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DOSS SoundBox XL: Dieser Bluetooth-Speaker macht Lärm!

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Den Hersteller DOSS hatten wir bereits zwei Mal im Gespräch und haben euch den kleinen Speaker namens SoundBox und den etwas größeren DOSS Traveler vorgestellt, wobei der zweite Bluetooth-Lautsprecher bestens für Outdoor-Zwecke geeignet ist und über eine doppelte LED-Taschenlampe verfügt. Heute möchten wir euch mit dem SoundBox XL den größten der Runde näher bringen – insgesamt 32 Watt warten auf euch!

soundbox xl doss

Der DOSS SoundBox XL Lautsprecher vereint eine schlichte Erscheinung mit purer Leistung. Während das Aussehen der SoundBox XL noch relativ unscheinbar wirkt, sind im Inneren jedoch drei aktive Membrane und zwei passive Strahler verbaut. Besonders attraktiv wird der Lautsprecher durch seinen niedrigen Preis von 89,99 Euro, der für die meisten Interessenten an einem performanten Bluetooth-Speaker erschwinglich sein sollte. Bereits vorab verspricht die verbaute DSP-Technologie hochwertigen Klang!

SoundBox XL – Wolf im Schafspelz?

Der DOSS Lautsprecher kommt in einem schlicht schwarzen Gehäuse, das ein Lautsprecher-Gitter einrahmt und an der Oberseite Alu-Knöpfe zur Bedienung bietet. Hier kann der Nutzer mit dem Speaker interagieren und beispielsweise den Wiedergabemodus “M” wechseln, wenn es darum geht nicht mehr von der eingesteckten MicroSD-Karte Musik wiederzugeben, sondern Lieder über das Smartphone abzuspielen. Das Wechseln der Modi soll dabei schnell von der Hand gehen, was dem Hersteller wohl wichtig war. An der Oberseite kann zudem Lieder wechseln, überspringen oder pausieren.

doss bluetooth speaker soundbox xl

Blickt man frontal auf den DOSS SoundBox XL Lautsprecher befindet sich links und recht hinter dem Lautsprecher-Gitter jeweils eine 10 Watt Membran, die für Mitten und glasklare Höhen verantwortlich sind. Darunter sind jeweils passive Bassstrahler, die bei hohen Lautstärken ordentlich Druck aufbauen sollen und satt spielen. Mittig untergebracht tönt eine größere Bassmembran, die mit 12 Watt arbeitet. Insgesamt sind in der SoundBox XL also 32 Watt Leistung, die ordentlich für Stimmung sorgen.

Ideal soll der DOSS-Lautsprecher laut Hersteller für Partys im Freien und auch Indoor sein. Stellt man ihn relativ nah an der Wand auf, so verteilen sich die tiefen Frequenzen gleichmäßig im ganzen Raum und simulieren eine große Stereo-Anlage. Der Bass soll wummern und deutlich zu hören sein. Insgesamt wirkt die Box sehr robust und sollte DOSS seinem Qualitätsversprechen nachgehen, so wird man auch lange Spaß mit dem Lautsprecher haben. Wir finden den Preis top, besonders, wenn man die 32 Watt Gesamtleistung im Hinterkopf behält und bedenkt, was Lautsprecher in diesem Größen- und Leistungssegment sonst kosten. Für 89,99 Euro könnt ihr euch die DOSS SoundBox XL sichern.


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Nächste Runde im Titelkampf

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Der Große Preis von Singapur (Sonntag, 14 Uhr im LIVETICKER) leitet die entscheidende Phase der Formel-1-Saison ein.

Der PS-Zirkus hat Europa für den Rest des Jahres den Rücken gekehrt und gastiert nun für jeweils drei Rennen in Ostasien und Amerika, ehe spätestens beim Finale Ende November in Abu Dhabi der Nachfolger des zurückgetretenen Weltmeisters Nico Rosberg ermittelt wird.

Der Zweikampf zwischen Mercedes-Pilot Lewis Hamilton (238 Punkte) und Ferrari-Star Sebastian Vettel (235) spitzt sich immer mehr zu (SERVICE: Der Stand in der Fahrerwertung).

Ferrari favorisiert 

Trotz des Heim-Debakels von Monza sind Vettel und Ferrari favorisiert. Die Italiener haben in diesem Jahr das beste Paket für enge und verwinkelte Stecken, der Stadtkurs von Singapur gehört zweifellos dazu.

In den ersten beiden freien Trainings am Freitag lag Vettel weit hinter der Spitze. Mit 2,52 Sekunden Rückstand auf die Tagesbestzeit von Daniel Ricciardo im Red Bull (1:40,852) fuhr er nur auf Rang elf. Hinter der Australier Ricciardo fuhr der Niederländer Max Verstappen im zweiten Red Bull die zweitbeste Zeit (+0,556 Sekunden) und schob sich damit noch vor WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton im Mercedes (+0,703).

Am Samstag steigen das 3. freie Training (ab 12 Uhr im LIVETICKER und das Qualifying (ab 15 Uhr im LIVETICKER) 

Weltmeister-Rennstall Mercedes wähnt sich selbst noch hinter Red Bull nur als dritte Kraft in der Löwenstadt, wenngleich Hamilton mit dem Rückenwind von zwei Siegen in Folge sowie der Eroberung der WM-Führung nach Asien fliegt. Mit dem Engländer ist immer zu rechnen, egal auf welcher Strecke.

Singapur ist in vielerlei Hinsicht ein spezieller Grand Prix. Zum einen ist es das einzige echte Nachtrennen im Formel-1-Kalender. Der Start in Singapur ist um 20 Uhr Ortszeit, so spät geht es nirgendwo anders los.

Kurvenreiche Strecke

Um auf den Punkt fit zu sein, bleiben die Fahrer trotz der Zeitverschiebung von sechs Stunden im Europa-Rhythmus, sie gehen erst weit in der Nacht ins Bett und schlafen bis in den Mittag hinein. Zum anderen macht das tropische Klima mit oft mehr als 30 Grad Lufttemperatur und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit den Piloten zu schaffen.

Dazu ist Singapur mit 23 Kurven die kurvenreichste Strecke des Jahres. Durch die Anstrengung, die durch das neue Reglement in diesem Jahr noch größer sein wird, verlieren die Fahrer allein am Rennsonntag etwa drei Kilogramm Flüssigkeit.

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TV-Tipp: Ein starkes Team: Gestorben wird immer

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Auf einem Berliner Friedhof findet eine Beerdigung statt, die trauernde Witwe wünscht, in aller Stille vom verblichenen Gemahl Abschied zu nehmen. Als sie allein an das Grab tritt, entfährt ihr ein spitzer Schrei – denn auf dem Sarg liegt ein toter Mann.

So beginnt die neueste Folge der Krimireihe «Ein starkes Team – Gestorben wird immer», die an diesem Samstag (20.15 Uhr) im ZDF zu sehen ist.

Bei dem Toten handelt es sich um den Bestattungsunternehmer Sven Kreuzkamp (Jockel Tschiersch), der am offenen Grab erschossen wurde. Ihm gehörte das Institut Letzte Reise, gemeinsam mit seinem Partner Hermann Lichte (Uwe Ochsenknecht), der seinen Azubi Kai Erichsen (Timur Bartels) ganz schön triezt. Ihr Unternehmen bietet Dumpingpreise an und lässt schon mal Messinggriffe abschrauben, ehe der Sarg endgültig in der Erde verschwindet.

Die Kommissare Otto Garber (Florian Martens) und Linett Wachow (Stefanie Stappenbeck) finden rasch heraus, dass in der Berliner Bestatterbranche ein knochenharter Verdrängungswettbewerb herrscht: Auf 90 Verstorbene am Tag kommen 300 Bestatter. Kein Wunder, dass da Discount-Anbieter mit Schnäppchenpreisen gegen traditionsreiche Familienunternehmen antreten, die wiederum kaum noch existieren können.

Florian Martens agiert gewohnt brummig und darf als Kommissar beim Anblick des modernen Bestattungshauses sagen: «Ist das hier ein Reisebüro?» Allerdings erzählt er auch vom würdevollen Begräbnis seiner Schwester. Sein Chef Reddemann (Arnfried Lerche) lacht gerne mal über ein Witzchen wie «Warum leben, wenn man schon für 500 Euro unter die Erde kommen kann».

Auch ansonsten sind hübsche Sätze zu hören: Stefanie Lentz (Maria Simon) ist die trauernde Tochter eines verstorbenen klassischen Bestatters, der sich nach seinem Ruin erhängt hat, und sagt den passenden Satz: «Auch Bestatter haben das Recht zu trauern», während Sputnik (Jackie Schwarz) den Ermittlern erfolglos eine Sterbeversicherung andrehen will mit dem Werbespruch «Zahle jetzt, stirb später».

Nachdem erst kürzlich Stefanie Stappenbeck als Nachfolgerin der gestorbenen Maja Maranow in das Team gekommen ist, tritt in dieser Folge Matthi Faust (37) als Kommissar Sebastian Klöckner seinen Dienst an, als Nachfolger von Ben Kolberg (Kai Lentrodt), der durch die Welt segelt. Klöckner sammelt schon mal Müll ein, bringt ihn ins Büro mit und wühlt gar in einem Grab herum.

Eine Bestattung im Weltraum muss es ja nicht gleich sein. Das Team aus dem bewährten Autor Leo P. Ard und dem Regisseur Thorsten M. Schmidt lässt mehrere Figuren im Film von hinten betäuben oder umbringen – eine weitere Leiche liegt sogar im Sarg einer Toten, die gerade verbrannt werden soll.

Ansonsten setzen sie ganz auf eine konventionelle, aber Spannung aufbauende Erzählweise mit diversen Wendungen und Nebenrollen, die sehr gut besetzt sind. Ganz nebenbei wird deutlich, was für einen emotionalen Zwiespalt es für viele Menschen bedeutet, wenn sie bei einer anstehenden Beerdigung vor allem auf die Kosten achten müssen. Wenn makabrerweise allerdings sogar Rauschgift in Urnen geschmuggelt wird, kann von Pietät und Respekt wirklich keine Rede mehr sein.

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So steht es um unsere Ozonschicht

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Vom Ozonloch redet in Zeiten von Feinstaub und Stickoxiden kaum jemand. Am heutigen Internationalen Tag für den Schutz der Ozonschicht schauen wir, wie es der Ozonschicht im Jahr 2017 geht.
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Bayern-Coach mit Serbien im EM-Finale

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Vizeweltmeister Serbien hat mit Bayern Münchens Trainer Sasa Djordjevic an der Seitenlinie das Finale der Basketball-EM erreicht.

Der Olympiazweite bezwang Rekordsieger Russland (14 Titel) in Istanbul dank einer starken ersten Hälfte mit 87:79 (48:34). Gegner im Finale am Sonntag (20.30 Uhr im LIVETICKER) ist Slowenien.

Serbien gab mit den drei Bayern-Profis Vladimir Lucic, Milan Mavcan und Stefan Jovic zunächst das Tempo vor und lag zur Halbzeit schon mit 14 Punkten in Führung. Vier Minuten vor dem Ende kamen die Russen noch einmal bis auf zwei Zähler (73:75) heran, mussten sich in einer spannenden Schlussphase aber geschlagen geben.

Bogdanovic überragt

Überragender Spieler der Serben war Bogdan Bogdanovic von NBA-Klub Sacramento Kings mit 24 Punkten, Teamkollege Boban Marjanovic kam auf 18 Zähler. Den Russen halfen auch 33 Punkte des ehemaligen NBA-Profis Alexej Schwed nicht.

Im ersten Halbfinale hatte Slowenien am Donnerstag Titelverteidiger Spanien gestürzt. Dank einer starken Teamleistung setzte sich der EM-Gastgeber von 2013 hochverdient mit 92:72 gegen den Turnierfavoriten und Deutschland-Bezwinger durch.

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Ingolstadt gegen St. Pauli mit dem Rücken zur Wand

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Am 6. Spieltag der 2. Bundesliga tritt der krisengebeutelte FC Ingolstadt auswärts beim Tabellenfünften FC St. Pauli an (ab 13 Uhr im LIVETICKER). Während die Hamburger das Spiel entspannt angehen können, müssen die Ingolstädter dringend angreifen. Mit drei Punkten steht der FCI momentan auf Platz 15 der Tabelle. 

Nach einem Sieg und einer Niederlage will Interimstrainer Stefan Leitl jetzt den nächsten Dreier einfahren. Dafür stehen ihm alle Spieler zur Verfügung.

Janßen warnt vor Ingolstadt

Auch Pauli-Coach Olaf Janßen hat die Qual der Wahl und kann auf alle Spieler zurückgreifen.

Vom schlechten Start des Gegners lässt sich Janßen aber nicht blenden und fordert trotz Favoritenstatus Konzentration von seiner Mannschaft.

In den restlichen Samstagspartien vor der englischen Woche trifft der MSV Duisburg auf den 1. FC Nürnberg und der SV Sandhausen empfängt den 1. FC Kaiserslautern (beide Spiele ab 13 Uhr im LIVETICKER).

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Alexander Kluge – Ausstellung im Folkwang Museum Essen

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Der Filmemacher und Schriftsteller Alexander Kluge ist einer der wichtigsten deutschen Intellektuellen der Gegenwart. Jetzt kann man ihm mit Filmen, Bildern und Texten im Museum Folkwang beim Denken und Bildermachen zusehen. Das ist schön, macht aber auch viel Arbeit. Wie großes Kino. Nur ganz anders.
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Test mit versteckter Kamera: Kann man Gaffer eigentlich noch schocken?

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Ein Unfall, viele Passanten und kaum Hilfe:  Immer wieder kommen Gaffer in die Schlagzeilen, weil sie lieber Verletzte filmen als ihre Hilfe anzubieten – und so sogar Rettungskräfte bei ihren Einsätzen behindern. Das entstandene Bildmaterial wird dann in sozialen Netzwerken hochgeladen, nach dem Motto: Schaut mal, was ich gesehen habe. Kaum ein filmender Gaffer reflektiert, dass dieses Verhalten nicht nur respektlos und entwürdigend gegenüber den Unfallopfern und anderen Beteiligten ist, sondern auch klar gegen deren Persönlichkeitsrechte verstößt! „Wenn ich mir vorstelle, dass Fotos oder Videos von dem Unfall in den sozialen Medien hochgeladen wurden, dann kann ich nur sagen: Zum Kotzen. das Gefühl ist richtig mies und macht mich traurig“, sagt Marius Schmitz.

Der 31-jährige LKW-Fahrer hatte im Mai auf der A9 bei Bayreuth einen schweren Unfall, bei dem drei Personen verletzt wurden, zwei davon schwer. Schmitz hatte beim Einfädeln einen Kleintransporter übersehen, der daraufhin mit Wucht in seinen LKW krachte. Die Feuerwehr musste die Insassen aus dem Führerhaus des Kleintransporters herausschneiden, auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. „Zahlreiche Menschen strömten vom umliegenden Rastplatz Sophienberg auf ein neben der Unfallstelle gelegenes Waldstück. Einige der Gaffer von den dahinterstehenden Autos kamen sogar bis an die Unfallstelle.“ Marius Schmitz wurde bei dem Unfall nicht verletzt, erlitt jedoch einen Schock. „Alle Menschen waren so sensationsgeil. Gaffer sind meiner Meinung nach böswillig.“

So helfen Sie am Unfallort Ersthelfer (2061748)“Das Problem hat eine neue Dimension erreicht“

Doch nicht nur die emotionale und die Persönlichkeitsverletzung der Unfallbeteiligten und Opfer ist ein Problem. Durch Gaffer entstehen auch Staus auf der Gegenfahrbahn, für die Hilfsfahrzeuge ist kein Durchkommen durch die Rettungsgasse, es bilden sich Trauben von Menschen um die Opfer – Unfallgaffer erschweren die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen durch Hilfskräfte oftmals massiv. „Gaffer an sich gab es schon immer, doch durch Smartphones und soziale Medien hat das Problem eine neue Dimension erreicht“, sagt Michael Mertens von der Gewerkschaft der Polizei in NRW, der 17 Jahre lang selbst im Streifendienst unterwegs war. „Der Kampf um die besten Kamerastandpunkte führt zu immer dreisterem Verhalten den Rettungskräften gegenüber.“

Weiterer Verbesserungsbedarf am Gesetz

Durch eine Gesetzesverschärfung, die seit Juni 2017 in Kraft ist, sollen Schaulustige und Gaffer nun für ihr Verhalten stärker belangt werden können. In der Praxis fehlt der Polizei allerdings vor Ort oft die Zeit, das Gaffen zu ahnden, da die Versorgung der Verletzten und das Sichern der Unfallstelle Vorrang haben. Die Übeltäter kommen weiterhin meist ungestraft davon. Michael Mertens findet das neue Gesetz trotzdem gut, weil es mehr Rechtssicherheit für das Durchgreifen der Polizei schaffe. „Allerdings fordern wir zusätzlich, dass Aufnahmen von den installierten Kameras in den Polizeiautos und Bilder, die von Gaffern in sozialen Medien hochgeladen werden, zur Identifizierung und Bestrafung genutzt werden dürfen“, so der stellvertretende Vorsitzende der Polizei-Gewerkschaft. In der Hinsicht bestehe noch Verbesserungsbedarf an dem Gesetz. Zudem fordert Mertens: „Gaffen sollte gesellschaftlich mehr geächtet werden und auch in Fahrschulen schon ein wichtiges Thema sein“, so der 54-Jährige. Zudem sollten seiner Meinung nach Facebook und andere soziale Netzwerke dazu verpflichtet werden, von Gaffern hochgeladene Bilder zu löschen.

INFO Neues Gaffer-Gesetz

Der stern TV-Test mit versteckter Kamera

stern TV hat den Test gemacht: Was treibt Menschen dazu, jeden Respekt vor dem Leid anderer zu vergessen, bloß um ihre Neugier zu befriedigen oder möglichst spektakuläre Bilder zu erhaschen?

Mit Hilfe der Rettungskräfte der Stadt Cottbus und geübten, realistischen Unfalldarstellern spielte sich die erste Szenerie an der Synagoge auf der Cottbusser Flaniermeile Sprem ab. Per Hebebühne beförderten wir zwei Personen hoch zum Turm, die vorgaben, das Mauerwerk zu reinigen. Plötzlich kollabierte dort oben unser Lockvogel Tina. Ein anaphylaktischer Schock, der Lebensgefahr bedeutet. Lockvogel Christian bei ihr schrie um Hilfe: Seine Kollegin reagiere nicht mehr! Sei blau angelaufen!
Ein Mann reagierte sofort. Er zückte sein Handy – und begann tatsächlich zu filmen… Die meisten anderen taten nichts, sondern starrten einfach nur nach oben. Immerhin: Ein Mann wählte den Notruf, ein anderer begann, mit Lockvogel Christian zu sprechen und ihn bei Hilfsmaßnahmen anzuleiten. Währenddessen hatten schon etliche weitere Passanten ihre Fotoapparate und Smartphones auf das bewusstlose Opfer gerichtet. Und wenig später, während des inszenierten professionellen Rettungseinsatzes, fotografierten und filmten sie wie wild.

„Helfen können wir ja sowieso nicht“

stern TV hat die sozialen Netzwerke parallel gecheckt: Nur Minuten später tauchten die Aufnahmen auf Facebook, Youtube und anderen Plattformen auf. Und so strömten immer mehr Gaffer zu der bekannt gegebenen Unfallstelle in Cottbus. Ein Mann gab offen zu, davon in einer WhatsApp-Gruppe erfahren zu haben und deshalb gekommen zu sein. Das Credo der meisten, die wir konfrontierten: „Helfen können wir ja sowieso nicht.“

Wenige leisten erste Hilfe, das Gros gafft und filmt – ohne schlechtes Gewissen

Mit einer derart billigen Ausrede konnten die Gaffer beim zweiten Unfall-Szenario nicht wegkommen: ein klassischer Verkehrsunfall, bei dem ein Radfahrer mit einem Auto kollidierte. In einem solchen Fall wäre jeder Passant verpflichtet, erste Hilfe zu leisten. Zuvor versteckt aufgeschminkte Wunden und Blut machten die Unfallinszenierung täuschend echt.  Aufgeschreckt durch den Knall starrten gleich alle Passanten zur Unfallstelle. Lockvogel Christian lag vermeintlich schwer verletzt auf dem Pflaster. Der tätliche Autofahrer – zu geschockt, um Hilfe zu leisten. Wie reagieren die Menschen in unmittelbarer Umgebung?

Mehrere Autofahrer, die den Unfall direkt vor sich hatten sehen können, blickten im Vorbeifahren nur auf das Opfer – und fuhren dann weiter. Ein junger Mann wählte den Notruf, ein paar Passanten eilten Christian zur Hilfe. Doch für die meisten war der Unfall offenbar einfach ein spannendes Spektakel. Auf Nachfragen reagierten die Gaffer schroff oder waren sich erneut keiner Schuld bewusst. Ein Mann beobachtete minutenlang die Bemühungen der Helfer. Er war wohl nicht zum ersten Mal Unfallgaffer: „Mich wundert nur, dass die so lange brauchen, bis sie ihn raufbringen. Vermutlich irgendwelche Wirbelschäden“, sagte er. Eine junge Frau gab sogar zu, ihre Aufnahmen auf Facebook zu teilen und sie ihren Freundinnen zeigen zu wollen: „So oft passiert in Cottbus ja nichts.“

Fazit des stern TV-Experiments: Bei beiden Unfällen gab es Menschen, die vorbildlich erste Hilfe leisteten. Die meisten Passanten allerdings haben einfach nur gegafft oder gleich ihr Handy gezückt.

Haben Sie so etwas auch schon einmal erlebt? Schreiben Sie uns von Ihren Erfahrungen und diskutieren Sie hier unten auf der Seite:

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„Bambi-Mörder“ Becker beendet Tenniskarriere

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Der frühere Davis-Cup-Spieler Benjamin Becker (36) hat seine Karriere als Tennisprofi beendet.

„Das war keine kurzfristige Entscheidung, sondern eher ein schleichender Prozess“, sagte Becker im Interview mit dem Deutschen Tennis Bund (DTB): „Die Verletzungen haben sich zuletzt gehäuft, ich bin in der Rangliste abgerutscht und konnte einfach nicht mehr so trainieren, wie es notwendig wäre, um auf der Tour gut mitzuhalten.“

Den größten Erfolg seiner Laufbahn feierte der gebürtige Saarländer, der seit seiner College-Zeit in den USA lebt, beim Turniersieg 2009 im niederländischen ’s-Hertogenbosch auf Rasen. „Ich habe mich damals über die Qualifikation zum Titel gespielt, das kann mir keiner mehr nehmen“, sagte Becker.

Internationale Bekanntheit erlangte er durch den Sieg über Andre Agassi bei den US Open 2006, mit dem er die Karriere des Publikumslieblings aus den USA beendete. Für Agassis Landsmann Andy Roddick war Becker „der Typ, der Bambi erschoss“.

In Zukunft will sich der Vater zweier Söhne seiner Familie widmen, mit der er in Dallas wohnt. Zudem steht er vor dem Abschluss seines Management-Studiums und will danach die Tennis-Mannschaft der Universität als sogenannter „Volunteer Assistant Coach“ unterstützen.

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Alle Infos zur Königsklasse der Handballer

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Wer sichert sich den Titel in der Champion League der Handballer? Wer wird Nachfolger vom HC Vardar Skopje und streicht die 665.000 Euro Siegprämie ein?

Aus der Bundesliga gehen drei Teams an den Start: Der THW Kiel, die SG Flensburg-Handewitt und die Rhein-Neckar Löwen wollen im Kräftemessen der besten Teams Europas so weit wie möglich kommen. 

Vor dem Start in die neues Saison ist die die Vorfreude jedoch gedämpft. Der voll gestopfte Terminplan lässt die Königsklasse zur Terminhatz werden (Der Spielplan der Champion League). 

Klubs im 48-Stunden-Rhythmus

Die Löwen werden gleich am ersten Spieltag der Champions League Opfer der Terminnot. Denn das Auftaktspiel gegen den FC Barcelona am Sonntag (19.30 Uhr im LIVETICKER), findet nur zwei Tage nach dem Bundesliga-Duell mit dem VfL Gummersbach statt. Es ist nur ein Beispiel von vielen, in dem Klubs innerhalb von 48 Stunden zwei Mal antreten müssen. 

„Im Moment haben wir drei Fälle, in denen wir mit einem 48-Stunden-Rhythmus leben müssen, obwohl wir einen Abstand von zumindest drei Tagen als notwendig erachten“, erkärte zum Beispiel Flensburgs Manager Dierk Schmäschke in der Handballwoche

In der Zukunft soll die Handball-Champions-League dagegen ein völlig neues Gesicht erhalten. Spätestens ab 2019 sollen die europäischen Top-Teams nach Informationen des SID wohl in einer klar strukturierten Europaliga gegeneinander antreten. Kommt es zu einer Einigung zwischen Spitzenklubs und europäischem Dachverband EHF, wird der Sieger nach einer regulären Saison mit Hin- und Rückspiel in Playoff-Spielen ermittelt. 

Der Modus

Noch sind aber nach wie vor 28 Teams am Start. In der Vorrunde werden wie zuletzt die 16 besten Klubs in die Gruppen A und B aufgeteilt. In den Gruppen spielen alle Mannschaften zwei Mal gegeneinander. Die Sieger ziehen direkt in das Viertelfinale ein, während die Teams auf den Plätzen zwei bis sechs in die Zwischenrunde vorrücken (Die Tabellen der Champions League). 

Die restlichen 12 Teams finden sich in den Gruppen C und D wieder. Hier spielen die beiden bestplatzierten Vereine beider Gruppen im Überkreuz-Vergleich gegeneinander. Die Sieger dieser Spiele qualifizieren sich für die Zwischenrunde, in der dann 12 Teams nach dem K.o-Prinzip um das Viertelfinale kämpfen. 

Die Löwen treten in der Gruppe A an, Kiel und Flensburg befinden sich in der Gruppe B.

Chancen der einzelnen Teams

Top-Favorit ist einmal mehr das Starensemble von Paris St. Germain. Das Team um Nationalmannschaftskapitän Uwe Gensheimer und Superstar Nikola Karabatic scheiterte zuletzt ganz knapp im Finale. Zudem werden Rekordsieger FC Barcelona (8 Titel) und der von Ex-Bundesliga-Coach Ljubomir Vranjes trainierte ungarische Spitzenklub KC Veszprem hoch gehandelt. 

Nach der Bundesliga-Schmach der letzten Saison, als das Final Four erstmals ohne ein deutsches Team stattfand, soll in diesem Jahr wieder ein HBL-Vertreter durchkommen. Und da dürfte Kiel, Königsklassen-Champion von 2007, 2010 und 2012 trotz des Liga-Fehlstarts die besten Karten haben. Flensburg gewann die Trophäe als letztes deutsches Team 2014. Für die Löwen stehen zwei Halbfinal-Teilnahmen (2009 und 2011) als bestes Ergebnis zu Buche.

Champions League live erleben

Im TV: Sky

Im Stream: Sky

Im LIVETICKER: SPORT1.de und SPORT1 App

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