Fast 40 Prozent aller tödlichen Arbeitsunfälle passieren auf Baustellen. Um dort Gefahren zu entschärfen, entwickeln Bochumer Forscher neue Sensoren und digitale Simulationen.
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Bochumer forschen für sichere Baustellen
Bayern krallen sich Bambergs Sportdirektor
Die Bundesliga-Basketballer des FC Bayern München haben einen neuen Sportdirektor.
Der 41 Jahre alte Italiener Daniele Baiesi, zuletzt drei Jahre in Diensten von Dauermeister Brose Bamberg, unterschrieb einen Vertrag für zwei Jahre bis 2019.
Baiesi wird nach Angaben des Klubs eng mit Geschäftsführer Marko Pesic zusammenarbeiten. Pesic war bis zu seiner Berufung zum General Manager im Januar 2013 Sportdirektor.
Baiesi hatte zuletzt als Sportchef die Kaderarbeit in Bamberg entscheidend mitgestaltet. Bei den Bayern wird sich der frühere NBA-Scout vor allem um die Spielertransfers kümmern.
Manipulation: Osnabrück-Profi gesperrt
Tobias Willers ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen unsportlichen Verhaltens mit einer Sperre von vier Monaten und einer Geldstrafe von 4000 Euro belegt worden.
Der ehemalige Spieler des Drittligisten VfL Osnabrück gilt als Drahtzieher einer versuchten Anbahnung einer Bestechung. Sein Ende Juni ausgelaufener Vertrag in Osnabrück wurde nicht verlängert.
„Für das Gericht steht fest, dass der Spieler es unternommen hat, durch unbefugte Beeinflussung auf den Wettbewerb einzuwirken. Im Rahmen der Strafzumessung haben wir die besonderen persönlichen Umstände des Spielers berücksichtigt, daher haben wir keine noch längere Sperre verhängt“, begründete der stellvertretende Sportgerichts-Vorsitzende Stephan Oberholz das Urteil nach einer mündlichen Verhandlung.
Am letzten Spieltag der 3. Liga traf Osnabrück auf den abstiegsbedrohten SC Paderborn. Im Vorfeld des Spiels schlug Willers anderen Osnabrücker Spielern vor, Kontakt mit Spielern bzw. Verantwortlichen der zweiten Mannschaft von Werder Bremen aufzunehmen, um von diesen Geld beziehungsweise eine geldwerte Leistung dafür zu erhalten, dass Osnabrück im Spiel gegen Paderborn an die Leistungsgrenze geht.
Werder Bremen schwebte damals in Abstiegsgefahr und hätte von einem Osnabrücker Sieg profitiert. Willers trat mit einem ähnlichen Ansinnen an einen Spieler von Rot-Weiß Erfurt heran, der ebenfalls um den Klassenerhalt kämpfte.
Zur Zahlung von Geld beziehungsweise dem Transfer von geldwerten Leistungen und einer Beeinflussung des Wettbewerbs kam es allerdings nicht. Gegen den Osnabrücker Marc Heider wurde bereits eine Vier-Spiele-Sperre verhängt, er muss zudem 2000 Euro Strafe zahlen. Gegen Addy Waku Menga ist noch ein Sportgerichtsverfahren anhängig. Willers kann gegen das Urteil binnen einer Woche Berufung einlegen.
Paderborn war nach einem 0:0 in Osnabrück abgestiegen, wird aber durch den Absturz von 1860 München dennoch in der kommenden Saison drittklassig spielen. Bremen II rettete sich durch ein 1:0 gegen den VfR Aalen.
Verschollenes Blumen-Stillleben zurück in Aachen
Ein barockes Blumen-Stillleben des Balthasar van der Ast kehrt nach einer 75-jährigen Odyssee ins Aachener Suermondt-Ludwig-Museum zurück. Die abenteuerliche Geschichte einer Rückführung. Ein Gespräch mit Christiane Vielhaber.
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Spektakuläre Bilder: Harald Philipp: Der Mann, der mit dem Fahrrad Berggipfel erklimmt
Harald Philipp ist ein waghalsiger Mountainbiker, süchtig nach Bergen und deren Abfahrten. Auf seiner letzten großen Tour 2015 bezwang er mit seinem Bike den Bucchette-Klettersteig in den italienischen Dolomiten. Auf über 2.800 Metern Höhe befuhr der Profi hochgefährliche Klettersteige – mit dem Vorderrad nur Zentimeter neben Abgründen, die 700 Meter in die Tiefe gehen. Der 24-Jährige erzählt von dem Gefühl, am Rande eines potentiellen Absturz‘ zu biken und was ihn antreibt, diese Wege immer wieder zu suchen und zu befahren. Es sei der „Flow“, ein Begriff aus der Spieltherorie, der ihn zu Höchstleistungen antreibe, so der Berg-Biker. „Ich hab dieses kindliche, dieses spielerische in mir. Wenn ich auf so einem Weg unterwegs bin und ihn ‚lese‘ und den Rhythmus finde, dann fühle ich mich wie ein kleines Kind.“
Ein Bike-Akrobat am Abgrund
Für ihn habe auch schon seit der Kindheit festgestanden, dass er Mountainbike-Profi werden wollte. Im nordrhein-westfälischen Siegen begann er seine Karriere vor 18 Jahren. Inzwischen lebt Harald Philipp seit 12 Jahren in Innsbruck – den Bergen ganz nah. Dort baut er in seinem Keller die Räder selbst zusammen. Für den Bike-Bergsteiger ist es überlebenswichtig, sich auf seine Ausrüstung verlassen zu können. Das letztendliche Risiko wägt er auch nach 20 Jahren noch immer erst am Berg ab: „Ob eine tour möglich ist, entscheidet sich meistens erst vor Ort. Es ist aber selten, dass man das Rad auf einen Berg hochträgt und dann gar nichts geht“, so der 34-Jährige. “ Aber das spontan zu entscheiden, das finde ich das Spannende. Das Ziel ist, dass eine Strecke mindesten zu 90 Prozent fahrbar sein sollte.“ Was Harald Philipp für „befahrbar“ befindet, erklettern Profibergsteiger mit einer kompletten Ausrüstung. Der Biker trägt bei seinen Fahrten außer einem Helm keinen weiteren Schutz. Wenn es passiert, sei er sowieso tot, sagt er läpsch. Abenteuer und Risiko liegen ganz nah beisammen. Er ist ein Bike-Akrobat am Abgrund – immer auf der Suche nach dem nächsten alpinen Adrenalinkick
Lehrstunde für Zverev vom „Maestro“
Mischa Zverev ist im Drittrunden-Spiel gegen Roger Federer ohne Chance und verpasst eine Überraschung.
Der ältere Bruder von Alexander Zverev unterliegt dem Schweizer Ausnahmekönner mit 6:7 (3:7),4:6, 4:6. Federer wahrt damit die Chance auf den Titel bei seinem Lieblingsturnier.
„Es hätte schlimmer sein können, aber ich hatte auch Chancen im ersten Satz“, sagte Zverev: „Wenn man solide spielt, reicht es gegen Roger eben nicht aus. Heute war es zumindest ein Match, es wurde ein bisschen eng. Das tut gut.“
Mischa Zverev kassierte im fünften Aufeinandertreffen mit dem 18-maligen Grand-Slam-Champion seine fünfte Niederlage und wartet noch immer auf einen Satzgewinn gegen den Schweizer.
In diesem Jahr verlor Zverev nach den Australian Open und dem Rasenturnier in Halle/Westfalen bereits zum dritten Mal gegen Federer, hielt jedoch ordentlich mit und schnupperte im ersten Durchgang sogar am Satzgewinn.
Einstimmig: Schwenker bleibt Boss der DKB HBL
Uwe Schwenker bleibt Präsident der DKB HBL.
Der 58-Jährige wurde am Donnerstag im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung der Handball-Bundesliga in Köln durch die Delegierten der insgesamt 38 Profiklubs (18 Erst-, 20 Zweitligisten) in offener Wahl einstimmig für vier weitere Jahre gewählt.
Die Amtszeit des Präsidenten wurde durch die Mitgliederversammlung von bisher drei auf vier Jahre erweitert. Schwenker, langjähriger Manager des Rekordmeisters THW Kiel, ist als DHB-Vizepräsident auch stimmberechtigtes Mitglied im Präsidium des Deutschen Handballbundes (DHB). Der Unternehmer aus Kiel hat das Ehrenamt seit 7. Juli 2014 inne.
Soziale Medien – Was Ihr Profilbild über Sie aussagt
Facebook, Twitter, Instagram – wer sich in den sozialen Medien bewegt, der muss auch ein Profilbild hochladen. Eine Studie erklärt, was dieses Foto über die Persönlichkeit verrät.
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Staatstrojaner: Lieber verwanz‘ ich als G20
So kann man Debatten auch vermeiden: Während alle zum Gipfel nach Hamburg schauen, verabschiedete der Bundesrat in Berlin neue Regeln zum Einsatz von Staatstrojanern.
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Baserock-Rucksack: Fühle deine Musik am ganzen Körper
Mittlerweile klingen auch mobile Kopfhörer so gut, dass kompromisslosem Musikgenuss unterwegs fast nichts mehr im Wege steht. Doch bis jetzt wurde die Musik klassischerweise nur für die Ohren wiedergegeben. Was, wenn es aber möglich wäre, die Musik mit dem ganzen Körper wahrzunehmen, jeden Ton zu spüren? Mit der Kickstarter-Kampagne für den auf den Namen „Baserock“ getauften Rucksack soll dies nun Wirklichkeit werden.

Im Rückenteil des Rucksacks sind zwei Vibrationsmotoren verbaut, die Bassfrequenzen auf den Körper des Trägers übertragen. So wird es möglich, die Musik wirklich auch physisch zu spüren, was einen komplett neuen Weg, Musik zu erfahren, darstellt und ein deutlich intensiveres Erlebnis verspricht.
Mit Baserock zum intensiveren Musikerlebnis – egal wo und wann
Der Baserock-Rucksack erlaubt es nicht nur, Musik, die vom Smartphone abgespielt wird, auf den Körper zu übertragen, sondern intensiviert auch Musik in der Umgebung. Im Rucksack ist ein Mikrofon verbaut, das bei Konzerten oder ähnlichem die Musik wahrnimmt und die tiefen Frequenzen an den Körper des Trägers weitergibt. Natürlich gibt es aber auch die Möglichkeit, herkömmliche Kopfhörer oder sogar portable Speaker per Aux-In-Anschluss an Baserock anzuschließen und damit den Musikgenuss zu intensivieren.
Dadurch, dass die erweiterte Musikerfahrung in Form eines 16 Liter fassenden Rucksacks daherkommt, steht dem Träger des Baserock-Rucksacks nichts im Wege und man kann bei jeglichen Aktivitäten Gebrauch davon machen. Sei es auf Festivals, beim Fahrrad fahren, Wandern, Reisen oder einfach nur beim Entspannen, Baserock macht überall eine gute Figur und bereichert euch durch eine vollständigere Musikerfahrung. Dabei hält der Bass-Rucksack ganze acht Stunden durch, bevor er wieder mit Energie versorgt werden muss.
Ein vollwertiger Rucksack für Musikfans
Auch wenn sich Baserock klar an die Zielgruppe der Musikbegeisterten richtet, wollten die Macher auch bei der Funktion als Rucksack keine Kompromisse eingehen. Gerade unterwegs sollte man nie vergessen, ausreichend zu trinken. Darum hat Baserock einen zwei Liter fassenden Wassertank im Rucksack integriert. Auch das Tragen eines Rucksacks kann auf Dauer ziemlich anstrengend werden, wenn dieser nicht optimal dafür ausgelegt ist. Deshalb wurde Wert darauf gelegt, dass dies bei Baserock nicht der Fall ist. Mit atmungsaktiven Schultergurten, einem breiten Hüftgurt und mit einem zusätzlichen Gurt, der vor der Brust verschlossen werden kann, soll sich der Baserock optimal an den Körper anschmiegen und damit einen hohen Tragekomfort gewährleisten.
Doch damit nicht genug – durch die wasserdichten Materialien, aus denen der Rucksack gefertigt wurde, müsst ihr euch auch bei Regen keine Sorgen um den Inhalt und vor allem die Elektronik des Rucksacks machen. Selbst die einzelnen Fächer des Rucksacks sind wasserdicht, so dass ihr euch selbst beim Auslaufen einer Trinkflasche keine Sorge um die im Rucksack verbaute Elektronik machen müsst. Musikfans, die bald selbst mit Baserock losziehen wollen, haben noch bis Ende Juli Zeit, die Macher auf Kickstarter zu unterstützen. Das Finanzierungsziel von 15.000 US-Dollar wurde schon weit überschritten und für gut 200 Euro bekommt auch ihr bald euren Baserock nach Hause geliefert.

