Tech-Milliardäre überbieten sich mit verrückten Ideen, um das Internet zu den Massen zu bringen – ob per Ballon, Satellit oder Rakete. In Afrika wittern sie neue Nutzer für Amazon, Google oder Facebook.
„Anno 1800“ im Test: Der Spaß, ein Despot zu sein
Das Computerspiel „Anno 1800“ romantisiert die Zeit des Kolonialismus. Aber Vorsicht: Wer es zu wild treibt, bringt das Volk zur Rebellion.
Prozess um versuchten Mord an Polizisten: „Reichsbürger“ vor Gericht: So urteilte der deutsche Staat über den Fall Adrian Ursache
Als Polizisten am 25. August 2016 das Grundstück von Adrian Ursache stürmten, um eine angekündigte Zwangsvollstreckung durchzusetzen, kam es zu einem Schusswechsel. Zwei Polizisten wurden verletzt, Adrian Ursache wurde angeschossen. Seitdem sitzt der ehemalige „Mister Germany“ in Untersuchungshaft.
Seit Oktober 2017 lief der Prozess gegen den 44-jährigen Adrian Ursache am Landgericht Halle (Saale), wo er sich .wegen versuchten Mordes verantworten musste. stern TV hat Adrian Ursache während des Prozesses getroffen und mit ihm über seinen Fall gesprochen. Ursaches Anwälte plädierten allenfalls auf eine Verurteilung wegen unerlaubten Waffenbesitzes und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Heute fiel nach fast 19 Monaten das Urteil gegen den „Reichsbürger“: Adrian Ursache wurde wie von der Staatsanwaltschaft gefordert wegen versuchten Mordes zu sieben Jahren Haft verurteilt. Er selbst kündigte bereits an, in Revision gehen zu wollen.
INFOKASTEN Reichsbürger
Reichsbürger 16.30
KTG Reichsbürger-Thesen
Prozess Adrian Ursache_10.30
Studie aus der Schweiz: Männerbärte sind dreckiger als Hundefell
Bärte sind hip und aus der Gesellschaft kaum wegzudenken. Doch eine Studie bringt die Gesichtshaarpracht in ein Zwielicht. Denn Bärte sollen dreckiger sein als Hundefell.
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Staatskapelle Dresden – Thielemann dirigiert Schumann
„Das Phantastische, das Poetische und die Abgründe des Biedermeier liegen dem Orchester besonders gut; diese Musik ist Teil der Kapell-Seele“, sagt Christian Thielemann zu seinem Schumann Zyklus mit der Staatskapelle Dresden.
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Kiel kämpft Füchse nieder – Flensburg siegt souverän
Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt hat in der Handball-Bundesliga seinen Vorsprung auf Verfolger THW Kiel behauptet.
Die Flensburger gewannen am Donnerstagabend gegen Altmeister VfL Gummersbach souverän 28:20 (17:12) und liegen nach dem 25. Sieg im 26. Saisonspiel mit 50:2 Punkten weiter vor dem Nord-Rivalen (48:6), der einen hart erkämpften 30:29 (13:15)-Auswärtssieg bei den Füchsen Berlin feierte (DATENCENTER: Die Tabelle).
Die Rhein-Neckar Löwen setzten sich bei der TSV Hannover-Burgdorf 30:28 (16:14) durch und zogen mit 42:10 Punkten mit dem Tabellendritten SC Magdeburg durch, der am Sonntag beim HC Erlangen spielt. Im Abstiegskampf wird die Luft für Schlusslicht Eulen Ludwigshafen nach einer 23:32 (9:12)-Heimniederlage gegen FA Göppingen immer dünner.
THW: Duvnjak bester Werfer
Beim ungefährdeten Flensburger Sieg waren der Däne Lasse Svan und der Norweger Magnus Jondal jeweils sechsmal erfolgreich. In einem packenden Duell in Berlin war Kiels Rückraumstar Domagoj Duvnjak ebenfalls sechsmal erfolgreich, den Füchsen reichten auch sieben Treffer ihres Oldies Hans Lindberg nicht zum Punktgewinn.
Die Löwen konnten beim Sieg in Hannover auf ihren Spielmacher Andy Schmid bauen, der elfmal traf.
Die Spiele im Stenogramm:
TSV Hannover-Burgdorf – Rhein-Neckar Löwen 28:30 (14:16)
Tore: Cehte (7), Kastening (7/4), Olsen (5), Häfner (3), Ugalde (3), Böhm (2), Atman (1) für Hannover – Schmid (11/2), Petersson (6), Kohlbacher (5), Tollbring (4/1), larsen (2), Fäth (1), Palicka (1) für Rhein-Neckar
Zuschauer: 7551
SG Flensburg-Handewitt – VfL Gummersbach 28:20 (17:12)
Tore: Svan (6), Jondal (6/3), Golla (5), Lauge (4), Röd (3), Gottfridsson (2), Glandorf (1), Sogard Johannessen (1) für Flensburg – Sommer (5/2), Schukow (5), Baumgärtner (4), Martinovic (3), Herzig (1), Preuss (1), Norouzinezhad Gharehlou (1) für Gummersbach
Zuschauer: 6300
Füchse Berlin – THW Kiel 29:30 (15:13)
Tore: Lindberg (7/4), Drux (5), Wiede (4), Koch (3), Marsenic (3) Zachrisson (3), Elisson (2), Gojun (1), Mandalinic (1) für Berlin – Duvnjak (6), Nilsson (5), Weinhold (5), Ekberg (4/1), Wiencek (4), Pekeler (2), Reinkind (2), Jacobsen (1), Zarabec (1) für Kiel
Zuschauer: 10.000
Die Eulen Ludwigshafen – FA Göppingen 23:32 (9:12)
Tore: Durak (4/4), Müller (4), Spiler (3), Haider (2), Salger (2), Stüber (2), Bührer (1), Dietrich (1), Dippe (1/1), Falk (1), Scholz (1), Valiullin (1) für Ludwigshafen – Heymann (6), Kozina (6/3), Zelenovic (5), Kneule (4), Schiller (4), Rentschler (3), Peric (2), Bagersted (1), Sörensen (1) für Göppingen
Zuschauer: 2350
F1-Legende stichelt: Hamilton macht nicht den Unterschied
Mit drei Doppelsiegen in den ersten drei Rennen hätte die Formel-1-Saison für Mercedes nicht besser beginnen können. Den Auftakt in Australien gewann Bottas, in Bahrain und in China konnte Lewis Hamilton jeweils den Sieg einfahren.
Geht es nach Formel-1-Legende Sir John „Jackie“ Stewart, dann hat das auch mit dem Glück Hamiltons zu tun, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.
„Lewis ist ein sehr glücklicher Junge, der in der Position ist, eine solch enorme Unterstützung hinter sich zu haben“, sagte Stewart gegenüber Mirror Sport. „Mercedes hat so viel Geld investiert und sich so viele talentierte Ingenieure und Spezialisten gesichert. Tausende Leute arbeiten daran, dass Hamilton und Bottas ein Auto haben, das wieder einmal deutlich besser ist als Ferrari oder andere Konkurrenten.“
Hamiltons Titel-Chancen wieder hoch
Die Chancen auf eine erneute Titelverteidigung Hamiltons schätzt der dreimalige Weltmeister auch in dieser Saison hoch ein.
„Ich glaube er hat wieder einmal eine gute Chance zu gewinnen, weil andere Teams einfach nicht die Leistung oder die Zuverlässigkeit haben, die Mercedes hat“, sagte Stewart. Gleichzeitig wünscht er sich mehr Spannung in der Formel 1 und appelliert dabei unter anderem an Red Bull und Ferrari, wieder konkurrenzfähiger zu werden.
Ein Jahr nach Hamiltons Wechsel von McLaren zu Mercedes folgte 2014 eine große Regelanpassung und die Einführung der Turbo-Hybrid Motoren. Seitdem gingen alle Weltmeistertitel sowohl in der Fahrer- als auch in der Konstrukteurswertung an Mercedes. Vier dieser fünf WM-Siege kann dabei Lewis Hamilton für sich verbuchen.
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„Was Lewis getan hat, war zur rechten Zeit zu Mercedes zu wechseln. Natürlich ist er ein sehr guter Fahrer, aber ist er besser als Sebastian Vettel?“, sagte Stewart, „Oder ist er so gut wie Fernando Alonso, Alain Prost, Jim Clark, Ayrton Senna, Schumacher oder Jackie Stewart waren? Wer weiß, das kann man wirklich nicht einschätzen.“
Briefwechsel: 40.560 Kinder schrieben an den Osterhasen
Der Osterhase hatte viel zu tun: 40.560 Kinder aus aller Welt haben in diesem Jahr an seine Adresse im niedersächsischen Ostereistedt geschrieben und Antwort bekommen.
Aus dem Ausland seien dieses Mal 1500 Kinderbriefe eingegangen, sagte die Post-Sprecherin Maike Wintjen am Donnerstag auf Anfrage. Am Sonntag wird für den Osterhasen Hanni Hase in Ostereistedt auch ein Kinderfest veranstaltet.
Seit vor 37 Jahren erstmals Briefe an den Osterhasen in Ostereistedt ankamen, beantworten aktive und ehemalige Mitarbeiter der Postfiliale Zeven die Schreiben. Mittlerweile ist das Team auf zehn Mitarbeiter gewachsen. Der Antwortbrief erklärt den Kindern das Osterfest in deutscher beziehungsweiser englischer Sprache und enthält auch eine kleine Überraschung für sie.
400 Briefe kamen in diesem Jahr aus dem asiatischen Inselstaat Taiwan. Aber auch Kinder in China, Russland und den USA schrieben nach Ostereistedt. Der pädagogische Sinn der Aktion: «Es geht darum, dass Kinder lernen, einen Brief zu schreiben», sagte Wintjen. Den Einsendeschluss legt das Team immer auf das Wochenende vor Ostern, damit auch die Antworten noch pünktlich zum Fest ankommen können.
Frankfurt nun gegen Chelsea – keine Tickets verfügbar
Eintracht Frankfurt steht nach dem Triumph über Benfica Lissabon zum ersten Mal seit 39 Jahren wieder im Halbfinale eines europäischen Wettbewerbs.
Der Gegner wurde bereits bei der Viertelfinal-Auslosung bestimmt: In der Runde der letzten Vier treffen die Hessen auf den FC Chelsea, der sich zuvor gegen Slavia Prag durchsetzte (1:0., 4:3).
Das Hinspiel findet am 2. Mai (21 Uhr) in der Commerzbank-Arena statt, eine Woche später geht es nach London an die Stamford Bridge (9. Mai, 21 Uhr). Ein eventuelles Finale gegen den Sieger des zweiten Halbfinals zwischen Valencia und dem FC Arsenal würde am 29. Mai (21 Uhr) im aserbaidschanischen Baku stattfinden. DAZN und RTL übertragen alle Spiele der Eintracht live.
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Partie gegen Chelsea ausverkauft
Wie alle Heimspiele in der Europa League ist auch die Partie gegen Chelsea bereits ausverkauft. Die Eintracht teilte mit, dass alle sogenannten Blind Date Pässe vergriffen wurden.
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Diese Pässe bot Frankfurt für die komplette K.o.-Runde an, Tickets werden somit nicht mehr verkauft. Es gibt lediglich noch vorbehaltene Kontingente, die aber nicht in den freien Verkauf gehen.
„Game of Thrones“: Fans haben wegen Daenerys einen grausamen Verdacht

Nach der Pause ist Game of Thrones endlich zurück! Fans haben die Rückkehr ihrer Lieblingscharaktere herbeigesehnt und reagierten entsprechend überschwänglich auf die neueste Folge. Darin vermissten viele allerdings eine ganz besondere Figur: Jons Schattenwolf Geist (im Original: Ghost).
Da von den Schattenwölfen kaum noch einer übrig ist, hatten sich viele auf ein Wiedersehen mit Geist gefreut. Von dem fehlte in der Episode Winterfell (die ausführliche Review von t-online findet ihr hier) allerdings jede Spur. Bei einigen besorgten Fans führte das zu einem überraschenden und schrecklichen Verdacht: Musste Geist für Daenerys‘ neuen Wintermantel herhalten?
Wenn Emilia Clarke als Daenerys keine Schattenwölfe tötet, kann sie auch ganz nett sein:
Game of Thrones-Fans glauben, Daenerys habe Geist getötet
Die Mutter der Drachen (Emilia Clarke) trägt im hohen Norden klugerweise ein opulentes Kleidungsstück aus weißem Fell. Einige meinten darin Geist wiedererkannt zu haben, wie folgende Reaktionen zeigen.
omg starting to think that ghost is in daenerys winter fur coat hopefully 🙈🙈
irb (@jakegyllenhls) 15. April 2019
Did they kill Ghost and use his fur to make Daenerys‘ coat????? #GameofThrones
Bruce Wayne (@Batman_af) 15. April 2019
Ghost is Mommie of dragons‘ coat now.
Guardian1 (@Guardia66369131) 15. April 2019
i can’t believe ghost died for that fugly coat
catelyn stark enthusiast (@villanellesbian) 15. April 2019
@GameOfThrones We were promised direwolves. Show returns, no Ghost but Daenerys walking around in one of two beautiful white fur coats. This is suspicious. Is that the direwolf? Is this our Ghost #FREEGHOST pic.twitter.com/bNaD6tgUfP
Lori Bloomer (@bloomer_lori) 15. April 2019
Jon und Daenerys Beziehung ist in Gefahr, aber nicht wegen Geist
Wirklich ernst zu nehmend sind solche Sorgen natürlich nicht. Daenerys hatte nie einen Grund, Geist zu töten, immerhin sollte sie sich jedes Kleidungsstück ihrer Wahl locker leisten können. Zumal sie den Schattenwolf bislang nicht kennengelernt hat. Immerhin blieb er in Winterfell zurück, als Jon nach Drachenstein gereist ist, um Daenerys zu treffen. Die ritt am Anfang der Folge aber schon mit dem opulenten Mantel nach Winterfell.
Zumal die Macher der Serie solch eine wichtige Szene wohl kaum ausgespart hätten. Wenn Daenerys Geist wirklich getötet und zum Pelzmantel umfunktioniert hätte, wäre ihr zwar warm in Winterfell, ihre Beziehung zu Jon (Kit Harington) könnte sie allerdings vergessen. Wobei es hier wohl ohnehin schon in der kommenden Folge Ärger im Paradies geben dürfte.
Wir können uns folglich kaum vorstellen, dass Daenerys wirklich Geist als Mantel trägt. Entsprechend sind die Twitter-Reaktionen eher ein Zeichen dafür, dass selbst die abwegigsten Gedanken in gewissen Fankreisen nicht auszuschließen sind.
Nicht nur Daenerys Mantel sorgt bei Fans für Missverständnisse:


