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Terre Thaemlitz: Geschlechterrollen sprengen

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Geschlechtergrenzen? Weg damit! Ehe für alle? Sollte man die Ehe nicht besser ganz abschaffen? Terre Thaemlitz hinterfragt mit provozierenden Performances Geschlechterrollen und gesellschaftliche Machtstrukturen. Heute Abend ist er/sie zu Gast bei der Kölner Pluriversale.
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Landwirtschaftsministerin unter Druck: Diese Zustände sind in der Schweinemast leider keine Seltenheit

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Schnitzel, Salami, Würstchen – pro Kopf verzehren wir jährlich mehr als 36 Kilogramm Schweinefleisch. Woher die Produkte in der Kühltruhe kommen, wollen die meisten lieber nicht so genau wissen. Das Biosiegel ist darauf jedenfalls nur selten: Weniger als ein Prozent aller in Deutschland verarbeiteten Schweine stammen aus Biohaltung. Wie geht es also den anderen 99 Prozent der Schweine? Den 58.800.000 Schweinen, die alleine letztes Jahr hierzulande geschlachtet wurden und die ein kurzes Leben von wenigen Monaten fristeten – freilich ohne je das Freiland kennengelernt zu haben. Wie verbringen diese sensiblen intelligenten Tiere ihre fünf bis sechs Monate auf Erden? Die Antwort geben Bilder aus den Mastbetrieben, die niemand sehen will. Und doch sind sie wahr. Für Millionen Schweine, Tag für Tag.

Auch eingehaltene Vorschriften bedeuten schreckliche Bilder

Die Schweine-Bauer haben ein hartes Los. Sie sollen glückliche Schweine im Stall haben und auf das Tierwohl bedacht sein. Dafür gibt es Vorschriften. Kaum ein Fleischliebhaber ahnt wohl, dass – selbst wenn alle Vorschriften in Deutschland eingehalten werden – Schweine trotzdem unter unsäglichen Bedingungen leben: enge Ställe, eintöniges Futter, kaum Licht und schreckliche Langeweile – so sehr, dass sie sich gegenseitig angehen. Wovon die Rede ist, weiß auch Christina Schulze Föcking (CDU), die neu ernannte Landwirtschaftsministerin Nordrhein-Westfalens, die sich für mehr Verständnis für die Landwirte einsetzen will. Vor ihrer Ernennung zur Ministerin drehte sich ihr eigener Job vor allem um die Schweinemast. Die CDU-Politikerin war bis vor zwei Wochen an zwei Mastbetrieben in Steinfurt zu 50 Prozent beteiligt – zur anderen Hälfte ihr Mann. Beide Betriebe sind mit dem Qualitätssiegel QS ausgezeichnet, das für „Qualität und Sicherheit“ in Lebensmitteln steht. Tierschützer haben sich die Ställe zwischen März und Juni 2017 angesehen. Und tatsächlich wurden bei Schulze Föcking beinahe vorbildliche Ställe vorgefunden, in einem benachbarten Stall auf dem Hof allerdings sah es ganz anders aus: Die Aufnahmen der Aktivisten zeigen einen verdreckten Stall mit zum Teil stark verletzten Tieren: Schweine mit angefressenen, entzündeten Schwänzen und absterbendem Gewebe; Schweine mit schweren Gelenkentzündungen, die sich kaum noch bewegen konnten. Außerdem ist zu sehen, dass „in zwei dokumentierten Nächten das Wasser in den Nippeltränken abgestellt war“, sagt Christian Adam von der Tierschutzorganisation tierretter.de e.V., dem die Aufnahmen von den Aktivisten übergeben wurden. Die Tiere hatten in dieser Zeit also keinen Zugang zu frischem Wasser. Ein Verstoß, denn ein Futter-Wasser-Gemisch, wie es in den Trögen schwamm, ist nicht ausreichend.

stern TV hat die Bilder der Tierärztin und Landwirtschaftspolitikerin Dr. Ophelia Nick (Grüne) gezeigt, die sagt: „Man ist als Tierarzt schon gewöhnt, Bilder zu sehen, die nicht schön sind. Aber das in dem Ausmaß und auch bei so vielen Tieren zu sehen, ist schon schwer erträglich. Grausame Bilder.“ In puncto Hygiene bemängelte Ophelia Nick, die selbst Landwirtin im Nebenerwerb ist, dass ein derart verdreckter Zustand, wie er in jenem Stall zu sehen war, Ursache für Krankheiten und Infektionen der Schweine sein kann. „Die Schweine haben ja sowieso Verletzungen – in dieser Haltung vermehrt – und wenn die dann im Dreck liegen, können sich da Infektionen bilden.“ Ihrer Meinung nach hätten einige der Tiere längst notgetötet werden müssen: „Viele Tiere in dem Video sind so stark verletzt, dass man schon fast von einem Heilungsvorgang nicht mehr ausgehen kann. Und dann müsste man die Tiere erlösen und sofort nottöten. So ein Tier darf zu gar nichts verwendet werden, auch nicht zu Hundefutter.“

‚Aus tiefer Überzeugung dem Wohl der Tiere verpflichtet‘

Die Redaktion hat Christina Schulze Föcking um ein Interview gebeten, das jedoch kurzfristig abgesagt wurde. Vier Tage später erhielt stern TV eine schriftliche Stellungnahme – nicht vom Ministerium, sondern vom Hof selbst. Darin heißt es, man fühle sich ‚aus tiefer Überzeugung dem Wohl der Tiere verpflichtet‚. Außerdem wird erklärt: ‚In einem kurzen Zeitraum des ersten Halbjahres 2017 kam es innerhalb der Mast des Betriebes zu außergewöhnlichen Krankheitsverläufen.‘ Der Betrieb habe sofort eine veterinärmedizinische Behandlung der Tiere veranlasst. ‚Wir sahen uns gemeinsam mit der Tierärztin gezwungen, in einzelnen Fällen Nottötungen durchzuführen‘ schreibt Frank Föcking, Christina Schulze Föckings Ehemann. Von 940 Tieren seien insgesamt 31 Tiere bis zum 3.7.2017 notgetötet worden oder seien verendet.

schweine steinfurt 2Die Tierschutzaktivisten hatten auch die Ammoniak-Konzentration in den Ställen gemessen, in einem Stall waren es mehr als 40 ppm. Erlaubt sind 20 ppm. „Wenn man als Mensch in die Ställe geht, merkt man sofort, dass sich der Hals zuzieht, dass man husten muss. Und diese Tiere sind permanent und ihr gesamtes Leben dort eingesperrt. Das ist mit erheblichem Leiden verbunden und kann auch zu Lungenerkrankungen führen“, so Tierschützer Christian Adam dazu. Frank Föcking erklärt das in der Stellungnahme wie folgt: ‚Die Rechtslage sieht vor, dass der Wert von 20ppm dauerhaft nicht überschritten werden soll. Vereinzelte, kurzfristig erhöhte Werte können ungeachtet dessen durch die Wetterlage beeinflusst werden, vor allem nachts. Die Wetteraufzeichnungen des Flughafens Münster/Osnabrück belegen, dass es am 14.06. und am 21.06. ungewöhnlich warm war. In Steinfurt lagen die Außentemperaturen bei 25 bis 30 Grad und somit waren die Ställe extrem aufgeheizt.‚ Die Messungen allerdings wurden in der Nacht vom 6. auf den 7. März gemacht, als es in Steinfurt um 0 Uhr vier bis fünf Grad kalt war.

Zuständiger Kreisveterinär: „Auch für mich sind das erdrückende Bilder“

stern TV hätte mit der Ministerin gerne über all das gesprochen. Live in der Sendung äußerte sich anstelle ihrer der zuständige Kreisveterinär Dr. Christoph Brundiers, der sagte: „Auch für mich sind das erdrückende Bilder. Aber sie stellen eine Momentaufnahme dar.“ Eine Momentaufnahme aus einem Betrieb mit Qualitätssiegel. Wie verlässlich ist dieses Siegel, wenn Verbraucher doch davon ausgehen müssen, dass Schweine leiden und Höfe nicht kontrolliert werden. Brundiers sagte, dass sich die bei stern TV gezeigten Aufnahmen „nicht mit den bisherigen Erkenntnissen aus dem Betrieb decken.“ Die letzte Untersuchung vor Ort war zwei Tage nach der stern TV-Anfrage auf dem Hof erfolgt, im Rahmen eines so genanntes QS-Sonderaudits. Und davor? Der Veterinär musste tatsächlich einräumen, dass es zwischen dem 10.04.2014 und dem 08.07.2017 keine tierschutzrechtlichen Überprüfungen durch das  Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Steinfurt in den Betrieben der Familie Schulze Föcking gegeben hatte. Das Kontrollintervall sei so üblich, aber natürlich ein Problem, so Christoph Brundiers. Dass dieser Betrieb dennoch ein QS-Siegel habe, das für „Qualität und Sicherheit“ in Lebensmitteln steht, bezeichnete Christian Adam von tierretter.de e.V. als Augenwischerei. „Was so ein Prüfsiegel wert ist, sieht man an diesen Aufnahmen – nämlich nicht viel.“

Sehen Sie hier das Studiogespräch vom 12.07.2017 noch einmal in voller Länge:

So leben die Tiere in der Schweinemast:

Das sind die rechtlichen Vorgaben (Quelle: stern, Ausgabe 24/2017):

Haltung und Auslauf

Haltung ohne Siegel oder mit QS-SiegelMit Bio-SiegelMit Bioland-KennzeichnungMit Neuland-Kennzeichnung
Auf Spaltenböden im Stall, je nach Gewicht 0,5 bis 1 qm pro Tier, kein AuslaufIm Stall auf Einstreu, höchstens 50 % des Stalls Spaltenböden, je nach Gewicht 0.8 bis 1,5 qm pro Tier, Auslauf mindestens 0,6 bis 1,2 qm pro TierIm Stall auf Einstreu, höchstens 50 % des Stalls Spaltenböden, je nach Gewicht 0.8 bis 1,5 qm pro Tier, Auslauf mindestens 0,6 bis 1,2 qm pro Tier

Im Stall auf Einstreu, keine Spaltenböden, je nach Gewicht 0,5 bis 1,6 qm pro Tier, Auslauf mindestens 0,3 bis 0,8 qm pro Tier

Futter

Haltung ohne Siegel oder
mit QS-Siegel
Mit Bio-SiegelMit Bioland-KennzeichnungMit Neuland-Kennzeichnung
Gentechnik und Fischmehl erlaubt
Bei QS: freiwilliges Zusatzlabel „Ohne Gentechnik“
Gentechnik verboten, Fischmehl erlaubtGentechnik und Fischmehl verbotenGentechnik und Fischmehl verboten

Schmerzhafte Eingriffe

Haltung ohne Siegel oder
mit QS-Siegel
Mit Bio-SiegelMit Bioland-KennzeichnungMit Neuland-Kennzeichnung
Ferkelkastration ohne Betäubung bis Ende 2018 erlaubt; routinemäßiges Schwänzekupieren und ZähnekürzenFerkelkastration mit Betäubung und/oder Schmerzmitteln, Zähnekürzen und Schwänzekupieren nur im Ausnahmefall erlaubtFerkelkastration mit Betäubung und/oder Schmerzmitteln, in Ausnahmefällen auch ohne erlaubt, Zähnekürzen und Schwänzekupieren verbotenFerkelkastration nur mit Betäubung, Zähnekürzen und Schwänzekupieren verboten

Transport zum Schlachthof

Haltung ohne Siegel oder
mit QS-Siegel
Mit Bio-SiegelMit Bioland-KennzeichnungMit Neuland-Kennzeichnung
In der EU maximal 8 Stunden, aber viele Ausnahmen, inkl. Pausen oft mehr als 24 StundenIn der EU maximal 8 Stunden, aber viele Ausnahmen, inkl. Pausen oft mehr als 24 StundenMaximal 4 Stunden oder 200 Kilometer StreckeMaximal 4 Stunden oder 200 Kilometer Strecke

Fleisch Heftstück 19.30

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Halep verpasst Sprung an die Spitze – Pliskova neue Nr. 1

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Die Rumänin Simona Halep hat erneut den Sprung an die Spitze der Tennis-Weltrangliste verpasst. Nach Haleps Niederlage im Viertelfinale von Wimbledon löst Karolina Pliskova am Montag Angelique Kerber auf Platz eins ab. Die Tschechin war im All England Club bereits in der zweiten Runde ausgeschieden, Kerber hatte nach ihrem Aus am Montag keine Chance mehr, die Führung zu behaupten, und fällt auf Platz drei oder vier zurück.

Halep unterlag der Britin Johanna Konta 7:6 (7:2), 6:7 (5:7), 4:6. Bereits bei den French Open in Paris hatte die 25-Jährige durch ihre Finalniederlage gegen Jelena Ostapenko (Lettland) ihr Ziel verfehlt, Platz eins im Ranking zu übernehmen.

Konta trifft auf Williams

Konta bekommt es im zweiten Grand-Slam-Halbfinale ihrer Karriere nach den Australian Open 2016 mit der fünfmaligen Siegerin Venus Williams (USA) zu tun. Die 37-Jährige setzte sich gegen Ostapenko 6:3, 7:5 durch. Konta ist die erste Britin seit Virginia Wade 1978 im Halbfinale von Wimbledon, Wade hatte vor 40 Jahren den bis heute letzten Heimsieg im Dameneinzel gefeiert.

Ebenfalls in der Runde der besten Vier steht Garbine Muguruza (Spanien), die nach ihrem Erfolg über Kerber am Montag die Russin Swetlana Kusnezowa 6:3, 6:4 bezwang. Muguruza trifft im Halbfinale auf Magdalena Rybarikova (Slowakei) die Coco Vandweghe (USA) mit 6:3, 6:3 besiegte.

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„Meilenstein“-Reformen in der HBL

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Entlastung für die Topstars und nur noch zwei Absteiger: Die Mitgliederversammlung der Handball-Bundesliga hat am Donnerstag weitreichende Reformen beschlossen.

Die Vertreter der Klubs stimmten für die Zulassung des 15. und 16. Spielers pro Partie.

Vor allem die Spitzenvereine hatten in der jahrelang schwelenden Diskussion um die Belastung ihrer Leistungsträger immer wieder die Aufstockung gefordert. Bislang waren nur 14 Spieler einsatzberechtigt. Nun können zwei U23-Spieler zusätzlich aufgestellt werden.

„Das ist ein Meilenstein“, sagte Geschäftsführer Thorsten Storm vom deutschen Rekordmeister THW Kiel in einer ersten Stellungnahme: „Vielen Dank an die Liga, die Solidarität funktioniert.“ Vor allem für die Nationalspieler, die auch in der Champions League spielen, bedeute die Neuerung die Chance auf etwas mehr Entlastung.

Neue Abstiegsregelung

Zudem einigte sich die Versammlung auf eine neue Auf- und Abstiegsregelung.

Nur noch die beiden letztplatzierten Vereine steigen ab der kommenden Spielzeit aus der 1. Bundesliga ab, bisher erwischte es drei Klubs. Das Handball-Unterhaus wird zudem ab der Saison 2019/20 von 20 auf 18 Teams reduziert.

Um dies zu erreichen, steigen in den kommenden beiden Spielzeiten vier bzw. fünf Teams aus der zweiten Liga ab.

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Patentstreit – HIV-Medikament darf weiter in Deutschland angeboten werden

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Im Patentstreit um ein HIV-Medikament ist eine seltene Entscheidung gefallen: Ein Pharmaunternehmen wird dazu gezwungen, dem Konkurrenten eine Lizenz einzuräumen. Die Patienten bräuchten das Medikament dringend.
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Wir ahnungslosen Insassen der Funkzelle

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Millionenfach lassen Behörden Standortdaten von Handys unbescholtener Bürger abfragen. Wer betroffen ist, erfährt das meist nicht – obwohl er informiert werden müsste.

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Günstige Armbanduhr mit Chronograph und Datumsanzeige

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Preiswerte Armbanduhr mit Chronograph gesucht? Wer beim Kauf einer Uhr auf den Preis und besonders auf ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis achtet, der wird mit der Armbanduhr von Songdu mehr als glücklich sein. So bietet die Uhr nicht nur eine praktische Anzeige für Zeit und Datum, sondern auch einen schicken Chronographen, sowie ein hochwertiges Milanaise-Armband – und all das zu einem günstigen Preis.

Beim Kauf einer Armbanduhr hat man die Qual der Wahl. So kann man sich entweder für ein sehr preiswertes Modell entscheiden, das oftmals aber auch qualitativ minderwertig ist, oder man greift zu einer teuren Markenuhr. Die Songdu Herren-Uhr vereint hohe Qualität mit günstigem Preis und kann zudem mit Zusatzfeatures wie einer Datumsanzeige und sogar einem Chronographen überzeugen. Solche Funktionen erhält man bei diesem Qualitätsniveau erst im mittel- bis hochpreisigen Segment.

Günstige Armbanduhr mit großem Funktionsumfang

Die Songdu Armbanduhr hat ein japanisches Quarzuhrwerk verbaut, das eine genaue Zeitangabe ermöglicht und die oben bereits erwähnte Kalenderanzeige, bzw. Datumsanzeige beinhaltet. Das Mineral-Uhrglas ist resistent gegen Kratzer und Stürze und wurde chemisch gehärtet. Das Edelstahlgehäuse wurde sehr hochwertig verarbeitet und macht einen guten Eindruck. Der Hersteller gibt eine Wasserresistenz von 3 ATM an, was 30 Metern entspricht. Somit sollte es auch kein Problem sein, die Uhr Unterwasser, beim Tauschen oder beim Schwimmen zu tragen.

Die Uhr ist analog und in einem klassischen, schlichten Design gehalten. So ist die Uhr in schwarz, weiß und auch gold erhältlich. Alle drei Farbvarianten haben etwas für sich: Die schwarze Uhr wirkt sehr schick, sportlich und passend für den Geschäftsmann, während die weiße Variante eher frisch und sommerlich aussieht. Das goldene Exemplar ist auf Luxus aus und verkörpert diesen auch recht gut. Bei allen Modellen vergisst man schnell den ursprünglichen Preis, den man ehemals dafür gezahlt hat.

Wasserdicht und mit Milanaise-Armband perfekt für den Sommer

Das Ziffernblatt zeigt jede Stunde mit einem einzelnen Strich an, während auf der Drei, der Sechs, der Neun und der Null/Zwölf zwei Striche die Uhrzeit präsentieren. Das Besondere an der Songdu-Uhr ist außerdem der Chronograph, der mit drei Instrumenten die Stopp-Uhr-Funktion veranschaulicht. Diese zeigen die 1/10 Sekunden, die Sekunden und die Minuten an. Die Krone auf der rechten Seite ist zweistufig, was für die Datums/- und Zeiteinstellung notwendig ist. Die zwei anderen Knöpfe aktivieren den Chronographen, pausieren ihn und setzen ihn wieder zurück.

Die Uhr macht einen sehr hochwertigen Eindruck, was durch das Milanaise-Armband unterstrichen wird. Dieses ist extrem feingliedrig und sollte auch im Sommer für schweißfreie Arme sorgen. Alles in allem ist die Armbanduhr von Songdu perfekt für all diejenigen, die eine günstige Uhr suchen, aber dennoch großen Wert auf Qualität und Funktionsumfang legen. Die Uhr kann für 34,99 Euro gekauft werden und gilt schon jetzt als wahrer Kassenschlager. Die Rezensionen sprechen für sich.


Armbanduhr mit Chronograph kaufen


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WEC Nürburgring 2017: Der Zeitplan

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Zum dritten Mal gastiert die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring. Die erfolgreichen Veranstaltungen 2015 und 2016 lockten jeweils rund 60.000 Menschen in die Eifel. Für die Fans wird auch in diesem Jahr viel geboten. Neben den WEC-typischen Elementen wie freier Zugang zum Fahrerlager, Pitwalks und Autogrammstunden findet am Nürburgring ein umfangreiches Rahmenprogramm statt.

Die fünf Sessions der WEC (drei Freie Trainings, Qualifying, 6-Stunden-Rennen) werden umrahmt von Trainings, Qualifikationen und Rennen der World Series Formula V8 3.5 (ehemals Renault-World-Series), dem Formel Renault Eurocup und dem „Porsche Motorsport Race Weekend“ – einer Kombination aus Carrera- und Porsche-Super-Sports-Cup. Am Samstagabend findet ab 21:00 Uhr zudem eine große WEC-Party im Eifel-Stadl statt.

Der Zeitplan in der Übersicht:

Freitag, 14. Juli09:00 – 09:50 Uhr – Test Formel V8 3.510:05 – 10:55 Uhr – Test Formel Renault Eurocup11:35 – 13:05 Uhr – Freies Training WEC13:20 – 14:10 Uhr – Test Formel V8 3.514:25 – 14:55 Uhr – Freies Training Porsche15:10 – 16:00 Uhr – Test Formel Renault Eurocup16:15 – 17:45 Uhr – Freies Training WEC18:00 – 18:30 Uhr – Qualifying 1 Formel V8 3.5

Samstag, 15. Juli09:00 – 09:35 Uhr – Qualifying 1 Formel Renault Eurocup09:45 – 10:45 Uhr – Freies Training WEC11:00 – 12:15 Uhr – Pitwalk WEC12:35 – 13:05 Uhr – Qualifying 2 Formel V8 3.513:20 – 13:50 Uhr – Qualifying Porsche14:05 – 14:40 Uhr – Qualifying 2 Formel Renault Eurocup14:55 – 15:15 Uhr – Qualifying WEC (GTE)15:25 – 15:45 Uhr – Qualifying WEC (LMP)16:10 – 16:55 Uhr – Rennen 1 Formel V8 3.517:20 – 17:50 Uhr – Rennen 1 Porsche18:15 – 18:50 Uhr – Rennen 1 Formel Renault Eurocup

Sonntag. 16. Juli08:00 – 08:50 Uhr – Pitwalk WEC09:10 – 09:45 Uhr – Rennen 2 Formel Renault Eurocup09:45 – 10:15 Uhr – Autogrammstunde WEC10:05 – 10:35 Uhr – Rennen 2 Porsche11:00 – 11:45 Uhr – Rernnen 2 Formel V8 3.512:20 – 12:45 Uhr – Gridwalk WEC13:00 – 19:00 Uhr – Rennen WEC (6 Stunden)

© Motorsport-Total.com

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Slowcore trifft auf Jazz: Lang und langsam: Live-Lieder von Spain

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Wenn das Folkrock-Subgenre Slowcore auf Jazz trifft – dann hört sich das so an wie die neue Live-Platte von Spain. Die Band um den Bassisten und Sänger Josh Haden verschmilzt die gegensätzlichen Stile kongenial.

Acht ausgedehnte, mit oft psychedelisch-jazzigen Improvisationen aufgeladene Tracks enthalten die vier Seiten des nur auf Vinyl (plus Download-Code) erschienenen Doppelalbums «Live At The Love Song» (Glitterhouse/Indigo). Mitgeschnitten wurden die Titel aus dem Spain-Katalog zwischen Mai 2016 und März 2017 in einem kleinen Club in Los Angeles, dem Love Song eben. Die Aufnahmen sind nicht gerade HiFi, dafür aber so authentisch, wie man selbst ein Clubkonzert oft erlebt – inklusive Gequassel an der Bar.

Neben Josh Haden, dem Jazz-affinen Sohn des großen Kontrabassisten und Komponisten Charlie Haden (1937-2014), gehören derzeit Kenny Lyon (Gitarre), Danny Frankel (Schlagzeug) und Shon Sullivan (Keyboards) zu Spain. Die Band entstand 1993 als Alternative-Rock- und Americana-Truppe. Sie war ein Pionier der Slowcore-Bewegung, zu der auch Low, Red House Painters, Dakota Suite, Mazzy Star oder Cowboy Junkies gehörten.

Nach längeren Pausen kehrten Haden und Co. 2012 mit dem wunderbar melodischen Album «The Soul Of Spain» zurück und veröffentlichen seither wieder regelmäßig beim feinen deutschen Indie-Label Glitterhouse. Die anspruchsvollen Lieder der L.A.-Gigs werden gekrönt von Gastauftritten befreundeter Musiker, etwa Joshs Schwester Petra Haden oder der berühmte Jazz-Gitarrist Bill Frisell in «Ray Of Light». Das Doppelalbum verkürzt die Wartezeit bis zur siebten Studioplatte, an der Spain derzeit werkeln.

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Hochhausbrand in London: Warum die Opfer so schwer zu identifizieren sind

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Aus 23 Wohnungen ist kein einziger Überlebender bekannt. Per Hand wurde der Schutt nach Überresten der Toten  durchsiebt – doch manche sind so stark verbrannt, dass selbst DNA-Analysen nicht mehr möglich sind.
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