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Schröder feiert unerwarteten Meister-Coup

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NBA-Star Dennis Schröder hat sich mit einem überraschenden Auftritt in Hamburg die deutsche Meisterschaft im olympischen 3×3-Basketball gesichert.

Der 24 Jahre alte Profi der Oklahoma City Thunder führte die Aachener Mannschaft „Der Stamm“ ins Finale, dort gelang vor rund 1000 Zuschauern ein 17:15-Sieg nach Verlängerung gegen das Team „Klutsh“, ebenfalls aus Nordrhein-Westfalen.

Schröder, bereits 2016 Meister in der jungen Disziplin, erzielte dabei die entscheidenden Punkte.

„Schröder ein zusätzliches Bonbon“

„Dass Dennis Schröder so spontan mitgespielt hat, war natürlich ein zusätzliches unerwartetes Bonbon und bringt viel Aufmerksamkeit“, sagte Vizepräsident Stefan Raid vom Deutschen Basketball Bund (DBB): „Nach diesem Highlight freue ich mich als Hamburger bereits auf den Supercup am 7. und 8. September, dem nächsten Basketballhöhepunkt in unserer Stadt.“ 

Dann testet die Nationalmannschaft um Trainer Henrik Rödl für die anstehende WM-Qualifikation.

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Federer macht Traumfinale perfekt

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Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer hat beim ATP-Masters in Cincinnati zum achten Mal das Endspiel erreicht.

Der 37-jährige Schweizer profitierte am Samstagabend (Ortszeit) im Halbfinale von der Aufgabe des Belgiers David Goffin (Nr. 11) beim Stand von 7:6 (7:3), 1:1 aufgrund von Schulterproblemen und machte das Traumfinale mit dem früheren Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic (Nr. 10) perfekt.

Damit kommt es zum bereits 46. Duell zwischen den beiden Ausnahmespielern, im direkten Vergleich mit Federer liegt Djokovic mit 23:22 vorne.

Der Serbe hatte sich in seinem Halbfinale gegen den Kroaten Marin Cilic mit 6:4, 3:6, 6:3 durchgesetzt. Mit einem Sieg beim Härtetest für die US Open (27. August bis 9. September) wäre der 13-malige Grand-Slam-Champion der erste Spieler mit Titeln bei allen neun Masters-Turnieren. 

Doch der an Position zwei gesetzte Federer weist in Cincinnati eine makellose Finalbilanz auf, in all seinen bisherigen sieben Endspielen am Ohio River ging er als Sieger vom Platz. Djokovic steht beim mit rund 6,3 Millionen Dollar dotierten Hartplatzturnier zum sechsten Mal im Endspiel, konnte allerdings noch nie gewinnen. 

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OpenAI: „Die künstliche Intelligenz findet: Menschen verhalten sich seltsam“

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Greg Brockmanns Team hat eine KI entwickelt, die Roboterhände steuert und das Videogame „Dota 2“ beherrscht. Kommt bald die künstliche Intelligenz, die alles kann?
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IT-Sicherheit: 16-Jähriger hackt Apple

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Apple introduces new updated products

Der Teenager aus Australien gibt zu, in die Systeme des Unternehmens eingedrungen zu sein und 90 Gigabyte sensible Daten heruntergeladen zu haben. Gespeichert hat er sie in einem Ordner namens „hacky hack hack“.

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108.000 neue Krebskranke: Jeder vierte Todesfall in NRW geht auf eine Krebserkrankung zurück

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Männer haben oft Prostatakrebs, Frauen Brustkrebs. Häufigste Todesursache ist jedoch eine andere Krebsart. Das geht aus den neu veröffentlichten Zahlen des Landeskrebsregisters hervor.
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Unsere Spotify-Playlist zum Elvis-Presley-Tag

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Am 16. August 1977 ist Elvis Presley gestorben. Aber das Vermächtnis des King of Rock’n’Roll lebt weiter. Zu seinem Ehrentag haben wir seine größten Hits zusammengestellt.
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TV-Blackout bei Heim-WM? Brand in großer Sorge

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Der frühere Handball-Bundestrainer Heiner Brand hat große Sorgen vor einem erneut drohenden TV-Blackout bei der Heim-WM 2019. „Es wäre sehr bitter, wenn die WM-Spiele nicht auf frei empfangbaren Sendern gezeigt würden, sagte der Weltmeister-Coach von 2007 der Rheinischen Post: „Wir haben es bei der WM 2007 gesehen, da war die Begeisterung im Land riesengroß, und wir hatten sensationelle Quoten.“

Brand beklagt zudem die Praxis der Vergabe an Rechteagenturen. „Die Übertragungsrechte werden vergeben, und dann ist man abhängig von den Anbietern“, äußerte der 66-Jährige: „Das war im Handball zuletzt bei der WM 2015 in Katar und bei der WM 2017 in Frankreich auch der Fall.“

Die weltweit tätige Rechteagentur MP&Silva steht laut übereinstimmenden Medienberichten vor der Pleite. Eine Insolvenz hätte weitreichende Auswirkungen – auch für den Handball. Die Agentur ist für die TV-Rechte-Vermarktung sämtlicher Weltmeisterschaften von 2019 bis 2025 verantwortlich. Bisher existiert vor der WM im Januar in Deutschland und Dänemark kein gültiger Fernsehvertrag für den deutschen Markt.

Von der WM 2017 in Frankreich waren die Spiele nur im Internetstream des DHB-Sponsors DKB zu sehen.

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Vom Käse zur Milch

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Als die Menschen vor etwa 11.000 Jahren sesshaft wurden und begannen Rinder zu züchten, vertrugen sie noch keine Milch. Erst eine Mutation im Erbgut vor etwa 4000 Jahren änderte das. Doch schon vorher hatten sie mit der Käseherstellung eine Technik gefunden, die Milchprodukte verträglich machte. Autor/-in: Tilman Wolff
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Endlich titelreif? Diese Baustellen muss Ferrari schließen

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Seit elf Jahren wartet Ferrari jetzt schon auf den nächsten WM-Titel in der Fahrerwertung. Für Ansprüche und Möglichkeiten der Scuderia viel zu lange. In diesem Jahr soll Sebastian Vettel endlich die Durststrecke beenden – und die Voraussetzungen dafür sind so gut wie lange nicht mehr.

Zwar hat Ferrari auch in den letzten Jahren Mercedes lange Zeit Paroli bieten können – doch am Ende ging ihnen stets die Puste aus. Dieses Jahr gehen die Italiener aber erstmals mit dem klar schnelleren Wagen in die Sommerpause. (DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Dennoch beträgt der Rückstand von Vettel auf WM-Leader Lewis Hamilton 24 Punkte. Das zeigt, dass der Deutsche und Ferrari noch die eine oder andere Baustelle bearbeiten müssen, um am Ende über den Titel jubeln zu können.

Vettel muss seine Fehler abstellen 

Eine Baustelle ist Vettel selbst: An seiner Speed gibt es wenig auszusetzen – doch immer wieder patzt der viermalige Weltmeister in dieser Saison. Die italienischen Gazzetten kreiden ihm sogar vier folgenschwere Fehler an.

Besonders schmerzhaft war jener in Hockenheim, als Vettel auf nasser Fahrbahn den Sieg wegwarf. Es war nicht das erste Mal, dass sein Übermut ihm zum Verhängnis wurde. Auch in Baku verlor er durch ein unnötig riskantes Manöver wertvolle Punkte.

Sein Ex-Teamchef bei Red Bull, Christian Horner, vermutet, dass der Erfolgsdruck bei Ferrari daran schuld ist: „Vielleicht ist der Druck ein anderer (im Vergleich zu Red Bull, Anm. d. Red.). Man kann sehen, dass er den Druck mit sich herumträgt. Er ist ein Fels in dem Team.“

Sein Rivale Hamilton lässt es zwar gerne abseits der Strecke krachen, behält während der Rennen aber stets einen kühlen Kopf – von ein paar wütenden Funksprüchen abgesehen. In der zweiten Hälfte muss das auch Vettel tun und Risiko und Ertrag vor Attacken besser abwägen.

Team leistet sich zu viele Taktik-Patzer 

Doch nicht nur Vettel, auch sein Team muss die Fehler auf ein Minimum reduzieren. Zweimal verzockte sich Ferrari mit der Strategie, zweimal kostete Vettel ein Boxenstopp entscheidende Zeit und Plätze. (DATENCENTER: Die Teamwertung der Formel 1)

Zweifelsohne agierte auch Mercedes in dem packenden WM-Kampf nicht immer fehlerfrei – doch stellt man die Fehler von Vettel und Ferrari denen von Hamilton und Mercedes gegenüber, wird klar, was der Hauptgrund für Vettels Rückstand ist.

Mit lediglich 24 Punkten ist dieser aber problemlos aufholbar, da man in dieser Saison nicht nur einen Weltklasse-Fahrer, sondern auch ein titelreifes Auto besitzt.

Ferrari muss Speed-Vorsprung verteidigen

Der größte Trumpf ist dabei die Ferrari-Power auf den Geraden. Jahrelang eine Mercedes-Domäne drehte Ferrari 2018 den Spieß um. Schockiert stellten die Silberpfeile fest, dass sie selbst auf der kurzen Geraden in Budapest vier Zehntel auf die roten Flitzer verloren. 

Während die Scuderia in den letzten Jahren stets mit Bangen auf die Post-Sommerpause-Rennen blickte, freuen sich Vettel und das Team diesmal auf die Power-Strecken in Spa und Monza. (SERVICE: Der Rennkalender der Formel 1)

„Letztes Jahr sind wir in der zweiten Saisonhälfte ein bisschen zurückgefallen und hatten nicht den Speed. Es haben mehrere Zehntel gefehlt. Jetzt wissen wir, dass das Auto noch Ausbaupotential hat und noch schneller werden kann. Deswegen mache ich mir keine Sorgen“, sagte Vettel.

Doch Mercedes hat bereits angekündigt, in Kürze Motoren-Updates an den Start zu bringen. Für Ferrari wird es daher wichtig sein, sich nicht auf den Lorbeeren auszuruhen und den Vorsprung mit eigenen Updates zu verteidigen.

Harter Qualifying-Kampf mit Mercedes

Den Ausschlag im WM-Kampf könnten aber die Qualifyings geben. Auch dies war in den letzten Jahren Mercedes-Territorium und sorgte dafür, dass die Silberpfeile in der zweiten Saisonhälfte davonziehen konnten.

In diesem Jahr wechselte der Vorteil hin und her. Zuletzt sah es aber wieder so aus, als ob Ferrari auch auf einer Runde die Nase vorn hat. „Die letzten Rennen waren wir im Qualifying-Trimm etwas stärker. Es war wichtig, dass wir wieder zu der Stärke zurückzukommen, die wir Anfang des Jahres schon hatten“, zeigte sich Vettel erleichtert. 

Behält Ferrari in diesem Kampf die Oberhand und reduzieren Vettel und sein Team die Fehler auf ein Minimum, könnte sich der WM-Traum von Vettel und Ferrari tatsächlich erfüllen.

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