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Liberty+: Die vollwertigen kabellosen Ohrhörer von Zolo

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Kabellose Bluetooth-Kopfhörer gibt es mittlerweile schon seit einigen Jahren; mit Apples AirPods und den kürzlich von uns vorgestellten Touch-In-Ear-Kopfhörern gibt es nun seit einiger Zeit auch schon komplett kabellose Ohrhörer. Doch die Technik dahinter ist noch längst nicht komplett ausgereift, oft muss der Nutzer sich mit schlecht sitzenden Ohrhörern und kurzer Akkulaufzeit herumschlagen. Außerdem bieten die bis jetzt erhältlichen Kopfhörer im Verhältnis zum Preis eine eher magere Klangqualität und durch die Bluetooth-Verbindung kommt es naturgemäß immer wieder zu Verbindungsproblemen.

Zolo, eine Tochtermarke von Anker, die seit heute mit ihren komplett kabellosen In-Ear-Kopfhörern Liberty+ auf Kickstarter vertreten sind, versprechen, dass all diese Probleme bald der Vergangenheit angehören. Nämlich ab November, wenn die Auslieferung der Zolo Liberty+ erfolgt. Unaufhaltsam schreitet die Evolution der Technik voran. Immer wieder gibt es technische Durchbrüche, die den Weg für immer weiter entwickelte Produkte ebnen. So auch bei den Kopfhörern, die heutzutage oft ohne Kabel daherkommen. Doch diese Weiterentwicklung hat auch einen Preis; wenn man Wert auf einen kabellosen Musikgenuss legt, musste man dazu bis jetzt oft einen Kompromiss auf Kosten der Soundqualität eingehen. Die Zolo Liberty+ könnten die ersten komplett kabellosen Ohrhörer sein, die ihren kabelgebunden Geschwistern in nichts nachstehen und eine kabellose Musikerfahrung ohne Abstriche erlauben.

Die Liberty+ sind kabellos – ohne Kompromisse

Trotz vieler möglicher Zusatzfeatures ist das wichtigste Merkmal von Musikabspielgeräten immer noch die Qualität der Musikausgabe. Um zu garantieren, dass die Liberty+ die höchstmögliche Klangqualität liefern, haben die Macher von Zolo im Labor ein neues Material namens Graphen entwickelt. Durch eine Schicht dieses Materials, die sich auf den Treibern befindet, konnte die Qualität der Musikausgabe enorm gesteigert werden. Besonders der Bereich der Höhen soll dadurch nochmal deutlich besser klingen, auch soll sich die Musik deutlich klarer als bei der Konkurrenz anhören.

Ladeschale der Liberty+ von Zolo (Bild: Hersteller)

Gerade bei komplett kabellosen Ohrhörern ist es besonders wichtig, dass diese gut im Ohr halten und nicht versehentlich herausfallen. Schnell sind sie sonst an einer unerreichbaren Stelle verschwunden oder unter einem Schuh gelandet. Auch hier haben die Ingenieure von Zolo ganze Arbeit geleistet. Die aus flüssigem Silikon gefertigten Ohrstücke sollen sich deutlich besser an die entsprechende Ohrform anpassen können, wodurch sie eine stärkere Isolation und damit auch höhere Klangqualität als die Konkurrenz bieten, ohne dabei auf Tragekomfort zu verzichten. Selbst für das Einsetzen der In-Ears hat Zolo eine GripFit genannte Technologie entwickelt; die Ohrhörer werden dabei zuerst ins Ohr eingesetzt und dann zusätzlich noch nach hinten gedreht, damit sie dann bombenfest sitzen.

Wie erwähnt ist der Audioqualität noch immer das wichtigste Merkmal von Kopfhörern. Doch auch der beste Klang bei optimal im Ohr sitzenden Ohrhörern bringt nichts, wenn es aufgrund der kabellosen Verbindung immer wieder zu Unterbrechungen oder Abbrüchen des Musikgenusses kommt. Hier wollten die Macher des Liberty+ keine Kompromisse eingehen und setzen auf eine LDS-Antenne, die gleiche Funktechnik wie bei Satelliten oder Drohnen. Durch Bluetooth 5.0 kann das Potenzial der neuen Funktechnik optimal ausgeschöpft werden, so versprechen Zolo, dass die Verbindung in einem Radius von 10 Metern zum Endgerät unter keinen Umständen unterbrochen werden kann.

Wie man es von Apples AirPods und anderen komplett kabellosen Ohrhörern kennt, werden auch die Zolo Liberty+ in einem Ladecase geliefert. Jedoch wurde hier größten Wert darauf gelegt, die Benutzung so bequem wie möglich zu gestalten. Hat man die Liberty+ das erste Mal mit dem Handy verbunden, so verbinden sie sich danach immer gleich beim Herausnehmen aus dem Case automatisch mit dem Handy. Zudem versorgt das Ladecase die Ohrhörer mit genug Energie, um 48 Stunden lang Musik hören zu können. Der integrierte Akku der Ohrhörer reicht für dreieinhalb Stunden Musikgenuss am Stück, bevor sie wieder zum Aufladen ins Case müssen.

Kleine Alleskönner, passend für jede Situation

Oft können kleine Unterschiede oder Zusatzfeatures bei der Kaufentscheidung den Unterschied machen. Und auch mit einigen dieser Zusatzfeatures können die Liberty+ dienen; so bieten sie dank des integrierten Mikrofons sowohl Zugriff auf Amazons Alexa als auch auf Apples Siri und den in Android integrierten Google Assistant. Wer sich aufgrund der Bauweise von In-Ear-Kopfhörern zu isoliert von der Umwelt fühlt bekommt dank des Mikrofons auch die Möglichkeit, dies nun zu ändern. Mit einem Knopfdruck kann man ganz einfach die Funktion aktivieren, dass die Geräusche der Umgebung durch das Mikrofon an den Hörer weitergegeben werden.

Liberty+ von Zolo unterstützt von Anker (Bild: Hersteller)

Zu guter Letzt bieten die Ohrhörer dank ihrer IPX5-Zertifikation auch einen Schutz gegen Strahlwasser, was vor allem bei schweißtreibendem Sport von Vorteil ist. Dieses und alle oben genannten Features machen die kleinen Ohrhörer zum perfekten Begleiter für jede Lebenslage. Ob beim Sport, zu Hause oder unterwegs, in fast jeder Situation bieten die Liberty+ eine oder mehrere Zusatzfunktionen, die sie von der Konkurrenz abheben.

Die Kickstarter-Kampagne für die Zolo Liberty+ läuft seit heute, im Super Early Bird-Special seid ihr schon ab gut 70 Euro dabei und damit weit unter dem Preis, den andere Anbieter für ihre kabellosen Ohrhörer verlangen. Die unverbindliche Preisempfehlung wird in etwa bei angemessenen 130 Euro liegen, somit spart ihr nochmal einiges wenn ihr schnell zugreift. Die Auslieferung erfolgt im November. Da Zolo die Tochtermarke vom renommierten Hersteller Anker ist, darf man klasse Support und hohe Kundenzufriedenheit erwarten.

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Toyota kritisiert Hybrid-Regeln

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Kein LMP1-Hybrid überstand die 24 Stunden von Le Mans 2017 ohne Probleme, zwischenzeitlich lagen sogar LMP2-Fahrzeuge auf Siegkurs. Im vierten Jahr des 2014 eingeführten Effizienzreglements sollten die Boliden eigentlich ausgereift sein, dachte man. Doch das vergleichsweise warme und durchgehend trockene 24-Stunden-Rennen raffte die mit Hightech vollgestopften Boliden gleich massenweise dahin. Gleichzeitig verkündigte der ACO ein LMP1-Reglement für 2020, das auf wenig Gegenliebe stieß.

Die LMP1-Hybridklasse ist nach dem hoffnungsvollen Start 2014 spätestens mit dem Audi-Ausstieg 2016 in eine Sackgasse gerutscht. Das Nissan-Debakel von 2015 schreckte Hersteller ab; außer Peugeot, die die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) nur zum Discountpreis wollen, gibt es keine ernsthaften Interessenten. Ist der Hybridantrieb generell der falsche Weg? Es gibt einige kritische Stimmen aus ganz unerwarteter Richtung – Toyota.

In einem langen Statement (s.u.) entschuldigt sich Akio Toyota bei Fahrern und Fans für den erneuten Fehlschlag in Le Mans, versteckt aber weiter unten einen interessanten Satz: „Während die Hybrid-Technologie im Wettbewerb der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft ihre Fähigkeiten in den 6-Stunden-Rennen unter Beweis stellt, scheint es, dass sie noch nicht für die 24 Stunden von Le Mans bereit ist.“ In erster Linie ein Aufruf an die eigenen Mitarbeiter, aber im Zuge des gerade verkündeten 2020er-Reglements lässt es auch eine politische Interpretation zu.

Noch deutlicher wird Hughes de Chaunac, dessen Oreca-Organisation den Einsatz der Toyotas in Kooperation mit der Toyota Motorsport GmbH vornimmt, im Gespräch mit ‚Sportscar365‘: „Ich denke, dass diese Autos zu kompliziert sind. Es ist wichtig, dass wir diese Technologie auf einen weniger komplexen Stand reduzieren.“ Auch dies ist überraschend, schließlich hatte Toyota noch zu Beginn des Jahres unverhohlen mit einem Ausstieg gedroht, sollte die Hybrid-Technologie beschnitten werden.

Jedenfalls will urplötzlich niemand mehr etwas von zehn Megajoule und drei Hybridsystemen in der WEC wissen. Bis mindestens 2023 wird es bei maximal acht Megajoule bleiben, hinzu kommen jedoch eine Plugin-Technologie und ein zwangsweises elektrischen Fahren für einen Kilometer nach einem Boxenstopp. Wie de Chaunac die Hybrid-Regularien vereinfachen will, lässt er aber offen. Unabhängig davon hat Toyota die Rückkehr nach Le Mans bereits versprochen.

Das Statement von Akio Toyoda im Wortlaut

Normalerweise wäre es ein vernünftiger Beginn, Worte der Dankbarkeit an unsere Fans für ihre Unterstützung zu richten. Doch für dieses Mal muss ich meine Eröffnungsworte an unsere Fahrer richten. Zum ersten Mal haben mir unsere Fahrer in Le Mans gesagt: „Wir wollen, dass du gemeinsam mit uns in der Mitte des Podiums stehst. Deshalb wollen wir absolut nicht verlieren. Also lass uns gemeinsam kämpfen.“

Ich antwortete ihnen: „Gebt Vollgas. Habt Vertrauen in die Fahrzeuge, die euch eure Mechaniker bereitgestellt haben. Genießt Le Mans.“ Obwohl ich es ihnen so gesagt habe, konnte ich es ihnen nicht erlauben, sich das Herz aus der Seele zu fahren. Das bereue ich zutiefst. Obwohl die Fahrer mit vollstem Vertrauen in unsere Autos gefahren sind, kann ich mich nur entschuldigen und sagen, dass ich alles zutiefst bedauere.

Ich glaube, dass die Toyota-Ingenieure, -Mechaniker und -Zulieferer, die unsere Autos für diese Schlacht vorbereitet haben, sich genauso fühlen. Daher möchte ich als Repräsentant aller Mitarbeiter, der diese Bürde trägt, unterstreichen: Es tut mir leid, dass wir nicht zugelassen haben, dass ihr euch das Herz rausfährt! Außerdem möchte ich allen Leuten, die mit dem Toyota-Team und seinen neun Fahrern in Verbindung stehen, zwei Dinge mitteilen, die mir derzeit durch den Kopf gehen.

Erstens an unsere Fans: Für alle Fans, die uns unterstützt und an einen Sieg von Toyota geglaubt haben, tut es mir wirklich leid, dass wir nicht eure Erwartungen erfüllen konnten. Außerdem möchte ich meine tiefe Dankbarkeit für eure leidenschaftliche Unterstützung bis zum Ende der 24 Stunden zum Ausdruck bringen. Danke. Vielmals: Danke. Zum wiederholten Male: Toyota wird weiter hart für den Tag arbeiten, an dem wir gemeinsam ein Lächeln auf dem Gesicht haben werden.

Zweitens an das Porsche Team: Nach dem Kampf im vergangenen Jahr war ich sehr glücklich, dass wir viele Zuschriften von den Leuten von Porsche bekommen haben, die uns als Rivalen anerkannt haben. Nachdem wir es so weit gebracht hatten, dass ihr uns als „Rivalen“ anseht, war mir klar, dass wir erneut einen Kampf führen müssen, der den Fans den Atem raubt, wie vergangenes Jahr.

Dieses Mal haben wir, Porsche wie Toyota, es beide nicht geschafft, 24 problemlose Stunden mit den Hybridfahrzeugen zurückzulegen, die wir für diese Herausforderung auf die Straßen von Le Mans gebracht haben. Beide Fahrzeuge – die Nummer 2, die das Rennen gewonnen hat, und unsere Nummer 8 – mussten zeitintensive Reparaturpausen aufgrund technischer Probleme einlegen.

Während die Hybrid-Technologie im Wettbewerb der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft ihre Möglichkeiten in den 6-Stunden-Rennen unter Beweis stellt, scheint es, dass sie noch nicht für die 24 Stunden von Le Mans bereit ist.

Die Kraft der Elektrizität ist für Autos absolut notwendig, um diesen einen emotionaleren Touch zu verschaffen. Le Mans ist ein wertvolles Labor, in dem wir weiterhin die Herausforderungen hinsichtlich dieser Technologie in einer extremen Umgebung annehmen können. Wir werden unsere Technologien noch weiter ausbauen und sie zu größerer Reife bringen, um unseren Kunden Technologien zur Verfügung zu stellen, die bei ihnen ein Lächeln erzeugt. Und wir, Toyota, werden weiter alle Anstrengungen unternehmen, um noch bessere Autos zu bauen.

Wir laden euch dazu ein, euch mit uns auf das zu freuen, was wir zukünftig erzielen werden. Dankeschön.

Akio ToyotaPräsident der Toyota Motor Corporation

© Motorsport-Total.com

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Kunstschau in Kassel: Weißer Rauch und ein Tempel aus Büchern – die Höhepunkte der documenta

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100 Tage lang ist Kassel das Zentrum der Kunstwelt: Die 24. documenta versammelt einige der aktuell spannendsten Werke. Zusammen mit dem Kunstmagazin art zeigen wir die Highlights der Kunstschau.

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Prognose: Tödliche Hitzewellen werden zunehmen

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Die Erderwärmung wird auch bei uns stärker spürbar und kann laut Umweltbundesamt zu enormen Gesundheitsproblemen führen. Experten haben einen Masterplan entwickelt.
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Nationalspieler Giffey verlängert bei ALBA

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Nationalspieler Niels Giffey hat seinen Vertrag beim Bundesligisten ALBA Berlin um zwei weitere Jahre bis 2019 verlängert.

„Berlin ist meine Heimat und ALBA der Klub, bei dem ich groß geworden bin. Ich freue mich, nun weiter an der Geschichte des Klubs mitschreiben zu können“, freut sich Giffey über eine weitere Zusammenarbeit mit den Berlinern.

Der 22 Jahre alte Flügelspieler kam in der abgelaufenen Saison beim ehemaligen Serienmeister auf 8,1 Punkte und 3,9 Rebounds pro Spiel. Der gebürtige Berliner spielt seit 2014 für die Profi-Mannschaft des Hauptstadtklubs.

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Schnappt sich Hertha Klinsmanns Sohn?

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Hertha BSC könnte möglicherweise bald einen namhaften Neuzugang bekanntgeben.

Jonathan Klinsmann, Sohn von Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann, wird zum Probetraining bei den Hauptstädtern eingeladen. Beim Trainingsstart am 3. Juli soll es losgehen.

Pal Dardai bestätige gegenüber der B.Z.: „Ja, das stimmt, wir wollen ihn kennenlernen, vor allem unser Torwart-Trainer Zsolt Petry. Deshalb soll er bei uns getestet werden.“

Zehn Tage lang darf sich der Nachwuchs-Torhüter beweisen. Der 20-Jährige reist sogar mit ins Trainingslager nach Bad Saarow. Das Probetraining hat Jonathan dem guten Kontakt zwischen seinem Vater und Hertha-Manager Michael Preetz zu verdanken.

Klinsi junior besitzt die amerikanische und die deutsche Staatsbürgerschaft. Er ist Stammtorwart der U20-Nationalmannschaft der USA und wurde im März 2017 Nord- und Mittelamerika-Meister – dazu zum besten Torhüter der Turniers gewählt.

Vor drei Wochen schied er bei der U20-WM in Südkorea im Viertelfinale gegen Venezuela mit 1:2 nach Verlängerung aus. Damals sagte Papa Jürgen: „Er will in die Bundesliga oder eine andere große Liga. Natürlich hat er Bindungen an Deutschland.“

Sollte der junge Klinsmann sich für einen Vertrag bei den Berliner empfehlen, würde er mit Dennis Smarsch um den Torhüter-Job der U23 kämpfen. Rune Jarstein und Thomas Kraft sind die etatmäßigen Keeper in der 1. Mannschaft. 

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Hilsdorf wagt sich an den ganzen Ring

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Der Regisseur Dietrich W. Hilsdorf hat die Opernlandschaft von NRW geprägt wie kein Zweiter: Seit mehr als 35 Jahren hat er von Münster bis Bonn fast an jedem Haus inszeniert. Am Freitag feiert nun seine neueste Arbeit Premiere in Düsseldorf: Wagners Rheingold.
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Herxheim in der Pfalz: Wo die Hitler-Glocke noch schlägt

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Die Kirchenglocke im pfälzischen Herxheim am Berg ist so manchem Bürger ein Dorn im Auge. Es handelt sich dabei nämlich um ein Überbleibsel aus der Nazizeit. Darauf abgebildet: Ein Hakenkreuz und die Aufschrift „Alles für‘s Vaterland – Adolf Hitler“. Seit 83 Jahren schlägt sie zu Hochzeiten, Konfirmationen und dem Sonntagsgottesdienst, ohne dass die Kirchengänger bisher davon wussten. Nicht nur viele Bewohner des Dorfes fordern nun, die Glocke auszutauschen. Der Bürgermeister der Stadt, Ronald Becker, zeigt sich jedoch uneinsichtig, er sagt: „Wenn etwas gut funktioniert, warum soll man es ändern?“. Und auch der Pastor der Gemeinde verweist auf die zu hohen Kosten für eine neue Glocke.

hitler-glockeReporter Hinrich Lührssen hat sich vor Ort umgehört und sich auf die Suche nach dem Bürgermeister der Stadt gemacht, um ihn mit dem „Stern der Woche“ auszuzeichnen. Die Reaktionen in Herxheim: Mittwoch live bei stern TV.

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Lisicki verliert bei Comeback mit Bouchard

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Die einstige Wimbledonfinalistin Sabine Lisicki hat nach siebenmonatiger Verletzungspause im Doppel ihr Comeback auf der WTA-Tour gegeben.

Die 27-Jährige verlor bei den Mallorca Open in Santa Ponca an der Seite der Kanadierin Eugenie Bouchard 4:6, 6:4, 6:10 gegen Julia Görges/Xenia Knoll (Bad Oldesloe/Schweiz).

Am Dienstag wird Lisicki in der Einzelkonkurrenz gegen die an Nummer fünf gesetzte Niederländerin Kiki Bertens antreten. 

Aufgrund einer Schulterverletzung hatte Lisicki in diesem Jahr noch kein Match bestritten. Letztmals stand sie beim zweitklassigen WTA International im November 2016 in Honolulu auf dem Platz.

Dort gab sie im Viertelfinale gegen Jacqueline Cako (USA) im dritten Satz auf.

Auf Mallorca wird auch die frühere Weltranglistenerste Wiktoria Asarenka (Weißrussland) ihr Comeback feiern. Asarenka war kurz vor Weihnachten zum ersten Mal Mutter geworden und hat seit Mai 2016 kein Match mehr bestritten, am Dienstag trifft sie auf die Japanerin Risa Ozaki.

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EM-Auslosung: DHB-Team droht Hammer-Gruppe

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Die deutsche Handball-Nationalmannschaft gehört am Freitag bei der EM-Auslosung in Zagreb zu den vier topgesetzten Gruppenköpfen.

Dies teilte die Europäische Handballföderation EHF am Montag mit. Damit geht die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop den mitfavorisierten Teams von Gastgeber Kroatien, Weltmeister Frankreich und Vize-Europameister Spanien bei der Endrunde (12. bis 28. Januar 2018) zunächst aus dem Weg.

Dennoch droht dem amtierenden Europameister auf dem Weg zur Titelverteidigung eine schwere Vorrundengruppe. Mögliche Gegner in der ersten Turnierphase sind Olympiasieger Dänemark, Vize-Weltmeister Norwegen und der WM-Dritte Slowenien. 

„Dank der makellosen Qualifikation gehören wir zu den Teams in Topf 1. Das haben wir uns hart erarbeitet und verdient, weil wir auch die letzten Aufgaben in Portugal und der Schweiz gelöst haben“, sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning: „Leichter wird die Vorrunde im Januar dadurch nicht, denn jeder Gegner einer Europameisterschaft hat Top-Format. Wir reisen als Europameister natürlich mit Ambitionen nach Kroatien. Wenn wir uns die nächsten Träume erfüllen und wieder etwas gewinnen wollen, müssen wir ab sofort alle Energie investieren.“

Die Gruppen werden am Freitag um 19 Uhr in Zagreb ausgelost. Mögliche Spielorte für das deutsche Team, das in der am Wochenende abgeschlossenen Qualifikation die Maximalausbeute von 8:0-Punkten erreichte, sind die kroatische Hauptstadt, Porec und Varazdin.

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