Von der Straße auf den Catwalk! Gibt es so etwas wirklich? Und wenn ja, wie? Das fragen sich weltweit Millionen Teenager, die alle denselben Traum haben: Model werden! Und es kann tatsächlich klappen, wenn man es richtig anstellt, sagt Agenturchef und Modelscout Yannis Nikolaou aus Hamburg. stern TV hat mit den Modelscout auf den Straßen Hamburgs begleitet – auf der Suche nach neuen Gesichtern, die das Potenzial für eine Modelkarriere haben.
In Teil 2 diese Woche stehen die vielversprechenden Nachwuchsmodels erstmals vor der Kamera. Halten die jungen Talente auch, was sie auf den ersten Blick versprechen? Und wer bleibt unterwegs auf der Strecke? Von der Straße auf den Catwalk: Mittwochabend bei stern TV.
Von der Straße auf den Catwalk: Welches von sechs neuen Talenten zeigt auch vor der Kamera Potenzial?
Kitzbühel: Marterer scheitert früh
Tennisprofi Maximilian Marterer hat beim ATP-Turnier in Kitzbühel den Einzug in die zweite Runde verpasst.
Der 22 Jahre alte Qualifikant verlor gegen den Serben Dusan Lajovic 5:7, 6:7 (4:7) und muss weiterhin auf seinen ersten Sieg in einem ATP-Hauptfeld warten. Lajovic trifft in der zweiten Runde auf Gilles Simon (Frankreich/Nr. 4).
In Kitzbühel sind außerdem noch Tommy Haas, Jan-Lennard Struff, Gstaad-Finalist Yannick Hanfmann und der zuletzt an den Adduktoren angeschlagene Philipp Kohlschreiber am Start.
U21-Junioren verpassen Medaille
Die deutschen Handballer haben bei der U21-WM in Algerien die erhoffte Medaille verpasst.
Die Mannschaft von Trainer Erik Wudtke verlor am Sonntag das Spiel um Platz drei gegen Frankreich knapp mit 22:23 (12:10). Auch ein furioser Start mit einer 6:2-Führung reichte der Junioren-Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) gegen die nach der Pause immer stärkeren Franzosen nicht.
„Das ist ein ganz trauriger Moment. Die Jungs sind platt und total enttäuscht“, sagte Wudtke: „Für die Spieler tut es mir total leid, sie haben ein tolles Turnier gespielt und reisen jetzt leider ohne Medaillen nach Hause. Wir hatten bis zum letzten Wurf die Chance auf die Verlängerung. Wir können dennoch stolz auf das Abschneiden sein.“
Im Halbfinale hatte das DHB-Team am Samstag gegen Spanien mit 21:26 (11:12) verloren.
Die Iberer holten sich 24 Stunden später durch ein 39:38 (18:16, 34:34) nach Verlängerung gegen Dänemark auch den Titel.
Homöopathie – Wo Eiter drin ist, soll auch Eiter draufstehen
Hundekot, Küchenschabe, Eiter: Homöopathische Präparate enthalten mitunter unappetitliche Inhaltsstoffe. Bisher müssen nur ihre lateinischen Bezeichnungen angegeben werden. Das will eine CDU-Politikerin ändern.
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Def Con: 100 Sekunden, um einen Wahlcomputer zu hacken
Auf der Konferenz Def Con konnten sich Hacker an verschiedenen Wahlcomputern austoben, die in den USA eingesetzt wurden. Das Ergebnis ist wie erwartet erschütternd.
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ORII: Mit diesem Ring telefonierst du wie ein Geheimagent
Wir leben in einer Zeit, in der immer mehr smarte Geräte verfügbar sind. Zuerst die Smartwatch, mittlerweile auch Smartshoes, Smartwallets, smarte Kissen und einige andere Kuriositäten. Seit Neuestem mischt sich nun auch ORII, ein smarter Ring, der derzeit auf Kickstarter finanziert wird, unter die Liste dieser Geräte. Wo die Sinnhaftigkeit einiger dieser Gadgets sicher bezweifelt werden kann, gehört ORII wohl zu den sinnvolleren seiner Art. Die Hauptfunktion des Rings ist die Übertragung von Telefonanrufen per Knochenschall über den Finger direkt ins Ohr. Daneben bietet der smarte Ring natürlich noch einige andere nützliche Funktionen.

Die Technik der Übertragung von Geräuschen per Knochenschall ist nicht ganz neu, schon seit einiger Zeit sind Kopfhörer verfügbar, die Musik auf diese Art an das Ohr weitergeben. Dabei wird der Schall über den Knochen übertragen und somit direkt ins Ohr geleitet. Bei ORII erfolgt die Schallleitung über den Finger, der zum Hören von Gesprächen dann ans Ohr angelegt sein muss. Die Datenübertragung funktioniert wie gewohnt über Bluetooth.
Telefonieren über den Finger durch Knochenschall
Neben der Hauptfunktion, dem unkomplizierten Telefonieren indem man einfach den Finger ans Ohr anlegt, bietet ORII noch einiges mehr. Dadurch, dass der Schall über den Knochen direkt ins Ohr geleitet wird, entsteht der für manche sicher interessante Vorteil, dass bei der Benutzung von ORII wirklich nur der Benutzer selbst den Gesprächspartner hört und versteht.
Diese Technik hat auch den Vorteil, dass man den Gesprächspartner immer perfekt versteht, auch wenn man in einer sehr lauten Umgebung telefoniert. Um sicher zu stellen, dass man selbst auch gut verstanden wird, hat ORII zwei noise-cancelling Mikrofone verbaut. Durch die Mikrofone kann natürlich auch auf die gängigen Smart-Assistenten wie Siri und Google Assistant zugegriffen werden. Ein langer Druck auf den Button an der Seite von ORII genügt und schon kann man seine Wünsche äußern.

Mit ORII zu einem Bildschirm-losen Alltag
Neben dem leichten Gewicht und dem auf Langlebigkeit ausgelegten Design ist ORII zudem auch noch gegen Spritzwasser geschützt, der smarte Ring kann also ohne Bedenken den ganzen Tag lang getragen werden. Dabei ist er auch ein großer Helfer, um im Alltag trotz Smartphone ohne Bildschirm zurechtzukommen. Durch die Anbindung an die smarten Assistenten der aktuellen Smartphones und das einfache Telefonieren über den Ring wird ein Blick auf den Bildschirm immer seltener nötig.
Nur wenn man eine Benachrichtigung auf dem Handy empfängt wird ein Griff in die Hosentasche wohl nötig werden. Doch auch hier greift einem ORII unter die Arme, durch die zugehörige App kann nämlich jeder selbst bestimmen, ob er Benachrichtigungen einer bestimmten App erhalten will und diese zudem nach Priorität ordnen. Durch vier verschiedenfarbige LEDs auf dem Ring wird so schnell klar, ob das Handy wirklich hervorgeholt werden muss, oder ob vielleicht noch gewartet werden kann, bis man wieder in den eigenen vier Wänden ist.

Wer nun selbst Lust auf den smarten Ring, mit dem man Telefonate im Geheimagentenstil führen kann, bekommen hat, kann das Projekt derzeit noch auf Kickstarter unterstützen. Das Finanzierungsziel wurde schon um ein Vielfaches überschritten und mit gut 100 Euro seid auch ihr dabei. Bei der Farbe des Rings habt ihr die Wahl zwischen Sandblaster Silver, Metallic Dark Gray, Matte Black und Armor Red, somit steht auch für jeden Anlass die passende Ringfarbe zur Verfügung. Hier geht’s zur Kampagnenseite auf Kickstarter. Wer noch eine Brille sucht, die Musik über Knochenschall an das Innenohr überträgt, der sollte sich unbedingt Zungle ansehen.
Bourdais gibt IndyCar-Comeback
Er ist wieder da – und das früher als erwartet. Sebastien Bourdais, ursprünglich für die gesamte IndyCar-Saison 2017 krankgeschrieben, dreht am heutigen Montag seine ersten IndyCar-Runden seit seinem Horrorcrash beim Qualifying zum Indianapolis 500 2017. Beim heutigen Test wird sich zeigen, ob Bourdais in der Lage ist, wieder eine komplette IndyCar-Renndistanz abzuspulen. Der Mid-Ohio Sports Car Course bei Lexington gilt als physisch anspruchsvollste Rundstrecke des Jahres neben dem Barber Motorsports Park.
„Ich wäre nicht hier, wenn ich mich nicht bereit fühlen würde“, sagt der Franzose im Vorfeld seines Tests. „Wir werden sehen, wie es ausgehen wird. Es ist eine Art Evaluierungstag. Die Ärzte hatten mir ursprünglich geraten, ab dem 15. August wieder ins Auto zu steigen. Zwei Wochen machen da keinen großen Unterschied. Ich fühle mich körperlich fit, deshalb versuchen wir es jetzt, bevor die Fahrzeuge für die beiden Ovalrennen umgebaut werden.“ Mit dem Pocono Raceway und Gateway stehen als nächstes zwei Ovale auf dem Programm.
„Ich fühle mich wirklich gut und meine Reha ist schnell ins Fitness-Training übergegangen“, so der 38-Jährige weiter. „Meine Betreuer in St. Petersburg haben einen wirklich guten Job gemacht. Wir haben uns innerhalb der Grenzen bis ans Limit gebracht. Es war auf jeden Fall ein gutes Gefühl, wieder auf das Fahrrad zu steigen und alles normal machen zu können. Wir mussten den Verlust von Muskelmasse ausgleichen, was geklappt hat. Von da an ging es richtig schnell, wieder 100 Prozent zu erreichen.“
Bourdais hatte im Qualifying zum Indy 500 einen furchterregenden Unfall mit über 100g in Kurve zwei. Der Einschlag war so brutal, dass es zunächst hieß, dass Bourdais für den Rest der Saison ausfalle. Überhaupt kam er nur deshalb mit dem Leben davon, weil er durch die SAFER Barrier aufgefangen wurde. Die IndyCar-Serie testet am Montag und Dienstag auf dem Mid-Ohio Sports Car Course.
© Motorsport-Total.com
Abschied: Im Alleingang: Multitalent Sam Shepard gestorben
Wer dieser Tage mit Sam Shepard einmal Kontakt aufnehmen wollte, bekam eine digitale Abfuhr. «Ich habe keinen Computer. Ich habe kein Internet. Ich habe keine E-Mail», hieß es knapp auf seiner Website, wenn man sich dort zum Punkt «E-Mail» geklickt hatte. «Ich habe nichts von diesem Scheiß.»
Shepard passte in die Rolle des verschlossenen Außenseiters, der sich ungern fügt. Solche Figuren spielte er im Film, solche Charaktere beschrieb er in seinen Theaterstücken. Nun ist er im Alter von 73 Jahren gestorben.
Die Folgen der Nervenkrankheit ALS haben zu seinem Tod geführt, wie die «New York Times» und andere Medien am Montag unter Berufung auf einen Sprecher der Familie berichteten. Er sei am vergangenen Donnerstag in seinem Zuhause im Staat Kentucky friedlich im Kreis seiner Kinder und seiner Schwestern gestorben. Shepard, den das Magazin «New York» (New York Magazine) einmal als «größten amerikanischen Dramatiker seiner Generation» beschrieb, hinterlässt dem Theater und dem Kino eine Fülle an Titeln und Rollen mit ganz eigener Handschrift.
Da wäre natürlich das berühmte Bühnenstück «Buried Child» (deutsch: Vergrabenes Kind), mit dem Shepard 1979 den Pulitzer-Preis und damit die begehrteste Literaturauszeichnung der USA gewann. Oder sein Drehbuch für den unvergessenen Wim-Wenders-Film «Paris, Texas», der 1984 die Goldene Palme in Cannes abräumte. Wenders hatte Shepard seinerzeit unbedingt als Hauptdarsteller vor die Kamera holen wollen, der aber sagte ab. 2005 lieferte er Wenders dann aber das Drehbuch für «Don’t Come Knocking» und spielte den Film-Cowboy Howard Spence gleich mit.
Grüblerischer Blick, asketische Gesichtszüge, nur selten ein Lächeln: in der düsteren Coolness Shepards schwang immer auch ein tragisches Moment mit. Die brachte er als einsamer Farmer in Terrence Malicks «In der Glut des Südens» (1978), als Einzelgänger in Volker Schlöndorffs «Homo Faber» (1990) oder als unbeugsamer Testpilot in Philip Kaufmans «Der Stoff, aus dem die Helden sind» (1983) ins Kino. Diese Rolle brachte ihm 1984 eine Oscar-Nominierung ein.
Dem lauten Zirkus in Hollywood hielt sich Shepard meist fern und lebte stattdessen zurückgezogen, lange Zeit auf einer Ranch in Minnesota, wo er Mustangs züchtete. Fast 30 Jahre war er mit der Schauspielerin Jessica Lange liiert, die er 1982 bei Dreharbeiten zu «Frances» kennenlernte und mit der er gemeinsam zwei Kinder bekam. Die beiden heirateten nie, galten aber als Vorzeige-Paar. Aus einer früheren Ehe kam ein weiterer Sohn Shepards dazu.
Zerrüttete Familien, der Mythos des Westens, einsame Pioniere und Individualisten – Shepard beschäftigten Themen, die ihm auch privat bestens vertraut waren. Er wuchs als Sohn eines Militär-Offiziers auf, der ständig mit der Familie umzog und nach Shepards Worten «mit Leib und Seele dem Alkohol verfallen war». Von der elterlichen Farm in Kalifornien aus schloss sich Shepard einem Tournee-Theater an und kam mit 20 Jahren nach New York, wo er Theaterstücke schrieb. Bald avancierte er zu einem der meistgespielten amerikanischen Dramatiker.
Kritiker priesen ihn fast unmittelbar nach Beginn seiner Karriere, als er Mitte der 60er Jahre für «Chicago», «Icarus’s Mother», «Red Cross» und «La Turista» mehrere Preise gewann. Mit 44 Stücken für die Bühne sowie zahlreichen Büchern mit Kurzgeschichten, Essays und Memoiren hinterließ er auch Theater-Fans ein beeindruckendes Werk. Die bunten Lichter des New Yorker Yorker Broadway schienen zum «Kultur-Cowboy» ebensowenig zu passen wie der Trubel der Filmwelt.
Schauspieler werden wollte Shepard eigener Aussage zufolge nie. Umso überraschender war, dass er sich trotzdem für Rollen in großen Produktionen wie «Die Akte», «Passwort: Swordfish», dem umstrittenen Kriegsfilm «Black Hawk Down», dem Liebesfilm «Wie ein einziger Tag» und «Stealth – Unter dem Radar» hinreißen ließ. So gar nicht ins Bild passte dann auch, dass er in «Zufällig verheiratet» mit Uma Thurman in einer romantischen Komödie mitspielte.
Vielleicht galt für das Kino, was Shepard einmal über sein Leben in den USA sagte und warum er nie nach Europa übersiedelte: «Ich glaube, das könnte ich nicht. Ich gehöre hierher. Es hat mich verstehen lassen, was es heißt, an eine Kultur gebunden zu sein, dass Du nicht weg kannst, Du kannst ihr nicht entkommen.»
Wasserpest: Auf der Suche nach alternativen Gegenmitteln
Der Ruhrverband sucht neue Methoden gegen die unbeliebte Wasserpflanze. Im Fokus eines Forschungsprojektes stehen ein überdimensionaler Epilierer, Bodendecker-Algen und Veränderungen der Strömungen.
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EM-Aus für NBA-Star nach Prügelei
NBA-Profi Danilo Gallinari von den Los Angeles Clippers hat sich bei einer Prügelei eine Hand gebrochen und wird somit dem italienischen Nationalteam bei der Europameisterschaft (31. August bis 17. September) fehlen. Italien ist am 5. September Vorrundengegner des Deutschen Nationalmannschaft.
Im EM-Vorbereitungsspiel der italienischen Nationalmannschaft gegen die Niederlande lieferte sich Gallinari mit seinem Gegenspieler Jito Kok eine Schlägerei.
Nachdem Gallinari von Kok im Gesicht getroffen wurde, brannten dem Italiener die Sicherungen durch und er verpasste dem Niederländer mit voller Wucht einen Faustschlag ins Gesicht. Die beiden Streithähne mussten von ihren Teamkollegen getrennt werden.
Anschließend musste der Clippers-Profi ausgewechselt werden und fuhr ins Krankenhaus, um seine Hand überprüfen zu lassen. Italien gewann das Testspiel am Ende mit 66:57.
