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Vettel-Crash: Ferrari löst mit Tweet Shitstorm aus

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Ferrari hat mit seiner Einschätzung des Chaos‘ nach dem Start des Großen Preises der Formel 1 in Singapur einen wahren Shitstorm ausgelöst.

„Verstappen warf Räikkönen raus und fuhr dann zu Vettel hin“, twitterte die Scuderia nach dem frühen Ausscheiden ihrer Fahrer Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen sowie von Max Verstappen.

Die Fernsehbilder belegen jedoch klar, dass den Red-Bull-Piloten keine Schuld trifft. Die Rennkommissare entschieden, dass keiner der drei Fahrer den Unfall hauptsächlich verursacht hat. Und der Tenor der Aussagen der Beteiligten lautet sogar, dass Vettel verantwortlich sei.

Ferrari sah sich nach der Äußerung heftiger Kritik im Netz ausgesetzt. Einige User warfen den Verantwortlichen mangelndes Sehvermögen und Inkompetenz vor.

Selbst eingefleischte Anhänger der Roten waren sich einig, dass Verstappen nichts für den Crash könne. Ein Twitterer beschuldigte Ferrari, Fakenews zu verbreiten. Wieder andere ließen sich sogar zu Beleidigungen hinreißen.

Später reagierte Ferrari auf die erhitzten Gemüter und verteidigte seine ursprüngliche Darstellung. „Was wir getwittert haben war lediglich eine faktische Beschreibung der Geschehnisse. Nicht nötig, darüber zu spekulieren“, schrieb die PR-Abteilung der Scuderia.

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Urban Nation: Museum für Street Art eröffnet in Berlin

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Das „Urban Nation: Museum for Urban Contemporary Art“ in Berlin hat am Samstag eröffnet. Schon die Fassade zeigt, dass die neuen Ausstellungsräume in der Bülowstraße der Kunst an Mauern und Wänden gewidmet sind.

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Weniger Autos in den Städten? So kann es gelingen

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Mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer in den Städten – das wünschen sich laut einer Studie die Hälfte aller Bürger. Platz abgeben soll am liebsten der Autoverkehr.
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Titelverteidiger tröstet sich mit EM-Bronze

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Der entthronte Titelverteidiger Spanien hat sich bei der Basketball-EM mit Bronze getröstet.

Im Spiel um Platz drei setzte sich das Team um die glänzend aufgelegten Brüder Pau und Marc Gasol in Istanbul/Türkei nach einer lange Zeit überlegenen Vorstellung mit 93:85 (45:28) gegen Rekordsieger Russland (14 Titel) durch.

Beste Werfer beim dreimaligen Europameister Spanien, der im Viertelfinale Deutschland ausgeschaltet hatte (84:72), danach in der Runde der letzten Vier aber klar an Slowenien gescheitert war (72:92), waren Pau (26 Punkte) und Marc Gasol (25). Für die im Halbfinale an Serbien (79:87) gescheiterten Russen erzielte Alexej Schwed 18 Punkte.

Spanien führte zwischenzeitlich mit 18 Punkten Vorsprung, machte es im letzten Viertel aber noch einmal spannend. Die Iberer, als Turnierfavorit angetreten, haben seit 2007 bei jeder EM eine Medaille geholt. Dreimal gab es Gold (2009, 2011, 2015), einmal Silber (2007) und zweimal Bronze (2013, 2017).

Das Finale Slowenien gegen Serbien ab 20.30 Uhr im LIVETICKER.

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Köln kündigt Protest gegen Pleite beim BVB an

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Der 1. FC Köln will Protest gegen die Wertung des 0:5 bei Borussia Dortmund einlegen.

Das kündigte Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke unmittelbar nach dem Spiel im Signal Iduna Park bei Sky an.

Anlass ist der Treffer zum 2:0 der Dortmunder durch Sokratis, der infolge eines Videobeweises gegeben wurde, nachdem Schiedsrichter Patrick Ittrich zunächst auf Foulspiel an FC-Keeper Timo Horn entschieden hatte.

„Das war eine klare Fehlentscheidung, und durch die ist das Spiel entschieden worden“, sagte Schmadtke und kündigte einen Einspruch ein: „Wenn gegen das Regelwerk entschieden wird, dann ist das eine Neuansetzung. Wir werden auf jeden Fall Protest einlegen.“

Fernsehbilder legten nahe, dass der Ball beim Pfiff des Schiedsrichters noch nicht die Torlinie überschritten hatte, das Spiel also bereits unterbrochen war.

Demnach hätte das Tor auch durch den Video-Assistenten nicht mehr nachträglich anerkannt werden können.

Mehr Informationen in Kürze…

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Kenia: Tierfilmer Matto Barfuss: Ein Mann, ein Land, eine Gepardin

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Matto Barfuss wird mittlerweile der „Gepardenmann“ genannt. Der 47-jährige Rheingauer begleitet die Gepardin Maleika mit ihren Jungen vier Jahre lang mit der Kamera durch die Weiten der Masai Mara in Kenia. Dabei entstehen spektakuläre Aufnahmen.

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Davis Cup: Abstiegskampf bei Beckers Einstand

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Das deutsche Davis-Cup-Team bangt um den Klassenerhalt in der Weltgruppe der besten 16 Tennis-Nationen. Wieder einmal. Und ausgerechnet beim Relegationsspiel in Portugal (15. bis 17. September) fehlen den Gästen ihre drei Top-Spieler. 

Nach dem ersten Tag in Oeiras steht es 1:1. Im Auftakteinzel setzte sich Cedric-Marcel Stebe in vier Sätzen gegen Portugals Spitzenspieler Joao Sousa durch. Im Anschluss unterlag Jan-Lennard Struff dem in der Weltrangliste weit hinter ihm platzierten Pedro Sousa klar in drei Sätzen.

Am Samstag (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER und im LIVESTREAM bei DAZN) findet das Doppel statt. Für Deutschland werden vor voraussichtlich Struff und Tim Pütz spielen.

Boris Becker ist erstmals als Head of Men’s Tennis mit am Start. Was kann er ausrichten? SPORT1 beantwortet die wichtigsten Fragen zum Davis-Cup-Duell gegen Portugal.

Wer fehlt – und warum?

Deutschlands größter Hoffnungsträger, der Weltranglistenvierte Alexander Zverev, hat ebenso auf die Reise nach Portugal verzichtet wie sein Bruder Mischa und Philipp Kohlschreiber. Allen drei missfällt der Ausflug auf Sand inmitten der Hardcourt-Saison. Wiedergutmachung für die peinliche Erstrunden-Niederlage gegen ersatzgeschwächte Belgier können sie daher nicht leisten.

Wer soll es nun richten?

Jan-Lennard Struff, Cedrik-Marcel Stebe sowie Yannick Hanfmann und Tim Pütz bilden ein B-Team, wie es selten zuvor im Davis Cup für Deutschland aufgelaufen ist. Zumindest fühlt sich das Quartett auf Sand wohl, ist eingeschworen und hochmotiviert, Deutschland im Kreis der weltbesten Mannschaften zu halten. Struff hat immerhin drei seiner vier Einzel für Deutschland gewonnen, Stebe dem Team 2012 in Hamburg gegen den Australier Lleyton Hewitt die Klasse gesichert.

Wie stehen die Chancen?

Gar nicht mal so schlecht, was allerdings vor allem an den Gastgebern liegt, die anders als Deutschland (Struff und Stebe) nur einen Spieler aus den Top 100 (Joao Sousa) aufbieten. Auch in den vergangenen beiden Jahren (in der Dominikanischen Republik und gegen Polen) profitierte eine ersatzgeschwächte DTB-Auswahl von der Schwäche des Gegners und schaffte den Klassenerhalt. „Als Außenseiter sehe ich uns nicht“, sagt Kapitän Michael Kohlmann.

Was kann Boris Becker ausrichten?

Er wolle den Spielern „den Druck nehmen“, das Wort ergreifen, wenn es „nötig und wichtig ist“ und alle an seinen Erfahrungen teilhaben lassen, sagt der Kopf des deutschen Männertennis. In Oeiras füllt Becker diese Rolle erstmals im Davis Cup aus und will Gedanken an einen möglichen Abstieg gar nicht erst aufkommen lassen: „Das sind für mich ungelegte Eier. Wir spielen auf Sieg. Alles andere findet in meinem Kopf nicht statt“, sagte Becker energisch. Der 49-Jährige will den Spielern den Druck nehmen und das kommt an. „Er spornt uns an, mit seinen Tipps können wir hoffentlich noch besser spielen“, sagte Rückkehrer Stebe.

Wer spielt wann?

Für das Doppel am Samstag (15.30 Uhr) sind Yannick Hanfmann und Tim Pütz nominiert, allerdings wird erwartet, dass Struff anstelle von Hanfmann aufschlagen wird. Am Sonntag (ab 12 Uhr) sollen Struff und Joao Sousa zum Spitzeneinzel antreten, die Partie zwischen Stebe und Pedro Sousa soll den Abschluss bilden. Bis kurz vor Beginn der Matches sind Umstellungen möglich.

Wo werden die Matches übertragen?

Alle Spiele werden LIVE vom Streamingdienst DAZN übertragen. SPORT1 begleitet die Partien via LIVETICKER.

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Löwen verschärfen Gummersbach-Krise

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Der deutsche Meister Rhein-Neckar Löwen hat seine Pflichtaufgabe beim schwächelnden Altmeister VfL Gummersbach souverän gemeistert und die Krise der Oberbergischen verschärft.

Der Titelverteidiger setzte sich beim VfL mit 29:26 (13:8) durch und kletterte mit dem dritten Sieg im vierten Saisonspiel auf den zweiten Tabellenplatz hinter die noch verlustpunktfreie TSV Hannover-Burgdorf (8:0) (SERVICE: Die Tabelle)

Gummersbach, das in der vergangenen Spielzeit gerade noch den Klassenerhalt geschafft hatte, steckt nach der vierten Niederlage mit 2:8 Punkten schon früh wieder mitten im Abstiegskampf.

Jerry Tollbring (6) sowie Henrik Pekeler (5) und Torjäger Andy Schmid (5/5) waren vor 3239 Zuschauern in der Schwalbe-Arena die besten Werfer der Löwen, die am Sonntag zum Auftakt der Champions League gegen den achtmaligen Titelträger FC Barcelona vor einer ungleich höheren Hürde stehen. Beim VfL trafen Florian Baumgärtner (7) und Florian von Gruchalla (7/7) am besten.

Das Spiel im Stenogramm:

VfL Gummersbach – Rhein-Neckar Löwen 26:29 (8:13)
Tore: Baumgärtner (8), von Gruchalla (7/7), Schukow (3), Becker (3), Preuss (2), Sommer (2), Pujol (1) für Gummersbach – Tollbring (7), Pekeler (6), Schmid (5/5), Larsen (3), Groetzki (3), Reinkind (3), Rnic (1), Baena Gonzalez (1) für die Rhein-Neckar Löwen
Zuschauer: 3239

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Alzheimer – Wenn der eigene Vater verschwindet

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Am schwersten ist es für die engste Familie: Alzheimer verändert einen Menschen und insbesondere das Leben mit ihm. Eine Tochter erzählt, wie sie die Zeit nach der Diagnose erlebt hat – und wie sie gelernt hat, die Krankheit ihres Vaters zu akzeptieren.
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Zielgruppe „Judenhasser“

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Bei Facebook war es möglich, Werbung gezielt an Antisemiten, Rassisten oder Islamfeinde auszuspielen. Das zeigt, wie das Unternehmen die Kontrolle über seine Algorithmen verliert.

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