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Fett, Zucker, Salz: Warum große Lebensmittelkonzerne freiwillig auf die Nährwertampel setzen

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Seit Jahren gibt es Streit über die Einführung einer Nährwertampel für Lebensmittel. Große Hersteller ergreifen nun die Initiative. Eine fünfstufige Farbskala von grün bis rot zeigt an, wie die Nährstoffe im Produkt verteilt sind.
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Stephan Hanns Recyclingmode in Bocholt

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Kleider aus Briefmarken, Tetrapaks oder Champagnerkorken: Der Berliner Künstler Stephan Hann macht aus dem, was andere wegwerfen, Mode. Im Textilwerk Bocholt sind seine Werke jetzt zu sehen.
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Pflichtsieg in Stuttgart – Flensburg weiter auf Titelkurs

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Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt hat im Meisterrennen der Handball-Bundesliga vorgelegt. (Tabelle der HBL)

Die Mannschaft von Trainer Maik Machulla gewann am 32. Spieltag beim TVB Stuttgart 30:20 (14:9) und ist nur noch zwei Siege von der erfolgreichen Titelverteidigung entfernt. Flensburg liegt mit 60:4 Punkten vier Zähler vor Rekordmeister THW Kiel (56:6), der den alten Abstand auf den Nordrivalen am Sonntag gegen GWD Minden wiederherstellen kann. (Spielplan der HBL)

In Stuttgart war Rückraumspieler Rasmus Lauge mit sieben Treffern bester Flensburger Werfer. Die SG tat sich bis Mitte der ersten Halbzeit schwer. Nach 15 Minuten brachte Lauge die SG mit seinem Treffer zum 7:6 das erste Mal in Front. Im zweiten Abschnitt brachten die Flensburger den Sieg souverän über die Zeit.

Magdeburg setzt Löwen weiter unter Druck

Die Rhein-Neckar Löwen siegten gegen FA Göppingen 33:27 (15:17) und sind mit 50:12 Punkten Dritter. Verfolger SC Magdeburg (50:14) hielt durch einen 29:25 (14:12)-Sieg gegen Altmeister VfL Gummersbach als Vierter den Druck auf die Löwen aufrecht. Gummersbach (13:51) hat bei einem Spiel mehr nur zwei Zähler Vorsprung auf die SG BBM Bietigheim (11:51) auf dem ersten Abstiegsplatz.

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Die MT Melsungen feierte einen 28:25 (12:10)-Erfolg gegen die TSV Hannover-Burgdorf und verdrängte die Füchse Berlin von Platz fünf – dem letzten zu vergebenen EHF-Cup-Platz. Der SC DHfK Leipzig besiegte den HC Erlangen mit 26:25 (12:14).

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Was es mit dem fehlenden McLaren-Lenkrad wirklich auf sich hatte

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Es war McLaren-Chef Zak Brown höchstpersönlich, der die Geschichten ans Tageslicht beförderte: McLaren habe bei der Vorbereitung zum Indy 500 ein erbärmliches Bild abgegeben. Von fehlenden Lenkrädern über falsche Fahrzeuglackierungen bis hin zu einer zu kurzen Übersetzung am Qualifyingtag – die Geschichte liest sich wie ein „Grande Casino“ zu Ferraris übelsten Zeiten in der Formel 1.

Natürlich waren seine offenen Worte ein gefundenes Fressen für alle Medien – manche Boulevardblätter dichteten hier und da noch etwas dazu. Grund genug für Brown, einige Dinge am Rande des Monaco-Grand-Prix der Formel 1 ins rechte Licht zu rücken. Was berichtete wurde, sei alles wahr gewesen, allerdings müsse teilweise der Kontext beachtet werden.

Schon in der von den Nachrichtenagenturen verbreiteten Version des Interviews stimmte demnach ein Fakt nur zur Hälfte: Dass McLaren zum Vortest angereist sei, ohne Lenkrad an ein Lenkrad gedacht zu haben. „Es ist nicht so, dass wir dahingegangen sind und plötzlich festgestellt haben, dass jemand das Lenkrad zu Hause vergessen hat“, sagt der US-Amerikaner.

„Wir wollten unser eigenes Lenkrad kreieren und haben es nicht in der Zeit fertig bekommen. Dann hatte Cosworth keines im Regal. So musste ich bei Carlin um eine Gefälligkeit bitten und sie halfen mit einem Lenkrad aus. Es ist also nicht so, dass wir die Koffer ausgepackt hätten und uns dann plötzlich aufgefallen wäre, dass wir kein Lenkrad dabei hatten.“

In der IndyCar-Serie dürfen Teams die Cosworth-Lenkräder nach eigenem Gusto modifizieren. Manche Teams fahren aber auch mit dem Standardprodukt.

Falsche Farbe, Grund unbekannt

Die zweite peinliche Story stimmt allerdings: Dass das Ersatzchassis im falschen Farbton angestrichen war und deshalb nicht zum Einsatz kam. „Aus irgendwelchen Gründen, die ich noch eruieren muss, ist es nicht pünktlich umlackiert worden“, so der 47-Jährige. „Deshalb war das Ersatzauto nicht bereit, als es benötigt wurde. Das war ein großer Fehler.“

McLaren hat Fehler von Anfang an gemacht – angefangen damit, dass man innerhalb kürzester Zeit ein Zwei-Wagen-Team zusammenbekommen wollte. Brown gesteht, dass er sich von einem großen Budget hat blenden lassen: „Wir hatten ein gesundes Budget und das Auto war gekauft. Es lag sicher nicht an zu wenig Ressourcen. Was uns das Resultat gekostet hat, war eine schlechte Ausführung.“

Brown nimmt alle Verantwortung auf sich

Und dafür steht er selbst ein. „Ich habe gedacht, ich hätte alles beisammen, aber lag daneben. Ich bin verantwortlich für den mangelnden Erfolg in Indianapolis. Heute gäbe es Dinge, die ich anders anpacken würde.“

So hätte er unter anderem Gil de Ferran früher an Bord geholt. Das Problem war, dass der der zweimalige CART-Champion im Formel-1-Projekt mit anpacken musste, weil Andreas Seidl als Teamchef erst ab Mai verfügbar war. „Als ich ihn zu Indy umlenken konnte, war es schon zu spät. Ich habe schon sehr früh Warnzeichen gesehen, wie bei der Sache mit dem ersten Test.“

Ob es anders gelaufen wäre, wenn McLaren mit einem Team wie Ed Carpenter Racing zusammengearbeitet hätte, die drei Autos ins Pole-Shootout gebracht haben? „Ich will keine anderen Teams vergleichen. McLaren hat sich wegen McLaren-Problemen nicht qualifiziert. Ich denke, bei den Fehlern, die wir gemacht haben, hätte uns niemand durchbringen können.“

Auch auf Bob Fernley, der nach der Pleite seinen Posten als IndyCar-Chef bei McLaren räumen musste, möchte Brown nicht schimpfen: „Es wäre unfair, Bob das ganze in die Schuhe zu schieben. Ich nehme das auf mich, weil ich dieses Team aufgestellt habe. Nächstes Mal wird es anders laufen. Gil hat bereits großen Einfluss gehabt.“ Und ob er seine eigene Position hinterfragt hat? „Nein!“

© Motorsport-Total.com

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Gesellschaftskritik: Uraufführung von Berg-Stück in Wien – Hass bis zum Inferno

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Eine Alkoholikerin, eine Mutter eines stark pubertierenden Teenagers, ein sensibler und gefrusteter Homosexueller, ein Jugendlicher kurz vor einem Amoklauf. In Sibylle Bergs (50) neuem Stück «Hass-Triptychon – Wege aus der Krise» sind das die Normalos, das Mittelmaß.

Es sind Menschen, mit denen niemand tauschen will, aber deren einzelne Eigenschaften auch die meisten Zuschauer bei sich wiederfinden dürften. Das «Hass-Triptychon» versammelt sie in einer unbedeutenden Kleinstadt an einem Autobahnzubringer und schickt ihnen den sogenannten Hassmaster, der zu einer wilden Therapie einlädt. Das Stück wurde am Freitag im Rahmen der Wiener Festwochen uraufgeführt.

Die Geschichte beginnt ausgerechnet am für die Kleinstadt-Bewohner schwierigsten Tag der Woche. Denn sonntags ist Freizeit, da sind sie auf sich allein gestellt, müssen selbst die Struktur festlegen. Was dabei herauskommt? «Man kann gute Bücher lesen und ein Porno geht gut rein», heißt es in einem der vielen Lieder, die das Stück fast zum Musical machen. Unzufriedenheit, Langeweile, Trauer und ein bisschen Wut bestimmen die erste Stunde der Aufführung.

Dann ist endlich Montagmorgen. Die Arbeit sorgt für Struktur, die Verantwortung dafür geben die Kleinstädter dankbar ab. Die Bewohner, gestylt wie gleichzeitig lustig und gruselig aussehende Troll-Figürchen, können gedanklich abschalten, denn sie wissen sowieso nicht, was genau sie da bei ihrem Job überhaupt machen.

Der Hassmaster aber will den Menschen klar machen, was sie fesselt: Der Kapitalismus hält sie fest in der Hand und erzeugt Hass in allen Formen. Trauer, Wut, Verzweiflung – und letztlich explodiert alles in massenhafter Gewalt. «Den Mensch hält nur der Hass wach», ruft der Hassmaster – und der gelebte Hass wird zur letzten Therapieform.

Inszeniert wurde die aufgedrehte, teilweise aufregende Therapie von Shootingstar Ersan Mondtag. Vier Schauspieler auf der Bühne des Wiener Volkstheaters stammen aus dem Ensemble des Maxim-Gorki-Theaters Berlin. Der 32-jährige Mondtag ist dafür bekannt, dass er gerne Theater und Musik miteinander verbindet – so macht er es auch im «Hass-Triptychon». Das Bühnenbild besteht aus Bildern kaputter Hausfassaden und einem trostlosen Containerbau als Mehrparteienhaus. Auf der Bühne und im Zuschauerraum stehen zudem unübersehbar vier knallrote Strommasten. Dass die Stadt direkt am Autobahnzubringer liegt, betonen Autolärm und permanenter Smog.

Bei den Wiener Festwochen (10. Mai bis 16. Juni), bei denen dieses Jahr erstmals Christophe Slagmuylder die Intendanz inne hat, ist das drastische aber bisweilen wenig lösungsorientierte Stück noch zweimal zu sehen. Sibylle Berg wählt wie so oft in ihren Werke eine radikale Herangehensweise, die beim Uraufführungs-Publikum gut ankam. Der verdiente Applaus war ihr und den sehr liebenswürdigen Schauspielern verdientermaßen sicher.

Denn das Stück schafft, dass sich hier jeder hinterfragen muss. Die wichtigste Frage: Wer gehört überhaupt zu den normalen Menschen? Die Normalos auf der Bühne kommen betrübt daher, mehr wie große Verlierer, Menschen, die aufgrund ihrer Probleme am vermeintlichen Rand der Gesellschaft stehen. Doch es handelt sich um gut ausgebildete, studierte Fachkräfte, die es nicht geschafft haben, 40 Berufsjahre lang auf der Sonnenseite des Lebens spazieren zu gehen. Ganz normal eben.

Hier, so behauptet es der Hassmaster, entsteht der Hass, der in seinen verschiedenen Ausprägungen eine immer größere Rolle in unserer Gesellschaft spielt. Doch müssen wir uns dem ergeben?

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Hitzfeld: Das passierte nach dem 99er-Finale im Kabinengang

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Wenn es am Sonntagnachmittag in Manchester zur Neuauflage des legendären Champions-League-Finals von 1999 kommt (Legendenspiel: Manchester United – FC Bayern am Montag ab 20.30 Uhr im TV auf SPORT1), wird Ottmar Hitzfeld im Gegensatz zum legendären United-Coach Sir Alex Ferguson nicht dabei sein können.

Wegen eines kleineren operativen Eingriffs verpasst der 70-Jährige das Spiel im Old Trafford – die Erinnerungen aber werden 20 Jahre nach der spektakulären Nacht von Barcelona auch bei ihm wieder wach. Insbesondere natürlich an die Nachspielzeit, in der die Red Devils aus einem 0:1 noch einen 2:1-Sieg machten.

Hitzfeld über 1999: „Es war wie ein Orkan“

„Die Fans im United-Block sind explodiert als Sheringham ausgeglichen hat. Es war wie ein Orkan“, erinnert sich Hitzfeld in der Daily Mail und gesteht: „Da habe ich bereits realisiert, dass es passieren und United noch ein zweites Tor machen könnte.“

Und so sollte es kommen: Wenig später traf der heutige United-Coach Ole Gunnar Solskjaer zum Sieg.

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„Situationen wie diese sind wirklich selten“, sagt Hitzfeld noch 20 Jahre später: „Ich habe nie etwas erlebt, das dem auch nur ansatzweise nahekam.“

Gutes Verhältnis zu United-Legende Ferguson

Besonders in Erinnerung geblieben sind dem ehemaligen Trainer der Münchner und von Borussia Dortmund aber auch die ersten Minuten nach dem Spiel – und sein Zusammentreffen mit Ferguson im Kabinengang.

„Er sagte nur: ‚Unglaublich!‘ Er hat sich nicht direkt entschuldigt, aber man merkte, dass es ihm auf gewisse Weise leidtat“, berichtet Hitzfeld. „Dieser Moment, als wir uns im Tunnel umarmt haben, die Geste und die Empathie, das hat mehr bedeutet als es 1000 Worte hätten können.“

Mit dem langjährigen United-Coach pflegt Hitzfeld bis heute eine freundschaftliche Beziehung, ab und an schreiben sich die beiden Trainer-Legenden noch immer Textnachrichten. Über die Nacht von Barcelona haben die beiden laut Hitzfeld aber nie wieder gesprochen.

„Was willst du dazu auch sagen?“, meint Hitzfeld nur: „Es spricht für sich selbst. Wir wussten, dass es für einen von uns das größte Ding aller Zeiten war – und für den anderen das schlimmste.“

Hitzfeld: „Würde nichts anders machen“

Es war im Übrigen Hitzfelds einzige Niederlage in sieben Duellen mit Ferguson. „Ich habe das falsche Spiel verloren“, sagt er heute.

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Bereuen würde er im Rückblick auf den 26. Mai 1999 jedoch keine seiner Entscheidungen.

„Die Leute sprechen mich oft darauf an, auf die Wechsel, die ich vorgenommen habe, und die Mannschaft, die ich aufgestellt habe“, erklärt Hitzfeld, „aber ich glaube wirklich, dass ich keine Fehler gemacht habe. Ich würde nichts anders machen.“

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„Game of Thrones“-Spin-off: Das wissen wir bisher über „Bloodmoon“

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US-Sender HBO gab bereits 2017 bekannt, dass sie an fünf Spin-off-Ideen tüfteln. Dafür verpflichteten sie prominente Drehbuchautoren wie Max Borenstein (Godzilla), Jane Goldman (Kingsman: The Secret Service), Brian Helgeland (LA: Confidential) und Carly Wray (The Leftovers). GoT-Schöpfer George R.R. Martin fungierte dabei in einer beratenden Funktion.

Nun hat die Idee von Martin und Goldman das Rennen gemacht, die 8000 Jahre vor den Ereignissen von Game of Thrones spielt. Die neue Serie sollte ursprünglich The Long Night heißen. Der neue Arbeitstitel lautet Bloodmoon. Laut HBO-Chef Casey Bloys könnte ein Teil der anderen Drehbuchideen zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden. Der Sender möchte sich jedoch vorerst auf eine Serie konzentrieren.

Nachdem Gerüchte über ein Arya-Spin-off die Runde machten, stellte Bloys die offiziellen Pläne von HBO richtig. Die Serien werden allesamt in der Vergangenheit von Westeros spielen. Ein Sequel zu Game of Thrones wird es nicht geben.

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Darum geht es in Spin-off Bloodmoon

In der offiziellen Beschreibung steht folgendes zur Handlung:

Die Serie erzählt, wie die Welt von Westeros von dem goldenen Zeitalter der Helden in ihre dunkelste Stunde stürzt. Von den schrecklichen Geheimnissen in Westeros, bis zur wahren Herkunft der Weißen Wanderer, den Mysterien des Ostens und den Legenden der Starks – nur eins ist sicher, es ist nicht die Geschichte, die wir kennen.

Der ursprüngliche Titel The Long Night bezieht sich auf ein zentrales Ereignis in der Geschichte von Westeros. Etwa 8000 Jahre vor der Targaryen-Dynastie legt sich eine unendliche Nacht über die Welt. Die Felder verdorrten, der Boden gefror und tausende Menschen verhungerten unter dem dichten Schnee. In dieser erdrückenden Dunkelheit entbrennt ein erbitterter Krieg zwischen den Menschen und den mächtigen Weißen Wanderern, die die Vernichtung allen Lebens anstreben.

Wer eine Spinnenphobie hat, muss nun ganz stark sein. Die Weißen Wanderer sollen laut Legenden auf riesigen Spinnen reiten. Ob es die Krabbeltiere tatsächlich in die Serie schaffen, werden wir erst später sehen.

Zudem kommen in der Serie wahrscheinlich die Kinder des Waldes vor. Wer mehr über die rätselhaften Wesen und den Ursprung des Dreiäugigen Raben erfahren will, kann das also im Spin-off tun. Darüber hinaus spielen in dem Zeitalter laut den Büchern der auserwählte Prinz, Azor Ahai, der die Weißen Wanderer besiegte, sowie Brandon der Erbauer, der die große Mauer im Norden errichtete, eine Rolle.

Naomi Watts © Universum/24 Bilder

Das ist die Besetzung

Hollywood-Star Naomi Watts spielt in dem Spin-off die Hauptrolle: Eine charismatische Edelfrau, die ein dunkles Geheimnis verbirgt. Weitere Rollen übernehmen John Simm, Josh Whitehouse, Naomi Ackie, Denise Gough, Jamie Campbell Bower, Sheila Atim, Ivanno Jeremiah, Georgie Henley, Alex Sharp und Toby Regbo. Dabei handelt es sich zum großen Teil um unbekannte Darsteller. Das dürfte der Qualität des Spin-offs keinen Abbruch tun. Schon GoT hat zuvor unbekannten Darstellern wie Kit Harington und Emilia Clarke zum Durchbruch verholfen.

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Wann und wo kommt das Game of Thrones-Spin-off?

Die Dreharbeiten starteten im Frühjahr 2019 in Belfast. Bisher sind noch keine Bilder vom Set aufgetaucht. Auch der Starttermin ist nicht bekannt. Laut Bloys wird das Spin-off frühestens ein Jahr nach dem Ende von Game of Thrones erscheinen. Ihr solltet also 2020/2021 mit der Premiere rechnen.

Sky besitzt hierzulande die Erstausstrahlungsrechte an allen HBO-Serien. Das könnte sich in Zukunft ändern, da der Sender zum Warner-Konzern gehört. Dieser plant nach dem Vorbild von Disney Plus eine eigene Streaming-Plattform zu eröffnen. Falls der neue Dienst nach Deutschland kommt, könnten die HBO-Serien nicht mehr auf Sky laufen. Ob der Fall bereits in den nächsten zwei Jahren eintritt, bleibt abzuwarten.

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Trotz heftigem Einbruch: Bayern erspielt sich Halbfinal-Matchball

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Titelfavorit Bayern München hat auch das zweite Viertelfinal-Duell mit den Basketball Löwen Braunschweig in den Playoffs der Bundesliga gewonnen.

Der Vorjahresmeister und Hauptrundensieger setzte sich in Niedersachsen vor den Augen von NBA-Star Dennis Schröder 84:74 (46:35) durch und kann schon am Sonntag in eigener Halle den Einzug ins Halbfinale perfekt machen (BBL-Playoffs, Spiel 3: Bayern München – Basketball Löwen Braunschweig am So. ab 18 Uhr LIVE im TV auf SPORT1).

Das Bayern-Team von Trainer Dejan Radonjic erwischte wie schon sechs Tage zuvor (70:59) einen Start nach Maß und führte im zweiten Viertel 36:16. Die vom Ex-Braunschweiger Schröder angefeuerten Gastgeber glichen in ihrem ersten Playoff-Heimspiel seit 2012 zwar noch zum 69:69 aus, schafften in einer spannenden Schlussphase die Wende aber nicht.

„Wir haben zehn Minuten guten und 30 Minuten schlechten Basketball gespielt. Jetzt freuen wir uns trotzdem auf Sonntag“, sagte Münchens Topscorer Derrick Williams (17 Punkte) bei MagentaSport. Braunschweigs Christian Sengfelder, der sogar auf 28 Zähler kam, nannte die Niederlage „bittersüß. Wir haben Herz gezeigt und gekämpft. Jetzt wird es enorm schwer.“ (Spielplan der BBL-Playoffs)

Topscorer bei Braunschweig verletzt

Zu allem Überfluss verlor Braunschweig früh DeAndre Lansdowne, der Topscorer wurde mit Verdacht auf eine Sprunggelenksverletzung ins Krankenhaus gebracht. „Das sah alles andere als gut aus. Durch die Verletzung gab es einen kleinen Bruch in unserem Spiel“, sagte Braunschweigs Geschäftsführer Sebastian Schmidt.

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Erfolgreichster Werfer der Begegnung vor 5619 Zuschauern war Braunschweigs Christian Sengfelder mit 28 Punkten, Thomas Klepeisz kam auf 18 Zähler. Für die Bayern erzielte Derrick Williams 17, Vladimir Lucic 15 Punkte.

Spiel drei steigt am Sonntag im Münchner Audi Dome.

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Djokovic zerstört Bodenplatte mit Medizinball

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Das hatte sich Novak Djokovic sicherlich anders vorgestellt.

Der Weltranglistenerste bereitet sich aktuell in Paris für die am Sonntag beginnenden French Open vor. Im Erstrundenmatch trifft der der Serbe auf Hubert Hurkacz.

Im Fitnessstudio wollte Djokovic einige Übungen mit einem Medizinball durchführen – doch das ging nach hinten los. Djokovic warf den Ball mit voller Wucht auf den Boden und riss damit ein Loch in diesen.

Djokovic postet Video von Fauxpas

Auf Twitter postete der 32-Jährige ein Video, das ihn kurz nach dem Malheur zeigt. Mit kleinen Hütchen, die man aus dem Sportunterricht kennt, markiert er die undichte Stelle auf dem Fußboden. „Bitte vergebt mir“, postete er unter dieses Video.

Dass ihm der Vorfall sehr peinlich war, lässt ein Post einige Zeit später erkennen. „Ich habe Paris für einige Tage verlassen, bis die Untersuchung abgeschlossen ist. Steht meine Teilnahme am Turnier jetzt zur Diskussion?“, twitterte er scherzhaft.

Die Twitter-User lachten sich über Djokovics Malheur schlapp. Einige hatten jedoch auch durchaus kreative Lösungsvorschläge. „Sag, dass es Rafa (Nadal Anm. d. Red.) war“, twitterte beispielsweise ein User.

Hoffen wir für „Nole“, dass jetzt nichts mehr schief geht in seiner Vorbereitung. Dann könnte es was werden mit seinem zweiten Titel in Paris.

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Amazon: „Wir gucken nicht in die Daten unserer Kunden“

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Werner Vogels ist der Schöpfer der Amazon Cloud. Den Dienst nutzen Giganten wie Netflix und Zalando. Ist diese Monokultur bedenklich? Unser neuer Digitalpodcast
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