John Travolta ist zurück auf der Tanzfläche. Zusammen mit Rapper 50 Cent zeigt der „Grease“-Star noch einmal seine berühmten Tanzmoves und begeistert damit viele seiner Fans.
Nagelsmann: Bin als Trainer an Wagner gewachsen
Wie tickt Sandro Wagner als Mensch? Das ist die große Frage, die über seiner Ausbootung aus Deutschlands WM-Kader steht.
Geht es nach Bundestrainer Joachim Löw, gibt es an dem Stürmer charakterlich nichts auszusetzen.
Erst am Dienstag hat Löw über Wagner gesagt: „Er hat seine Spiele bei uns mit vollem Engagement absolviert und einen sehr guten Charakter.“ Da begründete er gerade dessen Nichtnominierung. Mit Komplimenten kann man jemandem das WM-Aus auch erleichtern.
Ist Wagner ein Querkopf?
Jedem, nur nicht Wagner. Der hält sich nämlich selbst für jemanden, der Dinge anspricht. Ein Geradeaus-Typ eben.
Diese Art passt angeblich nicht zu den Entscheidungsträgern im DFB-Team. So sieht es Wagner. Deshalb ist er inzwischen sogar aus der Nationalmannschaft zurückgetreten.
Welche Version stimmt denn nun? Ist Wagner ein Querkopf, der sich über die Interessen des Kollektiv stellt? Oder mag der Bundestrainer einfach keine unmündigen Spieler bei sich?
Einer der wissen muss, wie Wagner tickt, ist Julian Nagelsmann, sein Ex-Trainer aus Hoffenheim.
Nagelsmann: Man muss Typen wie Wagner auch Raum geben
Der Bild sagte Nagelsmann vor gut einer Woche, Wagner sei „ein außergewöhnlich toller Mensch, der auf dem Feld nicht immer ganz einfach zu führen war“. Er fügte hinzu: „Das weiß er auch – glaube ich.“
Nichtsdestotrotz hat Nagelsmann Wagner als bereichernd empfunden. „Es ist für die Entwicklung eines Trainers wertvoll, auch mal mit jemanden zu arbeiten, der nicht ganz stromlinienförmig ist“, sagte er, „das hat mich auch wachsen lassen. Ich hatte davor eher weniger komplizierte Spieler.“
Für Nagelsmann war Wagner ein Spieler, der sich von Mal zu Mal im Grenzbereich bewegt hat. „Es gibt auch mal Situationen, wo du drüber hinweg schauen musst über irgendwas, was du nicht sofort sanktionieren willst“, sagte er über seinen Ex-Spieler.
Insgesamt verteidigte Nagelsmann Fußballer vom Schlage Wagners jedoch. „Es ist wichtig, dass man Leute, die eine Meinung haben, diese auch äußern lässt und sie nicht immer klein bügelt“, sagte er. Man müsse solchen Profis „auch einen gewissen Raum“ geben, „wenn sie ein bisschen extrovertierter sind, das auch auszuleben“.
Als versteckte Kritik an Löws Personalentscheidung kann man sein Plädoyer allerdings nicht deuten. Nagelsmanns Aussagen entstanden, bevor Löw seinen Kader bekanntgab.
Sieg im fünften Spiel: Bayern und ALBA im Halbfinale
Die beiden Titelfavoriten Bayern München und ALBA Berlin haben sich ins Playoff-Halbfinale der Basketball-Bundesliga (LIVE im TV auf SPORT1) gerettet.
Bayern entschied das fünfte Duell gegen die Frankfurt Skyliners deutlich mit 90:70 (39:37) für sich, auch ALBA Berlin gewann das Entscheidungsspiel gegen die EWE Baskets Oldenburg souverän mit 85:68 (45:35).
Die beiden besten Teams der Hauptrunde setzten sich damit in der Best-of-five-Serie jeweils mit 3:2 durch. Im Halbfinale bekommen es die Bayern mit Titelverteidiger Brose Bamberg zu tun, die Berliner treffen auf die MHP Riesen Ludwigsburg.
Bayern-Stars schauen zu
Die Bayern starteten nach dem deutlichen 85:50-Sieg am Dienstag denkbar schlecht in das Entscheidungsspiel. Vor 5534 Zuschauern geriet der Pokalsieger nach dem ersten Viertel mit zehn Punkten in Rückstand.
Doch eine starke Aufholjagd brachte dem Team von Trainer Dejan Radonjic noch die Halbzeitführung. In der zweiten Spielhälfte setzten sich die Münchner vor den Augen von Uli Hoeneß, Sandro Wagner, Arjen Robben und Javi Martinez auch dank des überragenden Stefan Jovic (19 Punkte, zehn Rebounds, sieben Assists) deutlich ab.
„Es war ein großer Kampf. Das hat uns für die nächsten Aufgaben vorbereitet“, sagte Nationalspieler Danilo Barthel bei Telekom Sport.
In Berlin zog ALBA nach einem ausgeglichenen Start vor 8115 Zuschauern im zweiten Viertel davon. Angeführt von Marius Grigonis (16 Punkte), Niels Giffey und Joshiko Saibou (je 15) war die Führung der Mannschaft von Trainer Aito Garcia Reneses nie in Gefahr. Eine gute Leistung von Topscorer Rickey Paulding mit 18 Zählern war für Oldenburg zu wenig. Der Heimvorteil machte in dieser Viertelfinal-Serie den Unterschied aus, alle fünf Spiele gewannen die Gastgeber.
„Heute war die Energie ausschlaggebend, mit der wir gespielt haben. Großen Respekt an Oldenburg, die eine viel kleinere Rotation gespielt haben als wir“, sagte Saibou.
Die Spiele im Stenogramm:
ALBA Berlin – EWE Baskets Oldenburg 85:68 (45:35)
Beste Werfer: Grigonis (16), Saibou (15), Giffey (15), Butterfield (11) für Berlin – Paulding (18), Moore (10) für Oldenburg
Zuschauer: 8115
Playoff-Endstand: 3:2
Bayern München – Fraport Skyliners 90:70 (39:37)
Beste Werfer: Jovic (19), Cunningham (15), Redding (13), Djedovic (12), Booker (12), Barthel (11) für München – Robertson (19), Scrubb (14) für Frankfurt
Zuschauer: 5534
Playoff-Endstand: 3:2
Zverev kämpft sich ins Viertelfinale
Alexander Zverev ist auf Sand derzeit nicht zu stoppen.
Der Weltranglistendritte, der zuletzt in München und Madrid triumphiert hatte, setzte sich gegen den Briten Kyle Edmund 7:5, 7:6 (13:11) durch.
Dabei gab Zverev (21) gegen seinen zwei Jahre älteren Kontrahenten erstmals seit zwei Wochen wieder seinen Aufschlag ab und musste im zweiten Durchgang sogar zwei Satzbälle abwehren. Nach 1:58 Stunden verwandelte der sichtlich müde Zverev jedoch seinen achten Matchball zum Sieg (DATENCENTER: Ergebnisse aus Rom).
„Kyle ist im Moment einer der besten Spieler der Welt, er stand bei den Australian Open im Halbfinale. Er spielt unheimlich aggressiv. Daher bin ich einfach froh, im Viertelfinale zu sein“, sagte Zverev bei Sky.
Am Freitag trifft der Titelverteidiger im Foro Italico auf den an Position neun gesetzten Belgier David Goffin, der von der Aufgabe des Argentiniers Juan Martin del Potro profitierte. Das bislang einzige Duell zwischen Zverev und Goffin auf der ATP-Tour gewann der gebürtige Hamburger vor zwei Jahren auf Sand in München.
Gojowczyk scheitert
Für Philipp Kohlschreiber und Peter Gojowczyk kam dagegen das Aus.
Der 28-Jährige Gojowczyk musste sich im Foro Italico in der Runde der letzten 16 dem Italiener Fabio Fognini mit 4:6, 4:6 geschlagen geben.
Gojowczyk durfte sich nach der Niederlage gegen den Favoriten allerdings damit trösten, dass er mit seinen zwei Siegen in der „ewigen Stadt“ am Montag als Nummer 49 erstmals in die Top 50 der Weltrangliste einziehen wird.
Kohlschreiber war gegen den Kei Nishikori beim 1:6, 2:6 chancenlos.
„Ich hätte mich heute am liebsten ausgewechselt“, sagte Kohlschreiber nach der zweiten Niederlage im zweiten Aufeinandertreffen mit dem zuletzt lange am Handgelenk verletzten Japaner.
Djokovic jetzt gegen Nishikori
Der frühere US-Open-Finalist Nishikori bekommt es in der Runde der besten Acht mit dem ehemaligen Weltranglistenersten Novak Djokovic zu tun.
Der frühere Dominator aus Serbien kommt nach seiner Formkrise und einer Ellbogen-Operation immer besser in Schwung, gegen den Spanier Albert Ramos Vinolas gewann der Vorjahresfinalist im Achtelfinale 6:1, 7:5.
Zuckerberg will vor EU-Parlament erscheinen
Der Facebook-Chef habe die Einladung nach Brüssel angenommen, erklärt EU-Parlamentspräsident Tajani. Dort will er sich nach dem Datenskandal erklären.
So Fake-verseucht ist Facebook
Mehr als eine Milliarde falscher Konten hat Facebook laut „Transparenzbericht“ gelöscht. Algorithmen scannen immer mehr Beiträge nach verdächtigen Inhalten. In Deutschland schnellt die Zahl der Sperren wegen Holocaust-Leugnung hoch.
ARRIVAL: Designer-Lautsprecher mit außergewöhnlichem Design
Obwohl der Markt an Bluetooth-Lautsprechern wohl schon seit einer Weile gesättigt, wenn nicht sogar übersättigt ist, gibt es immer wieder neue Bewerber, die mit ihrem Modell aus der Masse herausstechen wollen. So auch PIBA mit ihrem Bluetooth-Lautsprecher ARRIVAL.

Dabei ist das Auffälligste wohl das außergewöhnliche Design des Speakers; von vorne betrachtet sieht dieser nämlich aus wie eine einfache runde Platte auf einem Ständer und fügt sich so ideal neben kunstvollen Vasen oder Töpfen ein.
ARRIVAL – minimalistisches Design für einen klaren Sound
Im Gegensatz zum Großteil der anderen Bluetooth-Lautsprecher ist ARRIVAL nicht dazu designet worden, um im Freien laut Musik abzuspielen. Vielmehr wurde er entwickelt, um die eigenen vier Wände mit musikalischen Klängen zu füllen und dort richtig in die Musik einzutauchen und sie zu genießen. Passend dazu hat der Speaker ein sehr minimalistisches Design und reiht sich nahtlos neben diversen Dekorationsgegenständen ein.
Das Design strahlt jedoch nicht nur Ruhe und Ordnung aus, sondern hat auch einen ganz praktischen Nutzen. Denn ARRIVAL berührt den Untergrund, auf dem er steht, nur minimal an drei Punkten, wodurch Vibrationen an dessen Oberfläche weitestgehend verhindert werden. So bleibt am Ende wirklich nur der eigentliche Klang der Musik und kein lästiges Geräusch, wenn die Gegenstände auf der Unterfläche im Rhythmus der Musik vibrieren.


Kraftvolle Bassfrequenzen durch intelligente Bauweise
Trotz der relativ kompakten Größe des Lautsprechers verspricht der Hersteller wesentlich kraftvollere Töne im unteren Frequenzbereich als bei der Konkurrenz. Durch die relativ große Oberfläche der Vorderseite des Speakers haben die tiefen Töne einen wesentlich größeren Raum, um sich zu entfalten und werden entsprechend druckvoll an die Umgebung abgegeben. Ein Vorteil hierbei ist auch, dass die Aufwertung der Bassfrequenzen aufgrund physischer Umstände passiert und nicht auf digitale Art und Weise, wie dies bei vielen Lautsprechern mit „Bass Boost“ der Fall ist. Doch das ist nicht der einzige Vorteil dieser Bauweise. Sie führt zudem dazu, dass der Klang des Speakers viel gleichmäßiger im Raum verteilt wird als dies bei herkömmlichen Modellen der Fall wäre.

Wer Interesse an ARRIVAL hat, muss sich zwischen zwei Modellen entscheiden: Dem ARRIVAL und dem ARRIVAL PLUS. Letzterer zeichnet sich durch einen größeren Durchmesser (28 cm im Vergleich zu 20 cm) und dadurch auch durch einen etwas kraftvolleren und voluminöseren Sound aus, womit er sich ideal für Menschen mit einem höheren Anspruch an die Wiedergabequalität der Musik eignet. Trotz der großen Versprechungen des Herstellers gibt es ARRIVAL zum verhältnismäßig kleinen Preis. Für die normale Version werden auf Kickstarter 40 Euro fällig, die PLUS-Version schlägt mit 70 Euro zu Buche. Die Auslieferung ist für August 2018 angesetzt.
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Kleiderschrank aus Altkleidern: Trend zu Secondhand: Diese Bloggerinnen tragen Klamotten, die sie auf der Straße finden
Jedes Jahr landen in Deutschland Tonnen an Kleidern einfach im Müll. stern TV hatte vor wenigen Wochen mit dem „Kleiderfasten“-Experiment zu mehr Besonnenheit beim Kauf und Aussortieren von Kleidung aufgerufen. Nachhaltigkeit liegt im Trend – besonders, weil wir alle die Produktionsbedingungen dahinter kennen. Und auch die Altkleiderberge wachsen schließlich ins Unermessliche. Voll im Trend liegen deshalb auch Anna Vladi (29) und Karina Papp (30) mit ihrem Instagram-Blog „Found on the street“: Die Styles, die die beiden Berlinerinnen dort präsentieren, sind ausschließlich aus Klamotten zusammengestellt, die sie auf der Straße oder im Müll gefunden haben. Die beiden Freundinnen haben sich schon seit vier Jahren nichts mehr selbst gekauft. Denn in Berlin, wo neue Modetrends so schnell wieder gehen, wie sie kommen, liegt nicht das Geld auf der Straße, sondern: Kleidung. In der ganzen Stadt stehen auf den Bürgersteigen Regale mit Klamotten, die zu verschenken sind. Hier darf sich jeder bedienen. Anna und Karina haben daraus ihr Konzept gemacht. „Man muss nicht unbedingt was kaufen. Es gibt so viele Sachen in der Welt, die liegen da einfach“, sagt Karina.
„Wir mögen Kleidung, die Geschichten erzählt“
Als die beiden vor ein paar Jahren aus Russland hierher kamen, war Shopping auch für sie das Tollste, sagen sie. Doch dann stellten sie fest, dass sie ihren eigenen Stil so nicht entwickeln konnten. Die meisten Leute treibe stets der Gedanke an, etwas komplett Fabrikneues haben zu wollen. Bei ihnen habe sich das mittlerweile geändert, erklärt Karina: „Wir mögen lieber Kleidung, die Geschichten erzählt. Wir werden mit unserem Projekt natürlich nichts großartig ändern. Aber für uns selbst fühlt es sich falsch an, für etwas zu bezahlen, das es schon gibt – und Teil dieser großen Maschinerie zu sein.“
bloggerinnen_stv3Aber welche Styles lassen sich aus gefundenen Klamotten zusammenstellen? Und wie tragbar sind die Sachen noch? Wir haben Anna und Karina bei einem Streifzug durch Berlins Kreuzberg, Neukölln und Friedrichshain begleitet. Tatsächlich haben wir mit ihnen an zahllosen Straßenecken und vor Wohnhäusern gut erhaltende Kleidung gefunden: Röcke, T-Shirts, Hosen und Pullis – alles Mögliche, Stangenware sind die Sachen aus vergangenen Zeiten meist nicht, was Karina und Anna freut. Und: Sie finden immer genug in ihrer Größe. Sonntags stünden die meisten Kisten und Regale auf der Straße, sagen die beiden. Dann ziehen sie auch schon mal gezielt los. Seit dem Start ihres Blogs vor einem Jahr haben sie fast 300 Bilder mit stylischen Outfits von der Straßen gepostet. Ihre Philosophie kommt im Netz gut an. Anna Vladi und Karina Papp haben auf Instagram schon fast 5000 Follower.
Nach jedem Streifzug werden die neuen alten Kleider erst einmal gründlich gewaschen, wenn nötig auch in die Reinigung gebracht. Daheim haben Anna und Karina schon einen ganzen Fundus an Sachen, die sie zusammenstellen: von Hüten über Kleider bis zum Arztkittel, der mit ein paar Accessoires zum Statementteil wird. Und was die Freundinnen selbst irgendwann nicht mehr anziehen, landet wieder auf der Straße: Natürlich in einer Kiste „Zu verschenken“.
Ansätze Capsule Wardrobe
Kleiderfasten 1655
Schirmchen im Herz gegen erneuten Schlaganfall
Bei manchen Patienten findet man nach einem Schlaganfall ein PFO, ein Loch in der Herzscheidewand. Heutzutage können es Kardiologen effektiv unschädlich machen.
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14.05.2018: Stimmen der Freiheit – Lesung mit Can Dündar
In der COSMO-Lesung „Stimmen der Freiheit“ sprach Can Dündar über die kommenden Wahlen in der Türkei und sein Leben im Exil. Sein Aufruf an alle Demokraten ist auch der Titel seines noch unveröffentlichten Buchs: „Tut was!“ – aus dem er exklusiv für COSMO gelesen hat.
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