Die Giessen 46ers und Kapitän Cameron Wells gehen nach drei Jahren getrennte Wege.
Der US-Spielmacher wechselt zum italienischen Erstligisten Pallacanestro Varese.
Wells hat insgesamt 103 Spiele für die Mittelhessen absolviert. In der vergangenen Saison war der Point Guard mit einem Schnitt von 14 Punkten bester Scorer seiner Mannschaft.
Für Andre Schürrle verlief sein erstes Jahr bei Borussia Dortmund enttäuschend.
Dies lag seiner Meinung nach nicht nur an seinem Verletzungspech, sondern auch an Entscheidungen des ehemaligen Trainers Thomas Tuchel.
Nach seiner Knieverletzung im Winter habe er wieder gut angefangen, sagte Schürrle der Sport Bild. Warum er dann nach ein paar Spielen trotzdem wieder außen vor war, wisse er immer noch nicht.
„Dafür habe ich bis heute keine Erklärung und habe ehrlich gesagt auch nie eine bekommen“, ärgert er sich.
Beim neuen BVB-Trainer Peter Bosz will er dennoch wieder angreifen. „Er hat eine klare Ansprache, vermittelt seine Inhalte aber dennoch auf entspannte Weise“, sagte der 26 Jahre alte Nationalspieler.
Sollte er sich in Dortmund dennoch nicht durchsetzen können, wäre für ihn grundsätzlich auch ein Wechsel nach China denkbar. „Es ist verlockend, keine Frage“, so Schürrle: „Ich glaube, dass sich kein Spieler vor dem Thema verschließt, auch wenn einige das behaupten.“
Die 15-Jährige war früh morgens auf dem Weg zur Schule, als sie plötzlich überfallen wurde. Der Mann war maskiert und bedrohte das Mädchen mit einem Messer, mutmaßlich in der Absicht, die Schülerin vergewaltigen zu wollen. Sie schrie um Hilfe und wehte sich, bis Hilfe nahte. Der Täter wurde gestellt: Es war TV-Schauspieler Sebastian Münster. Er war vor Jahren schon einmal wegen Vergewaltigung in Haft. Nun stand der 45-Jährige erneut vor Gericht, weil er im Dezember die 15-jährige Schülerin aus Hürth bei Köln überfallen und sexuell genötigt hatte – bewaffnet und maskiert.
Dass Sebastian Münster für diese Tat nur sechs Jahre ins Gefängnis soll, macht Julie Göschl fassungslos. Sie ist die Mutter des Mädchens und sagt: „Das Urteil war sehr enttäuschend. Ich bin der Überzeugung, dass Herr Münster wieder rückfällig wird.“ Münster hatte auch die damalige Strafe von sechs Jahren Haft nur in Teilen absitzen müssen, der Rest wurde er auf Bewährung ausgesetzt.
stern TV hat die Familie des Opfers zu Hause besucht und erlebt, welche dramatischen Auswirkungen die Tat auf das Mädchen hatte. Live in der Sendung wird Julie Göschl erklären, warum sie für den Schauspieler eine Sicherungsverwahrung fordert. Ebenfalls zu Gast im Studio: Christian Zainhofer vom Deutschen Kinderschutzbund e.V.. Der Experte für Sexualstrafrecht, der seine eigene Sicht auf den Fall Sebastian Münster hat.
Angelique Kerber spielte wie ausgewechselt. Sie kämpfte, konterte und griff an. Zum ersten Mal seit Monaten erinnerte sie wieder an die Spielerin, die im vergangenen Jahr die Tenniswelt erobert hatte, und verließ doch als Geschlagene den Platz.
Nach dem 6:4, 4:6, 4:6 gegen Garbine Muguruza platzten nicht nur Kerbers Wimbledon-Träume. Auch ihren Platz auf dem Tennis-Thron wird sie in der kommenden Woche räumen müssen (SERVICE: Die Wimbledon-Ergebnisse).
Kerber trotz Aus zufrieden
„Natürlich bin ich noch enttäuscht. Das wird auch noch ein paar Tage dauern“, sagte Kerber anderthalb Stunden nach dem Match: „Aber ich kann Wimbledon trotzdem mit einem guten Gefühl verlassen. Ich wollte mein Herz auf dem Platz lassen. Und das habe ich getan.“
Vorwürfe machen musste sie sich keine, in einem hochklassigen Achtelfinale über 2:20 Stunden fehlten der Kielerin nur wenige Punkte zum bislang größten Saisonsieg. „Es war mein bestes Spiel seit langem“, sagte sie.
Kerber hatte die frühere Finalistin aus Spanien, die bis dato im Turnierverlauf keinen Satz abgegeben hatte, an den Rand der Niederlage gebracht, schubste Muguruza jedoch nicht hinunter. „Angie hat extrem gut gekämpft, nach einem herausragenden Spiel die Belohnung aber verpasst“, sagte Bundestrainerin Barbara Rittner.
Vorwürfe machen musste sie sich allerdings keine – und das wird Kerber (29) aufmuntern, wenn sie die erste Enttäuschung verdaut hat. In einem hochklassigen Achtelfinale über 2:20 Stunden fehlten der Kielerin nur wenige Punkte zum bislang größten Saisonsieg. (SERVICE: Die Wimbledon-Ergebnisse)
Sie brachte die frühere Finalistin aus Spanien, die bis dato im Turnierverlauf keinen Satz abgegeben hatte, an den Rand der Niederlage, schubste Muguruza jedoch nicht hinunter.
„Sie hat extrem gut gekämpft, nach einem herausragenden Spiel die Belohnung aber verpasst“, sagte Bundestrainerin Barbara Rittner.
Kerber wagt mehr
Dass Kerber überhaupt wieder in die Nähe des Viertelfinals kam, war vor dem Match nicht unbedingt zu erwarten gewesen. Bei ihren drei Zittersiegen zuvor hatte sie allenfalls kämpferisch überzeugt.
Zudem hatte sie die letzten vier Matches gegen Muguruza allesamt verloren. Angst besaß sie deswegen nicht vor ihrer Gegnerin – und auch nicht vor der eigenen Courage. Kerber traute sich sogar immer wieder, ihre Komfortzone hinter der Grundlinie zu verlassen und in die Offensive überzugehen.
Ihr gesamtes Auftreten erinnerte an ihre herausragenden Matches aus dem vergangenen Jahr, als sie erst im Finale von der großen Serena Williams (USA) gestoppt worden war. Nichts mehr zu sehen war von der zaghaften Kerber, die nach ihrem Traumjahr 2016 jegliches Selbstvertrauen verloren hatte.
Comeback-Sieg als Wende?
Der Comeback-Sieg in der dritten Runde am Samstag hatte ihr offensichtlich Auftrieb verliehen. „Vielleicht“, hatte sie nach dem Erfolg über Shelby Rogers (USA) gesagt, „ist das der Wendepunkt“. Das „Kämpferherz“ sei zurück, allerdings fehlten der Olympiazweiten in der ersten Wimbledon-Woche trotz ihrer Erfolge die Überzeugung und damit der spielerische Glanz.
Das änderte sich ab dem ersten Ballwechsel gegen Muguruza. Ganze zwei Fehler produzierte Kerber im ersten Durchgang, dem mit weitem Abstand besten in ihrer gesamten Saison. Muguruza griff an, Kerber konterte – und die Zuschauer auf Court 2, dem drittgrößten Platz der Anlage, waren froh, keine teureren Ticktes für den Centre Court oder Court 1 gekauft zu haben.
Break-Festival in Satz drei
Im zweiten Durchgang vergab Kerber früh zwei Chancen zum Break, allerdings konnte sie sich kaum etwas vorwerfen, Muguruza hatte den Kampf längst angenommen. Kerbers erster Aufschlagverlust der Partie führte zum Satzausgleich.
Im dritten erlebten beide Spielerinnen ein Auf und Ab: Kerber führte jeweils mit einem Break Vorsprung 2:0 und 3:2, vergab jedoch vier Chancen zum 4:3. Muguruza hatte das Momentum nun endgültig auf ihrer Seite.
Am kommenden Montag fällt Kerber auf den dritten Platz des WTA-Rankings zurück, entweder Simona Halep (Rumänien) oder Karolina Pliskova (Tschechien) übernehmen die Führung. Kerber wird den Verlust nach insgesamt 34 Wochen an der Spitze verschmerzen können. Sie hat in Wimbledon bewiesen, dass es endlich wieder aufwärts geht.
Der Handball-Weltverband IHF und das Organisationskomitee haben den Spielplan für die WM der Frauen in diesem Winter in Deutschland fixiert. Nach derzeitigem Planungsstand startet die deutsche Nationalmannschaft am 1. Dezember (19 Uhr) mit dem Eröffnungsspiel gegen Kamerun in Leipzig in das Heimturnier.
Weitere Vorrundenstationen des Teams von Bundestrainer Michael Biegler werden die Partien gegen Südkorea (3. Dezember), Serbien (5. Dezember), China (6. Dezember) und zum Abschluss der ersten Turnierphase am 8. Dezember gegen die Niederlande sein. Die Spiele in Leipzig sind für 18 Uhr angesetzt.
Auch die Partien der weiteren Vorrundengruppen in Trier, Bietigheim-Bissingen und Oldenburg sind als Mittags- oder Abendspiele eingeordnet worden. „Fans können sich damit beim Ticketkauf noch besser orientieren“, sagte WM-Projektleiter Thomas Freyer: „Bei den Anwurfzeiten können sich allerdings noch Anpassungen ergeben.“
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Ein Akku-Case für das iPhone haben wir hier schon einmal für euch getestet. Heute nehmen wir das Space Pack von Mophie genauer unter die Lupe. Dieses dient nicht nur dazu, euer iPhone unterwegs mit Energie zu versorgen, sondern bietet durch den integrierten Speicher zusätzlich die Möglichkeit, weitere Daten immer dabei zu haben oder Daten aus dem internen Speicher das iPhones auszulagern. Was wir von dem Space Pack halten erfahrt ihr im Folgenden in unserem Review.
Auch wenn mittlerweile wahrscheinlich fast jeder, der es braucht, eine Powerbank hat, haben Akku-Cases trotzdem noch eine Daseinsberechtigung. Sie bieten einen Schutz für das Handy und auch das Aufladen gestaltet sich unkomplizierter als mit einer Powerbank. Mit einem Akku-Case kann man getrost auf einen Kabelsalat verzichten und muss sich keine Gedanken mehr machen, ob man die Powerbank wirklich eingepackt hat; das am Handy angelegte Case ist sowieso immer dabei. Außerdem bietet das Space Pack von Mophie noch 32GB oder 64GB an zusätzlichem Speicher, was es von anderen Ladehüllen für Handys abhebt.
Hochwertiges Case mit einem großen Manko
Das Mophie Space Pack kommt in einer hochwertig wirkenden Verpackung mit Sichtfenster daher, so dass man schon vor dem Kauf bzw. vor dem Auspacken einen Blick auf die Hülle werfen kann. Auch die Hülle selbst macht einen guten und vor allem stabilen Eindruck. Im Lieferumfang sind die Hülle selbst, ein Micro-USB-Kabel, eine Anleitung und ein Adapter für die Kopfhörerbuchse dabei. Der Adapter ist nötig, da die Hülle an der Unterseite in etwa einen Zentimeter länger als das Handy selbst ist und der Kopfhöreranschluss somit unerreichbar wird. Auf Zusatzfunktionen wie das Steuern der Musik über die Tasten an den Kopfhörern müssen wir aber trotz Adapter nicht verzichten. Die Hülle ist außerdem so gebaut, dass der Sound der Lautsprecher nun nach vorne abstrahlt, was uns während des Tests positiv auffiel.
Das Anlegen der Hülle ist schnell passiert, das Handy wird in den unteren Teil der Hülle geschoben, der obere Teil kann dann einfach oben aufgesteckt werden. Hier muss angemerkt werden, dass die Hülle für das iPhone 6 konzipiert wurde, was zu nicht unerheblichen Problemen mit dem iPhone 6s führt. Das Anlegen der Hülle bei einem iPhone 6s ist noch kein Problem, jedoch ist das Herausziehen schier unmöglich. In unserem Test war dies nur mit Hilfe der Fingernägel und eines Taschenmessers möglich. Das sollte natürlich nicht der Fall sein und birgt ein großes Risiko für Beschädigungen, sowohl für die Hülle als auch für das Handy. Das Problem scheint kein Einzelfall zu sein, man kann es aber lösen, indem man die Gummistreifen im Inneren der Hülle entfernt, wodurch das iPhones 6s dann nicht mehr so extrem fest sitzt und das Entfernen der Hülle somit erleichtert wird. Der YouTuber joshtoy hat zu diesem Thema ein Video erstellt, in dem er ausführlich erklärt, wie man das Handy aus der Hülle entfernen kann und wie man die Hülle in Folge entsprechend modifizieren kann.
Anleitung: So bekommst du das Mophie Case vom iPhone 6s wieder ab!
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Uns gefiel es sehr gut, dass das iPhone durch die Hülle aus Gummi deutlich griffiger wird. Gerade beim Gebrauch eines „nackten“ iPhone 6 oder 6s muss man ständig auf der Hut sein, da das Handy sehr leicht aus der Hand gleitet. Die Tasten an der Seite des Handys lassen sich trotz Hülle immer noch einwandfrei bedienen, die Gummierung hat jedoch den Nachteil, dass Fingerabdrücke sehr schnell sichtbar werden und so ständiges Putzen oder eine Hülle voller Fingerabdrücke angesagt ist. Laut Hersteller bietet die Hülle eine Stoßfestigkeit der Stufe 3 (von 4), was einen sehr guten Schutz im Falle eines Sturzes des Handys bieten sollte.
Retter in der Not für euren Akku
Nun aber zu einer der beiden Hauptfunktionen der Hülle, der Ladefunktion. Es ist ein Akku mit 3.300 mAh Kapazität verbaut, da ein Teil der gespeicherten Energie jedoch für die Speicherfunktion reserviert ist, bleiben noch 2.750 mAh für unseren Telefonakku. Im Test war es damit möglich, unser iPhone von 20% gut eineinhalb Mal aufzuladen. Die Regelung der Energiezufuhr erfolgt dabei über einen kleinen Schiebeschalter auf der Rückseite der Hülle. Ist dieser eingeschaltet wird das Handy aufgeladen, leider auch wenn ein Akkustand von 100% schon erreicht ist. Hier bedarf es dann einer manuellen Abschaltung der Stromzufuhr.
Das Lightningkabel, das normalerweise zum Aufladen des iPhones genutzt wird, kann in Kombination mit dem Case leider nicht genutzt werden. Die Hülle verfügt nur über einen Micro-USB-Anschluss. Hier hat jedoch wahrscheinlich Apple seine Hände im Spiel und erlaubt es nicht, dass die Hülle mit einem Lightninganschluss versehen werden kann. Das ist ärgerlich, jedoch ist der Fehler hier bei Apple zu sehen. Ist das Handy in der Hülle und man schließt sie an die Stromzufuhr an, so wird zuerst das Handy geladen, bevor der externe Akku etwas von der Energie abbekommt. Um nur das Case einmal zu laden sollte man knapp 5 Stunden einplanen, bevor es wieder komplett einsatzbereit ist. Der Ladezustand des Cases wird über vier hell leuchtende Lichter auf der Rückseite der Hülle angezeigt.
Ein wertvoller Begleiter bei Speichermangel?
Die von uns getestete Version des Space Packs verfügte über 32GB internen Speicher, wer damit nicht auskommt findet bei Mophie zusätzlich noch eine Version mit 64GB. Der Datentransfer funktioniert entweder per USB oder drahtlos per Wlan. Wer USB bevorzugt kann die Hülle einfach wie ein normales USB-Speichermedium an den Computer anschließen und die gewünschten Daten kopieren. Wer gerne auf Kabelsalat verzichtet, bekommt auch die Möglichkeit, die Daten kabellos zu übertragen, sofern sich Computer und Handy im gleichen Wlan-Netzwerk befinden.
Der Datentransfer erfolgt dann über ein Web-Interface, wo man sich mit einem auf dem Handy angezeigten Code einloggt. Die Übertragung erfolgt dann per Drag and Drop oder durch Auswählen der hochzuladenden Dateien. Die Übertragungsrate ist eher gemächlich, in unserem Test benötigten wir für die Übertragung von 1 GB an Bildern knapp 7 Minuten. Außerdem scheint das Web-Interface nicht 100%ig mit Safari kompatibel zu sein, bei der Übertragung einer größeren Datenmenge kam es in unserem Test oft zu Verbindungsabbrüchen. Mit Firefox und Chrome als Alternative lief jedoch alles einwandfrei.
Die übertragenen Daten werden dann in der „Space“-App von Mophie angezeigt. Hier kann man auch die Fotos vom Handy synchronisieren, so dass diese auch auf der Hülle gespeichert sind. Leider kann die Anzeigefunktion nicht mit der „Fotos“-App auf dem iPhone mithalten. Mit einer DSLR-Kamera geschossene Fotos müssen immer ein bisschen laden, bevor sie scharf angezeigt werden. Bei mit dem Handy aufgenommenen Fotos verringert sich die Ladezeit, jedoch empfand ich diese in beiden Fällen als sehr störend, da so immer der Flow beim Anschauen von Fotos kurz unterbrochen wird. Zudem ist die Übersetzung der deutschen App nicht perfekt gelungen, zum Beispiel existiert in der App der Menüpunkt „Kamerarolle synchronisieren“, vom englischen „camera roll“, was dem Punkt „Aufnahmen“ in der deutschen „Fotos“-App entspricht. Dies ist zwar leicht störend, während meines Tests empfand ich die fehlerhafte Übersetzung aber nicht als Einschränkung in Bezug auf die Bedienbarkeit der App.
Unser Fazit zum Mophie Space Pack
Insgesamt waren wir während unseres Tests durchaus zufrieden mit dem Mophie Space Pack. Die Ladefunktion funktioniert einwandfrei und stellt unterwegs oft den Retter in der Not dar. Von der Speicherfunktion und der dazugehörigen App waren wir jedoch nicht so begeistert. Lange Ladezeiten und eine umständliche Bedienung trüben hier den Eindruck. Zusätzlich sollten sich Nutzer eines iPhone 6s die Hinweise zum Entfernens des iPhones aus der Hülle zu Herzen nehmen. Wer mit diesen Einschränkungen leben kann findet im Mophie Space Pack einen multifunktionalen Begleiter, der sich in vielen Situationen als nützlich erweisen kann. Das Space Pack ist zu einem Preis von 150 Euro bis 250 Euro (UVP) für alle iPhones von 5 bis 6s verfügbar, in manchen Online-Shops findet man die Cases jedoch teilweise zu einem Bruchteil der unverbindlichen Preisempfehlung.
Für den sonst so coolen Finnen Valtteri Bottas kam seine Reaktion nach dem Sieg in Spielberg auf der Pressekonferenz geradezu einem Gefühlsorkan gleich.
Als der Zweitplatzierte Sebastian Vettel allen Ernstes behauptete, er „glaube“ der Technik die sensorgemessenen 0,201 Sekunden Reaktionszeit beim Turbostart des Mercedes-Piloten nicht, konnte sich der etwas ungläubig umschauende Bottas einen kleinen Lachanfall nicht verkneifen.
Offiziell wurde der Vorfall bekanntlicherweise zwar untersucht, bestraft wurde Bottas nicht.
Bottas pirscht sich an Hamilton heran
Es platzte einfach heraus aus dem 27-Jährigen, was selten genug vorkommt. Doch angesichts seiner souveränen Vorstellung in Spielberg und dem zweiten Formel-1-Sieg seiner Karriere gab es für Bottas durchaus noch mehr Grund zur ausgelassenen Freude.
Wie schon in Sotschi ließen ihn auch dieses Mal die Attacken des vierfachen Weltmeisters aus dem Ferrari-Cockpit an der Spitze am Ende unbeeindruckt.
Der Lohn: Durch den vierten Platz von Lewis Hamilton pirschte sich der WM-Vierte vom Vorjahr bis auf 15 Punkte an seinen Teamkollegen heran, der seinerseits 20 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Vettel aufweist – alles Abstände, die innerhalb eines Rennens zu kitten sind.
Glaube an WM-Chance ist da
Auf die Frage, seit wann er an seine WM-Chance glaube, antwortete Valtteri Bottas nun: „Seitdem ich bei Mercedes unterschrieben habe.“
Wohlwissend, dass diese Meinung bis zuletzt nicht viele im Fan- und Fahrerlager vertraten, wenngleich Teamkollege Hamilton dies öffentlich immer wieder bestritt: „Für mich war er immer Teil dieses Kampfes, nur ihr Jungs habt aus der WM einen Zweikampf gemacht“, ließ der 32-Jährige die Journalisten jetzt wissen.
Auch sein größter Widersacher Sebastian Vettel schlägt in die gleiche Kerbe: „Er sitzt in einem der schnellsten Autos und ist einer der schnellsten Fahrer.“ Warum sollt er also kein Titelkandidat sein“, so der Heppenheimer, „ich denke, das war er die ganze Zeit.“
Ferrari lacht sich ins Fäustchen
Insgeheim dürfte man sich im Ferrari-Lager angesichts der neuerlichen Konkurrenz ohnehin ins Fäustchen lachen: Während Kimi Räikkönen für die Spitze zu langsam ist, nehmen sich die zwei starke Silberpfeile die Punkte im Moment gegenseitig weg.
In Bahrain musste Bottas seinerzeit Hamilton noch per Teamorder ziehen lassen. Spannend wird es nun zu beobachten sein, wie Motorsportchef Toto Wolff ähnliche Situationen in Zukunft lösen will.
„Wir gehen damit genauso um, wie in der Vergangenheit. Für Lewis war es besser, das Valtteri den Sieg hier geholt hat und nicht Vettel. Ausserdem, wir sind noch nicht einmal bei der Hälfte der Rennen angelangt und zählen schon die Punkte“, sagte der Österreicher, wohlwissend, dass da noch das ein oder andere teaminterne Problem auf ihn zukommen könnte, wenn sich der Dreikampf weiter so zuspitzt.
Noch hält Hamilton still
Dann spätestens dürfte auch die Charme-Offensive von Lewis Hamilton ein Ende haben, die der Brite seit der Ankunft des Nachfolgers von Nico Rosberg fährt. Von einer „großartigen Harmonie“ in einem Team, das „vereint ist wie nie“, war vor drei Wochen noch die Rede.
Sollte Bottas, der nach den ersten drei Rennen als Mercedes-Pilot inklusive Teamorder pro Hamilton schon als sichere Nummer zwei abgestempelt war, allerdings so weitermachen, könnte die Stimmung kippen.
In den vergangenen vier Rennen landete er gleich dreimal vor seinem Teamkollegen, wobei Hamilton mit Widrigkeiten wie einem Getriebetausch oder einem sich lösenden Helmbauteil zu kämpfen hatte.
Statistik: Bottas wird Weltmeister
Geht es nach einer kuriosen Statistik, hat Bottas seit Spielberg einen WM-Titel ohnehin schon sicher: Vor ihm wurde jeder finnische Mehrfachgewinner in der Formel 1 auch Weltmeister. Mika Häkkinen, Keke Rosberg und Kimi Räikkönen, allen dreien war dieses Kunststück vergönnt.
Ob sich Bottas gleich in seiner Premierensaison bei einem Topteam in diese Riege einfügt, ist derzeit angesichts seines Rückstandes und der bärenstarken Konkurrenz zwar (noch) nicht sehr wahrscheinlich.
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