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DFB beendet umstrittenes China-Projekt

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Das Gastspiel der chinesischen Junioren-Nationalmannschaft in der Regionalliga Südwest ist endgültig beendet.

Nachdem das Projekt am 24. November ausgesetzt wurde, einigten sich der DFB und der Chinesische verband darauf, die Freundschaftsspiel-Serie nicht weiter fortzusetzen.

Schon beim ersten Duell gegen TSV Schott Mainz war es zum Eklat gekommen. Auf der Tribüne hatten Zuschauer tibetische Flaggen gehisst. Die Chinesen werteten das als Affront gegen sich, weigerten sich weiterzuspielen. Die Begegnung wurde für eine halbe Stunde unterbrochen.

Der chinesische Verband hatte sein U20-Team daraufhin in die Heimat abgezogen.

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Wayne Marshalls Weihnachts-Interpretationen

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Wayne Marshall hat „O du fröhliche“ zum ersten Mal vor einem Weihnachtskonzert in München gehört. Heute ist es eines der Lieblingslieder des Chefdirigenten des WDR Funkhausorchesters. Auch ganz vorne dabei: „While shepherds watched their flocks“ aus England.
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Alle Jahre wieder!: So schön haben die Beutelspacher-Fünflinge bei stern TV Weihnachtsmusik gemacht

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Alle Jahre wieder haben die Fünflinge in der Weihnachtssendung musiziert. Wir haben die schönsten Eindrücke hier noch einmal zusammengestellt.

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Ex-Wimbledon-Siegerin Bartoli kündigt Comeback an

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Das kommt aus dem Nichts!

Ex-Tennisspielerin Marion Bartoli hat ihr Comeback angekündigt.

Auf Instagram verkündete die 33-Jährige in einem Video, dass sie im nächsten Jahr wieder spielen möchte. „Ich freue mich euch wiederzusehen und alle Emotionen mit euch zu teilen“, erklärte Bartoli.

Die Französin hatte im Jahr 2013 das Turnier in Wimbledon gewonnen. Nur einen Monat später verkündete sie ihren sofortigen Rücktritt.

„Große Herausforderung“

„Es wird eine große Herausforderung. Ich muss noch viel trainieren und hoffe wirklich, dass ich Mitte März für das Turnier in Miami bereit sein werde“, sagte Bartoli, die auf der WTA-Tour acht Turniersiege gefeiert hat.

Noch im Januar 2014 hatte die ehemalige Weltranglistensiebte eine Rückkehr auf die Tour kategorisch ausgeschlossen: „Meine Schulter ist für immer kaputt. Ich kann noch nicht einmal mehr aufschlagen“.

2016 litt Bartoli an einem mysteriösen Virus, durch den sie enorm an Gewicht verlor. Im November des gleichen Jahres lief sie nach ihrer Genesung – als Zeichen des Neustarts – den New York Marathon. Bei den French Open in der vergangenen Saison zeigte sich die Wimbledon-Siegerin aber wieder mit deutlich mehr Gewicht. 

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Löwen und Flensburg kämpfen um Tabellenspitze

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Ein Handball-Krimi kurz vorm Fest: Wenn sich im Nord-Süd-Gipfel der Bundesliga die Klingen von Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen und dem ersten Verfolger SG Flensburg-Handewitt kreuzen, steht für beide Klubs weit mehr auf dem Spiel als nur die gute Festtagslaune.

Es geht um Prestige und die Tabellenführung. „Wenn wir gewinnen, dann würde kein Team in der Tabelle weglaufen, sonst könnte es den Löwen gelingen“, sagte SG-Profi Lasse Svan im NDR vor dem Duell am Donnerstag (ab 20.45 Uhr im LIVETICKER auf SPORT1.de).

Auch Nikolaj Jacobsen ist sich der besonderen Bedeutung bewusst: „In der Rückrunde stehen wir beide nicht mehr vor so schweren Auswärtsspielen. Da werden wohl nicht mehr so viele Punkte abgegeben“, sagte der Löwen-Coach der Rhein Neckar-Zeitung

Vorentscheidung im Meisterkampf?

„Wir wollen nachlegen“, betonte daher auch Löwen-Kreisläufer Hendrik Pekeler. Der Europameister spielt eine starke Saison und kann mit seinem Team einen Vorsprung von drei Punkten auf die SG herauswerfen. Diesen wieder aufzuholen, wäre eine Riesenaufgabe für die Norddeutschen. 

Die Vorzeichen sprechen eher für die Löwen. Vier Erfolge hintereinander feierten die Mannheimer zuletzt, darunter war ein Kantersieg gegen den jetzigen Tabellendritten Füchse Berlin (37:23), die vor dem Duell ihrerseits noch an der Tabellenspitze gethront hatten.

Zwei Derbyniederlagen in Folge

Flensburg um Coach Maik Machulla muss dagegen erst beweisen, dass die bittere Heimklatsche gegen den THW Kiel vom 10. Dezember nicht mehr im Hinterkopf steckt. Es war die zweite Abreibung vom Landesrivalen binnen elf Tagen. Im Härtetest vor dem Duell gegen die Löwen gelang der SG aber bei der HSG Wetzlar ein 24:19-Erfolg und die Rückkehr auf Rang zwei.

Dieser Platz erhält in der Endabrechnung eine deutlich größere Relevanz als zuvor, denn die Bundesliga wird in der kommenden Saison nur noch mit zwei Klubs in der Champions League antreten.

Das Exekutivkomitee der Europäischen Handball-Föderation (EHF) beschloss auf einer Sitzung am Rande der Frauen-WM in Hamburg, keine Wildcard an einen deutschen Verein zu vergeben. Damit werden in der kommenden Saison nur der deutsche Meister und der Vizemeister in der Königsklasse vertreten sein.

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Geschenke, Essen und Gesellschaft – So kommen Sie gesund durch die Weihnachtstage

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So schön es ist, Weihnachten zu feiern – manche befürchten, dass das Fest unangenehme Nebenwirkungen hat. Wir geben Tipps für die kommenden Tage.
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Android-Malware: Loapi lässt das Smartphone anschwellen

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Eine neue Malware beteiligt Smartphones an DDoS-Attacken, bucht Bezahldienste, schürft heimlich eine Kryptowährung – und kann sogar Geräte beschädigen.
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Doiy: Praktisches Spaghetti-Maß für jeden Hunger

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Kochen ist nicht für Jedermann so einfach, wie es oft im Fernsehen oder bei Freunden aussieht. Wenn man sich mit diesem Satz angesprochen fühlt und sogar das Abschätzen der richtigen Menge an Spaghetti eine Schwierigkeit darstellt, dann solltet ihr jetzt ganz genau zuhören. Wir haben eine praktisches Küchen-Gadget für Pasta-Liebhaber gefunden und möchten es euch nicht vorenthalten. Genauer geht es um das Spaghetti-Maß von Doiy – Nudelt mag doch jeder!

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Beim Doiy Spaghetti-Maß handelt es sich um eine Acryl-Schablone, die genau so viel Spaghetti aufnimmt, wie das Symbol durch welches man die Pasta steckt essen könnte. Das Spaghetti-Maß ist 17 x 7 x 0,2 Zentimeter groß und nimmt somit auch nicht viel Platz in kompakten Küchen ein. Auf der Schablone ist ein Kind, eine Frau, ein Mann und ein Pferd zu sehen. Die Idee kam durch die typisch englische Redewendung “I could eat a horse!” und kann wohl am besten mit dem deutschen Sprichwort “Einen Bärenhunger haben!” gleichgesetzt werden.

Immer die richtige Menge Spaghetti im Topf

Wenn man also das nächste Mal nach Hause kommt und nur eine normale Portion Spaghetti haben möchte, dann nimmt man also das Symbol der Frau oder des Mannes zur Hilfe. Möchte man für eine vierköpfige Familie kochen, greift man eher direkt zum Pferd. Die Idee hinter dem Spaghetti-Maß gefällt uns gut und wir denken, dass sich das Küchen-Gadget als gute Geschenkidee für Studenten eignet oder auch als Geschenk zur Wohnungseinweihung oder Ähnliches. Für 9,95 Euro ist das Doiy Spaghetti-Maß erhältlich.


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LMP1 2018: Drastische Strafen bei Datenmanipulation

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Kurz vor Weihnachten haben der Le-Mans-Veranstalter ACO und die FIA die sportlichen Regularien für die WEC-„Supersaison“ veröffentlicht. Neben der neu eingeführten Balance of Performance für LMP2-Fahrzeuge findet sich in den Regeln auch ein Hinweis auf die Equivalence of Technologies (EoT) in der LMP1-Klasse. Der Paragraph 7.4 legt genau fest, nach welchen Kriterien Anpassungen zwischen Hybriden und Nicht-Hybriden vorgenommen werden.

Zur Angleichung der Performance zwischen den beiden Konzepten wird das schnellste Fünftel aller Runden in einem Rennen in Bezug auf die Rundendistanz herangezogen: Absolviert das siegreiche Fahrzeug 200 Runden, fließen die 40 schnellsten Runden in die Analyse ein. Bei den Hybriden wird es auf jeden Fall Toyota sein, bei den Nicht-Hybriden gibt es einen Wettbewerb zwischen mehreren Privatteams. Herangezogen werden auch hier die schnellsten 20 Prozent der absolvierten Runden des „Klassenbesten“. Weiterhin gilt, dass die Hybriden einen Reichweitenvorteil genießen sollen.

Geregelt wird die Equivalence of Technologies wieder über Anhang B des Technischen Reglements, das noch nicht veröffentlicht wurde. Fest steht allerdings bereits, dass Datenverfälschung drastisch bestraft wird. Eine 5-Minuten-Stop-and-Go ist als Mindeststrafe verankert, es kann aber weitere Konsequenzen geben. Das gilt auch für Fahrzeuge, deren Performanceniveau überraschend über dem zu erwartenden Wert liegt. Hier soll Sandbagging vor bestimmten Läufen vorgebeugt werden.

Eine weitere Neuerung stellt die Einführung eines umgekehrten „Strafpunktesystems“ dar: Jeder Fahrer startet mit zwölf Punkten in die Saison, von denen die Rennleitung bei Vorfällen auf der Strecke bis zu sechs abziehen kann. Sollte ein Fahrer die Null erreichen, wird er für das nächste Rennen automatisch gesperrt. Nach einer Sperre startet ein betroffener Fahrer wieder bei zwölf Punkten.

Testfahrten in der LMP1-Kategorie wurden noch einmal massiv eingeschränkt: Jedem Team stehen nach Saisonstart nur noch drei private Testtage während der Saison zur Verfügung statt wie bisher sieben.

Auch wurden die Fahrzeiten für das 1.500-Meilen-Rennen von Sebring im März 2019 sowie Regularien zur Fahrer-Einstufungen festgelegt. Aufgrund des Winterkalenders können diese sich neuerdings innerhalb einer WEC-Saison ändern. Die Regel besagt, dass für einen Fahrer bis zu den 24 Stunden von Le Mans 2019 das Rating von 2018 gilt. Ausnahme: Wenn ein Fahrer erst 2019 sein WEC-Debüt gibt, gilt das 2019er-Rating.

© Motorsport-Total.com

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„Grüezi, Moin, Servus!“: Klasse Klopse, aber wie heißen die eigentlich richtig?

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Sorgfältige Recherche und die Auswertung zahlreicher Daten dienten dem Autorenteam als Grundlage für das Buch „Grüezi, Moin, Servus!“, das am 15.12.2017 erscheint. Das erste Kapitel unter der Rubrik „Speisen und Getränke“ ist einer Lieblingsspeise der Fleischfreunde gewidmet. Mit der freundlichen Genehmigung des Verlages dürfen wir es hier veröffentlichen.

Gebratener, flacher Kloß aus zerkleinertem Fleisch

Wenn’s schnell gehen muss, aber unbedingt Fleisch auf den Tisch soll, dann gehört der „gebratene, flache Kloß aus zerkleinertem Fleisch“ dazu, eines der einfachsten und am weitesten verbreiteten Gerichte. Aber wie nennt man dieses Gericht? Das Deutsche hat dafür eine Reihe von verschiedenen Bezeichnungen, die ihre ganz eigenen Geschichten haben.

Im Nordwesten Deutschlands, zwischen Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz (plus Kurpfalz), wird dieser Kloß Frikadelle genannt. Das Wort ist im 17. Jahrhundert über das Niederländische aus dem Französischen entlehnt worden (wie übrigens auch Frikassee). Es kann auf das lateinische Verb frīgere zurückgeführt werden, das „rösten, braten“ bedeutet und das wir auch in den Wörtern (Pommes) Frites, frittieren oder Frittaten wiederfinden. Frikadelle weist also in erster Linie auf die Zubereitungsart hin.

CoverAndere Bezeichnungen im deutschsprachigen Raum beziehen sich dagegen auf die äußere Form des Gerichts. So z. B. das Wort Bulette, das ebenfalls aus dem Französischen übernommen wurde – französisch boulette ist eine Verkleinerungsform von boule („Kugel“) und wird im Französischen nicht nur, aber ebenfalls häufig in kulinarischer Bedeutung verwendet. Dass Bulette in Ostbelgien und Luxemburg üblich ist, erklärt sich aus dem unmittelbaren Kontakt zur französischsprachigen Küche. Es ist aber im 19. Jahrhundert auch ins Berlinische gelangt – ob nun mit französischsprachigen Einwanderern und/oder weil die französische Cuisine in hohem Ansehen stand – und hat sich von dort aus offenbar stark ausgebreitet, in erster Linie in Brandenburg und Vorpommern, aber auch in Sachsen. Wie diese – und im Folgenden noch weitere – Beispiele zeigen, sind Entlehnungen aus dem Französischen gerade bei Speisen und Gerichten weit verbreitet. Mögen heute Pizza, Pulled Pork und Pad Thai die Systemgastronomie dominieren – vom 17. bis zum 19. Jahrhundert kam das, was als fein galt und fremdländisch klang, aus der französischen Küche.

Frikadellen-Namen

So spricht der Osten

Es geht natürlich auch germanisch-deftig: Besonders in Mecklenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen heißt das Gericht Klops (oder auch Brat- oder Fleischklops). Dieses Wort trat zuerst im Nordostdeutschen auf: Wer kennt nicht die Königsberger Klopse? Wahrscheinlich ist es eine Entlehnung aus dem Schwedischen, wo kalops oder kollops eine „gebratene Fleischscheibe“ (in der Regel nicht aus zerkleinertem Fleisch) bedeutet, so wie collop im älteren Englischen. Schwedische und englische Etymologen schieben die Entstehung des Worts jeweils der anderen Sprache zu. Es scheint jedenfalls aus den Wörtern für „Kohle“ und „hüpfen“ zusammengesetzt zu sein, bedeutet also ungefähr „das, was auf dem Grill hüpft“. Klops wird aber auch mit dem niederdeutschen bzw. „plattdeutschen“ Verb kloppen in Verbindung gebracht. Das Wort Klops würde sich nach dieser Deutung darauf beziehen, dass man die Fleischmischung flach klopft. Das sollte man mit Königsberger Klopsen natürlich nicht machen!

Das sagt man im Süden

Im Süden des deutschen Sprachgebiets sind meist Wortverbindungen oder Wortzusammensetzungen üblich: Der erste Teil besteht aus Fleisch- oder einer anderen Bezeichnung für das „zerkleinerte Fleisch“, nämlich Hack- oder – hier wieder mit einem Lehnwort aus dem Französischen – Faschiertes. Der zweite Teil wird dann durch einen Ausdruck gebildet, der sich auf die Form des Gerichts bezieht. In Baden-Württemberg (ohne die Kurpfalz), Bayerisch-Schwaben und in Franken sagt man meist Fleischküchle, im übrigen Bayern Fleischpflanzl oder Fleischpflanzerl, also mit den für die jeweiligen Regionen typischen Verkleinerungsformen. Sowohl -küchle als auch –pflanz(er)l vergleichen das Gericht mit einem „kleinen Kuchen aus Fleisch“ – so sehen sie ja auch aus, wenn sie ein wenig flachgeklopft sind. Bei -pflanz(er)l ist der Bezug zu „Kuchen“ nicht ganz so offensichtlich: Es handelt sich hier wohl um eine Abänderung aus Pfann-Zelten mit dem Grundwort Zelt(e)n, was „flacher Kuchen“ bedeutet. So heißen auch „Lebkuchen“ in Bayern und Österreich oft noch Lebzelten.

Ein Blick nach Österreich

In Österreich gilt überwiegend Fleischlaiberl, Fleischlaberl oder auch schon einmal Fleischlaibele, da hat man eher an eine Ähnlichkeit mit einem kleinen Brotlaib gedacht. Vor allem im Osten und Südosten Österreichs heißt es daneben faschiertes Laibchen. Faschieren bedeutet „durch den Fleischwolf drehen“ und kommt von französisch Farce („Füllung“), das seinerseits auf lateinisch farcīre („stopfen“) zurückgeht. Das gehackte Fleisch hat seinen Namen hier also von der Verwendung als Füllmasse in der raffinierten Küche – gegenüber Rezepten wie „Schnecken mit Farce“ oder „Taube mit Faschiertem gefüllt“ ist das Braten eines Stücks Hackfleischmasse natürlich schon eher simpel.

Zurück zum Osten

Wenn man etwas genauer in die bunte Sprachlandschaft der östlichen Bundesländer in Deutschland schaut, entdeckt man neben den beiden stark verbreiteten Bezeichnungen Bulette und (Brat-/Fleisch-)Klops noch zwei weitere Wörter mit auffälliger regionaler Verteilung. In Teilen von Sachsen-Anhalt, Thüringen und dem südlich angrenzenden Oberfranken ist Klößchen üblich oder auch Fleisch-/Gehacktesklößchen. In den südlichen Teilen Sachsens wird der Anglizismus Beefsteak verwendet. Dass man als Steak ein Gericht bezeichnet, das nicht aus einem Fleischstück, sondern aus zerkleinertem Fleisch besteht, mag zunächst verwundern. Aber bei einem Kalbsbutterschnitzel der Wiener Küche sollte man auch nicht ein Schnitzel aus einem Stück Kalbsfleisch erwarten … Wenn man sich zudem vor Augen hält, dass Beefsteak eine Verkürzung von Deutsches Beefsteak ist, wird klarer, dass die Erfinder der „deutschen“ Version des Fleischgerichts nicht den Anspruch erheben wollten, es könne an das englische Original heranreichen. Ein richtiges Steak konnten sich im 19. Jahrhundert, als Beefsteak ins Deutsche übernommen wurde, nur wenige leisten – und das waren im Fall des Beefsteak vor allem die höheren Kreise in Preußen, Sachsen und anderen nord- und ostdeutschen Staaten. Was das gesellschaftliche Leben betraf, orientierten sich diese Kreise immer weniger am französischen savoir vivre, sondern am lifestyle Englands, einschließlich dessen überschaubarer Kulinarik: So wurden der Toast, der Pudding, der Keks (ursprünglich die Cakes) und auch das Beefsteak im Deutschen im Laufe des 19. Jahrhunderts populär – Letzteres eben in einer etwas abgewandelten Form, die es auch breiteren Gesellschaftsschichten erlaubte, ein wenig an der englischen Lebensart teilzuhaben.

Hallo Schweiz!

Die Deutschschweizer beziehen sich bei dem Wort Hacktätschli wie auch beim Hackplätzli mit Hack- als erstem Wortbestandteil zunächst auf die Zerkleinerung des Fleisches und mit den beiden Verkleinerungsformen -tätschli und -plätzli auf die flache Form des Gerichts. Tätsch kann verschiedene Arten von flachrunden Speisen bezeichnen; so heißt etwa eine bestimmte Zubereitungsart von Kartoffelpuffern einfach Tätschli. In Vorarlberg verwendet man eine Mischung aus deutschschweizerischen und österreichischen Varianten, indem man das Hack- mit einer für die Region typischen Ausspracheform von „Laibchen“, nämlich -loable, zu Hackloable verbindet. In Südtirol sind Fleischkrapfen oder – wieder mit einer Verkleinerungsform – Fleischkrapferl die üblichen Varianten.

So wird die Frikadelle zum Ges… Pimp my Fast Food (2135211)

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