Jeder Vierte klagt hierzulande über akute Gelenkschmerzen; Arthrose und Osteoporose gibt es viel häufiger als früher. Ungesunder Lebenswandel trägt massiv dazu bei.
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Deutschlands Knochen werden brüchiger
„Wolfenstein 2: The New Colossus“: Nazis trinken Erdbeermilch
In „Wolfenstein 2“ treten die Spieler mit aller Gewalt gegen den Faschismus an. Doch im Spiel der Zeichen und Symbole fehlt in Deutschland ein Symbol: das Hakenkreuz.
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Qoobo: Das etwas andere Kissen mit interaktivem Schwanz
Das Streicheln eines Haustieres kann eine sehr beruhigende Wirkung haben. Man fährt zärtlich durch das Fell des Tieres und merkt im Gegenzug wie dieses Wohlbefinden ausdrückt, was durchaus sehr beruhigend sein kann. Dabei ist vor allem die Bewegung des Schwanzes der Tiere ein wichtiger Indikator. Vielen Menschen, die sich gerne ein Haustier zulegen würden, machen jedoch die finanzielle Situation, die Wohnsituation, die Eltern oder eine Allergie einen Strich durch die Rechnung. Für genau diese Menschen könnte Qoobo, ein interaktives Kissen mit Schwanz, das derzeit auf Kickstarter finanziert wird, interessant sein.

Dieses katzenähnliche Kissen stammt – wie sollte es anders sein – aus Japan. Die Japaner sind bekannt für ihre, um es positiv auszudrücken, sehr außergewöhnlichen Erfindungen. Qoobo gehört dabei sicher nicht zu den ausgefallensten Ideen, sondern eher zu den Produkten, die durchaus auch eine, wenn vielleicht auch eher kleine, Zielgruppe im Westen ansprechen.
Qoobo – das Kissen, das sich wie ein Tier verhält
Qoobo wurde designed für alle, die sich, aus welchem Grund auch immer, kein Haustier zulegen können oder wollen. Das Kissen, das aufgrund des Schwanzes auch leicht mit der Rückseite einer lebendigen Katze verwechselt werden könnte, soll dabei die verschiedenen Schwanzbewegungen eines Tieres realistisch emulieren und dem Benutzer dadurch das Gefühl vermitteln, ein echtes Tier zu streicheln. Dabei reagiert der Schwanz sogar in unterschiedlicher Art und Weise auf verschiedene Berührungen, je nachdem wie der Nutzer mit dem Kissen interagiert.
Genau dieses einzigartig realistische Feedback macht Qoobo so besonders. Man streichelt Qoobo und bekommt sofort eine physische Reaktion, wie es auch bei einem richtigen Tier der Fall wäre. Dadurch wird ein positives Gefühl der Entspannung empfunden, wie es eben auch beim Streicheln einer Katze oder eines Hundes entstehen würde. Die Erfinder sind von ihrem Produkt sogar so überzeugt, dass sie ihm eine therapeutische Wirkung bescheinigen.


Dieses Kissen wurde mit viel Liebe zum Detail entwickelt
Um die Benutzung von Qoobo so angenehm und entspannend wie möglich zu gestalten, legten die Hersteller großen Wert auf dessen Größe, Gewicht und die Textur des Fells. So sollte sichergestellt werden, dass das Kissen angenehm auf dem Schoß oder in den Armen liegt. Durch das realistische Fell in Kombination mit den Schwanzbewegungen, kann sich der Benutzer einfach vorstellen, ein lebendes Tier im Arm zu halten.
Das Fell, das sogar ausgetauscht werden kann, ist in den beiden Farben „Husky Grey“ und „French Brown“ verfügbar. Das Finanzierungsziel von Qoobo, das bei 5.000.000 japanischen Yen liegt, wurde bereits überschritten, somit sollte der Produktion des Produktes nichts mehr im Weg stehen. Wer selbst noch auf der Suche nach einem Kuschelpartner für kalte Winternächte ist, kann für umgerechnet rund 75 Euro auf Kickstarter ein Exemplar von Qoobo bestellen, sollte dabei aber beachten, dass die voraussichtliche Lieferung erst um September 2018 erfolgen wird.
Elfyn Evans: Erster WRC-Sieg ausgerechnet in der Heimat
Elfyn Evans hat die Rallye Großbritannien mit einer dominanten Leistung gewonnen. Für den Rallye-Piloten war es der erste Sieg in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) überhaupt. Ganz besonders ist aber, dass der Waliser seinen ersten Triumph in der eigenen Heimat feierte. Sein Haus, in dem er lebt, liegt nur wenige Kilometer von der Strecke entfernt. Dementsprechend emotional feierte der 28-Jährige seinen Sieg in Wales.
„Ich fühle mich großartig“, sagt Evans sichtlich erfreut. „Ich musste mir auf dem Podium wirklich die Tränen verdrücken.“ Der Sieg in Wales sei zudem etwas Besonderes, weil es für ihn kein einfaches Wochenende war. Für sein Team M-Sport, das mit Sebastien Ogier den WM-Sieg feierte, sei es ein besonders emotionales Wochenende gewesen. Daher würde es den jungen Waliser umso mehr freuen, seinen ersten Sieg in dieser Rallye eingefahren zu haben.
Den größten Jubel gab es, als Evans die letzten Kilometer der Rallye erfolgreich absolviert hatte. Der 28-jährige hatte seiner Heimrallye von Beginn an seinen Stempel aufgedrückt und den Vorteil seiner weicheren DMACK-Reifen bei den feuchten Bedingungen perfekt ausgenutzt. Im Ziel hatte Evans 37,3 Sekunden Vorsprung auf Thierry Neuville.
„Nach dem Shakedown war uns klar, dass die Bedingungen uns in die Hände spielen“, fügt Evans hinzu. „Wir hatten das Tempo, um den Sieg zu holen.“ Auch wenn ein Rennwochenende in der WRC niemals vorhersehbar sei, hat Evans im Laufe der Etappen immer wieder gespürt, dass der Sieg in greifbarer Nähe sei. „Einen sauberen Stint ohne Reifenschäden, Dreher oder Fehler hinzulegen, ist sehr schwierig“, so der Waliser. Es ginge immer darum, die richtige Balance zu finden. Das sei für ihn und M-Sport in Wales der Schlüssel zum Erfolg gewesen.
„Es war wirklich toll, so viel Unterstützung zu erfahren“, freut sich Evans. „Nicht nur meine Familie hat mir geholfen, sondern auch das Netzwerk rund um M-Sport.“ Er habe sich vor allem darüber gefreut, alle Gesichter am Ende der Rallye zu sehen. „Es waren so viele Menschen vor Ort. Ich glaube nicht, dass in Brenig jemals so viele Personen waren.“
Evans, der bei der Rallye Argentinien knapp an seinen ersten Sieg vorbeigeschlittert war, weil er in der Powerstage gepatzt hatte, sagt, er wolle nun noch mehr Rennen gewinnen. „Wir werden sehen, was das nächste Jahr bringen wird“, gibt sich der Waliser siegessicher. „Ich weiß nun, wie es sich anfühlt, zu gewinnen. Ich will dieses Gefühl unbedingt noch einmal spüren.“
© Motorsport-Total.com
Horrorfilme: Der Reiz des Gruselns
Wer sich zu Halloween auf der Couch oder im Kino gruseln will, schaut sich Horrorfilme an. Was Horrorfilme mit Sex zu tun haben und wann der fiktive Horror sogar Traumata hervorrufen kann.
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Bayerns Lucic fällt lange aus
Die Basketballer des Bundesligisten Bayern München müssen einige Wochen auf Flügelspieler Vladimir Lucic verzichten.
Der serbische Nationalspieler hatte sich beim Ligaspiel gegen die Frankfurt Skyliners (72:60) am Samstag einen Mittelfußknochen gebrochen. Lucic wurde bereits am Montagmorgen erfolgreich operiert und kann in einigen Wochen mit der Reha beginnen. Das vermeldete der Klub am Montag.
Damit fehlt der 28-Jährige auch im Spitzenspiel des EuropaCups am Mittwoch (19.00 Uhr/Telekom Sport) gegen den montenegrinischen Rekordmeister KK Buducnost Podgorica. Wie der Gegner, ist der Bundesliga-Zweite nach den ersten drei Spielen ungeschlagen und kann mit einem Sieg in Montenegro einen weiteren Schritt Richtung Top-16-Runde machen.
Wintzheimer und Co.: Das sind Bayerns Sturm-Varianten
Vor dem Abflug hatte Jupp Heynckes noch gemauert.
„Ich sage dazu erst heute Abend etwas auf der Pressekonferenz“, erklärte der Trainer des FC Bayern, angesprochen auf den Ausfall von Robert Lewandowski.
Knapp sieben Stunden später hatte sich der Routinier dann offenbar seine Gedanken gemacht, wie er den Torjäger im Champions-League-Spiel bei Celtic Glasgow (Dienstag, ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) ersetzen will.
„Natürlich ist das eine unerwartete Situation. Ich denke aber, dass ich eine gute Lösung finden werde“, sagte Heynckes, wollte sich aber nicht zu sehr in die Karten schauen lassen:
„Vielleicht spielen wir mit einem 4-4-2, mit Robben und Coman vorne – oder wenn beide auf dem Flügel spielen, kann man auch mit einem Mittelfeldspieler als hängendem Stürmer spielen. Das geht alles und ist alles eine Sache der Interpretation.“
Doch wie genau wird Heynckes‘ Taktik aussehen? SPORT1 nennt die möglichen Varianten.
– Manuel Wintzheimer
Der 18-Jährige ist der einzige verbliebene Mittelstürmer im Aufgebot, da der eigentliche Lewandowski-Backup Kwasi Okyere Wriedt nicht für die Champions League gemeldet wurde.
Doch Heynckes schloss einen Einsatz von Beginn an am Montagabend praktisch aus: „Er hat nicht oft bei uns trainiert. Ich kenne ihn nicht so gut, dass ich sagen könnte, es ist eine Möglichkeit.“
Angesichts der fehlenden Erfahrung des Torjägers der A-Junioren (zwölf Treffer bisher), der erstmals in der Königsklasse dabei ist, ist aber ein Einsatz als Joker denkbar, vor allem bei einem Rückstand.
– Arjen Robben
Der Ersatzkapitän hat als einziger gesunder Stammspieler schon mehrmals in seiner langen Karriere als Sturmspitze gespielt.
Besonders überzeugend gelang Robben das im DFB-Pokalfinale 2014, als er den kurz zuvor von Pep Guardiola aussortierten Mario Mandzukic als Mittelstürmer ersetzte – und mit einer starken Leistung und dem Führungstreffer beim 2:0 nach Verlängerung gegen Borussia Dortmund zum Matchwinner wurde.
„Warum nicht? Ich habe das schon öfter gespielt. Mein Profi-Debüt habe ich als Stürmer gegeben“, zeigte sich der 33-Jährige vor dem Abflug nach Glasgow alles andere als abgeneigt.
Die Dreierreihe dahinter könnten dann James, Thiago und Coman bilden.
– Doppelspitze mit Coman und Thiago
Ob Heynckes tatsächlich von seinem erfolgreich eingesetzten 4-2-3-1-System abrückt, ist ungeachtet seiner Aussage fraglich.
Letztlich würde es vermutlich darauf hinauslaufen, dass das Team mit Coman und Robben auf den Flügeln spielen würde, wobei der Niederländer oder aber einer der vier Mittelfeldspieler ins Zentrum vorrückt.
Im Mittelfeld könnte James auf der 10 und Thiago auf der Doppel-Sechs neben Javi Martinez spielen, was dann eher für Arturo Vidal auf der 8 anstelle von Sebastian Rudy sprechen würde.
Eine Doppelspitze würde also relativ viele Umstellungen nach sich ziehen, obwohl Heynckes eigentlich auf mehr Automatismen und Sicherheit setzen will.
– Thiago als „falsche Neun“
Diese von Heynckes ebenfalls genannte Variante erscheint am wahrscheinlichsten. Thiago hat schon vor seinem Wechsel nach München beim FC Barcelona öfter ganz vorne gespielt.
Dort agierte der Spanier dann aber nicht als echter Stoßstürmer, sondern als „falsche Neun“, zog sich also immer wieder zurück und überließ anderen Teamkollegen den Vorstoß in die Spitze.
So wie auch am Samstag beim FC Bayern in der zweiten Halbzeit gegen RB Leipzig, als er sich vor allem mit Vidal abwechselte. Der normalerweise deutlich defensivere Mittelfeldspieler hat die Position ganz vorne wegen seiner Kopfballstärke auch schon in der chilenischen Nationalmannschaft eingenommen.
Wahrscheinlicher aber ist, dass hinter Thiago die offensive Dreierreihe aus Coman links, James auf der 10 und Robben rechts gebildet wird.
Vor allem James könnte dann wie schon am Samstag gegen Leipzig immer wieder in die Mitte vorrücken, wo er sich neben seinem Tor zum 1:0 weitere gute Chancen erarbeitete. Auch Robben würde immer wieder vorne reinstoßen.
Dagegen kommt Coman als einziger klassischer Außenspieler nicht als Mittelstürmer in Frage, könnte aber stattdessen mit Robben auf den Flügeln rochieren, so dass das gesamte Offensivquartett durch permanente Positionswechsel für Verwirrung in der Glasgower Defensive sorgen würde.
Daher erscheint diese Möglichkeit am sinnvollsten, auch als Test, wie flexibel die Mannschaft im Spiel nach vorne nach einem Monat unter Heynckes bereits ist und wie gut sie eine weitere Zwangspause für Lewandowski auffangen könnte.
Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge zeigte sich jedenfalls zuversichtlich: „Vorne wird schon einer drin stehen, der Tore schießen kann.“
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Federer erreicht nächsten Meilenstein
Roger Federer hat zum achten Mal sein Heim-Turnier in Basel gewonnen und einen weiteren Meilenstein in seiner großen Karriere erreicht.
Der Grand-Slam-Rekordsieger aus der Schweiz setzte sich in einem umkämpften Finale 6:7 (5:7), 6:4, 6:3 gegen den Argentinier Juan Martin del Potro durch und ist mit seinem 95. Titel auf der ATP-Tour nun alleinige Nummer zwei der „ewigen“ Bestenliste.
„Die Fans haben mich die ganze Woche sehr unterstützt. Ich hoffe, ich kann das nächstes Jahr wieder erleben“, sagte der 36-Jährige, der im dritten Basel-Finale nach 2012 sowie 2013 gegen del Potro erstmals gewann und den Pokal aus den Händen des Schweizer Radsport-Olympiasiegers Fabian Cancellara entgegen nahm.
Federer kommt Connors näher
Der 36 Jahre alte Federer, dem nach seinem 144. Finale noch 14 Siege zur Bestmarke von Jimmy Connors (109) fehlen, feierte den siebten Turniersieg in seinem herausragenden Comeback-Jahr 2017. Mehr hatte er zuletzt 2007 (acht) geholt.
In seiner Geburtsstadt Basel hatte Federer erstmals 1998 im Hauptfeld gestanden und als 17-Jähriger sein Erstrunden-Match gegen Andre Agassi verloren. Erst acht Jahre später holte Federer in seinem dritten Baseler Finale den ersten Titel.
Angstgegner Del Potro leistet Widerstand
Gegen seinen „Angstgegner“ del Potro, gegen den er vier der acht jüngsten Duelle verloren hatte, darunter das Viertelfinale der US Open 2017, tat sich Federer erneut lange schwer und dominierte erst im dritten Satz. Erst nach 2:31 Stunden musste sich del Potro, in der Vorwoche bereits Sieger in Stockholm, geschlagen geben.
Der lange verletzte Turm aus Tandil hat aber in Basel trotz der Niederlage im Endspiel seine Chancen auf die erste Teilnahme an den ATP-Finals in London (12. bis 19. November) seit 2013 deutlich verbessert.
DHB-Frauen fertigen Niederlande ab
Die deutschen Handball-Frauen haben fünf Wochen vor der Heim-WM reichlich Selbstvertrauen getankt.
Die Mannschaft von Bundestrainer Michael Biegler besiegte den Vizeweltmeister Niederlande auch im zweiten Vergleich deutlich mit 36:26 (19:10) und präsentierte sich dabei in prächtiger Spiellaune. Bereits am Samstag in Magdeburg hatte der EM-Sechste Deutschland 23:18 gewonnen.
Beste Werferinnen im deutschen Team, bei dem sich 15 Spielerinnen in die Torschützenliste eintrugen, waren vor 9000 Zuschauern in der ausverkauften Berliner Max-Schmeling-Halle Kim Naidzinavicius (6 Treffer) und die erst 19-jährige Emily Bölk (4 Tore). Zudem überzeugte Torhüterin Dinah Eckerle mit zahlreichen Paraden.
Obwohl die Gäste ohne etliche ihrer Stars angetreten waren, dürften die beiden souveränen Siege der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) reichlich Rückenwind für die entscheidende Phase der WM-Vorbereitung geben. Vor dem Eröffnungsspiel gegen Kamerun am 1. Dezember in Leipzig testet Deutschland am 24. November noch in der Slowakei und empfängt einen Tag später Island in Dresden.
Coach Biegler hört nach der WM als Bundestrainer auf und betreut ab Jahresbeginn den Männer-Bundesligisten SC DHfK Leipzig. Sein Nachfolger beim DHB wird der niederländische Erfolgscoach Henk Groener, der Oranje bis 2016 betreut hatte.

