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Regen bremst Zverev aus – Bruderduell winkt

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Der Weltranglistendritte Alexander Zverev (21) ist auf dem Weg ins Achtelfinale des ATP-Turniers in Washington D.C. vom Regen gestoppt worden.

Die Zweitrundenpartie des Hamburgers gegen den Tunesier Malek Jaziri wurde um 01.10 Uhr Ortszeit nach dem ersten Satz, den Zverev mit 6:2 gewonnen hatte, unterbrochen.

Das Match wird am Mittwoch fortgesetzt.

Zverev tritt bei dem mit über zwei Millionen Dollar dotierten Turnier in der amerikanischen Hauptstadt als Titelverteidiger an. Bei einem Sieg gegen Jaziri könnte es im Achtelfinale zum ersten Bruderduell mit Mischa Zverev kommen. Der 30-Jährige trifft in seiner Zweitrundenpartie auf den Amerikaner Tim Smyczek.

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Wework: Die Kaffeeautomatisierung des Lebens

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WLAN, Tisch, Kaffee: Coworking sollte die Arbeit revolutionieren. Dann kam Wework – und hat aus der idealistischen Bewegung eine kapitalistische Plattform geformt.
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Facebook, Whatsapp, Instagram: Das Imperium zuckt mit den Schultern

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FILE PHOTO: People pose with mobile devices in front of projection of Facebook logo in this picture illustration taken in Zenica

121 Milliarden Dollar Börsenwert futsch: Facebook hat eine dramatische Woche hinter sich. Doch Konzernchef Zuckerberg hat längst einen Plan B. Der Gigant wankt nicht, er verlagert nur sein Gewicht.

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Knochenjob Obdachlosenarzt: GZSZ-Schauspieler Eric Stehfest kennt das Leben auf der Straße – jetzt hilft er Betroffenen

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Sie leben mitten unter uns, vor allem in den Großstädten. Jeder kennt die Orte, an denen sie anzutreffen sind. Uns allen tun sie leid. Und es ist keine Schande, zu sagen: „Ich habe mich vor den Obdachlosen gefürchtet, mich zugegeben auch für mein Verhalten geschämt: Weil ich angefangen habe wegzugucken, wenn sie nach Geld fragen. Ich konnte es nicht aushalten, wenn jemand so stinkend in die Bahn steigt. Ich konnte niemandem in die Augen schauen, der da am Boden liegt. Ich habe aufgehört, sie wirklich wahrzunehmen.“ Das sagt Schauspieler Eric Stehfest. Dabei weiß der heute 29-Jährige, wie es ist, ganz unten zu sein. Vor seiner TV-Karriere bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (RTL) war er fast 10 Jahre lang drogenabhängig. Er war erst 13, als er das erste Mal Crystal Meth nahm – anfangs manchmal „um dazu zu gehören, erwachsen zu sein“. Zuletzt, gerade 20, war er abhängig, brauchte sein „Meth“ täglich. Der Tiefpunkt war erreicht, als er neun Tage am Stück wach war. Manche sterben dann. Eric Stehfest hat es überlebt. Nach dieser Erfahrung 2012, über die er auch ein Buch schrieb, entschied er sich für einen Entzug. Insgesamt war er sieben Jahre in Therapie. Heute will er an seinem Beispiel vor der Droge warnen – und er engagiert sich für Menschen am Boden: für Männer und Frauen ohne Wohnung und ohne Perspektiven. Das brachte den 29-Jährigen gemeinsam mit stern TV zu Jenny De la Torre.

erik-stehfest_aktuellBeruf zur Berufung gemacht

Krätze, Läuse, Milben, infektiöse Hautausschläge – für die Obdachlosenärztin De la Torre ist das alltägliche Realität. Es sind die Krankheiten der Obdachlosen, die zu ihr in das Gesundheitszentrum kommen. Mittlerweile arbeitet die Medizinerin seit 24 Jahren als Obdachlosenärztin: „Viele Menschen, die jahrelang auf der Straße leben, sind gar nicht mehr in der Lage, Hilfe überhaupt anzunehmen, diese bürokratischen Hürden zu überwinden. Und diese Menschen haben mich mit ihrem gesundheitlichen, sozialen und psychologischen Zustand so beeindruckt, dass ich gesagt habe: Sie brauchen meine Hilfe am meisten.“

Was Jenny De la Torre leistet ist Berufung, weniger Beruf. Die gebürtige Peruanerin wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Dort, wo es nie ausreichend Ärzte gab. Ihr größtes Ziel damals: Ärztin werden. Tatsächlich bekam sie eines Tages ein Stipendium, in der DDR Medizin zu studieren. Sechs Jahre später machte Jenny de la Torre ihren Facharztabschluss an der Berliner Charité. Wenig später behandelte sie Wohnungslose am Berliner Ostbahnhof. 2006 gründete sie ein Gesundheitszentrum speziell für Obdachlose. Viele hätten Zahnprobleme, Hautkrankheiten, Schwierigkeiten mit den Augen – und alles wiederkehrend, über Monate oder gar Jahre. Auf der Straße, bei Kälte und Dreck und mit wenig Selbstdisziplin falle es den Betroffenen schwer, sich zu pflegen oder so zu versorgen, um gesund zu werden und zu bleiben, so die 64-jährige Obdachlosenärztin.

De la Torre-Stiftung

Für den ersten Schritt werden Helfer gebraucht

Wie ihren gibt es in unserem Land zahlreiche Berufe, in denen es jeden Tag um Existenzielles geht. Und es gibt diejenigen Menschen, die tagtäglich in diesen knallharten Jobs bestehen müssen. stern TV will ein paar dieser „Knochenjobs“ beleuchten und würdigen. Gemeinsam mit Prominenten, die in diesen Jobs für eine kurze Zeit helfen wollen.

Eric Stehfest ist zurück auf die Straße gegangen, hat Jenny De la Torre zwei Tage bei ihrer Arbeit im Gesundheitszentrum unterstützt und unter einer Brücke mit dem Obdachlosen Marcel „die traurigste Nacht seines Lebens“ verbracht. „Helfer werden gebraucht, weil manche Menschen zu schwach sind, um den ersten Schritt alleine zu gehen“, so Stehfest. „Ich selber war auch abhängig von diesen Helfern da draußen, um den ersten Schritt machen zu können. Um einem Menschen da raus zu holen, muss er vor allem an sich selbst glauben und seine Kräfte aktivieren. Und bei diesem Prozess sind die Helfer ganz wichtig.“

Wie sehr die Schicksale der Patienten von Jenny de la Torre im wahrsten Sinne unter die Haut gehen und Eric Stehfest berührt haben, haben die beiden bei Steffen Hallaschka in der Sendung erzählt:

stern TV Talk Obdachlosenarzt

Obdachlosigkeit in Deutschland

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Krankheitsfall: Wann Krankenkassen die Haushaltshilfe zahlen

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Ein gebrochenes Bein oder eine dringende Operation – und schon ist niemand mehr da, der sich um Kinder und Haushalt kümmert. Doch in vielen Fällen springt die Krankenkasse ein und finanziert eine Unterstützung. Das sind die Voraussetzungen.
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Dokumentation über Leidenschaft, Begierde, Okkultismus und Liebeskummer

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Wann wird Leidenschaft zur Obsession? Wie weit kann Liebe gehen, ohne dem Objekt der Begierde zu verfallen? Das WDR 3 Kulturfeature lotet in seiner Sommerreihe „Obsessionen“ den schmalen Grat zwischen Hingabe und Besessenheit aus.
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Jahrhundert-Mondfinsternis zieht die Menschen in NRW in ihren Bann

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Klarer Sternenhimmel und laueste Temperaturen: Selten waren die Bedingungen besser als in dieser Nacht, um eine Mondfinsternis zu beobachten. Und was für eine!
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Magier Mick zaubert im Wohnzimmer der Schumachers

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Ein wenig schüchtern nahm Mick Schumacher die Gratulationen seiner Kontrahenten entgegen, beim Abspielen der deutschen Nationalhymne lauschte er andächtig.

Die Bedeutung seines Premierensieges in der Nachwuchsserie Formel 3 war dem Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher in jeder Sekunde bewusst. Seit Samstag hat das „Wohnzimmer“ seines Vaters einen weiteren Bewohner.

„Wie es scheint, ist Spa ein guter Ort für die Schumacher-Familie“, sagte der 19-Jährige nach seinem ersten Erfolg im 45. Formel-3-Rennen: „Wir arbeiten seit Monaten an uns, jetzt haben wir es endlich geschafft. Dass es auf keiner anderen Strecke als hier passiert ist, ist ein besonders schönes Gefühl.“

Spa gutes Pflaster für Familie Schumacher

Tatsächlich scheint irgendwas in den Ardennen die Schumachers zu beflügeln. 1991 gab Michael Schumacher in Spa sein Formel-1-Debüt, ein Jahr später stand er auf dem Traditionskurs zum ersten Mal ganz oben auf dem Siegertreppchen.

1995 stürmte er im Regen von Startplatz 16 zum Sieg. 2001, mittlerweile im Ferrari, verdrängte Schumacher in Spa mit seinem 52. Formel-1-Erfolg den Franzosen Alain Prost vom Spitzenplatz in der ewigen Siegerliste.

2004 sicherte er sich in Belgien mit Rang zwei seinen siebten und letzten WM-Titel, 2012 war Spa Schauplatz seines 300. Grand Prix.

Für Schumachers Sohn Mick, der immer wieder von der Formel 1 als Fernziel spricht, bedeutete der Erfolg am 28. Juli 2018 wohl mehr als einen Schritt nach oben auf der Leiter. Nicht nur das Ergebnis beeindruckte nämlich, sondern auch die Art und Weise, wie er es herausfuhr.

Schumacher mit starker Fahrweise

Schumacher legte sich seine Prema-Teamkollegen Marcus Armstrong und Robert Schwartzman über mehrere Runden zurecht. Dann überholte er erst den Gesamtführenden Armstrong in der Mutkurve Eau Rouge, am Ende der folgenden Gerade war der Russe Schwartzman an der Reihe.

„Ich hatte ein ähnliches Manöver schon in Rennen eins gemacht und wusste deshalb, dass es funktioniert“, sagte Schumacher abgeklärt.

Am Freitag noch hatte er nach seiner ersten Pole Position in der Formel 3 Lehrgeld gezahlt. Einem schwachen Start folgte eine leichte Kollision in der ersten Runde, am Ende stand das Aus. Am Samstag gab es dann aber eine Reaktion, wie sie auch sein Vater mehr als einmal gezeigt hat.

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Tatort: Im Schmerz geboren: Warum dieser Krimi so sehenswert ist

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Nach der Erstausstrahlung des „Tatort: Im Schmerz geboren“ am 12. Oktober 2014 waren Kritiker und Fans hin und weg von diesem extrem brutalen (etwa 50 Leichen), aber auch sehr künstlerischen Krimi „zwischen Shakespeare-Melodrama und Western“. LKA-Ermittler Felix Murot (Ulrich Tukur) wird dabei von seiner Vergangenheit eingeholt: Sein ehemals bester Freund Richard Harloff (Ulrich Matthes), mit dem er die Polizeischule besucht hat, kehrt in sein Leben zurück und verfolgt einen teuflischen Plan…

Am heutigen Sonntag wiederholt das Erste den Kult-Film auf dem angestammten Sendeplatz um 20:15 Uhr. Das macht diesen „Tatort“ so sehenswert.

Die Schauspieler

Ulrich Tukurs (60) Gegenspieler war vor dem Krimi vor allem ein gefeierter Theaterstar. Seit der Ausstrahlung ist der Berliner Schauspieler Ulrich Matthes (59) auch für TV- und Kino-Produktionen ein gefragter Mann. Dass sich beruflich durch den Film viel verändert hat, bestätigte er auch in einem früheren Interview mit spot on news: „Ich habe einige Nachfolge-Angebote bekommen, unter anderem ‚Die Puppenspieler‘ [2017]. Manches konnte ich wegen meines festen Engagements am Deutschen Theater in Berlin nicht machen.“

Auch Schauspieler Alexander Held (59, „Tannbach“, „München Mord“), der im Laufe des Krimis zu einer der unfassbar vielen Leichen wird, konnte sich dem Hype um den Film nicht entziehen. „Zur Zeit der Ausstrahlung war ich in Hamburg. Das Echo war überwältigend. Ich habe unheimlich viele Briefe bekommen, die mir dann aufs Zimmer gebracht worden sind“, erinnerte er sich ein halbes Jahr nach der Ausstrahlung im Gespräch mit der Nachrichtenagentur.

Die Filmmusik

Eine Besonderheit ist auch die musikalische Untermalung. Denn für diesen „Tatort“ wurde ausschließlich klassische Musik verwendet, darunter Stücke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Peter Tschaikowski, Antonio Vivaldi, Georg Friedrich Händel und Giuseppe Verdi. Teilweise wurde die Filmmusik vom Sinfonieorchester des Hessische Rundfunks eigens eingespielt.

Massig Auszeichnungen

An Auszeichnungen mangelte es ebenfalls wahrlich nicht. Ulrich Tukur und Ulrich Matthes wurden 2015 mit dem Grimme-Preis und Matthes zusätzlich mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet. Buch, Regie und Redaktion wurden ebenfalls mit dem angesehenen Grimme-Preis gewürdigt. Eine weitere Goldene Kamera gab es als „Bester deutscher Fernsehfilm“.

Schon bei seiner Uraufführung im Sommer 2014 beim Filmfest München räumt der Krimi ab: Der Hessische Rundfunk bekam den Bernd-Burgemeister-Fernsehpreis für den Besten Spielfilm aus der Reihe Neues Deutsches Fernsehen. Die Begründung damals: „Das ist in keiner Phase ein herkömmlicher Krimi. Es ist überraschende TV-Unterhaltung mit großer erzählerischer Eleganz und visueller Stilsicherheit. Man wird als Zuschauer emotional mitgerissen und wahrt gleichzeitig ironische Distanz.“

Beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen gab es den Medienkulturpreis für die Macher. Außerdem erhielt „Im Schmerz geboren“ den Publikumspreis des Festivals sowie eine „Besondere Auszeichnung“ der Filmkunstpreis-Jury. Im Rahmen des Fernsehfilmfestivals Baden-Baden 2014 gewann der Krimi den 3sat-Zuschauerpreis und den Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.

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Schürrle erklärt BVB-Abgang: „Wollte mehr Frieden“

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Premier League statt Bundesliga: Andre Schürrle hat die Beweggründe für seinen Wechsel von Borussia Dortmund zum FC Fulham erklärt.

„Ich wollte einen Tapetenwechsel und raus aus Deutschland. Ich wollte mehr Ruhe und Frieden für mich und meine Familie“, sagte Schürrle nach seinem Debüt für die Londoner beim „Cup der Traditionen“ in Duisburg am Mikrofon von Sky.

Im Finale des Blitzturniers verlor Fulham zwar gegen den AC Floren mit 8:9 im Elfmeterschießen, Schürrle traf aber vom Punkt.

Der 27-Jährige, der 2016 für die stolze Ablösesumme von 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg zum BVB gewechselt war, wurde für zwei Jahre an den englischen Aufsteiger ausgeliehen. 

„Fulham hat sich sehr, sehr bemüht um mich. Ich habe eine große Wertschätzung gefühlt und das tut mir gut“, betonte der Weltmeister von 2014. „Es macht einfach Spaß. Tief in mir bin ich sehr glücklich und das ist das Wichtigste für mich. Es ist ein sehr familiärer Verein und die ersten Tage waren sehr gut.“

In seinen zwei Jahren bei der Borussia konnte Schürrle insgesamt nicht überzeugen. In 33 Bundesliga-Spielen kam er auf drei Tore und neun Assists. Er verpasste große Teile des Jahres 2017 wegen eines Muskelfaserrisses und einer Achillessehnenreizung. 

„Ich will Spielfreude haben und Gas geben. Dann kann es eine gute Sache werden“, sagte Schürrle. An eine Rückkehr in die Nationalmannschaft denkt der Offensivmann aktuell aber nicht: „Ich muss erstmal an mir arbeiten, meine Leistung bringen und dann kommt alles von alleine.“

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