Seite 162

Wieder der Boxenstopp: Gary Paffett nimmt seine Crew in Schutz

0

Gary Paffetts Achterbahnfahrt auf dem Weg zum zweiten DTM-Titel geht weiter. In Spielberg verlor er die Tabellenführung wieder einmal an seinen Mercedes-Markenkollegen Paul di Resta. Dafür war unter anderem seine Verwicklung in den Startcrash am Samstag verantwortlich. Am Sonntag fiel er in aussichtsreicher Position zurück. Dass es nach der Pole-Position nicht mit dem Sieg geklappt, schiebt er aber nicht nur auf die Tatsache, dass seine Crew schon zum wiederholten Mal in dieser Saison einen Boxenstopp vermasselt hat.

„Ja, das ist enttäuschend“, räumt Paffett ein. „Aber die Jungs arbeiten wirklich hart, trainieren sehr viel. In den Rennen fallen schlechte Boxenstopps natürlich auf. Am Samstag war ich im Rennen im Nirgendwo, aber hatte den viertbesten Boxenstopp. Aber diese Boxenstopps sieht man nicht, sondern nur die, wenn es um den Rennsieg geht. Also: Nicht alle Boxenstopps sind eine Katastrophe. Es gab einige, die uns wichtige Zeit oder Positionen gekostet haben. Doch für die Rennposition am Sonntag kann man die Crew nicht verantwortlich machen. Selbst mit einem Wunder-Boxenstopp hätten wir keine Chance gehabt gegen diese Burschen.“

Paffett kommt mit einer Bilanz aus einem zehnten Platz am Samstag und dem dritten Platz am Sonntag aus Spielberg. Di Resta kann ihn mit 25 Punkten aus zwei vierten Plätzen übertrumpfen und führt die Tabelle mit vier Punkten vor ihm an. Am meisten Boden konnte wieder einmal Audi-Pilot Rene Rast gutmachen. Der amtierende Champion gewann beide Rennen und ist Paffett mit einem Abstand von 26 Punkten auf den Fersen.

Startcrash am Samstag

Dabei war Paffett mit zwei Punkten Vorsprung auf di Resta und 57 auf Rast angereist. Dem Champion von 2005 kamen aber schon am Samstag die wechselnden Bedingungen in die Quere. Im Qualifying, das wegen starken Regens kurzeitig unterbrochen werden musste, gelang ihm nur Startplatz zehn. Dadurch fand er sich in einem Startcrash mit mehreren Beteiligten wieder, der ihn das Rennen über noch beeinträchtigten sollte.

„Der Schaden war hauptsächlich vorne, wo ich Loic getroffen hatte“, erklärt er. „Er hatte verlangsamt, um Robin auszuweichen. Ich wurde aber auch hinten rechts berührt, zweimal sogar. Die Hinterachse fühlte sich nicht so toll an. Vielleicht lag das aber auch am Schaden vorne. Die Aerodynamik ist inzwischen recht kompliziert. Und wenn du einen Schaden hast, weißt du gar nicht genau, was passiert. Ich hatte einfach kein gutes Gefühl für das Auto mehr. Wenn du weniger Abtrieb hast, rutschst du mehr. Das macht alles noch schlimmer.“

Es kamen ihm auch noch zwei Markenkollegen in die Quere. Gaststarter Sebastien Ogier hielt ihn über mehrere Kurven auf. In einem Kampf um die Punktepositionen verstrickte er sich dann gegen mehrere Rivalen ausgerechnet mit Pascal Wehrlein.

Teaminterner Crash mit Wehrlein

„Er lag hinter mir und schirmte mich nach hinten ab“, so Paffett. „Doch hinter ihm fuhren zwei Autos, die Druck ausübten – mit DRS. Dann unterlief ihm ein Fehler, wie er selbst sagte. Er verbremste sich und kollidierte seitlich mit mir. Das war keine Absicht. Vielleicht hat er zu viel Risiko walten lassen, ich weiß es nicht. Aber so etwas darf natürlich nicht passieren, ganz klar.“ Wehrlein habe sich nach den Rennen jedenfalls bei ihm entschuldigt.

„Es überraschte mich, dass wir am Ende noch in die Punkteränge fuhren“, sagt Paffett. „Weil das Auto Schaden genommen hatte, hatte ich zwischendurch sogar darüber nachgedacht, das Rennen aufzugeben. Ich dachte, ich könnte nichts mehr damit ausrichten.“

Paffett musste sogar noch am Sonntag zittern, als ihm im dritten Training die Lenkung brach – vermutlich ein Folgeschaden. Der war aber schnell behoben, sodass es im Qualifying für Platz eins reichte. Mit den drei Punkten für die Pole-Position sicherte er zusammen mit dem drittplatzierten di Resta die Hersteller-Wertung für Mercedes.

Paffett gegen Müller

„Das ist einfach nur unglaublich“, jubelt er. „Jeder Einzelne im Team hat das verdient. Es ist Mercedes letztes Jahr in der Meisterschaft. Es wäre sehr einfach gewesen, es nicht mit letzter Konsequenz zu versuchen. Doch das Team hat das Gegenteil gemacht und sich richtig reingehängt, Überstunden geschoben. Deshalb verdient jedes einzelne Teammitglied diese Titel.“

Zu Rennbeginn gab es dann zunächst das Duell mit Nico Müller. Paffett hatte schon in der Startaufstellung vermutet, dass er sich im Rennen erst einmal auf den Audi-Piloten konzentrieren müssen, statt an das Titelduell mit di Resta zu denken.

„Es ist hier nicht schwierig, bis auf eine Sekunde heranzukommen“, erklärt er die Situation, nachdem er den Start noch gewonnen hatte. „Und wenn man dann DRS hat, hat das hier sogar einen noch größeren Effekt, sodass man leichter vorbeikommt. Da stellt sich nur die Frage, wann das Manöver kommt. Er hat sich früh dafür entschieden. Ich habe noch ein paarmal versucht, zurückzuschlagen. Aber irgendwann wollte ich mich darauf konzentrieren, einen Abstand zu den Autos hinter uns herauszufahren. Deswegen habe ich aufgehört, Zeit in diesem Zweikampf zu verlieren.“

Gut positioniert für den Titel?

Dann der langsamere Boxenstopp, bei dem nicht nur Müller, sondern auch Rast durchrutschte. Paffet kam knapp vor di Resta raus, den er erst einmal ziehen lassen musste. „Paul und ich haben ein paar Mal die Positionen getauscht – auch wegen der kalten Reifen. Als die erst einmal auf Temperatur waren, war ich schneller als er. Aber Nico und Rene waren einfach ein bisschen zu schnell. Es war kein großer Unterschied, aber für sie genug, um sich langsam absetzen zu können.“

Warum er trotzdem zufrieden ist? „Ich selbst habe mein Duell gegen Paul gewonnen und den Rückstand in der Fahrerwertung verkürzt. Unterm Strich bin ich nicht überglücklich mit diesem Ergebnis, aber es ist ein Podestplatz mit vielen Punkten. Wir zählen in Hockenheim zu den Titelkandidaten. Damit bin ich recht zufrieden.“

Am 13./14. Oktober kommt es dann zum Titel-Showdown beim Saisonfinale in Hockenheim. Paffetts Taktik: „Ich stelle das Auto am besten auf die Pole-Position und gewinne das Rennen. Das ist die einzige Strategie, die mich interessiert. Wir haben die Pace. Das Auto ist also schnell genug. Das müssen wir in Hockenheim erneut abrufen. Und dann passiert, was passiert.“

© Motorsport-Total.com

Read more on Source

Creed II: Neuer Trailer zeigt Ivan Drago

0

Mehr als nur ein Boxkampf: In „Creed II“ wird Adonis Creed (Michael B. Jordan, 31) auf Viktor Drago treffen. Dessen Vater ist ein gewisser Ivan Drago (Dolph Lundgren, 60), der in „Rocky 4“ als sowjetische Abrissbirne in Menschengestalt einst Adonis‘ Vater Apollo totprügelte. Der brandneue Trailer zur Fortsetzung der beliebten „Rocky“-Reihe gewährt nun einen ersten Blick auf Lundgrens Rückkehr und das Gefühlschaos, das dadurch in der Hauptfigur entbrennt.

„Ich habe keine andere Wahl“

Aus Hoffnung auf eine späte Rache scheint Adonis dabei sogar das Glück als Vater seiner jungen Familie aufs Spiel zu setzen. „Ich habe keine andere Wahl“, sagt er im Trailer zu Rocky Balboa (Sylvester Stallone, 72), der ihm entgegnet: „Das hat dein Vater auch gesagt, als er genau hier in meinen Händen starb.“ Einen Anblick zum Fürchten gibt das deutsche Muskelpaket Florian Munteanu (27) als Drago-Sohnemann im neuen Clip jedenfalls ab.

Wer sich schon auf Lundgrens und Stallones Stellvertreter-Kampf im Boxring freut, der muss noch bis nächstes Jahr ausharren. In Deutschland wird das Kampfspektakel am 24. Januar 2019 losgehen.

Read more on Source

Königs bleibt Präsident der Borussia

0

Rolf Königs bleibt weitere drei Jahre Präsident des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Der 77 Jahre alte Unternehmer wurde am Mittwoch auf der Aufsichtsratssitzung des Vereins im Amt bestätigt. Königs ist bereits seit April 2004 Präsident des fünfmaligen deutschen Meisters, länger stand nur Helmut Beyer (1962 bis 1992) an der Spitze des Klubs.

Auch das übrige Präsidium bleibt unverändert: Die Vizepräsidenten Rainer Bonhof und Siegfried Söllner wurden ebenso wie Präsidiumsmitglied Hans Meyer für weitere drei Jahre gewählt. „Wir freuen uns über das Votum und das Vertrauen des Aufsichtsrats in uns und unsere Arbeit“, sagte Königs.

Read more on Source

Bayern? ALBA-Macher: „Wir sind ein echter Basketballklub“

0

Nach zwei Niederlagen im Playoff-Viertelfinale ist in der vergangenen BBL-Saison wieder der Glanz früherer Tage bei ALBA Berlin eingezogen. Der frühere Serienmeister war der große Gegenspieler des FC Bayern München. 

Das soll auch in der am Freitag beginnenden Saison der Fall sein. ALBA-Geschäftsführer Marco Baldi zieht vor dem BBL-Start einen Vergleich zum Meister und Pokalsieger aus München und gibt einen Einblick in das Projekt ALBA. (BBL-Auftakt: ratiopharm Ulm – FC Bayern München am Freitag ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM)

SPORT1: Sie haben mit ALBA in der vergangenen Saison München sowohl im Pokal als auch im Finale Paroli geboten. Ist das weiterhin möglich?

Marco Baldi: „Ich glaube, dass die Bayern in der Lage sein werden, die totale wirtschaftliche Dominanz, die sie im Fußball über Jahre aufgebaut haben, auch im Basketball herzustellen – solange nicht Mäzene wie Herr Stoschek bei Brose Bamberg da mitziehen. Wir haben an unserem Beispiel im letzten Jahr gesehen, dass man auch wirtschaftlich kräftigere Organisationen hinter sich lassen kann, wenn die Positionierung und das Momentum stimmen. Wenn man dann noch ein bisschen Glück hat, was Verletzungen und ähnliches anbelangt, dann kann man auch ganz vorne dabei sein. Wir haben zusätzlich im Basketball ein paar Phänomene, die anders sind als im Fußball – vor allem die Playoffs. Man kann eine Saison komplett auf den Kopf stellen und insofern denke ich, dass es so eine Dominanz wie im Fußball, wo möglicherweise schon zehn bis zwölf Spieltage vor Schluss klar ist, wie die Meisterschaft ausgeht, im Basketball schon allein deswegen nicht möglich ist.“

ANZEIGE: Jetzt aktuelle Basketball-Fanartikel sichern – hier geht es zum Shop

SPORT1: In welchen Punkten ist ALBA den Bayern voraus?

Baldi: „Wir sind ein echter Basketballklub, bei dem alles auf Basketball ausgelegt ist. Wir sind der größte Basketballklub in Deutschland und haben mit Abstand die meisten aktiven Mitglieder. Wir haben im Damenbereich die meisten Spielerinnen, wir haben eine Rollstuhlbasketball-Abteilung. Das haben wir den Bayern voraus. Das zweite, wo wir ihnen voraus sein müssen, ist die mannschaftliche Geschlossenheit. Die Bayern werden immer bessere und erfahrenere Spieler haben, die sich schon auf höchstem Niveau bewiesen haben. Diese Spieler können wir uns nicht leisten. Deshalb wird es für uns sehr wichtig sein, eine Einheit und eine hohe Geschlossenheit herzustellen.“

ALBA kooperiert mit dem BVB

SPORT1: Wie verläuft die Kooperation mit Borussia Dortmund?

Baldi: „Das ist eine Geschichte, die auf der persönlichen Sympathie zwischen ALBA-Chef Axel Schweitzer und Herrn Watzke gewachsen ist. Es ist einfach ein interessanter Austausch, zumal wir von der Positionierung her ähnlich sind. Dortmund ist ein Spitzenklub, der sich mit „wirtschaftlich deutlich stärkeren“ Klubs misst – genauso wie wir.“

SPORT1: Sie konnten viele Leistungsträger halten. Wie konnten Sie sie überzeugen und warum hat sich ein Johannes Thiemann für Berlin entschieden?

Baldi: „Da kommen einige Faktoren zusammen. Wir haben vor fünf, sechs Jahren die Weichen dafür gestellt. Unser Programm haben wir auf Spieler-Entwicklung ausgelegt. Und die Infrastruktur entsprechend ausgebaut. Das Trainerteam haben wir so ausgelegt, dass ein Spieler, der eine sehr hohe Qualität hat, aber noch nicht am Ende seiner Entwicklung ist, bei uns hervorragende Voraussetzungen hat, ganz nach oben zu kommen. Das Ganze wird natürlich personifiziert durch unseren Trainer Aito Garcia Reneses. Er hat Spieler immer weitergebracht und war gleichzeitig in der Lage, Ergebnisse abzuliefern. Der dritte Faktor ist Berlin. ALBA ist bekannt und wird geschätzt, natürlich auch in Verbindung mit einer attraktiven Stadt. Letztlich muss man aber auch in der Lage sein, gehaltsmäßig zumindest in die Region zu kommen, die diese Spieler verdienen. Das haben wir erreicht, was die Grundlage dafür war, diese hohe Kontinuität zu schaffen.“

SPORT1: Welche Rolle spielt ihr Trainer auch mit Blick auf die Zukunft?

Baldi: „Egal, wo wir hinkommen, ob Spanien, Polen, Serbien, Griechenland oder jede deutsche Halle, Aito wird immer mit Applaus begrüßt. Man spürt, wenn man sich mit ihm unterhält, sofort, dass er eine besondere Persönlichkeit ist. Es ist wichtig, dass auch in der BBL solche Trainerpersönlichkeiten arbeiten und gehört werden. Da kann man viele Dinge lernen. Es sind besondere Persönlichkeiten, die ihr Leben lang auf den höchsten Ebenen unserer Sportart verbracht haben. Das ist für unser Programm sehr hilfreich und förderlich, aber da kann die ganze Liga Dinge mitnehmen und profitieren.“

Zipser? „Jeder hätte ihn gerne“

SPORT1: Paul Zipser ist nach seinem Ende bei den Chicago Bulls noch auf der Suche nach einem neuen Team. Dass die Bayern da Interesse haben, ist klar – aber hat er auch in Ihren Überlegungen gespielt?

Baldi: „Natürlich ist Zipser ein überragender Spieler, den in der Bundesliga jeder gerne hätte. Keine Frage. Auf der anderen Seite müssen wir sehen, welche Spieler wir bei uns dann möglicherweise blockieren würden. Franz Wagner zum Beispiel ist jetzt gerade 17 geworden. So einen Spieler wollen wir aufbauen. Er hat die Fähigkeit und das Potenzial, sehr weit zu kommen und ist bei uns in den besten Händen. Wenn man dann jedoch vor ihm einen hat, der sowieso die ganze Zeit spielt, dann hilft das seiner Entwicklung nicht. Das sind genau die Entscheidungen, die man treffen muss und die es abzuwägen gilt.“

SPORT1: Mit welchen Zielen gehen Sie in die Saison?

Baldi: „Wir wollen unter die besten vier. Im Sport ist es so, dass es nach unten keine Sicherheit gibt. Man weiß nur, dass einer am Ende ganz vorne sein wird, alles andere weiß man nicht. Wir sollen und wollen mit dem, wie wir uns aufgestellt haben, mit dem, was wir investieren und mit dem, wie wir das Umfeld betrachten unter die ersten vier kommen. Das war im vergangenen Jahr nicht anders. Es ist eher ungewöhnlich, dass Bamberg im letzten Jahr im Halbfinale draußen war. Das wird wohl nicht wieder so sein.“

Wagner für ALBA ein zweischneidiges Schwert

SPORT1: Ex-ALBA-Spieler Moritz Wagner hat es in die NBA geschafft. Ist das auch eine Anerkennung für Ihren Verein?

Baldi: „Dazu habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Zunächst mal freut es mich sehr für Mo. Er ist ein Spitzentyp und ein toller Spieler, der als kleiner Junge bei uns angefangen hat. Es freut mich für ihn total, dass er seinen Traum verwirklicht hat und erreicht hat, was er wollte. Es ist zwar toll, wenn alle sehen, dass ALBA Spieler ausbildet und wir Anerkennung bekommen, aber am Ende steckt doch ein enormer Aufwand dahinter. Das ist die andere Seite. Die NBA verhindert eine Regelung wie bei der FIFA, in der festgelegt ist, dass ein Klub, der einen Spieler aufbaut und entwickelt einen Anteil bekommt, wenn er dann nach ein paar Jahren weg geht. Das ist im Basketball ausgeschlossen und das ist sehr schädlich.“

SPORT1: Zuletzt waren Kristaps Porzingis und LeBron James bei Ihnen zu Gast. Wie war der Eindruck?

Baldi: „Das sind Spitzenjungs. Porzingis ist so ein bescheidener und zurückhaltender Typ, er hat sich mit Freude mit unseren Kindern und Jugendlichen auf eine Ebene gestellt. Man spürt sofort seine ganz feine Persönlichkeit. Er kam natürlich auch mit dem Bus und Security an, das ist eben so, aber es ist ein toller Typ. Bei LeBron war ich selbst nicht in der Halle, aber ich habe gehört, dass es ähnlich war.“

Read more on Source

Zverev: „Ich bin generell wahnsinnig“

0

Deutschlands bester Tennis-Spieler Alexander Zverev ist begeistert von der Arbeit mit seinem neuen Star-Trainer Ivan Lendl. „Er zeigt mir, wie ich es schaffen kann, Grand-Slam-Turniere zu gewinnen“, sagte Zverev im Reisemagazin der Deutschen Bahn: „Das körperliche Training ist hart, und wir arbeiten auch mental.“ Den Briten Andy Murray hatte der ehemalige Spitzenspieler Lendl zu drei Grand-Slam-Siegen geführt.

Daneben erklärte Zverev auch noch einmal, warum seine Wahl auf den gebürtigen Tschechen und nicht auf dessen früheren Rivalen Boris Becker, Deutschlands große Tennis-Ikone, fiel. „Ivans Leben ist gerade etwas leichter als das von Boris“, sagte der 21-Jährige: „Ich habe Boris aber vor der Bekanntgabe angerufen und ihm gesagt: ‚Schau, ich hätte gern mit dir gearbeitet, und wer weiß, was die Zukunft bringt. Aber momentan passt Ivan einfach besser.'“

Zverev: „Bin generell wahnsinnig“ 

Sein mitunter aufbrausendes Temperament auf dem Platz will Zverev derweil auch unter dem neuen Coach nicht vollständig zügeln. „Ich bin generell wahnsinnig, das ist bei mir nichts Neues“, sagte er und betonte, dass sogar seine Mutter Irina nichts gegen seine gelegentlichen Wutausbrüche einzuwenden habe: „Sie schaut meine Spiele gar nicht. Aber im Grunde mag sie das. Sie sagt immer, ich müsse meine Gefühle rauslassen, um mich danach besser zu fühlen.“

Read more on Source

Soziale Netzwerke: Instagram-Gründer verlassen Facebook

0

Instagram boomt, aber laut Berichten gab es mit der Konzernmutter Facebook Unstimmigkeiten über den Kurs. Jetzt haben die Gründer ihre Posten aufgegeben.
Read more on Source

Lara Croft: Sie läuft und läuft und läuft

0

Lara Croft kehrt zurück im neuen Videospiel „Shadow of the Tomb Raider“. Doch neu ist daran eigentlich nichts. Warum bloß lieben wir Fortsetzungsreihen so sehr?
Read more on Source

Mit Lappalien in die Notaufnahme: Notfallambulanzen sind hoffnungslos überlastet – steht das System kurz vorm Kollaps?

0

Ein umgeknickter Fuß, hämmernde Kopfschmerzen, plötzliches Fieber – darf man in solchen Fällen in die Notaufnahme ins Krankenhaus? Oder muss man mit diesen Beschwerden warten, bis die Arztpraxis öffnet und sich dann stundenlang ins Wartezimmer setzen? Ganz zu schweigen von dem generellen Problem, kurzfristig einen Termin zu bekommen. Betroffene entscheiden sich offenbar immer häufiger für die Notfallambulanz im Krankenhaus. Die Folge: Die Notaufnahmen sind permanent überlastet. Etwa im Marienkrankenhaus in Hamburg Hohenfelde: Dort zählte man im gesamten Jahr 2010 noch 28.000 Patienten, die behandelt wurden; 2017 kamen 44.000 Menschen wegen ihres Notfalls in die Ambulanz. Ärzte und Pfleger berichten von zahlreichen Lappalien, mit denen sich das ohnehin zu geringe Personal beschäftigen muss, während die Zeit für echte Notfälle wie ein Schlaganfall oder schwere Verletzungen fehle. „Ich schätze, dass 40 bis 50 Prozent der Menschen, die hierher kommen – ob mit dem Rettungswagen oder übers Wartezimmer zu Fuß – nicht für eine Notaufnahme geeignet sind“, sagt Schwester Nathalie Tilgner.

Chefarzt Dr. Michael Wünning sieht einen Grund dafür er in einer veränderten Haltung der Menschen: „In einer Gesellschaft, in der wir rund um die Uhr Bücher und Essen bestellen und frei Haus geliefert bekommen, möchten wir auch Gesundheit als Konsumgut jederzeit und möglichst umfassend zur Verfügung haben.“

INFO Ambulanz oder nicht

„Not macht erfinderisch“

In der Notaufnahme muss jeder Patient in Augenschein genommen werden. Die dringlichen und die weniger dringlichen Fälle. Im Marienkrankenhaus kümmern sich drei Krankenschwestern um bis zu 130 Patienten pro Tag. In der Notfallambulanz dort treffen wir eine junge Dame, die sich zu Hause den Fingernagel eingerissen. Das Nagelbett blutet. „Es tut höllisch weh, immer wenn ich dagegen komme“, erklärt die Frau. „Morgen ist Sonntag, da hat kein Arzt auf. Bis Montag zu warten dauert mir dann doch zu lange. Da komme ich jetzt schnell hierhin, ich wohne um die Ecke.“

Eine andere Frau hat seit mehreren Tagen Schmerzen im Knie. In der Woche habe sie keine Zeit gehabt, zum Arzt zu gehen. Deshalb sei sie dort. Sie kam mit dem Fahrrad in die Notaufnahme. Da sie bereits drei Stunden wartet, beklagt sie sich lautstark: „Es kotzt mich einfach an!“ Sie wisse zwar, dass das Personal nichts dafür könne, es läge eben an der Unterbesetzung.

An der Anmeldung kommen laufend neue Patienten an. Eine junge Dame gibt an, sie sei die Treppe heruntergestürzt und habe starke Rückenschmerzen. Auch sie empfindet ihre Schmerzen als zu groß, um zu Hause zu bleiben. Hier erhofft sie sich Erleichterung. „Die Schmerzen waren jetzt doch so schlimm, sie behindern mich im Sitzen, im Stehen, im Gehen. Ich weiß, dass ich gleich wieder nach Hause geschickt werde ohne großartig behandelt zu werden, aber Not macht erfinderisch.“

Wegen langer Wartezeit vor der Klinik einen Krankenwagen gerufen

Von erfinderischen Maschen kann Krankenschwester Natalie Tilgner vielfach berichten – besonders unter den weniger dringlichen Fällen. Sie erzählt von einer Patientin mit Rückenschmerzen, die wohl zwei bis drei Stunden hatte warten müssen. Schließlich sei sie vom Wartezimmer vor das Haus gegangen und habe sich einen Krankenwagen gerufen – um dann einmal herum direkt in die Notaufnahme gefahren zu werden. „Die dürfen sie natürlich nicht ablehnen, die müssen sie mitnehmen“, so Tilgner. „Da wir wussten, dass sie vorher im Wartezimmer saß, haben wir sie wieder dorthin gesetzt.

Was viele der Wartende nicht mitbekommen: In der Notaufnahme geht es im Hintergrund um Leben und Tod, wenn bis zu 40-mal täglich der Rettungswagen ankommt. Im Marienkrankenhaus wird während unserer Dreharbeiten ein 92-jährige Patient mit Grippesymptomen eingeliefert, doch es ist schnell klar: Die Lage ist lebensbedrohlich. Der Mann leidet an einer Sepsis. Ein Urin-Keim hat sich auf den ganzen Körper ausgebreitet, so dass der Patient unverzüglich in den Schockraum gebracht wird, um ihn in den nächsten Minuten im Ernstfall wiederbeleben zu können. „Von den 17 Patienten, die jetzt hier sind, ist nur dieser Patient wirklich dringend. 10 Patienten haben keine deutlich dringenden Probleme und fünf Patienten könnten auch zum Hausarzt gehen“, sagt Chefarzt Michael Wünning.

Schubsen, Stoßen, mit Waffen bedrohen: Notaufnahmen engagieren eigene Security

Weil sich jeder im Recht sieht, schnell behandelt zu werden, komme es sogar zu Gewaltausbrüchen und zahlreichen verbalen Verfehlungen gegenüber anderen Patienten und Personal, berichtet Dr. Gabriele Groth, Leitende Ärztin der Notaufnahme in der Hamburger Asklepios Klinik: „Es kommt wirklich zu körperlichen Übergriffen. Man wird auch niedergeschubst, gestoßen, sogar auch geschlagen. Manchmal kommt auch einer mit einer Waffe auf einen zu. Das kennen wir hier alles, besonders häufig bei alkoholisierten oder drogen-intoxidierten Personen. Aber auch bei langen Wartezeiten oder wenn Angehörige das Gefühl haben, wir sind nicht schnell genug.“  Viele Notaufnahmen müssen deshalb mittlerweile eine eigene Security beschäftigen.

Doch das ist nicht die einzige Maßnahme, die den Kliniken helfen kann, wenn es darum geht, dem fortschreitenden Ansturm Herr zu werden. Es braucht eine lückenlosere Versorgung der Menschen außerhalb der Krankenhäuser. Und wir müssen wieder umdenken: Die Notaufnahme ist nicht einfach eine 24-Stunden-Arztpraxis, für die man keinen Termin braucht, sondern ein Ort nur für medizinische Notfälle. Noch dazu deckten sich die Kosten für die Notfallambulanzen nicht mal annähernd. Laut Dr. Wünning erhält das Marienkrankenhaus pro Patient durchschnittlich 35 Euro erstattet. „Die Kosten liegen faktisch aber bei etwa 135 Euro je behandelten Patient. Alleine aufgrund der Finanzierung kann die Notaufnahme personell wie räumlich gar nicht so schnell mitwachsen, wie uns Patienten vermehrt aufsuchen“, so der Leiter der Notfallambulanz.

Für die Mediziner ist klar: Die Notaufnahmen in Deutschland müssen dringend umstrukturiert werden – denn sonst droht nicht nur den echten Notfällen, sondern auch dem ganzen System der Kollaps.

Read more on Source

Hausmittel gegen Grippe und Erkältung: Mit Suppe und Sauna gegen Erkältung

0

Wer über eine Erkältung klagt, bekommt viele gute Ratschläge: heiße Milch, Honig, Ingwer, Schwitzen in der Sauna, Ruhe. Doch was hilft wirklich, und wie kann man vorbeugen? Wir geben Antworten zum Abschluss unserer Serie.
Read more on Source

Zittersieg! Flensburg wahrt seine weiße Weste

0

Der deutsche Handball-Meister SG Flensburg-Handewitt hat seine erste Niederlage in der Champions League gut weggesteckt.

Vier Tage nach dem 29:31 vor eigenem Publikum gegen HC PPD Zagreb setzten sich die Schleswiger beim TBV Lemgo Lippe mit 23:21 (11:10) durch.

Mit dem sechsten Bundesligasieg in Serie behielten die Gäste ihre weiße Weste und rückten mit 12:0 Punkten bis auf zwei Zähler an Tabellenführer SC Magdeburg (14:0) heran (SERVICE: Die Tabelle).

Machulla nach Sieg erleichtert

Der Sieg in der Lipperlandhalle war für die Mannschaft von Trainer Maik Machulla allerdings alles andere als ein Selbstläufer. Die Ostwestfalen ließen sich während der gesamten 60 Spielminuten nie abschütteln und hielten die Partie lange offen.

„Wir haben in der Abwehr überragend gestanden. Vielleicht hatten wir ein bisschen zu viel Respekt vor dem deutschen Meister“, sagte Lemgos Trainer Florian Kehrmann bei Sky. SG-Coach Maik Machulla war am Ende der umkämpften Partie erleichtert: „Lemgo hatte eine richtig starke Mannschaft. Unzufrieden bin ich damit, dass wir uns nicht deutlicher absetzen konnten.“

Siege für beide Aufsteiger

Aufsteiger Bergischer HC setzte mit dem 31:30 (18:16) beim TBV Stuttgart seinen erfolgreichen Saisonstart fort, der Siegtreffer fiel eine Sekunde vor der Schlusssirene.

Der zweite Liganeuling SG BBM Bietigheim feierte im sechsten Spiel nach einer dramatischen Schlussphase beim 30:29 (17:11) gegen Frisch Auf Göppingen etwas überraschend den ersten Saisonsieg. D

Die Rote Laterne übernahmen die Eulen Ludwigshafen, die bei der TSV Hannover-Burgdorf mit 28:33 (14:17) unterlagen und weiter sieglos bleiben.

Die Partien im Stenogramm: 

TBV Lemgo Lippe – SG Flensburg-Handewitt 21:23 (10:11)
Tore: Zieker (5), Theuerkauf (4), Hornke (4/1), Carlsbogard (2), Suton (2), Bartok (1), Kogut (1), Guardiola (1), van Olphen (1) für Lemgo – Golla (6), Glandorf (4), Wanne (4), Svan (3), Gottfridsson (2), Jeppsson (2), JOenadl (1/1), Lauge (1) für Flensburg
Zuschauer: 3445

TVB Stuttgart – Bergischer HC 30:31 (16:18)
Tore: Markotic (5), Weiss (4), Kraus (4), Von Deschwanden (4), Pfattheicher (4), Schmidt (4), Schimmelbauer (2), Baumgarten (1), Rothlisberger (1), Schweikardt (1) für Stuttgart – Boomhouwer (7), Gunnarsson (7), Babak (4), Arnesson (4), Baena Gonzalez (4), Darj (2), Nippes (1), Majdzinski (1), Fontaine (1) für den Bergischen HC
Zuschauer: 2150 

TSV Hannover-Burgdorf – Die Eulen Ludwigshafen 33:28 (17:14)
Tore: Kastening (12), Böhm (5), Cehte (4), Lehnhoff (4), Olsen (4), Brozovic (4) für Hannover – Feld (6), Stüber (5), Müller (4), Durak (4), Salger (3), Hofmann (3), Dippe (1), Falk (1), Dietrich (1) für Ludwigshafen
Zuschauer: 4283

DHfK Leipzig – HSG Wetzlar 21:25 (13:12)
Tore: Semper (6), Weber (5), Wiesmach (4), Jahnke (2), Pieczkowski (1), Milosevic (1), Santos (1), Jurdzs (1) für Leipzig – Hermann (11), Holst (6), Lindskog (2), Frend-Ofors (2), Forsell Schefvert (1), Mirkulovski (1), Ferraz (1), Björnsen (1) für Wetzlar
Zuschauer: 3492

SG BBM Bietigheim – FA Göppingen 30:29 (17:11)
Tore: Rentschler (6), Schäfer (5), Link (5), Haller (4), Döll (4), Asmuth (3), Emanuel (2), Claus (1) für Bietigheim – Kozina (5), Schiller (5), Heymann (5), Rentschler (4), Bagersted (2), Peric (2), Sliskovic (2), Schöngarth (1), Goller (1), Kneule (1), Damgaard Espersen (1) für Göppingen
Zuschauer: 3008

Read more on Source

BLEIBEN SIE IN VERBINDUNG

1,896NachfolgerFolgen
424NachfolgerFolgen

NEUESTE BEWERTUNGEN

Der frühere Weltmeister Leon Spinks ist gestorben

Der Amerikaner Leon Spinks, der die Boxlegende Muhammad Ali als einen von vielen besiegte, ist an Krebs gestorben. Der frühere Boxweltmeister im Schwergewicht...

REDAKTIONSTIPP