Mit seiner neuen Single „Doppelherz / Iki Gönlüm“ schaltet sich Herbert Grönemeyer in die aktuelle Debatte um Geflüchtete, Rechtsruck und Rassismus ein. Im exklusiven COSMO-Interview spricht er über die Message seines ersten deutsch-türkischen Songs, über Heimat und den Umgang mit dem Rechtsruck in der Gesellschaft.
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Herbert Grönemeyer schaltet sich mit türkischem Lied in Debatte um Geflüchtete, Rechtsruck und Rassismus ein
Routinier vor Rückkehr in die DHB-Auswahl
Handball-Europameister Martin Strobel kehrt kurz vor der Heim-WM in die deutsche Nationalmannschaft zurück. Der Routinier und Spielmacher des Zweitligisten HBW Balingen-Weilstetten wurde von Bundestrainer Christian Prokop in den 19 Spieler umfassenden Kader für die EM-Qualifikationsspiele gegen Israel und den Kosovo (28. Oktober in Pristina) berufen. (Handball EM-Qualifikation: Deutschland – Israel am 24.10. ab 19.00 Uhr im LIVETICKER)
Zudem nominierte Prokop die Nachwuchskräfte Tim Suton und Linkshänder Franz Semper, der damit vor seiner Länderspiel-Premiere steht. Nur Reserve für den Quali-Auftakt und den Lehrgang in Wetzlar sind dagegen die 2016-Europameister Steffen Fäth (Rhein-Neckar Löwen) und Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf).
DHB-Boss: Aufgebot ein Fingerzeig
„Die nun nominierten Spieler haben sich sicher in Position gebracht, aber noch ist der Zug in Richtung Heim-WM für niemanden abgefahren“, sagte Prokop. Und Axel Kromer, Vorstand Sport des DHB, unterstrich: „Unser Kader für das Turnier formiert sich. Dieses Aufgebot ist ein deutlicher Fingerzeig, wer auf dem Weg zur Heim-WM gut im Rennen liegt.“
Dies scheint auch der Leipziger Rückraumspieler Niclas Pieczkowski zu sein, der bei Prokops Turnier-Debüt bei der EM 2018 Anfang des Jahres in Kroatien noch verletzt gefehlt hatte. Er ist wie Jung-Nationalspieler Suton und der erfahrene Strobel (135 Länderspiele) für die Spielsteuerung vorgesehen. „Martin besitzt eine sehr gute taktische Auffassungsgabe, ist mannschaftsdienlich und hat einen starken Charakter“, sagte Prokop.
Prokop warnt vor Außenseitern
In den beiden letzten Pflichtspielen vor der WM im Januar geht es für die deutschen Handballer gegen Israel und den Kosovo auch um einen optimalen Start in die EM-Qualifikation. Fortgesetzt wird das Programm der Gruppe 1 im April mit zwei Spielen gegen Polen, die Rückspiele gegen Israel und den Kosovo folgen im Juni. Für die EM 2020, die in Österreich, Norwegen und Schweden ausgetragen wird, qualifizieren sich die ersten beiden Teams jeder der acht Gruppen sowie die besten vier Gruppendritten.
„Wir haben zwei vorrangige Ziele“, sagte Prokop: „Zum einen wollen wir erfolgreich in die Qualifikation zur EHF EURO 2020 starten, zum anderen möchten wir uns als Mannschaft weiter auf die Heim-WM vorbereiten.“ Die Teams aus Israel und dem Kosovo zählen international nicht zur Spitze, „werden aber als Außenseiter alles versuchen, um uns zu überraschen und maximal zu fordern. Ich erwarte, dass wir hoch engagiert und voll konzentriert auftreten.“
Das Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft:
Andreas Wolff (THW Kiel), Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Dario Quenstedt (SC Magdeburg); Patrick Wiencek (THW Kiel), Hendrik Pekeler (THW Kiel), Steffen Weinhold (THW Kiel), Finn Lemke (MT Melsungen), Julius Kühn (MT Melsungen), Tobias Reichmann (MT Melsungen), Tim Suton (TBV Lemgo), Uwe Gensheimer (Paris St. Germain HB/FRA), Martin Strobel (HBW Balingen-Weilstetten), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen), Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Fabian Böhm (TSV Hannover-Burgdorf), Fabian Wiede (Füchse Berlin), Matthias Musche (SC Magdeburg), Niclas Pieczkowski (SC DHfK Leipzig), Franz Semper (SC DHfK Leipzig)
Reserve: Marcel Schiller (Frisch Auf Göppingen), Steffen Fäth (Rhein-Neckar Löwen), Erik Schmidt (Füchse Berlin), Timo Kastening (TSV Hannover-Burgdorf), Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf), Marian Michalczik (TSV GWD Minden)
Reitturnier CHIO: „Gewalt gegen das Pferd“?
Die Kontrollen zum Schutz der Pferde auf Deutschlands größtem Reitturnier sind offenbar mangelhaft. Das zeigt jetzt die Auswertung von umfangreichem Drehmaterial vom Dressur-Trainingsplatz des CHIO-Turniers in Aachen.
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Schneller als der Vater? Mick Schumacher vor größtem Triumph
Viel fehlt nicht, und Mick Schumacher tritt in die Fußstapfen seines Vaters. Dabei hat er ihm sogar etwas voraus – und das mit gerade einmal 19 Jahren.
Denn der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher steht vor dem Triumph in der Formel 3. Eine Serie, die der siebenmalige Weltmeister während seiner unvergleichlichen Karriere 1990 ebenfalls gewann, allerdings „erst“ mit 21 Jahren und auch „nur“ die deutsche Meisterschaft. 28 Jahre später hat Mick in der Formel-3-EM den großen Wurf vor Augen.
SPORT1 beantwortet vor dem Showdown am Wochenende in Hockenheim die wichtigsten Fragen.
Wie ist die Ausgangslage?
Für Schumacher ist sie glänzend. Er hat 329 Punkte auf dem Konto und damit 49 Zähler Vorsprung auf seinen ersten Verfolger, Red-Bull-Junior Dan Ticktum (280). Auch Schumachers Prema-Teamkollege Marcus Armstrong (260) hat noch theoretische Titelchancen. Die sind aber nur noch sehr gering, denn in Hockenheim finden nur noch drei Rennen statt.
Was bedeutet: Maximal 75 Zähler sind möglich. Noch wichtiger als das Polster ist aber das Momentum: Schumacher ist in absoluter Topform, holte in den vergangenen 13 Rennen acht Siege und unglaubliche 253 Punkte! Ticktum hingegen befindet sich in einer Krise.
Zum Vergleich: Der Brite, der bis zur Saisonmitte souverän führte, kam im gleichen Zeitraum nur auf 137 Punkte. Und zeigt Nerven, macht Fehler. Nicht nur auf der Strecke, sondern auch verbal.
Worum geht es beim Zoff zwischen Schumacher und Ticktum?
Ticktum stichelt und sät Zweifel an der Performance von Prema und Schumacher. „Ich würde ihre Pace als interessant beschreiben“, schrieb Ticktum auf Instagram. Zuvor hatte er bereits Andeutungen gemacht, als er vor dem vorletzten Rennwochenende ankündigte, nach der Saison auspacken zu wollen. Im Raum stehen Vorwürfe, dass bei Schumachers Erfolgsserie etwas nicht mit rechten Dingen zugehen könnte. Wobei das eher schwierig ist, da die Formel 3 die Daten aller Fahrer teilt.
Ticktum löschte den Post nach harscher Kritik recht schnell wieder, rechtfertigte sich: „Ich habe großen Respekt vor Mick, der viel mitgemacht hat in den letzten Jahren. Ich habe lediglich darauf hingedeutet, dass es aus dem Nichts gekommen zu sein scheint. Ich habe nie gesagt, es war illegal.“ Einen weiteren Seitenhieb konnte er sich aber trotzdem nicht verkneifen, als er schrieb: „Ich kämpfe leider einen verlorenen Kampf, weil mein Nachname nicht Schumacher ist.“
Was sagt Mick zu den Sticheleien?
Die Gründe für den steilen Aufstieg sind vielfältig: Ein geplatzter Knoten mit der ersten Pole in Spa, dem ersten Sieg im Wohnzimmer seines Vaters, seine bessere Performance im Qualifying, ein starkes Auto, Selbstvertrauen – es ist ein bunter Mix.
Generell steht er deshalb über den Aussagen, Schumacher kann sich einen kleinen Seitenhieb zurück dennoch nicht verkneifen: „Ich höre mir so etwas nicht an. Das Auto ist grandios zu fahren. Wir haben uns im Team weiterentwickelt, während andere vielleicht an einem Punkt stehengeblieben sind. Aber ich konzentriere mich auf mich, das ist mein Schlüssel.“
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Und der passt. Mick: „Jeder entwickelt sich während des Jahres. Wir hören nie auf zu arbeiten und zu lernen. Nach meinem Sieg in Spa war es nicht einfach, aber wir haben es geschafft, konstant zu sein, vor allem im Qualifying, mit guten Rundenzeiten.“
Wie geht Schumi III das Finale an?
Cool wie immer. „Wir werden natürlich alles versuchen, um in Hockenheim an die Leistungen der vergangenen Rennwochenenden anzuknüpfen. Auch wenn es jetzt das Finale ist und ich gute Chancen auf den Titelgewinn habe, werde ich immer noch einen Schritt nach dem anderen gehen und nur von Rennen zu Rennen schauen“, kündigte er an: „Alles andere ergibt sich dann automatisch.“
Sein Rivale Ticktum ist realistisch: „Die Hoffnung ist noch da, aber ich denke, dass die Prema-Piloten eher in der Favoritenrolle sind. Prema hat in den vergangenen Rennen etwas gefunden. Es wird schwierig sein, sie zu besiegen.“
Was bedeutet der Titel in der Formel 3?
Schumacher würde sich in eine illustre Liste eintragen, frühere Sieger waren in der europäischen Formel-3-Meisterschaft oder Formel-3-Euroserie, wie sie früher auch hieß, heutige Stars wie Lewis Hamilton, Paul di Resta (2006 vor Sebastian Vettel), Romain Grosjean oder Nico Hülkenberg.
Hinzu kommen unter anderem Nico Rosberg, Timo Glock, Adrian Sutil, Valtteri Bottas, Max Verstappen, Esteban Ocon, Lando Norris oder Lance Stroll, die den Sprung in die Formel 1 geschafft haben. Um nur einige zu nennen. Aber klar: Eine Garantie für die Königsklasse ist Erfolg in der Serie nicht, selbst ein Titel nicht. Ex-Sieger wie Jamie Green, Edoardo Mortara oder Daniel Juncadella sind heute in der DTM erfolgreich.
Wie geht es für Schumacher weiter?
Er kündigte an, dass es sich in den kommenden Wochen zeigen werde, in welche Richtung seine Reise 2019 gehe. „Der Fokus liegt im Moment ganz klar auf der Formel 3. Wir diskutieren es im Moment, es ist aber noch nichts fix.“
Sehr wahrscheinlich und auch logisch ist ein Aufstieg in die Formel 2, auch wenn er die nötigen Lizenzpunkte für die Formel 1 hätte. Aber bislang hat das Schumacher-Lager um Managerin Sabine Kehm stets auf wohl bedachte Karriereeschritte geachtet. Bislang mit Erfolg.
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Tatort: Her mit der Marie!: Lachen und weinen mit dem Wien-Krimi
„Mei Marie muss wieder her“, sagt der Wiener Halbwelt-Boss „Dokta“ zu seinen Gangster-Untergebenen. Ob die ihm das gestohlene Geld jedoch wieder zurückbringen können, ist fraglich. Fraglich ist allerdings auch, ob die Ermittler den entsprechenden Mordfall aufklären können, denn „der oder die Täter haben wirklich alles unternommen, um es uns so schwer wie möglich zu machen“. Worum es im „Tatort: Her mit der Marie!“ (14.10., 20:15 Uhr, das Erste) genau geht und warum sich das Einschalten auf jeden Fall lohnt, erfahren Sie hier.
Darum geht’s im Krimi
In einem Waldstück in der Nähe von Wien bietet sich den Ermittlern Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) ein verwirrendes Bild: Eine vorerst nicht identifizierbare Leiche wird gefunden und der oder die Täter haben es der Polizei offensichtlich gezielt schwer gemacht, dahinterzukommen, was sich abgespielt hat. Mit allen Mitteln arbeiten sich die Kommissare Schritt für Schritt voran: Was ist passiert? Wer ist der Tote? War es ein gezielter Mord?
Was der Zuschauer längst weiß: Der Geldbote vom „Dokta“ (Erwin Steinhauer), einem alteingesessenen Wiener Großkriminellen, ist überfallen worden. Nur wer ist so lebensmüde, ausgerechnet ihn zu berauben? Das fragt sich auch der auf Vergeltung drängende bestohlene Pico Bello (Christopher Schärf) selbst…
Lohnt sich das Einschalten?
Auf jeden Fall! Denn das gab’s noch nie – oder zumindest lange nicht mehr: Ein „Tatort“, der zu Tränen rührt! Außerdem gibt es jede Menge Wiener Schmäh, sehr passende Musik, unter anderem von Komponist Stefan Bernheimer oder der Austro-Pop-Bands S.T.S., atmosphärische Kameraeinstellungen und einige Split-Screens – nur eines der Elemente, die an die 1960er und 1970er Jahre erinnern. Gleiches gilt für den Style von „Pico Bello“, dem designierten Nachfolger des Wiener Halbwelt-Königs „Dokta“.
Der Wiener Ausdrucksweise sollte man vielleicht schon mindestens gewogen sein, sonst könnte dieser Krimi ein ums andere Mal eine kleine Herausforderung werden, wenn Sätze wie dieser fallen: „Er ist der Gschropp, den sie immer haben wollten“, also das Kind, das sie sich immer gewünscht haben… Alles in allem ein grandios unterhaltsamer, eher klassischer „Tatort“ mit viel Lokalkolorit, Austro-Flair, einer Prise Wildwest und der Lösung für das große „Leberkäs-Dilemma“…
Die besonderen Personalien
Nicht unerwähnt bleiben sollte die fabelhafte Besetzung – neben den gewohnt guten Kommissaren und ihrem Assistenten, versteht sich. Zum einen hat der österreichische Schauspieler und Produzent Simon Schwarz (47, Eberhofer-Krimis) diesmal eine größere Rolle als sonst in den Wien-„Tatorten“. Und was soll man sagen: Als Inkasso Heinzi – „Espresso Heinzi“ – übertrifft er sich selbst und liefert eine wahrhaft preiswürdige Schauspielleistung ab. Oder um es mit seinen Worten zu sagen: „Bürgerlich is er worden, der Heinzi. Vor dir sitzt der Heinzi 3000.“
Auffallend ist auch „Pico Bello“, der im Film durchaus Ähnlichkeit mit US-Star James Franco (40) hat. Gespielt wird er von dem Wiener Christopher Schärf (39), der zuletzt im TV-Film „Nichts zu verlieren“ (2018) zu sehen war. Pico Bellos großer Gegenspieler innerhalb der Halbwelt-Familie, „Marko Jukic“, wird verkörpert von dem 1966 in Wien geborenen Schauspieler Johannes Krisch. In dem vielfach ausgezeichneten Kinofilm „Finsterworld“ (2013) spielte er den Einsiedler im Wald. Und auch im Oscar-Kandidaten „Aus dem Nichts“ (2017) war er als Verteidiger Haberbeck zu sehen.
Und zu guter Letzt gibt es dann noch einen Cameo-Auftritt: Bei einer Grillparty vom „Dokta“ spielt der österreichische Kult-Liedermacher Voodoo Jürgens auf.
TSG-Sportchef strahlt Optimismus aus
Sportchef Alexander Rosen von der TSG Hoffenheim ist trotz des schwachen Saisonstarts optimistisch für den weiteren Saisonverlauf.
„Wenn wir uns die Leistungen in den Spielen ansehen, dann waren die fast durchweg gut, teilweise sogar sehr gut“, sagte Rosen auf der Internetseite der Kraichgauer. Ein entscheidender Punkt für die Misere sei das Verletzungspech, „aber Jammern“, betonte Rosen, „gehört überhaupt nicht zu unserer Mentalität“.
Rose lobt Trainer und Mannschaft
Trainer Julian Nagelsmann musste in der Saison teilweise bis zu zehn verletzungsbedingte Ausfälle kompensieren. Die TSG steht auch deshalb nach sieben Spieltagen mit sieben Punkten auf dem 13. Platz. In der Champions League sind die Kraichgauer mit einem Punkt aus zwei Spielen Gruppenletzter.
Angesichts der schwierigen Lage lobte Rosen allerdings den Umgang von Mannschaft und Trainer mit der Situation. „Es wäre ja ein Leichtes für einen Trainer, dieses Verletzungspech bei jedem Gespräch als Begründung zu nehmen“, sagte Rosen und ergänzte: „Es gibt überhaupt keine Aufregung, wir sind absolut ruhig. Hier gibt es keinen Nährboden für Gereiztheit, für Aufregung.“
Euroleague-Rückkehr: Kovac bringt Bayern kein Glück
Der deutsche Basketballmeister Bayern München hat bei der Rückkehr in die EuroLeague eine herbe Niederlage kassiert. Noch ohne Neuzugang Derrick Williams unterlag der Bundesligist zum Auftakt der neuen Saison dem türkischen Spitzenklub Anadolu Istanbul nach einer über weite Strecken enttäuschenden Vorstellung 71:90 (37:44).
„Wir haben ihnen viel zu viel gegeben. Sie konnten scoren, wie sie wollten“, sagte Bayern-Kapitän Danilo Barthel bei Telekom Sport und forderte ein anderes Auftreten: „Wir müssen physischer spielen.“
Unter den Zuschauern waren neben Präsident Uli Hoeneß auch der unter Druck stehende Niko Kovac und Hasan Salihamidzic. Doch der Trainer und der Sportdirektor der Fußballer brachten dem FCB kein Glück.
Williams nicht im Kader
Der erst in der Vorwoche verpflichtete langjährige NBA-Profi Williams gehörte nicht zum Aufgebot der Bayern, die zuletzt in der Saison 2015/16 in der europäischen Königsklasse angetreten waren. Der Amerikaner braucht noch Eingewöhnungszeit. Bester Werfer der Gastgeber war Nihad Djedovic mit 17 Punkten.
Nach einem ordentlichen Start gaben die Bayern das Spiel im zweiten Viertel (18:26) aus der Hand. „Wir haben 15 Minuten sehr guten Basketball gespielt und dann etwas die Türe aufgemacht“, sagte Geschäftsführer Marko Pesic in der Pause: „Auf dem Niveau darf dir das nicht passieren.“
Pleiß und Co. siegen souverän
Nach dem Seitenwechsel wurde es gegen das türkische Team um Nationalspieler Tibor Pleiß nicht besser – ganz im Gegenteil.
Weiter geht es für den FC Bayern am kommenden Dienstag (20.30 Uhr) mit einem weiteren Heimspiel. Der griechische Rekordmeister Panathinaikos Athen kommt in den Audi Dome. Vorher treten die Münchner am Sonntag in der Bundesliga bei den Löwen Braunschweig an.
Zverev sichert sich Ticket für die ATP-Finals
Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev hat beim Masters in Shanghai mit einer erneuten Glanzvorstellung das Halbfinale erreicht.
Der Weltranglistenfünfte besiegte den an Position elf gesetzten Briten Kyle Edmund souverän mit 6:4, 6:4 und qualifizierte sich damit vorzeitig als fünfter Spieler für die ATP-Finals vom 11. bis 18. November in London.
Zverev zeigte gegen den Weltranglisten-14. Edmund eine hoch konzentrierte Leistung und verwandelte seinen ersten Matchball nach 71 Minuten. Nächster Gegner des an Nummer vier gesetzten Hamburgers ist im Halbfinale Wimbledon- und US-Open-Champion Novak Djokovic (Serbien/Nr. 2). Der Serbe setzte sich in der Neuauflage des Wimbledonfinals 7:6 (7:1), 6:3 gegen Kevin Anderson (Südafrika/Nr. 7) durch.
Zweite Teilnahme bei den ATP-Finals
In der ersten Runde in Shanghai hatte der 21-jährige Zverev ein Freilos besessen, in Runde zwei den frisch gebackenen Peking-Sieger Nikolos Basilaschwili aus Georgien mit 7:5, 6:4 bezwungen und im Achtelfinale gegen das australische Toptalent Alex de Minaur 6:1, 6:4 gewonnen.
Der Halbfinaleinzug bedeutet für Zverev seine zweite Teilnahme bei den ATP-Finals nach 2017. Dort war er nach zwei Niederlagen in drei Gruppenspielen ausgeschieden.
Bislang haben sich für die Saisonfinale der ATP-Tour bereits der Weltranglistenerste Rafael Nadal, Novak Djokovic, US-Open-Finalist Juan Martin del Potro und Grand-Slam-Rekordgewinner Roger Federer qualifiziert.
Sicherheitslücke: Warum Sie WhatsApp jetzt updaten sollten
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik bestätigte Berichte, wonach Hacker per Videoanruf Kontrolle über die App gewinnen könnten. Tatsächliche Angriffe, die diese Lücke ausnutzen, sind aber bisher nicht bekannt.
Pixel 3: Google stellt Smartphone mit Sicherheitschip vor
Das Pixel 3 bekommt einen Chip, der biometrische Daten und Informationen zum digitalen Bezahlen speichert. Außerdem gibt es zwei Selfie-Modi und kabelloses Aufladen.
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