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Auszeichnung für Aachener Ludwig Forum: LuFo wird bestes Museum 2018

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Das Ludwig Forum für Internationale Kunst in Aachen hat am Sonntag eine begehrte Auszeichnung erhalten: Es wurde zum besten Museum des Jahres 2018 in Deutschland gekürt.
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Flensburg zieht ins CL-Viertelfinale ein

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Der deutsche Meister SG Flensburg-Handewitt ist souverän zum zwölften Mal ins Viertelfinale der Champions League eingezogen.

Im Achtelfinal-Rückspiel gegen den weißrussischen Vertreter HC Meschkow Brest setzte sich der Bundesliga-Tabellenführer mit 30:20 (14:8) durch. 

In der Mannschaft von Trainer Maik Machulla war der Schwede Hampus Wanne mit sieben Toren der erfolgreichste Werfer. Schon das Hinspiel hatte Flensburg mit 30:28 gewonnen.

Am Samstag war Pokalsieger Rhein-Neckar Löwen zum fünften Mal in Folge im Achtelfinale der Champions League ausgeschieden. Das Team von Trainer Nikolaj Jacobsen verlor gegen den Vorjahresfinalisten HBC Nantes mit 27:30 (14:14), das Hinspiel in der vergangenen Woche hatten die Mannheimer mit 34:32 gewonnen.

Beste Werfer der Löwen waren Jannik Kohlbacher, Andy Schmid und Vladan Lipovina mit jeweils fünf Treffern.

Die Flensburger, die als bisher letzter deutscher Klub vor fünf Jahren die Champions League gewannen, lagen von Beginn an in Führung. In der 20. Minute setzten sie sich erstmals mit vier Toren ab. Bis zur Pause bauten die Gastgeber den Vorsprung kontinuierlich aus. In der zweiten Hälfte erlahmte der Widerstand der Weißrussen vollends. 

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So kam es zum Ferrari-Fiasko

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Es hätte die rote Wiederauferstehung werden sollen.

Nach der schlechten Performance beim Australien-Grand-Prix wollte Ferrari in Bahrain alles besser machen und zunächst sah auch alles danach aus, als ob es in Maranello Grund zur Freude geben würde.

Im Training und Qualifying dominierte die Scuderia die Konkurrenz, beim Start überholte Sebastian Vettel Pole-Debütant Charles Leclerc zwar, doch die Doppel-Führung hielt. Wie konnte es also passieren, dass es doch ein schwarzes Wochenende wurde für die roten Renner gab? 

Frontflügel von Vettel fliegt weg

Eine fatale Mischung aus persönlichem Fehler und technischem Versagen bescherte Ferrari statt des fast schon eingeplante Doppelsiegs nur die Ränge 3 und 5. Ein Ende, an das auch am Ferrari-Kommandostand wohl niemand mehr gedacht hat. 

Teil eins des roten Desasters ist noch recht einfach zu erklären. „Ich wurde überrascht und habe das Heck verloren. Es tut mir wirklich leid“, sagte Vettel entschuldigend nach seinem Dreher im Zweikampf mit Lewis Hamilton in der 38. Runde: „Ich wolle eigentlich auf der Innenseite zurückkommen, dann habe ich schlagartig das Auto verloren. Unterm Strich ist das mein Fehler.“

Dass sich anschließend noch der Frontflügel verabschiedete, sah Vettel als Folgeschaden. „Durch den Dreher habe ich die Reifen so sehr beschädigt, dass ich ziemlich viele Vibrationen hatte, was dann später zum Frontflügelschaden führte“, erklärte der viermalige Weltmeister.

Das war der Grund für Leclercs Lesistungsverlust

Noch bitterer war für Ferrari allerdings das Drama um Leclerc. Der junge Monegasse hatte die Fachwelt mit seinem Auftritt über das ganze Wochenende verzückt, strebte scheinbar unaufhaltsam seinem ersten Grand-Prix-Sieg entgegen – bis ihm die Technik einen Strich durch die Rechnung machte. „Was ist da los?“, funkte der verzweifelte Leclerc an die Ingenieure – eine Antwort konnten sie dem 21-Jährigen aber nicht bieten.

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Die gab es dafür am späten Sonntagabend. Einen Defekt im Energie-Rückgewinnungssystem konnte Ferrari entgegen erster Annahmen als Ursache ausschließen. Vielmehr lief der Wagen von Leclerc nur noch auf fünf statt wie üblich sechs Zylindern.

„Wir werden den Motor gründlich untersuchen“, kündigte Teamchef Mattia Binotto an. Vorläufig nimmt man in Maranello an, dass eine „Fehlzündung an einem Zylinder“ das Problem verursacht hat: „Es war ein Schaden an einer Einzelkomponente, den wir herausfinden werden.“

Glück im Unglück für Ferrari

Binotto tröstete sich damit, dass man an diesem Wochenende ein gutes Auto gehabt habe. Leclerc hilft das nur auch nicht mehr, das Renn-Wochenende dauert schließlich bis zur karierten Flagge. Kampflos musste er die Mercedes-Boliden von Lewis Hamilton und Valtteri Bottas an sich vorbeiziehen lassen.

Dass er als Dritter immerhin noch aufs Podium durfte, hatte er nur der späten Safety-Car-Phase und dem damit verbundenen Überholverbot zu verdanken.

„Um ehrlich zu sein, dachte ich, dass ein paar Runden später alles hochgehen würde“, beschrieb Leclerc die Minuten gegen Rennende, als ihm darüber hinaus auch noch drohte, der Sprit auszugehen.

Die Auferstehung von Ferrari ist also um ein Rennen verschoben worden. Auf den Grand Prix von China, eine Woche vor Ostern.

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Einschaltquoten: Kölner «Tatort» hat fast zehn Millionen Zuschauer

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Knapp zehn Millionen Zuschauer haben die Kölner «Tatort»-Kommissare Ballauf und Schenk mit ihrem 75. Fall erreicht. Im Schnitt 9,80 Millionen Menschen sahen den neuen Einsatz für Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär am Sonntagabend um 20.15 Uhr – das ist ein Marktanteil von 27,6 Prozent.

In «Bombengeschäft» stießen die altgedienten Ermittler im Fall eines toten Bombenentschärfers auf eine Reihe von Ungereimtheiten und potenziellen Verdächtigen.

Die 20-Uhr-«Tagesschau» davor sahen im Ersten durchschnittlich 6,57 Millionen (20,5 Prozent). Das ZDF hat die Länge seiner Sonntagsausgaben des «heute journals» verdoppelt – beim 30-minütigen Einstand waren um 21.45 Uhr rund 4,29 Millionen Zuschauer (14,1 Prozent) dabei. Davor hatten 4,65 Millionen (13,1 Prozent) im ZDF den Film «Die nackte Wahrheit» aus der Ella-Schön-Reihe mit Annette Frier in der Titelrolle verfolgt.

RTL sicherte sich mit Jamie Dornan und Dakota Johnson in der Sadomaso-Romanze «Fifty Shades Of Grey» 2,79 Millionen Zuschauer (8,3 Prozent), Sat.1 mit der Castingshow «The Voice Kids» 2,26 Millionen (7,4 Prozent) und ProSieben mit der Comicverfilmung «Batman v Superman: Dawn of Justice» 1,71 Millionen (5,8 Prozent). Bei Kabel eins schauten sich durchschnittlich 1,19 Millionen Zuschauer (3,5 Prozent) «Police Academy III…und keiner kann sie bremsen» an.

Für «Das perfekte Dschungel Dinner» auf Vox entschieden sich 0,98 Millionen (3,1 Prozent), für die «Bella Block»-Wiederholung «Das Gegenteil von Liebe» auf ZDFneo 0,68 Millionen (1,9 Prozent) und für den Film «Stolz und Vorurteil und Zombies» auf RTL II durchschnittlich 0,65 Millionen (1,9 Prozent).

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Ehrliche Analyse: Jobs von Doll und Heldt gefährdet

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Beim Bundesliga-Schlusslicht Hannover 96 deuten sich spätestens zum Saisonende personelle Umwälzungen auf den Positionen des Cheftrainers und des Managers an. „Eine umfassende und ehrliche Analyse der aktuellen Situation ist zwingend erforderlich“, sagte Klubboss Martin Kind im Interview mit dem NDR.

Nur ein Sieg unter Doll 

Unter Trainer Thomas Doll gab es in acht Begegnungen nur einen einzigen Sieg, Manager Horst Heldt wurde von Kind erst kürzlich wegen dessen Kaderzusammenstellung öffentlich gerügt. Zumindest Doll, dessen Vertrag noch bis zum Sommer 2020 läuft, erhielt aber von dem 74-Jährigen eine Jobgarantie bis nach der Auswärtspartie am Samstag (15.30 Uhr im LIVETICKER) beim VfL Wolfsburg.

Heldts Kontrakt ist bis zum 30. Juni 2021 befristet, doch nachdem der Ex-Nationalspieler in der Vergangenheit bereits mit Wechseln nach Köln und Wolfsburg kokettiert hatte, wäre eine Trennung seitens der Niedersachsen alles andere als eine Überraschung. „Herr Heldt hatte ja schon zweimal den Gedanken, Hannover zu verlassen“, sagte Kind: „Auch hier wird man ganz offen mit ihm sprechen.“

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Kind hofft auf eine Wunder 

Völlig aufgegeben hat der Unternehmer die Hoffnung auf den Klassenerhalt indes noch nicht: „Fußball ist manchmal eine Wundertüte. Aber auf der anderen Seite müssen wir vernünftig und realistisch sein.“ Sieben Spieltage vor Saisonschluss ist der Tabellenletzte sechs Punkte vom Relegationsplatz 16 entfernt.

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„Game of Thrones“: Macher verraten das komplette Ende der Serie

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Game of Thrones Staffel 8 Jon Daenerys
Im Gegensatz zur Serie selbst bleibt Jon seinem Ruf bis zum Ende treu. © HBO / Warner

Die Game of Thrones-Macher David Benioff und D. B. Weiss haben tatsächlich das gesamte Ende der Serie enthüllt! Kurz vor dem Start der letzten Staffel gaben sie extra eine Pressekonferenz, um den Fans schon jetzt zu verraten, wie der populäre Fantasy-Epos endet. Als Grund für die extrem ungewöhnliche Maßnahme gaben sie an, den Leaks und Spoilern zuvorkommen zu wollen. Gerade in Staffel 7 gerieten die größten Überraschungen schon vor Ausstrahlung der Episoden an das Licht der Öffentlichkeit, dem wollen die Macher jetzt entgegenwirken.

Das Finale selbst wird die Fans definitiv sprachlos zurücklassen, aber vermutlich auf andere Art, als die meisten erwarten. Sieben Staffeln lang haben wir in ‚Game of Thrones‘ fast nur Blut, Leid und Tod gesehen, sagte Benioff. Wir wollten deswegen zum Abschluss die Zuschauer auf dem falschen Fuß erwischen und ihnen etwas biete­­n, was sie niemals erwarten. Und das ist durchaus gelungen.

Beim großen Game of Thrones-Finale gibt es keine weiteren Toten

Denn in der letzten Staffel von Game of Thrones stirbt tatsächlich: niemand. Der Nachtkönig, die Weißen Wanderer und die ganzen Untoten, das sind eigentlich keine schlechten Leute, meint Weiss. Man müsse sie eben nur richtig kennenlernen. Wie würde es ihnen gehen, wenn sie Jahrhunderte lang nur in eisiger Kälte im Norden leben müssten? Da kann man schon mal etwas unterkühlt wirken.

In diese Liste müssen wir anscheinend auch die Untoten aufnehmen:

„Game of Thrones“: Das haben alle immer falsch verstanden

Schon in der ersten Folge der letzten Staffel würden die Differenzen zwischen den Lebenden und den Toten ausgeräumt werden. Der Nachtkönig ist am Anfang durchaus reumütig und das natürlich zu Recht. Immerhin hat er einen Drachen und zahlreiche Menschen getötet. Auf der anderen Seite müssen aber auch die Lebenden erkennen, dass sie einige der Weißen Wanderer und Untote getötet haben, weswegen schnell Frieden geschlossen werden kann. Statt der erwarteten großen Schlacht bei Winterfell kommt es vielmehr zu einem Versöhnungsfest, gigantisches Lagerfeuer inklusive.

Die restlichen fünf Folgen von Staffel 8 widmeten Benioff und Weiss dem Aufbau eines friedlichen Westeros. Etwas langweilig für einige Zuschauer vielleicht, aber nach all den Jahren mit heftigen Szenen brauchten auch wir mal eine Abwechslung, erzählt Benioff. Hier folgt dann die nächste große Überraschung des Finales: Wir haben so ziemlich jeden toten Charakter noch einmal zurückgebracht, enthüllte Weiss.

Ned, Hodor und selbst Ramsay kehren zum Ende zurück

Der Nachtkönig nutzt nach dem großen Fest von Winterfell seine Fähigkeit, um beispielsweise die Familie Stark mit Ned, Robb und Catelyn wiederauferstehen zu lassen. Oberyn Martell, Hodor, selbst Joffrey und Ramsay Bolton kehren von den Toten zurück. Einige zwar in besserer Verfassung als andere, aber immerhin. Manche wie Margaery Tyrell konnte aber selbst der Nachtkönig nicht mehr retten, da von ihnen schlicht nicht genug übrig ist.

Auf wen ihr euch alles freuen dürft, zeigt euch auch dieses Video:

Wiedervereint mit ihren Kindern gibt es sogar für Cersei keinen Grund mehr, die Party zu sprengen. Gut, dass Ramsay und Joffrey jetzt plötzlich auch lieb sind, wirkt vielleicht wie ein Bruch mit ihren vorher etablierten Persönlichkeiten, räumt Weiss ein. Aber wir denken hier an das große Ganze und dafür sehen wir über solche Kleinigkeiten eben gerne hinweg. Selbst einige peinliche Wiedersehen wie zwischen Tyrion, Shae und Tywin Lannister lösen sich deswegen schnell in allgemeines Wohlgefallen auf.

Und wer landet jetzt zum Schluss auf dem Eisernen Thron? Bei der Frage haben wir fast am längsten mit uns gerungen, gibt Weiss zu. Einschmelzen und eine Demokratie gründen standen zur Option. Am Ende haben wir uns aber dafür entschieden, einfach für jedes Haus einen Eisernen Thron zu basteln und im Thronsaal aufzustellen. Der ist dann zwar am Ende etwas voll, aber wie gesagt: Es geht hier um das große Ganze. Auf die inzestuöse Beziehung zwischen Daenerys und Jon Snow angesprochen, meinten die Macher lediglich: Jon weiß gar nichts und das bleibt auch so.

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Sieg gegen Ludwigsburg – München holt erstes Playoff-Ticket

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 Meister Bayern München hat sich in der Basketball Bundesliga (LIVE im TV auf SPORT1) als erstes Team das Playoff-Ticket geholt.

Zwei Tage nach dem vorzeitigen Aus in der EuroLeague gewann der Titelverteidiger 92:74 (42:36) gegen die MHP Riesen Ludwigsburg und hat damit einen Platz unter den besten Acht in der Hauptrunde sicher. Die Bayern festigten mit jetzt 46:4 Punkten ihre Tabellenführung vor den EWE Baskets Oldenburg (40:8), die am Sonntag 96:79 (48:40) bei der BG Göttingen gewannen (DATENCENTER: Die Tabelle). 

Die Münchner hatten am Freitag durch eine Niederlage beim türkischen Schlusslicht Darüssafaka Istanbul (87:92) die letzte Chance auf den Einzug ins Viertelfinale der europäischen Königsklasse verspielt und mussten sich in der Bundesliga für den 23. Sieg im 25. Spiel mächtig strecken. 

Bayern mit Lauf im dritten Viertel

Ludwigsburg, möglicher Gegner im Viertelfinale, hielt das Spiel lange spannend. Erst Mitte des dritten Viertels setzten sich die Gastgeber ab und ließen die Gäste anschließend nicht mehr herankommen. Als Topscorer der Bayern kam der deutsche Nationalspieler Danilo Barthel auf 18 Punkte.

ALBA gelingt Revanche in Bamberg

ALBA Berlin siegte 69:66 (33:33) bei Brose Bamberg, vor sechs Wochen hatten die Gäste das Pokalfinale an gleicher Stelle noch gegen die Franken verloren.

Martin Hermannsson sorgte in der Schlussminute mit einem Korbleger und einem Freiwurf für die Entscheidung. Bamberg kassierte wettbewerbsübergreifend die erste Niederlage nach zwölf Spielen und ist mit 36:12 Punkten Tabellenvierter, Alba (34:10) liegt auf dem fünften Platz.

Massenat führt Oldenburg zum Sieg

Oldenburg erwischte in Göttingen einen schlechten Start, gewann aber letztlich klar. Eine sensationelle Vorstellung für die EWE Baskets zeigte Frantz Massenat mit 40 Punkten. „Er hatte einen Sahnetag. Bei elf Versuchen hat er 21 Punkte von der Dreierlinie gemacht und neun von neun Freiwürfen getroffen“, sagte Oldenburgs Trainer Mladen Drijencic. 

Die Spiele im Stenogramm:

Telekom Baskets Bonn – Mitteldeutscher BC 105:98 (47:40)
Beste Werfer: Mayo (21), Dileo (17), Breunig (14), Jackson (13), Bircevic (10), Polas (10) für Bonn – Kerusch (26), Novak (21), Warren (14), Marelja (13), Releford (11) für den Mitteldeutschen BC
Zuschauer: 5100

BG Göttingen – EWE Baskets Oldenburg 79:96 (40:48)
Beste Werfer: Stockton (25), Carter (14), Kramer (12) für Göttingen – Massenat (40), Paulding (16), Boothe (10) für Oldenburg
Zuschauer: 3390

Bayern München – MHP Riesen Ludwigsburg 92:74 (42:36)
Beste Werfer: Barthel (18), Williams (16), Djedovic (14), Hobbs (11) für München – Knight (17), Martin (13), Klein (11), Jones (11), Jallow (10) für Ludwigsburg
Zuschauer: 4982

Brose Bamberg – ALBA Berlin 66:69 (33:33)
Beste Werfer: Alexander (15), Hickman (12) für Bamberg – Nnoko (12), Thiemann (11) für Berlin
Zuschauer: 6001

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Federer spricht über Rücktritt

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Nach seinem Turniersieg beim ATP-Masters in Miami hat sich Superstar Roger Federer im US-Fernsehen zu einem möglichen Rücktritt geäußert.

Auf die Frage des ESPN-Moderators: „Wie lange werden wir Roger Federer noch auf dem Tenniscourt erleben?“ antwortete der Schweizer zunächst ausweichend.

„Ich weiß nicht, ob ich einen weiteren Grand Slam gewinnen kann. Ich habe genauso auch vor Jahren gedacht, wusste es nicht, und dann habe ich drei weitere gewonnen“, sagte der 37-Jährige unmittelbar nach seinem Finalsieg gegen John Isner.

Dabei sei es für ihn auch einfach gut gelaufen, ein Rädchen habe ins andere gegriffen. „Es war auch Glück dabei, ich habe viele Dinge richtig gemacht. Ich habe ein wundervolles Team und konnte im Kopf positiv bleiben“, erklärte Federer. „Daraus habe ich Selbstvertrauen gezogen und Selbstvertrauen ist ein unglaublich wichtiger Faktor im Tennis – und im Sport insgesamt.“

Federers Ehefrau entscheidet mit

Dann ging Federer doch noch auf die ursprüngliche Frage nach einem nahenden Rücktritt ein.

„Ich wünschte, ich wüsste es. Denn das würde mir wirklich helfen, auch bezüglich meiner Planungen mit der Familie“, gestand der Rekord-Grand-Slam-Sieger, „für meine Frau ist es ok, dass ich es noch nicht weiß.“

Ehefrau Mirka ist in den Entscheidungsprozess eng eingebunden. „Wir denken immer nur von Halbjahr zu Halbjahr“, erläuterte Federer. „Wir denken noch nicht ans Aufhören, denn ich glaube, je mehr ich darüber spreche und nachdenke desto näher bin ich einem Rücktritt.“

Federer nennt Gründe für Rücktritt

Ein genaues Datum hat der Routinier noch nicht im Kopf, schränkte aber gleichzeitig auch etwas ein: „Es gab Gerüchte über die Olympischen Sommerspiele in Tokio 2020, aber das stimmt nicht. Ich bin einfach froh, gesund zu sein.“  

Der Moderator unternahm daraufhin einen weiteren Versuch: „Wenn Sie glauben würden, Turniere wie Miami nicht mehr gewinnen zu können, würden Sie dann aufhören?“

„Ja, wahrscheinlich schon“, gestand Federer. „Es ist eine Kombination verschiedener Dinge. Wenn die Familie nicht mehr glücklich wäre, oder meine Frau, würde ich es auch tun. Oder wenn ich zu viele körperliche Schmerzen spüren würde. Wenn ich das Gefühl hätte, die Besten nicht mehr besiegen zu können – das wäre ein weiterer Grund.“

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