Hoeneß kritisiert Selfie-Wahn der Fans

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Uli Hoeneß hat eine Erklärung dafür, dass sich Fußball-Profis im direkten Umgang mit den Fans immer mehr zurück nehmen.

“Man will nicht 20 bis 30 Selfies machen. Das ist schon eine neue Krankheit in unserer Gesellschaft. Deshalb ziehen sich die Spieler gern aufs Zimmer zurück”, sagte der Präsident des FC Bayern München in der “Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung”.

Hoeneß: “Sind ganz normale Burschen”

Der 66-Jährige hatte gleichzeitig aber auch einen Rat an die Fans parat, welches Verhalten bei ihren Vorbildern besser ankommt. “Dezent freundlich, nicht aufdringlich” solle man den Promis begegnen. “Wir sind ganz normale Burschen. Ab und zu ein Foto oder mal ein paar Worte wechseln ist kein Problem. Autogrammkarten haben wir dabei.”

Im selben Interview verriet Hoeneß, dass er sich vorstellen könnte, nach seiner Karriere als Fußball-Funktionär als Gastronom weiter zu machen: “Ich bin ein geborener Dienstleister, würde gern mal einen Biergarten aufmachen und selbst bedienen. Und wenn ich zehn bis 15 Jahre jünger wäre, könnte ich mir vorstellen, ein Hotel am Tegernsee zu eröffnen. Jetzt mit 66 Jahren mache ich das aber nicht mehr.”

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