Seite 321

Deutscher Buchpreis für Robert Menasse

0

Der Österreicher Robert Menasse erhält den Deutschen Buchpreis 2017 für den Roman „Die Hauptstadt“ – das Buch der Stunde, meint unsere Rezensentin. Eine grandios komische EU-Satire voller ironischer Pointen und akribisch recherchierter Fakten.
Read more on Source

Aufstand im Auto: Wie sich Manal al-Sharif für Frauenrechte in Saudi-Arabien einsetzt

0

„Ich kann nicht glauben, dass das passiert ist! Wir haben 27 Jahre darauf gewartet“, jubelt Manal al-Scharif. Vor sechs Jahren war sie mit einem Video schlagartig weltberühmt geworden. Die Frauenrechtlerin hatte sich dem Fahrverbot in Saudi-Arabien widersetzt und filmte sich hinter dem Steuer. „Ich hatte Angst und fühlte mich gleichzeitig frei“, erinnert sich Manal al-Sharif. „Für andere Menschen ist es etwas Selbstverständliches. Sie verstehen nicht, wie schwierig es für eine saudische Frau ist, so ein Tabu zu brechen und es in die Tat umzusetzen.“ Den Clip von ihrer Autofahrt stellte sie ins Netz – und forderte Frauen im ganzen Land dazu auf, es ihr gleichzutun. 2011 brach dadurch eine ganze Protestbewegung aus. Saudi-Arabien ist das letzte Land der Welt, das Frauen das Autofahren verbietet. Die damals 32-Jährige wollte das ändern und auf die unterdrückten Rechte in dem ultrakonservativen Königreich aufmerksam machen. Für ihre Aktion wanderte Manal al-Sharif noch in der darauffolgenden Nacht ins Gefängnis. „Meine größte Angst war, dass ich das Gefängnis niemals wieder verlassen würde. Mein Job, mein damals fünfjähriger Sohn. Ich hatte Angst alles zu verlieren.“ Nach neun Tagen kam sie wieder frei. Doch sie sah sich gezwungen, ihren Job als IT-Expertin bei einer Erdölfirma aufzugeben und das Land zu verlassen.

Vorreiterin für Frauenrechte in einer Männerwelt

Manal al-Sharif wuchs mit ihren Geschwistern in ärmlichen Verhältnissen in der saudischen Stadt Mekka auf. Sie erfuhr schon als kleines Mädchen Gewalt durch ihren Vater. Damals gab es keinerlei Gesetz gegen häusliche Gewalt. „Normalerweise lieben Kinder ihre Eltern. Ich habe sie nie geliebt. Ich hatte immer Angst vor ihnen, weil sie so brutal zu uns waren“, so die 38-Jährige. Sie floh, sobald sie die Schule beendet hatte, legte ihren Schleier ab und studierte Informatik. Manal al-Sharif wurde die erste Frau in Saudi-Arabien, die als IT-Sicherheitsexpertin arbeitete – in einer Männerwelt. Bei der Arbeit lernte sie schließlich ihren ersten Ehemann kennen. Sie habe ihn geliebt, nicht im Traum daran gedacht, dass er einmal gewalttätig werden könnte. Doch das wurde er. Er kontrollierte Manal, bestimmte, dass sie sich wieder verschleiert. Als ihr erster Sohn zur Welt kam, wurde das Leben für die junge Frau immer unerträglicher.  „Ich habe so hart für meinen Job und für all die Dinge gekämpft, die mich unabhängig machten. Und dann hatte ich diesen Mann, der mich wieder ganz an den Anfang gezwungen hat.“

BUCH Losfahren von Manal al-SharifManal al-Sharif ließ sich scheiden und ging für ein Jahr nach Amerika, wo sie Dinge tun durfte, die für eine saudische Frau undenkbar waren. In den USA machte sie auch ihren Führerschein. Zurück in Saudi-Arabien fasste sie dann den Entschluss einfach Auto zu fahren. Bis heute sei es etwas Besonderes für sie, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Dass Frauen in dem Land weitgehend rechtlos sind, ist eine Frage der Macht. Ein Gesetz oder eine religiöse Begründung gegen das Autofahren gibt es nicht. Doch nun kündigte König Salman überraschend an, dass in Zukunft auch Führerscheine an Frauen ausgegeben werden sollen. Ab Juni nächsten Jahres dürfen Frauen selbst – und ohne männliche Begleitung – fahren. Für Manal al-Sharif, die mittlerweile in Sydney lebt, ist das ein erster Erfolg im Kampf für Frauenrechte: „Freiheit bedeutet für mich in Würde zu leben und ich selbst zu sein. Ohne irgendeinen  gesellschaftlichen oder religiösen Druck, ohne verurteilt zu werden. Ich möchte einfach Kontrolle über mein Leben haben.“ Ein Wunsch, den sicher unzählige saudische Frauen mit ihr teilen. Und das ist ihr Recht. Wenigstens eins.

Read more on Source

Nadal spaziert zum sechsten Saisontitel

0

Der Weltranglistenerste Rafael Nadal (31) hat beim ATP-Turnier in Peking seinen sechsten Titel der Saison und seinen 75. insgesamt gewonnen.

Der 16-malige Grand-Slam-Champion aus Spanien ließ im Endspiel dem Australier Nick Kyrgios, der im Halbfinale Alexander Zverev (Hamburg) geschlagen hatte, in 1:32 Stunden beim 6:2, 6:1 keine Chance.

Nadal hatte 2017 bereits in Monte Carlo, Barcelona, Madrid sowie bei den French und US Open triumphiert. In der kommenden Woche schlägt er beim Masters in Shanghai auf, wo auch sein Dauerrivale Roger Federer (Schweiz) am Start ist. Zverev ist bei dem mit sieben Millionen Dollar dotierten Event hinter den beiden Superstars an Position drei gesetzt.

Read more on Source

Trotz bärenstarkem Wolff! Kiel verliert in Veszprem

0

Der kriselnde THW Kiel hat in der Champions League einen Befreiungsschlag verpasst.

Der deutsche Rekordmeister verlor nach einer hervorragenden ersten Halbzeit beim ungarischen Titel-Mitfavoriten MKB Veszprem noch 24:26 (15:12).

Durch die Niederlage beim bislang ungeschlagenen Tabellenführer (8:0 Punkte) bleiben die Kieler Letzter der „Hammergruppe“ B. 

Vor 5000 frenetischen Zuschauern in Veszprem brachte Torwart Andreas Wolff das Starensemble um den Ex-Kieler Momir Ilic, trainiert vom ehemaligen Flensburger Coach Ljubomir Vranjes, vor der Pause mit zahlreichen Paraden zur Verzweiflung. Es war Wolffs erster Auftritt in der Königsklasse seit der Ankündigung seines Wechsels 2019 zum polnischen Serienmeister KS Vive Kielce.

Nach der Pause bekamen die Gäste immer weniger Zugriff auf den Königsklassen-Dritten des Vorjahres, auch Wolffs Quote wurde schwächer. Veszprem gelang mit drei schnellen Toren der Ausgleich (33.) und danach eine Zwei-Tore-Führung.

Mit Niklas Landin statt Wolff im Tor kämpfte sich Kiel, angeführt vom überragenden Steffen Weinhold, zurück. Doch auch die insgesamt acht Treffer des Nationalspielers reichten Kiel nicht zum Achtungserfolg. Bester Werfer der Gastgeber war Ilic mit sechs Treffern.

Flensburg mit spektakulärer Aufholjagd

Die SG Flensburg-Handewitt hat in der Gruppenphase der Champions League nach einer spektakulären Aufholjagd einen wichtigen Punkt erkämpft.

Durch ein Tor von Marius Steinhauser glichen die Gäste beim polnischen Meister KS Vive Targi Kielce, dem Champions-League-Sieger von 2016, mit der Schlusssirene zum 25:25 (10:10) aus. Mitte der zweiten Halbzeit hatte die Gäste bereits mit 16:22 zurückgelegen.

Drei Tage nach dem unnötigen 28:28 nach Fünf-Tore-Führung zur Halbzeit bei Frisch Auf Göppingen in der Bundesliga hatte die SG eine Schwächephase nach der Pause schon scheinbar sicher auf die Verliererstraße gebracht.

Kielce zog schnell davon, doch Flensburg zeigte Kampfgeist. Erfolgreichster Werfer des Bundesligisten war Steinhauser mit fünf Treffern. Durch den Punkt hielt Flensburg mit fünf Zählern in der Tabelle der Gruppe B Kielce (3), den künftigen Klub von Nationaltorwart Andreas Wolff, auf Distanz.

Die Spiele im Stenogramm:

MKB Veszprem KC/Ungarn – THW Kiel 26:24 (12:15)
Tore: Ilic (6), Lekai (5), Manaskov (4), Gajic (4), Nagy (3), Sulic (2), Marguc (1), Jamali (1) für Veszprem – Weinhold (8), Wiencek (3), Ekberg (3), Zarabec (3), Bilyk (3), Nilsson (2), Dissinger (1), Vujin (1) für Kiel
Zuschauer: 5019 (ausverkauft)

KS Vive Targi Kielce/Polen – SG Flensburg-Handewitt 25:25 (10:10)
Tore: Bielecki (6), Janc (4), Jurecki (3), Dujshebaev (3), Lijewski (3), Djukic (2), Jachlewski (1), Strlek (1), Zorman (1), Mamic (1) für Kielce – Steinhauser (5), Glandorf (3), Wanne (3), Jeppsson (3), Zachariassen (3), Mahe (3), Mogensen (2), Heinl (1), Toft Hansen (1), Röd (1) für Flensburg
Zuschauer: 4018 

Read more on Source

Demenzforschung – Wie Musik die Erinnerungen zurückbringen kann

0

Ihre eigenen Kinder erkennen Demenzpatienten oft nicht mehr. Der Rückzug in die innere Welt macht das Reden miteinander schwer. Doch auf andere Art kann man die Betroffenen noch lange erreichen: mit Musik. Was das bewirkt und wie es auch den Angehörigen helfen kann, lesen Sie hier.
Read more on Source

Qwant will das europäische Google werden

0

Die Suchmaschine verspricht, keine persönlichen Daten zu sammeln. Doch bis „qwanteln“ in den Duden aufgenommen wird, ist es noch ein weiter Weg.

Read more on Source

BioLite FirePit für feurige Abende ganz ohne Rauch

0

Wie lässt man einen Sommerabend am besten ausklingen? Wahrscheinlich mit seinen Freunden um ein Lagerfeuer versammelt, bei abendlichen Gesprächen entspannt dem Knacken des Holzes lauschen und den lodernden Flammen zusehen. Mit voranschreitender Zeit rücken dann alle näher und näher an das Feuer, um noch etwas mehr von der Wärme abzubekommen. Leider hat dabei eine oder mehrere Personen meist den Kürzeren gezogen, weil er oder sie gerade in der Windrichtung sitzt und dann regelmäßig den Rauch abbekommt, der dem Abend ein wenig seine Gelassenheit raubt.

FirePit 3 min

Wie schön es doch wäre, wenn man das ändern könnte und alle gleichermaßen, das Feuer genießen könnten, ohne brennende Augen, kratzende Lungen und stinkende Kleidung. Gar kein Problem dachte sich das Unternehmen BioLite und präsentiert deshalb nun seinen FirePit auf Kickstarter und räumt damit ordentlich ab. Die Idee ist ein rauchfreier Feuerkorb, der gleichzeitig als Feuerstelle und Grill verwendet werden kann.

FirePit: Nicht für Rauchsignale geeignet

BioLite ist ein Unternehmen, das sich auf Outdoor Bedarf spezialisiert hat und dabei seit Jahren hochwertige Produkte fertigt. Den BioLite CampStove hatten wir bereits von der Firma im Test; lesen könnt ihr den Bericht unter dem nachfolgenden Link. Die Idee hinterm dem rauchfreien Feuer überzeugt nun erneut und ist dabei so simpel, dass man meinen könnte, dass es sie auch schon länger geben müsste. Die Lösung ist ein seitlich angebrachter Generator. Dieser treibt einen leisen Ventilator, der die Luft im Inneren des Korbes zirkulieren lässt und dabei dafür sorgt, dass der Rauch nicht entweicht und sich an Ort und Stelle auflöst.


BioLite CampStove im Test


FirePit 2 minfirepit 1

Diese Technik bietet gleichzeitig den Vorteil, dass man über vier einstellbare Stufen entsprechend mehr oder weniger Luft zuführen kann, wodurch sich kontrollieren lässt, wie stark und warm das Feuer brennen soll. Nach Wunsch lässt sich alles am Korb selbst einstellen oder mit etwas zusätzlichen Informationen auch am Smartphone per App regulieren. Der Generator halt dabei Energie für bis zu 24 Stunden Nutzungsdauer und kann per Micro-USB-Anschluss aufgeladen werden oder sogar wahlweise nebenbei selbst als Ladestation für Smartphones und Tablets verwendet werden.

FirePit 4 min

Zusätzlich bietet BioLite FirePit sogar noch einige optische Features. Durch das sogenannte X-Ray-Gitter ist es möglich das Feuer von sämtlichen Seiten zu betrachten, was beeindruckend schön aussieht und sich im Video unter dem Artikel ansehen lässt. Wem das noch nicht reicht, dem sei auch gesagt, dass das Gerät ebenfalls mit Kohle befüllbar und zum Grillen geeignet ist, wobei die Luftsteuerung einen extremen Vorteil bietet, da man nun bis zu einem gewissen Grad die Hitze kontrollieren kann, mit der man sein Fleisch, Käse oder Gemüse grillt.

FirePit auf Kickstarter vorbestellen

Mit derzeit fast eineinhalb Millionen eingenommen Dollar hat FirePit nicht nur mehr als das Zehnfache seines Finanzierungszieles erreicht, sonder darf sich auch zu den herausstechend erfolgreichen Crowdfundingkampagnen zählen. Wer sich selbst sein Exemplar vom FirePit sichern möchte, kann dies auf der Kickstarterseite von BioLite FirePit tun. Für derzeit noch 199 US-Dollar kann man sich den Feuerkorb sichern und erhält sogar noch eine zusätzliche Tragetasche dazu, auf dessen Oberseite ein Solarpanel angebracht ist, das die FirePit unterwegs auflädt. Einen genaueren Einblick bekommt ihr außerdem durch das hier eingebundene Kampagnenvideo.

Read more on Source

Meeke siegt in Spanien – Ogier vor Titelgewinn

0

Nach einer Saison voller Pleiten, Pech und Pannen gelang Citroen und Kris Meeke bei der Rallye Spanien ein wichtiger Befreiungsschlag. Der Brite gewann den elften Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) in überzeugender Weise und feierte damit sieben Monate nach seinem Triumph bei der Rallye Mexiko den zweiten Saisonsieg für ihn und Citroen.

Auf den Plätzen zwei und drei kamen die beiden M-Sport-Ford Piloten Sebastien Ogier und Ott Tänak ins Ziel. Durch dieses starke Ergebnis und einer erneut desaströsen Rallye für Hyundai scheinen die Würfel in beiden WM-Wertungen zwei Rallyes vor Saisonende gefallen zu sein. Nachdem Thierry Neuville am Sonntag ausfiel, ist Ogier der fünfte WM-Titel in Folge kaum noch zu nehmen. In der Herstellerwertung fehlen M-Sport noch drei Punkte zum Titelgewinn.

Die Vorentscheidung in der WM fiel am Sonntag bei der 16. Wertungsprüfung. Neuville touchierte beim Schneiden einer Rechtskurve einen Stein, wobei die rechte Vorderradaufhängung seines i20 WRC brach. „Game over, das gleiche wie gestern bei meinen Kollegen“, stellte Neuville rasch fest. In der Tat wirkte der Unfall wie eine Kopie der Zwischenfälle vom Samstag, als Neuvilles Teamkollegen Dani Sordo und Andreas Mikkelsen bei der zwölften WP auf identische Weise die rechte Vorderradaufhängung zerstört hatten.

Ogier und M-Sport vor dem Titelgewinn

Während Hyundai zum zweiten Mal in Folge mit leeren Händen dastand, erlebten Meeke und Citroen rechtzeitig zum Endspurt der Saison das dringend benötigte Erfolgserlebnis. Nachdem Meeke am ersten Tag noch einer von sieben Fahrern war, die um die Spitzenplätze kämpften, eroberte er bei der ersten Prüfung des Samstags die Führung und gab diese anschließend nicht mehr ab. Nachdem Meeke seinen Vorsprung am Samstagnachmittag verwaltet hatte, zeigte er am Schlusstag eine beeindruckende Leistung und gewann fünf von sechs Wertungsprüfungen.

„Es war ein außergewöhnliches Wochenende“, sagt Meeke. „Es geht nicht darum, wie oft man niedergeschlagen wird – es geht mehr darum, wie oft man wieder aufsteht. Und das musste ich in meiner Karriere schon ein paar Mal tun. Wir wussten immer, dass dieses Auto auf Asphalt fantastisch war. Das zeigt das Ergebnis. Das gibt uns allen im Team einen enormen Schub.“

Mehr als zufrieden durfte auch Ogier auf die Rallye zurückblicken. Zwar war er wieder einmal nicht in der Lage, aus eigener Kraft um den Sieg zu kämpfen, doch mit Platz zwei und drei Punkten aus der Powerstage und der gleichzeitigen Nullnummer von Neuville setzte er sich in der WM weiter ab. Mit 27 Punkten Vorsprung auf Tänak, der Neuville von Platz zwei verdrängte, geht Ogier in die letzten beiden Rallyes, wo maximal noch 60 Punkte zu vergeben sind.

Hyundai für starkes Tempo erneut nicht belohnt

„Wir haben an diesem Wochenende einen tollen Job gemacht – auch wenn es nicht immer einfach war“, sagt Ogier. „Nach einem tollen Freitag haben wir uns am Samstagmorgen auf Asphalt etwas schwer getan, dann aber einen guten Rhythmus gefunden. Wir haben gute Punkte gewonnen und auch von der Powerstage etwas mitgenommen. Alles in Ordnung.“

Der dreifache Aufhängungsschaden an allen Autos war für Hyundai umso tragischer, da der i20 WRC in Spanien wieder einmal sein Potenzial aufgezeigt hatte. Sordo lag zum Zeitpunkt seines Unfalls auf Rang zwei, Mikkelsen hatte die Rallye bei seinem ersten Start für Hyundai nach dem ersten Tag angeführt, fiel nach dem Wechsel von Schotter auf Asphalt aber zurück.

Am Sonntag bremste Mikkelsen eine zersplitterte Windschutzscheibe ein, die von der hochfliegenden Motorhaube zerschlagen wurde. „Wir haben vor der Prüfung die Zusatzscheinwerfer abgenommen und die Sicherungsstifte für die Motorhaube vergessen“, erklärt Mikkelsen den Zwischenfall bei der 15. Wertungsprüfung.

Hänninen kommt immer mehr in Fahrt

Für Toyota holte wie schon zuletzt in Deutschland Juho Hänninen die Kastanien aus dem Feuer. Als Vierter fuhr der Finne zum dritten Mal in Folge unter die Top 4. Nach einer über weite Strecken schwierigen Saison kommt Hänninen pünktlich zum Saisonfinale und den Verhandlungen über einen neuen Vertrag in Schwung. Jari-Matti Latvala war am Freitag ausgeschieden, nachdem der Motor seines Yaris WRC nach einem harten Aufprall mit dem Unterboden irreparabel beschädigt wurde. Esapekka Lappi verunfallte am Samstag bei der 15. WP und schied aus.

Hinter den Top 4 Meeke, Ogier, Tänak und Hänninen fuhr Mads Östberg (Ford) auf einen guten fünften Platz. Für den Privatier wäre sogar noch mehr möglich gewesen, doch am Freitag drang bei den Schotterprüfungen viel Staub in sein Auto, was Östberg die Sicht und Beifahrer Torstein Erikssen die Stimme raubte. Sechster wurde Stephane Lefebvre (Citroen) vor Elfyn Evans (Ford) und Teemu Suninen (Ford Fiesta R5), der damit auch die WRC2-Wertung gewann. WM-Punkte gab es auch noch für Jan Kopecky und Ole Christian Veiby (beide Skoda Fabia R5).

Weiter geht es mit der Rallye-WM in drei Wochen (27. bis 29. Oktober). Dann steht mit der Rallye-Großbritannien in Wales der vorletzte Lauf der Saison 2017 auf dem Programm.

© Motorsport-Total.com

Read more on Source

Positive Bilanz: 4,1 Millionen Besucher bei Cannstatter Volksfest

0

Zum Abschluss des 172. Cannstatter Volksfestes in Stuttgart haben die Veranstalter eine positive Bilanz gezogen. Es seien an den 17 Tagen bis Sonntag insgesamt 4,1 Millionen Besucher gezählt worden, teilten die Veranstalter mit. Dies seien rund 100 000 Besucher mehr gewesen als im vergangenen Jahr.

Es habe eine entspannte und familiäre Atmosphäre geherrscht. «Wir durften ein sehr schönes Volksfest 2017 erleben – mit nahezu perfekten äußeren Bedingungen», sagt Andreas Kroll, Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft.

Auch am letzten Wochenende sei das Canstatter Wasen genannte Fest gut besucht gewesen, sagte Kroll. Schausteller und Kaufleute seien zufrieden: «Wir haben immer gesagt: Ab 3,5 Millionen Besuchern sind wir zufrieden, bei rund vier Millionen sind wir sehr zufrieden und bei mehr als vier Millionen sind wir sehr, sehr glücklich.»

Read more on Source

WDR-Umfrage: Wen wollen wir nicht als Nachbarn?

0

Es gibt Gruppen von Menschen, die wir nicht gerne als Nachbarn haben möchten – zu diesem Ergebnis kommen Studien. Wie aber sieht es in NRW aus? Der dritte Teil zu unserer Umfrage in NRW.
Read more on Source

BLEIBEN SIE IN VERBINDUNG

1,896NachfolgerFolgen
424NachfolgerFolgen

NEUESTE BEWERTUNGEN

Der frühere Weltmeister Leon Spinks ist gestorben

Der Amerikaner Leon Spinks, der die Boxlegende Muhammad Ali als einen von vielen besiegte, ist an Krebs gestorben. Der frühere Boxweltmeister im Schwergewicht...

REDAKTIONSTIPP