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„Hasan ist kein Aufpasser für Ancelotti“

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Hasan Salihamidzic ist der neue Sportdirektor beim FC Bayern.

Der 40 Jahre alte Bosnier erhält beim deutschen Rekordmeister einen Vertrag bis 2020. „Er wird hier für die nächsten drei Jahre der verantwortliche Mann sein. Er hat hier alle Vollmachten, die man in seinem Job braucht“, sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge am Montag.

„Als ich gefragt wurde, war mir sofort klar, dass ich das machen möchte. Die Bayern sind für mich ein ganz besonderer Klub“, sagte Salihamidzic, der für den Verein von 1998 bis 2007 aktiv war.

Er gewann in dieser Zeit sechs deutsche Meisterschaften, vier Mal den DFB-Pokal und im Jahr 2001 auch die Champions League sowie den Weltpokal.

Die Salihamidzic-Vorstellung zum Nachlesen im SPORT1-Ticker:

+++ Präsentation vorbei +++

Mit diesem Schlusswort verabschiedet sich Salihamidzic einstweilen.

+++ „Werde Gas geben“ +++

„Es ist ganz wichtig, dass ich hier lange Zeit gespielt habe. Ich kenne die DNA des Klubs. Ich habe hier auch viele andere Aufgaben übernommen. Ich war Botschafter. Jetzt habe ich eine neue Rolle und werde fleißig sein, werde Gas geben.“

+++ Tür für Lahm geschlossen? +++

„Die Tür für Philipp steht auf. Hasan ist aber auch nicht der Platzwarmhalter für Philipp. Es gibt mehrere Möglichkeiten, hier zu arbeiten. Wenn er Lust hat, werden wir uns damit auseinandersetzen. Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun.“

+++ „Können große Erfolge feiern“ +++

Die Spieler haben laut Rummenigge Beifall geklatscht, als Salihamidzic in die Kabine kam. „Ich denke, ich wurde sehr gut empfangen. Wenn wir an einem Strang ziehen, dann können wir ganz große Erfolge feiern.“

+++ „Wollen ‚Mia-san-Mia‘-Gefühl stärken“ +++

Hoeneß zur geplatzten Eberl-Verpflichtung: „Manchmal hat man auch das Glück, das später eine noch bessere Lösung kommt. Ich bin jetzt sehr, sehr zufrieden, weil diese Lösung in das passt, was wir vor haben. Wir wollen wieder back to the roots, wollen das ‚Mia-san-Mia‘-Gefühl im Verein stärken. Und wer könnte das besser als Hasan?“

+++ Es gab nur zwei Alternativen +++

Nur Philipp Lahm und Max Eberl seien die Alternativen zu Salihamidzic gewesen, erklärt Hoeneß. „Wir haben uns nur mit diesen Namen beschäftigt. Alles andere waren Spekulationen.“

+++ „Fühle mich nicht als Notlösung“ +++

Salihamidzic: „Es ist ganz wichtig, dass der Klub mit mehreren Kandidaten spricht. Ich fühle mich nicht als Notlösung und freue mich ganz einfach auf diese Aufgabe.“

+++ Zu unerfahren? +++

Rummenigge zur fehlenden Erfahrung von Salihamidzic: „Hat keine Rolle gespielt. Hoeneß war 1979 auch Anfänge.“

+++ „Kein Aufpasser“ +++

Rummenigge beteuert: „Hasan ist kein Aufpasser für Carlo Ancelotti. Wir haben zu Carlo vollstes Vertrauen. Aber wir waren uns klar, dass wir ein Bindeglied zwischen Team und Klub brauchen. Ich denke auch, dass Carlo und Hasan sehr gut zusammenpassen.“

+++ „Carlo war total begeistert“ +++

Trainer Carlo Ancelotti sei „total begeistert“ von der Idee gewesen, Salihamidzic zu verpflichten, betont Hoeneß. „Er kann ja auch Italienisch mit ihm reden.“

+++ Sprachtalent +++

Welche Sprachen spricht Salihamidzic? „Englisch, Italienisch, Bosnisch, Spanisch und ein bisschen Deutsch“, sagt Salihamidzic lachend.

+++ Salihamidzic sitzt auf der Bank +++

„Das war für mich von Anfang an klar. Ich will nah an den Spielern dran sein“, sagt der Bosnier.

+++ Rummenigge lobt +++

„Er ist das Mosaiksteinchen, das uns gefehlt hat, um wieder eine sehr erfolgreiche Saison zu spielen“, lobt der Vorstandsboss.

+++ Volles Mitsprachrecht +++

„Er wird für die Bereiche Nachwuchs, Scouting, aber auch Transfers zuständig sein. Er wird der Vorgesetzte von Michael Reschke – und alles mit verantworten“, versichert Rummenigge. Hoeneß fügt an: „Es wird keine Vertragsverhandlungen geben, an dem Hasan nicht mit am Tisch sitzt.“

+++ „24/7 für die Spieler da“ +++

„Ich werde 24 Stunden und sieben Tage lang die Woche für die Spieler da sein“, verspricht Salihamidzic.

+++ Jetzt spricht Salihamidzic +++

„Der FC Bayern ist ein ganz besonderer Verein für mich. Als Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß auf mich zugekommen sind, war mir sofort klar, dass ich das machen möchte. Ich kenne den FC Bayern und seine Strukturen. Ich bin immer in Kontakt gewesen mit dem Verein. Ich habe als Spieler immer hundert Prozent gegeben. Und genauso werde ich meine Aufgabe als Sportdirektor anpacken.“

+++ Hoeneß schwärmt von Brazzo +++

„In den letzten Monaten ist uns völlig klar geworden, dass wir diese Position neu besetzen müssen. Vor einigen Wochen kam Karl-Heinz mit dieser Idee. Ich habe eine Nacht drüber geschlafen und ich hab gesagt, dass ist genau das, was wir brauchen. Wir müssen wieder zurück zu den Wurzeln, wir müssen den Nachwuchs forcieren, eine gute Stimmung zwischen den Fans und dem Klub schaffen. Wer könnte das besser machen, als Hasan?“

+++ Vertrag bis 2020 +++

„Er wird für die nächsten drei Jahre verantwortlich sein. Er hat alle Verantwortung, alle Vollmachten. Er wird zuständig sein für den Fußball. Er soll Bindeglied zwischen Trainer und Mannschaft, Trainer und Verein sind, mit allen Kompetenzen, die notwendig sind. Darüber hinaus die Bereiche Scouting und Jugendakademie.“

+++ Rummenigge spricht +++

„Wir haben mit Hasan einen Mann geholt, der den Verein gut kennt“, freut sich der Vorstandsboss. „Er ist ein Mensch, gegen den ich als Spieler früher nicht gerne gespielt hätte. Weil er extrem fleißig war, immer Vollgas gegeben hat. Er ist ein integrer, sehr fleißiger, seriöser, loyaler und auch sehr ausgeschlafener Mensch, der fünf Sprachen spricht. Damit kann er mit allen Spielern diskutieren und besprechen, was notwendig ist. Er verfügt darüber hinaus über ein großes Netzwerk, das in seinem Job sehr hilfreich sein wird“, sagte Rummenigge.

+++ Los geht’s +++

Der neue Mann betritt in Begleitung von Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß den Pressesaal. 

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Poetry-Slammerin über Freundschaft 2.0

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Anlässlich des Tags der Freundschaft sind in Bonn Poetryslammer aufgetreten. Die 16-jährige Finalistin Lisa Kohaupt erzählt, wie sie reales und virtuelles Leben zu trennen versucht.
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Kindersegen dank Leihmutterschaft: So schaffte es dieses schwule Elternpaar das vierte Kind zu bekommen

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Sie sind schwul, verheiratet – und haben gerade ihr viertes Kind bekommen. Axel und Jürgen Haase haben ein ungewöhnliches Familienmodell. Ihre Zwillinge Anna und Alisha (4) schrieben bereits Geschichte: Sie wurden als erste Kinder im deutschen Geburtenregister ohne eine Mutter eingetragen, dafür mit zwei Vätern. Das schwule Paar hatte lange dafür gekämpft. Und auch bei ihrem ersten Kind Jasmin (7) stellten sich Axel und Jürgen Haase einer monatelangen juristischen Auseinandersetzung. Die drei Mädchen wurden von zwei verschiedenen Leihmüttern in Indien und in den USA ausgetragen, wo diese Methode – im Gegensatz zu Deutschland – erlaubt ist.

Bei einer Leihmutterschaft werden einer bereitwilligen Spenderin reife Eizellen entnommen, die mit dem Samen des Vaters befruchtet werden. Die künstlich befruchteten Eizellen – die Embryonen – werden dann einer anderen Frau eingepflanzt, die das Kind bis zur Geburt austrägt. Sie ist die Leihmutter, nicht aber die biologische Mutter.

Jessica Sanchez ist Amerikanerin und die Frau, die Axel und Jürgen Haase ihren Kinderwunsch erfüllt hat; vor vier Jahren war sie bereits die Leihmutter für die Zwillinge Anna und Alisha. Das vierte Kind der Haases wurde in San Diego per Kaiserschnitt geholt, alles ging glatt und somit ist die sechsköpfige Familie jetzt komplett: „Wir sind sehr glücklich“, sagt Jürgen Haase. „Ich habe selbst drei Geschwister – vier sind die perfekte Kinderschar.“ Auch Ehemann Axel Haase findet: „Drei Kinder sind toll, vier sind noch schöner!“ 

Erstmalig ein Kind mit zwei Vätern im deutschen Geburtenregister

stern TV begleitet die ungewöhnliche Familie seit Jahren mit der Kamera. Mittlerweile sind Axel und Jürgen Haase schon 31 Jahre zusammen, nach 15 Jahren hatten sie ihre Partnerschaft 2001 offiziell beim Standesamt eintragen lassen. Beide hegten schon immer einen Kinderwunsch – sie wollten eine richtige Familie sein. Versuche, ein Kind zu adoptieren, scheiterten für das schwule Paar jedoch. „Erst dann haben wir uns um das Thema Leihmutterschaft gekümmert“, so Jürgen Haase. Und so reisten die beiden 2009 nach Indien, wo ihnen in einer Fertilitätsklinik eine Eizellspenderin und eine Leihmutter vermittelt wurden. Neun Monate später kam Tochter Jasmin zur Welt. Da Leihmutterschaft in Deutschland nicht anerkannt ist, dauerte es jedoch noch 18 Monate, bis Jasmin per Gerichtsbeschluss einen deutschen Pass ausgestellt bekam und Axel Haase mit dem kleinen Mädchen Indien verlassen und nach Hause kommen konnte. Parallel ging es weiterhin darum, dass auch Jürgen das Sorgerecht für Jasmin bekommen sollte – was erst nach mehr als drei Jahren bewilligt wurde. Im Dezember 2014 wurden Axel und Jürgen Haase schließlich beide als Eltern in Jasmins Geburtsurkunde eingetragen: erstmalig in Deutschland. Für die Familie ein großer Erfolg.

Einmal Zwillinge und drei Versuche später

Trotz des langen Rechtsstreits wünschten sich die beiden Väter für ihr Kind Geschwister. Beide sind selbst mit Geschwistern groß geworden und halten das für die Familienkonstellation für das Beste. Nun sollte alles reibungslos laufen. Anstatt für Indien entschieden sie sich für eine Leihmutterschaft in den USA. Dort kommen jährlich etwa 6000 Kinder legal auf diese Weise zur Welt. In San Diego vermittelte eine Agentur den Männern die Eizellspenderin Ashley McNeil und Leihmutter Jessica Sanchez. Und im Oktober 2012 kamen die Zwillinge Alisha und Anna zur Welt.

Neben den Embryonen,  aus denen Anna und Alisha entstanden, wurden weitere befruchtete Eizellen der Spenderin Ashley McNeil und Vater Axel Haase in der Klinik in San Diego konserviert. Im Oktober 2015 wurde damit und wieder mit Leihmutter Jessica ein neuer Versuch gestartet, der leider nicht erfolgreich war. Auch der zweite im darauffolgenden Januar scheiterte. Jessica verlor das Kind in der neunten Woche. Dennoch ließ sie sich auf einen dritten Versuch ein – und es ging alles gut. „Wenn sie nach dem zweiten Versuch gesagt hätten ‚Wir lassen es‘, dann wäre es für mich okay gewesen. Aber sie haben sich dazu entschieden, es noch einmal zu probieren. Und es hat mir nicht wehgetan, es nochmal zu probieren. Also habe ich es wieder versucht und wir waren erfolgreich“, erklärte Jessica. Die 31-Jährige ist alleinerziehende Mutter eines 12-jährigen Jungen. Nachdem sie ihren Job verloren hatte, suchte sie nach einer Möglichkeit, Geld zu verdienen und gleichzeitig ihr eigenes Kind betreuen zu können. Ein Zeitungsinserat der Agentur hatte sie auf die Leihmutterschaft gebracht. „Ich mag es, schwanger zu sein. Und ich mag es zuhause zu sein“, so Jessica Sanchez. Doch sie hatte in der Zwischenzeit auch eine Leihmutterschaft übernommen, die für ein heterosexuelles Paar war und mit hohen Auflagen verbunden. „Nach der letzten Schwangerschaft hatte Jessica eigentlich gesagt, sie wollte es nie wieder machen“, weiß Jürgen Haase. Axel Haase betonte, dass er und Jürgen keine weitere Leihmutter in die Familie hatten bringen wollen. Es kam also nur Jessica in Frage.  „Dann haben wir ganz vorsichtig angefragt und sie sagte: Für euch mache ich es jederzeit wieder.“

Und das tat sie. Am 8. Mai 2017 kam die kleine Annika zur Welt. Der lange Weg hat sich gelohnt. Axel und Jürgen Haase haben mit ihren vier Töchtern ihr großes Lebensglück  gefunden.

Kasten Leihmutterschaft

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Leihmütter sind Teil der großen Familie

Doch was bedeutet es für die Frauen, Eizellspenderin oder Leihmutter zu sein und sich von dem Nachwuchs für immer zu trennen? Axel und Jürgen Haase ist es wichtig, dass ihre Kinder ihre leiblichen Mütter kennen – und waren auch in der Vergangenheit mit ihnen schon nach Kalifornien gereist, um dort Ashley und Jessica zu treffen. „Es ist Sinn und Zweck dieser Reise, mit beiden Frauen eine Verbindung aufzubauen und den Kontakt aufrecht zu erhalten über die Jahre. Zumindest bis die

Mädchen so groß sind, dass sie selbst entscheiden können, ob sie das wollen oder nicht“, sagten sie während des ersten Treffens der Zwillinge mit ihren Müttern 2015.

Ashley McNeil hat Axel und Jürgen Haase mit ihrer Eizellspende das größte Geschenk gemacht. „Ich glaube es ist wichtig für die Kinder, zu wissen, woher sie kommen,  weil sie in einer Familie mit gleichgeschlechtlichen Eltern leben. Deshalb werden sie sich irgendwann wundern und fragen, woher  sie kommen. Wer ist die Mutter?“, so Ashley McNeil, die neben Anna, Alisha und Annika noch drei weitere Kinder als Spenderin hat. In diesem Jahr hat Ashley ihre drei Kinder in Deutschland besucht. „Sie haben immer zu mir gesagt, dass wir eine Familie sind, dass sie mich als Teil der Familie sehen. Aber wenn dich jemand in sein Haus einlädt, macht es das erst wirklich wahr. Zu sehen, wo sie essen und schlafen, an ihrem Tisch zu sitzen – auf die Art würde dich auch deine Familie behandeln. Jetzt fühlt es sich an, als sei der Kreis geschlossen. Wir sind jetzt wirklich eine gemeinsame Familie.“

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Kohlschreiber gibt unter Pfiffen auf – Mayer im Finale

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hilipp Kohlschreiber reichte dem verdutzten Florian Mayer die Hand, er verabschiedete sich noch vom Schiedsrichter – und ließ dann seinen ganzen Frust am Schläger aus. Kohlschreiber hämmerte sein Racket immer wieder auf den Boden, bis es völlig kaputt war.

Kohlschreiber wütete, weil sein Körper streikte – im Halbfinale der German Open musste er in Führung liegend verletzungsbedingt aufgeben. Und sich dann auch noch die Pfiffe des Hamburger Publikums gefallen lassen.

„Natürlich sind die Fans enttäuscht, sie wünschen sich ein enges Match“, sagte Kohlschreiber danach, „auch für mich ist es bitter. Aber der Muskel hat absolut dicht gemacht, es hatte keinen Sinn mehr.“ Die linken Adduktoren hatten Kohlschreiber gestoppt. 

„Er hat keine Pfiffe verdient“, sagte auch Mayer, nachdem er durch das 4:6 und 3:2 erstmals in seiner Karriere das Finale am Rothenbaum erreicht hatte. 

Mayer vor letzter Chance

Im Endspiel heißt es am Sonntag nun Mayer gegen Mayer – die Nummer 101 der Welt trifft auf seinen Namensvetter Leonardo Mayer aus Argentinien, Hamburg-Sieger von 2014 (15 Uhr im LIVETICKER). 

„Wahnsinn, oder?“, sagte der verblüffte Mayer über das Mayer-Duell: „Ich werde mich zerreißen, alles geben. Hier im Finale zu stehen ist eine riesige Chance und wohl auch meine letzte.“

Als bisher letzter Deutscher stand 2012 Lokalmatador Tommy Haas im Finale an der Elbe, der heutige Turnierdirektor Michael Stich war vor 24 Jahren der letzte deutsche Gewinner am Rothenbaum. Kohlschreibers Aufgabe „trübt die Freude, aber so ist der Sport“, sagte Mayer. 

Wieder der Oberschenkel

Kohlschreiber war am Ende auch so bedient, weil er die Partie bis zu seiner Verletzung absolut dominiert hatte.

Nachdem der 33-Jährige im ersten Satz 2:4 hinten lag, gelangen ihm sechs Spiele in Serie. Doch nach 57 Minuten machte Kohlschreiber, der am Rothenbaum erstmals von seinem neuen Trainer Markus Hipfl betreut wurde, der Körper einen Strich durch die Rechnung. Der Muskel zwickte – erneut.

Schon im seinen Viertelfinale gegen Nicolas Kicker hatte Kohlschreiber Probleme, er hatte sich sogar behandeln lassen müssen und wurde dick am rechten Oberschenkel bandagiert. 

„Gesundheit an erster Stelle“

Doch anschließend zeigte er sich eigentlich auch optimistisch, dass er für das Retro-Duell der Routiniers mit Mayer wieder fit werden würde. Doch auch am Samstag habe er „mit Problemen begonnen, die nicht besser geworden sind“, sagte Kohlschreiber, Nummer 58 der Weltrangliste. Dann sei es „richtig reingeschossen“, die Aufgabe war alternativlos: „Die Gesundheit steht an erster Stelle.“

Dabei ging eine knappe Stunde alles gut, Kohlschreiber überzeugte mit seinem variablen Spiel, frechen Stopps und kraftvollen Passierschlägen. Gegen Mayer hatte er das Geschehen auf dem Platz unter Kontrolle – doch dann wollte sein Körper nicht mehr.

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U21-Junioren verpassen WM-Finale

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Aus der Traum von der Goldmedaille: Die deutschen Handballer haben bei der U21-WM in Algerien den Einzug ins Endspiel verpasst.

Im Halbfinale in Algier unterlag die Mannschaft von Trainer Erik Wudtke am Samstagabend Spanien mit 21:26 (11:12).  

Am Sonntag (16.30 Uhr) kämpft die Junioren-Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) gegen Frankreich um Bronze. Spanien spielt derweil im Finale (19.00 Uhr) gegen Dänemark um den Titel.

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Rind und Hähnchen zum Trinken – Metzger bringt Smoothies aus Fleisch auf den Markt

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Rind und Hähnchen zum Trinken aus der 0,33-Liter-Flasche: Ein Metzger aus Rheinland-Pfalz hat einen Fleisch-Drink erfunden. Er ahnt, dass ihn für seine Innovation nicht alle lieben werden. 
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Apple verabschiedet sich von iPod nano und shuffle

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Künftig gibt es nur noch den größeren iPod touch. Schuld an dieser Entwicklung ist ein anderes Apple-Produkt.

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Perfekt für unterwegs: Mobiles Tischtennis-Set von Umbra

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Tischtennis ist bei vielen Menschen ein recht beliebter Freizeitspaß für zwischendurch. Die meisten erinnern sich wohl noch an die Cliquen aus der Schulzeit, die in den Pausen immer „Rundlauf“ um die Tischtennisplatte gespielt haben. Mit eben dieser steht und fällt das Spiel selbstverständlich. Leider sind Platten in ihrer Anschaffung nicht immer billig und rein gar nichts für unterwegs. Umbra kann Abhilfe schaffen, denn es handelt sich bei dem nun vorgestellten Produkt um ein transportables Tischtennis Set bestehend aus Netz, Ball und Schlägern.

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Ob jung oder alt, Gesellschaftsspiele sind immer gefragt, auch im Urlaub, vor allem wenn das Wetter nicht hält, was der Reisekatalog versprochen hat. Besitzer des Umbra Sets brauchen nur noch einen gewöhnlichen Tisch und mindestens einen weiteren Mitspieler. Das Grundprinzip ist denkbar einfach – das Netz ist zwischen zwei ausbalancierten Stützpfosten eingewickelt und kann durch ein Auseinanderziehen dieser ausgezogen werden. Die Netzhöhe von gut 15 Zentimetern entspricht der einer normalen Tischtennisplatte.

Kinderleichte Montage und alles in einem

Auch die Schläger selbst sind innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit, es muss lediglich der Stiel eingeclipst werden. Der komplette Aufbau ist innerhalb einer Minute machbar; Netz auf gewünschte Länge ausziehen, entsprechend auf dem Tisch platzieren und Schläger zusammenbauen – fertig. Das Konzept wirkt alles in allem durchdacht und wirklich praktisch!

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Kompakt und federleicht – ideal für unterwegs

Das Set beeindruckt vor allem durch sein geringes Volumen, wenn es erst einmal zusammengebaut ist. Dabei werden die Flächen der beiden Schläger aufeinandergestapelt. Darauf werden die Stützpfosten gestellt, die auch das Netz enthalten. Durch ihre halbrunde Form schließen sie zusammen perfekt mit der Fläche der demontierten Schläger. Die Stiele der Schläger finden Platz in einem der hohlen Pfosten, in den anderen passen bis zu drei Tischtennisbälle.

Alles in allem kommt das ganze Set auf federleichte 1,6 Kilogramm und ist somit wirklich kein nennenswertes Zusatzgewicht. Dank des geringen Volumens passt es auch problemlos in jede Reisetasche. Für all diejenigen, die bereits über professionelle Tischtennisschläger verfügen, ist das Set sogar noch handlicher, da jene ja getrost auf die mitgelieferten Schläger verzichten können. Wo auch immer ein herkömmlicher Tisch auf einen wartet, kann dieser durch das Umbra Set schnell zum Spaß für die ganze Familie werden. Nostalgische Pingpong-Fans, Freunde von Gesellschaftsspielen oder Familien mit Urlaubsplänen – das Umbra Set verspricht in jedem Fall ein paar unterhaltsame Stunden Spielspaß. Kaufen kann man es für knapp 45 Euro.


Umbra Tischtennis-Set kaufen


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Beendet Vettel in Ungarn die Durststrecke?

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Beim Grand Prix von Ungarn (So., ab 14 Uhr im LIVETICKER) könnte Sebastian Vettel den Vorsprung in der WM-Wertung auf seinen schärfsten Rivalen Lewis Hamilton wieder ausbauen. Nach zehn von 20 Rennen liegt er mit 177 Punkten nur einen Zähler vor dem Briten.

Der Ferrari-Star, der seit mehr als zwei Monaten auf einen Sieg wartet, geht nach einer überzeugenden Leistung im Qualifying von der Pole-Position ins Rennen – vor seinem Teamkollegen Kimi Räikkönen. Hamilton muss sich indes noch hinter Valtteri Bottas (beide Mercedes) anstellen.

„Wir haben einen guten Schritt nach vorne gemacht, es hat wirklich Spaß gemacht“, sagte der Vettel nach dem Qualifying, sieht aber in der Pole-Position noch keine Vorentscheidung für das Rennen: „Die Hauptaufgabe kommt am Sonntag. Wir haben heute nichts gewonnen.“

Auf einer Strecke, wo das Überholen so gut wie unmöglich ist, bleibt Hamilton dennoch nur das Prinzip Hoffnung: „Die Ferrari zu überholen, ist fast unmöglich. Es sei denn, sie haben Probleme.“

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TV-Tipp: Chappie

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Eine Stadt in der Zukunft mit den alten Problemen: Südafrikas Metropole Johannesburg ächzt noch immer unter einer viel zu hohen Kriminalität. Die Politik handelt und gibt das Überwachen von Recht und Gesetz in die Hände von Polizei-Robotern. Die Schöpfungen des Entwicklers Deon Wilson (Dev Patel, «Slumdog Millionär») schaffen tatsächlich Abhilfe – unblutig, aber effektiv.

Doch Konkurrent Vincent Moore (Hugh Jackman, «Wolverine: Weg des Kriegers») sinnt auf Rache, weil seine eigenen Kampfmaschinen nicht zum Zug gekommen sind. Als dann noch ein Robot-Polizist beginnt, menschliche Gefühle zu lernen, sind im Film «Chappie» alle Zutaten für eine Achterbahnfahrt aus Ballerfilm, Thriller und Cyborg-Komödie beisammen. Zu sehen ist das Ganze am Sonntag (30. Juli) um 20.15 Uhr auf RTL.

Eigentlich sollte der freundliche Blechmann ja in der Schrottpresse landen. Doch sein geistiger Vater will ihn lieber zum Vorführobjekt für künstliche Intelligenz machen und entführt ihn. Womit Deon Wilson nicht gerechnet hätte: Der Informatiker wird mitsamt seiner kybernetischen Mangelware selbst entführt – die Gangster Ninja und Yolandi wollen das Wunderwerk umpolen und zu einem Helfer bei ihren krummen Dingern machen.

Das Zeug zum Kriminellen hat der Roboter dann doch nicht, doch Wilson verpasst seinem Schützling notgedrungen ein neues Programm: Die Maschine, Chappie getauft, wird zum ersten Roboter, der nicht nur denken, sondern auch fühlen kann. Unschuldig dank leerer Chips, ist er sogar menschlicher als viele Menschen. Von denen setzen einige sogar alles daran, den empfindsamen Roboter zu eliminieren.

In Szene gesetzt wurde das actionlastige, zweistündige Science-Fiction-Rührstück, in dem auch Sigourney Weaver auftritt, vom Südafrikaner Neill Blomkamp. Der ist vor allem für seinen internationalen Blockbuster «District 9» bekannt. Er drehte «Chappie» übrigens teilweise in seinem eigenen Elternhaus.

Fast 190 000 Zuschauer sahen «Chappie», als er 2015 in die Kinos kam. Die Kritiker von «Blickpunkt: Film» zogen damals eine eher durchwachsene Bilanz: «Die Humanisierung der Maschine, künstliche Intelligenz und der Traum von Unsterblichkeit sind klassische Science-Fiction-Themen, die Blomkamp in eine recht grob gestrickte Geschichte mit deutlichen Downloads bei „Robocop“ bettet. Originalität ist aber in der Zeichnung der Titelfigur gegeben, die mit gelöschter Festplatte in eine unbekannte Welt voller Gewalt und Lügen hineingeworfen wird.»

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