warum eine Hebamme davor warnt, an Ostern schwanger zu werden

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Die Fruchtblase platzt, aber der Kreißsaal ist überfüllt und die Hebammen sind überlastet – in Deutschland kommt das regelmäßig vor. Eine Hebamme rät Paaren deshalb dazu, den Zeugungstermin bewusst zu planen. Sie hat dafür sogar eine App entwickelt. Wir haben mit ihr gesprochen.
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