Kälte und Wind trocknen die Haut aus. Sie braucht gerade jetzt eine Extraportion Pflege. Wer jetzt aber zum Tiegel mit der Feuchtigkeitscreme greift, der kann sich Erfrierungen im Gesicht zuziehen.
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Das macht die Haut im Winter geschmeidig
Ausstellung des Künstlers Wade Guyton im Kölner Museum Ludwig
Berühmt wurde Wade Guyton vor allem mit Bildern, die Motive aus dem Internet mit dem Tintenstrahldrucker auf Leinwand bringen – und so der Malerei neue Möglichkeiten eröffen. Das Kölner Museum Ludwig widmet dem extravaganten New Yorker Künstler eine große Retrospektive.
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Löwen mit spektakulärem Last-Second-Sieg – Flensburg souverän
Der deutsche Handball-Meister SG Flensburg-Handewitt hat mit einem Pflichtsieg Druck auf Tabellenführer TSV Hannover-Burgdorf ausgeübt.
Flensburg gewann am Donnerstag beim abstiegsbedrohten TBV Lemgo mit 27:18 (13:9) und rückte mit nun 20:6 Punkten an Hannover heran. Die Niedersachsen (20:4) haben ein Spiel weniger absolviert.
„Schön, dass wir mal entspannt gewinnen und nicht bis zuletzt Herzrasen haben müssen“, sagte Flensburgs Trainer Maik Machulla bei Sky: „Wir haben viele kleine Baustellen, aber wenn die einzelnen Spieler so viel Verantwortung übernehmen, dann macht mich das stolz.“ Für Flensburg ragte Rückraumspieler Magnus Röd heraus, der Norweger erzielte neun Tore.
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Im Verfolgerduell feierten die Rhein-Neckar Löwen den nächsten wichtigen Sieg. Eine Woche nach dem Erfolg gegen den THW Kiel (26:25) gewannen die Mannheimer ebenso knapp bei DHfK Leipzig mit 29:28 (15:16) und schoben sich mit nun 18:8 Punkten auf Rang vier vor. Der Isländer Alexander Petersson erzielte den entscheidenden Treffer für die Löwen. Leipzig (16:10) ist nur Achter.
Bei den Rhein-Neckar Löwen war auch in der engen Schlussphase vor allem auf Jannik Kohlbacher Verlass, der sechs Tore erzielte. Der dänische Weltmeister Mads Mensah, der angeblich vor einem Wechsel nach Flensburg steht, kam auf fünf Treffer.
Auch die MT Melsungen (17:9) zog durch ein 29:27 (15:13) bei GWD Minden noch vorbei.
Vettel erklärt Zukunftsplan – Kritik an „künstlicher Show“
Sebastian Vettel will auch nach der Regelrevolution 2021 in der Formel 1 fahren.
Auf die Frage, ob er nach seinem Vertragsende bei Ferrari in einem Jahr weiter fahren wolle, antwortete er bei Sky: „Im Moment weiß ich das nicht, weil ich im Moment keinen Vertrag für 21 habe, aber ich gehe davon aus, dass ich nach nächstes Jahr noch weiterfahre.“
Vettel durchlebt eine schwierige Saison bei Ferrari und wartet noch immer auf seinen ersten Weltmeister-Titel mit der Scuderia. In der Fahrerwertung belegt er zwei Rennen vor Schluss lediglich Platz fünf. Zwischenzeitlich gab es sogar schon Gerüchte, dass Ferrari sich nach einem Nachfolger für den 32-Jährigen umsieht.
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Vettel kritisiert DRS und Co.
Außerdem kritisierte Vettel elektronische Hilfsmittel wie das DRS-System, das als Überhol-Hilfe 2011 in der Formel 1 eingeführt wurde.
„Von denen bin ich nicht überzeugt und kein Fan, weil ich glaube, man sollte es ohne DRS schaffen. Man sollte die Autos so bauen oder die Formel 1 sollte so geregelt sein, dass man nicht auf Hilfsmittel angewiesen ist, um künstlich Show zu erzeugen. Für den Moment mag das hier und da helfen, aber wie gesagt, es wird sich zeigen, ob die neue Formel 1 dann all das besser macht als das heute der Fall ist“, sagte Vettel.
Fans protestieren auf Twitter: Ärger über ausverkaufte Ärzte-Tour: „Ist das noch Punkrock?“
Neue Tourneetermine sind für die meisten Musikfans ein Grund zur Freude. Im Fall von „Die Ärzte“ sorgt der Vorverkauf allerdings für jede Menge Frust bei den Fans – denn die begehrten Tickets sind bereits nach wenigen Minuten vergriffen.
Hoeneß wird auch denen fehlen, die ihn hassen
Es war wieder einer dieser typischen Momente: Gerade hatte er per Spontan-Anruf im CHECK24 Doppelpass die versammelten Journalisten ausgeschimpft, um dann nach knapp vier Minuten ein freundliches „Alles Gute, tschüss!“ in den Hörer zu flöten.
Eine Szene vom vergangenen Sonntag, die exemplarisch für die Karriere von Uli Hoeneß steht: radikaler Haudrauf einerseits, sanfter Menschenfreund andererseits. Ein echter Hoeneß eben.
Jetzt tritt der „Patriarch vom Tegernsee“ ab, aber sein Geist wird bleiben – und das ist auch gut so!
Egal ist Hoeneß niemandem
Hoeneß wird geliebt und gehasst. Egal ist er niemandem.
Er machte den FC Bayern zum Vorzeigeverein und sprach bereits von Marketing und Fanartikeln, als man sich bei der Konkurrenz noch von der Großmutter den Fan-Schal stricken lassen musste.
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Hoeneß war für den deutschen Fußball immer ein Taktgeber, ein Vordenker, dem es besonders um den FC Bayern, aber eben auch um den Fußball insgesamt ging. Seine „Retterspiele“ sind legendär und ein Ausdruck seines großen Herzens. Er nutzte sein Geld und seinen Einfluss, um denen zu helfen, die es im Leben nicht so gut erwischt hatten wie er selbst.
Hoeneß brachte die Stars zu den Fans
Während man bei Real, Barca, ManUnited und Co. die Trainingsstätten hermetisch abriegelte, blieb der FC Bayern immer ein Weltklub, der familiär sein wollte. Bei keinem anderen Verein dieser Größenordnung gibt es so viele öffentliche Trainingseinheiten wie beim FC Bayern.
Und Hoeneß brachte die Stars zu den Fans. Die jährlichen Fanklub-Besuche sind eine Hoeneß-Idee. Raus an die Basis, den Anhängern etwas für ihre Unterstützung zurückgeben. Und er selbst immer an vorderster Front.
Mehrfach habe ich erlebt, wie Hoeneß bei Fanklub-Besuchen eine Ladung Nürnberger Würstchen versprach und sich anschließend einen Schal der Gastgeber umhängen ließ. Inklusive des Versprechens, ihn für den Rest der Saison im Stadion zu tragen. Das kommt natürlich an.
Hoeneß‘ verbale Fehltritte häuften sich
Doch wer Licht verbreitet, sorgt auch für Schatten. Uli Hoeneß ist dafür das beste Beispiel. Seine brachiale Art mag immer im Dienste des FC Bayern gestanden haben, mitunter vergriff sich der Bayern-Macher aber im Ton und schoss allzu oft zu scharf. Willi Lemke, Mesut Özil und viele, viele andere können ein Lied davon singen.
Der Siegertyp Hoeneß ging fast immer als Gewinner vom Platz und merkte manchmal nicht, dass der Gegner eigentlich schon aufgegeben hatte. Das verschärfte sich nach seiner Zeit im Gefängnis – „meiner Steuersache“, wie Hoeneß es selbst gerne nennt – sogar noch.
Die verbalen Fehltritte häuften sich und aus manch einem „Mensch, der Uli“ wurde auch bei Bayern-Fans immer öfter: „Oh Mann, der Uli!“ Die Haftstrafe scheint ihn eben doch verändert zu haben.
Legendäre Pressekonferenz beim FC Bayern
Eine Krawall-Pressekonferenz wie im Oktober 2018 wäre ihm früher vermutlich nicht passiert. Seine Selbstbezeichnung als „großer Demokrat“ sorgte vielerorts für Schmunzeln, denn Demokrat ist er durchaus. Doch im Zweifelsfall sollten die anderen schon lieber seiner Meinung sein.
„Ulikratie“ nennen das die Spötter.
Wenn er Reporter wütend anrief oder in der Interview-Zone im Stadion öffentlich ausrief, wurde es laut. Oft legte er bei anderen andere Maßstäbe an als bei seinen Schützlingen und sich selbst. Hoeneß war allerdings selten nachtragend. Und vor allem war er immer authentisch. Emotionen sind es schließlich, die uns Menschen ausmachen.
Hoeneß‘ Abgang kommt zur richtigen Zeit
Uli Hoeneß hat sich selbst ein Denkmal aufgebaut. Aber es ist eben nicht aus Marmor, sondern aus Fleisch und Blut. Deswegen kommt sein Abgang gerade noch zur richtigen Zeit. Ab jetzt würde es nur noch bergab gehen. Denn die Typen vom Schlage eines Uli Hoeneß sind in der globalisierten Fußball-Welt leider nicht mehr gefragt.
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Umso wichtiger ist es, dass der FC Bayern sich große Teile seines Geistes und seiner Prinzipien bewahrt. Der Verein muss unterscheidbar bleiben und seine Identität behalten, sonst ist er nur noch eine fußballspielende Gelddruckmaschine.
Man kann nur hoffen, dass der Funktionär und Fan Hoeneß in Zukunft nicht nur im CHECK24 Doppelpass, sondern auch an der Säbener Straße anrufen wird, um Fehlentwicklungen anzusprechen und seinen Einfluss – den er zweifelsohne weiterhin haben wird – geltend zu machen.
Dem Menschen Hoeneß bleibt nur zu wünschen, dass er ein wenig zur Ruhe kommt. Ohne die ständige Hitze des Gefechts, die er so sehr brauchte. Er hat es sich redlich verdient. Er muss niemandem mehr etwas beweisen.
Hoeneß wird uns allen noch fehlen – auch denen, die ihn nicht mögen.
In diesem Sinne, Herr Hoeneß: „Alles Gute, tschüss!“
„Die Eiskönigin 2“: Soundtrack auf CD erschienen – noch keine MP3-Version
Let It Go war nicht nur ein großer musikalischer Erfolg, der Song hat auch den Charakter von Elsa maßgeblich mit beeinflusst. Die Musik aus dem ersten Film Die Eiskönigin – völlig unverfroren haben Kristen Anderson-Lopez und Robert Lopez entwickelt. Dieses Dreamteam wurde auch für den zweiten Teil, der am 20. November in die deutschen Kinos kommt, erneut engagiert. Insgesamt haben sie sieben neue Lieder zu der Film-Fortsetzung beigesteuert.
Soundtrack im Handel erhältlich
- Wie versprochen, ist die CD mit dem Original-Soundtrack zum Film schon erschienen und kann jetzt bestellt werden*. Dann habt ihr sie noch vor dem Kinostart im Haus.
- Beachtet, dass es einen deutschen Soundtrack Die Eiskönigin 2* und einen englischen Frozen 2* gibt.
- Die MP3-Version* (englisch) ist leider noch nicht online. Es steht aber noch der Vermerk, dass sie voraussichtlich am 15. November 2019 erscheint. Für die deutsche Version ist derzeit weder ein MP3- noch Vinyl-Release angekündigt.
- Sehr schön: Am 22. November 2019 kommt eine Special-Geschenk-Edition der CD* auf den Markt. Sie enthält den deutschen Soundtrack und eine weitere CD mit einer instrumentalen Version. Außerdem mit dabei sind Sticker, 5 Postkarten und ein exklusives Poster.
- Erst am 29. November 2019 kommt die Vinyl-Version des Albums* (englisch) auf den Markt.
- Bitte bedenkt, dass ihr beim Kauf der CD gegen Aufpreis auch die MP3-Version bekommt und bei der Vinyl-Version die MP3s kostenlos mit dabei sind.
Frozen 2: First Listen Neue Lieder für Die Eiskönigin 2
Sicherlich stand das Komponisten-Duo unter dem Druck, das neue „Let It Go“ abliefern zu wollen und mit Into The Unknown ist ihnen das vielleicht auch gelungen. Der Song beschreibt Elsas Aufbruch in die Ungewissheit, denn sie macht sich auf den Weg, zu ergründen, woher sie ihre magische Kraft hat. Dieses Lied kommt als Musikvideo:
Einen weiteren Song singt Anna und er heißt The Next Right Thing.
Alle lieben den charmanten und witzigen Schneemann Olaf. Auch er hat natürlich mit When I Am Older einen eingängigen Song bekommen, der sich mit dem Erwachsenwerden befasst.
Liste der Songs Die Eiskönigin 2 Englisch
- All is Found: Evan Rachel Wood
- Some Things Never Change: Kristen Bell, Idina Menzel, Josh Gad und Jonathan Groff
- Into the Unknown: Idina Menzel (featuring AURORA)
- When I Am Older: Josh Gad
- Reindeer(s) are Better than People: Jonathan Groff
- Lost in the Woods: Jonathan Groff
- Show Yourself: Idina Menzel und Evan Rachel Wood
- The Next Right Thing: Kristen Bell
- Into the Unknown: Panic! At The Disco
- All Is Found: Kacey Musgraves
- Lost in the Woods: Weezer
Liste der Songs Die Eiskönigin 2 Deutsch
- Es kommt zu dir: Sabrina Weckerlin
- So wird’s immer sein: Pia Allgaier
- Wo noch niemand war: Willemijn Verkaik
- Wenn ich erst groß bin: Hape Kerkeling
- Rentiere sind besser als Menschen: , Leonhard Mahlich
- Verlassen im Wald´: , Leonhard Mahlich
- Zeige dich: Willemijn Verkaik
- Der nächste Schritt: Pia Allgaier
- Into the Unknown Panic! At The Disco
- All Is Found: Kacey Musgraves
- Lost in the Woods: Weezer
- Wo noch niemand war: Mark Forster
Wird die Fortsetzung düsterer?
Es hält sich hartnäckig die Rede davon, dass die Fortsetzung düsterer als der Vorgänger werden soll. Produzent Peter Del Vecho hat dieser Einschätzung auf einer Veranstaltung in Berlin klug widersprochen. Auch der erste Film hatte seine düsteren Stellen: Der Tod der Eltern musste verkraftet werden und Annas große Liebe entpuppte sich als Bösewicht, um nur einiges zu nennen. Laut der Aussagen des Produzenten wird der Nachfolger nicht düsterer oder angsteinflößender als der erste Teil. Die Songs können diese Einschätzung nur unterstreichen.
Die Eiskönigin 2 startet am 20. November 2019 in den Kinos. Der Film ist wieder mit einer FSK 0 freigegeben worden.
Kannst Du das Disney-Lied an einer Songzeile erkennen?
Zipser exklusiv: „Das zweite Jahr in der NBA war weggeworfen“
Paul Zipser hat in der NBA viel erlebt.
Der deutsche Nationalspieler stand im berühmten Madison Square Garden in New York erstmals in der Starting Five und spielte in den Playoffs bei den Chicago Bulls an der Seite von Dwyane Wade und Jimmy Butler.
Im zweiten Jahr warf ihn allerdings ein Ermüdungsbruch, der von den Bulls nicht entdeckt wurde, zurück – was schließlich zu einer Trennung mit Misstönen sorgte.
Nach einem abschließenden Abstecher ins spanische Burgos ist Zipser seit Sommer zurück beim FC Bayern München, wo er nach einem enttäuschenden WM-Sommer schnell in die Spur gefunden hat.
In der Bundesliga ist der Rückkehrer zweitbester Scorer seines Teams, nur knapp hinter US-Neuzugang Greg Monroe. Am vergangenen Sonntag gewann der Titelverteidiger das Topspiel gegen ALBA Berlin, Zipser steuerte neun Zähler bei.
In der EuroLeague sind die Leistungen der Bayern wechselhafter, vor dem Duell mit dem Tabellenletzten Valencia (Valencia Basket – FC Bayern Basketball ab 21 Uhr im LIVETICKER) hat München drei Siege und vier Niederlagen auf dem Konto.
Im SPORT1-Interview spricht der 25-Jährige über seine wechselhafte Zeit in der NBA, seine Zukunft beim FC Bayern und die Rolle von Uli Hoeneß, der am Freitag als Präsident abtritt.
SPORT1: Herr Zipser, Sie stehen mit Ihrem Team in der EuroLeague bei drei Siegen und vier Niederlagen. Wie beurteilen Sie die bisherige Leistung?
Paul Zipser: Im Moment trennt die Liga ein, zwei Siege, dann bist du ganz vorne oder weit unten. Bis jetzt sind alle noch ein bisschen am Suchen, wie sie spielen werden. Wir auch. Wir haben noch viele Verletzte, die über die Zeit dazu kommen. Dafür haben wir einen ganz guten Start erwischt.
SPORT1: Und wo wird die europäische Reise hingehen?
Zipser: Ich persönlich will die Playoffs erreichen. Auch im Team reden wir natürlich darüber. Das hat der Klub bis jetzt noch nicht geschafft. Unser Kader, unser ganzes Drumherum erlaubt es auch, dass wir das erreichen können.
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Zipser: „NBA war sicher kein Fehler“
SPORT1: Ihr Förderer Svetislav Pesic hat im SPORT1-Interview gemeint, Sie wären wieder da, wo Sie hingehören, und hat die These aufgestellt, dass Sie in Ihrer Entwicklung weiter wären, wenn Sie nicht in die NBA gegangen wären.
Zipser: Ich habe ihm sehr viel zu verdanken. In allen Trainingseinheiten und Spielen hat er mir sehr viel beigebracht. Wenn Sveti weiß, was wäre, wenn, dann ist das okay, aber letztlich auch nur eine Vermutung. Ich weiß, dass mir die NBA einiges gebracht hat. Ich weiß nicht, was es mir gebracht hätte, bei Bayern zu bleiben. Ich war damals super heiß auf die NBA. Es war sicher auch kein Fehler. Ich hatte gesundheitlich ein bisschen Pech. Wenn das nicht gewesen wäre, wäre ich höchstwahrscheinlich noch drüben.
SPORT1: Sie haben Ihr Verletzungspech angesprochen, im zweiten Jahr plagten Sie sich mit einem Ermüdungsbruch herum, den erst Ärzte in München entdeckten. Wie beurteilen Sie Ihre Zeit in der NBA?
Zipser: Es war ein erfolgreiches und sehr lehrreiches erstes Jahr und ein weggeworfenes zweites Jahr. Ich wollte da meine Reha alleine machen und nicht mit den Bulls. Das zeigt schon, wie wichtig es mir am Ende noch war, bei dem Verein zu spielen.
Darum gab es Streit mit den Bulls
SPORT1: Haben Sie sich gar allein gelassen gefühlt oder haben Sie gezweifelt?
Zipser: Zwischendurch schon. Es war ein zwiespältiges Gefühl. Man will seinem Verein, seinen Ärzten vertrauen und macht das auch über eine gewisse Zeit. Man erwartet von einem NBA-Klub ja auch gewisse Standards, die ich aus München so kannte.
SPORT1: Was war Ihr überraschendstes, coolstes und schlimmstes Erlebnis?
Zipser: Das Überraschendste war das erste Spiel im Madison Square Garden, als ich gestartet bin. Das waren die ersten Minuten, außerhalb der Garbage Time, in denen ich gespielt habe. Ich bin morgens in die Halle gekommen zum Shootaround. Ich habe gedacht, wir werfen ein bisschen, ich trainiere meine Sachen und dann setze ich mich wieder auf die Bank. Und dann komme ich in die Umkleide, will mir nur die Schuhe anziehen und dann steht mein Name in der Starting Five. Und ich denke mir nur so: ‚Hä? Da muss irgendwas falsch sein.‘ Das coolste Erlebnis waren die NBA-Playoffs. Und am schlechtesten war eben die Debatten mit dem medizinischen Stab.
SPORT1: Wie lief diese ab?
Zipser: In dem Moment, in dem ich schwarz auf weiß gelesen und auf einem Bild gesehen habe, dass ich einen Ermüdungsbruch habe – nachdem mir davor ja etwas anderes erzählt wurde –, gab es natürlich Streit. Das lief eben nicht richtig gut.
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Zipser: Haben Hoeneß viel zu verdanken
SPORT1: Uli Hoeneß‘ Amtszeit als Präsident endet am Freitag. Wie würden Sie seine Rolle, seinen Einfluss auf den FC Bayern Basketball beschreiben?
Zipser: Ohne ihn wäre kein Profi-Basketball beim FC Bayern da. Ohne ihn würde der FC Bayern niemals da sein, wo er jetzt ist. Er hat uns die Möglichkeit gegeben, in Erwägung zu ziehen, dass Basketball überhaupt ein Thema ist. Er hat Basketball ein paar anderen Sachen vorgezogen. Er ist doppelt dafür verantwortlich, dass wir hier sind und dafür, dass es so läuft, wie es läuft. Dass man es gesund aufbaut, was viele Vereine wahrscheinlich anders gemacht hätten und sich viele zwischendurch auch gewünscht hätten, was im Fußball auch immer wieder eine Diskussion ist. Es war einfach der richtige Weg. Wenn wir uns jetzt Jahr für Jahr steigern, auch wenn es mal ein schlechtes Jahr geben wird, wird man sehen, was Hoeneß richtig gemacht und für den Sport Basketball in Deutschland und Europa getan hat. Wir haben ihm sehr viel zu verdanken.
SPORT1: Was wird sich ändern, wenn er weg ist?
Zipser: Den Menschen an sich gibt es kein zweites Mal. Ich hoffe aber natürlich, dass sich weiter so gut gekümmert wird. Aber so wie es bisher gelaufen ist, hat der FC Bayern gesehen, dass der Basketball in München ein gutes Projekt ist, das auch sehr gut angenommen wird. Auch mit der neuen Halle, das ist doch sehr zukunftsorientiert. Sie werden eine sehr gute Lösung gefunden haben, damit es so weiter geht.
SPORT1: Wird der FC Bayern nicht nur die deutsche, sondern auch die europäische Spitze angreifen?
Zipser: Ich weiß nicht, wann genau, aber bin mir sicher, dass es das Ziel des Vereins ist. Da lasse ich mich sehr gerne überraschen, wie es läuft, wie es geplant ist. Ich traue es dem Verein auf jeden Fall zu. So wie sie es im Fußball gemacht haben. Sie haben sich stetig weiterentwickelt, verbessert, gute Entscheidungen getroffen. Warum nicht im Basketball auch?
SPORT1: Werden Sie dann ein Teil davon sein?
Zipser: Das ist noch fern derzeit. Es wird sich die nächsten Jahre zeigen. Ich bin froh, hier zu sein. Wenn ich etwas unterschreibe, habe ich immer vor, das zu erfüllen. Wenn der Vertrag also in zwei Jahren ausläuft, wird man sehen, wo der FC Bayern steht, wo ich selber stehe. Im Moment habe ich, außer der Deutschen Meisterschaft und den Euroleague-Playoffs, kein Ziel – die Nationalmannschaft mal ausgenommen.
SPORT1: Aber die NBA ist noch im Hinterkopf?
Zipser: Immer, wenn ich gefragt werde, denke ich kurz darüber nach, ob ich darüber nachdenken soll. Dann denke ich mir: Es bringt mir sowieso nichts. Ich bin immer noch ein Fan der Liga, auch wenn ich herausgefunden habe, dass einige Sachen nicht so gut laufen. Einige Sachen mag ich aber wirklich sehr. Wenn es so weit sein sollte, werde ich gründlich darüber nachdenken, auf was ich eigentlich wirklich Lust habe, und entscheiden.
Petkovic: Neue Plane für das nächste Jahr
Andrea Petkovic hat angekündigt, im kommenden Jahr auf der WTA-Tour kürzerzutreten. „Ich bin jetzt 32 Jahre alt. Ich sage immer: Ich bin jung fürs Leben, aber alt fürs Tennisspielen“, sagte Petkovic der Frankfurter Rundschau: „Ich werde meinen Turnierplan nächstes Jahr deutlich einschränken und meinem Körper mehr Ruhephasen geben, um sich zu erholen.“
Petkovic wechselt die Seiten
Die Zeit will Petkovic nutzen, um an ihrer TV-Karriere zu arbeiten. Anfang Dezember moderiert sie zweimal die ZDF-Sportreportage, eine Ausdehnung könne sie sich gut vorstellen.
„Wenn die ersten zwei Sendungen im Dezember gut laufen, werde ich mich mit den Verantwortlichen des ZDF zusammensetzen und die Einsätze in meinen Turnierplan einbauen. Tennis ist immer noch meine Priorität“, sagte die frühere French-Open-Halbfinalistin.
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Sportlich will sich Petkovic vor allem auf die großen Turniere konzentrieren. „Die Grand-Slam-Turniere und die Herausforderungen gegen die teilweise zehn Jahre jüngeren, unglaublich talentierten, besten Tennisspielerinnen der Welt zu spielen. Das gibt mir Ansporn und bereitet mir einfach wahnsinnig viel Freude. Für die eine oder andere Überraschung bin ich mit Sicherheit noch gut“, sagte sie.
„Project Nightingale“: 50 Millionen Patientendaten landen auf Googles Servern
Laborergebnisse und Diagnosen, verknüpft mit Namen und Adressen. Diese Daten speichert und analysiert Google in den USA – ohne Einwilligung der Betroffenen. Was bedeutet das für Patienten in Deutschland?

