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Sieg im Doppel: Frankreich vor zehntem Titel

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Frankreich hat beim Davis-Cup-Finale das wichtige Doppel gewonnen – beim Stand von 2:1 fehlt den Gastgebern nur noch ein Sieg zum zehnten Titel.

In Lille setzten sich am Samstag Richard Gasquet und Pierre-Hugues Herbert gegen Ruben Bemelmans und Joris de Loore nach 3:03 Stunden mit 6:1, 3:6, 7:6 (7:2), 6:4 durch.

Im Duell der Topspieler könnte der Franzose Jo-Wilfried Tsonga am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Vizeweltmeister David Goffin bereits für die Entscheidung sorgen. Gewinnt der Belgier würde im Anschluss das Match zwischen Lucas Pouille und Steve Darcis die Entscheidung im Fußballstadion Stade Pierre-Mauroy bringen.

Zum Auftakt am Freitag hatten sich jeweils die Favoriten durchgesetzt. Goffin, der beim ATP-Saisonfinale in der vergangenen Woche erst im Endspiel am Bulgaren Grigor Dimitrow gescheitert war, schlug Pouille mit 7:5, 6:3, 6:1. Tsonga gewann gegen Darcis 6:3, 6:2, 6:1.

Während die Franzosen seit 16 Jahren auf den zehnten Titel im Davis Cup warten, spielen die Nachbarn um ihren ersten Triumph in der Geschichte des traditionsreichen Mannschaftswettbewerbs.

Belgien hatte sich ohne Goffin, der auf seinem Weg ins Finale von London Rafael Nadal und Roger Federer bezwang, in der ersten Runde in Frankfurt gegen Deutschland durchgesetzt. Für die Belgier ist es das dritte Davis-Cup-Finale nach 2015 (1:3 gegen Großbritannien) und 1904 (0:5 gegen Großbritannien).

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DHB-Frauen gewinnen WM-Generalprobe

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Die ersatzgeschwächten deutschen Handballerinnen haben auch den zweiten und letzten Härtetest für die Heim-WM gewonnen.

Sechs Tage vor dem Auftaktspiel in Leipzig gegen Kamerun (1. Dezember, 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) besiegte die Mannschaft von Trainer Michael Biegler, der auf acht Spielerinnen verzichtete, die Auswahl von Island mit 32:19 (17:12). Tags zuvor hatten die deutschen Frauen die Slowakei in Bratislava mit 23:22 (16:13) besiegt.

Biegler zufrieden

„Wir brauchen schon noch die Tage bis zum Turnierstart. Die Spielerinnen haben das überragend gelöst. Sie haben heute einen tollen Spirit gezeigt. Wir brauchen mehr Frische, um weniger Fehler zu machen“, bilanzierte Trainer Biegler nach der Partie bei SPORT1.

„Wir wissen, dass wir noch an jedem Baustein arbeiten müssen, wir müssen in allem noch ein bisschen konstanter werden. Aber der Auftritt ist leidenschaftlich, sympathisch“, bilanzierte der Trainer der DHB-Ladies. Anschließend bekräftigte er erneut sein Ziel: „Wir wollen nach Hamburg und leben diese Vision.“ 

Für die WM bleibt nach der gelungenen Generalprobe noch viel Luft nach oben. Gegen die international eher zweitklassigen Isländerinnen leistete sich das DHB-Team in der Abwehr zunächst zahlreiche Nachlässigkeiten – wohl auch geschuldet der strapaziösen nächtlichen Rückreise aus Bratislava. In der zweiten Halbzeit wirkten die deutschen Frauen allerdings schon viel konzentrierter, spritziger und besser aufeinander abgestimmt. 

Biegler schont zwei Spielerinnen

Nicht zum Einsatz kamen in Bratislava und Dresden unter anderem Kapitänin Anna Loerper (Muskelfaserriss) und Rückraumspielerin Xenia Smits (Fingerbruch). Bis zum kommenden Donnerstag, wenn Biegler seinen 16-köpfigen WM-Kader benennen muss, sollen die angeschlagenen Spielerinnen geschont werden und kein weiteres Verletzungsrisiko eingehen.

Die Vorfreude auf das Auftaktspiel am Freitag im Leipzig wächst stetig. „Wir fiebern schon seit Monaten darauf hin, dass wir zu Hause spielen können“, sagte Kapitänin Loeper am Rande des Spiels gegen Island bei Sport1 und ergänzte: „Wir haben eine tolle Mannschaft und hoffen, dass wir die Euphorie mitnehmen und den Druck etwas wegschieben können.“ 

Die Heim-WM wird das letzte Turnier für den geschätzten Biegler sein. Er wird nach dann 20 Monaten im Amt vom Niederländer Henk Groener abgelöst werden. „Wir wollen uns jetzt für die 20 Monate belohnen“, sagte Biegler mit Blick auf die WM. Die Zusammenarbeit mit der Mannschaft sei „überragend. Nun gilt es, die Qualität, die sich das Team erarbeitet hat, auch abzurufen.“

Deutschland trifft in der Vorrundengruppe D neben Kamerun auf Südkorea (3.), Serbien (5.), China (6.) und Vizeweltmeister Niederlande (8.). Die jeweils besten vier Mannschaften der vier Vorrundengruppen erreichen das Achtelfinale.

SPORT1 überträgt alle Auftritte der „DHB-Ladies“ und weitere ausgewählte Partien der Weltmeisterschaft LIVE im FREE-TV oder im STREAM.

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Gesundheit – Diese vier Keime können Krebs auslösen

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Infektionen mit Bakterien und Viren können Krebs zur Folge haben. Impfungen sind teilweise möglich.
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Automatisch in den Porno-Modus

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Microsoft baut an einem Browser, der beim Ansteuern heikler Webseiten automatisch in den Inkognito-Modus wechseln und keinen Verlauf mehr speichern soll.

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Plankpad: Spielerischer Weg zu starkem Rücken und Sixpack

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Die Fitness-Übung Planking ist so einfach und doch so effektiv. Während man den Körper gerade hält und sich nur auf Füßen und Unterarmen abstützt, werden im Vergleich zu anderen Übungen nämlich Muskeln im ganzen Körper und nicht nur in einem bestimmten Teil desselben aktiviert. Dadurch wird die Übung natürlich auch sehr anstrengend, wodurch die Position nur relativ kurz gehalten werden kann.

Plankpad 1

Mit Plankpad, das derzeit auf Kickstarter zu finden ist, wird die Übung mit Smartphone-Spielen kombiniert, wodurch die Position deutlich länger gehalten werden kann, was in Folge zu einem größeren Trainingseffekt führt. So kommt man schneller in den Genuss der vielen Vorteile des Plankings, darunter die Prävention und Minderung von Rückenschmerzen, bessere Haltung, Bildung eines Sixpacks und einer stärkeren Fettverbrennung.

Längere Ausdauer dank Smartphone-Spiele

Das Konzept des Plankpads ist einfach und zugleich gut durchdacht. Das Sportgerät ähnelt einem Balance-Board, das man nach links und rechts kippen kann, nur dass eben die Unterarme darauf abgelegt werden und nicht die Füße. Zudem wird das Handy zwischen den Armen platziert. Mit der dazugehörigen App kann nun eines von sechs Spielen geladen werden und während des Plankings gespielt werden. Die Steuerung erfolgt dabei einfach durch ein leichtes Kippen nach links oder rechts.

Plankpad 2

Dadurch, dass man sich beim Gebrauch des Plankpads nicht mehr darauf konzentriert, die Position so lange wie möglich zu halten, sondern sich voll und ganz auf das Spielen konzentriert, merkt man nicht mehr, wie die Zeit vergeht und kann so die Position deutlich länger halten als beim herkömmlichen Planking. Dementsprechend ist der Trainingseffekt natürlich auch höher und nebenbei wird sogar noch der Gleichgewichtssinn trainiert. Zudem bietet die App nicht nur Spiele, sondern auch Anleitungen für den perfekten Plank und Variationen der Übung.

Plankpad 3

Plankpad 4

Hohe Qualität und weitere Updates für die App

Ein Sportgerät wie das Plankpad muss teilweise sehr hohe Belastungen aushalten und sollte deshalb stabil gebaut sein. Hier punktet das Plankpad mit Holz hoher Qualität mit einem Walnuss-Finish, das nicht nur lange halten soll, sondern auch gut aussieht. Auf der Oberseite befindet sich ein weicher und scheißresistenter Schaumstoff, der ein angenehmes Training ermöglicht. Zusätzlich ist im Lieferumfang sogar eine Bodenmatte enthalten, die einerseits den Boden für Schäden schützt, andererseits aber auch ein Wegrutschen und störende Geräusche vermeidet.

Die App soll in Zukunft Updates mit noch mehr Spielen und sogar einem Multiplayer-Modus erhalten. Also macht es vielleicht sogar Sinn, gleich zwei der interessanten Fitnessgeräte vorzubestellen. Ein Exemplar kann auf der Kickstarter-Seite für 75 Euro erworben werden einen Zweierpack schon für 116 Euro. Die Kampagne war ein Riesenerfolg und das Finanzierungsziel von 10.000 Euro wurde bereits nach einem halben Tag erreicht. Jedoch läuft die Kampagne nur noch bis zum 29. November, wer also bald ein Plankboard sein Eigen nennen möchte sollte nicht allzu lange zögern. Mehr spannende Fitnessgeräte findet ihr hier.

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Rosberg: Bei Hamilton lässt die Motivation nach

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Mercedes-Pilot Valtteri Bottas hat sich die Pole Position beim Saisonfinale in Abu Dhabi gesichert und dabei erneut seinen Teamkollegen Lewis Hamilton hinter sich gelassen.

Der viermalige Weltmeister zeigte im Qualifying einige Patzer, was sein Ex-Teamkollege Nico Rosberg als Zeichen von fehlender Motivation nach dem Gewinn des Titels ausmachte.

Ferrari-Star Sebastian Vettel ist zuversichtlich, dass die Scuderia im Rennen auf Augenhöhe mit Mercedes ist und will die Saison mit einem Sieg abschließen.

SPORT1 fasst die Stimmen von Sky, RTL und der Pressekonferenz zusammen.

Valtteri Bottas (Mercedes), Startplatz 1: „Heute wurde es für mich immer besser – schon während des Trainings, aber auch im Qualifying. Ich habe es geschafft, hier und da etwas Zeit zu finden. Ich habe mich sehr gut gefühlt im Auto. Die erste Runde in Q3 war sehr gut. In Brasilien bin ich auch auf der Pole gestanden und konnte den Sieg nicht einfahren. Ich habe hier ein ganz klares Ziel vor Augen.“

Lewis Hamilton (Mercedes), Startplatz 2: „Ja, was für eine Runde von Valtteri. Er hatte ein unglaubliches Qualifying. Ich habe alles gegeben, aber habe einen kleinen Fehler gemacht und im Qualifying etwas an Pace verloren. Valtteri hat einen großartigen Job gemacht, ich freue mich für ihn.

Sebastian Vettel (Ferrar), Startplatz 3: „Es war insgesamt ein gutes Qualifying. Schade, dass wir nicht weiter vorne stehen. Morgen im Rennen sind wir hoffentlich etwas näher dran. Valtteri ist eine super Runde gefahren. Es sollte ein spaßiges Rennen werden. Überholen ist hier zwar nicht sehr einfach – aber auch nicht unmöglich. Wir wollen das Jahr mit Würde beenden und Ferrari auf das Podium bringen oder – wenn möglich – das Rennen gewinnen.“

Kimi Räikkönen (Ferrari), Startplatz 5: „Beim letzten Versuch hatte ich in Kurve 11 zu viel Übersteuern, dann habe ich es versaut – die letzten Kurven bin ich einfach schlecht gefahren. Ich weiß, dass wir im Rennen stärker sind als im Qualifying, und die Longruns von Freitag untermauern das. Ob das allerdings reicht, um auf das Siegerpodest zu springen, wird sich zeigen.“

Nico Hülkenberg (Renault), Startplatz 7): „Wir haben die Erwartungen erfüllt. Es war erwartungsgemäß sehr eng mit den Force Indias. Es ist ein gutes Quali-Ergebnis. Wir haben alles rausgeholt, von daher bin ich zufrieden.“

Pascal Wehrlein (Sauber), Startplatz 18:  „Das Auto fühlt sich seit dem letzten Rennen wieder gut an. Wir tun uns hier etwas schwer mit den Temperaturen. Als es wärmer war heute mittag, waren wir weiter vorn. Das wird schwierig für morgen, da wir spät fahren. Meine Runde war gut, aber ich habe etwas auf der Geraden verloren. Da müssen wir herausfinden, was mit dem Motor los war.“

…zu seiner Zukunft in der Formel 1: „Ich weiß momentan genauso wenig wie ihr. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.“

Toto Wolff (Mercedes-Motorsportchef): „Ich freue mich für Valtteri. Bei Lewis ist vielleicht ein bisschen die Luft raus. Das muss man nach dem Gewinn der Meisterschaft verstehen. Die Strecke liegt uns. Ich weiß nicht genau, woran das liegt. Alle drei Teams liegen auf Augenhöhe. Das verspricht ein spannendes Rennen. Wir waren alle im Training ungefähr gleich schnell – also im Rennen ist alles möglich.“

Nico Rosberg (Formel-1-Weltmeister 2016): „Meiner Meinung nach lässt bei Lewis die Motivation nach. Er ist ja schon Weltmeister. Das ist auch ein Stück weit normal. Der Valtteri ist voll motiviert und will alles rausquetschen. Bei Lewis hat man immer wieder Fehler gesehen – in jeder Runde. Wenn die Spannung raus ist, macht man eben mehr Fehler. Das hat man bei ihm bereits in Brasilien gesehen.“

Helmut Marko (Red-Bull-Motorsportkonsulent): „Also Mercedes ist hier nicht zu schlagen, wenn keine unerwarteten Reifenprobleme kommen. Mit der Downforce und der Power ziehen sie in Sektor 3 einfach davon. Die werden ihr eigenes Rennen fahren. Dahinter kann es zwischen Ferrari und uns spannend werden.“

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Tetsche-Cartoons: Was macht die Axt beruflich?

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Der Zeichner mit Spiegelei, Pümpel und Kondom kümmert sich heute um eine Axt beim Therapeuten.

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Wie gelingt die Verkehrswende?

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Mehr E-Autos, höhere Kosten für Autofahrer, Abschaffen der Diesel-Privilegien: Das fordert jetzt der Umweltrat, um die längst fällige Verkehrswende einzuleiten.
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WM-Quali: Benzing beschert Rödl Traum-Einstand

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Gelungenes Debüt für Henrik Rödl: Die deutschen Basketballer sind unter dem neuen Bundestrainer auch ohne zahlreiche Leistungsträger erfolgreich in die WM-Qualifikation gestartet.

Mit dem Europameister von 1993 an der Seitenlinie setzte sich die Nationalmannschaft in Chemnitz trotz einiger Schwierigkeiten 79:70 (40:41) gegen Georgien durch und löste die erste Aufgabe auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2019 in China.

„Glückwunsch an meine Mannschaft. Es war ein schwieriges Spiel“, sagte Rödl: „Der Sieg war sehr wichtig. Ich bin stolz auf meine Spieler. Das Team hat viel Energie.“ Bester Werfer bei den Gastgebern war der glänzend aufgelegte Kapitän Robin Benzing mit 25 Punkten.

Schon am Montag geht es für die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) in Schwechat gegen Gastgeber Österreich, der zum Auftakt in Serbien chancenlos war (64:85). Drei Mannschaften schaffen es nach Hin- und Rückspielen in die zweite Gruppenphase.

Rödl (48), der nach der erfolgreichen Europameisterschaft mit dem Aus im Viertelfinale von Istanbul den US-Amerikaner Chris Fleming beerbt hatte, konnte nur auf sechs EM-Fahrer setzen.

Spieler aus NBA und EuroLeague fehlen

Die deutschen NBA-Profis standen ebenso wenig zur Verfügung wie die Spieler von den Klubs aus der EuroLeague, die sich im Clinch mit dem Weltverband FIBA befindet und ihren Wettbewerb für die neu eingeführten Länderspielfenster nicht unterbrach.

Bei seiner Premiere in der Messe Chemnitz schickte Rödl, bis Sommer Assistenzcoach beim Nationalteam, zunächst ausschließlich erfahrene Spieler aufs Feld. Neben Benzing (28) standen Bastian Doreth (28), Karsten Tadda (29), Danilo Barthel (26) und Maik Zirbes (27) in der Startformation.

Beim Wiedersehen mit den Georgiern, gegen die in der EM-Vorrunde ein Sieg gelungen war (67:57), schlichen sich nach gutem Start (9:2) zu viele Fehler ein, beim ersten Rückstand (13:14) nahm Rödl eine Auszeit.

Da dem neuen Bundestrainer gleich fünf EuroLeague-Spieler fehlten, darunter Stützen wie Johannes Voigtmann (Vitoria/Spanien) und Maodo Lo (Bamberg), bekamen einige Neue ihre Chance. Dominic Lockhart (Göttingen), Andreas Obst (Erfurt) und Joshiko Saibou (Berlin) gaben ihr Debüt im A-Team. Wie zu erwarten war, hatte die umformierte Mannschaft aber ihre Probleme.

Rödl bleibt ruhig

Rödl agierte vor der Bank ruhig und gab seinen Schützlingen immer wieder gezielt Anweisungen. Der langjährige Nationalspieler sah viele vermeidbare Fehler, außerdem bekam die Abwehr den eingebürgerten Amerikaner Michael Dixon nicht in den Griff.

Es war vor allem Benzing zu verdanken, dass das Spiel offen blieb. Der Routinier übernahm in seinem 128. Länderspiel Verantwortung und traf gegen die Georgier, denen ebenfalls einige Topleute fehlten, hochprozentig. Das deutsche Team agierte im Schlussviertel konzentriert in der Abwehr und setzte sich ab, zwei Minuten vor dem Ende machte Benzing mit einem Dreier zum 77:64 alles klar.

Auch bei der nächsten Aufgabe gibt es keine Unterstützung von den EuroLeague-Profis. „Vor dem Österreich-Spiel werden keine Spieler mehr neu dazu kommen, das macht sportlich keinen Sinn“, sagte DBB-Präsident Ingo Weiss. „Wir spielen jetzt mit dieser sehr guten Mannschaft.“

Die Ergebnisse der Vorrunde sind enorm wichtig, sie werden mitgenommen. In der Hauptrunde muss das DBB-Team in einer Sechsergruppe mindestens Dritter werden, um ein Tickt für die WM zu erhalten. Bei der Endrunde 2014 war die deutsche Mannschaft nicht dabei.

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Gute Besserung: Bayern-Profis senden Genesungswünsche

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Die Profis des deutschen Rekordmeisters Bayern München haben ihrem verletzten Mitspieler Thiago besondere Genesungswünsche übermittelt.

Vor der Begegnung bei Borussia Mönchengladbach kamen alle Spieler in einem Trikot mit Thiagos Namen und seiner Rückennummer sechs auf den Platz. Auf der Brust stand: „Gute Besserung“.

Der Spanier reagierte bei Twitter auf diese nette Geste: „Danke Jungs!“. 

Thiago hatte sich im Champions-League-Spiel beim belgischen Meister RSC Anderlecht (2:1) am vergangenen Mittwoch einen Muskelteilriss im Oberschenkel zugezogen und wird den Münchnern lange fehlen.

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