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„Star Wars 8“: Diesen Einfluss hat der Tod von Carrie Fisher auf den fertigen Film

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Über die Zukunft von Leia im Star Wars-Universum wurde entschieden. © Disney

Wie wir bereits berichteten, hat Carrie Fisher ihre Dreharbeiten zu Star Wars 8 bereits abgeschlossen, sodass wir mit Sicherheit noch einmal in den Genuss kommen werden, Prinzessin Leia auf der Leinwand zu erleben. Ab dem 14. Dezember 2017 werden wir die Gelegenheit bekommen, uns von  Carrie Fisher im Kino zu verabschieden, denn Star Wars 8 wird das filmische Vermächtnis der ikonischen Schauspielerin. Jetzt hat Disney-CEO Bob Iger via Variety bekannt gegeben, wie sich der Tod seines Stars auf den Film auswirken wird.

Mehr als nur Prinzessin Leia: Wir nehmen Abschied von Carrie Fisher

Keine digital nachbearbeitete Leia: Star Wars 8 bleibt unverändert

In Star Wars 7: Das Erwachen der Macht sahen wir sie als General Leia und auch in Star Wars 8 wird Carrie Fisher noch einmal zu sehen sein. Im neunten Teil müsste sie dann allerdings mit moderner Tricktechnik künstlich hineinmontiert werden. Doch das wird definitiv nicht passieren. Bon Iger schloss nun diese Option ebenso kategorisch aus wie eine nachbearbeitung von Carrie Fishers Szenen in Star Wars 8.Wir werden den Film also so zu sehen bekommen, wie er ursprünglich gedreht wurde und an General Leias Auftritt wird nichts geändert. Klare Worte!

Im Dezember dieses Jahres ist es soweit und wir werden uns von General Leia alias Carrie Fisher auf der Leinwand verabschieden können. Nach Star Wars: Episode 8 The Last Jedi bekommen wir es dann im nächsten Jahr mit einem Solo-Film über Han Solo zu tun, der zum zweiten Mal nach Rogue One: A Star Wars Story  eine Geschichte abseits der legendären Haupt-Reihe erzählen wird.

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Anzeige: Crowd Service Mila bringt Technikhilfe nach Hause

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Ein einziger Blick in die Wohnung eines Technik-Freaks zeigt Gadgets so weit das Auge reicht. Von der Heimkino-Anlage, über den Wifi-Drucker bis hin zum privaten Smartphone ist alles dabei. Doch auch jede technische Spielerei muss zunächst eingerichtet und installiert werden, bevor die Nutzung starten kann – und hier scheitert es bei vielen weniger technikaffinen Nutzern bereits. Mit Mila kommt nun deine persönliche Technikhilfe zu dir nach Hause.

mila technikhilfe

Egal ob es sich um das neue Tablet handelt, das der Mutter erklärt werden muss oder den netzwerkfähigen Wifi-Drucker, der neu installiert und konfiguriert werden sollte – Mila möchte mit seiner neuen Crowd Service Plattform künftig jedes technische Problem lösen. Hierfür setzt das Unternehmen auf die Masse und verbindet hilfesuchende Menschen mit technikaffinen Privatpersonen. So findet man bei einem Problem schnell den passenden Partner, der das Problem via Fernwartung lösen kann oder sich das Ganze persönlich vor Ort anschaut.

How-To: Technisches Wissen zu Geld machen

Mila Friends & Profis nennen sich die Experten, die auf der Crowd Service Plattform tätig sind und ja, wie der Name schon sagt, funktioniert das Konzept erst durch die offene Struktur, die es zulässt, dass jeder technikaffine Nutzer zum qualifizierten Ansprechpartner werden und Technikhilfe anbieten kann. Dazu kann man sich auf der Website von mila.com einen Mila Friend oder Mila Profi Account einrichten. Diese zwei Account-Arten richten sich zum einen an Privatpersonen und zum anderen an Technikprofis:

  • Mila Friend: Hier vermittelt das Online-Startup Privatpersonen mit technischen Fähigkeiten an andere Personen, die Probleme mit ihrer Technik haben. So ermöglicht es Mila Privatpersonen mit ihrem technischen Verständnis und Wissen bares Geld zu machen, indem sie anderen Menschen bei Installationen oder Erklärungen von technischen Geräten helfen.
  • Mila Profis: Mit diesem Konzept können sich alle Techniker unter euch, die bereits ein bestehendes Geschäft besitzen, zusätzliche Aufträge für ihr Gewerbe einholen. Vor-Ort-Service ist das Stichwort – somit soll Personen geholfen werden, die direkt vor Ort professionelle Unterstützung benötigen.

mila app smartphone

mila technik hilfe zuhause

Ist man einmal beim Crowd Service Mila registriert erhält man auch Anfragen zu Problemlösungen, die von Mila Business Partnern ausgeschrieben werden. Vodafone, Swisscom und Conrad sind nur ein paar Partner, die es zu nennen gilt. Dem Mila Friend & Profi bleibt es frei einen Auftrag anzunehmen und auszuführen. Ein Account ist innerhalb von zwei Minuten eingerichtet und verlangt neben den Kontakt- und Adressdaten noch eine Identitätsprüfung wie etwa in Form des Personalausweises oder des Studentenausweises. Da der Großteil der Redakteure bei uns als Studenten an Hochschule und Universität tätig sind, sehen wir Mila als praktischen und unkomplizierten Nebenverdienst neben dem Studium.

Die perfekten Mila-Kunden sind:

  • Menschen mit großem technischen Wissen und Verständnis, die sich etwas dazuverdienen möchten
  • Inhaber von Technik-Geschäften, die ihren Service optimieren und ausbauen wollen
  • Großeltern, denen das neue Tablet erklärt werden muss
  • Beschäftigte Unternehmer, die keine Zeit haben den neuen Drucker zu installieren
  • Menschen mit Computer- und Technikproblemen jeder Art

Den Stundensatz, den man für eine Stunde Technikhilfe verlangt, ist selbst festzulegen. Eingetragen sind als Standard 20 Euro. Zudem lässt sich während des Anmeldevorgangs auch festlegen in welchem Umkreis man Aufträge annehmen möchte – schon kann man seine technische Hilfe anbieten. Für den Endverbraucher, der Hilfe benötigt ist dann nur noch ein Servicepaket zu buchen und ein Termin mit dem passenden Mila Friend & Profi zu vereinbaren – und schon steht der Nutzung des privaten Gadgets nichts mehr im Wege. Gerade in Zeiten der Digitalisierung, in der man immer wieder mit neuer Technik konfrontiert wird, haben Menschen mit wenig Technikbezug oftmals Probleme. Das Online-Startup kann hier endlich kostengünstige und schnelle Abhilfe schaffen.


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Allez les bleus: Drei Franzosen siegen im Manthey-Porsche

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Großer Jubel beim VLN-Traditionsrennstall Manthey Racing: Romain Dumas, Fred Makowiecki und Patrick Pilet sicherten sich den Sieg beim Auftaktrennen der VLN-Saison 2017. Zum ersten Mal in der Geschichte der Langstreckenmeisterschaft standen drei Franzosen auf der obersten Stufe des Siegerpodests. Im Porsche 911 GT3 R setzten sich die Porsche-Werksfahrer in einem spannenden Vier-Stunden-Rennen gegen Christer Jöns, Chris Brück und Jordan Pepper im Bentley Continental GT3 durch. Die Bentley-Boys feierten den ersten Podiumserfolg für die britische Traditionsmarke in der VLN. Platz drei ging an das Audi Sport Team Land mit den Piloten Christopher Mies, Connor De Phillippi und Markus Winkelhock im Audi R8 LMS.

Bei strahlendem Sonnenschein pilgerten die Fans in Massen an den Nürburgring. Und sie erlebten schon im Zeittraining eine Demonstration dessen, wie eng es an der Spitze der weltweit größten Breitensport-Rennserie zugeht. Angeführt von den späteren Siegern – Pilet markierte in 8:01.661 Minuten die Bestzeit – blieben die ersten 28 Fahrzeuge innerhalb von nur zehn Sekunden auf dem 24,358 Kilometer langen Eifelkurs.

Auch im Rennen bestimmten die GT3-Porsche über weite Strecken das Geschehen. In der vorletzten Runde führte der Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports das Rennen an. Dann unterlief Laurens Vanthoor ein folgenschwerer Fehler. Der Belgier geriet beim Überrunden eines langsameren Fahrzeugs aufs Gras, verlor beim Anbremsen der Hohenrain-Schikane die Kontrolle über sein Auto und schlug seitlich in die Streckenbegrenzung ein. Zwar konnte er den Porsche noch an die Box fahren, dort stellte das Team aber eine gebrochene Spurstange fest. „Ich wollte Falken den ersten Sieg bescheren“, kommentierte der enttäuschte Vanthoor per Twitter, während die Sieger auf dem Podium feierten. „Ich habe in einigen Code 60-Phasen Zeit verloren und musste deshalb volles Risiko gehen, um die wieder aufzuholen. Das war ein Fehler.“

Erstes Nordschleifen-Podium für Bentley

So erbte Patrick Pilet, der zu diesem Zeitpunkt nur rund zwei Sekunden Rückstand auf Vanthoor hatte, den Sieg kampflos. Der Vorsprung auf den zweitplatzierten Bentley betrug im Ziel 1:08.751 Minuten. „Ich bin mir nicht sicher, ob ich es geschafft hätte, Laurens auf der Strecke noch zu überholen „, gab Pilet zu. „Wir haben uns ein spannendes Duell um die Spitze geliefert und waren dabei auf Augenhöhe. Je nach Verkehr war teils er auf eine Runde betrachtet etwas schneller, teils ich. Es wäre auf jeden Fall am Schluss sehr, sehr eng geworden.“

Groß war die Freude über den ersten Bentley-Podestrang bei Chris Brück: „Ich bin so aufgeregt, als hätte ich gerade eine Meisterschaft gewonnen“, gestand der Kölner. „Das war lange fällig, heute hat es endlich geklappt. Klar haben wir von dem Ausfall des Falken-Porsche profitiert, aber wir wären auch ohne diesen Zwischenfall auf dem Podium gelandet.“

Den selbst gestellten Ansprüchen wurde das Audi Sport Team Land mit Platz drei nicht ganz gerecht. „Das hätte besser laufen können“, bekannte Christopher Mies. „Platz zwei wäre unter Umständen drin gewesen heute, gegen die Porsche war aber heute kein Kraut gewachsen.“ Das Team handelte sich im Rennen eine Durchfahrtsstrafe ein, weil bei einem Boxenstopp die Mindeststandzeit nicht eingehalten wurde.

Hinter dem Spitzentrio fuhren die beiden Audi R8 LMS des Audi Sport Team WRT auf die Plätze vier und fünf. Das Schwesterfahrzeug von Phoenix Racing belegte Rang sechs vor dem schnellsten Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon mit den Fahrern Hubert Haupt, Abdulaziz Al Faisal, Daniel Juncadella und Luca Stolz.

Enge Entscheidungen in den kleinen Klassen

Nur wenige Zentimeter entschieden über Sieg und Niederlage im heiß umkämpften BMW M235i Racing Cup. Mit dem hauchdünnen Vorsprung von sieben Tausendstelsekunden setzten sich Thomas Jäger und Rudi Adams vom Team Scheid-Honert Motorsport gegen Solist Yannik Mettler im Cup-Auto unter der Bewerbung des ADAC Team Weser-Ems durch.

Ähnlich umkämpft war der Zieleinlauf in der Klasse V4 (VLN-Produktionswagen bis 2.500 ccm Hubraum). Hier setzten sich die Lokalmatadore vom MSC Adenau, Marcel Mannheller und Hajo Müller, mit 0,818 Sekunden gegen Oskar Sandberg und Thorsten Kratz aus dem Team Securtal Sorg Rennsport durch. Die seriennahe Klasse war mit 18 Fahrzeugen sehr gut besetzt, beide Siegerteams pilotierten einen BMW 325i.

Die ersten Sieger in der neuen TCR-Klasse der VLN heißen Andreas Gülden und Benjamin Leuchter. Im Volkswagen Golf GTI TCR von mathilda racing setzten sich die beiden gegen sechs Konkurrenten durch. Gülden war bereits im vergangenen Jahr am ersten Sieg eines TCR-Autos in der VLN beteiligt, damals allerdings noch in der Klasse SP3T.

Die Gesamtsieger sind die ersten Tabellenführer

Die GT3-Klasse war beim Auftaktrennen mit 33 Fahrzeugen am stärksten besetzt. Dementsprechend sind Dumas, Makowiecki und Pilet auch die ersten Tabellenführer der Saison 2017. Auf Platz zwei folgen Adams und Jäger als Sieger der Cup 5-Klasse (22 Fahrzeuge), Manheller und Müller sind Dritte. Die Tabelle nach dem ersten Lauf spiegelt die enorme Bandbreite der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wider.

Insgesamt nahmen 188 Fahrzeuge von 24 unterschiedlichen Automobilherstellern die 63. ADAC Westfalenfahrt in Angriff. 466 Fahrern aus 27 Nationen waren im Einsatz. Insgesamt gingen 33 GT3-Autos an den Start; mit 77 Fahrzeugen waren die VLN-Specials am stärksten vertreten. Mit von der Partie waren aber auch 58 Cup-Fahrzeuge und 44 seriennahe Produktionswagen. Neun Gruppe H-Fahrzeuge komplettierten das Teilnehmerfeld.

© Motorsport-Total.com

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TV-Tipp: Tatort: Nachbarn

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Ein Mann feiert mit seiner Familie Geburtstag, auf dem Balkon gegenüber hängt eine Frau Wäsche auf, im Garten nebenan pflanzt ein Nachbar ein Bäumchen: Idylle pur – vermeintlich. Denn in der kleinen Kölner Vorstadtsiedlung gärt es.

Dass sich hinter der Fassade dunkle Geheimnisse verbergen, bemerken die Kölner «Tatort»-Kommissare schnell, als sie nach dem gewaltsamen Tod eines Anwohners dessen Nachbarn befragen. Schließlich sind Ballauf und Schenk ein eingespieltes Team: Seit 20 Jahren ermitteln sie in der Domstadt.

Im März 1997 fiel die erste Klappe für «Willkommen in Köln», den Premieren-«Tatort» mit Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär). Nur die Kollegen aus München, Batic und Leitmayr, und Kommissarin Odenthal aus Ludwigshafen sind noch länger dabei. Wobei im Gegensatz zu Odenthals Kollegen Kopper die beiden Kölner nach eigenem Bekunden nicht die Absicht haben, in absehbarer Zeit den Dienst zu quittieren. Und auch WDR-Fernsehdirektor Jörg Schönenborn sagt, einer «Silberhochzeit» des Senders mit Ballauf und Schenk stehe aus seiner Sicht nichts im Wege. Die beiden seien ein tolles Team, das gut zum WDR passe.

Im Gegensatz zu anderen «Tatort»-Teams setzt man in Köln bei der filmischen Umsetzung am liebsten auf Bewährtes. Experimente wie die umstrittene SWR-Folge «Babbeldasch» aus Ludwigshafen wären dort schwer vorstellbar. «Viele Menschen freuen sich über das klassische Ritual mit uns», meint Schenk-Darsteller Dietmar Bär. «Die Zuschauer mögen das, es geht immer nur um gute Unterhaltung.»

Die zahlreichen verschiedenen «Tatort»-Teams hätten viele Leute verunsichert, «so dass die gar nicht mehr wissen, wer wer ist», hat Bär festgestellt. Behrendt vergleicht die Situation mit der Bundesliga: «Jede Mannschaft spielt einen anderen Stil, jede Mannschaft hat andere Fans. Und wir spielen im oberen Viertel.»

Die Eigenart der Kölner, im «Tatort» regelmäßig Sozialkritisches unterzubringen, soll beibehalten werden, wie WDR-Fernsehfilmchef Gebhard Henke betont: «Auch in Zukunft wird der Kölner ‚Tatort‘ Gesellschaftspolitik stark thematisieren. Das ist sein Markenkern.»

Die nächste Folge «Nachbarn» (Sonntag, 20.15, ARD) dreht sich weniger um ein großes aktuelles Thema, sondern um ein eher kleines, das für viele Menschen aber ärgerlicher Alltag ist: Den Streit am Gartenzaun. Die Ermittlungen zeigen bald, dass es in der Nachbarschaft seltsame Verstrickungen gibt und gleich mehrere Anwohner ein Motiv für den Mord an Werner Holtkamp gehabt hätten.

Leo Voigt (Werner Wölbern) konnte den Toten nicht leiden, weil dieser seine Zypressen zu dicht an die Grundstücksgrenze gepflanzt hat. Jens Scholten (Florian Panzner) ist der Vater von Voigts Enkelin und wohnt mit seiner neuen Familie nebenan. Er verhält sich ebenso seltsam wie Voigts Stieftochter Sandra (Claudia Eisinger), die unter rätselhafter Heiserkeit leidet. Anne Möbius (Birge Schade) hatte ein Verhältnis mit dem Toten, was auch ihrem Mann Frank (Stephan Grossmann) nicht verborgen geblieben ist.

Hat man sich als Zuschauer erst einmal durch den zunächst recht unüberschaubaren Personen-Dschungel gekämpft, nimmt die Folge (Regie: Torsten C. Fischer) zunehmend an Fahrt auf – mit einer überraschenden Wende. Dass Ballauf und Schenk den Fall schließlich routiniert lösen, ist klar – und darf nach 20 gemeinsamen Dienstjahren wohl auch erwartet werden.

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Raumstation ISS: Milliardenschwerer Spielplatz für Forscher?

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Die Raumstation ISS hat in den vergangenen drei Jahrzehnten mehr als 100 Milliarden Euro verbrannt. Es ist der wohl teuerste Arbeitsplatz den man sich vorstellen kann. Die Frage danach, was es uns bringt, ist nicht leicht zu beantworten.
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BBL-Gipfel: Bamberg will UIm stürzen

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Es ist wohl die allerletzte Chance. Will Brose Bamberg die Hauptrunde in der Basketball Bundesliga (BBL) noch auf dem ersten Platz beenden, muss für den Meister am Sonntag (ab 20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVETICKER) im Topspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer ratiopharm Ulm ein Sieg her. Ansonsten gibt es nur noch eine sehr, sehr kleine theoretische Möglichkeit. 

Sieg für beide Teams wichtig

„Ulm hat eine gute Mannschaft, einen guten Trainer. Sie stehen zu Recht auf Tabellenplatz eins. Wir müssen 40 Minuten konzentriert spielen“, fordert deshalb Bambergs Trainer Andrea Trinchieri. Die Franken (46:4 Punkte) liegen vier Zähler hinter den bislang perfekten Gästen (50:0), nach dem Duell stehen nur noch sechs Begegnungen aus. Verliert Bamberg wie im Hinspiel, ist der Sprung nach ganz oben kaum noch möglich. Dieser wäre mit Blick auf die Playoffs aber wichtig. Das gilt für beide.

Ulms Coach Thorsten Leibenath sieht sein Team in der Außenseiterrolle: „Um die Sensation in Bamberg zu schaffen, brauchen wir ein fast perfektes Spiel.“ Leibenath wittert aber durchaus eine Überraschung: „Auch wenn uns angesichts der beeindruckenden Heimspielserie der Bamberger niemand den Sieg zutraut, habe ich den Eindruck, dass genau das unsere Spieler motiviert.“

Der Hauptrundensieger hat bis zum Ende der Meisterrunde Heimrecht. Ein entscheidendes fünftes Finale würde in eigener Halle stattfinden. Für die Ulmer, die im Kader trotz ihrer beeindruckenden Siegesserie nicht über die Qualität und Tiefe der Bamberger verfügen, könnte das im Kampf um den ersten Meistertitel entscheidend sein. Im Vorjahr unterlag Ulm den Bambergern in der Finalserie 0:3.

Matchball für Ulm

Ulm, das zuletzt mit dem 26. Sieg in Folge den 47 Jahre alten Rekord von Bayer Leverkusen gebrochen hatte, hat so etwas wie einen Matchball – und Bamberg geht die schwere Aufgabe alles andere als ausgeruht an. Erst am Donnerstagabend war das Team in der EuroLeague bei Armani Mailand im Einsatz. Das nach der missglückten Qualifikation für das Viertelfinale unbedeutende Spiel in Trinchieris Geburtsstadt wurde 84:76 (50:36) gewonnen. 

„Ich habe direkt nach dem Sieg in meiner Kabinenansprache gesagt, dass wir uns heute freuen dürfen, spätestens morgen aber der Fokus auf dem Spiel am Sonntag liegen muss“, sagte Trinchieri: „Das hätte ich aber eigentlich gar nicht gebraucht. Ich habe eine sehr intelligente Mannschaft, die weiß, wie man sich richtig verhält.“

Bamberg muss am Sonntag ohne Janis Strelnieks auskommen, auch Elias Harris fehlt verletzt. Dessen Nationalmannschaftskollege Tim Ohlbrecht steht den Ulmern nicht zur Verfügung. Bamberg kann mit einem Erfolg bis auf zwei Punkte an den Vizemeister herankommen, gleichzeitig winkt der Sprung auf Platz zwei der ewigen Bundesliga-Tabelle. Mit 1765 Pluspunkten würde das Trinchieri-Team Leverkusen (1763) hinter sich lassen, vorne steht Alba Berlin (1805).

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Löw fordert perfekte WM-Quali – Özil wackelt

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Zu ungewohnt früher Stunde ist die deutsche Nationalmannschaft am Sonntag in de WM-Qualifikation in Aserbaidschan gefordert (ab 18 Uhr im LIVETICKER). Bundestrainer Joachim Löw erwartet aber trotz „widriger Umstände“ durch Zeitverschiebung, die frühe Anstoßzeit und den langen Flug einen Sieg.

„Das Ziel ist klar besprochen: Wir wollen die Qualifikation zunächst bis zum Sommer ohne Punktverlust durchziehen. Wir gehen ins Spiel mit der Vorgabe, drei Punkte zu erzielen“, sagte Löw auf der Pressekonferenz vor dem Abflug.

Personell muss er umdisponieren. Neben Jerome Boateng und Manuel Neuer, die die Länderspielreise absagten, droht auch der Ausfall von Mesut Özil. Hinter seinem Einsatz stehe wegen Rückenbeschwerden ein „Fragezeichen“, so Löw. Am Abschlusstraining konnte er aber teilnehmen.

Sollte der Arsenal-Star ausfallen, dürfte Emre Can in die Startelf rücken, Toni Kroos ins offensive Mittelfeld wechseln.

Seinem einzigen Stürmer Mario Gomez, der im Freundschaftsspiel gegen England noch auf der Bank  gab Löw eine Einsatzgarantie. „Wir brauchen ihn als Binder für die Abwehrspieler im Sechzehner“, definierte Löw seine Anforderungen. Auch Julian Draxler und Thomas Müller sollen starten.

Bierhoff: 70 Prozent zu wenig

In der Innenverteidigung wird Mats Hummels Benedikt Höwedes zur Seite gestellt. Einige Veränderungen also im Vergleich zum Freundschaftsspiel gegen England, bei der vor allem die zweite Garde ran durfte.

Die Änderungen liegen vor allem an Aserbaidschan. „Wir nehmen den Gegner ernst“, sagte Sami Khedira, der auf der Sechs beginnen wird. An dieser Einstellung tut er auch gut, denn die Aserbaidschaner sind richtig stark unterwegs in dieser WM-Quali: Mit sieben Punkten liegen die Azeris auf Rang drei.

Vom potentiellen Playoffrang zwei, den derzeit die Nordiren bekleiden, trennt Aserbaidschan nur das schlechtere Torverhältnis. „70 Prozent werden nicht reichen“, sagte Manager Oliver Bierhoff deshalb.

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Hongkong: Hongkongs Chefin von Pekings Gnaden gewählt

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Drei Konkurrenten in Hongkong: Woo Kwok Hing (links), Favoritin Carrie Lam und John Tsang anlässlich der Wahlen in der Sonderverwaltungszone.

Hongkong – Überschattet von Protesten hat in Hongkong ein Peking-freundliches Wahlkomitee die bisherige Verwaltungschefin Carrie Lam zur neuen Regierungschefin der Sonderverwaltungsregion Chinas gemacht.

Die 59-jährige Wunschkandidatin Pekings erhielt am Sonntag mit mehr als 600 Stimmen erwartungsgemäss die Mehrheit, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Zuvor hatten hunderte prodemokratischer Demonstranten mit dem Studentenführer Joshua Wong an der Spitze eine Polizeisperre durchbrochen.

Sie wurden aber schliesslich von einer Kette von Sicherheitskräften vor dem Kongresszentrum aufgehalten, wo die Wahl stattfand. Es gab ein heftiges Gerangel zwischen Demonstranten und Polizisten. Auf Plakaten beklagten die Aktivisten «Wahlschwindel» und riefen: «Wir wollen allgemeines Wahlrecht.»

In dem Protestzug waren auch der prominente Abgeordnete «Langhaar» Leung Kwok-hung und Hongkongs jüngster Parlamentarier Nathan Law. Tausende von Polizisten sicherten das Kongresszentrum.

Da die kommunistische Führung in Peking den Hongkongern ungeachtet früherer Zusagen keine freie Wahl erlaubt, besetzen 1194 Mitglieder der Wirtschaftselite und anderer Interessengruppen das Spitzenamt in der früheren britischen Kronkolonie.

Kaum jemand hatte damit gerechnet, dass sich die Mehrheit des Wahlkomitees dem Willen Pekings widersetzen und den nach Umfragen beliebteren früheren Finanzminister John Tsang wählen könnte. Er geniesst die Unterstützung der demokratischen Opposition, aber nicht das Vertrauen Pekings. Dem dritten Kandidaten, Richter Woo Kwok Hing, wurden überhaupt keine Chancen gegeben.

Auch pro-chinesische Kräfte hatten Gegendemonstrationen nahe des Kongresszentrums organisiert, um Unterstützung für das von Peking gelenkte Wahlverfahren zu zeigen: «Dies ist eine glückliche Versammlung», sagte der Textilkaufmann Ivan Tsim in der Gruppe. «Nicht wie die Leute da drüben», sagte der 60-Jährige und zeigte hinüber zu den prodemokratischen Demonstranten.

Mit dem Ruf nach mehr Demokratie hatte die «Regenschirm-Bewegung» 2014 Teile der asiatischen Wirtschafts- und Finanzmetropole wochenlang lahmgelegt. Es war die schwerste Krise seit der Rückgabe Hongkongs 1997, das nach dem Grundsatz «ein Land, zwei Systeme» unter chinesischer Souveränität autonom regiert wird.

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Ein Restaurant als Brückenbauer

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Türkische Kochkunst und Kölner Migrationsgeschichte: Das Restaurant Bosporus verstand sich als Brückenbauer der Kulturen. Nach der Schließung übernahm das Kölner Stadtmuseum Teile des Inventars und zeigt diese jetzt in einer Sonderausstellung. Kurator Stefan Lewejohann erklärt, warum.
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Ausspioniert im Kinderzimmer: Mit diesen Spielzeugen können Hacker Kinder manipulieren

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Ein fremder Mann, der vor der Terrassentür steht – und ein kleines Mädchen, das ihm die Tür arglos und ohne zu Zögern öffnet…

Das war der Ausgang eines stern TV-Tests, den IT-Sicherheitsexperte Tobias Schrödel mit der Erlaubnis der Eltern gemacht hat. „Als ich gesehen habe, dass sie die Tür aufmacht, schnürte es mir die Kehle zu“, sagt Silke Bokelkamp über die Szene mit ihrer vierjährigen Tochter Emma. Die Kleine hatte in dem Zimmer alleine mit einer Puppe gespielt – einem Kinderspielzeug.

Mehr als nur Datenspionage möglich

Noch nie haben die Deutschen mehr Geld für Spielwaren ausgegeben. 2016 betrug der Branchenumsatz über drei Milliarden Euro. Vor allem teures Hightech-Spielzeug wird immer beliebter, darunter auch „My Friend Cayla“. Die interaktive Puppe, die dem spielenden Kind zuhören und auch selbst sprechen kann, war drei Jahre lang ein Verkaufsschlager. „Für die Funktion hat sie ein Mikrofon und einen Lautsprecher und eine Bluetooth-Verbindung. Im Prinzip nichts anderes, als eine Freisprechanlage im Auto“, erklärt Tobias Schrödel.
KASTEN betroffene SpielzeugeSobald die Puppe eingeschaltet und die entsprechende App aktiviert ist – zum Beispiel auf einem Tablet oder dem Smartphone der Eltern – kann es losgehen. Und so war auch Schrödels Smartphone in Sekundenschnelle mit „Cayla“ verbunden. Der IT-Experte findet das bedenklich: „Die Hersteller wollen natürlich, dass die Nutzer sofort losspielen können und Spaß an dem Spielzeug haben. Das bedeutet: Keine Passwörter, sondern nur anschalten – und nicht mehr.“

„Cayla“ kennt auf fast jede Frage eine Antwort, da sie über die App zusätzlich mit dem Internet verbunden ist und dort alle erdenklichen Antworten recherchiert. Für Kinder also eigentlich ein tolles Spielzeug. Doch Verbraucherschützer äußerten Bedenken und die Bundesnetzagentur hat „Cayla“ in Deutschland verboten: Durch das eingebaut Mikrofon sei nämlich eine Abhörfunktion möglich, so Schrödel. „Gegenstände, die sendefähige Kameras oder Mikrofone verstecken und so Daten unbemerkt weiterleiten können, gefährden die Privatsphäre der Menschen. Das gilt auch und gerade für Kinderspielzeug“, erklärte der Präsident der Bundessnetzagentur Jochen Homann zu dem Verbot.

Kinder vertrauen den Spielzeugen blind

Bei Michael Nayda aus Düren stößt die Entscheidung der Behörde auf Unverständnis. Er hatte seiner Tochter Jolisa diese Puppe vor zwei Jahren geschenkt und will ihr das Lieblingsspielzeug nicht wegnehmen. Warum auch? – meint Michael Nayda. Mit seinem Einverständnis hat Tobias Schrödel mit Jolisa und ihrer „Cayla“ einen Test gemacht, während das Mädchen mit der Puppe spielte: Der IT-Experte konnte sich im Nebenzimmer mit wenigen Klicks über sein Smartphone mit der Bluetooth-Schnittstelle der eingeschalteten Puppe verbinden – und konnte somit abhören, was in dem Kinderzimmer passiert und über den Lautsprecher der Puppe mit dem ahnungslosen Mädchen sprechen. Jolisa vertraute der Puppe blind, während Schrödel sie ausfragte oder andere Spielsachen benutzen ließ – zum Entsetzen ihres Vaters Michael Nayda. „Dass sie das so schnell alles macht, und das so einfach geht. Ich bin schockiert.“

Tobias Schrödel fand heraus, dass „Cayla“ nicht das einzige problematische Spielzeug mit derartigen Funktionen ist. Sie ist aber das einzige, das verboten wurde. Der Plüschteddy namens „Freddy, der Bär“ beispielsweise (gleiche Vertriebsfirma wie „Cayla“) kann sich zwar nicht mit dem Internet verbinden. Doch Hacker haben auch bei diesem Teddy leichtes Spiel, sofern „Freddy“ gerade nicht aktiv mit dem Smartphone der Eltern verbunden aber eingeschaltet ist. Das konnte stern TV in einem weiteren Kinder-Test zeigen. Silke Bokelkamp und ein paar befreundet Eltern ließen sich darauf ein. Wie bei der Puppe konnte sich der IT-Experte binnen Sekunden vom Nebenraum zu den spielenden Kindern zuschalten.

Sechs von sieben Kindern folgten allen Befehlen

Als die achtjährige Kalyn mit dem Teddy spielte, hatte Schrödel über das Mikrofon in kurzer Zeit ihr Vertrauen gewonnen – und ihr das Passwort für die gesicherten Türen des Hauses entlockt. Ihre Mutter zeigte sich geschockt, denn viele Leute würden ihre Kinder sicher mit dem vermeintlich harmlosen Spielzeug spielen lassen und dem Hersteller vertrauen, so die Mutter. „Ich denke, sowas sollte man sofort vom Markt nehmen.“

Der siebenjährige Elias ließ sich ebenfalls ausfragen und gab ohne zu zögern die Wohnungsadresse der Familie preis. „Erschreckend“, fand sein Vater. „Sie sind so gutgläubig, weil sie denken, sie sprechen mit einem Stofftier.“
Das sei genau das Problem, erklärt Tobias Schrödel nach dem Test: „Ich habe eine Adresse bekommen, ich weiß, wann Sie nicht zu Hause sind, wann die Mama nicht zu Hause ist und die Schwester. Und die Tür macht das Kind dann auch noch auf.“

Diesen Kindern wurde im Anschluss alles erklärt und Tobias Schrödel zeigte ihnen, dass sie nicht mit dem Stofftier, sondern mit ihm gesprochen haben. Sie haben an jenem Tag etwas gelernt. Das erschreckende Fazit ist jedoch: Im stern TV-Test haben sechs von sieben Kindern zwischen drei und acht Jahren genau das gemacht, was der vermeintlich fremde Tobias Schrödel ihnen über das Spielzeug befahl. Sie haben „Freddy“ und „Cayla“ vollkommen vertraut – Spielzeugen, die manipulativen Verbrechern Tür und Tore öffnen.
Immerhin: Deutschlands großer Spielwarenmarkt „Toys ‚R‘ Us“ hat auf die Nachfrage von stern TV reagiert, und nach „Cayla“ nun sowohl „Freddy“ als auch „I-Que Roboter“ aus dem Verkauf genommen. 

KTG Tipps für Eltern

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