Mit seinen menschlichen Skulpturen gilt der Schweizer Hans Josephsohn als einer der größten Bildhauer der Nachkriegsmoderne. Jetzt widmet ihm das Museum Folkwang seine erste große Werkschau in Deutschland. Kaum zu glauben.
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Ausstellung von Hans Josephsohn im Museum Folkwang Essen
Kükenschreddern: So läuft die Geschlechtserkennung bei Küken im Ei
Geflügelwirtschaft und Politik wollen das Töten männlicher Küken beenden. Ein wissenschaftliches Verfahren soll helfen, das Kükengeschlecht frühzeitig zu erkennen. Wie das funktioniert.
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Kino-Tipps: Die wichtigsten Filme im April
Von schönen Tagen über stille Örtchen hin zu fantastischen Computerwelten und weltvernichtenden Comic-Schlachten: Im April geht Joaquin Phoenix in „A Beautiful Day“ auf blutige Rettungsmission. Emily Blunt bangt in „A Quiet Place“ leise um ihr Leben und im Oscar-prämierten Streifen „Lady Bird“ geht Saoirse Ronan auf einen Abenteuertrip durch Kalifornien, während Steven Spielberg zum Monatsbeginn den Bestseller „Ready Player One“ bunte Realität werden lässt. Und dann wäre da noch Weltstar Romy Schneider in „3 Tage in Quiberon“. Das unumwundene Highlight des Aprils ist aber das epochale Scharmützel um die Galaxie, das sich sämtliche Recken der Marvel-Comics mit dem Superschurken Thanos liefern werden. Cineasten-Herz, ick hör dir freudig trapsen!
„Ready Player One“, 5. April
Im Jahr 2045 ist die reale Welt nur schwer zu ertragen. Wirklich lebendig fühlt sich Wade Watts (Tye Sheridan) nur, wenn er in das gigantische virtuelle Universum OASIS entfliehen kann, in dem die Grenzen der Geografie, der Gesetze und auch der Identität aufgehoben sind. Entwickelt wurde OASIS vom genialen, exzentrischen James Halliday (Mark Rylance), der sein ungeheures Vermögen und die totale Kontrolle über OASIS der ersten Person hinterlässt, die siegreich aus einem dreiteiligen Wettbewerb hervorgeht. Als Wade die erste Aufgabe der realitätsverändernden Schatzsuche löst, geraten er und seine Clique in ein fantastisches Universum voller Entdeckungen, aber auch Gefahren. Denn der Firmenchef Sorrento (Ben Mendelsohn) setzt alles daran, OASIS in seine machthungrigen Finger zu bekommen.
Einschätzung:
Mit „Ready Player One“ gelang Autor Ernest Cline im Jahr 2010 ein weltweiter Mega-Erfolg. Sein Buch glich einer Großoffensive an 80er-Jahre-Referenzen und wurde so für viele Leseratten zur Nostalgie-Bibel – wie erfolgreich das sein kann, bewies zuletzt „Stranger Things“ oder „Es“. Und wer wäre geeigneter dafür, 80ies-Atomsphäre mit bombastischer Action für Alt und Jung zu paaren, als Steven Spielberg? So retro kann die Zukunft sein!
„A Quiet Place“, 12. April
Die Welt ist von rätselhaften, scheinbar unverwundbaren Kreaturen eingenommen worden, die durch jedes noch so kleine Geräusch angelockt werden und sich auf die Jagd begeben. Lediglich einer einzigen Familie gelang es bisher zu überleben. Der Preis hierfür ist jedoch hoch: Ihr gesamter Alltag ist darauf ausgerichtet, sich vollkommen lautlos zu verhalten, denn das kleinste Geräusch könnte ihr Ende bedeuten…
Einschätzung:
Zwei Horrorfilme blieben in den vergangenen Jahren im Gedächtnis: „Get Out“, der bewiesen hat, dass Grusel auch sozialkritischen Tiefgang haben kann, und „Don’t Breath“, der die Protagonisten beinahe zur gänzlichen Stille zwang und dennoch spannend inszeniert wurde, ohne sich zu sehr auf „Jump Scares“ zu verlassen. „A Quiet Place“ weist, wie der Name schon sagt, ein ähnliches Grundsetting auf. Horrorfans dürfen sich aber auch hierbei über clevere Wendungen freuen. Klappe zu und durch!
„3 Tage in Quiberon“, 12. April
1981 verbringt der Weltstar Romy Schneider (Marie Bäumer) drei Tage mit ihrer besten Freundin Hilde (Birgit Minichmayr) in dem kleinen bretonischen Kurort Quiberon, um sich dort vor ihrem nächsten Filmprojekt ein wenig Ruhe zu gönnen. Trotz ihrer negativen Erfahrungen mit der deutschen Presse willigt die Schauspielerin in ein Interview mit dem „Stern“-Reporter Michael Jürgs (Robert Gwisdek) ein, zu dem der von Romy Schneider geschätzte Fotograf Robert Lebeck (Charly Hübner) die dazugehörige Fotostrecke liefert. Aus dem geplanten Termin entwickelt sich ein drei Tage andauerndes Katz- und Mausspiel.
Einschätzung:
Auch aus Deutschland kommt im April sehenswerte Kinokost. „3 Tage in Quiberon“ zeigt im wahrsten Sinne die ungeschminkte Wahrheit über Romy Schneider und drei bedeutende Tage im Leben des Stars. Der Film, der auf der diesjährigen Berlinale für Aufsehen sorgte, zeigt dem Zuschauer das widersprüchliche Wesen, das Romy Schneider war und das sie ausmachte. Demonstriert ihre Ausgelassenheit, aber auch ihre Melancholie und ihren Schmerz. Marie Bäumer liefert hier eine Leistung ab, die auch außerhalb Deutschlands Beachtung finden dürfte – und sollte.
„Lady Bird“, 19. April
Der Alltag von Christine „Lady Bird“ McPherson (Saoirse Ronan) im kalifornischen Sacramento besteht aus High School-Routine, Familientrouble und ersten ernüchternden Erfahrungen mit Jungs. Kein Wunder also, dass die 17-Jährige davon träumt, flügge zu werden. Im echten Leben rebelliert sie mit Leidenschaft und Dickköpfigkeit gegen die Enge in ihrem Elternhaus. Doch allzu leicht macht ihre Mutter (Laurie Metcalf) dem eigenwillig-aufgeweckten Teenager die Abnabelung natürlich nicht, und so ziehen alle beide zwischen Trotz, Wut und Resignation immer wieder sämtliche Gefühlsregister.
Einschätzung:
Flügge werden, sich vom Schutz und der Geborgenheit der Familie abnabeln und sich mit all den positiven und negativen Dingen arrangieren, die damit einhergehen: „Lady Bird“ ist einerseits die klassische Coming-of-Age-Geschichte, andererseits aber auch so viel mehr. Dafür spricht alleine die Tatsache, dass Regisseurin Greta Gerwig, Hauptdarstellerin Saorise Ronan und Nebendarstellerin Laurie Metcalf für Oscars nominiert waren. Wohl jeder über 17 wird sich mit den zuweilen egoistischen und irrationalen Wünschen von Christine „Lady Bird“ identifizieren können. Ob er oder sie diese noch einmal vor Augen geführt bekommen wollen, das steht auf einem anderen Blatt. Sehenswert ist die Tragikomödie allemal!
„Avengers: Infinity War“, 26. April
Die Avengers und ihre Alliierten sind auf der schier unlösbaren Mission, den mächtigen Thanos zu besiegen, bevor er mit seinem wahnsinnigen Zerstörungsfeldzug dem Universum ein Ende setzt. Doch damit dies gelingt, muss ein jeder von ihnen bereit sein, alles zu opfern. Denn mit der Kraft der „Infinity Steine“ kann Thanos selbst so schlagfertigen Recken wie Iron Man, Thor oder gar Hulk mit einem Fingerschnipsen des Garaus machen.
Einschätzung:
Nun steht sie also an, die große Schlacht, der „Infinity Krieg“. Nach all den unzähligen Comic-Verfilmungen aus dem Marvel-Universum verspricht „Infinity War“ trotz altbekannter Charaktere frischen Wind. Denn wo die vorangegangenen Filme zum größten Teil ohne ultimative Konsequenzen für die Helden blieben, wird es dieses Mal namhafte Opfer geben. Hier steht endlich etwas auf dem Spiel und keiner der liebgewonnenen Recken scheint sicher – das mag zwar am Ende des Films für komplett aufgelöste Fans sorgen, gleichzeitig aber endlich auch wieder erinnerungswürdige Superheldenkost bieten.
„A Beautiful Day“, 26. April
Ein junges Mädchen wird vermisst. Joe (Joaquin Phoenix), ein brutaler und vom eigenen Leben sowohl gequälter als auch gezeichneter Auftragskiller, startet eine Rettungsmission. Im Sumpf aus Korruption, Macht und Vergeltung entfesselt er einen Sturm der Gewalt. Vielleicht gibt es nach all dem Blutvergießen am Ende auch für Joe ein Erwachen aus seinem gelebten Albtraum?
Einschätzung:
Spätestens seit „Logan“ ist die Geschichte über einen brutalen Antihelden nebst kleinem Kind massentauglich geworden. Von seiner Stimmung erinnert „A Beautiful Day“ aber vor allem an Martin Scorseses Meisterwerk „Taxi Driver“ gepaart mit noch mehr roher Gewalt der Marke „Drive“ und „Oldboy“ – denn den Hammer hat Joe alias Joaquin Phoenix auf dem Hauptplakat nicht zur Zierde in der Hand! Damit ist aber auch eindringlich geraten: Zartbesaiteten bereitet „A Beautiful Day“ sicherlich keinen schönen Tag! Dafür aber Menschen, die noch lange nach dem Abspann über das gesehene diskutieren.
Datenklau bei US-Sportausrüster Under Armour – 150 Millionen Nutzerkonten erbeutet
Die Hacker verschafften sich über eine App zum Kalorienzählen Zugang zu den Daten. Es handelt sich um einen der größten Hacker-Angriffe der US-Geschichte.
Digitale Enthaltsamkeit ist keine Lösung
Wer sich von Facebook abmeldet, schneidet sich von einem Teil der Wirklichkeit ab. Um konsequent zu sein, müsste man sein Handy vergraben. Der Boykott Einzelner bringt ohnehin nichts, die Politik müsste die Tech-Riesen zähmen.
Ordnung für deine Kabel mit der tizi Knubbi 4er Leiste
Egal, ob man auf seinem Schreibtisch eine schicke LED-Lampe oder einen schwebenden Wassertropfen stehen hat, beide Dinge benötigen ein Stromkabel, das zusammen mit weiteren Kabeln für Laptop und Smartphone schnell zum Kabelchaos führen kann. Mit der Knubbi 4er Leiste von tizi möchten wir euch einen Kabel Organizer ans Herz legen, der schnell am Schreibtisch befestigt werden kann und als praktische Kabelführung dient.
Der tizi Knubbi ist eine Gummi-Leiste, die mit Klebestickern am Boden an beliebiger Stelle platziert werden kann. So ist Knubbi schnell auf den Rand des Schreibtischs geklebt und nimmt nun bis zu vier Kabel entgegen, die ab diesem Zeitpunkt nicht mehr chaotisch auf dem Schreibtisch herumliegen. Durch den Kabel-Organizer können auch Ladekabel für den Laptop oder das Smartphone gehalten werden, solange man sie nicht benötigt – wirklich praktisch!
Mehr Ordnung für Kabel, Schlüssel und andere Dinge
Der Lieferumfang beinhaltet gleich zwei von den schicken Kabelhaltern. Besonders attraktiv werden die Organizer durch den günstigen Preis von gerade mal 9,99 Euro. Was der Hersteller auf der Produktseite betont ist die Life-Hack Kompatibilität. So kann man mit kreativen Ideen aus dem Kabelhaltern schnell ein Karten-, Münz- oder Schlüsselhalter machen. Im folgenden Bild ist eine der Möglichkeit zu sehen. Uns gefällt die Kombination aus günstigem Preis und hohem Nutzen.
Kabel Organizer kaufen
Messerattacken und Diskriminierung: Warum die Gewalt an Deutschlands Schulen eskaliert
Waffen haben in Schulen und in Kinderhänden nichts zu suchen. Trotzdem kommt es auch in Deutschland immer wieder zu bewaffneten Angriffen unter Jugendlichen. Auch das Thema Diskriminierung an Schulen erhält immer mehr Brisanz. An einer Berliner Schule hatten muslimische Schüler vergangene Woche ein jüdisches Mädchen angegriffen und bedroht, weil sie „nicht an Allah glaubt“. Auch soll in einer Schüler-WhatsApp-Gruppe ein Enthauptungsvideo der Terrororganisation IS kursieren. In einem besonders tragischen Fall an einer Schule in Lünen hat ein ehemaliger Schüler einen 14-jährigen Mitschüler erstochen. Der dortige Schulleiter warnt vor weiterer Gewalt, insbesondere mit Messern, die Kinder und Jugendliche verbreitet mit sich zu führen scheinen.
Grundschüler verletzt Lehrerin mit Messer
Anfang März sorgte ein besonders erschreckender Fall für Schlagzeilen: An einer Grundschule in Nimburg (Baden-Württemberg) hatte ein Zweitklässler seine Lehrerin mit einer Messerklinge schwer verletzt. Zwischen der 54-Jährigen, die an der Schule Deutsch unterrichtet, und dem Siebenjährigen war es auf dem Schulflur zur Auseinandersetzung gekommen. Der Junge hatte ein Messer in der Hand. „Das Messer ging in meinen Bauch. Der Junge ist weggerannt. Ich lag auf dem Boden, es war keiner da. Und ich habe echt gedacht: Jetzt liege ich hier und verblute – und keiner kriegt es mit“, erzählt die Christine B. Eine Gruppe Schüler fand die ohnmächtige Lehrerin und holte Hilfe. Sie musste sofort operiert werden. Aus ihrer Sicht wird ihre Situation verharmlost: Seit den Geschehnissen im Unterricht leide sie unter Angstzuständen, ist seither krankgeschrieben. Ob der Junge Christine B. vorsätzlich verletzte, ist noch nicht klar. Der Grundschüler war schon häufiger durch Aggressionen aufgefallen.
„Politik sieht Entwicklung tatenlos zu“
Doch nicht nur dieser Fall lässt Lehrer und Eltern um die Sicherheit der Kinder bangen. Immer wieder werden Fälle von Gewalt an Schulen bekannt. In Sachsen-Anhalt und Saarbrücken baten Lehrer in sogenannten Brandbriefen bereits um Hilfe. Eine Berliner Schule hat sogar einen Sicherheitsdienst angeheuert. Nimmt das Gewaltpotenzial unter Schülern unaufhaltsam zu?
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes Heinz-Peter Meidinger sagt: Ja. Drohungen, rassistische und antisemitische Äußerungen wie auch tätliche Angriffe seien mittlerweile Alltag an vielen Schulen in unserem Land – und selbst an Grundschulen keine Seltenheit mehr. Der ehemalige Gymnasiallehrer sieht vor allem die Politik in der Pflicht: „Bis dato schaut die Politik dieser Entwicklung nur tatenlos zu. Besonders in Ballungsgebieten gibt es Schulen mit unerträglichen Zuständen für Lehrer und engagierte Schüler“, so Meidinger. Der 63-Jährige warnt vor „amerikanischen Zuständen“ auch hierzulande. Damit meint Meidinger auch die zunehmende Verbreitung von Gewaltvideos in Chats, mehr und mehr Bewaffnung mit Messern und CS-Gas sowie Attacken und Übergriffe gegen Mitschüler und Lehrer. Dies betreffe insbesondere Schulen mit einem hohen Anteil an migrierten Kindern.
Was muss sich in unserem Schulsystem und durch die Politik ändern, um der Gewaltbereitschaft unter Schülern Herr zu werden? Welche politischen Maßnahmen brauchen wir? Diese Fragen wird Steffen Hallaschka heute Abend live bei stern TV unter anderem mit Heinz-Peter Meidinger vom Deutschen Lehrerverband diskutieren.
Igitt-Studie aus der Schweiz – Badespielzeuge sind voller Bakterien und Pilze
Sie versüßen Kindern das Baden, sind aber leider echte Keimschleudern: Badespielzeuge sind laut einer neuen Studie voller Bakterien und Pilze. Dies kann einerseits die Abwehrkräfte stärken – andererseits Krankheiten auslösen.
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Bühnenbauten im Europäischen Vergleich
Nicht nur in NRW wird leidenschaftlich darüber gestritten, wie die Schauspiel- und Opernhäuser der Zukunft aussehen sollen. Mit einer Ausstellung über europäische Bühnenbauten begleitet das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt die vielfach geführte Debatte.
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Freigesetzte Viren sollen Kaninchen töten
Neuseeland wählt einen radikalen Weg, um wilde Kaninchen zu töten. Das Land bringt derzeit gezielt Viren in Umlauf, um so seine Kaninchenplage loszuwerden.
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